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S.Upori

Vollen sich Lei der Kriminalabteilung, Zimmer 72,

melden.

Festnahmen.

Aus -er engeren Heimat

2.

3.

4.

Urach VfL. Haßloch (6:10).

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Wresappell des MTV. (e.B.) Gießen

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ließ die nur

4:0 gegen die Schweiz!

Hokey-Länderkampf in Stuttgart.

Auftakt zum dritten Aston-Dilla-Spiel

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Oberalst. Hamburg MTSA. Leipzig (9:11);

VfL. Königsberg Flak Stettin (7:13);

Polizei Berlin TD. 47 Wetzlar (16:5);

MSV. Weißenfels Bor. Caxlowitz (15:8);

VfB. Aachen Hindenburg Minden (6:8);

Poft Hannover SV. Lin^ort (8:11);

Post München SV. Waldhof (5:10);

TV. Wetzlar Bor. Carlowitz (3:16).

VfB. Aachen Post Hannover (4:8);' Hindenburg Minden SV. Lintfort (7:3). VfL. Haßloch Post München (5:11);

SD. Urach SV. Waldhof (3:16).

2 9. Mai:

Platzbesitzer einem sicheren Sieg zusteuerten, noch einmal erfolgreich sein.

DfB.-Michsbahn-Leichtathletik.

g von Freiwil. 39 bei Flieger- Gruppe und Ne- urch Presse und

Deutschland gab es am Sonntag in der Adolf- Hitler-Kampfbahn in Stuttgart den achten Hokey- Länderkarnpf zwischen Deutschland und der Schweiz. Ebenso wie die vorhergegangenen Spiele endete auch dieser Länderkampf mit einem eindeutigen deutschen Siege. Mit 4:0 (1:0) wurden die Eidgenossen vor rund 40 000 Zuschauern bezwungen. Sämtliche vier Treffer kamen auf das Konto des Frankfurters Erich Cuntz, der in letzter Minute an Stelle des Hamburgers Langer in die Mannschaft aufgenom« men wurde.

Frankreich Degen-Weltmeister.

Am Samstag fiel bei den Weltmeisterfchasten im Fechten in Bad Pistyan die Entscheidung im Mann­schaftskampf auf Degen. Bei 3 :0 Siegen holten sich

Frankreichs Vertreter mit 41 Punkten vor Schweden mit 40 Punkten den Titel. Der Meister des Dor« jahres, -Italien, kam bei gleichfalls 3:0 Siegen, aber nur 38 Punkten, auf den dritten Platz.

Handball im Kreis Gießen.

Das größte handballsportliche Ereignis im Kreitz, das Spiel TV. Wetzlar gegen MSV. Weißen» f c l s , hot diesmal in zweierlei Hinsicht enttäuscht. Einmal kommt das erneute schlechte Abschneiden des Hcssenmeisters doch überraschend, zum anderen befriedigte die Spielweise der Gäste keineswegs. Man kann, an dieser Leistung gemessen, verstehen, wie es zu dem Sieg der Polizei Berlin gekommen ist. Mit 13:0 (9:0) wurde Wetzlar unverdient hoch geschlagen.

Wie stark die Mannschaft des TD. Kesse l st a d t in den Aufstiegspielen zur Gauklasse ist, beweist das Ergebnis des Spieles gegen Tuspo. Butzbach. Die Gäste (Butzbach) wu-rden ebenso wie Lützellin­den am letzten Sonntag klar mit 15:5 geschlagen.

Das erste Aufstiegspiel der 2. Kreisklasse (Stof»

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1. MTSA. Leipzig Flak Stettin (8:7) VfL. Königsberg Ob. Hamburg (5:10). MSV. Weißenfels Pol. Berlin (6:8);

fcl 1) endete mit einem knappen, aber verdienten Sieg der Mannschaft des TV. Wißmar. Lich konnte lediglich in der ersten Halbzeit gefallen (2:2), dann aber merklich nach und konnte, während

Dereinsführer Karl Müller eröffnete die or­dentliche Mitgliederversammlung mit kameradschaft­lichen Grußworten, insbesondere auch an alte Ehrenmitglieder, die ihrer Verbundenheit mit der Entwicklung ihres Vereins erneut persönlichen Aus­druck gegeben hatten. In begeisternden Ausführun­gen gedachte er der glücklich vollzogenen Heimkehr der alten deutschen Ostmark in das Reich, zu der sich die Versammlung mit freudigem Sieg-Heil auf Großdeutschland und seinen Führer bekannte.

