Aus der engeren Heimat
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Harter Endkamps im Handball
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wiijelten sich die Kämpfe der vier Gruppen reibungslos ab. Es wurden an Barren, Reck und Pferd Einzelübungen geturnt. Ganz besonders erfreulich waren die guten Leistungen beim Radschlagen. Die bei der Gemeinschaftsübung gebrauchte Zeit gab fast immer den Ausschlag.
Als Ergebnis der Kämpfe kann festgestellt werden, daß das Ziel, Grundübungen an den Geräten den Schülern zu übermitteln, erreicht worden ist. Durch diese Wettkämpfe wird eine Masse zum Gerätturnen erzogen, aus der sich später Spitzenkönner heraus-
erholten sich AEG. auf 113,75 (112,90). IG. Farben lagen mit 150,13 bis 150 still und unverändert, ebenso hatten Bergbauwerte nur kleine Umsätze und geringe Abweichungen, Verein. Stahl 109,65 (110), Mannesmann 109,40 (109,25), Buderus 103,25 (103,13), Hoesch unv. 108. Maschinenaktien lagen gut behauptet, Rheinmetall 0,75 v. H. höher mit 130,25. Bon Einzelwerten Feinmech. Jetter weiter gefragt mit 94 (93).
Der festverzinsliche Markt blieb still bei im allgemeinen gehaltenen Kursen. Reichsaltbesitz 5 Pf. höher mit 130,30, Kommunal-Umschuldung unv. I 93,30. Am Pfandbriefmarkt schwankten Liquidationswerte bei 0,13 v. H., ebenso wiesen Stadtanleihen
5 v. H. Mittelstahl 100,65 (101).
Der Freiverkehr war nahezu geschäftslos bei unveränderten Kursen. Verein. Fränk. Schuh 0,50 v.H.
und Industrie-Obligationen bei denkbar kleinstem Geschäft nur geringe Abweichungen auf, von letzteren
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** Auszeichnung für tüchtiae Jung- gehilfen. Die seitherigen Werkzeugschlosserlehr- inge Franz S t ö h r (Gießen) und Erwin S p e l e r Mainzlar), die bei der Fittingsfabrik Bannrnger ausgebildet wurden, legten vor kurzer Zeit ihre G" sellenprüfung ab und bestanden sie mit der Note „Sehr gut!". In Anerkennung ihrer hervorragenden 'Leistungen wurden die beiden jungen Werkzeugschlosser mit der Gelegenheit des kostenlosen Besuches Der Ingenieurschule für Luftfahrttechnik Darmstadt
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Landkreis Gießen.
* Großen-Buseck, 10. März. Heute morgen ereignete sich in unserem Orte unweit der Wirtschaft von Görlach ein Verkehrsunfall. Durch einen unglücklichen Zufall fuhren ein Personenkraftwagen und ein Lastkraftwagen zusammen. Glücklicherweise kamen Personen nicht zu Schaden. Beide Kraftfahrzeuge wurden erheblich beschädigt.
D Lich, 9. März. Die in den letzten Wochen gegründete freiwillige weibliche Feuerwehr, der etwa fünfzig meist jüngere Mädchen angehören, war am Mittwochabend zum ersten Male im Gerätehaus zu einem Uebungsabend versammelt. In der Hauptsache wurden organisatorische und technische Fragen besprochen. Bürgermeister Geil, der der Wehr größtes Interesse entgegen» bringt, war zugegen und gab davon Kenntnis, daß dieser Wehr seitens der Stadtverwaltung weitgehendste Unterstützung zuteil werde. Die Uebungen werden in Kürze regelmäßig abgehalten. — Das der Brauerei Jhring-Melchior gehörende Rasen- st ü ck vor der Wurstfabrik Dietz soll im Laufe des Jahres umgeftaltet werden, um es wirkungsvoll der neu geschaffenen Bahnhofstraße anzupassen. Der Derkehrsverein hat aus diesem Grunde in Verbindung mit der Stadt einen Wettbewerb zwecks Erlangung von Entwürfen für die Bepflanzung des Rasenstücks ausgeschrieben und für den
Garbenheim — Lützellinden, knhensurl — Hörnsheim.
Sicherer Sieger sollte der Luftwaffensportoerein in Marburg werden. Denn es ist kaum anzunehmen, daß sich an der allgemeinen bekannten Lage etwas geändert hat, d. h. daß die Platzbesitzer spiel- stärker geworden sind.
