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2 Leistungsschreiben in Kurzschnst1S3S

Die DAF. führte am Sonntaavormittag in den Räumen der Oeffenllichen Handelslchranstalt am Wernerwall das zweite Reichsleistungsschreiben in Kurzschrift 1938 durch. Mehr als 700 Teilnehmer -und Teilnehmerinnen waren zu diesem friedlichen Wettkampf erschienen, der in den Leistunosstufen von 60 bis 240 Silben ausaetragen wurde. Die sehr große Beteiliung in den Anfanasstufen von 60 bis 80 Silben war als Beweis dafür anzusehen, daß auf dem Gebiete der Kurzschrift noch sehr viel zu tun ist. Diesem Mangel zu steuern, ist der Sinn und der Zweck dieser Reichsleistungsschreiben, durch die die Möglichkeit geboten wird, die Leistungs- fähigkeit unter Bewers au stellen und eine An­regung dafür zu geben, diese Fertigkeiten bis zur Vollkommenheit zu steigern. Dazu gehört vor allem Geduld und fleißige Hebung.

Für die Durchführung dieses Wettkampfes hatten sich dem Leiter der Abteilung für Berufserziehung und Betriebsführung der DAF., Pg. Müller, Mitarbeiter der DAF., Mitglieder der Deutschen Stenographenschaft und Mitarbeiter des Arbefts- amtes als Helfer zur Verfügung gestellt. Jeder Teil- nehmer erhält eine Leistungsbescheinigung, die für ihn eine Anregung sein ^spll, seine Fähigkeiten zu verbessern. Die Kreissiegsv in den einzelnen Lei­stungsstufen werden erst nach Auswertung der Er­gebnisse bekanntgegeben.

Neben dem Leistungsschreiben wurde ein Schau- schreiben auf der Maschine unter Leitung des Kreis­referenten der DAF. für Kurzschrift und Maschinen­schreiben, Fachlehrer Leip old, durchgeführt, bei dem je zwei Anfängerinnen, Fortgeschrittene und Meisterschreiberinnen ihre Fertigkeiten nach dem Zehnfingersystem vorwiesen.

*

** Neue Gemeindesatzungen. Der Ober- bürgermerster veröffentlicht heute die neuen Satzun­gen der Stadt Gießen über die Erhebung eines zweiprozentiqen Zuschlages zur Grunderwerbsteuer und einer fünfzehnprozentigen Konzessionsabgabe der gemeindlichen Dersorgungsbetriebe.

* Chor- undOrchesterkonzertinder Hautklinik. Eine Feierstunde sellener Art er­lebten am Sonntag die Patienten der Haut- und der benachbarten Kliniken. Im geräumigen Hörsaal der Klinik hatten sich Patienten, Personal und Schwestern der Kliniken versammell, um Cdorlie- dern und Orchestervorträgen einer Schulklasse aus dem Vorort Mein-Linden unter Leitung von Leh- rer Rau zu lauschen. Die voh großer Heimatliebe getragenen Vorträge wurden von den jugendlichen Sängern und Musikanten mit großem Eifer darge­boten. Der Dank aller, die dem Konzert beiwohn­ten, war den Kindern sicher.

**V o n der deutsche S cho l l e zur H a u s f r a u". Gestern wurde in drei Vorstellungen des Lichtspiechauses Bahnhofstraße unter dem Titel Von der deutschen Scholle zur Hausfrau" ein FUm gezeigt, dem ein bedeutendes volks- und ernährungs- wirtfchaftliches Interesse nachgesagt werden kann. Der Film führte in große Gebiete der schönsten deutschen Landschaften, in denen überall wertvolle Gemüse und Getreide wachsen, die einem Werk zu­geführt werden, das diese Rohstoffe konzentriert und als jederzeit verwendungsfähige Dauerware auf den Markt bringt. Dabei lernte man Deutschlands schöne Gaue kennen, sah den bäuerlichen Menschen bei der Arbeit, Sonne und Sommerwolken über deutschen Hügeln und Talern, erlebte in vielen Bildern die hohe Zeit der Ernte mit und begleitete dann die Schätze, aus deutscher Erde gewachsen, in ein Werk, das in allen seinen technischen Einzelheiten und in vielen schönen Bildern gezeigt wurde.

den Zuschauern her zu wenig schönen Szenen, wäh­rend sich die Spieler fast durchweg ritterlich benäh- men. Es ist schade, daß durch undisziplinierte (Ele­mente der Sport immer wieder eine Beeinträch­tigung erfährt.

