Hitz t8 ütz,
'llQr bUft 5
»d&
U'x>
».9a«i «fts> Q^n beibe K°, di, 2*6,'S ~Ä3 . " Uhr ein.
• um 22.21 Uhr
-um 22.ZZ Uhr um 22.35 ch r9- Die Motor. In9 uicht mehr r QU5 folflenbtn "ww- M füflt mm. und drei b'ww. und drei
Wehren: Frei» -r und 26 Monn, vezirksrnotor.
n- vezirksrnoür.'
hnung.
Er ahnt nicht, t, die damals... ola. ist fein »tn. Ä bin n°ch rhen ist. bü°u-st hab« ich W“” dm°-- *SL > »ertroui, t®" iresbtn «# greiriit unfe« J SBoter t®“ „d)m. ®r J« SVeit >rub-. jenem
Seltner!" L««t ilpd I**- »rt strich W
Die Aenn ie so ** ü(rf mir Sann fl^u9werM
hen N »--Lseld/«' ®er W orfliileij im -nfiflfn vL i d">K' iner *ÖF
*Ä’* flf w
schmunzeln ent- Geschichten aus ■ el „Der darod' -nd Zweifeln um Wendung in ihm eines üges der ‘ in las er die halb
Geschichte einer 'rcpnnt war, den >lich werden zu einem sehr pro- Gerichte feiner man ferner in > er", in her non 1 in her Sdjule n eine eigene mroell mehren
le Schilderung " box. hier er- mlvoilesung (in und Selbstkritik ijt tragischen und
Vorlesung, die in allen Zustän- ie Art des Vor- t dessen was der löeschränkte Dank- hier hätte einen irem, als er ihn it I
Gruß an Gießen. |
geht uns folgende Miteilung von.
n tr 11 n n v av* «C. ... cw • ■« • r. v/
von
der Ortsgruppe Mainzlar, Staufenberg, Daubringen
l e r t durchgeführte Kur- häusliche Krankenpflege
Vom Wohlfahrtsamt zum Sozialamt
Wirtschast
an
Aus den GieZener Gerichtssälen
den des
und soll im Sinne dieser Berufung teilhaben dem weiteren Aufstieg unseres Volkes."
daß die Zeugin Sch. innerlich und unbewußt versucht habe, sich von der ihr zur Last gelegten Aeuße- rung zu lösen. Klar fei, daß die drei Zeuginnen, die eng miteinander befreundet seien, sich in der Folgezeit über den Inhalt der fraglichen Unterredung unterhalten hätten. Sicher hätte sich die Zeugin dahin geäußert, daß sie doch nur den einen Satz „Glaubst du, die hätten keine" gesagt habe. Unbewußt hätten sich die beiden anderen Gesprächsteilnehmerinnen die Auffassung ihrer Freundin zu eigen gemacht. Nachdem man* sich so (unbewußt) auf die einfache Formel geeinigt hätte, habe man vor dem Amtsgericht in Friedberg in diesem Sinne auch einen Eid geleistet. Auch wegen der Einfachheit und Kürze des einen Satzes sei es mcht verwunderlich,.
Unter der Anklage der Unterschlagung hatte sich gestern der G. I. aus Lauterbach zu verantworten. Der Angeklagte, der selbständiger Sägewerksbesitzer ist, hatte von einer größeren Firma einen Posten Holz erhalten, den er für diese schneiden und verarbeiten sollte. Entgegen seinem Auftrag verarbeitete er jedoch einen Teil dieses Holzes für sich und verkaufte es an andere Firmen auf eigene Rechnung. Er schädigte durch diese Manipulationen die Liefer-! firma um rund 1100 RM. Der Angeklagte war voll geständig und behauptete, durch äußerste wirtschaftliche Not zu dieser Straftat gekommen zu sein. Da diese Angaben den Tatsachen entsprachen und der Angeklagte bisher noch unbestraft ist, beließ es das Gericht bet einer verhältnismäßig geringen Strafe und erkannte auf 6 Wochen Gefängnis.
