Der Odenwald als
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Odenwälder Lands-
predigte, sondern auch praktisch derlebte.
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Mehr Freude an der Natur durch Bermühler-Bücher
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Schleussner Film
mil Garantieschein gegen Fehlbelichtung
das Sternviereck des Raben, den Becher und die lange Sternreihe der Wasserschlange oder Hydra. Der Kopf der Hydra ist gegen Prokyon gerichtet. Im Krebs suchen wir uns den schönen Sternhaufen der Krippe auf. Durch ein lichtstarkes Fernglas erkennen wir etwa 50 Sterne, die auf gemeinsamer Fahrt durch das Weltall begriffen sind und gewissermaßen eine kosmische Reisegesellschaft bilden. Dieser Sternhaufen ist 600 Lichtjahre oon uns entfernt.
Am Nordwesthimmel sehen wir die hellstrahlende Kapella im Fuhrmann, die in gleichem Maß tiefer sinkt, wie die Wega im Novdosten aufsteigt-, rechts vom Fuhrmann folgen Perseus, das lateinische W der Kassiopeia, Kepheus und tief im Nordosten De- neb im Schwan. Der bedeckungsveränderliche Stern Algol im Pevseus, dessen Licht alle 69 Stunden durch den umlaufenden Begleiter auf ein Drittel seiner normalen Helligkeit ab geblendet wird, hat günstig zu beobachtende Minima am 15./16. April um Mitternacht und am 18. April um 21 Uhr. Der Himmelswagen im Großen Bären steht gegen 22 Uhr nahezu im Zenit. Zwischen Großem und Kleinem Bären windet sich der Drache hindurch.
Der diesjährige April ist planetenarm. Am Abendhimmel ist überhaupt kein Planet mit freiem Auge sichtbar. Venus und Jupiter erscheinen morgens im Osten kurz vor Sonnenaufgang. In der Frühe des 17. April stehen Jupiter und Venus scheinbar nahe beieinander, und dicht über Jupiter sehen wir die schmale Sichel des abnehmenden Mondes. Aber die Dauer der Sichtbarkeit beträgt eine halbe Stunde. Dagegen leuchtet Mars im Schützen während der zweiten Nachthälfte: er geht anfangs um 2 Uhr, Ende April um 1 Uhr auf. Mars nähert sich der Erde, seine Helligkeit nimmt daher merklich zu.
Der Mond zeigt folgende Lichtgestalten: Vollmond am 4., letztes Viertel am 11., Neumond mit Sonnenfinsternis am 19., erstes Viertel am 26. April.
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Dienst an der Jugend ist Dienst an der Zukunft. Gebt der 71 SB. Freiplahe!
Baue gut.... mit Abermann
Hysikalisch eine besondere Stellung ein: er gehört ;u den gelben Riesensternen, die sich im aufsteigen- ttn Ast ihrer Entwicklung befinden. Die Oberflächen- i mperatur ist mit 4300 Grad geringer als die der könne, wird aber ebenso wie die noch sehr geringe 2 ichte mit der weiteren Zusammenziehung des 6tern noch wesentlich ansteigen. Dagegen übertrifft Lrktur die Sonne bedeutend an Größe und Leucht-
In einer Uebersicht über die Leistungen der. einzelnen Genossenschaftszweige betonte der Redner den Wert der dörflichen Spar- und Darlehenskassen. Der Kreis Gießen hat heute die leistungsfähigsten Dorfkassen des Gaues, auch Beerfelden im Odenwald hat eine musterhafte Bank. Neben dem Kastenwesen hat heute der genossenschaftliche Zusammenschluß zum Zwecke des Drusches, der Anschaffung von Bulldog-gs und Kartofteldämpfmaschinen. der Flachsverwertung, der Viehweide und der Milchoerwertung größte Bedeutung für die bäuerliche Wirtschaft und damit für die Ernährung unseres Volkes.
Fehlschläge im Genossenschaftswesen können nicht vorkommen, wenn drei Bedingungen erfüllt sind: gesunde finanzielle Grundlage, tüchtige und einwandfreie Führung und genossenschaftliche Treue der Mitglieder.
