Konzernen
'eit.
3m Spätsommer läßt es sich gut reifen
!er Mangel an Facharbeitskräften hat zu einer
Das ist Herr Mertens
en dm *
ierg)
M-), an der BA jL Dörfchen, das damals friedlich und beschaulich
-taik> eN< \> . x ^.-.sso-l in hon SRhoin Tnn.
m Wmen' i,
Ulrichstein (Vogelsberg)
Nidda (Oberhessen)
Lauterbadi (Oberhessen)
Gasthaus Fritz Schwing, m
Hotel Schüz
Inhaber: W. Proftmeyer. ru Litbekanntes Hotel Lauterbachs. A-t '^'msvrecher Nummer 319. Bad. Bi
Volkartshain (Vogelsberg)
Gamaen für 10 Wagen.
Gasthaus Zur Alten Post,
Gasth.Hanauer Hof.tfhif 48.
Giefcen und Umgebung
Lieh (Oberhessen)
Schotten (Vogelsberg)
AUSKUNFT UND PROSPEKTE? STÄOT VERKEHRSAM1
Kurhaus Vogelsberg
Haus der reifenden Kaufleute.
:• Zentralheizung Garage. Volle l. Pension 4.-,Wochenende?.-RM.
Weilburg an der Lahn
Restauration Rindsmtmie Restanration Baflenbnrfi
Lage, grober Garten, selbftgetel- BeauemerSvaziermeg längs der tert. Apfelwein. Hausfchlachtung. Lahn, Fernsvr. Nr. 12 (Lollar).
Arnsburg bei Lieh
Londorf (RabenauX
GieBen on öec Cohn
Gasthaus zur Traube, Bef. A.Behrmann. Tel. 26. Etg. Metzg., Fremdenz., volle Penf.,guteKllche:6Min.z.Schlobruine,herrl.Ausf
Gaststätte zum Gambrinus n d.Stadtkirche.Bef. :H.Schlörb.
beim Frühstück auf dem Balkon seiner Pension im Sonnental.
So was Gemütliches ... I
Das macht vielleicht nur, weil der Giehener Anzeiger auch dabei ist; den hat er sich ja nachschicken lassen . ..
Machen Sie’s ebenso: Geben Sie, bitte, drei Tage vor der Abreise Ihre Ferien- anschrilt in der Geschäftsstelle des Gie&ener Anzeigers an. Sie können sich die Zeitung auch postlagernd schicken lassen, wenn Sie noch nicht wissen, wo Sie wohnen.
Verlangen Sie das Monats« vrogrammbeft
„Die aufbaufreudige Stadt"
Geschäftsdrucksachen Rechnungen Brlefbl4tter Briefumschläge Postkarten Geschäftskarten bei Brühl. Schulstr.?
an d.Neichsftr. 276, wundervolle Lage, direkt a. Walde. Neuzeitlich einger., Garagen. Herrlich f. Er- bolung u. Wochenende. Tel. 190.
Schöner Ausflugsort, direkt an der Lahn. Grober schattiger Garten. Gute Sveisen und Getränke.
Bahnhof-Hotel Deutsches Haus, Bel. Hermann Schmidt.
-rrrnruf: 442. Bekannt bei Geschäftsreisenden und Touristen
häuf.-BräNf>riedb.,Bitamalzbier, Augufta-Vikt or.-u.Nömerbrunn.
Seite ist hier zum poesielosen Parkplatz geworden. Ernsthafte Gebäude von Behörden und äi „ stehen würdevoll dp. Dazu gehört auch der Hinden- burgwall mit seinem Hochhaus, dem Bankenviertel und dem Stählhof. Hier findet auch der Mann
25 Johann Kaspar I )re 1511 - beljei I 6 Friedelhausen er-1 men und mehrer» I 'chrtum der Kirch! ■ figtn Bewohner in Zufluchtsstätte in Talgrund zwischen aben gelegen habe« sind von ihr HM urbezeichnung hch srabungen nach der Burg könnten üiek
Lage und GH shrief des Virgile ■
ichönerAusflugsort.herrlich.Sva- ziergang drirch d. Bergwerkswald über die Theodorörube. Idyllische
Privat-Pension Friede. Schäfer II. Herr!., staubfr. Wald- mge. Vorzügliche Verpflegung. Eigene Landwirtsch.(Viel Milch I)
Ueberlichrung Ijer j verschiedener leni’
i Salzlchmuggel i?. ! Bewohner aus ir über bie Grenze ii i -fer Wes hinül» ■ ebel etwa benötig n Gründen wur renze
itenbevg
ruhiger Lage am Südbahnhof. ernruf 881. Eigene Metzgers».
