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Ehemalige 116er! Herhören!

Rundfunkprogramm

Rückschau an der Bahre eines Toten

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Sie bringen viel Freude. Ihnen gehört die Zukunft. Ihr Leben ist aber nicht frei von Hindernissen. Davor können wir sie nicht bewahren. Viele Hindernisse müssen sie allein nehmen. Es steht jedoch in der Macht der Eltern, ihnen den zukünftigen Lebensweg gang­barer zu machen. Da gibt es z. B. ein Hemmnis, an dem sich schon mancher junge Mensch zerrieben hat, das aber die Eltern - wenn sie rechtzeitig daran denken - beseitigen können: Die Mittellosigkeit beim Start ins Leben!

Vorausschauende Eltern schließen deshalb rechtzeitig eine Aussteuer-Versicherung fuf die Tochter oder eine Ausbildungs-Versicherung für den Sohn ab. Das erfordert nur geringe Mittel, aber es erspart ihnen später große Sorgen. Denn die Versicherung stellt zur gewünschten Zeit die Beträge für die Aussteuer der Tochter oder fuf die Ausbildung des Sohnes und für den Aufbau seiner Existenz zur Verfügung.

Sonntag, 24. April.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Gymnastik. 8.30: Rö­misch-katholische Morgenfeier. 9.10: Dichter im Drit­ten Reich. Hermann Stahl:Die große Wander­schaft". 9.30: Chorgesang. 10: Ein Glaube ist nur dann echt, wenn er den ganzen Menschen erfaßt. 10.30: Ewiges Deutschland. 11: Reichssendung: Reichssportführer von Tschammer und Osten eröffnet das neue Ruderjahr. 11.20: Sinfo­nische Tänze. 12: Soldaten Kameraden! Wir be­suchen unsere aus dem befreiten Deutsch-Oesterreich zurückgekehrte Wehrmacht im Manöver. 13: Mit­tagskonzert. 14: Für unsere Kinder. Kasperle spielt Theater. 14.30: Uns gehört der Sonntag! Ein Rel­

aus dem Sendebezirk. 22.15: Sportbericht. 22.30: Zur Unterhaltung. 24 bis 1: Nachtkonzert. Fahr mit mir in die Ferne!

Montag. 25. April.

6 Uhr: Morgenlied, Morgenspruch, Gymnastik, 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.30: Nachrich­ten. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 9.52: Briefe an die Mutter. Eine Werbung für die NS.-Schwester. 10: Schulfunk. 11.40: Volk und Wirt­schaft. Aluminium und Magnesium. 12: Schloßkon- zert. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert (Fort­setzung). 14: Nachrichten. 14.10: Melodienzauber. 15: Kleines Konzert. Neue deutsche Lieder. 15.30: Für unsere Kinder. Jetzt basteln wir ... 16: Nachmit­tagskonzert. Das Mikrophon unterwegs. 18: Zeit­geschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 19: Nachrichten. 19.10: Kavallerie-Musik im Wandel der

Kleine Strafkammer Gießen.

Der R. W. aus Schotten hatte mit einer Behörde vereinbart, die in deren Kellern lagernden Kohlen durchzusieben. Als Gegenleistung für diese Arbeit sollte ihm der hierbei sich ergebende Grus gehören. W. beauftragte mit der Ausführung dieser Arbeit die Arbeiter R. und H. Als diese schon einen Teil der Kohlen durchgesiebt hatten, brachte W. noch neue Säcke und sagte bei dieser Gelegenheit dem Arbeiter R, daß auch gute Kohlen mit in die Säcke gefüllt werden sollten. Die Arbeiter taten dies auch, und später wurden die mit Kohlen und Grus ge­füllten Säcke in das Lager des W. an der Bahn gefahren.

Weiterhin hatte W. auf Grund eines Auftrags an einen Kunden 30 Zentner Kohlen zu liefern. Das Einfüllen und Verwiegen der ersten 15 Zentner wurde von den Arbeitern R. und Sch. allein vor- genommen. Bei den restlichen 15 Zentner nahm der Angeklagte das Verwiegen selbst vor, während R. und Sch. die Säcke füllten, Nachdem die Kohlen geliefert waren, wurde durch Nachwiegen festge­stellt, daß, obgleich die Rechnung über 30 Zentner 'Kohlen lautete, nur etwa 27 Zentner geliefert worden waren.