Dem Redner wurde reicher Beifall der dankbaren Zuhörer zuteil. Oberstudiendirektor Michel (Duisburg) sprach anschließend noch vom Genossenschaftswesen unserer Dolksgenosen im Ausland. Auf Grund eigner Anschauung berichtete er, wie z. B. die Siebenbürger Sachsen nicht nur an ihrem deutschen Volks- und Brauchtum festhalten, sondern auch das ländliche Genossenschaftswesen nach deutschem Muster aufgebaut haben.
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Viele Söhne des Odenwaldes haben sich in den vergangenen Jahrzehnten auf dem Gebiete des Genossenschaftswesens einen Namen erworben, Kommerzienrat Ihrig von Erbach, Iraner von Beerfelden, Lehr und Brunner aus Michelstadt, Hallstein und H i l d aus Hainstadt, Miltenberger aus Olfen, Kunz aus Aschbach, Saal aus Lengfeld und Weyrauch aus Ober-Mossau.
Am 16. April werden
64 neue Jugendherbergen geweiht.
Das Deutsche Jugendherbergswerk weiht am 16. April 64 neue Jugendherbergen in allen Gauen des Reiches. Der Reichsjugendführer wird in Schardorf bei Leoben in der Steiermark die Einweihung des Rheinlandhauses vornehmen, das heute der erste Bauzeuge des Dritten Reiches in der Südostmark nach der Wiedereingliederung ist. Zu gleicher Zeit findet überall im Reiche die Einweihung der neuen Jugendherbergen statt. Es gehören dazu u. a. die Neubauten in Regensburg, in Goslar und Halberstadt, in München-Gladbach, Kamp-Lintfort und Krefeld, in Bad Dürkheim, in Frauenstein (Sa.), in Görlitz, in Gera, Goldap und Husum. Einschließlich der 64 neuen Jugendherbergen erhöht sich damit die Zahl der seit 1933 geschaffenen modernsten Jugendherbergen auf nahezu 300.
Monat mit Sonnenfinsternis
Oer Sternenhimmel im April.
. Von Dr. Erwin Koffinna.
kraft. Bei einer Entfernung von 38 Lichtjahren besitzt Arktur 22fachen Sonnendurchrnesser und die 95fad}e Leuchtkraft der Sonne.
Zwischen Bootes und Großem Löwen bemerken wir die beiden zierlichen Sternbilder der Jagdhunde und Haar der Berenike, bei deren Betrachtung man mit Vorteil ein Fernglas verwendet. Oestlich vom Bootes folgen der schöne Halbkreis der Nördlichen Krone, das ausgedehnte Sternbild Herkules und im Nordosten die Leier mit der bläulich funkelnden Wega. Nach 22 Uhr erscheinen über dem südöstlichen Horizont die beiden hellen Sterne der Waage, deren unterer ziemlich genau in der Ekliptik steht. Ihr Verlauf von Nordosten nach Südosten wird durch die Tierkreisbilder Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau und Waage angedeutet. Die hellen Sterne Aldebaran, Pollux, Regulus, Spika stehen nahe der Ekliptik. Spika in der Jungfrau unterscheidet sich durch ihr weißes Licht auffallend von dem tief- gelben Arktur. Am Südhorizont sehen wir sodann
Die Monatsversammlungen der Odenwälder Hei- matvereinigung entwickeln sich in letzter Zeit zunehmend zu wertvollen und inhaltreichen Vortrags- und Ausspracheabenden. Die Aprilversommlung stand unter dem Zeichen des ländlichen Genossenschaftswesens. Zunächst gedachte der Vereinsführer in seinen einleitenden Worten der großen außenpolitischen Erfolge unseres Führers im vergangenen Monat.