JoQe Pension.Garage.Schattiger Garten. 10 Minuten zum Wald
Catt-Restanrant Bergscbenke wrecher* §)74. ^In herrlicher Lage am Bergwerkswald. — Neuzeitlich eingerichtet,- großer schattiger Garten, Terrassen. Räume für Gefellfchatten und Kaffee-Kränzchen.
n oie lle Schutz
• it? er Einmündung der Dussel in den Rhein lag. Man merkt der Stadt noch heute d i e ehe-
Besucht Schloß und Stadt Weilburg Trinkkuren: Heuauelle „Karlöwrudel". Ideales Strandbad an bei Lahn. Auskunft durch das Verkehrsamt der Stadt Weilburg a.d.L.
t jeute noch die Meinung vertreten, daß es nur Hauptsaisonzeiten im Jahre gebe, eine mitt» »mmerliche, die den Juli umfaßt, und eine winterliche Diese Meinung hat dazu geführt, daß namentlich im Mittsommer eine außerordentliche Häufung i!?r Urlauber und Ferienreisenden eintritt, während Sirr weitaus größere übrige Teil des Sommers, so- 130 der Vorsommer wie der Nachsommer, un- lierilksichtigt bleiben. Es besteht eine gewisse Ablesung, den Hoch - und Spätsommer, also Sie Wochen von Mitte August bis Mitte September, tilg Urlaub zu wählen.
j l?mgegenüber muß berücksichtigt werden, daß irch den mittelalter'. Des vier Wochen von August bis Septembermitte sermann Schwanpj^swegs schon in den Herbst fallen, sondern Zohann Schenk jii WMtisch gesehen ausgesprochen sommerlich i wohnhaft erwM.DI. ner wissen noch k 1
und in •Punkt Erholung das
Waidhaus Raiomühle
üb. Hünfeld lRböni. Prowekt vom Bef. Adam (lern ler und beim GA.
sind. Gerade in diesen späten Sommertagen ist das Wetter in unserem mitteleuropäischen Klima sowohl an der See wie im Binnenland besonders gut und beständig, so daß sich mit der Wahl des Urlaubes in diesem Zeitabschnitt nicht das geringste Risiko, vielmehr in mancher Beziehung sogar ein unmittelbarer Vorteil verbindet. Man hat festgestellt, daß es im Hochsommer ein Drittel mehr Schönwettertage gibt als im Mittsommer.
Rein wirtschaftlich ist die Tatsache nicht unbekannt, daß die Preise in der sogenannten Nachsaison, die für diese späten Sommerwochen in Betracht kommen, meist unter denen der Hochsaison liegen. Es verbinden sich also mit der späten Urlaubswahl Vorzüge, die vielleicht viel mehr aus- genutzt würden, wenn sie in allen Kreisen bekannt wären. Erwerbszweige, die an der urlaubsmähigen Saisonwirtschaft beteiligt sind, klagen, daß sowohl der Vorsommer wie der Nachsommer mit ihren äußerst günstigen wettermäßigen Bedingungen völlig ungenutzt bleiben. Wenn beispielsweise in den letzten 10 Jahren die Wochen vom 15. August bis 20. September tatsächlich auf dem Lande und an der See das schön st e Sommerwetter gebracht haben, soweit man von einem beständig freundlichen Wettercharäkter sprechen will, daß aber die gleichen Wochen oft einen völligen Leerlauf der Saison aufwiesen, so ergibt sich daraus die große Bedeutung, die einer planmäßigen Urlaubslernung für Arbeitseinsatz und Saisonwirtschaft und nicht zuletzt auch für die Interessen des einzelnen zukommt. Da die sogenannte Hochsaison wenigstens bis zur Julimitte wettermäßig ihren Freunden nur Enttäuschungen bereitet hat, wird es ja offenbar genau so wie in den vergangenen Jahrzehnten, daß die Spätsaison, der August und Septemiber, jenen lochenden Himmel bringt, den man vor Wochen ersehnt hatte.