Die -Heuchelheimer erwarten diesmal eine bessere Leistung von ihrer Elf als beispielsweise am letzten Sonntag. Die Mannschaft hat das Zeug in sich, em Spiel hinzulegen, das Achtung abringt. Warum geht das nicht immer so? Es ist eine irrige Auffassung, daß immer der Schiedsrichter an einer schlechten Mannschaftsleistung schuld wäre.
Das Wetzlarer Lokaltreffen hat lange nicht mehr die Zugkraft von ehedem. Gerade das aber wäre Grund genug, hier eine Aenderung eintreten zu lassen. Es liegt an den beiden Gegnern selbst.
Lützellinden geht zweifellos als aussichtsreicher Kandidat in den Kampf. Es ist aber dringend notwendig, die anhaltende Leistungsverbesserung der Platzbesitzer zu beachten und das Spiel keineswegs auf die leichte Schulter zu nehmen. Zu leicht könnte es sonst zu einer unangenehmen Ueberraschung kommen, die allenfalls sogar für die Zukunft ausschlaggebend sein könnte.
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"Umldfunkprogramm
Samstag, 11. INärz.
6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nach- irichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur :Werkpause. 9.30: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 19.40: Deutschland — Kind er land: „Bubi verträgt idos nicht!" 10: Schulfunk: Schiff in Not. Eine Tragödie aus dem Alltag des Seemannslebens. 11.40: Rus ins Land. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten.
14.15: Kleiner Operettenbummel. 15: Bilderbuch der :Woche. 15.15: Stimmen aus dem Alltag. 15.30: So jfind wir ... Jungmädel erzählen von allerlei lufti- sgen Dingen. 16: Frankfurter tönende Illustrierte. iHalbmonatsblätter für die NS.-Gemeinfchaft ,Kraft idurch Freude", Winter 1938/39. 18: Bühne und .Film im Rundfunk. 18.30: Blasmusik. Froher Klang ZUM Feierabend. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Ge- imeinschaftliches Volksliedsingen der Faschistischen iJugend der italienischen Kolonie Frankfurt a. M. mnb der Rundfunkspielschar 8, Frankfurt a. M., der Richsjugendführung. 20: Nachrichten, Grenzecho. 120.15: „Die Fledermaus", Operette von Johann Strauß. 22: Nachrichten. 22.30 bis 24: Wir tanzen iin den Sonntag.
ferner Reichsbahn-VA. zu 123,25; 6 v. H. IG. Farben gingen mit unv. 120,75 um. Im Freiverkehr nannte man Kommunal-Umschuldung mit unv. 93,30.
Frankfurter Schlachtvietzmarkt.
Frankfurt a. M., 9. März. Auftrieb: Rinder 1304 (gegen 1248 am 2. März), darunter 334 (339) Ochsen, 142 (165) Bullen, 578 (548) Kühe, 250 (196) Färsen. Kälber 541 (370), Hammel und Schafe 138 (121), Schweine 776 (374). Notiert wurden je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 44,50 bis 46,50 (43,50 bis 46,50), b) 41 bis 42,50 (41 bis 42,50), c) 37,50 (37,50). Bullen a) 42 bis 44,50 (42 bis 44,50), b) 40 bis 40,50 (40 bis 40,50). Kühe a) 41,50 bis 44,50 (41,50 bis 44,50), b) 38 bis 40,50 (38 bis 40,50), c) 30 bis 34,50 (30 bis 34,50), d) 18 bis 25 (21 bis 25). Färsen a) 44 bis 45,50 (44 bis 45,50), b) 40 bis 41,50 (39 bis 41,50). Kälber a) 60 bis 65 (62 bis 65), b) 55 bis 59 (56 bis 59), c) 45 bis 50 (45 bis 50), d) 30 bis 40 (35 bis 40). Hämmel bl) 49 bis 50 (49 bis 50k b2) 45 bis 48 (46 bis 48), c) 40 bis 44 (40 bis 44). Schafe a) 40 bis 42 (40 bis 42), b) 33 bis 39 (33 bis 39), c) 18 bis 30 (30). Schweine a) 58,50 (58,50), bl) 57,50^57,50), b2) 56,50 (56,50), c) 52,50 (52,50), d) 49,50 (49,50). Sauen gl) 57,50 (57,50). Marktverlauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittel.