Dann hielt der stellvertretende Vereinsführer Georg Hartmann einen aufschlußreichen Vortrag über Sinn und Aufbau des ländlichen Genossenschaftswesens. Der Redner ist als Oberrevisor im Genossenschaftswesen des Kreises Gießen tätig und hat sich als Gründer und Leiter der Volksbank Gießen um die heimische Wirtschaft sehr verdient gemacht. Die Wiege des deutschen Genossenschaftswesens steht im Odenwald. Neben Fr. W. Raiffeisen, der im Westerwald den Kampf gegen den jüdischen Wucher aufnahm, war es der Kirch-Brombacher Pfarrer Groh, der nach dem nationalsozialistischen Grundsatz „Einer für alle, alle für einen" im Jahre 1862 die erste landwirtschaftliche Genossenschaft in seinem Odenwalddorf gründete. Zusammen mit dem Darmstädter Wilhelm Haas, im Dolksmund „Dizegroßherzog von Hessen" genannt — seine Mutter stammte aus der Künzels- mühle bei König im Odenwald —, gründete der Pfarrer Groh im Jahre 1873 in Mainz den hessischen Landesverband der landwirtschaftlichen Ge- nossenschaften, der in seiner mustergültigen Organisation richtunggebend für den späteren Aufbau des Reichsoerbandes wurde, in dem heute rund 46 000 deutsche Genossenschaften zusammengeschlossen sind. (Eine Gedenktafel am Pfarrhaus in Kirch-Brombach
-es ländlichen Genoffenschastswesens
Vortragsabend bei der Odenwälder Heimatvereinigung.
mit denen es im Kindexgarten zusammenkommt. Wo es sich als nötig erweist, wird eine Durchleuchtung erfolgen. Der Befund bildet die Grundlage für das Gesundheitsstammbuch. Regelmäßige ärztliche Besuche in Kindergärten werden mindestens einmal im Monat erfolgen. In jedem Halbjahr findet außerdem eine gründliche Untersuchung statt. Die Kindergärtnerin, die täglich den Gesundheitszustand der Kleinen beobachtet, wird die beste Mitarbeiterin des Arztes sein. Schließlich wird die neue Gesundheitsgymnastik dazu beitragen, das Ziel zu erreichen, den allgemeinen Kräftezustand zu heben und körperlichen Fehlentwicklungen entgegenzuwirken. Es ist hier ein wertvoller Ansatz zur Erfüllung einer Zukunftshoffnung gegeben, daß wir einmal nicht mehr einen so hohen Prozentsatz von Haltungsschwächlingen und mit Frühschäden Behafteten haben werden, wie wir ihn leider wegen Vernachlässigung in der Vergangenheit jetzt aufweisen.
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nun damit begonnen wird, die Kleinkinder in allen diesen Kindergärten nach bestimmten Richtlinien in ärztliche Obhut zu nehmen, so bedeutet das einen Gesundheitsdienst an weit über 300 000 Kleinkindern, was um so bedeutsamer ist, als sich in der Vergangenheit immer wieder zeigte, daß gerade im Kleinkindesalter Schäden entstehen können, die später erst deutlicher hervortreten und dann nicht mehr so leicht zu beheben sind. Es ist daran gedacht, an den Kleinkindern vor der Aufnahme eine Tuberkulin-Probe vorzunehmen, nicht nur im Interesse des Kleinkindes selbst, sondern auch zum Nutzen der Spielgefährten,
Dopfer, 54 Jahre, Hillebrandstraße 12; 18. März Johanna Büchner, geb. Jochem, ohne Beruf, 64 sichre, Liebigstraße 62; 19. März Marianne Hüter, zeb. Weber, ohne Beruf, 65 Jahre, Steinstraße 90; JO. März Christiane Weitzel, ohne Beruf, 79 Jahre, sicher Straße 106; 22. März Georg Keil, Schorn- jteinfegermeifter, 48 Jahre, Fröbelstraße 23; Eva Großmann, geb. Reibold, ohne Beruf, 91 Jahre, Licher Straße 106; 23. März Elise Neuling, geb. Bockmeyer, ohne Beruf, 42 Jahre, Löwengafse 5; ! Friedrich Jörg, Gastwirt, 59 Jahre, Asterweg. 7; iRarl Leo, Polsterer, 60 Jahre, Bahnhofstraße 23;
24. März Heinrich Lind, ohne Beruf, 59 Jahre, Jicher Straße 106; Maria Schubert, geb. Hartmann, ohne Beruf, 58 Jahre, Licher Straße 106; Heinrich Lotz, Invalide, 82 Jahre, Asterweg 22; Marie Leo, geb. Bertram, ohne Beruf, 86 Jahre, i r)inbenburgmaU 3; 25. Mörz Elisabetha Schmidt, zeb. Wolf, ohne Beruf, 72 Jahre, Ebelstraße 41; 26. März Gerhard Außenwinkler, 4V2 Monate, sicher Straße 74; 29. März Fritz Flimm, Kaufmann, 61 Jahre, Marburger Straße 10; 30. März Elisabeth Scharmann, geb. Reul, ohne Beruf, 76 Jahre, Marburger Straße 82; Charlotte Hardt, 4 Jahre, Friedrichstraße 1; Theodor Baumann, Elektrotechniker, 66 Jahre, Neuenweg 7.
