Aus aller Welt
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Durch Hagelschlag wurden große Obstbestände ver-
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rPilbeler Urquelle
in Kolonialwaren - Geschäften, Gastwirtschaften und Drogerien
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nichtet.
Unwetter, lleberschwemmungen und Bergrutsche
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Postwertzeichen zum Deutschen Turn« und Sportfest.
Wilnaer Gebiet wurde von einem Wirbel,türm palten litt) aoer an '“J™ h-imgesucht, der eine große An^hl Häu^zerstorte. Rannen/m^Gesecht. hierbei wurde
verletzt.
S)er Sportler:
Nach dem Wettkampf kein schönerer Lohn als eine Flaschfe
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Erhältlich
erschossen und ein zweiter schwer verletzt. Die Banditen konnten entkommen. Hohe Beamte der Wojwoüschaft haben sich an den Tatort begeben, um die Fahndung nach der Bande
Kaufmann und raubte ihm eine große Summe. Die Polizei spürte die Räuber bei dem Dorfe Syro- komla auf und eröffnete das Feuer. Die Banditen hatten sich aber an einem Waldrande gtit ver-
25. Juni bis 24. Juli die romantischen Lustspiele und ausgelassenen Rüpelkomödien von Shakespeare „Wie es Euch gefällt“, „Viel Lärm um Nichts“, „Ein Sommernachtstraum“. Ein Erlebnis auch für Sie!
fahrt erlitt erhebliche Störungen. Diele Ausflugsdampfer mußten in den nächstliegenden Häsen Schutz suchen. In den Badeorten der Südküste richtete der Sturm großen Schaden an; Hunderte von Strandhütten wurden von der Flut fortgeschwemmt. Der Sturm war in allen Teilen Englands von starken Regenfällen begleitet.
Schwerer Gewitterskurm über Polen.
zu leiten.
Commander Rosendahl besucht Deutschland.
Unter den 1200 Fahrgästen, die mit dem Schnelldampfer .„Europa" des Norddeutschen Lloyd in Bremerhaven ankommen, befindet sich der bekannte amerikanische Luftschiffkommandant Rosendahl aus Lakehurst. Commander Rosendahl kommt auf Einladung der Deutschen Zeppelin-Reederei nach Deutschland, um an den Feierlichkeiten aus Anlaß des 100. Geburtstages des Grafen Zeppelin teilzunehmen und um sich die Einrichtungen des deutschen Luftschiffoerkehrs und des Luftschiffbaues in Deutschland anzusehen.
Fünf Tote t beim Absturz eines französischen Bombers.
In der Nähe des Militärflughafens von Reims stürzte ein mit zwei Offizieren und drei Unteroffizieren besetztes französisches Bombenflugzeug ab. Das Flugzeug, das einen Uebungsflug unternehmen sollte, erhob sich beim Start kerzengerade in die Luft, um dann plötzlich abzusacken und am Erdboden zu zerschellen. Dabei geriet der Apparat in Brand. Obwohl sofort Hilfe herbeieilte, gelang es nicht mehr, die fünfköpfige Besatzung noch lebend zu bergen. Ein Untersuchungsausschuß begab sich an die Unglücksstelle, um die Ursache des Unglücks festzustellen.
Geheimnisvoller Flugzeugdiebstaht in England.
Ein geheimnisvoller Flugzeugdieb st ahl in der Nähe von London endete mit der schweren Verletzung eines der beiden Diebe und der vollständigen Zerstörung des Flugzeuges. Nach den bisher, vorliegenden Andeutungen waren die beiden Diebe Kommunisten, die anscheinend versuchen wollten, mit dem gestohlenen Flugzeug Barcelona zu erreichen. Die beiden hatten einen privaten Flugzeugschuppen aufgebrochen und das schnellste der darin untergebrachten Flugzeuge auf das Flugfeld gerollt. Hierauf hatten sie sich in einer benachbarten Garage Treibstoff verschafft und waren nach Auffüllung des Tanks gestartet. Augenscheinlich war jedoch keiner der beiden Diebe mit dem Flugzeug vertraut, denn Vie Maschine rollte gegen eine Hecke
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Dr. Hans Thy-> riot Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein (in Urlaub); in Vertretung: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A V. 38: 9163. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.
