Einzelbild herunterladen

Herangehen mußte.

Hungertuche nage? Das vergangene Jahr habe Aber in London warte man heute noch auf das britischen Ansehen großen Abbruch getan. Ergebnis dieser Prüfung.

stellung, das ein solcher Kongreß ein wahrer Fest­tag sei.

Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft Darre,

an der Goldküste hin, wo die Eingeborenen ständig unter der Furcht vor Ausbeutung durch die englischen Unternehmer lebten. Die Unzufrie­denheit schwele dort unter der Ober­fläche. Im September 1938 sei eine Kommission nach der Goldküste geschickt worden, die Besserungs- vorschläqe ausgearbeitet habe. Zur Nachprüfung

In den Nachkriegszeiten stand die Lairdwirtschaft der Welt zumeist im Zeichen der Krise. Ganz be­sonders war dies der Fall in dem Zeitraum von

London, 8. Juni. (DNB.) Im Unterhaus fand am Mittwoch eine Kolonialaussprache statt. Nachdem Kolonialminister Macdonald lang und breit seine Kolonialpolitik verteidigt hatte, mußte er sich von mehreren Abgeordneten sagen lassen, daß er sich seiner Aufgabe mit noch nicht dagewesener Selbstherrlichkeit entledige, für Tri° vialitäten Zeit habe und an ernsten Fragen

London -engt sich vor Moskau

Ein Vertreter des Außenamtes fährt nach Moskau.

Gruß des Führers.

Bresben,?. Juni. (DNB.) Der Führer hat auf das Telegramm des zur Zeit in Dresden tagenden 18. Internationalen Landwirtschaftskon­gresses, in dem dieser ehrerbietigsten Gruß entbot, mit folgendem Telegramm geantwortet:

Den zum 18. Internationalen Landwirtschafts, kongreß versammelten Vertretern aus dem In- und Ausland danke ich für die mir übermittelten Grüße. Ich erwidere sie herzlich und verbinde damit m e i n e b e st e n W ü n s ch e für den Erfolg Ihrer Tagung und weiteren Zusammenarbeit.

Adolf Hitler."

Baron A c e r b o , der Präsident des Internatio­nalen Landwirtschaftlichen Instituts in Rom, aab anschließend einen Ueberblick über die Lage der Weltlandwirtschaft.

Dann hielt Professor E. Lauer, Vizepräsident des Internationalen Verbandes der Landwirtschaft einen Vortrag über Ziele und Aufgaben des Inter­nationalen Verbandes der Landwirtschaft.

Mit einem MusikvortragWir grüßen die Fah­nen der Nationen" klang die eindrucksvolle Feier aus.

EnglandsKoloniaIpoM,,ausmedrigemMeau"

Bittere Worte im Unterhaus.

Mißhandelt, weil er deutsch sprach.

Kattowitz, 7. Juni (DNB.) Die Reihe der Meldungen über grobe Belästigungen und Miß­handlungen von Volksdeutschen in Ostoberschlesien reißt leider nicht ab. Immer wieder werden Volksdeutsche von Polen mißhandelt, nur weil sie sich in ihrer Muttersprache unterhalten. Ein besonders heimtückischer Fall wird aus Li­pin e gemeldet. Hier hatten einige Polen gehört, wie sich der 21 Jahre alte Hüttenarbeiter Karl Zernbik mit seinem Vater, der ihm während der Arbeitspause warmes Essen brachte, in deutscher Sprache unterhielt. Sie holten weitere Polen zu Hilfe und lauerten dann, 10 Mann stark, dem jungen Deutschen aus, fielen über ihn her, als er ich auf dem Heimweg befand und schlugen ihn )erart, daß er einen Arzt aufsuchen mußte.

In einem anderen Fall nahm ein Haufen von 30 Polen ein Führerbild, das in der zu ebener Etde in Kattowitz gelegenen Wohnung des volks­deutschen Karl Haase gesehen worden war, zum Anlaß, ihrem Haß freien Lauf zu lassen. Sie bran­gen in die Wohnung ein, bedrohten und beschimpf­ten die Familie und rissen das Bild von der Wand, mit dem sie verschwanden.

Der Autobandit von Potsdam hingerichtet.