**Die Anmeldung zur Berufsschule lir das Schuljahr 1939/40 erfolgt am nächsten Donnerstag, 13. April. Der Unterricht für die übrigen Zerufsschüler beginnt am Freitag, 14. April.
** Aufnahme der Abc-Schützen. Am irädyften Donnerstag, 13. April, findet die Aufnahme )er Schulanfänger in die Volksschule statt. Die Ubc-Schützen werden in der Goetheschule am Horst- Hessel-Wall, in der Schillerschule in der Schiller- Itrafce und in der Neuen PestaloMschule in den Lichgärten aufgenommen. Die Kinder, die für die Ulte Pestalozzischule eingeschrieben werden, sind zu- lächst in die Schillerschule zu bringen. — Der Unterricht für die übrigen Schüler und Schülerinnen beginnt am Donnerstag, um 7.25 Uhr.
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Das bedeutendste astronomische Ereignis im Lpril ist eine ringförmige Sonnenfinsternis, die am 11-9. April zwischen 18 und 20 Uhr stattfindet. Freilich »erben mir in Deutschland, günstiges Wetter vorausgesetzt, nur den ersten Teil der Verfinsterung bedachten können, da die Sonne sich schon dem west- ^Mü.chen Horizont nähert, wenn der Mond beginnt, ch von rechts vor die Sonnenscheibe zu schieben. Den Anfang der Bedeckung der Sonne durch den • Mond wird man in Königsberg um 18.19 Uhr, in Bremen um 18.24 Uhr, in Berlin um 18.25 Uhr. in Sien um 18.34 Uhr, in München um 18.35
i ichen können. Aber nur in Nord Westdeutschland : leibt die Sonne so lange über dem Horizont, bis iier größte Betrag der Verdunkelung erreicht ist. Das !; ft in Köln um 19.18 Uhr, in Bremen um 19.15 Uhr her Fall. Rund vier Zehntel des Sonnendurchmes- !«rs werden durch den Mond abgeblendet.
Die Zone der ringförmischen Verfinsterung erstreckt !«ch vom Nordland nördlich der Taymirhalbinsel über hen Nordpol und durch Alaska nach den Aleuten. Hur innerhalb dieses etwa 6000 Kilometer langen, r der nur 200 bis 300 Kilometer breiten Streifens ^scheint die Sonnenfinsternis ringförmig. Da der Mond auf feiner ellyptischeu Bahn um die Erde r icht sehr weit von der Erdferne steht, ist es zur 1 Xeit der Sonnenfinsternis scheinbar etwas kleiner Itls die Sonnen scheibe, weshalb die Finsternis keine ntale sein kann. Unser Tagesgestim wandert im Lpril auf seiner scheinbaren Bahn um mehr als 10 Grad ober 25 scheinbare Sonnendurchmesser nach Norden, und um ebensoviel vergrößert sich die Mittagshöhe der Sonne. Die Tagesdauer wächst im mittleren Deutschland von knapp 13 Stunden auf
,43/< Stunden.