Der Geschäftsbericht brachte die erfreuliche Tatsache, daß sich der zahlenmäßige Mitglieder­bestand gehalten hat. Zugleich zeichnete sich in gro­ßen Linien die Bedeutung des Sport- und Spiel­platzes ab, der seit Monaten einer grundlegenden Neu- und Ausgestaltung unterzogen wird, und, rote eine kurze Aufzählung der noch ausstehenden Ein­zelheiten erkennen ließ, nunmehr seiner Vollendung entgegengeht. Nichtsdestoweniger hat auch in dieser Zwischenzeit die Leistungskraft der Sport- und Spielabteilungen sich auf beachtenswerter Höhe geholten, wenn auch unter Opfern jedes Einzelnen und der Gemeinschaft, die voll anerkannt und nach­holend ausgeglichen werden sollen.

Rück- und Ausblick der großen Ueberschau des Dereinsführers gewannen lebhaftere Farben durch die F a ch b e r i ch t e seiner Mitarbeiter. Mit dem Ausdruck höchsten Dankes an den Vereinsführer, der nicht zuletzt durch seinen persönlichen Einsatz mit Harke und Schippe auch die Sympathie der vor­wärtsdrängenden Jugend genieße, stellte Oberturn­wart Font ins die belebende Wirkung eines sportgerechten Platzes heraus. Bei seinem Ueberbl'ck über die Wettkämpfe und sporttichen Veranstaltun­gen wurden die besonderen Erfolge der Frauen- obteilungen bemerkbar. So erhielt u. n. Erika Röhmig vom Fachamt Leichtathletik des Deut­schen RfL. das bronzene Leistungsabzeichen verlie-

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Am 2. Juni führen weitere drei Sonderzüge er­neut etwa 3000 Mädel in die genannten Fahrten* gebiete, zu denen noch der Vogelsberg und das Hinterland mit der Eder hinzukommen. Hier sollen vor allem Mädel unserer Großstädte bäuer­liches Leben unh Brauchtum kennenlernen. Eine bis ins kleinste vorbereitete Organisation und die stän­dige Betreuung aller Fahrten-Gebiete durch den Ooergau und die Untergaue werden der ersten Fahrtenzeit eine nicht minder glückliche folgen lassen.

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* durch Doppelläsunqsverfahren

Um die Schlagfertigkeit der Äettkampfabteilun- gen für die kommenden Wettkämpfe zu heben, ver­anstaltet der VfB.-Reichsbahn am kommenden Mittwoch auf seinem Waldsportplatz ein internes Abendsportfest. Damit die Kämpfe etwas lebhafter werden, sind verschiedene bekannte Leichtachleten anderer Vereine dazu eingeladen worden, und es wird wohl auch der eine oder andere diese günstige Gelegenheit benutzen wollen, um sich in seiner Spezialirbung einmal zu versuchen. So hofft man, daß Kilo 1900 und Luh VfB.-R., wie so ost, gegeneinander stoßen und werfen. Die Gebrüder Koch von der SA. über 100 und 400 Meter sind zur Zeit in guter Form und sollten gegen Luh und Möll DfB.-R. interessante Rennen laufen. Die Jugend wird, wie gewohnt, mit guten Leistun­gen aufwarten. Gespannt darf man sein, ob es dem Hochspringer W. Schwarz gelingt, eine feine Leistung zu bieten. Kurt G e m m e r über 1500 Meter dürfte kaum zu schlagen sein. Aber auch die anderen haben viel gelernt und werden versuchen, den älteren den Rang abzulaufen.

Bei den Frauen sind zur Zeit sehr gleichw^ ige Kräfte vorhanden. Besonders die 100 Meter mit Ludwig, Diehl, Schmidt und Weber wer­den ein schönes Rennen geben. Man erwartet einige Turnerinnen aus Heuchelheim als Gegner.

Kurze Sportnotizen.

Italienische Fechter treffen als Gäste der SA.-Gruppe Hessen am Freitag in Frankfurt am Main ein. Sie werden am gleichen Abend gegen die besten Fechter der SA.-Gruppe Hessen kämpfen und am Samstag, 28. Mai, in der Fest­halle eine Florett-Akademie vorführen.

Ein internationales Basketball- Turnier wird am kommenden Sonntag, 29. Mai, auf der Rollschuhbahn in Darmstadt ausgetragen. Vorgesehen ist u. a. ein Spiel zwischen einer west­deutschen Mannschaft und einer Vertretung des Elsaß.