Berlin, 8. Juni. (DBB. Funkspruch.) Heule früh ist der 30 Jahre alle Otto Wegener, der vom Sondergericht Berlin am 6. Juni 1939 wegen Stellens einer Autofalle in Tateinheit mit versuchtem Mord und versuchtem Raub zum Tode verurteilt worden war, h i n g e r i ch t e t worden. Wegener hat am Abend des 21. Mai 1939 eine Kraftdroschke für eine Fahrt nach Saarmund gemietet und unterwegs den Taxichauffeur in räube­rischer Absicht überfallen. Rach dem durch die Um­sicht des Kraftdroschkenführers vereitelten Anschlag flüchtete der Täter, konnte aber bereits wenige Tage nach Begehung des Verbrechens festgenommen und abgeurleilt werden. l*/s Tage nach dem Urteil erfolgte die Hinrichtung. Wie in allen gleichartigen Fällen hat auch in diesem Falle der Täter sein gewissenloses Verbrechen mit dem Tode sühnen müssen. Autofallen st ellec und Droschkenräuber werden unbarmherzig ausgeroltet und vernichtet. Die Ver­kehrssicherheit der Straßen wird unter allen Um­ständen aufrecht erhalten.

Kunst und Wissenschast.

Ehrung für Geh. Rat Professor Dr. Philipp Lenard.

Im Philipp-Lenard-Jnstitut der Universität Hei­delberg wurde am 77. Geburtstag des großen Na­turforschers und Vorkämpfers der nationalsozialisti­schen Weltanschauung, Geh. Rat Professor Dr. Lenard, eine im Auftrage der badischen Staats-^ regierung durch den Karlsruher Bildhauer Hoff­mann geschaffene Lenard-Büste feierlich ringe- weiht. Ministerialrat Gärtner zeichnete ein Bild Lenards als des erfolgreichen Naturforschers und aufrechten deutschen Mannes, der schon im Iahra 1924 den Kampf gegen den jüdischen Geist im deut­schen Geistesleben ausgenommen und sich offen zu Adolf Hitler bekannt habe, umjubelt von der studen­tischen Jugend. Lenard sei als erster Deutscher durch das Dritte Reich auf dem Parteitag 1936 mit dem Preis der NSDAP, ausgezeichnet und heute vom Führer mit dem Goldenen Parteiabzeichen ge­ehrt worden. Nach einem Ueberblick über Lenards wissenschaftliche Leistungen, den Professor B e ck e r gab, und dem Gelöbnis der Studentenschaft aus dem Munde des Gaustudentenführers Dr. Scher­be r g e r, in Lenards Geist weiter zu kämpfen und zu forschen, klang die Feierstunde mit dem Be­kenntnis zum Führer aus.

Eine Rächt in Venedig" auf der Reichstheaterfestwoche.

Am vierten Tage der R e i ch s t h e a te r f e ft q ' woche in Wien kam nach den großartigen Opern« und Schauspiel-Aufführungen der ersten Tage dia leichtere Muse zu ihrem Recht. In einer Aufführung i der OperetteEine Nacht in Venedig" in der i Staatsoper wurde dem genius loci, Johann Strauß, , gehuldigt. Die ausgezeichneten Darsteller, allen vor« t an Helge Roswaenge und Maria Deining, ! und das Ballett der Wiener Staatsoper mit feinem Charme verbanden sich zu einem Zusammenklang l von Fröhlichkeit und geistvoller Laune. Reichs- . Minister Dr. Seyß-Jnquart und Gauleiteü Bürckel wohnten der Vorstellung bei. DKK.

gegangen. Rumänien vertrete in diesen Zeiten seine eigenen Interessen und die Poli­tik des Friedens. Mit Bezugnahme auf feine jüngste offizielle Reife stellte der König fest, daß er Gelegenheit hatte, sich davon zu überzeugen, daß die Sympathien, die ihm entgegengebracht worden seien, nicht nur feiner Person, sondern auch dem Presttge des Landes gegolten hätten.

Die Thronrede betont weiter, daß die rumä­nischen Bodenschätze dem Lande selbst ge­hörten, doch sei es notwendig und möglich, den Handelsverkehr und Warenaustausch zu entwickeln. In diesem Geiste seien die mit Deutschland, England und Frankreich abaeschlossenen Wirtschaftsverträge zuftandegekommen. Zum Schluß zeigte der König die Aufgaben des Parlaments auf.