malige Residenz an, auch wenn das entzückende Schlößchen im Hofgarten 'nicht vorhanden wäre. Schon die verschwenderische Anlage der Königsallee zeigt es, die unmittelbar in den Hof- garten einmündet. Prachtvolle Kastanienalleen ziehen sich auf der „Laufseite" der Königsallee neben dem Bach hin, mit breiter Promenade, wo Ruhebänke einladen, das abwechslungsreiche Bild an sich vorüberziehen zu lassen. Anschließend die ebenfalls breite Fahrbahn, durch die die Straßenbahn eilt und wo Auto an Auto parkt, während die Insassen in den verlockenden Geschäften der „Kö" ihre Einkäufe besorgen oder die geschmackvollen Auslagen betrachten. Danach labt man sich an Eis oder duftendem Kaffee in den Efeulauben, die am Rande der Fahrbahn „wachsen". Der Weg von den Gaststätten quer über den Bürgersteig zu diesen Lauben verlangt von den Kellnern viel Geschicklichkeit, vor allem dann, wenn die Gassenbuben Düsseldorfs, die Radschläger, auf den Händen sich überschlagend, ihnen in den Weg kommen. Diesen Jungen setzt die Stadt jetzt ein Denkmal, den Radschlägerbrunnen.
Links des Düsselbaches ist die Straße männlich. (In Essen würden wir z. B. die Reichsgartenschau zu den weiblichen Eigenschaften rechnen, die ja zu jedem richtigen männlichen Wesen gehören, wie die eine oder andere männliche Eigenschaft zur echten Frau.) Der nette Bummelweg der rechten
ien Krofdorfer W rg hinüberschwinp rüchen BauMW rmzersausten M1 iturschutz - flg ien tngonometr# niet. Eine unW ien Wei 3n* er den ausgeb* der 500 Meter
HER :r am Bahnhof ter Krankenkasse!
।
Sa sthaus zur Klostermühle, ttnb.: W.HU^,E.?btt366l Lich ’ ii.l.Ausflunöort.SebenSw.Klofterrume Vorz Vermh Oommertr smön.SvnziernanniabBnbnb.Lirb 40Mm > dch. d. Gottesackertal
Lieh (Oberhessen), bas uralt traute Städtchen! 1^71 müdM- von ich orten Wäldern, Höhen und Seen umgeben. gesunder !v»lgerAufenthaltsort f.Erholungfuchende^BeüebtesAusflugsziel Alofwark. Idyll Wald-Schwimmbad m. Brausen u-Liegewlef en U te Hotel« u.Gaftftätten.Profy. durch Verkehrs-u.Verfch.-Verein
Nidda, wer kennt nicht bieses alte lebensfrohe Städtchen? Uralte winkelige Gäßchen, idyllischer Marktplatz, interessantes Schloß. Angen. Aufenthalt für Erholungsuchende. Vorzügl. geführte Gaststätten. Wundern. Umgebung, herrlich gelegenes mob. Schwimmbad. Ruder- u.Paddetteich. Werbeheft durch die Burgermeifteret.
Deutschlands „eleganteste" Stadt?
Von unserem E v.M-Korrespondenten.
in die Werke des Niedercheines mit seinem eigenen stilleren Zauber. Düsseldorf saßt noch einmal alles zusammen an Schönheit, an Pracht, an Kunst und Wissenschaft, an industrieller Tatkraft und an Sport, was das Land zu bieten üerma$. Weit reicht der Blick über die Unendlichkeit deutschen Daseins.
Kuhmark durch den Ebsdorfer Grund zur Amöneburg hinzog.
