Ausgabe 
29.11.1938
 
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Unter einem glücklichen Stern lieht Ihr Welhnachtekauf beim

Wirtschaft

Aus der engeren Heimat

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Wochenbeginn. Es mangelte in hohem Maße an Anregung, so daß auch aus der Börse heraus keiner­lei Unternehmungslust bestand. Vereinzelt kam klei-

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rmllwoch, 30. November.

Heinrich Hahn, bei guter Gesundheit und großer körperlicher und geistiger Frische sein 8 0. L e b e n s- j a h r. Er entstammt einer alten oberhessischen Bauernsippe, die viele Generationen lang im be­nachbarten Bellersheim ansässig war. Sein Vater heiratete in der Mitte des vorigen Jahrhunderts in die Alt-Bettenhäuser Bauernfamilie Rückel, die während des Dreißigjährigen Krieges in unsere Gegend gekommen war.

Wieder vier jüdische Eteuerbet'üger gefaßt.

LPD- Frankfurt a. M., 26. Rov. Allein im Bezirk des Finanzamtes Frankfurt a. M.-Ost sind in den letzten Tagen wieder vierJuden wegen Steuerbetrugs bestraft worden. Gegen den Provisionsvertreter Hugo Israel, Frankfurt, Gärtnerweg 9, wurde wegen Einkommensteuerhin­terziehung eine Geldstrafe von 1000 Mark festge­setzt. Der Rentner Heinrich Badenheimer, Frankfurt a. M., Bockenheimer-Anlage 37, erhielt wegen Einkommen- und Vermögenssteuerhinter­ziehung eine Geldstrafe von 7100 Mark. Die Wäscheeinzelhändlerin Johanna Alexander, Frankfurt a. M., Hammansträße 1, wurde wegen Einkommensteuerhinterziehung mit 2500 Mark be­straft, und gegen den Bildhauer und Ziseleur Leo Horowitz, Frankfurt a. M., Eckenheimer ßanb»

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Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.30: Gaunachrichten. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 10: Schul­funk.Gesellige Musik IV". 11.45: Ruf ins Land.

straße 80, wurde wegen Einkommensteuer, und Ge- Werbeertragssteuerhinterziehung auf eine Geldstrafe 10 000 Mark erkannt.

12: Werkskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittags­konzert. 14: Nachrichten. 14.10: Das Stündchen nach Tisch. 15: Bilderbuch der Woche. 15.15: Ehrenamt­liche Helfer der Partei finden Erholung. 15.30:Wie tief das Erz der deutschen Zunge tönt ... Hörfolge mit Musik zum 40. Todestag des Dichters Conrad Ferdinand Meyer (28.11.). 16: Musik schwebt leise durch die Dämmerstunde. Einlage 17 bis 17.10: Neue Gedichte von Leni Wüst". 18: Boote im Winterschlaf. 18.10: Im Steinbruch der Vorzeit. 18.30: In froher Runde 'ne halbe Stunde! Hu­mor auf Schallplatten. 19: Fliegendes Deutschland. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautspre­cher. 20: Nachrichten. 20.15:Für euch und's WHW." Großes Wunschkonzert von Schallplatten. 22: Nachrichten. 22.30: Musik aus Wien. 24 bis Z.- Nachtkonzert.

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die von einer guten Uebungsarbeit zeuaten. ___

Kinder wurden für ihre Leistungen mit reichem Beifall belohnt.

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ser Strafbestimmuntz verwirklicht In einigen ande­ren Fällen hätten die Angeklagten Konkursoergehen m Sachen des § 241 KO. begangen. Bezüglich der m Tateinheit mit obigen Delikten gegebenen Un= treue (§ 266 StGB.) beantrage er Einstellung des Verfahrens wegen Verjährung. Obwohl sich heute die Situation der Angeklagten viel ungünstiger als m der ersten Verhandlung darstelle, wolle er seine ^.^^uträge gegenüber der erstinstanzlichen Strafe nicht erhöhen. Er beantragte, gegen jeden der An­geklagten auf eine Gefängnisstrafe von 3 e 9 n Monaten zu erkennen. In seinem Straf­antrag habe er den Angeklagten, die nicht vorbe­straft seien, mildernde Umstände zugebilligt, da sonst aus Zuchthausstrafe hätte erkannt werden müssen.

