Ausgabe 
28.4.1938
 
Einzelbild herunterladen

Kommunisten in Marseille über regelrechte Panzerwagen, die mit schweren Maschinenge­wehren und drei Mann Besatzung ausgerüstet seien. In einem Schriftstück an eine kommunistische Stelle in Marseille soll die Rede davon sein, daß die Kom­munisten ihre besten Werbeagenten unter den Ar­beitern und Büroangestellten fänden. Allerdings sei "es unter den Mitgliedern zu zahlreichen Fäl­len von Verrat gekommen. Diese Verräter müsse man erschießen, um ein abschreckendes Beispiel zu geben. Als Beispiel wird in den ver­schiedenen kommunistischen Schriftstücken das Vor­gehen Stalins in der Sowjetunion genannt.

Stalins letzte Hoffnung.

Entflohene Lowjetflieger berichten.

Rom, 27. April. (DNB.) Giornale d'Jtalia ver­öffentlicht eine Unterredung seines Nevaler Bericht­erstatters mit den beiden aus der Sowjet­union geflüchteten Militärfliegern Gurjew und Unifewfti. Jeder echte Russe, so be­tonen die ehemaligen Sowjetflieger, sei heute in sei­nem Innern ein erbitterter Feind Sta­lins und seines Systems. In allen Völkerschaften des heutigen Verbandes der Sowjetunion gäre es schon lange, aber immer wieder war es bisher ge­lungen, unter Anwendung jener sattsam bekannten bolschewistischen Methoden die Freiheitsbestrebungen der einzelnen zu zerstören. Das durch Stalins bru­tale Tyrannei unterdrückte und geknebelte Volk er­warte mit Ungeduld, von dem zivilisierten Europa errettet zu werden. Um sich vor dem endgültigen Zusammenbruch zu retten, setze Stalin seine letzte Hoffnung auf die Juden. Das Weltjudentum sei heute der beste Bundesgenosse des Bolschewismus. Seine Vertreter, in deren Hän­den auch die sozialdemokratische Presse liegt, unter­stützen vom Auslande her das Ziel Moskaus. Jeder Russe sei davon überzeugt, verraten worden zu sein und trage heute einen tödlichen Haß gegen den Juden in sich, in dem er seinen Henker erblicke. Ein englisck-polnischer Zlottenvertrag.

London, 27. April. (DNB.) In London wurde ein englisch-polnischer Flottenoertrag unterzeichnet, der vorsieht, daß Polen sich an die Bestimmungen des Londoner Flottenoertrages von 1936 hält. Es handelt sich jedoch nicht um einen Beitritt Polens zu dem Flottenoertrag vom Jahre 1936, sondern um ein zweiseitiges Flottenabkommen nach dem Muster des deutsch-englischen Vertrages. Der Vertrag, der eine quantitative und qualitative Begrenzung sowie einen Austausch von Jnforma- ' tionen vorsieht, wurde englischerseits von Außen­minister Lord Halifax und Marineminister Duff Cooper, polnischerseits von Botschafter Graf Raczinski und dem Militärattache Kapitän Sloklasa unterzeichnet.

Aus aller Wett.

Oesterreichische Kinder essen die Geburlstagslorte des Führers.

Am Mittwoch belebten die 610 österreichischen Kinder, die zur Zeit als Gäste in der Reichshaupt­stadt weilen, den Berliner Zoologischen Garten. Un­ter sachkundiger Führung und betreut von den Hel­fern und Helferinnen der NSV. besichtigten sie gruppenweise die Gehege und Freianlagen dieses größten europäischen Tierparks, und überall erwar­teten die kleinen Gäste neue überraschende Erleb­nisse. Selbstverständlich fehlte auch nicht die ge­meinsame Kaffee-Tafel, deren Höhepunkt der feier­liche Anschnitt und die Verteilung der Geburts­tagstorte des Führers bildete. Diese Rie­sentorte von mehr als einem Meter Durchmesser und 3i0 Zentimeter Höhe hat der Führer neben vie­len anderen umfangreichen Kuchen den österreichi­schen Gastkindern gespendet. Bis zum 17. Mai werden unsere jungen österreichischen Gäste noch in der Reichshauptstadt bleiben. Ihren strahlenden Ge­sichtern kann man es ansehen, wie wohl sie sich fühlen und wie schwer ihnen der Abschied aus Ber­lin fallen wird.