Die Hauptaufgaben feien der Aufbau des Staa­tes auf neuer Grundlage und vor allem die Ent­wicklung der Wirtschaft des Landes. Auch die Wahl eines Patriarchen werde vorgenommen werden. Abschließend betonte der König, das Parlament werde in einer geflärteren und ruhigeren Atmo­sphäre arbeiten als das frühere, denn es werde nicht die Möglichkeit bestehen, an einen Sturz der Regierung zu denken, weil im Sinne der neuen Verfassung die Mitglieder der Regierung aus- schließlich dem König verantwortlich seien. Der -König schloß mit der Bitte, Gott möge die Arbeit

Jahre zur Lösung jener Probleme geleistet worden sind, die dieser Kongreß auf seine Tagesordnung ge­setzt hat. Die Reichsnährstandsausstellung, die zur Zeit in Leipzig abgehalten wird, ist ein beredtes Zeugnis für diese Arbeit. Es würde mich freuen, wenn sich Ihre Arbeit hier beim Kongreß mit einem möglichst eingehenden Studium der Verhältnisse un­seres Landes verbinden würde.

Wenn ich zum Schluß meiner Ausführungen Ihrem Kongreß einen erfolgreichen Verlauf wünsche, so möchte ich dabei auch die Hoffnung ausdrücken, daß diese internationale Zusammenarbeit hier in Dresden das gegenseitige Verstehen för­dern möge und daß damit der friedlichen Entwick­lung der Völker gedient werde.

London, 7. Juni. (Europapreß.) Ministerpräsi- dent Chamberlain gab am Mittwoch im Un­terhaus Erklärungen über den Stand der V e r - Handlungen mit Moskau ab. Er teilte u. a. mit, in dem letzten englisch-sowjetrussischen Ge­dankenaustausch sei ein allgemeines Heber- eintommen darüber erzielt worden, was man mit den Verhandlungen bezwecken wolle. Die eng­lische Regierung sei in der Lage gewesen, M o s - k a u auf der Basis einer vollständigen Gegenseitig­keit zufrieden zu st ellen.Die englische Re­gierung hat klargemacht, daß sie sofort ohne Re­serve bereit ist, zusammen mit der französischen Re­gierung der Sowjetunion alle militä­rische Unter st ützung zukommen zu lassen für den Fall, daß Sowjetrußland angegrif­fen und in Feindseligkeiten mit einer europäischen Macht verwickelt wird." Chamberlain mußte dann zugestehen, daß noch Schwierigkeiten zu ! l ü s e n übrig bleiben. Besonders sei es die Lage gewisser Staaten, so erklärte Chamberlain, die keine Garantie erhalten wollten, weil eine solche Garantie die strikte Neutralität belasten würde, die diese Staaten beibehalten woll­ten. Chamberlain machte in diesem Zusammenhang die bemerkenswerte Feststellung, es sei grund­sätzlich unmöglich, Staaten eine Garantie aufzudrängen, wenn diese die Garantie nicht

I wünschten.

Chamberlain bestätigte bann das in politischen Kreisen verbreitete Gerücht über die Entsen­dung eines englischen Vertreters nach Moskau. Er erklärte, um die Verhandlungen zu erleichtern, fei beschlossen worden, einen Vertre­ter des Auswärtigen Amtes nach Moskau zu ent­senden. Dieser Vertreter werde den Auftrag haben, dem englischen Botschafter gründliche Informa­tionen über die Haltung der englischen Regierung in den offenstehenden Fragen zukommen zu lassen. Chamberlain schloß seine Erklärung mit den Wor­ten: ,Hch hoffe, daß es so möglich sein wird, die noch notwendige Diskussion beschleunigt abzuschlie- ßen und die Ansichten der drei Regieruungen auf einen Nenner zu bringen um damit zu einem end­gültigen li eb er eintommen zu gelan gen ."