Auf dem Altenberg selbst ist heute keinerlei Befestigung mehr wahrzunchmen oder urkundlich bezeugt. Da bei Grabungen in früheren Jahren auf dem Berge Mörtelreste zum Vorschein gekommen sind, kann man bei der hervorragenden Lage des Berges eine geschichtliche Bedeutung desselben vermuten. — In eingehender Weise erläuterte Dr. Schotte die mannigfachen territorialen Geschicke des Gebietes rund um den Altenberg im Laufe der Jahrhunderte. Manch blutige Fehde der verschiedenen Burgmannengeschlechter, der Mainzer usw., deren Gebiete hier zusammenstiehen, kam hier zum Austrag. Nach und nach verschwanden die ehemaligen Grafschaften und Gerichte, das Haus Hessen setzte sich durch, und heute hat die hier durchlaufende preußisch-hessische Grenze nur noch eine verwaltungsmäßige Bedeutung.
Undorf im idjönen Lumdatal umgeben von Kalbern u. Wtelen. bis bekannt gute unb reichliche Verpflegung bet mamgen Irenen histhaus u. Metzgerei H. Dich, fternr. 11 ftrbl fremden.
' wo fick
ZO
SSi'lS
Direnb dieses Zeitabschnitts, den Arbeitseinsatz Mig zu erhalten. So sind die Bestrebungen, den llitub mehr als früher planmäßig auf das 10136 Jahr zu verteilen, durchaus be= pküich.
Stan hat in den letzten Jahren schon erreicht, trat ein erheblicher Teil der Urlaubsberechttgten die hate der Ferien auf den Winter verlegt, dc die wintersporttichen Möglichkeiten Erholung dmn. Aber noch zu wenig bei der Urlaubsplanung .ercksichttgt wird die Verteilung der Ferien auch ms den Hoch- und Spätsommer. Vielfach
Hotel Deutsches Haus Bei.: Herrn. Lißfelb. ftemivr.311. Gut geführtes Haus naheSchloh. .^imm. mit flieh.Waffer. Garagen Saal f. Vereine u. Gesellschaften.
Caf6-RestaurantR.Goertz Eas6-, Wem- u. Bier-Reftaurant m der Nähe desSchlofses. Eigene Konditorei. Gute Verpflegung. Fremdenzimmer f>ernsvr 482.
Hotel zum Löwen, Besitzer: Julius Ihring. Tel^65. Altbekanntes Haus tn Ltch. Gute Unterkunft bei reichlicher Ver- vrlegung zu mäßigen Preisen.
Restaurant Steins Garten Am Bnbntwf. : H. Stem. Iernruf 340. Eigene Metzgerei. Eig. Apfelweinkelterei. Saal tür Gesellschaft Angenehm Garten.
ür tip in
° Sn
8»tel Holländischer Hof, 8tif.: Lttdwig Glöckner, gern* Wech. 376. Bekannt gute Küche, je s. Pension. Garage. Saal sböner schattiger Garten.
Purk-Hotel, Bei. H. Hummel, krmrut 356. Neuzeitlich einge* »c tet. — Haus für Geschätts- ?nenbe und Sommerfrischler, fiib - I-liek Waller. - Garagen
einer Brill« hängt einfachste Brille : dennoch iraPreil irer bei
Schotten, HerzdesVogelsberges.InmittengemtschterWälder und saftiger Wiesentäler mit üppigster Fl ora.schönerHöhen mit herrlichen Fernblicken.Herz u. Nerven stärkende Luft. Schotten ist sehr geeignet für ^chkuren für Herz- und Nervenkranke. Rennstrecke: Rund um Schotten. Prospekte durch das Städtische Verkehrsamt erhältlich
Hotel n.Pension Lindenhof Inh. I. Eratz, ivrantfurter Str., Gutbürgeri.Haus. Groß, schattig. Garten.Sälchen s. 60-80 Person. Autohalle, Kegeib. fVernfor. 203.
Pension Guntersau, ?Ynh. Gutberlet. Fernsvr.383.1 km v.d. Stadt, an d.Weilstt. Herr!. Lage waldumgeb. Gr. Gartenterrasfe, Garagen,Tankstelle.Venfion3.50
Reisewinke.