2luS Moinj geht uns folgende Mit. unseren früheren Gießener Artilleristen zu:" treuem Gedenken an den 25. Oktober 1935, Öen Tag unseres Einzuges in Gießen, wünschen rolt Euch Gießenern von herzen alles Gute. In Dankbarkeit die
nen. Dieser Deutungsversuch habe nichts mit der Frage „hie Wahrheit, hie Meineid" zu tun. Es wäre doch nur zu natürlich, daß sämtliche Teilnehmer an dem Gespräch, der Angeklagte sowohl, als auch die drei Zeuginnen, chre bedeutungslose Unterhaltung zunächst einmal vergessen hätten. Kein Mensch hätte ja damals geahnt, daß die Unterhaltung den Gegenstand einer Prioatklage und später sogar einer Verhandlung vor dem Schwurgericht bilden würde. Auch die Zeugin Sch. habe sich sicherlich erst wieder an die Unterhaltung erinnert, als sie eine Ladung zu einem Sühnetermin vor der Bürgermeisterei Meckesheim erhalten hatte. Es sei menschlich voll und ganz verständlich,
Das Schwurgericht sprach den Angeklagten der Anklage des Meineides frei.
«Schöffengericht Gießen.
Aus der engeren Heimat.
Manöverball in (Staufenberg.
# Staufenberg, 25. Oft. Staufenberg erlebte zu Ende der vergangenen Woche ereignisreiche Tage. Die Kraftfahrkolonne, die hier in Staufen- berg zusammengestellt worden war, kehrte zurück und diese Rückkehr rourttf festlich begangen. Am Samstagabend fand deshalb in der „Burg" ein großer Manöverball statt, an dem die Einwohnerschaft lebhaftesten Anteil nahm und damit ihre Per» bundenheit mit den Soldaten bewies. Der Saal der „Burg" konnte die Besucher kaum fassen. Bürgermeister Reuter begrüßte die zurückgekehrten Soldaten, der Leutnant, der die Truppe führte, gab in herzlichen Worten der Verbundenheit der Soldaten mit dem Städtchen Staufenberg Ausdruck und Lehrer E m m e l erinnerte an die großen historischen Tage und Stunden und würdigte die jüngsten großen Erfolge unseres Führers. Der Gesangverein trug durch einige Liedvorträge zur Verschönerung des Abends bei. In schönster Harmonie klang der Abend aus.
Landkreis Gießen
gfs. Mainzlar, 25. Okt. Der im Oktober in
L Abt. MrL-RgL 36.
® c l *e, Major und Abteiluugskommaudeur.
spritze Grünberg 1 Führer und 10 Mann, Freiwillige Feuerwehr Allendorf 1 Führer und 6 Mann.
Besprechung des Uebungsverlaufs.
Der Kreisfeuerwehrdezernent, Regierungsrat Dr. Fuhr, läßt die Wassergabe schnell abbrechen, da die Hebung ja nur dem Zwecke dient, die S ch n e l - ligkeit der Wehren hinsichtlich chrer Einsatzbereitschaft zu erproben. Er betont, daß diese Uebung die erste dieser Art und dieses Zweckes ist: nämlich die Dezentralisation der B e - Zlrksmotorspritzen und die neueAnlage des stillen Alarms zu prüfen.
Diese stille Alarmanlage besteht aus einem T e» lephon-Rundruf, bei dem an der Kommandostelle der örtlichen Feuerwehr ein Klingelzeichen gegeben wird, das zur gleichen Zeit in ailen an die Leitung angeschlossenen Wohnungen der Feuerwehrmänner ertönt. Bestimmte Arten des Läutens zeigen an, ob es sich um einen Brand im Orte, oder um ein Feuer außerhalb des Ortes handelt. Diese sinnreiche und technisch bis ins letzte durchgearbeitete Meldeorganisation in Verbindung mit der vorbildlichen Tatbereitschaft und Einsatzkraft der Mannschaften der Bczirksmotorspritzen gewährleisten hinsichtlich der Kürze einen Feuerschutz von so außerordentlicher Schlagkraft der Zeit und hinsichtlich der Leistungsfähigkeit des Materials, daß man ruhig von einer wohl kaum mehr zu über- Hetenden Schlagkraft unseres Feuerwehrdienstes im Kreise Gießen sprechen kann.