Nach dem Plädoyer des Staatsanwaltes eröffnete das Gericht noch einmal die Beweisaufnahme und beschloß, am heutigen Dienstag vor den Plädoyers der Verteidiger noch einen Zeugen zu hören.

0,50 v. H. niedriger an mit 146,75, ferner Gesfürel mit 129,50 (130). Etwas höher lagen Daimler mit 13'?,25 (132) und Westdeutsche Kaufhof mit 102,75 (102,25).

Auch am Rentenmarkt herrschte starke Ge­schäftsstille, es bestand vorwiegend leichte Abgabe­neigung. Die Kurse konnten sich jedoch verhältnis­mäßig behaupten. Kleine Schwankungen bis etwa 0,25 v. H. zeigten Industrie-Obligationen unb ein­zelne Stadtanleihen. Pfandbriefe lagen bei einigem Angebot unverändert, ebenso hielten sich die Kurse der Staatsanleihen. Von den variablen Papieren bröckelten Reichsbahn-VA. 0,13 v. H. auf 124,25, Reichsaltbesitz 130,25 (130,30) und im Freiverkehr Kommunal-Umschuldung 92,65 (92,70).

Abendbörse ffilL

Auch die Abendbörse lag auf. allen Gebieten nahezu geschäftslos. Die fehlende Kundschaftsbeteili­gung veranlaßte auch den Berufshandel zu weiterer Zurückhaltung. Den meisten der nur wenig notier­ten Papiere lag daher kein Umsatz zugrunde. Von Montanlyerten stellten sich Mannesmann auf unv. 106, Verein. Stahl auf unv. 105,25, Hoesch mit 115,75 und Rheinstahl mit 131,25 lagen je 0,25 v. H. höher. JG.-Farben bröckelten 0,25 v. H. ab auf 147. Sonst kamen noch Conti Gummi mit 207 (206,75), Demag mit 146,50 (147,50), Deutsche Linoleum mit unv. 152, Junghans mit unv. 97,65 und Rheinmetall mit 133 (132,25) zur Notiz. Großbankaktien blieben zu den Mittagskursen behauptet. Am Rentenmarkt waren Reichsaltbesitzanleihe zu unv. 130,25 gefragt, ebenso 6proz. JG.-Farben zu 119, Reicksbahn-. gewannen 0,13 o.H. auf 124,13. Im Freiverkehr nannte man Kommunal-Umschuldung mit 92,65.

frankfurter Getreidebörfe.

Frankfurt a. M., 28. Nov. Es notierten ((Be­treibe je Tonne, alles übrige je 100 kg) in Mark: Weizen W 9 202, W 11 204, W 12 205, W 13 206, W 16 209, W 18 211, W 19 213, W 20 215, Roggen R 11 187, R12 188, R14 190, R15 191, R16 193, R17 194, R18 195, R19 197 Großhandels- preise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Futterhafer. Weizenmehl Type 812 W13 29,35, W 16 29,35, W 18 29,35, W19 29,35, W 20 (Kreis Alzey) 29,35, W 20 (Kreis Worms) 29,70 plus 50 Ps. Frachtausgleich. Für Weizenmehl Type 812 mit Beimischung von Mais­backmehl liegen die Preise 30 Pf. unter den No­tierungen. Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Wei­zenkleie W 13 10,75, W 16 10,90, W 18 11,00, W 19 11,10, W 20 11,20 Mühlenfestpreise ab Mühlen­station. Roggenfuttermehl R19 12,50, Roggenvoll­kleie R19 11,00, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 16 10.25, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlen- iestpreis ab Mühlenstation. Treber. Wiesenheu, handelsüblich, gesund, trocken 5,00 bis 5,20 (letzte Notierung 5,00), Wiesenheu, gut, gesund, trocken 6,00 bis 6,20 (5,80 bis 6,00), Kleeheu, gut, gesund, trocken 7,00 bis 7,50, Luzerneheu, gut, gesund, trocken 7,50 bis 7,80, Weizenstroh, bindfadengepreßt oder gebündelt 2,80, Roggenstroh do. 3,00, Hafer- unb Gerstenstroh do. 2,60 bis 2,70 Erzeugerpreis ab Erzeuger-Verladestation.