Ein haus der Kleingärtner in Essen.

Von besonderer Bedeutung für das Deutsche Kleingartenwerk, dem in der Reichsgartenschau Essen 1938. ein wichtiger Platz eingeräumt ist, war die Eröffnung des Hauses der Kleingärtner und der damit verbundenen großen Lehr- und Beispiels­gärten für den Kleingärtner-Obst- und.Gemüsebau, durch den Reichsbundesführer der deutschen Klein­

gärtner und Siedler Kaiser, der die Bedeutung des Kleingartenwesens im Leben und für die Ge­sundheit des Volkes kennzeichnete. Bildlich und tat­sächlich gemeint forderte er die deutschen Klein­gärtner auf, alle trennenden Zäune und Mauern niederzureißen, mit denen sich mancher Kleingärt­ner eigenbrötlerisch -umgab. Die Millionen der deut­schen Kleingärtner seien eine Gemeinschaft, die ihre Aufgabe nur durch Gemeinschaftsarbeit lösen könne. Ihr solle auch das in Essen geschaffene Gemein­schaftshaus der Kleingärtner dienen.

Tödlicher Absturz eines Deutschen in Südtirol.

Im Gebiet des C e v e d a l verunglückte der deut­sche Reichsangehörige Heinrich T f ch o n e r bei einer Schitour, die er gemeinsam mit fünf anderen Schi­fahrern unternommen hatte. Er stürzte in einen 50 Meter tiefen Abgrund und war sofort tot. Don der Casati-Schutzhütte wurde sofort eine Rettungs­expedition ausgerüstet, der es gelang, den Ver­unglückten zu bergen.

Unglücksfall auf einer Essener Zeche.

Bei Abbrucharbeiten auf einer alten Kokerei der ZecheKönigin Elisabeth" in Essen-Frillendorf gab ein eiserner Träger plötzlich nach und riß drei Ar­beiter aus etwa sechs Meter Höhe in die Tiefe. Zwei Arbeiter fanden dabei den Tod, während der dritte schwer verletzt wurde.

Grubenbrand in Gelsenkirchen.

Auf der SchachtanlageConsolidation II/VII" m Gelsenkirchen-Schalke wütet seit vier Wochen in zwei Schächten, die Bewetterungszwecken dienen, ein Grubenbrand. Alle bisher eingesetzten Bekämpfungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg, da die Flammen stets wieder aus unkontrollierbaren Quellen neue Luftzufuhr erhielten. Daher hat man jetzt damit begonnen, die beiden Schächte mit Sand zuzufchütten.

Sieben Todesopfer

einer Grubenexplosion in Pennsylvanien.

In einem Steinkohlenbergwerk bei Pootsville (Pennsyloanien, USA.) erfolgte eine schwere Gas­explosion, durch die die Stollen in Brand gesteckt wurden. Sieben Bergarbeiter wurden sofort getötet, elf erlitten zum Teil schwere Verletzun­gen. Die Explosion erfolgte 170 Meter unter Tage. Das Rettungswerk wird durch giftige Gase er­schwert.

Schweres Autobusunglück in Frankreich.

Ein mit Pilgern ans Lisieux kommender Autobus wurde an einer Straßenkreuzung vom Schnellzug ParisBordeaux erfaßt und eine Strecke weit mit­geschleift. Sechs Personen kamen ums Leben. Acht wurden schwerverletzt, drei von ihnen befinden sich in einem hoffnungslosen Zustand. Das Unglück wird auf eine Unachtsamkeit des Streckenwärters zurück­geführt, der die Schranke nicht heruntergelassen hatte.

Alsfeld, 27. April. Am gestrigen Dienstag fand imDeutschen Haus" unter dem Vorsitz von Kreisobmann Bürgermeister Dr. Völsing eine Arbeitstagung der Kreis abteilung Als­feld des Deutschen Gemeindetaqes statt, bei welcher alle Gemeinden des Kreises Als­feld vertreten waren.

Zu Beginn der Tagung gedachte der Vorsitzende in anerkennenden Worten des verstorbenen Bürger­meisters Meß von Schwabenrod, der 28 Jahre Leiter dieser Gemeinde gewesen war. Sein An­denken wurde in der üblichen Weise geehrt.