Diese Gewißheit erlangen aus den aufschlußreichen Darlegungen des Kreisfeuerwehrdezernenten nicht nur die Männer der an der Uebung beteiligten Wehren, sondern auch die Gäste als eine im Interesse unseres Feuerwehrschutzes sehr zu begrüßende Tatsache.
Regieruugsral Dr. Fuhr betont, daß die neuen Einrichtungen sich voll bewährt haben und daß es in Zukunft im fireife Gießen keinen größeren Brand mehr geben wird, der nicht in
Amtsgericht Gießen
2)er G. B. aus Gießen und feine Ehefrau hatten oon dem Amtsgericht wegen ruhestörenden Lärms Strafbefehle über 1 Woche Haft bzw. 15.— RM Geldstrafe erhalten. Während die Ehefrau den Strafbefehl rechtskräftig werden ließ, legte der Angeklagte Einspruch ein, der geftetn vor dem Amtsgericht verhandelt wurde. Der Angeklagte hatte am 16. 7. spät nacf)ts in Begleitung seiner Ehefrau durch lautes schreien groben Unfug verübt. In der gestrigen Hauptverhandlung bestritt der Angeklagte die Tat, wurde jedoch durch die Beweisaufnahme überführt. Weil der Angeklagte seine Vorstrafen bei der Vernehmung verschwieg, erhöhte das Gericht die Strafe um einen Tag und erkannte auf 8 T a g e H a f t.
Gießener Schlachtviehniartt.
Zum gestrigen Gießener Schlachtoiehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Viehversteige- runashalle Rhein-Main in Gießen wurden 2 Ochsen, 3 Bullen, 36 Kühe, 38 Färsen, 107 Kälber, 57 Schweine, 50 Hammel aufgetrieben.
Preise: Ochsen 44 bis 45,5 Pf., Bullen 28 bis 40, Kühe 16 bis 43,5, Färsen 38 bis 44,5, Kälber 37 bis 65, Hümmel 35 bis 46 Pf. je % kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,16 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,14 RM., b2 (120 bis 134,5 kg) 1,12 RM., c (100 bis 119,5 kg) 1,04 RM., d—f (unter 100 kg) —,98 RM., gl (fette Specksauen) und i (Altschneider) 1,14 RM., g2 (andere Sauen) und h (Eber) 1,02 RM.
Marktverkauf: Großvieh und Schweine zugeteilt. Kälber ausverkauft.
Rhein-Mainische Aörse.
Mitlagsbörse: kleines Geschäft.
Frankfurt a. $DL, 25. Okt. Trotz des anhaltend kleinen Geschäftes verblieb an der Börse eine unverändert freundliche Grundtendenz. Es lag weder nennenswerte Kaufmeinung vor, wie auch anderseits kaum Angebot hevaudkam. Verschiedentlich erfolgten jedoch kleine Glattstellungen, so daß die Kursentwicklung am Aktienmarkt wieder nicht gaiiz einheitlich war. Im ganzen überwogen aber leichte Erhöhungen. Einzelne Papiere lagen dabei recht fest. Don Maschinenaktien stellten sich Demag auf 150 bis 151 (148,75), auch Rheinmetall weiter gefragt und auf 135,75 (135) erhöht. Am Elektro- markt stiegen Schuckert um 1,50 v. H. auf 182,50 und Mainkraft nach Pause um ebensoviel auf 88,50. Don Zellsto^fwerten erholten sich Aschaffenburger um 2,50 d. H. auf 123, Feldmühle gewannen 1,25 v. H. auf 132,25. Sehr still lagen Montanwerte, wobei Hoesch und Verein. Stahl bis 0,25 v. H. nachgaben, anderseits Mannesm-ann 0,25 vH. anzogen. Kleine Umsätze hatten auch Ehemiepapiere, IG.-Farben 153,50 (153,75), Metallgesellschaft 125 (125,25), Rütgers- werke 147,75 (148,75). Sonst kamen noch Conti Gummi mit 209 (207,75), Zement Heidelberg mit 155 (154), dagegen Reichsbank mit 193,50 (194) und Westdeutsche Kaufhof mit 104 (104,25) zur Notiz.
