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Be-

Bauwerke, die nach vor-

fen wurden und die oie-

Fortsetzung.

(Nachdruck verboten!)

.Stein ist bei ihr. Im übrigen habe ich Munk

K umberge schickt, er ist zuverlässig, kann sie heim- r ngen ... die Bewachung bleibt natürlich ..

Der kampf

der dein und

Ncichsberufswett- 1939, der Lei­

chen den.

Dtb iorb= vom Ein- teils, nt.

nt. mb be- :hl= $er= lich, nen

bet rde- in- bie bas !ün= itit- 'öfle vei-

ICirifa Helgers war ein Mädchen von vielleicht 25

28 Jahren, sie trug'einen dicken braunen Flausch- Hi tel, der einen leuchtend gelben Pullover im HiGchnitt sehen- lies;, eine Baskenmütze, flache du. ne Wildlederhandtasche, hatte ein klargeschnit-

>ern ist sie hinausgegangen? Heim­lich? Ist das denn nicht ausgefallen?"

Sie ist mit Ihnen herausgegangen?"

,,Ia. Ich selbst habe das allerdings nicht gesehen. Aber die Kinder erzählten es mir. Sie wissen viel­leicht, welch großen Eindruck auf Kinder ein auf- rnlhges Aeußere macht. Unter meinen Zöglingen befanden sich auch einige Mädcheii oon etwa drei­zehn, vierzehn Jahren, die nach den Proben die Kleinsten Heimbringen. Sie fragten mich, ob ich auch die aufgeregte Frau gesehen hätte, in deut Hellen Mantel mit dem Pelz dran? Sie habe sich unter die große Kindergruppe gemischt und sei mit ihr hinausgegangen ..."

Schaub sprang auf.

Mit den Kindt

Wendung des Ziegelstei­nes, vor allem aber der Systematik für Lage und Verbund i>er Steine un­tereinander erkennen lie­ßen. Die Meister unö Po- liere, die sich als Prü-

^iuffaglrctren Hautpflege -.25, -.45. -.90.

Um einen ersten lieber» blick zu gewinnen, hatte die Deutsche Arbeitsfront (hier der Kreisbeauftragte für den Neichsberufswett- knmpf Baur) angeregt, eine Rundfahrt durch ver­schiedene Betriebe zu unternehmen, in denen gerade Lehrlinge und Gehilfen in größerer Anzahl gemeinsam an ihren Aufgaben für den NBWK. ar­beiten. An dieser Rundfahrt, die am gestrigen Diens­tag stattfand, nahmen Kreisleiter Backhaus, der Kreisobmann der Deutschen Arbeitsfront Katzen- meier, der Kreisbeauftragte für den NBWK. -öanr, der Bannführer des Bannes 116 der HI. Rohrbach, ferner der Berufsberater beim Ar­beitsamt Gießen B o ch, und die Vertreter der Gie­ßener Presse teil.

Kreisleiter, Kreisobmann (DAF.) und Bannführer beobachten einen Setzerlehrlmg bei feiner Arbeit.im Gießener Anzeiger.

(Aufnahmen |2]: Neuner, Gießener Anzeiger.)

Nein. Es kommt doch häufig vor, daß Verwandte oder Eltern mal die Kinder begleiten in dem Trubel von über zwanzig Kindern achtet man ja auch auf so etwas nicht ..."

Machte die Frau einen sehr verstörten Eindruck? Erzählen Sie mir doch davon noch etwas!"

Ich hatte allerdings den Eindruck, daß sie äußerst erregt sei. Als ich die Treppe herunterkam, öffnete sie gerade die Glastür, die den dritten Stock und das Treppenhaus trennt, vielmehr, sie stieß sie förmlich auf und stand dann eine Sekunde schweratmend an der Wand. Obwohl ich mit den Kindern beschäftigt

Schuß im Funkhaus

(Ein Roman von Rlaria Ober! in.

Copyright by Prometheus-Verlag, Dr. Eichacker, Gröbenzell bei München.

fungskommifsion zur Verfügung gestellt hatten, stam dcn immer zwischen den schaffenden jungen Menschen und sahen ihnen wortlos zu, gewannen ihre Ein- drücke, die sich dann in Punktwertungen ;u einem Urteil über die Leistungen des Einzelnen formten.