Ausgezeichnet.
*♦ Volks-Berufs- und. Betriebszäh. Luna. Am 17. Mai wird auch in Gießen die Volks- ■ Berufs- und Betriebszählung durchgeführt. Für um Vere Stadt hat der Oberbürgermeister den Beigeord- s rieten Nicolaus als ZählUngskommiffar bestimmt, j
** D ie Hunbe fte ue r in Gießen ist für ; Das Rj. 1939 neu festgesetzt worden. Darüber bringt ; Der Oberbürgermeister heute Näheres zur öffentlichen Kenntnis.
** Wer wünscht Gartenwassermesser? iDie Direktion der Stadtwerke fordert heute diejenigen Gartenbesitzer und Pächter, die im nächsten -Sommer wieder Gartenwassermesser wünschen, zur -Anmeldung auf.
** Nach acht Wochen aus der Lahn gelandet. Gestern wurde an der Insel unterhalb Des Elektrizitätswerkes die Leiche eines jungen Man- mes aus der Lahn gelandet, der am 11. Januar in -einem Anfall von Schwermut von der Brücke beim Wiebertalbahnhof aus in das damalige Hochwasser tiber Lahn gesprungen war. Die Leiche wurde nach Dem Neuen Friedhof verbracht.
** Handtaschenräuber. Am Mittwoch ogegen 21.30 Uhr wurde an der Bahnhofstraße auf Dem Durchgangswege zum Dolksbad ein Mädchen öDon einem Manne angefallen, der es auf die Hcmd- ttasche des Mädels abgesehen hatte. Dem Straßen- uräuber gelang es, trotz Hilferufe und Gegenwehr, übern Mädel die Handtasche zu entreißen und damit Mächtig zu gehen. Einige Soldaten und die Polizei mahmen sofort die Verfolgung auf, der Handtaschen- irräuber konnte aber durch ein Hofgrundstück und seinen Garten in der Bahnhofstraße in Richtung mach der Straße „Hinter der Westanlage" entkom- mien. Auf der Flucht untersuchte er die Handtasche mach Geld, wobei ihm 3 Mark in die Hände fielen 'Dann warf er die Handtasche fort, die gleich darau öDor dem Hotel Schütz auf der Straße liegend ge- Kunden wurde. Die polizeilichen Ermittlungen sind üim Gange.
** Richtigstellung. In unserem gestrigen Bericht „Gießen — die Liebig-Stadt" muß der Name «des Schöpfers des Werbebildes selbstverständlich »richtig Kröll (nicht Kröck) heißen.
heben werden.
8. Schuljahr, Kampfgruppe IV (Mannschaftsstärke 18): 1. Heuchelheim, 17 Punkte; 2. Wieseck, (Mannschaftsstärke 14): 1. Klein-Linden, 28 Punkte; Abendbörse sehr still.
2. Großen-Linden, 27 Punkte; 3. Lich, 23 Punkte; Die Abendbörse nahm auf allen Gebieten einen 4. Lang-Göns, 19 Punkte; h. Allendorf (Lahn), sehr stillen Verlauf, wobei die Aktienkurse im 7 Punkte. großen und ganzen auf dem etwas gebesserten Mit-
7 Schuljahr, Kampfgruppe II (Mannschafts- tagsstand behauptet blieben. Kleine Abweichungen stärke 12): 1. Wieseck, 18 Punkte; 2. Heuchelheim, gingen über 0,25 bis 0,50 v. H. nicht hinaus, sie waren 13 Punkte; 3. Watzenborn-Steinberg, 11 Punkte. ebenso wie die meisten der übrigen Notierungen 6 Schuljahr, Kampfgruppe I (Mannschafts- nominell und erfolgten zumeist in Anpassung an stärke 12): 1 Großen-Linden, 30 Punkte; 1. Watzen- Berlin. Es zeigte sich kein Angebot, andererseits born- Steinberg, 30 Punkte; 2. Lich, 28 Punkte; bestand aber auch keine Kaufneigung. IG. Farben 3 Wieseck 23 Punkte; 4. Heuchelheim, 19 Punkte; bröckelten auf 150,50 (150,75) ab; nicht ganz be- 5' Lana-Göns 16 Punkte. hauptet waren von Elektrowerten Gesfürel mit 135,25
9 ' „ . (135,75) und Elektr. Lieferungen mit 129,25 (129,50),
ehrenvolle Berufung. ferner gaben Hapag auf 61 (61,50) und Rheinmetall
Reicbslvorttührer von Tschammer und Osten auf 130 (130,25) nach. Am Montanmarkt blieben Der Reichs portsuyrer £on u"u :V1 ^Verein. Stahl mit 109,75, Mannesmann mit 109,50
f n rh a m t S cb H auf berufen Es handelt sich und Deutsche Erdöl mit 123 behauptet, Buderus und um^Xe WettmeUter Christel Cranz (Freiburqk Rheinstahl gewannen je 0,25 v. H. auf 103,50 bzw. um unsere We tmeMer GYnstei r a n z l6reivurg, 1 yon Autoaktien zogen Daimler 0,25 v. H.