Oie Reichsbahn bittet um Unterstützung
Der Sommerreiseverkehr stellt an sämtliche Eisenbahner besonders hohe Anforderungen. Wohl hat die Reichsbahn alle Maßnahmen getroffen, um den Verkehr reibungslos zu bewältigen und sämtlichen Wünschen der Reisenden gerecht zu werden, sie ist aber auf die Mithilfe und Rücksichtnahme der Oeffentlichkeit angewiesen. Darum geht der Wunsch der Reichsbahn dahin: Unter st ütztdas Bahnpersonal bei seinem oft schweren Dienst! Zeigt auch hier Gemeinschaftssinn! Nehmt nur soviel Handgepäck mit, daß es über und unter dem Sitzplatz untergebracht werden kann! Die Seitenaänge in den Durchgangswagen müssen freibleiben! Achtet auf die Mitteilungen durch Lautsprecher! Schnelles Einsteigen und Aussteigen befthleunißt die Abfertigung der Züge und vermeidet Verspätungen. Werft nicht Papier, Obst-, Ngarren- und Zigarettenreste in den Zügen weg! Werft keine Gegenstände aus den Zügen! Wald- und Böschungsbrände sind schon oft durch eine achtlos aus dem Zuge geworfene Zigarette oder Zigarre verursacht worden. Wenn die Bestimmungen, die alle lediglich im Interesse der Reisenden erlassen sind, von jedem mit etwas Uneigennütziakeit beachtet werden, dann wird bereite die Reise zur Erholung werden, wie es eigentlich auch sein sollte!
Jetzt auch KdF.-Lchlafwagen.
NSO. In den Breslauer Linke-Hofmann-Werken ist ein Schlafwagen entwickelt worden, der vor allem bei weiten KdF-Fahrten eingesetzt werden soll. Er enthält 90 einbettige Kabinen, deren Polster tagsüber zu Sitzen verwandt werden, und besteht aus zwei Stockwerken. In dieser Form als Tageswagen ist der V o l k s s ch l a f w a g e n ein idealer Aussichtewagen. Ein solcher Schlafwagenzug kann in einer Nacht etwa 1500 Menschen im Bett an ihr Ziel führen.
D ü s s eldorf, Juli 1938.
(fs gibt männliche Städte — die Kanonenstadt Fln gehört dazu — und es gibt weibliche Städte. Msseldorf ist weiblich. Es gilt als die ele- zaNteste Stadt des Westens, und auch nti Berlin, München, Dresden und die anderen ßr^ftäbte des Reiches kennt, ist versucht, zu sagen: Diitefborf rft die eleganteste Stadt Deutschlands, freuen sprechen angeblich nicht gerne von ihrem Ilfr. Düsseldorf kann es ruhig tun, denn im ! ttarze der bedeutenden rheinischen Städte gehört Stadt zu den jungen. Die meisten rheinischen (Mte haben ihr tausendjähriges Jubiläum schon linc't hinter sich. Was sind da 650 Jahre! Die lUrimdung war der friedliche Schlußakt eines langen ffin ens im Limburger Erbfolgestreit. 1288 wurde , v„. _ Wie Schlacht von Worringen geschlagen, in der Nähe Bollwerk, bas b. wn %öln. Zu den „Siegerstaaten" gehörte das tlerir. sehe Land zwischen Rhein, Sieg, Wupper und Sein Regent, der Graf Adolf von U ; g, hatte mit seinen Rittern und Bauern den fch.lusttgen Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg besiegt. Und da der bergische Graf litt Bedeutung der Städte am Rhein erkannte, niüe- denen sich Köln mit seiner Hilfe von dem
seinen Platz zum Dämmerschoppen in dem be- kannten „Tigges am Brückchen", das sogar ein Glockenspiel außen am Haus besitzt. Je weiter man sich auf dieser linken Seite des Düsselbaches dem Hofgarten nähert, um so lebendiger wird das Straßenbild. Hier haben die Zeitungen ihre großen Derlagshäuser dicht nebeneinander. Modegeschäste bringen eine Helle Note in den grauen Alltaa, und dann weist eine Gemäldegalerie eindringlich darauf hin, daß die Künstler zum Ruhme Düsseldorfs seit je erheblich beigetragen haben. Der „M a l k a st e n" ist diese Künstlervereinigung, deren Feste weit und breit berühmt sind, und der schöne Park, in dem der Malkasten steht, ist mit seinem prächtigen Baumbestand ein würdiger Uebergang zum Hofgarten. Springbrunnen plätschern, weite Rasenflächen find umsäumt von blühenden Sträuchern und alten hohen Bäumen, und auf dem Schwanenspiegel gibt allerlei Wassergetier sich ein Stelldichein. Opern- und Schauspielhaus und die großen Hotels liegen so von ungefähr, gar nicht aufdringlich dazwischen... So kommt man allmählich zum Rhein. Mächtig ladet der Bogen des Stromes aus; drei Riesenbrücken, die das weite Ueberschwemmungsdebiet Überspannen, führen zum linken Ufer, und bei den Ausstellungshallen gelangt der „Bummler durch die Schönheiten Düsseldorfs" an eine Rheinpromenade, die sich viele Kilometer in Richtung Kaiserswerth stromabwärts hinzieht.