Wiederum ein interejiantes Bild bot der Rcichs- berufswettkampf der M a l e r und Weißbinder, bie sich zur gemeinsamen Arbeit in der Turn­halle des Turnvereins 1 84 6 an der Steinq straße eingefunden hatten. Vor vielen Tafeln stan­den die jungen Männer in ihren weißen Kitteln und wareit bemüht, mit selbstgemischter Farbe aus eine Helle Fläche einfache und schwierigere Linienfiguren zu zeichnen, klare Striche zu ziehen, gleichinäßig die r-sarbe aufzutragen und einen guten Gesamteindruck ihrer Arbeit zu erreichen. Kreishandwerksmeister t ü h l e r führte die . Besucher in dem großen, von reger Arbeit und von Schaffensfreude-erfüllten Saal umher und gab allen gewünschten Aufschluß über bie Durchführung des Reichsberufs Wettkampfes der Maler und Weißbinder.

*

3n der Setzerei desGießener A u zei­ge r s" wurde hierauf Umschau gehalten und da-

,e kleine

tenes, ruhiges Gesicht mit zuverlässigen blauen Augen und mattem aschblonden Haar.

Wie verschieden diese berufstätigen Mädchen doch dachte Schaub flüchtig, als er die Besucherin begrüßt hatte und höflich zum Sitzen aufforderte. Vorhin dieses Fräulein Hutstein ein billiges Krno-Nachtbild, hier so ein recht gesunder, solider Schlag.

Erika Helgers sprach kurz, klar und bestimmt, mit einer Sicherheit und Anschaulichkeit, wie sie Menschen eigen ist, die ständig vor vielen zu reden haben.

Ich habe erst eben von dem -schrecklichen Unglück gehört, Herr Kriminalrat. Da fiel mir eine Be­obachtung ein, die ich heute einige Minuten vor acht Uhr gemacht habe ..."

Schaub beugte sich gespannt vor.

Einige Minuten vor acht? Das ist ja sehr inter­essant! Bitte, erzählen Sie!"

Ja, ich kam einige Minuten vor acht Uhr mit den Kindern die Treppe herunter" Auf Schaubs etwas erstaunten Blick klärte sie schnell auf.Ich leite hier im Haus die Kinderstunde der Jüng­sten .. /' Ein frauliches Lächeln verschönte die etwas herben Züge und machte sie hinreißend sym- pathilch.

Ah Sie sind die Kindertante?" lächelte Schaub freundlich.

,,Ia. Ich hatte heute von halb sieben bis halb acht Uhr eine Märchenspielprobe mit den Kleinen. Im,kleinen Sendesaal im dritten Stock. Wie es so häufig mit den Kindern geht--wir verspäteten

ein wenig. Es war genau drei Minuten vor acht, als ich mit denen die Treppe herunterkarn. Ich war etwas nervös, denn es war mir ein pein­liches Gefühl, daß die Eltern auf die Kinder war- teten und sich Sorge machten. Trotzdem fiel mir auf, was ich im zweiten Stock sah ..."

Was?" Schaub beugte sich noch näher. -

(rrifa Helgers sprach klar und bestimmt weiter. Ich hatte übrigens vorher im zweiten Stock ange= rufen und nach Dr. Derichs gefragt, er arbeitet auch im zweiten Stock. Er kam noch in Hut und Man- tel wie er sagte an den Apparat und gab mir eine Auskunft, die ich von ihm erbat. Dabei erzählte er, als ich nach einem feiner Mitarbeiter ragte, daß im zweiten Stock schon alles fort fei, id) solle besser morgen nochmal anfragen. Ich war deshalb, als ich mit den Kindern die Treppe her- unterging, um so erstaunter, als plötzlich aus der Glastür des zweiten Stockes eine Dame in den tflur trat, die auffallend verstört ausfah ..."