/-Eng^ruck^und GMl B e^ au er (Petzer) an auf 134, während BMW. mit 148,50 und Adler- TU nnn Unh trimf Shbübe( und Zakopane werke mit 105,50 unverändert blieben. Von heimischen
Ä« einmal an ih?e großen Erfokge anknüpfen >mv.^80. Am Anhettsmartt Mn Schramm Lack i°U- I gegenüber der letzten Schätzung von 165 und dem
letzten Kurs von 160, wobei nur 50 v. H. des Bedarfs befriedigt wurden. Arn Rentenmarkt waren Reichs-- altbesitz auf 130,13 (130,30) ermäßigt und so gefragt.
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Fortsetzung der Aosketballrundenspiele
Die Spielrunde wurde weiter gefördert mit der Begegnung VfB. Gießen — Spieloereinigung 1900 Gießen. Ergebnis: 50:31 für VfB. Es war ein Spiel, das sowohl durch die gute Spielweise als auch durch den großen Einsatz auf beiden Seiten begeistern konnte. Man sah gutes Zusammenspiel und verblüffende Korbwürfe. Erft in der 2. Halbzeit war es dem VfB. möglich, infolge besserer Durchschlagskraft den Sieg sicherzustellen.
Am Mittwochabend standen sich Spieloereinigung 1900 und To. Heuchelheim gegenüber. Die taktisch und technisch besseren Gießener landeten einen 31:8- Sieg. Heuchelheim hatte im Korbwerfen einen schwarzen Tag.
Die Spielrunde, die der Ermittlung des 1. Gaumeisters im Basketball dient, nähert sich ihrem Ende. Am Freitag- und Samstagabend finden die nächsten Spiele statt. Das wichtigste Treffen steigt im letzten Spiel am Samstagabend in der VfB.-Halle.
Mit dem Männerturnverein und VfB.-Reichsbahn stehen sich zwei gleichstarke Gegner gegenüber. Die Tagesform wird wohl entscheiden. Von Wichtigkeit für den Mto. ist die Mitwirkung von Ruprecht Krausch.
Es wird noch einmal darauf hingewiesen, daß das Spiel der Stadtmannschaft gegen Paris wieder verlegt werden mußte, da die deutsche Nationalmannschaft nicht nach Frankreich fahren konnte.
Schulweitkämpfe im Bezirk Gießen-Land.
Gestern standen sich die Mannschaften der Knaben des Bezirks Gießen-Land in vier Kampfgruppen gegenüber. Die Leistungen waren sehr gut, und die 1 Mannschaften so gleichwertig, doß oft ein Leistungs- 1 punkt ober wenige Zehntelsekunden über den Sieg entschieden. Deshalb setzte auch jeder Wettkämpfer 1 alles ein. Unter Leitung von Kreissportlehrer Mohr
Während die Tabelle der Staffel V keine wesentliche Aenderung aufweist, überstürzen sich die Ereignisse in der Staffel IV geradezu. Das Zusammentreffen der drei Spitzenmannschaften in letzter Zeit hat eine vollständige Umgestaltung der Dinge im Gefolge gehabt. In der Führung haben sich Mtv. und Barbara abgelöft, während die' Luftwaffe lachender Dritter ist. — Es ist klar, daß jetzt ein harter Endkampf entbrennen wird, zumal alle drei Gegner immer noch Aussichten haben, für Führungswechsel zu sorgen. Wer die Nerven behalten wird, läßt sich im Augenblick noch nicht sagen. Fest steht, daß nur die tatsächlich beste (gf gewinnen kann. Zufallsergebnisse scheinen bei der Gleichmäßigkeit der Mannschaften schon von vorneherein aus.