Als erster Referent der Tagung sprach dann Kreisoeterinärrat Dr. Schmidt (Alsfeld) über die

Bekämpfung der Alaul- und Klauenseuche.

Er wies einleitend darauf hin, daß es das Ver­dienst der deutschen Behörden fei, daß die aus Frankreich eingeschleppte Seuche auf den westlichen Teil von Deutschland beschränkt werden konnte. Auch im Kreise Alsfeld fei die Lokalisierung der einzelnen Seuchenherde gelungen, wobei er ins­besondere die verständnisvolle Mitarbeit der Bür­germeister anerkannte. Allerdings bestehe immer noch eine Bedrohung des Kreises durch die starke Versuchung der Nachbarkreise Kirchhain und Gie­ßen. Bei den Maßnahmen zur Bekämpfung der Seuche komme es darauf an, die Bedürfnisse der Landwirtschaft mit denjenigen der Veterinärpolizei

Büchertisch.

Trübners Deutsches Wörterbuch. Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft für deutsche Wortforschung herausgegeben von Alfred Götze. Sechste Lieferung: Alraun anwandeln. (Band 1, Lieferung 2.) Preis 1, RM. Verlag Walter de Gruyter & Co., Berlin und Leipzig, 1937. (15) Wieder eine neue Lieferung des Trübnerschen Wör­terbuchs, auf das wir an dieser Stelle schon mehrfach hingewiesen haben, und dessen Herausgabe die er­freulichsten Fortschritte 'macht; für 1938 kündigen Verlag und Herausgeber an, daß der Schritt des Erscheinens sich verdoppeln werde. Die sechste Liefe­rung knüpft an eine früher erschienene (bis Alpe) an und nimmt den in deutschen Wörterbüchern, wie es im Leitwort heißt, nicht sehr beliebten Anfang des Alphabets weiterhin tatkräftig in Arbeit. Eine strenge Auswahl half die Schwierigkeiten gerade dieses Teiles erfolgreich bekämpfendes wurden nur die sprachlich und kulturgeschichtlich ergiebigsten Wortgeschichten behandelt. Wir nennen von ihnen: Alraun, als, altfränkisch, anerkennen, zahlreiche Zu­sammensetzungen mit an- (wie anfallen, angeben, angreifen), Angst, Anker, Anlaß, Anmut, Anstand, Antlitz, Antwort ünd Anwalt. Mitarbeiter an dev sechsten Lieferung waren: Anneliese Brett­schneider, Walter Gebhardt, Max Gott- schuld, Alfred Schirmer, Wolfgang. Stamm- l e r und Ruth W e st e r m a n n. Hans Thyriot.

Jenny Sattler-König: S p i e l des Schicksals. Der Roman einer Berufstätigen. In Halbleder. Volksoerband der Bücherfreunde, Weg­weiser-Verlag G. m. b. H., Berlin-Charlottenburg 2. Mit psychologischer Feinheit zeichnet die Autorin das Schicksal eines selbstbewußten Mädchens, zeigt es in seinem Beruf, stellt es in den Mittelpunkt schwer­ster seelischer Konflikte, als es einen Mann kennen­lernt, den es liebt, dessen Heiratsangebot es jedoch zugunsten weiterer Berufsausübung, von der er nichts wissen will, ablehnt, bis schließlich doch der Wille dieses tapferen Mädchens besiegt wird, da es einsehen muß, daß das Kind, das es erwartet, sie zur Erfüllung einer Aufgabe zwingt, die ihr nun selbst wichtiger erscheint als die bisherigen ihres Berufes. Die Stärke dieses interessanten Romans liegt in der Zeichnung aller menschlichen Motjve, die seine Handlung bestimmen. Es ist ein Buch, das eine der wesentlichsten Fragen der berufstätigen Frau beleuchtet.