Lich I Lollar II 5:0.

Nach drei Auswärtsspielen trugen die Rasenspieler am Sonntag auf eigenem Gelände ihr letztes Vor- i rundenspiel gegen Lollars Reserve aus. Die Gäste, die nur mit 10 Spielern, dafür mit Verstärkung aus der ersten Mannschaft antraten, waren dem reiferen Spiel der Licher nicht gewachsen und nur der Un­entschlossenheit des Grün-Weißen Sturmes haben sie es zu verdanken, daß das Resultat nicht höher aus» fiel.

Fußball in der Bezirksgruppe Marburg.

In der Gruppe Marburg gab es wieder einige Ueberraschungen. Auf eigenem Platze mußte die Mannschaft von Bottenhorn gegen den Neuling Wetter mit 0:1 eine Niederlage hinnehmen. Obwohl die Gastgeber fast stets das Spiel dirigierten und sich der Kamps in der zweiten Spielhälfte fast aus­schließlich in Der Seite des Gegners abspielte, konnte Bottenhorn an dem (Ergebnis nichts ändern. Wetter kam im Anschluß an einem Eckball zum ein­zigen Tor und konnte so zwei wertvolle Punkte mit» nehmen.

Die Mannen des VfB. Marburg, die keine Punkte mehr abgeben wollten, mußten sie diesmal beide den spielstarken Breidenbachern überlassen. Die Breidenbacher Elf setzt chr ganzes Können ein und kam zu einem verdienten Sieg von 2:4 Toren.

In Wallau gab es einen knappen l:0-Sieg der Platzbesitzer über die Elf von Eckelshausen. Wallau scheint, dem Spiel nach zu schließen, wiederim Kommen" zu sein.

Hartenrod mutzte im Spiel gegen Sarnau wie­derum zwei Punkte lasten. Wenn allerdings die Stürmer von Hartenrod etwas mehr Entschlußkraft aufgebracht hätten, konnte das Ergebnis auch an­ders lauten: 2:3 endete das Spiel für Sarnau.

1900*5 hI.'Elf führt ungeschlagen!

Einen glücklichen und horterkämpften 2:1-Sieg er­zwang die la-HJ.°Mannschaft der Spogg. 1900 m Heuchelheim. Erst die letzte Viertelstunde hatten Die Blau-Weißen vollständig Das Spiel in der Hand und gingen zum Generalangriff über. Hier war es Das Pech bei den Blau-Weißen und Fortuna bei Heu- chelheim, so daß Das Spiel nicht höber ausging^ Die erste Viertelstunde gehörte Heuchelheim. Sie über­rannten die Gäste aus Gießen. Doch Dann hatten sich die Blau-Weißen gefunden. In Der zweiten Halbzeit waren die Blau-Weißen bester. Sie kämpf­ten mit allem Eifer um den Sieg, der, wenn auch knapp, so doch errungen wurde.

Im Laaer der Blau-Weißen hatte man sich schon auf das schwere Spiel der Ib-Jugend in Großen- Linden gefaßt gemacht und alles mobilisiert. Man kann sich denken, daß man nicht sehr erbaut war, als am Sonntagmorgen noch eine Absage von Großen-Linden kam.