Essen und Trinken soll man überall so wie die Einheimischen, sonst lernt man weder Land noch Leute richtig kennen, und das tut man am besten in den alten Stadtteilen. Der glühheiße Sommertag hat uns einen schönen Durst beschert. Da ist das „obergärige" Bier das richtige, das alkoholarm ist und äuch dem Kraftfahrer nicht schadet. Unter den Gastwirtschaften ist am berühmtesten „Das Schiffchen", das auf 300 Jahre zurückblicken kann. Nicht Kellner im internationalen Frack eilen von Raum zu Raum, fanbern der „Zappes" in grüner Schürze ober schwarzem Leberschurz, weißem Hemd und schwarzen Wams berät seine Gäste. Weißgescheuerte Tische, niedere Balkendecken, Zinnkrüge an den Wänden passen zueinander. 1628 wurde dem Bürger Wilhelm Hütten die Erlaubnis erteilt, für die Schiffer, die „Treidelknechte", die die Zugpferde betreuten, von denen die Schiffe stromaufwärts gezogen wurden, und für die Kaufleute, die am Hafen ihre Waren umsetzten, eine Gaststätte einzurichten. Aber diese Erlaubnis war unter Strafandrohung mit der Bedingung verknüpft, daß er nur bei einheimischen Kaufleuten kaufen unb nur das verkaufen dürfe, was in |emer eigenen Wirtschaft hergestellt worden war. Autarkie schon im Jahre 1628! Die Stuben sind nach berühmten Leuten benannt. Eine ’' 'poleonsecke erinnert an die Franzosenherrschaft a Rhein; die Jan-Wellem- Stube Hut ihren Namen . ..n dem Düsseldorfer Lieblingsfürsten; Stadtoriginale finden sich in köstlichen. Biwern an den Wänden: Professor Läwerwoosch, der schäle Moritz oder der Mehlbüdel.
Noch eine andere Gestalt aus Düsseldorfs Vergangenheit wird jetzt wieder lebendig. 1931 wurde die „Jacobediele" der Oeffentlichkeit übergeben. Sie erinnert an die badische Fürstentochter, die 1585 dem geisteskranken Herzog Wilhelm von Jülisch-Cleve-Berg vermählt wurde. Die lebensfrohe Prinzessin wurde ein Opfer der Kamarilla. Ihr An- denken in Düsseldorf ist mit dem „alten Schloßturm" verknüpft. Dichter unb Schriftsteller werden noch immer von ihrem Schicksal gefesselt. Außerdem wird beim großen Reitturnier ein historischer Festzug die Hochzeit der Jacobe von Baden darstellen. Die Echtheit dieses Hochzeitszuges ist belegt durch Graminäus, einen zeitgenössischen Schriftsteller, der dieses .Fest nicht nur in einem dicken Buch eingehend beschrieb, sondern es auch in köstlichen bunten Stichen der Nachwelt überlieferte.