Deutsche Nachwuchsspieler sollen an den internationalen Tennis-Meisterschaften von Frankreich teilnehmen, die am 2. Juni begingen. In Aussicht genommen wurden Frl. Enger (Ber­lin), F. Schröter (Dessau) und der Frankfurter K. Dohnal. x

** Straßensperrung. Wegen Durchfüh­rung von Straßenbauarbeiten wird die Straße AmNahrungsberg vom 27. Mai ab auf die Dauer von etwa 4 Wochen zwischen Gartenstraße und Altenfeldsweg polizeilich gesperrt.

** Fundgegenstände werden v e r st e i - g e r t. Die Polizeidirektion kündigt heute eine öffent­liche Versteigerung von Fundgegenständen am kom­menden Freitao an.

** Der Styiklub Gießen führt am Him- melfahrtstoa eine Wanderung zum Hoherodskopf durch den Vogelsberg durch. Außerdem werden die Faltbootfahrer des Klubs eine Wanderfahrt von Marburg nach Gießen unternehmen. Für diese Fahrten findet eine Besprechung am Mittwoch, 25. Mai, auf der Geschäftsstelle statt. Am kommen­den Samstag, 28. Mai, treffen sich die Schikomera- den auf der Bergschenke zu einem Abschiedsabend zu Ehren des in seine österreichische Heimat zurück­kehrenden zweimaligen Gaumeisters im Abfahrts­und Torlauf Karl B u r g st e i n e r. Neue Schi filme und Buntphotos werden diesen Abend ausschmücken.

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Sportplatzanlagen genehmigungspflichtig.

LPD. Der Reichsstatthalter in Hessen Landes­regierung- weist darauf hin, daß die Baupläne für alle Anlagen und Uebungsstätten, ganz gleich, um welche Art von Anlagen es sich handelt und von welcher Stelle (Gemeinde, SA., HI., RAD., In­dustrie- und Wirtschaftsunternehmungen) die Pla­nung angeregt ist, vor Inangriffnahme der Arbei­ten dem Referat Turnen und *^port der Landes­regierung in Darmstadt vorzulegen sind.

Köln und Dresden.

Austragungsorte der rNeisierschaftsVorschlußrunde.

Die Reichssportführung hat am Montag auch die Austragunasorte der beiden Vorschlußrundenspiele um die deutsche Fußballmeisterschaft bestimmt. Fortuna Düsseldorf und Schalke 04 tref­fen sich in Köln und der Hamburger SD. und Hannover 96 müssen die Reise nach Dres­den antreten, wo auf dem Platz des Dresdner SC. gespielt wird.

Um die deutscheHandball-Meisierschofl.

Unsere Handballer, die im Kampf um die deutsche Meisterschaft stehen, sind schwer beschäftigt. Nach den Spielen des Dorsonntags wurden die nächsten Termine zum 26. Mai (Himmelfahrt) und 29. Mai angesetzt, so daß jede Mannschaft im Zeitraum von acht Tagen drei Kämpfe bestreiten muß. Mit den Spielen am 29. Mai geht auch die erste Runde, eingeteilt in Vor- und Rückrunde, zu Ende. Am kommenden Sonntag sollen die vier Gruppensieger feststehen. Gibt es Ueberaschungen, dann ist eben noch ein Entscheidungsspiel fällig. Der Spielplan der beiden nächsten Kampftage lautet:

2 6. M a'i:

hen und rangiert damit in der Bestenliste Deutsch­lands, und Margret Seim hilft neben persönlichem Einsatz auch organisatorisch mit zu den Erfolgen ihrer Kameradinnen. Auch die Liste für das Deutsche Turn- und Sportfest zu Breslau rundet sich all­mählich aussichtsreich ab. Heini Becker, der Or- aanisator des 6. Hallen-Handballturniers zu Gie­ßen, gab einen erfreulichen Bericht über die Aus­gestaltung des Handballbetriebs und die Neuauf­nahme des Baskettballspieles.

lieber die Kossenlage berichtete Georg Dreher. Er gab Richtlinien für die Ausgabenlenkung, freute sich der allgemein geübten Sparsamkeit bei achtung­gebietenden Leistungen, auch in der Spielplatzstage. Die Vermögenslage erwies sich als gut, und der Voranschlag, mit Vorsicht und bewußter Doranstel­lung der sportlichen Aufgaben aufgestellt, wurde ein« stimmig gutgeheißen.