W. wurde deshalb von dem Amtsgericht Schotten wegen Diebstahls zu 1 Woche Gefängnis und we­gen Betrugs statt einer an sich verwirkten Gefäng­nisstrafe von 1 Woche zu einer Geldstrafe von 35 RM. verurteilt. »

Gegen dieses Urteil legte W. Berufung ein. In der daraufhin gestern vor der Kleinen Strafkammer

spinnerei und -weberei ernannt wurde. Heber drei Jahrzehnte hat Hildebrand die Gesibicke der Erdmannsdorfer AG. gelenkt. Sein bleibendes Ver­dienst ist es, daß das Werk die schweren Zeiten der Not und Sorgen überwunden hat.

Während der Kriegszeit gründete Hildebrand die Kriegsflachsbaugesellschaft, die seiner Führung unterstellt die Aufgabe löste, den fast verschwunde­nen Flachsanbau in Deutschland wieder auf die Anbaufläche von 50000 Hektar zu bringen. Schon damals erkannte er in der Erhaltung und Ver­größerung des Flachs- und Hanfbaues eine der vordringlichsten nationalen Aufgaben; bei einer Derdrei- bis Vervierfachung würde sich die deutsche ßeineuinbuftrie wie er später einmal auf der 50. Generalversammlung des Verbandes Deutscher Leinenindustrieller ü. a. erklärte vom Bezug des ausländischen Flachses unabhängig machen können, wobei der Anbau anderer Feldfrüchte nicht beein­trächtigt zu werden brauchte.

Für seine hervorragenden Leistungen im Kriege erhielt er das Eiserne Kreuz am weiß-schwarzen Bonde. Die großen Verdienste, die er sich um die deutsche Volkswirtschaft erworben hatte, fanden ihre äußere Anerkennung und Würdigung durch die Verleihung des Dr. rer. pol. h. c., mit der ihn die Philosophische Fakultät seiner hessischen Heimat­universität, der alma mater Ludoviciana zu Gießen, auszeichnete.

Hildebrand gilt als einer der ältesten Vor­kämpfer für die deutsche Leinenindustrie, an deren Spitze er jahrzehntelang mit unermüdlicher Aus­dauer und zäher Schaffenskraft segensreich gewirkt hat. Darüber hinaus ist er auch im Wirtschaftsleben seiner Wahlheimat Slylesien eine führende Persön­lichkeit gewesen. Schon im Jahre 1908 war ihm der Vorsitz des Bundes schlesischer Industrieller über­tragen worden, den er fast ein Vierteljahrhundert hindurch innehatte.

Im Jahre 1915 wurde er Präsident der Jndustrie- und Handelskammer zu Hirschberg, und er beklei­dete dieses Amt fünfzehn Jahre lang. Auch nach seinem Ausscheiden gehörte er beiden Organisatio­nen als Ehrenpräsident an.

Im Jahre 1930 in seinem 72. Lebensjahre setzte sich Hildebrand als Generaldirektor der Erd­mannsdorfer AG. zur Ruhe und wurde gleichzeitig in deren Aufsichtsrat gewählt. Daneben verblieben ihm noch zahlreiche Ehrenämter und Posten in den Firmen und Verbänden der Leinenindustrie, die er bis zu seinem Lebensende innegehabt hat.

Seinen Lebensabend verbrachte der erfolgreiche Wirtschaftspionier und bedeutende Sohn unserer Vorortgemeinde W i e s e ck in Zillerthal, in der schö­nen Landschaft des Riesengebirges, im Kreise seiner Familie. Sein Wunsch, in diesem Jahre als rüsti­ger Achtzigjähriger noch einmal seine alte Heimat aufzusuchen, mit der ihn bis zum Tode eine große Anhänglichkeit verband, sollte leider nicht mehr tn Erfüllung gehen.

Fast zwanzig Jahre liegen hinter uns, seit das größte Ringen aller Zeiten endete. Nun ruft erst­malig das Traditions-Regiment, das Infante­rie-Regiment 116, die ehemaligen Angehö­rigen des Regiments und seiner Kriegsaufstellungen für den 18. / 2 0. Juni nach Gießen zum Sammeln". Alte Erinnerungen aus Kriegs- und Friedenszeiten sollen ausgetauscht und geweckt werden. Erinnerungen, von denen es in einem alten Liede heißt:

Wieviel, was glücklich schien, war doch vergebens.