Am abendlichen Fixsternhimmel vollzieht sich im fpril ein rascher Uebergang vom Winter- zum Sommerhimmel, da die abendliche Dunkelheit täglich ein Ins zwei Minuten später einsetzt, andererseits die Fixsterne täglich vier Minuten früher untergehen. Es iit von hohem Reiz, diese Wandlung zu verfolgen. Doie glanzvollen Wintersternbilder Stier, Orion und löroßer Hund mit Sirius, dem hellsten aller Fix- •erne, wandern im Laufe des Monats immer weiter nach Westen und verschwinden Ende April in leer Dämmerung. Dafür steigen im Osten die Som- r erfternbilber Jungfrau, Bootes, Herkules und Leier herauf. Den Südh'immel beherrscht noch das schöne Sternbild des Großen Löwen mit dem Königsstern Regulus. Aber Regulus, wird an Helligkeit weit Übertroffen von ArkturuS, des Hauptstern des Boo- t-s, der gegen 22 Uhr bereits hoch im Südosten sieht. Schon im Altertum zog die wunderbare Leucht- fraft dieses mächtigen Filterns die Aufmerksamkeit end) der Dichter auf sich. Die Germanen nannten l.rttur den „Tagstern".
Arktur nimmt unter den Fixsternen auch astro-
** Folgenschwere Schlägerei. In der Nacht zum Freitag entspann sich in der Mühlstraße eine Schlägerei, in deren Verlauf ein Mann schwere Schädelverletzungen erlitt. Der Verletzte mußte in die Klinik gebracht werden. Die polizeilichen Ermittlungen sind im Gange.
** Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstag gegen 12 Uhr an der Ecke Hindenburgwall/Goethestraße. Dort fuhr ein junger Mann auf seinem Motorrad vorschriftsmäßig auf der rechten Straßenseite nach dem Selterstor. Als er bereits die Straßenkreuzung überquert hatte, wurde er von einem Auto, das aus der Richtung Bleichstraße kam und in Richtung Goethestraße/ Seltersweg einbog, erfaßt und zu Boden gerissen. Dabei trug der Motorradler leider einen Ober- schenkelbruch und weitere Bein- und Kopfverletzungen davon. Er mußte sofort dem Krankenhaus zugeführt werden. Der Kraftwagen gehört einer Gießener Firma.
** Auf der Ferntransportfahrt vom Tode ereilt. Am gestrigen Karfreitagfrüh, gegen 7 Uhr, wurde ein Begleitfahrer eines Möbeltransportautos aus Frankfurt a. M. während der Fahrt auf der Reichsautobahn von einem starken Unwohlsein befallen. In Steinbach wurde die Fahrt unterbrochen und ein Arzt zur Hilfeleistung herbei- gerufen, jedoch war inzwischen der Tod des bedauernswerten Mannes bereits eingetreten. Ein Herzschlag hatte dem Leben des Mannes ein jähes Ende bereitet. Bei dem Toten handelt es sich um den 54 Jahre alten Arbeiter Dietrich aus Thale (Harz), der mit dem Transport aus Stuttgart kam.
** A u f der Baustelle schwer verunglückt. Am heutigen Samstag früh stürzte auf einem Neubau im Tannenweg der Maurer August Konstanz aus Grohen-Buseck so unglücklich ab, daß er mit einem schweren Schädelbruch vom Roten Kreuz nach der Chirurgischen Klinik gebracht werden mußte.
kämpfer des deutschen Genossenschaftswesens wach, Der Austausch persönlicher Erinnerungen der vor 80 Jahren schon den Grundsatz „Gemein- diente Genossenschaftler hielt die Odenwälder nutz geht vor Eigennutz" seinem Volke nicht nur vor- leute bis Mitternacht zusammen.