So war es nach reger Aussprache der Versamm­lung keine bloße Formsache, daß die satzungsgemäße Entlastung des Dereinsführers und seiner Mitarbei­ter, auf Änttag der bewährten Kassenprüfer Leis- I e r und Obermann, einstimmig und mit Bei­fall zum Ausdruck gebracht wurde und sich zugleich als Auftakt zur anstehenden Wahl des Dereins­führers fortentwickelte. Denn als Karl Müller noch Erledigung der Wahlformalitäten den Ver­sammlungsraum wieder betrat, wurde er mit be­geisterten Zurufen empfangen , als neubestätigter Vereinsführer und ihm damit zugleich der Dank ausgesprochen für fein mannhaftes Eintreten bei der Lösung der vielseitigen Aufgaben, die ihm an seinem Teil für die Leibesertüchtigung seines Vol­kes aufgetragen sind. Junge Mitarbeiter stellten fid) ihm alsbald für freigewordene Arbeitsplätze zur Verfügung, und nachdem unterVerschiedenes" allerlei Kleinigkeiten erledigt waren, klang die Ver­sammlung nach dem üblichen Abschluß mit einem kameradschaftlich-frohen Zusammensein aus.

Landkreis Gietzen.

£ Wi eseck; 24. Mai. Ludwig Erb und seine Ehefrau Louise, geb. Hildebrand, Rabenauer Straße, feiern am 25. Mai dos Fest der silbernen Hochzeit. Unseren herzlichen Glückwunsch.

KAlten-Buseck,23. Mai. Die hiesige Evan­gelische Frauenhilfe hielt eine Tgaung ab, zu der die Vereine der Orte Steinbach, Annerod, Rödgen, Wieseck, Saasen und Lindenstruth, die . zu dem engeren Bezirk gehören, eingeladen waren. Etwa 400 Frauen hatten sich eingefunden. Nach dem Gottesdienst fand eine Kaffeepause statt, bei der die Tagungsteilnehmer Gäste der hiesigen Dereinsmit- glieder waren. Am Nachmittag fand eine Nachoer- jammlung statt. Pfarrer Sonnig (Rödgen) be- grüßte in Vertretung des erkrankten Ortspfarrers Naumann die Versammlung. Der Geschäftsführer des Vereins, Pfarrer Wahl, verlas den Rechen­schaftsbericht. Anschließend hielt Frau K r e u t e r (Gießen) einen Vortrag über die Stellung der Mutter zum Kinde.

Lollar, 23. Mai. In diesen Tagen vollendete der Inhaber der hiesigen Bahnhofswirtschaft Eduard Cordes sein fünfundsiebzig st es Le­bensjahr, und er konnte einige Tage vorher mit feiner Ehestau das Fest der goldenen Hochzeit begehen. Außerdem war es dem all­seits verehrten Manne vergönnt, etliche Tage vor seinem Ehejubiläum auf eine fünfzigjährige Tätig­keit als Bahnhofswirt zurückzublicken. Von diesen fünfzig Jahren hat er allein 49 Jahre die Bahn­hofswirtschaft des Bahnhofs Lollar betrieben. In dieser Zeit hat es der mehrfache Jubilar mit feinem vortrefflichen Charakter verstanden, sich bei allen, die ihn kennen lernten, die größte Achtung und Zu­neigung zu erwerben. Seinem Heimatblatt, dem Gießener Anzeiger", hat er feit feiner Ortsansäjsig- keit die Treue gehalten. Unsere herzlichsten Glück­wünsche zu seinen Ehrentagen.

/y Daubringen, 24. Mai. Morgen feiern die Eheleute Karl W e i m e r I. und Frau Elisabeth, geb. Latsch, dos Fest der silbernen Hochzeit. Die Jubilare sind treue Leser des Gießener Anzeigers. Wir gratulieren! Am Samstag veranstaltete der HandharmonikaklubLollar unter Leitung von Musiklehrer Hans N u r t s ch (Marburg) im Saalbau der Wirtschaft ,Lum Ludwig" ein Kon­zert. Eine reichhaltige Auswahl von Liedern und Musikstücken brachte gute Unterhaltung.

h. Treis a. d. L d a., 23. Mai. Don schönem Sonntagswetter begünstigt, machte am gestrigen Sonntag die hiesige Evangelisch-kirchliche Frauen Hilfe unter Führung des Ortspfarrers Schmidt ihren diesjährigen Sommerausflug. Mit zwei Omnibussen fuhr man frühmorgens über Ufin­gen, Idstein i. T. nach Bad Schmalbach. Nachdem die dortigen Kuranlagen durchwandert waren, wurde die Fahrt über Lorch nach Aßmannshausen fortgesetzt und von da nach einer Mittagspause Rük^sheim erreicht. Hier besuchten die einen das Niederwalddenkmal, die anderen machten eine Rheinfahrt nach Bingen. Dann ging die Fahrt wei­ter nach Wiesbaden zu allerlei Besichtigungen. Von hier aus wurde gegen Abend die Heimreise an» getreten.