Die 2a-Jugend Der Spvgg. 1900 festigte ihren 2. Platz in der Gruppe 3 durch einen überlegenen 5:0 Sieg über die 1. Jugend von Londorf. Gleich diesem Ergebnis überrannte auch Die 2b-JugenD Der Blau-Weißen die Fußballmannschaft der Gef. 1/116. 6tein-lnten 1. Jugend Großen-Vuseck 1. Jugend 9:3 (1:2).

In der ersten Halbzeit spielten Die Gäste aus Großen-Buseck überlegen. Nachdem in Der Mitte Der zweiten Halbzeit Der sehr gute Torwart der Großen-Busecker Mannschaft verletzt ausfcheiden mußte, übernahm Klein-Linden Die Führung und berannte unaufhörlich das Gästetor. Es fiel Tor auf Tor.

Handball-Ergebnisse im kreis 8 (Lahn-Dill)

wurde

feinen

war, über die

ms spräche 1)erbet-

sein.

Vorsprung

Punktwertung der Kreis-Gerätemeisterschafien

Ausnutzung eines Fehlzuges.

Harte Kämpfe in den Kreisklaffen

hatte den

Luft Im Heuchelheimer Strafraum. Es

einen

Ein unbedachter Köuigszug.

8

8

7

7

6

6

5

6

8

8

2

2

1

b

letzt Kg8f7 gejpü Fehler erwies. War

In Der Partie Koch Reinhardt aus dem Turnier um die Meisterschaft von Deutschland kam es zur

6:2.

1:0.

2:4.

5:2.

5:2;

9:3*

18:0 (11:0);

8:7 (5:2);

8:8 (1:5);

18:5 (10:2).

Gchach-6cke

Bearbeitet von K. Selling.

Jahreshauptversammlung des RaSfahrer-Vereins 1900 Wieseck.

gemäß geführt wird. Dem Gesamtvorstand hierauf Entlastung erteilt.

Jugend.

Spvgg. 1900 Df. Miv. Gießen II. DfB.-R. Gießen Tv. Heuchelheim Dv. Hausen Tv. Grüningen Tv. Dutenhofen Tv. Krofdorf To. Hochelheim To. Lützellinden Dv. Nauborn Tuspo. Niedergirmes

Der Dereinsführer hatte seine Mitglieder be- sondsrer Umstände wegen zu einer außerordent­lichen Generalversammlung eingelaDen. Erfreulicher­weise hatten sich die Dereinskameraden zahlreich eingefunden, so daß es auch möglich war, über die ~ ' gründliche Aussprache herbei-

Verftändnistes der anwesenden

f 0 h

trat den Deckel seiner er meinte:Sollte

o b

b e f g b

a b

I. Kreisklaste.

Heuchelheim Rodheim

Lich Lollar II

Garbenteich SA.-Kampfgemeinschast

Steinbock Hungen

Großen-Linden Muschenheim

II. kreisklasse.

Queckborn Ettingshausen

Göbelnrod Grünberg (Ges.-Spiel)

DfB.-R. IU Londorf

Oie Narrenkappe.

Die Uhr.

Den Amtsgerichtsrat A. farmte jedermann in dem kleinen norddeutschen Städtchen wegen ver­schiedener Eigenschaften, zu Denen Das Sammeln von Antiquitäten und ein tiefes Mißtrauen gegen jedes überflüssige Wort gehörten. Einmal wechselte er seine Wohnung, wobei er Die kostbaren Stücke seiner Sammlung eigenhändig transportierte.

Auf Der Straße begegnete er einem Bekannten, dem Justizrat B., der sogleich die sonderbare Wöl­bung unter dem Havelock des Amtsgerichtsrates be­merkte und Um erstaunt ansprach:

,4>arf man fragen, was für ein Geheimnis Sie da unter Ihrem Mantel verbergen, Herr Kollege?"

Dieser lüftete statt jeder Antwort nur seinen Mantel, unter Dem eine Bronzeühr unter Glassturz

Krofdorf Staufenberg

Nicht erwartet kommt die Niederlage, Die Hungen

zum Vorschein kam.