Am Rentenmarkt waren die Umsätze weiter klein und die Kursentwicklung ebenfalls nicht ganz einheitlich, die Veränderungen gingen hier aber kaum über 0,13 bis 0,25 v. H. hinaus. Reichsbahn- VA. 125,75 (125,65), Kommunal-Umschukdung halbamtlich 93,95 (93,90). Reichsaltbesitz büßten jedoch 0,50 d. H. ein auf 130,50. Am Pfandbriefmarkt hatten Liquidationspfandbriefe bei leicht schwankenden Kursen einige Umsätze. Industrie-Obligationen und Stadtanleihen lagen wenig verändert, auch Staatsanleihen kaum abweichend.
Auch im Verlaufe war die Kursbildung uneinheitlich, die Veränderungen betrugen jedoch nur Bruchteile eines Prozentes und Besserungen überwogen weiterhin. Hoesch erholten sich auf 119,25 nach 118,90, Verein. Stahl schwankten zwischen 110,75 bis 111, IG.-Farben zwischen 153,75 bis 154 nach 153,50. Conti Gummi gewannen nochmals 1 v. H. auf 210, dagegen bröckelten Demag 0,50 v. H. ab auf 150,50 und Daimler 0,25 o. H. auf 139,75. Bei den später notierten Werten ergaben sich meist Erhöhungen bis 1 v. H., Scheideanstalt fest und 3 o. H. höher mit 211,50. Bankaktien zogen bei kleinem Geschäft weiter an.
Abendbörse zuversichtlich.
An der Abendbörse erhielt sich die zuversichtliche Grundstimmung, obwohl wieder weitestgehende Ge- chäftsstille herrschte. Es bestand aber weiterhin eher kleine Nachfrage. Am Aktienmarkt kamen die meisten Papiere unverändert zur Notiz, nur vereinzelt ergaben sich geringfügige Abweichungen. Don Maschinenaktien blieben Rheinmetall beachtet bei 136,65 (135,75), auch Demag wurden zu unv. 150,50 gefragt, ferner Moenus mit 126,50, MAN. mit 142 und Iunghans mit 104,50. Montanwerte lagen still und behauptet, Buderus 114, Mannesmann 114, Rheinstahl 140,50, Verein. Stahl 110,75. IG. Farben notierten eine Kleinigkeit höher mit 154,13 (154), ebenso Metallgesellschaft mit 125,25 (125); Scheideanstalt uno. 211,50. Am Elektromarkt kamen Licht & Kraft mit 141,75 (141.50), Lah- meger mit 127,25 (126,50), Bekula mit 162,50, Ges-
I von Schwester Iosefine Eg l
| fus für Gesundheits- und , ______y_ .... ri._n„
bat seinen Abschluß gefunden. In klarer, anschaulicher Weise lehrte Schwester Iosefine die ersten Hilfeleistungen bei Krankheits- und Unglücksfällen im Hause. Alle Teilnehmerinnen folgten den Ausführungen mit größtem Interesse. Als Abschluß des Kursus fand eine schöne, schlichte Feier statt. Im festlich geschmückten Müllerschen Saale hatten sich fast alle Teilnehmerinnen mit ihren Angehörigen eingefunden. Nach der Begrüßung durch die Frauenschaftsleiterin Frau Wehn, leitete Schwester Io- stfine den Abend mit einem schönen Gedicht ein, dem Lieder der Bewegung, Volkslieder, Gedichte, kleinere Theaterstücke folgten. U. a. schilderte Schwester Iosefine nochmals Zweck und Sinn des Reichsmutterdienstes mit seinen Kursen. Dann sprach Ortsgruppenleiter Pflüger in kurzen Worten und mahnte zum Schluß, den Dank, den wir unserem Führer schulden, in kommender Zeit mit offenen Händen und Herzen abzustatten. Mit dem Deutschland- und dem Horst-Wesiel-Lied klang die eindrucksvolle Feier aus.