Schaub warf schnell ein:Können Sie sie beschrei- hen?" 7 ;

stungskamps aller schaf­fenden Deutsd)en, ist jetzt auch in unserer engeren Heimat auf breiter Front im Gange. Insbesondere beteiligt sich die Jugend daran; überall sind es in der Hauptsache die Lehr­linge der verschiedensten Berufe, die ihre Leistung unter Beweis stellen und Beste sein wollen im Kreise der Berufskame- raden. Ein gesunder und ritterlicher Wettbewerb Hub in vielen Werkstätten und Betrieben an, und mit aller Konzentration der Kräfte bemüht sich jeder um eine ansehnliche Punktzahl.

Einen starken Eindruck gewann man ferner bei einem Besuch in der O e f f e n t l i ch e n Handels-

war, fiel mir ihr außerordentlich verstörtes Gesicht auf, ich glaube, sie zitterte am ganzen Körper."

Enka Helgers blickte dem Kriminalrat klar und ruhig ms Gesicht.

Ich weiß imtürfid) nicht, ob meine Aussage Ihnen irgendwie von Nutzen sein kann", meinte fie ;öqcrnö

Schaub sah sie fveunblid) an.

Gewiß, natürlich, Fräulein Helgers", meinte er höflich.Alle Anhaltspunkte sind widjtig"

3d) vergaß die aufgeregte DaiTie natürlich wieder schnell, id) war ja auch mit den Kindern sehr be­schäftigt. Erst als ich heute abend von dem schreck­lichen Unglück erfuhr und mir einfiel, daß niemand von den Angestellten des zweiten Stocks mehr im Hause war, dack)te id) wieder daran"

Es ist sehr freundlich von Ihnen, daß Sie sich her­bemühen!" Schaub stand auf und reichte dem Mäd­chen dankbar-die Hand.Id) habe mir die Beschrei­bung der Dame notiert wir werden dann sehen nochmals, id) danke Ihnen"

Bitte, nichts zu danken, Herr Kriminalrat." Sie verneigte sich nod) einmal knapp und gesammelt. Dann ging sie mit schnellen, beherrschten Schritten wieder hinaus. 'Sir j

Aus der Stadt Gießen.

Freundliche Besucher.

Ganz hinten in der Gartenecke steht der alte Haselnußstrauch. Unverdrossen treibt er jedes Jahr feine Schößlinge und bringt oft zahlreiche dicke Hasel­nüsse. Er ist ansprud)slos und bescheiden, und dock) haben wir ihn gern. Unter seinem Schatten sitzt es sick) gut. Im Sommer steht da immer eine Bank Im dichten Geäst, das selten gelichtet wird, nistet fast jedes Jahr einige kleine Sänger.

Der Garten liegt eben öde und verlassen. Aber in der Ecke im Haselnußstrauch regt sich das neue Leben. Er hat seine Kätzchen, die er schon im Vor­jahre bildete, ganz groß und locker werden lassen, und wenn sich ein Wind erhebt, dann fliegt der Blütenstaub in Wolken über den ganzen Straud) !lßir sehen nach, und richtig!, auch die kleinen, roten roeiblidjen Blüten sind schon da, um den Blutenstaub zu empfangen. Der Haselnußstrauch hält Hod)zeit, ohne Bienensummen, ohne Schmet- 'terlmgsbefud). Kalt und kahl sind nod) die Zweige, aber die Blätterknospen schwellen schon. Bald wer­den die breiten, grünen Blätter die jungen Frücht­chen schützen.

feie Turn- und Sporthalle kennen, in der die Lehr­linge jeden Morgen Leibesübungen treiben.

Der nächste Besuch in Lollar galt den Wett­bewerbern im Sägewerk Nuhn und hier ins­besondere den Zimmerern, die am hellen und freundlichen Arbeitsplatz unter der überdeckten Halle die verschiedenartigsten Holzvcrbände hcr- frclltcn, und dabei durch die Schwere der Aufgabe Gelegenheit hatten, ihr Können zu zeigen. Neben den Lehrlingen beteiligten sick) hier auch einige Gehilfen in den höheren Leistungsklassen. Auf einem kurzen Rundgang lernte map außerdem die vorbildlichen tcd)nifd)en Einrichtungen des triebs kennen.