Nachtenllich ließ Der Justiz, Taschenuhr auffprinaen, indem diese nickst Doch praktischer sein?

Schauspieler und Schütze.

Der Schauspieler Fritz Beckmann, in Den 50er unD 60er Jahren Des vorigen Jahrhunderts verehrt und hochgefeiert, war ein ebenso leidenschaftlicher wie schlechter Schütze.Wohlmeinende" Freunde behaup­teten, daß es lediglich Tierliebe und Hemensmilde sei, die ihn stets vorbeischießen lasse. Als tm fröhlichen Kreise einst über diese Jagdleidenschaft des berühmten Schauspielers gescherzt wurde, trug der Schriftsteller Friedrich Kaiser ein Epigramm vor. Das er als Grabinschrift empfahl:

Wanderer, zieh Deine Mütze.

Hier ruht ein Schauspieler und Schütze In Diesem finstern, kalten Loch. Die Witze, Die er sagte. Die Hasen, Die er jagte

! Sie leben alle rwchl^

Die BilDstellung kam vor im Turnier zu Harz­burg zwischen Samisch (Weiß) unD Herniae (Schwarz). Weiß war am Zuoe. Schwarz hatte zu- leit, was sich als ein schwerer iärum?

Das Programm der Bezirk^lasie war diesmal recht mager. Einmal hat die Staffel V die Vor­runde beendet, und zum anderen werden die zu Beginn der Reihenspiele ausgefallenen Treffen erst an Den nächsten Sonntagen nachgeholt. Diesmal standen sich lediglich gegenüber:

2RSKBarbara" lufpie. Ockershaufen 14:4 (3:2).

Das Ergebnis entspricht nicht ganz dem Spiel­verlauf. Zwar waren Die Soldaten ihrem Gegner jederzeit Har überlegen. Diese Ueberleaenheit machte sich aber erjt bemekkbar, als die Gäste ihr Pulver verschossen yatten und mehr und mehr abfielen. Es kam noch hinzu, daß die Hintermannschaft und vor allen Dingen der ausgezeichnete Tormann der Platzbesitzer dem Gegner keine Möglichkeit gab, ein günstigeres Ergebnis zu erzielen. Dadurch ent­mutigt, ließen die Gäste mehr und mchr nach und gaben den Soldaten Die Möglichkeit, einen haus­hohen ©ieg sicherzustellen.

Auch die erste Kreisklasse hat nunmehr die Vor­runde teentet Holzheim hat, nachdem es erwar­tungsgemäß auch fein letztes Spiel gemimten konnte, klar die Führung und sollte sie nach mensch­lichem Ermesten auch nicht mehr abgeben. An zweiter Stelle folgt der Tv. Grüningen, während die übrigen Mannschaften weit zurück folgen.

Tv. Duleuhofen Tv. Holzheim 4:11 (1:3).

Wenn auch Dutenhofen diesmal wieder reich­lichen Ersatz aufftellen mußte, so war die Mann­schaft trogdem in Ordnung und konnte das Spiel

vor allen Dingen in der ersten Halbzeit vollkommen ausgeglichen gestalten. Nach der Pause allerdings kam Holzheim erst richtig in Fahrt und zeigte^ in einem schnellen und wuchtigen Spiel seine tatsäch­liche Stärke.

II. kreisklaste.

kann die Stellung fedoch verstärken. 4. Lc2e4! Ta8b8. (Auch Ta8a7 würde nichts ändern.) 5. Le4c6! Te8D8. 6. Dh7H8ft, Kf8e7. 7. DH8Xe8 matt

Lösung

der SchachaufgabeSeltene Opferroenbtmgen.