Schwurgericht In "'der ersten Verhandlung hatte das Schwurgericht den Beweisantragen des Ver- teidigers stattgegeben und zwei weitere Zeugen geladen. Die gestrige Sitzung brachte die Vernehmung dieser beiden Zeugen. Der eine, ein ludlscher Hanoier aus einem benachbarten Dorfe, mußte zugeben, daß eine der Hauptbelastungszeuginnen noch im Jahre 1936 zu feinen Kunden gehörte.
Nach der Beweisaufnahme ergriff der Vertreter der Anklage das Wort zu seinem Plädoyer. Er kam zu dem Ergebnis, daß der Angeklagte sich rm Sinne der Anklage schuldig gemacht hatte, und beantragte gegen chn eine Zuchthausstrafe von einem Jahr und drei Monaten. Weiterhin beantragte er dem Angeklagten die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von drei Jahren abzuerkennen.
Einen anderen Standpunkt als der Staatsanwalt nahm der Verteidiger in längeren Ausfuhrun gen ein. Die Zeuginnen hätten zugeben müssen, daß sie dem früheren Privatklager den Dorrourf des Aepfeldiebstahls Hütten machen sollen Wenn nun die Zeugin Sch. ausgesagt habe, sie hatte imLaus der damaligen Unterredung nur gesagt: "Meinst du. die (der damalige Privatklager) hatten keine (Aepfel)?!", so sei diese Angabe unglaubrouring. Natürlich sei es vielmehr, daß diese Zeugin dem Angeklagten als Feldschützen, da man die em nun !ch°n D6ft6iebff_a61 annyc.g °uch n°ch
chon den Obstdievllayi ang?dugi ,
mehr sagte. Es widersvrüche jeder Lebensersah^ng. | wenn man annehme, daß nach dem fragnyen brei Frauen vor dem Schwurgericht er-
spruch der Zeugin Sch. k-m weüeres neuf if)re Aussage beschworen Hütten. Nicht nur die
gefallen sei und sämtliche >^ug Perteidi- Freundschaft der drei Frauen, die sie den Haß der Gänse" auseinaiidergelausen wäre . Sch. gegen ihren früheren Privatkläger Schä. und
ger stellte hierauf hie Reiben besten Hauptzeugen, den heutigen Angeklagten, tei-
Angeklagten denn zu einem Mein h Anlaß 1 len ließ, sondern auch chr Gefühl der Uebermacht
lönnew Es läge hierzu Nicht der germgst' j^and! wir drei Frauen gegen den einen Zeugen und ft" den Angeklagten vor. ^eg m Angeklagten) hätten bewußt oder unbe-
irgendwelche Haßgesuhle gehegt. Ware er n d) V« ihren eidlichen Auslagen geführt. Was die
«S&STÄ.ÄC EsÄ-S... N. » M. IM— N-
Schwurgericht Gießen. |
dem lediglich dienstliches Interesse^ gehabtz zudem Bereits in der vorigen Woche stand der Kaspar C5 in jenem Jahre viel Obst gab. Dann verachte e ß aus Weckesheim wegen Meineid vor dem der Verteidiger zu erklären, wie es überhaupt zu .. - < den widersprechenden Aussagen habe kommen kön-
der kürzesten Zeit von den Vezlrksmotorsprihen niedergekämpft werden kann.
Regierungsrat Dr. Fuhr spricht am Schlüsse der Uebung allen Feuerwehrmännern, der Post, der Gendarmerie, den Bürgermeistern und der Presse des Kreises seinen herzlichen Dank aus, den er mit Worten höchster Anerkennung für die Feuerwehrmänner verknüpft.