Die Fahrt, die sick) außerordentlick) anregend ge­staltete, führte zunächst nach Lollar. Der erste Besuch aalt dort der Lehrlingswerkstätte der B u - o e r u s f d) e n Werke, die in ebenso zweckmäßi­ger, wie sck)öner Form eingerichtet ist und eine ge­schlossene Ausbildung'der Lehrlinge gestattet. Ge­stern allerdings hatten sick) die ungelernten Hilfsarbeiter in der Lehrlingswerkstätte ein- gefunden, um ihre Arbeit für den Reichsberufswetk- kampf zy leisten und am WerkmaterialHolz" zu zeigen, was ihnen an Können bereits zu eigen ist. Der erste Eindruck, den man dabei gewann, war sehr erfreulich. Die Eingangstore waren mit fri­schem Tannengrün geschmückt, an den Wänden konnte man Worte lesen, die zur Leistung für die Gemeinschaft aufforderten, und schließlich konnte man feststellen, daß aud) die Arbeitstische der Lehr­linge aus Anlaß des Reichsberufswettkampfe-; mit frischem Grün geschmückt waren. Die Hilfsarbeiter waren eifrig bei der Sacke und ließen sick; auch durch den Befuck) im eifrigen Feilen, Messen, wieder Fei­len nnh midhor 'IDoiinn HirW ÜXr.n *

den Setzerlehrlickgen über die Schulter in den Setzkasten und Winkelhaken gesehen. Aud) den Druckerlehrlingen wurde bei ihrer Arbeit des Zu- ridjtens (des Druckausgleichs) zngesehen und damit ein Einblick gewonnen in eine Arbeit, die mit viel Verstand und Gefühl angefaßt und bewältigt fein will. Das besondere Interesse der Besuck)er galt hier übrigens auch den so ungemein komplizierten Einzelbuchstaben-Setz- und Gießmaschinen und den Setzmaschinen, auf denen die Zeilen für den Zei­tungssatz gesetzt und gegossen werden.

An- its-

inet eine "9en lung illen iung chtn For-

3n der Turnhalle an der Steinstraße zeigten die Maler und Weißbinder im Reichsberufswettkampf ihr Können.

Haben Sie gehört, Torsten?" Schaub wandte sick) an feinen Assistenten, der langsam eingetreten war und.ein paar Blätter aus der Hand legte.

3a, id) habe alles gehört und mitgeschrieben. Ich - dachte, es wäre besser, id) bliebe draußen, damit das Fraulem nicht gestört wurde sie sprad) ja so

3a, alles, was sie sagte, trug den Stempel der Aufrick)tigkeit und Wahrheit"

Dann wäre also die Aussage von Fräulein Kay dod) richtig?"

Vielleicht vielleicht aud) nicht"

Er sah seinen Assistenten an.Horen Sie, Torsten! Der Portier ist noch im Haus. Er muß dod; die Dame angemeldet haben, es kommt dock) niemand außer den Angestellten ohne weiteres ins Haus! Und. eine Angestellte kann es nicht gewesen sein Fräulein Helgers hätte sie gewiß gekannt rufen Sie mir den Portier doch mal eben. 3d) will ihn noch fragen. Wir wollen Hann heimgehen, wir tonnen dod) nicht viel machen, ehe id) nicht morgen mit Bortefeld ge­sprochen habe"

Torsten sah zweifelnd vor fid) hin.

"3ch glaube nicht, da^ Sie von Bortefeld über das Attentat viel erfahren werden!" meinte er skeptisch. Wenn er schon ersucht, die Ermittlungen überhaupt emzustellen, wird er erst recht nicht den Namen der Täterin verraten" (Fortsetzung folgt.)

Schaub sah die ruhig E-zählende nad)denklid) an.

ftennen Sie Fräulein Kay?" fragte er dann sachlich. . -

Erika Helgers dachte einen 2lugenblick nach.

Dr. Stein hat mich nculid) mal auf der Treppe Zufällig mit ihr bekannt gemacht. Näher kenne ich sie nid)t ..." 1

War sie vielleicht die Besucherin?"

Erika Helgers schüttelte bestimmt den Kopf.Nein, aus* ^ausgeschlossen! Die Dame sah ganz anders

Und Sie glauben,-daß diese Dame vielleicht .. ?" fragte er behutsam.