Chamberlain fügte dann eine Mitteilung hinzu, die den provokatorifchen Cha- ratter der Einkreifungsfucht klar heraustreten ließ: Man beabsichtige nicht, die militärische Unterstützung, Über die die drei Mächte sich einigen könnten, auf Fälle eines i tatsächlichen Angriffes auf ihre eigenen Gebiete zu beschränken. Man könnte sich Fälle j vorstellen, in denen eine der drei Regie­rungen sich in ihrer Sicherheit direkt durch j die Aktion einer anderen europä­

ischen Macht bedroht fühlen könnte. (!)

Während feiner Erklärungen wurde Chamberlain

, _ . , . verschiedene Male von Fragern der Opposition un-

Das jugoslawische Prluzregentenpaar Pnvatgaft terbrochen. Chamberlain mußte dabei zugeben, daß

in der Schorfheide. I englische Regierung verschiedene Mitteilungen

(9anera[felbmarfdiall Göring geleitete am Diens- von Fl NN l an b 6 ft la Nb unb Le t tlan b be- , , J . . -rqirinzreaentenDaar nach I kommen habe, in denen erklärt werde, diese Län

marschall Göring beim Verlassen de- Sastehause- »owietrußlanb der Leiter der mittel-

Union bestimmt worden. Er wird in Moskau als technischer Gehilfe des Botschafters" tätig fein. Strang war von 1930 bis 1933 als Botschaftsrat mit der Führung der Geschäfte der englischen Bot­schaft in Moskau betraut.

Weder der Prophet, noch der Berg...

London, 8. Juni. (Europapreß.) Die Entsen- duna des Ministerialdirektors im Außenamt, Sir William Strang, nach Moskau zurUnterrich­tung und Beratung" des englischen Botschafters wird von der rechtsstehenden Morgenpresse am Donnerstag mit einiger Befriedigung verzeichnet. Die Linkspresse dagegen ist entrüstet, oaß kein ver­antwortlicher Mann entsandt wird. Auch dieDaily Mail" schreibt, anscheinend zeige weder der Pro­phet, noch der Berg Neigung, sich einander zu nä­hern. Potemkin sei nicht nach Genf gekommen, und Halifax gehe nicht nach Moskau.

Am optimistischsten äußert sich der konservative Daily Telegraph", der aus Chamberlains Unter­hauserklärung vom Mittwoch herauslesen will, daß in den Verhandlungen mit Moskau zweifellos Fort­schritte gemacht worden seien. Das Blatt führt das Entgegenkommen an, das die englische und die fran­zösische Regierung den Sowjets erweisen wollen, indem sie den Tatbestand einerindirekten Bedro­hung" in das Dreierbündnis aufnehmen, um so um Die von den baltischen Staaten nicht gewünschte, von Moskau dagegen geforderte Beiftandsgarantie herumzukommen und dem Derhandlungsstillstand ein Ende zu machen.

Moskau lüstet die Maske.

Moskau, 7. Juni. (DNB.) In einem offiziösen Artikel nimmt die sowjetrussische Prawda ' zum ersten Male seit der Rede Molotows vom 31. Mai wieder zu dem gegenwärtigen Stand der britisch­französisch-sowjetrussischen Paktverhandlungen Stcl- lung. Der Artikel formuliert dieMinimal- bebingungen", die Moskau mit feiner Ant­wortnote zur Schaffung derVerteidigungsfront" in Europa übermittelt habe, folgendermaßen:

1. Abschluß eines Effektivpaktes zum gegenseitigen Beiftand gegen die Aggression zwischen England, Frankreich und der Sowjetunion;

, 2. Hilfeleistung seitens der Sowjetunion für die fünf Länder, die bereits durch das englisch-ftanzö- sische Unterstützungsversprechengarantiert" seien (gemeint sind Polen, Rumänien, die Türkei, Griechen­land und Belgien);

3. Garantie der Hilfeleistung seitens Englands, Frankreichs und der Sowjetunionfür die drei be­kannten balttschen Staaten" (Estland, Letlland und Finnland);

4. Abschluß eineskonkreten" Abkommens über die Methoden, Formen und Ausmaße der Hilfe­leistung (gemeint sind natürlich militärische Ab­machungen).