D Watzenborn-Steinberg, 24. Mai. Morgen, Mittwoch, begehen die Eheleute Spar- kassenrechner Ludwig Schmitt V. und Frau So­phie, geb. Kolmer, das Fest der Silbernen 5) o ch z e i t.

3 Leihgestern, 23. Mai. Das von der hie- fiaen Kriegerkameradschaft durchgeführte offene Leistungsschießen mit Bewertung sand am gestrigen Sonntag seinen Abschluß. Obwohl das Wetter nicht an allen Tagen für das Schießen gün» füg war, wurden gute Ergebnisse erzielt. Erster Sieger wurde mit 36 Ringen Eugen Velten, 2. Otto Arnold III., 3. Walter Waydelin, Neuhof, 4. Wilhelm Diehl, mtt ebenfalls je 36 Ringen; 5. Karl Dem II., 6. Albert Schmandt, 7. Wilhelm Jacobi, 8. Rektor Siegfried, 9. Walter Winter, 10. Wilhelm Schmitt, 11. Lehrer Reinheimer (Großen-Linden), 12. Wilh. Volk, 13. Otto Schäfer III., 14. Karl Staudach, mit je 35 Ringen; 15. Otto Schäfer I, 16. Heinrich Liebermann, 17. Walter Georg Jung, 18. Karl Winter II., 19. Heinrich Stoll (Großen- Linden) und 20. Richard Laux mit je 34 Ringen. Eine weitere Anzahl Schützen erreichte ebenfalls

Wegen verschiedener Betrügereien wurde der 60- jährige Wilhelm Loock aus Welper und wegen Sitttichkeitsverbrechens ein 54 Jahre alter Mann aus Gießen festgenommen. , Beide wurden dem Amtsgericht zugefuhrt und in Untersuchungshaft genommen.

Sieben Tage zwischen Neckar und Westerwald.

NSG. Im Laufe des Freitag brachten zwei Sonderzüae die ersten 1000 Teilnehmerinnen der Heffen-Nassau-Fahrt des BDM. wieder in ihre Heimatstädte zurück. In 90 Fahrtengruppen hatten sie während der vergangenen Woche, die ihnen herr- üchstes Maiwetter bescherte, unseren Gau durch- wandert: die Bergstraße und das Neckartal, Oden- wald und Spessart, Taunus und Westerwald, Lahn­tal und Rheingau. Und alle, die einmal ihre Stadt mit dem weiten Land und ihren Wald mit dem Strom, ihr Einzelleben mit dem Erlebnis der Ge­meinschaft eines großen Gaues vertauscht haben, sind glücklich und froh darüber geworden. Sie haben in den gastlich bereitgehaltenen Privatquartieren, wie in der Jugendherberge herzliches Entgegenkom­men und selbstverständliche Kameradschaft erfahren. Sie haben in Stadt und Dors gesungen und ge­tanzt, haben die Stätten alter Geschichte und neuen Schaffens besucht. Erholt und reich an Hohem Er­leben kehren sie wieder in die Schule, ober in den Beruf zurück.

34 Ringe. Die starke Beteiligung li&t erkennen, daß der Schießsport hier eine gute Pflegestätte hat. Wenn das Schießen dazu beigetragen hat, ihm neue Freunde zuzufuhren, so ist der, Zweck der Veran­staltung erreicht worden.

/<£ Leihgestern, 24. Mai. Ihre Silberne Hochzeit können am morgigen Mittwoch, 25. Mai, der Landryirt Wilhelm Martini und seine Ehe- frau Marie, geb. Dem, Rathausstraße dahier wohnhaft, und der Reichsbahn-Oberschaffner Georg Jung und seine Ehefrau Margarethe, 'geb. Pitz, Bahnhofstraße dahier wohnhaft, begehen. Unseren Glückwunsch.