"Ich möchte keine Anschuldigung ausspred)en, die ich nicht beweisen kann", sagte das Mädchen ruhig. "Ich hlelt es für meine Pflicht, Ihnen diese Be- obad)tung mitzuteilen. Um so mehr, als die Dame wlt den Kindern und mir das Haus verlassen

Fluchtig wohl. Sie war außergewöhnlid) zier- lid) und klein, sehr elegant gekleidet, das fiel mir noch auf, mit so betont künstlerischem Akzent da­bei Wenn id) mich recht erinnere, trug sie einen hellblauen Mantel mit elfenbeinfarbenem Slate- ud)s ich glaube, daß sie blond war, sie hatte ein sehr hübsches Gesicht."

.'Er stand auf, zog seinen Mantel an, steckte die Hunde fröstelnd in die Taschen.

.Was ist mit Fräulein Kay?" meinte er dann ii ch malt.

,Sie ist vollkommen schwach!" sagte Torsten, lei- \t>i Mitleid schwang in der sonst so gleichgültigen 5 inime.

3m Garten weht noch eisiger Wind, und dock; sagt UNS der Haselnußstrauch, daß der Winter schon den Rückzug antritt. Wir wollen aud) ein Stückchen von dem kommenden Frühling haben. Einige Zweige des Haselstrauches stehen mm auf dem Tisch. In der Wärme des Zimmers find die Kätzchen nod) lockerer geworden und lassen nun bei der gerinnst, Berührung ihren Staub auf die dunkle Tischdecke fliegen. Sie ist ringsum schon gelb überstaubt. Und die kleinen weiblichen Blüten entfalten fid) zu­sehends und leuchten uns rot entgegen. Sie war­ten auf den Blutenstaub. Sie werden ihn empfan-

Sehr anschaulich gestaltete sich auch dann Besuch bei den Maurern, deren 36 sich auf Gelände des Fliegerhorstes eingefunden dort im Freien, mit weitem Ausblick auf das Tal der Wieseck, einen Arbeitsplatz gesunden hatten, wie er diesem Bauhandwerk zu eigen ist. Zedern der jungen Wettbewerber war eine andere Auf­gabe gegeben. Steine standen in großer Menge Zur Verfügung, der Mörtel aber fehlte. An Stelle dessen wurdeGrieshei­mer Speiß" (Sand) ver­wandt, der zwar nicht den dabei entstandenen

Reichsberufswettkampf überall im Gange

Taufende junger Menschen im Leistungskampf.

' gen, aber sie werden keine Früchte bringen. Das Zimmer aber wird Heller und freundlicher durck) diesen ersten Besucher, der den Frühling ankündet.

Während id) diese Zeilen schreibe, kommt der ) Zweite Besucher. Er hat fid) wohl etwas verfrüht. In irgendeinem Winkel mag er geschlafen haben. Nun hat ihn die Zimmerwärme geweckt. Ganz mun­ter und vergnügt spaziert er mir über meine Pa- l pierbogen. Es stört ihn nicht, daß seine Beinchen von der nassen Tinte beschmutzt werden. Es ist ein | lieber Bekannter vom vorigen Sommer, ein Ma- I nüenkäferchen.

Seine Flügelschutzdecken glänzen im schönsten Rot. I Darauf sind die sieben schwarzen Pünktd)en. Nun ; t)at es den Rand des Papiers erreicht. Ob es wohl weiter marschiert? Nein, es kehrt wieder um und ! bleibt ruhig sitzen. Neugierig schaut es mir zu, wenn tch schreibe. Es muß also wohl ein Weibchen sein; löenn Männchen sind niemals so neugierig, (f) Im I =>ommer wird es sicher zahlreiche Eier legen, mitten | unter die Blattläuse, die unsere Rosen jedes 3ahr I Deimsuchen. Aus den Eiern kriechen dann die Lar- : oen, d^e man aud) Blattlauslöwen nennt. Sie fres- en die Läuse mit Haut und Haar, die Marienkäfer- chen selber aber and