Weiß: Kgl, Dc2, Tal, Tdl, Lb2, LH7, Sf3, Sg5, Ba3, b4, e3, f2, g2, H2 (14). Schwarz: KH8, Db7, Ta8, Tf8, Lc8, Le7, Sd5, Sd7, Ba6, b5, e6, f7, g7, H6 (14). Weiß gewinnt. 1. ßb2Xg7+l (Der Schutzstein auf g7 wird beseitigt.) 1. ..., KH8Xg7. 2. Sg5Xs7! (Durch das zweite Figurenopfer, welches Schwarz gar nicht an nehmen Darf, wirD Das Feld g6 Der weißen Dame zugänglich gemacht) 2. .. SD7e5! (Die einzige Rettung gegen unmittelbares Matt! Nach 2. ..., Tf8H8. 3. 2)c2g6+, Kg7f8. 4. Sf7XH8 wäre Das Matt auf f7 oDer g8 nicht auf­zuhalten.) 3. Sf3Xe5, Tf8H8. 4. Dc2g6+, Kg7 f8. 5. Sf7XH8, Le7g5, SH8f7, unD Weiß ge­winnt durch fein Uebergewicht

Obwohl der seitherige Vereinsführer Poften niederlegen wollte, so konnte ihn doch die Versammlung durch ihr volles Vertrauen, das sie chm entgegenbrachte, umstimmen. Vereinsführer Schäfer erklärte sich schließlich auch bereit. Dem Verein auch künftig wieder vorzustchen und be­stimmte hierauf seine Mitarbeiter: 2. Dereinsführer und Pressewart Fritz Kling, 1. Schriftführer Otto Lotz, 2. Schriftführer Otto Wacker, zugleich Sietmart, Kassenwart Ludwig Jung, Oberfahrwart Otto Schnabel, Wander- und Saalfahrwart Erwin Schnabel, Jugendfahrwart Alfred Vogel, Zeugwart Ludwig Michel, Beisitzer Ernst Haas und Karl Schwarz, Aeltestenrat: Gustav Schneider, Heinrich Kreiling und Heinrich Lintenstruth. Der Vereins- führer dankte hierauf allen Mitarbeitern und sprach Die Bitte aus, es möge jeder auf seinem Posten

Tagesordnung eine zuführen. Dank des -----,-------

Mitglieder konnte schließlich erreicht werden^ daß Beschlüsse Durchgeführt wurden, welche sich für Die Zukunft zum Segen des Vereins auswirken wer­den» Aus dem Geschäftsbericht des Vereinsführers ging hervor, daß der Verein mit feinen sportlichen Leistungen zufrieden sein kann. Der Kastenabschluß konnte noch nicht fertiggestellt werden und wurde bis zur nächsten Versammlung zurückgestellt. Der auszugsweise gegebene Bericht des Kassenwartes Jung ließ jedoch erkennen, daß Die Kasse ordnungs-

in Steinbach einstecken mußte. Muschenheim trat ohne Soldaten an und hatte sechs Ersatzspieler mit­gebracht, Die zum Teil ausfielen. Großen-Linden veranstaltete ein Schützenfest.

Oueckborn überraschte nach Der angenehmen Seite, Denn allgemein hatte man mit einem Sieg der Gäste gerechnet. Außerdem brachten Die Gäste nur zehn Mann mit und mußten eine deutliche Niederlage lnnnehmen. Trotzdem das Spiel in Göbelnrod nicht gewertet wird, wurde mehr wie hart gekämpft Die Dritte Des DsB.-Reichsbahn kam gegen den Tabel­lenführer Londorf nicht auf und mußte diesem Den Sieg überlassen. In Krofdorf erschien ter Schieds­richter nicht. Das Spiel kann nicht gewertet werden.

Heuchelheim I Rodheim I 3:1 (1:1).

Im Gegensatz zu Dem vorbildlichen Kamps beider Mannschaften am Buß- und Vettag zeigte dieses Spiel Den Charakter eines Punktesjneles. Rodheim, nur mit 10 Mann, wartete mit einer großartigen Energieleistuna auf.