Ernst Heyda: Von der Herzen Sehnsucht. Geschichten. 32 Seiten. Heimverlag A. Dreßler, Radolfzell, Bodensee. Vier kurze, skizzenhafte Erzählungen des in Gießen ansässigen Verfassers, trotz manchen äußeren und inhaltlichen Verschiedenheiten durch das im gemeinsamen Titel des Bändchens sich andeutende Thema verbunden; am geschlossensten wirkt die , GeschichteDas Ge­rücht", die sich um die Gestaltung eines Kriegsschick­sals bemüht. hth.

in Einklang zu bringen. Zur Zeit gestalte sich die Bekämpfung der Seuche durch den Beginn der Feldarbeiten schwieriger. Dr. Schmidt legte in seinen weiteren Ausführungen dar, daß es eine -irrige Auffassung sei, wenn Ratten, Zugvögel, Wild und Insekten gewöhnlich für die Uebertragung der Maul- und Klauenseuche in erster Linie genannt würden. Der wichtigste Träger der Seuche sei der Mensch selbst. Daher beruhen die polizeilichen An­ordnungen auf dem Grundprinzip der Unterbindung des Verkehrs mit den verseuchten Gehöften. Not­wendig sei eine besonders scharfe Ueberwachung der Äanderschafherden wegen der Gefahr der Seuchenverbreitung durch diese. Zum Schlüsse seiner Ausführungen betonte der Vortragende die Not­wendigkeit, daß alle beteiligten Stellen Zusammen­arbeiten müßten bei der Bekämpfung der Seuche, wenn auch manchmal gewisse Härten für die Be­troffenen nicht zu vermeiden feien. Es sei vater­ländische Pflicht jedes Volksgenossen, die Abwehr­maßnahmen der Behörden zu unterstützen.

Den nächsten Punkt der Tagesordnung bildete ein Vortrag von Ministerialrat Löwer (Darm­stadt), Leiters des Referats für Turnen und Sport bei der Hessischen Landesregierung, über

die Einrichtung von Uebungsstätten und Schwimmanlagen.

Ausgehend, von dem Führerwort, daß Deutschland die schönsten Stadien der Welt besitzen müsse, er­

Kommunalpolitische Tagung in Alsfeld.

klärte er dies als einen Ansporn für uns, die von dem Führer gewollte Entwicklung mit allen Kräften anzubc^nen, um die Zukunft des deutschen Volkes sicherzustellen. Die deutsche Jugend müsse derart erzogen werden, daß sie einst unser Erbe antreten kann und die Zukunft des deutschen Volkes zu sichern weiß. Für die Bürgermeister erwachse hier­aus die hohe Verpflichtung, sich die Errichtung von Uebungsstätten und Schwimmanlagen als einer be­sonders wichtigen Aufgabe angelegen fein zu lassen. Es gehe künftig nicht mehr an, diese Frage als eine nebensächliche Angelegenheit der Gemeinden zu betrachten. Jeder Bürgermeister müsse dies als feine persönliche «Aufgabe betrachten. In Hessen seien auf diesem Gebiete besondere Maßnahmen er­griffen wordesi, die weit über die Maßnahmen anderer Länder hinausgehen, und die für das übrige Reich schon vorbildlich geworden seien. Er­wünscht sei die Zusammenfassung von HJ.-Heimen und Uebungsplätzen. Voraussetzung für den Bau von Uebungsstätten sei, daß sich die Gemeinden einen bestimmten Plan hierfür machen. Erforder­lich sei vor allem die Ausscheidung des notwendigen Geländes im Wege der Feldbereinigung. Eine wesentliche Kostenersparnis könne erzielt werden durch Selbsthilfearbeiten in Verbindung mit den Gliederungen der Partei. Manche Gemeinden hätten hier geradezu vorbildliche Arbeit geleistet. Der Bürgermeister müsse dabei erzieherisch auf die Ge­meinde einwirken. Es müsse eine Sportgemeindö geschaffen werden, die frei fein müsse von irgend­welchen lokalen oder persönlichen Bindungen. Für die kleineren Gemeinden sei die Zusammenfassung von gemeinsamen Uebungsstätten und Schwimm­bädern für mehrere Gemeinden ins Auge zu fassen, wobei Lokalpatriotismus nicht im Wege stehen dürfe. Die Anlagen müssen den Verhältnissen der Gemeinden entsprechen, aber ausbaufähig fein. Ministerialrat Löwer richtete am Schlüsse seine? Vortrags einen warmherzigen Appell an die Bür­germeister, die ihnen gezeigten Aufgaben auf dem Gebiete der Erziehung der deutschen Jugend baldigst in Angriff ^u nehmen. Die für das Land Hessen geschaffene Organisation der Landesregierung stehe allen Gemeinden jederzeit beratend zur Seite.