Die Deutsche Reichspost gibt • aus Anlaß des vom 24. bis 31. Juli in Breslau stattfindenden 16. Deutschen Turn- und Sportfestes diese in Stahlstich hergestellten Sondermarken heraus. Die Entwürfe, die von dem. Graphiker Georg Fritz stammen, zeigen Breslauer Bilder, und zwar die Dominsel (3 Rps.), das Hermann- Göring -Sportfeld (6 Rpf), das Rathaus (12 Rpf.) und die Jahrhunderthalle (15 Rpf.) (Scherl-Bilüerdienst-M.)
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und wurde zerstört. Einer der beiden Diebe erlitt dabei so schwere Verletzungen, daß er zur Zeit noch bewußtlos ist. Der zweite kam mit leichteren Verletzungen davon und konnte verhaftet werden. Die Polizei hat sofort eine Untersuchung eingeleitet, doch sind nähere Einzelheiten bisher nicht bekanntgegeben worden.
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Also greift man sich einen der zahlreichen chinesischen Gepäckträger, die riesengroße Nummern oder Namen auf ihren blauen Jacken tragen und buchstabiert ihnen „Cheng-The" vor. „Hau! Hau —Hau!" ruft der erfreut, „Gut! Gut! Gut!" ... emfachste Sache der Welt, und schon wird man in einen bereitstehenden Schnellzug gestopft. Der japanische Schlafwagenschaffner in blütenweißen Handschuhen und einer funkelnagelneuen „Marine-Uniform" prüft Fahr- und Bettkarten, alles stimmt, und mit gemessener Feierlichkeit wird man an die Lagerstätte Nr. 7 geleitet. Es stimmt. Aber das bekannte Unterbewußtsein schreit mal wieder gellend: „Nein, es stimmt nicht!" Und tatsächlich: Es stimmte auch nicht! Denn ein Amerikaner wies einwandfrei nach, daß das „f e i n" Bett und man selbst i m falschen Zuge saß, nämlich im d l r e f t e n Schnellzug über Shanheikwan nach Peking, wahrend man ja doch den großen Bahnumweg über Jehol nach Peking machen wollte! Lange Debatten, der Uhrzeiger rast, als Retter in der Not taucht ein japanischer Admiral auf. Das heißt: der Retter sah in seiner herrlichen Marineuniform nur so aus, in
Seltene Jlaturun Kunden von den Halligen und vom Wattenmeer enthält die Neuerscheinung, die alle Naturfreunde und Dogelliebhaber mit Begeisterung lesen und schauen werden:
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Ein schwerer Gewitter st urm ging über der polnischen Wojewodschaft Kielce nieder, bei dem durch Blitzschlag zwei Personen getötet wurden. Das Wilnaer Gebiet wurde von einem Wirbelsturm
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Oer Lütticher Gistmordprozeß. ’
Die Zeugenvernehmung im Lütticher Gift- l mordprozeß wird beschleunigt und mit stets ' gleichbleibendem Ergebnis fortgesetzt: fast sämtliche Aussagen sind belastend für die Angeklagte, aber 1 keine einzige lieferte bis jetzt genügenden Stoff zur einwandfreien. Schuldüberführung. Bemerkenswert schienen u. ä. die Aussagen der Zeugin R a n f u e t über den verdächtigen Tod ihrer Freundin, der trotz ihrer 70 Jahre noch recht rüstigen Witwe Bult. Die Zeugin, die mit ihr das gleiche Haus bewohnte, erzähll, die Bult habe sie eines Tages um zwei Weingläser gebeten, weil sie Besuch habe. Einige Tage darauf starb die Bult, die, wie die Zeugin beteuert, während ihrer kurzen Krankheit mehrere Male eine grüne Flüssigkeit, erbrochen habe. Der Gast aber, für den die Tote das zweite Glas entlieh, war Marie Becker, die Angeklagte. Eine andere Zeugin, eine gewisse Frau Pilet, behauptete, dkk Becker habe mehrere ihrer Opfer auf einer Bank des Boulevard d'Aoroy in Lüttich angesprochen, um deren Bekanntschaft zu machen. Auf diesem Wege habe die Becker auch ihre, der Zeugm, Bekanntschaft gemacht und ihr den Vorschlag unterbreitet, einige Gläser Portwein mit chr zu trinken. Erst an den 14 Tage später in den Zeitungen erschienenen Lichtbildern habe die Zeugin erkannt, daß die Frau vom Boulevard d'Avroy die Angeklagte gewesen sei. Bei einem Dominikanermönch, der ebenfalls vernommen wurde, soll die Becker, die der Zeuge wiederzuerkennen glaubt, Anschriften reicher und kranker Personen erfragt und sich als Krankenpflegerin empfohlen haben.