So sind sie uns vertraut und lieb. Schade, daß >a5 Tierchen so früh kam. Wir können ihm noch nicht mit Blattläusen dienen. Es muß sick) gedulden. Vorsichtig nehme id) es auf die Spitze meines Blei- |i|Biftes und setze es zum andern Frühlingskünder uf den Zweig vom Haselnußstrauch. Da soll es : an wohnen und den Duft des Blütenstaubes ein-- i itmen. Nun läuft es von Zweig zu Zweig, dann

I tzt es wieder still auf einem Kätzchen. Was es wohl ! i enten magy

Es sind zwei kleine freunblid)e Besucher, die mir !»eute nachmittag eine große Freiide ins Zimmer I lirachten. Mag es draußen auch nod) frieren, mögen I nod) Schneefttirme und Regengüsse kommen, einmal ivird aud) wieder der Frühling da sein. Frohe Ge­sunken erfüllen» das menschlid;e Herz, und die er- joen Boten einer kommenden schönen Ziit sind im- | t-er die angenehmsten. Ein Marienkäferchen auf dem ! ' iveig eines blühenden Haselnußstrauchs: das Sinn- l 1 Id des nahenden Frühlings. H.

,.Natürlich!" betonte Schaub.3ch glaube immer Ach, daß sie--" Er brach ab.

;; Das Telephon schrillte jäh und aufreizend.

s. Torsten sah Schaub an.

,3st das nod) für Sie?" murmelte er fragend.

;; Schaub griff eilig nach dem Hörer.Wahrschejn- ik!" sagte er.Man hat mir ja hier das Zimmer r ungestörten Untersuchung zur Verfügung gestellt." n preßte den Hörer näher ans Ohr.Ja? Hier Gooaub. 3a. 3n der Sache Bortefeld?"

Torsten blickte gespannt herüber.

'(Sine Aussage in der Sache Borte seid?" Jagd- ?i£ 'er kam in die kühlen grauen Augen.Natürlich ü id) nod) da!" rief er stark.Ja, bitte, kommen 3ii_ nur. Zimmer 35. Id) warte--"

;r sah Torsten an.Ein Fräulein Erika Helgers icpt an, ob sie mir trotz der späten Stunde noch n - Aussage in der Sache Bortefeld machen dürfte!" ! Torsten, pfiff leise durck) die Zähne.

.Schau einer an! Ist vielleicht das die beschützte ame und nicht Fräulein Kay?"

.Werden sehen, Torsten!" tarn kurz Schaubs mroort.Gehen Sie nur einen Augenblick nach io en. Wenn ich Sie brauchen sollte, rufe ich Sie : stln!"

Schaub setzte fid) zurecht. Sehr gespannt sah er r Dame entgegen, die nach kurzem Anklopstm ein= t: und sich leicht, verneigte ...

Bauwerken Ewigkeits­wert geben konnte, wohl aber die Möglichkeit gab, erkennen zu lassen, ob der Junge seine Sache richtig machte und ob er !*", U"d wieber Messen "nicht' stören/ BUÄwMg ! Grundprinzipien 'vcrflan" SMben sie daher aut manche Frage Antwort, und den hatte. So entstanden wer von den Leiuchern mehr Ausschluß über die auf dein großen freien Arbeit in der Lehrwerkstätte haben wollte, wurde Plast ,ahlrei-tr durch den ousbildendeu Fachmann, oder durch den Paaweeke, b,c nam vor Betriebssichrer rasch unterrichtet. Mit besonderem handenen Planen aclchaf Sntereffe betrachtete man sich eine Reibe ausgezeich-' fen wurden und die nie. neter febr präzis gearbeiteter Werkstücke, die von len Möglichkeiten berSkn öen Lehrlingen des Werkes für den Reichs­berufswettkampf hergestellt waren. Dabei ließ fid) unschwer feststellen, daß die Aufgabenstellung den ganzen Kerl erforderte unö eine tatsächliche ernste Aufing des jungen Menschen auf sein Wissen unö Können öarfteUt. Von den Einrichtungen der ßefy> wertftatte lernte man noch eine vorbildlich cingerid)=

durch ischen Aus- ünem i ver­brech.

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Reitz' e gute flegung ihn' er- tb Hat- Reitz' in wer« enehmi« | terweijt i Grund- * nt. Der j bildung. | bauern- ; zeLand- eudigtcn intreten. : egsmög- .

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