frankfurter Schlachtviehmorkt.

60 Jahre

Freiwillige Feuerwehr Heuchelheim.

t Heuchelheim, 28. Nov. Am Samstag be­ging die Freiwillige Feuerwehr Heuchelheim ihr 60jähriges Bestehen. Die Wehr wurde im Jahre 1878 gegründet und hat heute in ihren Reihen noch vier Gründer. Drei von diesen gehören der Feuer­wehr noch als aktive Mitglieder an, und zwar Ja­kob Kreiling, Philipp Germer und Wilhelm Ruppert. Der vierte noch lebende Gründer, Georg V o l k m a n n, ist seit längerer Zeit inaktives Mitglied.

Das Stiftungsfest fand seinen würdigen Auftakt mit einer Gefallenen- und Totenehrung. Am Sams- taanachmittag trat die gesamte Wehr bei dem Ge­rätehaus erstmalig in ihrer neuen blauen Uniform an. Unter Vorantritt eines Teils des Musikkorps des Jnf.Rgts. 116 Gießen, marschierte man nach dem Friedhof, wo am Gefallenendenkmal ein ein­drucksvolles Totengedenken stattfand. Der Führer der Wehr, Oberbrandmeister Ludwig Schmidt, gedachte der verstorbenen und ganz besonders der im Kriege gefallenen Mitglieder und legte einen Kxanz nieder. Wirkungsvoll wurde die Feier von den Militärmusikern umrahmt, weihevoll erklang das Lied vom guten Kameraden. Anschließend mar­schierte die Wehr durch das Dorf.

Am Abend fand in der Turnhalle die eigentliche Feier des Stiftungsfestes, statt. In der vollbesetzten Hölle konnte Oberbrandmeister Schmidt die Orts- aruppenleitung der NSDAP., außerdem die Vor­stände aller Heuchelheimer Vereine, den Gemeinde­vorstand und Kreisfeuerwehrinspektor Bouffier (Gießen) begrüßen. Auch Abordnungen der Feuer­wehren aus Rodheim, Krofdorf, Lollar und Gießen waren erschienen. In seiner Ansprache gedachte Oberbrandmeister Schmidt besonders der noch leben­den Gründer, die vor 60 Jahren die Wehr gründen halfen und beute noch Dienst tun. Den anwesenden Gründern überreichte er fe ein Geschenk und dem 50 Jahre in der Feuerwehr im Dienst befindlichen Kameraden Philipp Dechert ein Ehrendiplom. Kreisfeuerwehrinspektor Bouffier brachte in sei­ner Ansprache der Wehr die besten Wünsche dar und umriß die Aufgaben der Feuerwehren im Dritten Reich. Bürgermeister Rinn beglückwünschte die Wehr im Namen der Gemeinde und widmete den Verdiensten der Freiwilligen Feuerwehr Heuchel­heim in der Vergangenheit besondere Anerkennung. Besonders in der ersten Zeit der Gründung habe es in Heuchelheim oft gebrannt und die Webr fpbe ihre Tatkraft unter Beweis stellen können. Die Organi­sation und Ausrüstung der Wehr sei damals, den Verhältnissen entsprechend, vorbildlich gew°sen. Bürgermeister Rinn überreichte den Gründern Geld­spenden.