(D 0 rünberg, 21. Mai. Heute nacht ereignete sich auf der Hauptstraße nach Gießen im Stadt­wald ein Kraftwagenunfall. Der Fahrer einer Wäschereinigungsanstalt aus Bad-Nauheim kam infolge der schlüpfrigen Straße mit seinem Dreiradlieserwagtzn ins Rutschen und stieß in voller Wucht gegen einen Baum. Der An­prall roqr so stark, daß das Vorderrad abbrach, Motor und Karossierie stark beschädigt wurden. Der Fahrer erlitt einen Nasenbeinbruch, Brustquetschuna und verschiedene Hautabschürfungen und mußte sich in ärzttiche Behandlung begeben. Das zertrümmerte Fahrzeug wurde nach ©rünberg abgeschleppt.

cv) Langsdorf, 23. Mai. Die Errichtung un­seres Schwimmbades ist im Gange. Es soll im sog. Gemeindesee erbaut werden, am Rande unseres Waldes zwischen Langsdorf und Lich. Die Ausschachtungsarbeitev haben begonnen. Die Lage des neuen Schwimmbades hat nur den einen Nach­teil, daß es ziemlich weit vom Dorfe entfernt ist.

Kreis Alsfeld.

A Alsfeld, 19. Mai. Unter dem Vorsitz von Bürgermeister Dr. V ö l s i n g trat der Gesamt­vorstand des Verkehrs- und Verschöne- rungsoereins mit den Ausschüssen zu seiner ersten diesjährigen Tagung zwecks Aufstellüng des Arbeitsprogramms für das Jahr 1938 zusammen. Der Vorsitzende dankte dem seitherigen Geschäfts­führer des Vereins, Gewerbelehrer Rohrbach, für fe ne langjährige, verdienstvolle Tätigkeit im Jnteresie der Stadt Alsfeld. Mit Zustimmung des Gesamtvorstandes wurde der städtische Angestellte K r'a u \ e mit der Geschäftsführung des Vereins beauftragt. Unter den in Angriff zu nehmenden Aufgaben, die im Einvernehmen mit der Stadt­verwaltung zur Ausführung kommen sollen, steht in erster Linie die Erweiterung der An­lagen ,Ln den Erlen". Der Fensterblu­menschmuck soll in diesem Jahre noch mehr be­trieben werden. Auch Maßnahmen zur Altstadt- fanterung sollen, wie Bürgermeister Dr. Völ- sing mitteilte, im Sinne der Verschönerung des StÄtbildes in diesem Jahr vorgenommen werden. Die malerische Hofftadt sott kanalisiert und im Zu­sammenhang damit von den störenden Aufbauten befreit werden. Zur Verschönerung der Neurath- gasse wird eine dort befindliche ehemalige Scheune niedergelegt und der Platz gärtnerisch gestattet. Auch der ehemalige Kasinogarten soll durch Entfernung der störenden eisernen Einfriedigung umgestattet und an die Straße gerückt werden. Der Vorsitzende nahm dann Stellung zu den Gerüchten über eine angeblich geplante vier Kilometer lange U m - g e'h u n g s str a ß e auf der Nordseite der Stadt und konnte dazu mitteilen, daß irgendwelche be­stimmte Pläne für dieses Projekt nicht vorliegen. Die Stadtverwaltung werde sich mit allen Mitteln gegen dieses Projekt wehren, da hierdurch eine Ent­völkerung der Stadt Alsfeld hinsichtlich des Auto­verkehrs eintreten würde, die eine schwere wirt­schaftliche Schädigung zur Folge hätte. Hinsichtlich der zu treffenden Werbemaßnahmen für das Jahr 1938 soll neben den üblichen Anzei­gen noch eine solche in Postkartenform durchgeführt werden durch Auflage von -50000 Ansichtspostkarten von Alsfeld in verschiedenen Auflageorten durch die Reichspostreklame. Der hierfür erforderliche Be­trag von 22-5 RM. wurde von dem Vorstandsmit­glied, Fabrikant Hans Jakob Bücking, gestiftet, wofür ihm der Vorsitzende herzlich dankte. Infolge des zunehmenden Verkehrs macht sich ein Mangel an Uebernachtungsräumen bemerkbar, der durch die vorhandenen Hotels und Gaststätten nicht voll befriedigt werden kann. Der örtliche Füh­rer des Gaststättengewerbes, Hermann Schmoll, wird Abhilfe erstreben.