Anschließend sprach Verwaltungsinspektor Dip­pe l b vom Kreisamt Alsfeld über die Neuge- st a l t u n g der Gewerbe- und Grund- {teuer der Gemeinden für das Rechnungsjahr 1938.

An der Tagung nahmen auch diesmal die Orts- bauernführer des Kreises Alsfeld teil. Der Kreis­obmann schloß die Tagung in der üblichen Weise.

Weiterbericht

Die Großwetterlage erfährt eine langsame Aende- . rung. Der Schwerpunkt des Hochdruckgebietes liegt ' jetzt, durch den Vorstoß des Neufundland-Hochs, wieder über dem Ostatlantik. In Mitteleuropa macht sich vom Osten her wieder stärkere Störungs­tätigkeit bemerkbar, die im Berliner Bezirk verorei- , keke Niederschläge bringen wird. In Süddeutschland ist zunächst noch tagsüber oft starke Bewölkung zu erwarten, wobei es zu einzelnen örtlichen gewittri­gen Schauern kommen dürste.

Aussichten für Freitag: Wechselnd be­wölkt, zeitweise einzelne Niederschläge^ vor allem im Süden, Temperaturen unverändert, Winde um Nord.

Aussichten für Samstag: Wieder wechsel­haftes Wetter.

Lufttemperaturen am 27. April: mittags 15,8 Grad Celsius, abends 7,5 Grad; am 28. April: morgens 6,2 Grad. Maximum 16,2 Grad, Minimum heute nacht 2,3 Grad. Erdtemperaturen kn 10 cm Tiefe am 27. April: abends 12,2 Grad, am 28. April: mor­gens 7,7 Grad. Sonnenscheindauer 12 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D.A. IH./38: 10 355. Druck und Verlag: Brühlsche Unioersitätsdruckerei , R. Lange, K -G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs» preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufs» preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der

Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

/- Dose RM 0.75

*/i Dose RM 1.40

Vermietungen

s Zimmer Bad,Hzg.u.Gar- tenanteil, z. 1.7. zu vermiet. l»E Hiudenburgwall 22 I, 10-12 und 1517 Uhr.

Schön möbliert.

Zimmer in der Nähe der Kliniken z.l.Mai zu vermieten. Näh. in der Ge­schäftsstelle des Gieß. Anz. 02011 I Mietgesuche I

Suche für sofort oder später

Mi*

Stadt Gießen o. nähere Umgeb. Schr.Angeb.unt. 02010 a.d.G.A.

3x2-3immei- Mliungell

mit Bad usw. von Reichsange- stcllten gesucht. Schr. Ang. unt. 2743Da.d.G.A.

[Stellenangebots

Keine Zennmsse in Urschrift

lonöern nur Zeugnis- abidiriften dem Br- werbungsichretven bei. legen, - Lichtbilder unoBewerbungSunter» '(len müslen <ur Ver­meidung von Verlusten aus der Rücheile Jia- men und Anschriu oeS

Bewerbers tragenl

Jüngerer suntiöti sofort ges. 287<jD Mimei Groon

Marburg.Str.40

Tüchtiger .Bäckergeselle im Alter von 17 bis20Jahren bei gutem Lohn für sofort gesucht.

Herrn. Jrntig

Bäckerei 02020 Hungen Oberh.» KrältigerJimge welcher das Fär­ber- und Chem.

Reinigerhand- werl erlern, will, sofort gesucht.

Färberei (5roon

Marburger Straße 40. 287?d

Verkäufe

Mlgeslell m.Kesselu.Deckel zu verkauf. 02022 Malltorstr. 4 v.

Opel

1,3 Liter, in sehr gutem Zustand, i.A. preisivert zu verkaufen. 2878d Lohrey, Kaiserallee 5.

Zündapp

K. 500 Sport wenig gebraucht, in sehr gut. Zu­stand, sehr preis­wert abzugeben. Willi Appel Kaiserallee 49.

Zu verkaufen kompl. Reserverad 5,25 4- 16 f. BMW 1,5 Liter zwei gehr. Decken 5,25 + 16.

Wo sagt die Ge­schäftsstelle des Gieß. Anz. 28?iP

Ein gebrauchtes Oeneutoö u. ein gebraucht.

Dflmentoö zu verkauf. 2867D Seltersweg 33.