Damit ist durch die offiziellePrawda" zum ersten Male der Inhalt der Sowjetantwort, die in London und Paris so großes Kopfzerbrechen verursacht hat, klar ausgesprochen. In einer für die Engländer recht peinlichen Weise spielt also Moskau jetzt die geforderteGarantie" für die bal­tischen Staaten gegen seine Mitwirkung an der eventuellen Unterstützung für die bereitsgaran­tierten" englisch-französischen Schützlinge aus.

einer der Schirmherren des Kongresses, der mit1 herzlichem Beifall begrüßt wurde, ging in seiner Rede aus von der jetzt 50jährigen Zusammenarbeit im Internationalen Verband der Landwirtschaft und wies auf den in diesen Jahren vollzogenen Wandel im Wirtschaftsdenken hin. Dann wandte sich der AÜnister den im Laufe dieser 50 Jahre entwickelten tiefgreifenden Veränderungen in der landwirtschaft­lichen Arbeitsweife zu; Veränderungen, die durch die Fortschritte in der Technik, der Biologie, Che­mie, Pflanzenzucht, Tierzucht und auf den ver- schi ebensten anderen Gebieten heroorgerufen wur­den. Alle diese Wandlungen, die für die Landwirt­schaft einen Fortschritt bedeuteten, ließen gleichzeitig neue Probleme entstehen, an deren Meisterung man

Kolonialminister gehe über die schweren Unruhen in Westindien mit einer Handbewegung hinweg, und dabei habe es auf Jamaika 46 Tote und 429 Ver­wundete sowie über 1000 Verhaftungen gegeben. In dem Rechenschaftsbericht des Kolonialministers werde das alles mit einer halben Seite abgetan. Man hätte etwas offener und ehrlicher fein sollen. Oder sei die britische Regierung vielleicht der Ansicht, daß die Bewohner der westindischen Kolonien kein Recht auf einen sozialen Standard hätten, wie z. B. die Einwohner Großbritanniens.

Selbst ein konservativer Abgeordneter, Hamilton K e r r, sah sich gezwungen, die Kolonialpolitik zu tadeln. Kerr wies auf die jämmerlichen Verhältnisse

vorbeigehe.

Der Oppositionsabgeordnete Wedgwood ließ vollends die Katze aus dem Sack, indem er erklärte, die Kolonialpolitik Englands stehe auf einem so niedrigen Niveau, daß es allenthalben in den Kolonien zu Unruhen komme, weil einfach die Einwohner glaubten, daß das britische Empire am Ende sei. Die Eng­länder sollten sich den Gedanken besser aus dem Kopf schlagen, daß sie die göttlichen Lenker der niedrigen Völker seien. Wenn die Engländer ihre ,------- --- v v .Kolonialoerwaltung mit der anderer Völker oer-

1929 bis 1933. Die Frage des Absatzes und ofer Iglichen, würden sie vielleicht nicht so einge» uuqajicnje uusyKuiucaci yuuc. ^uu^iuiu',a Absatzgeftaltung trat bei den Verhandlungen auf hübet sein. Wie komme es z. B., daß Französisch- dieser Vorschläge sei dann von der britischen Ver­den internationalen Landwirtschaftskongressen stark Weftindien wohlhabend sei und Britisch-Weftindien roaltung eine neue Kommission eingesetzt worden, in den Vordergrund. Es setzte sich babei immer am rwil' ---2-',. ' ' " Ä,eC

mehr der Gedanke durch, daß man eine Ordnung bem britischen Ansehen großen Abbruch getan. _ _ ....

der internationalen Tausch deziehun- Der Labour-Abgeordnefe Riley erklärte, der ------

gen für landwirtschaftliche Erzeugnisse erftreben I müsse, daß aber diese Regelung der Autzenbeziehun- r w t * w fx» f

sät ,m 3n" - Rumänien arbeitet für den Frieden

Dabei ist immer wieder vor diesem Forum be-I , . . . .

tont worden, daß eine gesunde Landwirt- Thronrede des Königs 6Cl btt parl0Ments-El0ffNUNg.

schabt unbedingte Voraussetzung jedes!