Der morgige Sonntag wird kaum eine Aenderung bringen, weil den anstehenden Spielen — wenigstens in der Staffel IV — keine entscheidende Bedeutung beikommt und weil es wahrscheinlich Favoritensieger geben wird. Die Staffel V sieht einige interessante Begegnungen, die vielleicht' sogar Ueber- raschungen erbringen werden. Denn gerade die beiden Neulinge haben in letzter Zeit ausgezeichnete Leistungen gezeigt. Es treten an:
1860 Marburg — Luftwaffe Gießen. Heuchelheim — Ockershausen.
Wetzlar — D.-Niedergirmes.
auch sehr stark schneite. nffTLJf'X
Bei dem Wintergewitter schlug der Blitz m die fCDOTl*
Turmspitze der Kirche in Kristel ein und zündete, l 1 1 1
Die Feuerwehren von Kriftel, Hattersheim und Hof- RheM-Majnische Börse,
heim eilten sofort herbei, doch scheiterte ihr Lösch- angriff dadurch, daß der starke Sturm die nur unter
geringem Druck stehenden Wasserstrahlen abtrieb. So Frankfurt a. M., 9. Marz. Die ^Borie war stim- mußte die Frankfurter Feuerlöschpolizei alarmiert mungsmäßig leicht gebessert, nachdem die letzttagigen werden, die mit zwei Kraftfahrspritzen anrückte. Nun Abgaben im wesentlichen aufgehort. haben, obgleich wurde aus dem Wasserturm, der in die Maschinen- die Märkte noch nicht ganz frei von Angebot waren, leiter eingebaut ist, unter erheblichem Druck das Dies und nur zögernde Kaufneigung der Kundschaft Wasser auf die Turmspitze gegeben. Innerhalb kurzer führten am Aktienmarkt daher kursmaßig iw1 allge- Qcit gelang es dann auch, das Feuer einzudämmen, meinen nur zu kleinen Erhöhungen von durchschnitt- Trotzdem bei dem Brand heftiger Sturm herrschte, lich 0,25 bis 0,75 v. H. Die Umsätze waren dabei fraß dich das Feuer nur sehr langsam in der Holz- ebenso gering wie m den letzten Tagen, teilweise noch konstruktion des Turmes weiter. Er wurde etwa zwei mäßiger. Im Verlaufe gingen die Kurse vereinzelt Mpter tiei reritört unter dem Druck der Geschäftsstille sogar etwas
I zurück. Bei kleinem Bedarf etwas stärker befestigt waren Feldmühle Papier mit 114,50 (112,25) und Conti Gummi mit 211 (208,25). Von Elektrowerten
Jugendherbergen
mit eigener Landwirtschaft.
Jugend soll mit bäuerlichem Leben vertraut werden.
LPD. Frankfurt a. M., 9. März. Auf Anordnung der Reichsjugendführung sollen sämtlichen Jug endherbergen sogenannte I u g e n d h ö s e angegliedert werden, die eine Bauernwirt- ch a ft mit all ihren Arbeitsgebieten umfassen. Im Landesverband Rhein-Main des Reichsoerbandes für Deutsck-e Jugendherbergen werden ebenfalls die Jugendhöfe eingerichtet werden. Die Herbergen von Rüdesheim und Wiesbaden besitzen bereits eine Viehhaltung. In nächster Zeit erhalten die Jugendherbergen von Lorch, Schloßborn, Zwingenberg, Gersfeld, Limburg, Hachenburg u. a. einen eigenen Viehbestand. Das notwendige Land wird angekauft. Gleichzeitig erweitert man die Felder durch Ankauf geeigneter Grundstücke, um Obstbäume zu pflanzen. Die Jugendherberge Emmershäuser Mühle im Weiltal wird in der nächsten Zeit zu einem Jugendhof ausgebaut. Die neuzuschaffenden Jugend- Höfe sollen die Jugend intensiver mit dem Leben auf dem Lande bekannt machen, gleichzeitig aber auch eine eigene Bedarfsdeckung ermöglichen. Die Produktion des Jugendhofes kommt der Jugend selbst zugute, denn alle Erträge wandern in die Küchen der Jugendherbergen. Oft wird der Ertrag in den Jugendhöfen so groß sein, daß weitere benachbarte Jugendherbergen, denen kein Jugendhof angegliedert ist, mit den Erzeugnissen versorgt werden können.