Die Festfolge des Abends war sehr reichhaltig und brachte in reicher Abwechslung Musikoorträge, Gesangsvorträge, von Mitgliedern der Wehr vor­getragen, und einen lustigen Schwank Großen Bei­fall fanden die Turnerinnen des Turnvereins, die in mehreren Vorführungen ihr Können auf turne­rischem und tänzerischem Gebiete zeigten und das Programm des Abends bereicherten. Vereinsführer Otto Rinn überbrachte die Glückwünsche des Turn­vereins Heuchelheim und erwähnte besonders die gegenseitigen guten Beziehungen, die durch die Mit­wirkung der Turnerinnen besonders zum Ausdruck komme. Als Geschenk überreichte er dem Führer der Wehr einige Instrumente für den Spielmannszua.

Die in allen Teilen wohlgelunaens Feier des 60. Stiftungsfestes fand in kameradschaftlichem Beisam­mensein ihren Ausklang.

ORafefoerrenfifoutta in Bukback.

= Dutzbach, 24. Nov. Unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Dr. Mörschel fand eine Sitzung der Ratsherren statt. Zunächst erläuterte der Vorsitzende die städtische Rechnung für 1937, die mit einer Einnahme von rund 769 830, RM. und einer Ausgabe von rund 765 416 RM. abschließt, so daß ein Ueberschuß von rund 4400 RM. verbleibt. 3m Haushaltsjahr 1938 wird erstmalig das Kapital­vermögen die Schuldenhöhe übersteigen. Ebenso wurde die Rechnung und der Revisionsbericht des Elektrizitätswerkes für 1935 und 1936 zur Kenntnis gegeben, worauf sich über die neue Tarifordnung

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Gießen, Das große Spezialhaus am Seltersweg

Frankfurt a. M., 29. Nov. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vo.rauftrieb: 557 Kälber, 358 Hämmel, 235 Schafe, 3500 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 65 Mark, Hämmel 30

der städtischen Angestellten und Arbeiter eine Aus­sprache entspann. Nachdem Bürgermeister Dr. Mör­schel verschiedene Aufklärungen gegeben hatte, stimmten die Ratsherrn der Neuregelung, die manche Härte beseitigt, ohne Vorbehalte zu, ob­gleich die Neuordnung unsere Stadt, da sie noch nicht 10 000 Einwohner besitzt, nicht betrifft. In der St. Wendelinskapelle befindet sich ein Schrein von hohem Altertumswert. Anstatt die Feuerversicherung zu erhöhen, sollen erhöhte Feuerschutzeinrichtungen geschaffen werden, um das Kunstwerk zu erhalten. Dann wurde ein Antrag der NS.-Kriegsopferver- forgung angenommen, der um Gewährung eines Ehrensoldes für bedürftige Kriegshinterbliebene zu Weihnachten nachsucht.

IrauamKüchenherdtödlickverunglückt.

LPD. Rodheim ». d. H. (Kreis Friedberg), 26. Nov. Während die Frau des Eisenbahnarbeiters Karl Wagner am Herd beschäftigt war, fingen ihre Kleider durch Fett, das sich ent­zündet hatte, plötzlich Feuer. Die Frau war im Nu in eine Feuersäule gehüllt. Nachbarn, die zu. Hilfe eilten, konnten sie nicht mehr retten; die Verbrennungen der 44jährigen Frau waren so schwer, daß sie am Abend im Friedberger Kranken­haus durch den Tod von ihren Qualen erlöst wurde. Beim Baumfällen löblich verunglückt.