Das Spiel begann in forschem Tempo, wobei zu­nächst die Rodheimer durch ihren großen Eifer leicht überlegen im Angriff lagen. Die Blauen brauchten lange, bis ihr gewohntes Flachpaßsoiel lief. Immer mieter ließen sie sich das hohe Spiel des Gegners aufDränaen. Bei einem Vorstoß Der Gäste fiel durch ein Versagen Der Heuchelheimer Abwehr Der Füh­rungstreffer für Rodheim. Nun stürmten die Blauen mit Elan auf Das Rodheimer Tor, und schon wenige Minuten später fiel durch schönen Schuß von Christ Der Ausgleich.

In Der zweiten Spielhälfte, in her sich Das Tempo Der ersten Halbzeit und das Fehlen des elften Sche­iers bei den Blauweißen unangenehm bemerkbar machte, stellten sie sich auf Torsicherung ein und verteidigten oft mit allen Mannen im Strafraum. Das Spiel her Heuchelheimer lief letzt flüssiger. Aber hie schönsten Kombinationen dLieben meist beim Halbrechten hängen, der stets zu lange mit ter Ball- abgabe wartete. Eine Serie von Schüßen aus allen Lagen und Richtungen meisterte Der quecksilbrige Rooheimer Torhüter. Die stabile Abwehrmauer her Gäste verhütete vorerst noch Torerfolge. Zwischen­durch tonnte sich Rodheim freimachen und schuf dicke

Anschein, als ob hie Einheimischen nach überlege­nem Spiel verlieren sollten. Eine Viertelstunde war noch zu spielen. Da raffte sich her blaue Jnnensturm noch einmal auf. Unwiderstehlich rollten hie An­griffe auf das Gästetor, und der auf Mittelftürmer gegangene Hofmann konnte den guten Torhüter Der Gäste zum erstenmal schlagen. Wenig später nahm Garch eine Flanke von Christ direkt auf unD knallle wuchtig unter hie Querlatte. Unverständlicherweise vfiff der Schiedsrichter nicht Tor, mußte es Sekun- Den später doch tun, weil derselbe Spieler Das Leder nochmals einschoß.

Garbenleich SA.-Kampffpielgemelnschafl.

Die Mannschaft Der SA. hatte Jeiber wieder nicht ihre komplette Mannschaft zur Stelle, aber auf jeden Fall konnte sie doch wieder auf einigen Posten besser besetzt werden als bei Den letzten Spielen. Die SA. spielte zunächst mit der Sonne im Rücken und leitet gefährliche Angriffe ein. Aber auch die Garbenteicher hatten die Auhenposten stark besetzt und versuchten durch gefährliche Flügelan­griffe dem Spiel eine Wendung zu geben. Die Hintermannschaft Der SA. war aber auf Dem Posten. Der Sturm der SA. wurde durch die Läuferreche mit guten Vorlagen bedient und so konnten Erfolge nicht ausbleiben. Schon nach kurzer Zeit stand es durch Den Mittelstürmer Rott enh aus en 2:0 für die SA. Kurze Zeit später konnte Beppler durch einen gefährlichen Rollball dos Ergebnis auf 3:0 stellen. Nun mußte auch die Hintermannschaft wieder stär­ker eingreifen, da der Gastgeber mit aller Gewalt versuchte, dem Spiel eine Wendung zu geben. Lotz im Tor machte aber alle Angriffe Des Gegners zu­nichte.

Nach der Pause hatten die Platzbesitzer die gün­stigere Platzseite und setzten nun alles auf eine Karte. Die Hintermannschaft her SA., die beiden Verteidiger Weller und Pfeiffer, waren aber der Situation gewachsen. Wieder tragen die (Barben- teicher einen Angriff vor, die Verteidigung zögert ZU lange und schon heißt es 3:1. Jetzt ging auch Das Publikum aus sich heraus uno feuerte die Mannschaft an. Tatsächlich gelang es dem Gast­geber durch einen hohen Weitball ein weiteres Tor aufzuholen. 3:2. Die Läuferreihe her SA. warf nun den Sturm nach vorn, und Beppler konnte durch einen Alleingang das Ergebnis auf 4:2 verbessern. Die Mannschaft' deherschte nun wieder klar das Feld. Ein Strafstoß von Hellmann ging zu Kraft, i Der sauber nach innen flankte, so daß Vogt unge- 1 hindert den Ball direkt aus der Luft nehmen und i auf 5:2 erhöhen konnte. Nun war der Mannschaft ! der Sieg nicht mehr zu nehmen.