aiien Rührei, Setzei usw. verwendet werden. Sie Sen vor dem Genuß mindestens acht Minuten Gekocht oder beim Kuchenbacken m Backofenhitze iöllig durchgekocht werden. Enteneier dürfen auch -ur dann zum Verkauf vorrätig gehalten, fellge- oten verkauft ober sonst in den Verkehr gebracht werden wenn sie als Enteneier gekennzeichnet sind ad eine 25X30 Zentimeter große Tafel auf die Vorschrift zur Verhütung von Gesundheitsschaden
inweist.
LandsmannschastStreffen Bekenntnis zu Volkstum und Heimat.
NSG. Das alljährlich stattfindende Treffen aller m der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" zu- ^mmengefaßten Landsmannschaften, Heimat- und Trachtenvereine des Gaues Hessen-Nassau wird in üesern Jahre am Sonntag, 24. September, statt- imben. Damit ist zugleich ein großes Urlaubstreffen «erbunden. Die Veranstaltung wird diesmal in der -Zesthalle in Frankfurt am Main abgehalten, die so :»icl Raum bietet, daß auch die einzelnen Starnmes- iteffen mit ihren abwechslungsreichen Darbietungen tattfinden können. Auf diese Weise wird jeder Volksgenosse Gelegenheit haben, an diesem Tage echtes tzrcmchtum und Volkstum fast aller Stämme des öjroßdeutschen Reiches mitzuerleben. Selbstverständ- äch wird auch wieder ein Festzug durch Frankfurts ; Straßen geführt werden, der in diesem Jahre die Besonderheiten deutscher Landschaften zur Schau ringen soll. Die landsmannschaftlichen Vereine be- ! ginnen bereits jetzt mit den Vorbereitungen. Es ist u erwarten, daß das diesjährige Treffen wieder ein machtvolles Bekenntnis zu Volkstum und Heimat wird.
Zuchtbullen-AuSstellung und -Versteigerung in Gießen.
Der Landesverband der Rindvieh- üchter Hessen-Nassau, Abteilung C, Rot- uieh, hielt am heutigen Freitag in der hiestgen Ber- tteigerungshalle Rhein-Main eine Ausstellung und ^uchtviehoersteigerung ab. Bereits am Donnerstagnachmittag wurde das zur Versteigerung kommende Diehmaterial aufgetrieben und einer Schutzimpfung urch Kreisoeterinärrat Dr. M 0 n n a r b unterzogen. Aufgetrieben finb insgesamt 77 Bullen, davon 23 ioer Klasse I (16 Monate und älter) und 54 der Masse II (14 bis 16 Monate). Es handelt sich durchweg um ausgezeichnetes Tiermaterial aus den be- annten Zuchtgebieten des Kreises Biedenkopf, aus »em Dillkreis, aus Oberhessen, aus dem Odenwald, uus Kurhessen und aus Westfalen. Heute morgen and die Sonderkörung und die (Einteilung in die Zuchtwertklassen unter ber Leitung von Tierzucht- »irettor Dr. Wagner (Gießen) unb Tierzucht- virektor Dr. Tornebe (Biedenkopf) statt.
Das gleiche gilt auch für Hörnsheim. Katzenfurk ist zu Hause immer gefährlich gewesen und als typische Heimmannschaft zur Genüge bekannt.
Kreisklassen:
besten Entwurf einen entsprechenden Geldbetrag Tu. Ahbach'- Tv. vulenhasen.
bCÄnncnrDtt), S. März. Der hiesige Obst, und custwasse II - Tu. ftrofborf.