Rebgeshain (Kr. Lauterbach), 28. Nov. 3m_ nahen Holzwald ereignete sich ein U n - g l ü ck s f a l l, der leider tödlich verlief. Beim Fällen eines Baumes wurde ein daneben stehender dürrer Baum mitumgerissen, der beim Umfallen den Holzarbeiter Karl Ruppel II. aus Rebgeshain traf. Mit einem schweren Schädelbruch wurde der Verletzte in das Krankenhaus in Schotten ejngelie- fert. Die Verletzung war aber so schwer, daß der Verunglückte bald v e r st a r b. Der Verletzte hatte erst im vergangenen Jahr einen schweren Unfall (Schenkelbruch) erlitten. Er ist Vater von vier klei­nen Kindern.

Landkreis Gießen.

S t e i n b a ch , 26. Nov, Die Kriegerkame­radschaft hielt imEinhorn" einen Kamerad­schaftsabend ab. Die neuen Mitglieder, die im Herbst vom Militär entlassen, wurden begrüßt. Ferner wurde bekanntgegeben, daß im Dezember der Film Urlaub auf Ehrenwort" laufen wird, lieber die für den Monat Januar geplante Winterveranstaltung und ihre Gestaltung wurde Beschluß gefaßt.

rl Lich, 26. Nov. Die Wandertätigkeit und das gesellige Leben des VH C. - Zweigvereins sind sehr rege. Zu dem Familienabend im Parkhotel konnte der Vereinsführer, Wanderbruder Erb, eine erfreulich große Anzahl von Mitgliedern und Gästen begrüßen. Wanderbruder Schnier le erzählte von feinen Erlebnissen, und Eindrücken auf dem Marsch der 9. Division durch Schwaben, Bayern, Ober- und NiederösterreiH nach Südböhmen und zeigte dazu zahlreiche, meist von ihm selbst ausgenommene Bil­der. Der für 1939 vom Vorstand aufgestellte Wan­derplan wurde der Versammlung bekanntgegeben und im einzelnen besprochen. Das Ziel einer grö­ßeren Wanderung im Juni ist die Hohe Rhön, deren besondere Eigenart und Schönheit Wanderbruder Sam e s anschaulich schilderte. Die Gesangsabtei­lung übt unter Leitung von Wanderbruder Schnier le nun für das Winterfest im Januar, dessen weitere Ausgestaltung mehrere Wanderschwe- stem und -brüder übernahmen. Im Dezember findet, wie alljährlich, die beliebte Nikolauswanderung statt, auf der man dem Nikolaus gewöhnlich persönlich begegnet.

cx> Bettenhausen, 28. Nov. Heute voll­endete einer unserer ältesten Mitbürger, Landwirt

gimg habe damals aber in ihrer Revisionsbegrün­dung an bas Reichsgericht eine andere Auffassung vertreten. Das Reichsgericht habe in seinem Urteil, durch das diese Strafsache zur neuerlichen Verhand­lung an die Kammer zurückverwiesen wurde, in diesem Punkte die Auffassung der Großen Straf­kammer gutaeheißen und geteilt Zum Schluß seines Plädoyers stellte der Staatsanwalt fest, daß die neuerliche Verhandlung, obwohl er in feiner An­klagerede nur die wesentlichsten Punkte berührt habe, ein viel ungünstigeres Bild für die Angeklagten ergeben hätte. Aus der ganzen Verhandlung ergäbe sich einwandfrei, daß die Angeklagten sich der Kon­kursdelikte schuldig gemacht hätten. Bezüglich der Uebertragung der Eschborner Grundstücke habe sich lediglich die Ehefrau eines Konkursverbrechens im Sinne des § 239 Konkursordnung schuldig gemacht. Bezüglich der Uebertragung der Friedberger Grund­stücke hätten beide Angeklagten den Tatbestand die-

Elastische Bankbilanzen.

Im September nötigten die besonderen Ansorde- rungen des Quartals-Ultimo, zusammen mit den Auswirkungen der politischen Spannungen, die Banken zu einem einschneidenden Rückgriff auf ihr Wechselportefeuille, das sich um insgesamt 1015 Millionen Mark verminderte; ein Vorgang, der sein Gegenstück in der entsprecheick>en Beanspruchung der Reichsbank fand.