Kreisfeuerwehrführer Bouffier bespricht noch einige technische Einzelheiten der Uebung und dankt auch seinerseits den Kameraden der Wehren. Regierungsrat Dr. Kruger als Vertreter des Kreisdirektors richtet ebenfalls Worte der Anerkennung und des Dankes an die Feuerwehrmänner für ihre hervorragende Leistung.
Mit dem Gruß an den Führer findet die Uebung ihren Abschluß.
Leider ein Unfall.
Auf der Fahrt von Grünberg zur Uebungsftätte kam kurz vor Geilshausen ein Hornist der Grün- berger Feuerwehr mit dem Motorrad zum Sturz. 'Der bedauernswerte Mann trug dabei leider Kopfverletzungen und eine leichte Gehirnerschütterung davon. Seiner vollen und baldigen Wiedergenesung galten die herzlichen Wünsche aller Kameraden der Wehren, vom Dezernenten bis zum jüngsten Wehrmann.
Versorgung zu erhalten. Nachdem durch gesetzliche Maßnahmen (z. B. den Ausbau der Kleinrentnergesetzgebung) diese Loslösung bereits bis zu einem gewissen Grade Tatsache geworden ist, werden diese Gruppen von Hilfsbedürftigen es als einen wei- teren Fortschritt begrüßen, daß nun auch äußerlich ihrer Betreuung jebes Merkmal der Wohlfahrtsunterstützung genommen ist. In dem gleichen Maße gilt dies von allen Volksgenossen, die heute, sei es Zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes bei vorübergehendem Wegfall ihres Einkommens, fei es zur Förderung ihrer Familie, oder im Interesse der Volksgesundheit, durch das Sozialamt betreut werden. Es seien hier nur erwähnt: die Familienunterstützung für die Angehörigen der zum Arbeitsdienst, aur aktiven Dienstpflicht, oder zu kurzfristigen Hebungen bei der Wehrmacht Einberufenen, die Entgegennahme, Prüfung und Bearbeitung der Anträge auf Gewährung einmaliger oder laufender Beihilfen für Kinderreiche, sowie der Anträge auf Gewährung von Ehestandsdarlehen, die Ausgabe der Fettverbilliaungsscheine und der Bezugscheine für verbilligte Margarine, mit denen die Peichs- regierung die Fettoersorgung für weiteste Kreise der minberbemittelten Bevölkerung sichergestellt hat, die Entgegennahme und Prüfung von Anträgen auf Befreiung von Rundfunkgebühren, die Gesundheitsfürsorge, die in erster Linie vorbeugenden Charakter trägt (hierunter fällt auch die Mitwirkung bei der Durchführung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses), die Wohnungsfürsorge u. a. m. Einen breiten Raum in der Tätigkeit des Sozialamtes nimmt natürlich auch heute die Tätigkeit der Abteilung Jugendamt ein, die in enger Zusammenarbeit mit der HI. und NSV. die Pflege und Förderuna der Heranwachsenden Generation als Garant unserer Zukunst zur vornehmsten Aufgabe hat.
Diese Aufzählung erhebt weder für die Gegenwart Anspruch auf Vollständigkeit, noch sind damit die Aufgaben des Sozialamtes für die Zukunst erschöpft und abgegrenzt. Ein wesentlicher Zweig unserer Gemeindeverwaltung, der sich früher als Einrichtung des^ Wohlfahrtsstaates marxistisch-libera- listischer Prägung keiner großen Beliebtheit erfreuen durfte, ist damit eingespannt in den Zug und das Tempo nationalsozialistischer Aufbauarbeit
fürel mit 139,50 (140) und Schuckert mit 182 (182,50) zur Notiz. Don sonstigen Werten stellten sich Bemberg auf 141,25 (141).und AG. für Verkehr auf 126 (126,50). Bankaktien lagen ruhig und unverändert. Am Rentenmarkt waren Reichsaltbesitz um 0,25 v. H. erholt auf 130,75 bei etwas größerem Geschäft. Farben-Bonds wurden zu unv. 121,75 gefragt. Im Freioerkehr fanden verschiedene österreichische Renten weiter Beachtung.
frankfurter Schlachtoiehmarkt.