Zu verkaufen: ISchrank-Sprech- apparat, danket Eiche, mit zirka BO Platten und Platten-Alben;

1 Kindersportwa­gen ; 1 Kinder- Stühlchen:

1 Petromaxlampe m. Schirm u.KoIL Wo,sagt d.Gieß. Anzeiger. 2873V

Gut erhaltener

Kinder­wagen billig abzugeben Gießen

Hitlerwall 12 1. Stock. 102023

Gvotz-OevSag sucht für seine bek.Wochenschriften einen 2372V

iücht.Oberreisenden m. Kolonne, sowie Einzelwerber für den Platzbezirk. Geboten wird Festanstellung mit sehr guten Be­zügen. Vorstellungen am Freitag, dem 29.Avril, von 9-11 Uhr, int Hotel Schütz bei Herrn Kuhnert.

Alleinvertreter

für den Verkauf von Svezial- Fußbodenpflegemitteln an Behör­den, Hotels u. Gaststätten gesucht. Hohe Provisionen, Umsatz-Vonus- vergütung. Schriftliche Angebote u. 02016 an den Gieß. Anzeiger.

Liebe Hausfrau!

iiiilllllllllillililliilllllli

Gin Wien

Regal-1 Breiter

Es braucht nicht immer Kaffee oder schwarzer Tee zu sein; deutsche Heilkräuter sind billi­ger und viel bekömmlicher, z.B. Plelierminz-Tee als Tagesgetränk, in bestor Qualität, 100 g 0.70.

WinterhoffsFamilien-Tee

Paket Mk. 0.75.

HIat6, Paket Mk. 0.70.

Diese Tees sind berufen, Kaffee und schwarzen Tee zu ersetzen. Machen Sie auch einen Versuch!

besonders günst. nbzugeben. 2873d MklsllMS.

>

Iiiilllllllllillililliilllllli Drogerie Kreuzplatz 10

Wenn Färben

Moderner

(32 Sitze) für 1. Mai noch frei.

02026

FarMaus Obermann

Näheres bei

Auto-Weller

dann von:

Sonnenstraße 15. 287oD Leihgesterner Weg 29. Tel. 3989.

_ Diese 3 wesentlichen Eigenschaften der guten

Geschmackvoll _ ... _ _ .

Vornehm Familien-Drucksache

Persönlich bietet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Aus-

fllhrungsarten schnell und zu mäßigen Preisen

BrühPsche Druckerei. Schulstraße 7. Anruf 2251

NSv Kind eciandoeoscirickung I

M' v" .....

2 fast neue guß­eiserne, innen weiß emaillierte Bmlewannen mit Einrichtung zu verkauf. 02021

Hotel Prinz Carl

VMMen

Die Lebensgemein, schafl des deutschen Waldes in Bildern 150 Naturaufnahmen aus dem Tier» und Pflanzenleben des hei­matlichen Waldes auf 128 Kupfertiefdruck- tafeln, mit lebendigem und aufschlußreichem Einführungstext von g.löerhard u.G.Wolff

Preis RM. 4,80.

Es lebt und webt in dem Buche, und wer es versieht, mit emp- sanglichen Sinnen die bildgeword. Natur­schönheilen in sick auf- zunehmen, dem singen u. klingen die Tafeln tausend Erinnerungen wach an einstmals leibhaft Erschautes.", Reciams Universum

Verlangen Sie kostenlos unsere bebilderten

Werbeblätter

Zu beziehen durch jede Buchhandlung!

Hugo Bermühler Verlag

Berlin'Lichterfelde

Verschiedenes!

Zum 1. Mai

Raum für 30-90 Personen noch frei 0 Hotel Hopf eld Geschäl smann der Autobranche 48 Jahre, sucht passendeLebens- gefäbrtini. Alter von 30-42 Jahr, mit etw. Verm. und taufmänn. Kenntnissen zw. baldiger Heirat. Cffcrt.u.R.N.lCO Frankfurt a. Blain t.anptpostlagernd.

Einspaltige Kleinanzeigen werben zum er» mäßigten Grund» preis von 5 Pf. MrdieMillimeter» »eile veröffentlicht Üin Aquamarin-

Anhänger r am Karfreitag verloren.

Abzughben geg. Belohnung auf dem Fundbüro^