Sofort nachdem sich die Verhältnisse an den Geld­märkten wieder normalisiert hatten, legte das Reich seine neue große Anleihe über 1850 Millionen Mark auf, die an die eigenen und die fremden Mittel der Banken die höchsten Ansprüche stellte. Es ist ein Beweis für die Leistungskrast und Elastizität des deutschen Bankwesens, wenn die Kredittnstitute trotzdem in der Lage waren, ihr Wechselportefeuille im Oktober, wie die jetzt vorliegenden Bilanzziftern zeigen, wieder um 340 Millionen Mark zu erhöhen und damit die Reichsbank entscheidend zu entlasten. Es ist weiter bemerkenswert, daß sich die Bestände der Banken an Schatzanweisungen im Oktober, nicht wie allgemein vermutet, zur Finanzierung der An­leihe-Einzahlungen vermindert haben, sondern sich bei den Großbanken sogar noch um 71 Millionen Mark erhöhten. Der Umlauf an Lieferschätzen hat sich also durch die Einlösung der ersten Serie im Oktober nicht vermindert, vielmehr haben die Ban­ken der Kundschaft die neuausgestellten Lieferschatz­anweisungen weiter abnehmen können.

Daneben waren aber auch ansehnliche Bestände der neuen Reichsanleihe bis zur engüttigen Verrech­nung und Unterbringung ins Bankenportefeuille zu übernehmen. So erhöhte sich der Reichsanleihebesitz der Groß- und Regionalbanken im Oktober um 140 Millionen Mark, während weitere 136 Millio­nen Mark von den übrigen Kreditinstituten (Spezial­banken, Staatsbanken, Girozentralen) ausgenom­men wurden. Erleichtert wurde den Banken die Be­friedigung dieser vielfältigen Anforderungen durch einen leichten Rückgang der direkten Kreditansprüche der Wirfichaft. Zwar erhöhten sich im Zusammen­hang mit der Erntefinanzierung die Warenoor­schüsse nochmals um 17 Millionen Mark, aber da­neben gingen diesonstigen Gläubiger" um 115 Millionen Mark zurück. Im übrigen konnten die Banken ihre Anleihe- und Wechselkäufe zum Teil mH neuen Einlagen finanzieren.

Bei den Groß- und Regionalbanken nahmen die Kundschafts- und Spareinlagen um rund 170 Mil- Honen Mark zu, während anderseits die Staats­banken auf diesen Konten einen Rückgang um 130 Millionen aufweisen. Daneben war es den Banken möglich, durch einen Abbau der zum Quartals- Ultimo beträchtlich erhöhten Guthaben bei der Notenbank und bei anderen Kreditinstituten Mittel frei zu machen.

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IMttagsbörse ruhig.

Frankfurt a. M., 28. Nov. Die Börse hatte auf allen Gebieten einen außerordentlich ruhigen

Montanmarkt bröckelten Mannesmann 0,40 v. H., bis 52, Schafe 20 bis 42, Schweine 50 bis 59 Mark. Verein. Stahl 0,25 v. H. und Laurahütte 0,50 v. H. Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt; Schafe ab, Hoesch behauptet mit 115,50. JG.-Farben kamen und Hämmel mittel.

T Watzenborn-Steinberg, 27. Nov. Aus Anlaß des Tages der deutschen Haus- und Volksmusik veranstalteten die Kursusschüler für Vio­line, Zither und Akkordeon im dichtbesetzten Saale ... ........._________......

Zum goldenen Stern" einen Abschieds- und Eltern- i nes Angebot an die Märkte, offenbar im Zufam- obenb unter Leitung von Musiklehrer Gerhard menhang mit dem Ultimo, das nur bei leicht er- Hartmann aus Siegen i. W. Mit großem Eifer mäßigten Kursen untergebracht wurde.

wurden von den Kursusteilnehmern (Schulkindern)! Am Ak t i e n ma r k t'lagen Zellstoffwerte schwach,

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