DDAL.-Reichslreffen in Danzig und Königsberg.
Der Deutsche A u t o m o b i.l - C l u b ruft in diesem Jahre seine Mitglieder aus allen deutschen Gauen in den DDAC.-Gau Ostland. Wenn die DDAC.-Fahrer — dis jetzt sind über 350 Fahrzeuge mit rund 760 Teilnehmern gemeldet — aus allen deutschen Gauen, vor allem aus dem Süden, Westen und Norden bei Entfernungen von vielfach über 1000 Kilometer ihre Fahrzeuge nach Danzig und Königsberg steuern, so kommt darin erneut die innige Verbundenheit des DDAC. mit Ostpreußen zum Ausdruck. Am 1. Juli treffen sich die DDAC.-Gauführer aus ganz Deutschland zur Gauführer- Tagung in Zoppot. In Danzig ist neben einem Empfang durch den. Senat eine Feierstunde auf dem " Langen Markt vorgesehen. Daran schließt sich eine Besichtigung der Stadt und die Weiterfahrt nach Königsberg an, wo die Ostpreußenfahrer die von Gauleiter Erich Koch gestiftete Ehrengabe sowie eine Erinnerungsgabe des DDAC.' erhalten. Ein Begrüßungsabend in der Stadthalle wird die Teilnehmer in Anwesenheit des Gauleiters kameradschaftlich vereinen.
Schwerer Sturm über England.
England, vor allem die Südküste, wurde von einem für die Jahreszeit ungewöhnlichen Sturm heimgesucht, der eine Geschwindigkeit bis zu 120 Stundenkilometer erreichte. Die Kanal- und Themseschiff-
Wirklichkeit ein Abgesandter des „Japanese Turist- Bureau", der — ein Hoch diesem tüchtigen Institut! — für besonders begriffsstutzige „Foreigners" zum Nachtdienst abkommandiert war. „Ganz recht", sagt er würdevoll, „der Herr sitzen im falschen Zuge, der Zug nach Jehol kommt gleich auf dem Nebengleis, worauf der Herr in, Cheng-The das Flugzeug nehmen und..."
„Flugzeug! Schon wieder Flugzeug! Hat denn auch dieser Bahnbeamte noch nichts von der neuen Jehol-Bahn gehört? Oder sollte das Ganze tatsächlich nur ein Bluff sein? Denn mit wieviel Bluffs hier draußen in diesem Kriege gearbeitet wird, das kann sich selbst nicht einmal die ausschweifendste Phantasie eines Jules Verne ausdenken! Nun — Bahn hin, Bahn her! Raus mit dem Gepäck aus dem falschen und rin mit den Koffern in den richtigen Zug. Bis Jehol geht er bestimmt, und dann wird sich alles historisch entwickeln. Und geht's doch nicht, nämlich auf neuen Wegen nach dem neuen Peking zu gelangen, nun, dann springt eben eine Erinnerung dabei heraus, und das ist auch schon etwas wert. *
in Bosnien.