Leider verhielt sich ein Teil her Zuschauer von = Garbenteich bei weitem nicht so, wie man es im Interesse des Sportes erwarten sollte. Es kam von

abgebildeten Stellung. Schwarz hatte zuletzt Sh5g7 gezogen, was sich als Fehler erwies, Der " Bauern kostete. Warum?

3:1.

5:0.

2:5.

3:1.

13:0.

Lösung

der Schachaufgabe ^lnsüyere Löuigsstelluug".

Weiß: Kgl, Dc2, Tdl, Tfl, Lbl, LH4, Sc3, Sf3, Ba3, b2, e3, f2, g2, H2 (14). Schwarz: Kg8, Dc5, Ta8, Te8, ßc8, Le7, Se5, Sf6, Ba6, b5, e6, f7, g7, H6 (14). Weiß gewinnt 1. Sf3Xe5, Dc5Xe5. 2. Lg5Xf6, Le7Xf6. 3. Dc2H7ft, Kg8f8. (Soweit hat wahrscheinlich auch Schwarz gerechnet Schein-1 bar ist her weiße Angriff zum Stillstand gekommen, da her schwarze König nach e7 entfliehen kann. Weiß'

SA. 116 Gießen VfB.-R. Gießen 6:10 (2:2); Turnverein Lich Turnverein Londorf 5:6 (1:5); . 88 Nieterscheld Tv. Katzenfurt II. 1:6 (0:3).

Bis zur Pause sah es keineswegs nach einem Siege Des DfB.-R. aus. Beide Mannschaften waren sich o-ielmehr gleichwertig. Nachdem aber die Schwä­chen in her gegnerischen Hintermannschaft immer deutlicher wurden und hie Gäste die Chancen aus­nutzten, stand hem endgültigen Siege nichts mehr im Wege. Man hätte angenommen, daß der Tv. Lich zumindesten auf eigenem Platz siegen würde. Daß das wieder einmal anders kam liegt nicht zuletzt daran, daß die Gäste alles auf eine Karte setzten und sich von Antang an einen klaren Vorsprung sicherten. Als Lich dann mehr und mehr aufkam, war es bereits zu spät. Der r ~ war nicht mchr aufzicholen.

Barren Pferd (quer)

Freiübung

[ Ringe Pferd (lang)

Reck

Gesamtpunkte

1. Schöffmann, Wieseck

38,5

36,5

20

19

34,5

37,5

186

2. Sech, Großen-Linden

38

35,5

19

19

33

39

183,5

3. Bettln, Wieseck

30

36,5

19

19

33

36

173,5

4. Äreuier, Sinn

32,5

35,5

18,5

17

32,5

35,5

171,5

5. Swoboda, Sinn

36

33,5

16,5

16,5

34,5

34

171

6. Reucker, Sinn

29,5

31

15

15

31,5

31,5

153,5

7. Steioff, Ewersbach

30,5

27

16

12,5

33,5

29,5

149

8. Reuter, Sinn

30,5

31,5

17

13,5

27,5

26

146

9. Vogt, Gießen

29

27,5

17

16

33

23,5

146

10. Weiß, Großen-Linden

29

32,5

16,5

10

28

29

145

11. Jäger, Wieseck

29

25,5

14

16

35,5

23,5

143,5

12. Velten, Großen-Linden

31

25

14,5

14

29

28

141,5

13. Sengstage, Wieseck

23

21,5

15

13

29,5

30

132

8

6

6

4

B

2

1

h

8

6

6

4

8

2

1

b e b

ö t f g b

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