Frankfurt a. M., 25.'Okt. Auftrieb: Kälber 349 (gegen 341 am 18. Okt.), Hümmel und Schafe 591 (894), Schweine 2088 (1428). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Külber a) 63 bis 65 (63 bis 65), b) 55 bis 59 (55 bis 59), c) 48 bis 50 (45 bis 50), d) 35 bis 40 (33 bis 40). Hämmel b2) 47 bis 52 (47 bis 52), c) 40 bis 45 (39 bis 46), d) 32' bis 38 (34 bis 38). Schafe a) 39 bis 42 (40 bis 42), b) 33 bis 38 (33 bis 38), c) 20 bis 32 (22 bis 32). Schweine a) 59 (59), bl) 58 (58), b2) 57 (57), c) 53 (53), d) 50 (50). Sauen gl) 58 (58). Marktoerlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittel.
Oie Eichelhäher.
Mit die erste Stelle in der unser Forsthaus umwohnenden Vogelwelt nahmen die Eichelhäher ein. »Man hör' sich nur diese freche Häherbande wieder an!" sagte unser Vater oftmals, wenn er am Stubenfenster stand und seine lange Rauchtabakspfeife ausklopfte. Wir Buven wußten, daß das ärgerlicher klang, als es gemeint war. Niemand von uns, ob groß oder klein, hätte die schmucken, munteren Gesellen im Tagesgeschehen missen mögen. Schon in' aller Frühe klang ihr Gekrächze — eine feinere Bezeichnung dafür wäre unangebracht — von drüben aus dem Eichen- und Buchengeäst, zankten und jagten sie sich bis in die Obstbäume des Gartens und machten in wunderlichen Tönen und mit mehr oder weniger ^manierlichen Sprüngen ihre Morgenreverenz; sträubten aber sogleich ihr rostbraun und himmelblaues Gefieder und fingen mächtig zu schimpfen an, wenn Stropp, der Dackel, in Nahrung der Würde des Hauses sie anbellte. Dann schwangen sie sich in die höchsten Gipfel der Tannen und schrien Mordio bis dort hinaus.
Manchmal trieben sie ihr Wesen öder Unwesen gar zu toll, plünderten beispielsweise ein Vogelnest, balancierten an den Kornhalmen herum und bissen aus purem Uebermut die Aehren ab, fraßen an halbreifen Aepfeln und Birnen und versuchten die Johannisbeeren im Garten. Kirschen brauchten wir schon gar nicht zu ernten, da waren sie ganz ver- festen drauf. Da fürchteten sie keine, noch so furchterregende Scheuche. Und wenn selbst einmal einer von ihnen abgeknallt wurde, so quittierten sie das mit verstärkter Räuberei. Hart setzte ihnen mitunter ein strenger Winter zu. Dann vergaßen sie gänzlich die Distanz zum Menschen. In ihrer Not mischten sie sich unter Meisen und Finken und nahmen ganz fein und artig das ihnen auf dem Hof gestreute Futter. Manch einsame Stunde im eingeschneiten Forsthaus ließ uns durch die Scheiben stumm Zwiesprache halten mit den gefieberten Freunden draußen als den einzigen Lebewesen um uns; ließ uns auch erkennen, wie der Schöpfer im Geschöpf zu ehren ist.
P.
Rundfunkprogramm
Donnerstag, 27. Oktober.