Gartenbauverein hielt bei Mitglied Otto Strack In Aichach wird es auch diesmal roieber einen eine diesjährige Jahresversammlung ab. Der Vor-! spannenden Kampf geben, zumal hier ber zlunü^ itzende, Baumwart Heinrich Mißler, gab zunächst in bie Bezirksklasse auf dem Spiel steht. Gewmnen einen Rückblick auf das abgelaufene Vercinsjahr, aus die Platzbesitzer, bann ist ihnen der zweite Platz dem hervorgehoben zu werden verdient, daß im sicher. Gelingt es den Gästen die Ooerhand zu.be- Jahre 1938 insgesamt 3000 Liter Spritzbrühe zur halten, muß ein Entscheidungsspiel die Dinge ge. Bekämpfung der Obstbaumschädlinge verwendet statten. — Krofdorf muß sich zweifellos strecken, wurden. Die Winterspritzung wird auch in diesem wenn es im Fliegerhorst zu einem ©leg fommen Jahre planmäßig durchgeführt werden. Am Schluß will. Es hat den Anschein, als sollten die ersatz- der Versammlung, die sich seit einigen Jahren eines geschwächten Flieger zu einem neuen Erfolg kommen, regen Besuchs auch der Frauen erfreut, sand eine . muröt nickt nackaeivielt ' Verlosung von Hochstämmen, Beerensträuchern und wuvpc HIWI
Gartengeräten statt, die immer. von besonderem Abschluß an das für ben Abstieg aus der Interesse der Obst- und Gartenfreunde ist. 23e^ gu6baUri9au(iga Sübwest bedeutungsvolle Treffen zirksobstbauverband hatte einige wertvolle Hoch- fischen dem FV.Saarbrücken und der Frankfurter stämmchen als Preise gestiftet. Der Anregung eines I Eintracht wurde gemeldet, der mit der Leitung des Mitgliedes folgend, wird der Verein die (yörbetuug I gpie[C5 beauftragte Schiedsrichter Albert Multer der Blunienpslege an den Häusern und in den I (ßanöau) habe einige Minuten nachspielen lassen Gärten sich zur Ausgabe machen, um dem Gepräge in öiejer fraglichen Zeit seien die Siegestreffer unseres landschaftlich schön gelegenen Dorfes eine 3U Gunsten von Saarbrücken gefallen, bie aber noch freundlichere Note zu geben. Nach reger 2lu^ I qiei^eitig den Abstieg von Reichsbahn-Rotweiß spräche über die vielfachen Möglichkeiten einer toei= §rant|urt bebeutet hätten.
teren Verschönerung des Dorfbildes wurde die anre- $iefe Veröffentlichung war geeignet, in ber Oes- gend verlaufene Versammlung mit dem Gruß an den fentlichkeit eine falsche Meinung über einen ein« Führer und an den Reichsbauernführer geschlossen, wandfreien Verlauf der Meisterschaftsspiele der Fuß« ball-Gauliga Südweft aufkommen zu lassen. Daher (Du)tVCrC L>tUnn|u)00Cn. hatte der Gau-Fußballfachwart im Namen der
Frankfurt a.M., ».März. <LPD.) Der orkan. NSRL.-Gausührung eine sofortige Untersuchung ein- artige Sturm, der unter Gewittern in der Nacht geleitet, die fettens des Gau-Nechtswartes unter zum Donnerstag und teilweise auch noch in den Heranztehung °/l-r °n diesem frag ichen Tressen be- srtihen Morgenstunden weite Teile Südwestdeutsch, teitigten und internierten Sm|e diwchgefuhrt wurde, lauds heimfuchte, hat stellenweise erheblichen Schaden 3n einer V-rhand ung am Mittwochabend m Fron,, angerichtet. Verhältnismäßig glimpflich ist Franksurt surt ist feftgeftellt und durch die Vertreter
davongekommen, denn außer einigen beschädigten der Eintracht Franksurt, des FV. Saarrucken un Dächern, zerbrochenen Fensterscheiben und erheb- der Reichsbahn-Rotweiß Frankfurt auch durch lichern Windbruch in den Anlagen und Parks gab es den Schiedsrichter, die beiden Linienrichter und b m kaum größere Schäden. Sehr übel wurde den Ueber- mit ber Aufsicht des Spieles beauftragten S - landleitunqen mitgespielt. Sowohl im Taunus, Amtstragers bestätigt worden, daß das Spiel wie im Odenwald und Spessart ging das Licht in e 1 n w a n d f r e 1 a u s g e t r a g e n , die Spielzeit vielen Dörfern aus, weil die Stromzuführung durch von 2X45 Minuten regulär durchgefuhrt ^"^d den Sturm unterbrochen war. Ebenso gab es in den der Schiedsrichter keine Veranlassung hatte, irgend. Wäldern mancherlei Schäden, zumal es stellenweise welchen Zeitverlust Nachspielen zu lassen.