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Bei nervösen Herzstörungen,
Schwächezuständen
und ähnlichen Beschwerden, die häufig mit Schlaflosigkeit verbunden sind, wirkt Klosterfrau-Melissengeist ausgleichend auf die Herztätigkeit. Vor allem, wenn sie durch Genuß starken Kaffees, schwerer Zigarren, Übermäßige körperliche und geistige Anstrengungen oder seelische Aufregungen auftreten. Man trmkt m solchen Fällen dreimal täglich einen Teelöffel Klosterfrau-Melissengeist in einem Eßlöffel
Bitte lesen Sie, wie seine Verbraucher urteilen! So schreibt Frau Julius Ahlers, Hausfrau, Köln, Kvllftr. 3a am 16. 3. 37: »Seit vielen Jahren gebrauche ich Klosterfrau-Melissengeist. Ich selbst kann ihn, nicht mehr entbehren, feit ich. an nervösen Herzbeschwerden leide, wo er bei mir immer hilft. Ich nehme dann einen Teelöffel Klosterfrau-Melissengeist in Zuckerwasser mehrmals täglich
Weiter Herr Werner Cremer (BUd nebenstehend), Rentner, Koln-Rheinkassel. Feldkasseler Weg 98, am 16. 2. 39: „Im Jahre 1934 erkrankte ich an nervösen Herz- und Magenbeschwerden sowie Schivindelgefühl. Ich bin über ein Jahr krank gewesen und mußte 3 Monate das Bett hüten. Meinen Dienst konnte ich nicht mehr aufnehmen. Da wandte ich Klosterfrau-Melissengeist an. Er hat mir gut geholfen: Nachdem ich ihn einige Monate regelmäßig einnahm, konnte ich schon eine Besserung verspüren. Ich kann Klosterfrau-Melissengeist jedem empfehlen!' , , n
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Gegen Alkohol- und Nikotin- mißbrauch in der Luftwaffe.
Ndz. Der Reichsluftfahrtminister und Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Generalfeldmarschall Göring, hat einen Erlaß über Alkohol- und Nikotinmißbrauch herausgegeben. Es gehört zu den vornehmsten Pflichten jedes Soldaten, so heißt es darin, seine Gesundheit mit allen Mitteln zu erhalten und zu fördern. Jeder Soldat müsse wissen, daß Alkoholgenuß den menschlichen Körper, insbesondere den noch in der Entwicklung begriffenen, schwer schädigt und die dienstliche Lefttungsfähig- keit herabsetzt. Ueberdies seien die Zeiten vorbei, in denen ein Rausch als Zeichen besonderer Männlichkeit zu gelten pflegte. Auch übermäßiger Mko- tingenuß sei für einen jugendlichen Körper Gift. Der Minister erklärt, er denke nicht daran, jeden Genuß von Alkohol und Nikottn zu verdammen. Er bekämpfe jedoch den Mißbrauch dieser ®e» nußgifte. Deshalb wird verboten: das Einrichten von Bars in Offiziers-, Unteroffiziers- und Ka- meradschaftsheimen und Kantinen, das Herumstehen und Trinken an Schankttfchen, das sogenannte Stiefeltrinken, der Ausschank von Alkohol an Soldaten, die bereits angetrunken sind, der Alkoholgenuß unmittelbar vor federn Dienst und während des Dienstes, das Rauchen auf öffentlichen Straßeh innerhalb von Ortschaften, ferner auf Märschen, während kurzer Dienftpausen, bei Unterricht, Ausbildung usw., der Verkauf von ausländischen Weinen und Rauchwaren in den Heimen und Kantinen, das Offenhalten dieser Heime und Kanttnen über die Polizeistunde hinaus und das Fortsetzen von Kompanieveranftaltungen, Kameradschaftsabenden usw. auf Stuben, in Wohnungen oder öffentlichen Gaststätten. Der Minister erwartet von allen Truppenvorgesetzten, daß sie rücksichtslos jeden übertriebenen Alkohol- und Nikotin-Genuß bekämpfen und durch geeignete Erziehungsmaßnahmen dafür sorgen, daß alkoholische Entgleisungen in der Truppe unmöglich werden.
Gesundheitsfürsorge für 300000 Kleinkinder.
is^dz. Nachdem die NSV. mit Wirkung vom 1. April die Einrichtung oon Gesundheitsstamm- büchern in den NSV.'Kindergärten aufgenommen hat, wird oom Hauptamt für Volksgesundheit näheres darüber mitgeteilt, in welcher Weise die Gesundheitsführung der Kleinkinder unter sechs Jahren in der NSV.-Betreu- ung erfolgen soll Die NSV. verfügte bereits Ende 1938 über 5216 Dauerkindergärten, in denen sich im Monatsdurchschnitt im Altreich 166 500 Kleinkinder befanden. Dazu kamen in der Ostmark 10 500 Kinder. Weiter waren 1938 insgesamt 5613 Erntekindergärten mit 136 500 Kindern im Altreich und rund 13 000 in der Ostmark errichtet worden. Wenn
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