6.30 Uhr: Gymnastik. Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche und' Haus. 10: Schulfunk. Volksliedsingen. 11.45: Ruf ins Land. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Komponisten der Gegenwart unterhalten uns. Heute: Ludwig Sdimib- feder. 15: Für unsere Kinder. Wir spielen ein Märchen von Grimm. 16: Nachmittagskonzert. 18: Aus Arbeit und Beruf. 1. Wehrdienst — was wird aus ber Familie? 2. Wie arbeitet die Berufsberatung? 18.30: Kammermusik. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. 20: Nachrichten. 20.15: Unser singendes, klingendes Frankfurt. 22: Nachrichten. 22.15: Unsere Kolonien. Kreuz und quer durch Südwest. 22.30: Volks- und Unterhaltungsmusik. 24: Nachtkonzert I. 2 bis 3: Nachtkonzert II,
i hatte, betreffe, so habe die Verhandlung ergeben, daß sie in ihren Aussagen nicht voll zuverlässig sei. ,Es sei wohl wahr, daß der Angeklagte in früherer Zeit gefehlt habe. Die Urteile wiesen aber aus, daß damals Hunger und Not den Angeklagten zu Diebstählen geführt hätten. Kem Zeuge habe in der Verhandlung bekunden können, daß der Ange, klagte unglaubwürdig sei. Der Gemeinderechner habe dem Angeklagten sogar bescheinigt, daß man chm vertrauen könne. Es läge auch nicht der geringste Grund vor, der die Annahme rechtfertigen würde, der Angeklagte habe seine Aussage aus Fingern gesogen. Er beantragte Freisprechung Angeklagten.
Jffiie aus der heutigen Bekanntmachung ersichtlich, führt das Städtische Wohlfahrtsamt in Zukunft die Bezeichnung Sozialamt. Hierzu wird uns von der Stadtverwaltung geschrieben:
Die hier Dorgenommene Umbennnung einer städtischen Dienststelle ist mehr als eine interne Verwaltungsangelegenheit; sie soll darüber hinaus den grundlegenden Wandel der Zeiten versinnbildlichen. Es verschwindet hier nicht ein Name oder ein Begriff, sondern eine in den Jahren vor der Machtübernahme nur zu bekannte Einrichtung, deren wesentliche Aufgabe darin bestand, von Woche zu Woche in schematischer Weise der dringendsten Not des ständig anwachsenden Heeres ausgesteuerter Erwerbsloser abzuhelfen.
Als nach der Machtübernahme in Verbindung mit der Beseitigung der Massenarbeitslosigkeit der Aufbau auf allen Gebieten unseres Volkslebens einsetzte, wurden' auch den Wohlfahrtsämtern durch die Gesetzgebung neue und große Aufgaben übertragen, und heute, nachdem die Arbeitslosigkeit restlos beseitigt ist, stehen diese Aufgaben im Vordergrund her Tätigkeit der Wohlfahrtsämter. Eine kleine Auszählung möge dies verdeutlichen. An dieser Aufzählung, die nur die wesentlichen Aufgabengebiete umreißen soll, wird ohne weiteres deutlich, daß der Einsatz der Wohlfahrtsämter zur Durchführung nationalsozialistischer Ausbau- und Aus- artungsgesetze grundverschieden ist von der Wohlfahrtsarbeit der Systemzeit und mit dieser keinerlei inneren Zusammenhang mehr hat. Diesen Wandel hem Bewußtsein aller Volksgenossen nahezubrin- •gen, legt das Wohlfahrtsamt den Namen, her jede innere Berechtigung verloren hat, nunmehr ab und ersteht neu als Sozialamt im Dritten Reich. Die Volksgenossen, die heute mit dieser Amtsstelle in Verbindung kommen, werden dadurch befreit von hem Bewußtsein, in irgend einen Zusarnm nhang mit den betrüblichen Erscheinungen und Einrichtungen einer überwundenen Epoche gebracht zu werden. t
Das Sozialamt betreut Gruppen von hilfsbedürftigen Personen, die durch den Krieg und seine Folgeerscheinungen auf öffentliche Hilfe angewiesen sind. Es sind dies die Gruppen der Kriegsopfer, der inflationsgeschädigten Kleinrentner und der Sozialrentner. In diesen Kreisen ist naturgemäß, und mit Recht, von jeher der Wunsch lebhaft, von der uur* sorge losgelöst zu sein und eine ihrer Eigenart und ihren berechtigten Ansprüchen Rechnung tragende