gesunden Staatswesens sei. Wenn heute! Bukarest, 7.Juni (Europapreß). Unter fest- ber Landwirt wieder mehr gilt, als vor Ochern Gepränge wurde am Mittwochmittag das einigen Jahrzehnten, so ist das zum Teil auch auf heue rumänische Parlament mit einer die Arbeit dieses Verbandes zurückzuführen. Ich Thronrede des Königs eröffnet, wünsche deshalb dem Internationalen Verband der Zunächst gedachte der König in feiner Rede der Landwirtschaft für die Zukunft weiter erfolgreiche »erftorbenen Königinwitwe Maria und gab sodann Arbeit, denn die Zahl der Probleme, mit denen mir einen Rückblick auf die Geschichte der verflossenen uns auseinanderzusetzen haben, hat nicht abgenom-1 ^tyre, seitdem er nach Rumänien zurückgekehrt sei. men. Die Thronrede befaßt sich sodann mit der neuen

Ich möchte bei dieser Gelegenheit unsere auslän- Verfassung, die dem polittschen Leben des dischen Gäste auf alle die Arbeiten Hinweisen, die Landes eine den heutigen Zeiten entsprechende Um- bei uns in Deutschland während der letzten gestaltung und Entwicklung gewährleiste. In Er- ~ """ ' 1 läuterung der während der parlamentslosen Zeit

verkündeten Gesetze wies der König vor allem auf die auf dem Gebiete der nationalen Ver­teidigung geleistete außerordentliche Arbeit hin, die vor allem zu einer großartigen Entwicklung der Luftwaffe geführt habe. Das Zufamenleben mit den Minderheiten sei durch Gesetze geregelt worden, die Mittel und Wege zur wirtschaftlichen, kulturellen und geistigen Entwicklung der Minder­heiten böten. Die Interessen der Minder­heiten sollen geachtet werden. Es seien bereits prakttsche Maßnahmen getroffen worden; andere seien in Vorbereitung. Die Regierung werde die gesetzlich festgelegten Grundsätze mit aller Auf- irichtigkeit gegenüber den Minderheiten anwenden.

In außenpolitischer Hinsicht führte der.xomg lajiop mu uer »u«, «nn König aus, die Welt sei durch eine schwere Krise! der neuen Gesetzgebung segnen.

Churchill deckt die Karten auf.

Neuyork, 7.Juni. (DNB.)Herold Tribüne" bringt aus London einen Artikel W i n st o n Chur­chills, der vor allem die militäris che Seite der Einkreisungsmachenschaften der P l u t o k r a - t i e n erhellt. Der altoetannte Einkreisungssachmann macht darin aus seinem Herzen keine Mördergrube, indem er sagt, die Allianz mit S o w j e t r u ß - land sei notwendig, und die Weigerung Moskaus, daß das Bündnis die baltischen Staa­ten und Finnland einschließe, sei wohl begründet, denn die Tapferkeit der deutschen Ar­mee dürfe nicht unterschätzt werden! Churchill ent­hüllt dann mit zynischer Offenheit den Wunsch aller Einkreiser, der einzigartigen Qualität der deut­schen Soldaten eine brutale Heber- macht entgegenzusetzen, was er schamhaft mitgleichzeitigem Druck vieler Länder" umschreibt.

Die militärische Zusammenarbeit der Westmächte.

Paris, 8. Juni. (Europavreß.) Sämtliche fran­zösischen und englischen Landstreitkräfte wer­den, wie derMattn" am Donnerstagmorgen mel­det, im Kriegsfall dem Oberbefehl des fran­zösischen Generalstabschefs General Game- l i n unterstehen. Die jetzige Englandreise des fran­zösischen Generalstabschefs diene im wesentlichen der Ausarbeitung der entsprechenden Maßnahmen.

Die Seestreitkräfte der beiden Länder werden im Konfliktsfall, wie das Blatt weiter mit­teilt, dem englischen Admiral Sir Robert Back­house unterstellt werden, und die Luftwaffen Englands und Frankreichs dem englischen Lust- marschall Sir Cyrill N e w a 11.

Das englische Königspaar in USA.

L o n d o n, 8. Juni. (DNB. Funkspruch.) Am Don­nerstag früh traf der Zug mit dem britischen Königspaar in dem amerikanischen Bahnhof von Niagara-Falls ein. Das Königspaar, das am Donnerstag in Washington erwartet wird, wurde vom britischen Botschafter L i n d f a y und Außen­minister Hüll empfangen.