Zurück zur Gegenwart! Wir sind nun mit einem Schiffchen stromabwärts gefahren, zur Schnellenburg, am Rande des vorjährigen Ausstellungs- geländes „Schaffendes Volk", und wir wenden uns wieder ftadtaufwärts, der S ch l a g e t e r si e d- l u n g zu. Dönnernd steigen die Flugzeuge vom Flugplatz auf. Ernst steht bas Schlabeterkreuz gegen den stahlblauen Sommerhimmel über der Golzheimer Heide. Schlageter ist Symbol für den Freiheitskampf am Rhein. Rauschend fährt ein Dampfer gegen den Strom. KdF.-Fahrer, die abwechslungsreiche Ferientage am Rhein verbringen, weilen kurze Stunden im gastlichen Düsseldorf. Die schöne leichtbeschwingte Stadt ist das Tor, das vorn vielbesungenen, romanttschen Mittelchein mit seinen Rebhängen, den Bergen und Burgen hinausführt
' u itri -utunyci uu uuujuiueu3iiu|it:n i/ui zu einer
äu Mardori j ^vollen Lenkung des Arbeitseinsatzes in Deutsch- s KQpe([e | Ian: geführt. In diesem Zusammenhang verdient ■üsanb des Eid. Urlaubslenkuna gerade im Sommer-
rurs für Mensch und Tier bedeutete. Nicht weit )-a:Dn erheben sich auf spitzen Bergkegeln die Burg- niiien Vetzberg und Gleiberg. Aus östlicher Ridtung grüßen der durch seine vorgeschichtlichen Zmdstätten bekannt gewordene Toten berg bei Enis a. b. Lumda und der von der Abtei Fulda berührende Lehenbesitz der Ziegenhainer Grafen, Birg Staufenberg, herüber. In nordwestlich r Richtung schaut man in das idyllische untere valzböde^Mit seinen Mühlen und dem an seinem ftar.be (bei der Schmelzmühle) gelegenen Schloß- her$, aus dem vor etwa zwei Jahren die Reste (inis gewaltigen Straßenkastells aus der Karolinger- ,eü festgestellt wurden. Weit im Hintergrund blauen yie Hinterländer Berge. Von der sich über den ftnföorfer Forst und am Dünsberg vorüberziehen- 6er vorgeschichtlichen Weinstraße zweigte eine Ver- ünlungsstraße zur Amöneburg ab, welche sich dicht d Altenberg vorbei über die Lahnfurten bei Oden- jaren oder Kirchberg in Richtung der sogenannten
MSZS sse”L-< (Äfflblffl’. I
WSs. 5^1 ZW'
ZM
Inh.Ant.Stablhofen.^entrallizg.,' Inhaber- Karl Ringshaufen Bad,Garage.LohrerBier,Stein- Bekannt für gute Svetfen und ... — .. ~ Getränke. Groff.VeretnSzimmer.
Gefelüchaftsz.,eig.Avfelweinkelt.
finmünn CrhiffnnhnrA benlidi mitten im Wald gelegene bifto- UOffldDü MllluBliUvry rifckeStätteausll29,m^rächt.Au.sstcht 1 Std.Watdweg o.Giehen/'/iStd.ah Stat.Schiffenh.t Strecke GieHen- Gelnhauf.Omnib.ab Gteken: BaHnb.15.10,Ludwigsvl. 15.15 Uhr. Vorzügl. Vervflegung bei mäßigen Preisen.Fernr. 2283.?!. Lnncker Restauration „Zur WellersW Fernsprecher' ^269^ Der schön gelegene Ausflugsort bei Wies eck an der Straße Gieüen- Lollar. Gartenwirtschaft. Saal und Raum für Vereine u, Gesellschaften. Bekannt gute Verpflegung. Parkgelegenheit. Tankstelle.
Ian: geführt. In mejem Zusammenhang verdien!
— UCi, He Urlaubslenkung gerade im Sommer- .ö0.rt ein klein« r ial jahr eine besondere Beachtung. Man muß be= °enituh| des KichW sü»'ichttgen, daß ein großer Prozentsatz der an- e" üeberbliff über f ällgen Aufgaben in der Schönwetterzeit des Som- ^enschisf befind» W ^3, wenn störende Dauerniederschläge und Fröste — nt Gegensatz zum Winter nicht zu erwarten sind,
>uchgeführt werden müssen. Deshalb gilt es gerade