Die tropische Hitze, die seit einer Woche in ganz Jugoslawien herrscht, führte zu schweren Gewittern. Niedergehende Wolkenbrüche führten vor allem in Bosnien verschiedentlich zu Ueber- schwemmungen und Bergrutschen. So wurde die Schmalspurbahn Belgrad — Serajewo in der Nähe des. Drinatales auf einer Länge von 60 Metern verschüttet. Nahebei stürzte auf der aufgeweichten Straße ein Omnibus um, wobei drei Fahrgäste schwer und mehrere leicht verletzt wurden.
Rekordhihe in Rumänien.
Die Hitze hat in Rumänien Höchsttemperaturen erreicht. In Bukarest zeigte das Thermometer 39 Grad Celsius im Schatten und 51 Grad in der Sonne. Ende Juni war eine solche Temperatur seit Menschengedenken nicht mehr zu verzeichnen.
Zwei Warschauer Fabriken niedergebrannt.
Ein Großfeuer vernichtete binnen wenigen Stunden in Warschau eine große Farbenfabrik und eine anliegende Gummifabrik. Das Feuer dürste in dem Kesselhaus durch glühende Kohlen entstanden sein. Die Löscharbeiten gestalteten sich sehr schwierig, da in der Gummifabrik ein großes Lager von feuergefährlichen Stossen von den Flammen ergriffen wurde. Hierbei wurde ein Arbeiter schwer verletzt. Der Schaden ist sehr beträchtlich.
Lin neuer Entführungsfall?
Bei Albuquerque im Staate New Mexikp ist unter geheimnisvollen Umständen der 21jährige John Nedill M c C o r m i ck verschwunden, der der einzige Sohn eines bekannten Verlegers in Chikago und Erbe eines ungeheuren Vermögens ist. Er war mit einem Freunde aufgebrochen, um eine Bergtour zu unternehmen. Der Freund wurde in den Bergen t o t aufgefunden, während von Cormick bisher jede Spur fehlt. Man nimmt deshalb an, daß er von Banditen entführt worden ist.
Der Schrecken von Lublin.
Eine blutige Schlacht zwischen Polizei und Räubern fand in der Gegend von Lublin statt. Die Bande, die schon mehrere Menschenleben auf dem Gewissen hat uhb erst kürzlich einen Gendarmen erschoß, überfiel vor einigen Tagen einen
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Wetterbericht
Der am Dienstagmorgen noch über Irland gelegene neue Sturmwirbel ist unter weiterer Verstärkung bis Skandinavien vorgestoßen, er übte dabei auch seinen Einfluß auf unser Wetter aus und brachte zeitweise starke Bewölkung und, heftige Sturmböen, aber noch immer nicht die von der Landwirtschaft so dringend benötigten ausgiebigen Niederschläge. Der Abschluß der vom Atlantik ausgehenden Wirbeltätigkeit ist noch nicht abzusehen, doch scheint sich eine Beruhigung durchzusetzen.
Vorhersage für Donnerstag: Veränderlich, mit häufiger Aufheiterung und höchstens vereinzelt auftretenden Gewittern. Kühler, abflauende^ doch immer noch kräftige westliche bis nordwestlich^ Winde.
Vorhersage für Freitag: Durchgehend wieder zunehmende Unbeständigkeit, aber wieder etwas roärmeY.
Lufttemperaturen am 28. Juni: mittags 24,4 Grad Celsius, abends 18,4 Grad; am 29. Juni: morgens 19,4 Grad. Maximum 24,6 Grad, Minimum heute nacht 16,5 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 28. Juni: abends 22,5 Grad; am 29. Ium: morgens 19,5 Grad. — Sonnenscheindauer 10 Stunden.
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im 75. Lebensjahr.
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Gießen, Frankfurt a.M., den 27. Juni 1938.
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