Doch eines gibt es, das bleibt ewig jung.

Und keiner nimmt's: Du bist's (Erinnerung! ' Du bist die Patina am Erz des Lebens.

Gewaltige Leistungen hat das Heer im größten aller Kriege vollbracht. Das Infanterie-Regi­ment 116 und seine Kriegsaufstellungen haben vollen Anteil daran. In entscheidenden Stun­den wurden die letzten Kräfte angespannt, um in Angriff (Anloy, Verdun, Le Quesnoy, Bouchavesnes, Maurucht und Hargicourt), oder in der Abwehr (Carnoy, Solesmes, Beaurain und Somme) die befohlenen Aufgaben restlos* zu erfüllen. Weit über 2000 Kämpfer allein des Regiments 116 kehr­ten nicht in die Heimat zurück. Sie besiegelten ihren Fahneneid, ihre Treue zu Volk und Vaterland mit der Hingabe ihres Lebens.

Den Toten des Großen Krieges hot der Führer nun nach zwanzig Jahrenden deutschesten Sieg geschenkt". Fast 7000 Kämpfer haben allein in den Reihen des Regiments für Deutschland geblutet. Das Schicksal weiterer Kämpfer bleibt ungewiß. Kämp­fer, von denen der Dichter sagt:

Niemals aber ward erreicht, Was dem deutschen Fußvolk gleicht! Aeußere Ehren kennt es nicht,' Kennt nur seine harte Pflicht, Ernst das Auge, blaß die Wangen, Leise in den Tod gegangen. Wo des Vaters Leib verdorrt, Folgt der Sohn und spricht fein Wort. Schlicht und tapfer spät'llnd früh, Unverzagt in Stürmen, Anspruchslose Infanterie, Möge Gott dich schirmen!"

Ein Wielecker als

Evangelische Gemeinden.

(In allen Kirchen Kollekte für die Auslandsdiaspora.) Gießen. Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfr. Becker; 11:

Pfr. Becker; Kinderkirche der Markusgemeinde. Zohanneskirche. 8: Pfr. Bechtolsheimer; zugleich Christenlehre für die Konfirmierten der Lukas- gemeinbe; 9.30: Pfr. Ausfeld; 11: Kinderkirche der Johannes- und Militärgemeinde; 20: Pfr. Trapp; Bibelbesprechung. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30; 11: Kinderkir'che der Luthergemeinde. pe- truskapelle, Wetzlarer Weg 59. 9.30: Pfr. Trapp; 10.45: Kinderkirche der Petrusgemeinde. Meseck. 9.30: Beichte; 10: Pfarrassistent Paetow; im An­schluß Feier des hl. Abendmahls; 13.30: Schulanfän- gerandacht. Kirchberg. 9: Kindergottesdienst; 10: Gottesdienst; anschließend hl. Abendmahl für die Alten von Daubringen und Ruttershausen; 14: Schulanfängerandacht. Lollar. 9: Kindergottes­dienst. Daubringen. 10: Gottesdienst; 11: Kinder­gottesdienst. Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; Kollekte; 11: Beichte und hl. Abendmahl für die 40- bis 50jährigen; 13: Christenlehre. Klein-Linden. 9: Gottesdienst; 10: Kindergottesdienst. Garben- leich. 13: Schulanfängergottesdienst. Hausen. 10: Schulanfängergottesdienst. Albach. 9: Beichte; 9.30: Gottesdienst; Abendmahl; Kollekte. Stein­bach. 13.30: Gottesdienst und Schulanfängerandacht; Kollekte. Lich. 9.30: Pfarramtskandidat Döll, Steinberg. Nieder-Dessingen. L30: Stiftpfarrer Naumann; Konfirmation; Beichte; yl. Abendmahl. Lanasdors. 10: Christenlehre; 11: Hauptgottesdienst. Dettenhausen. 13.30: Hauptgottesdienst. Hun­gen. 10: Gottesdienst; 11: Schulanfängergottesdienst. Mrberg. 10: Schulanfängergottesdienst.

Donnerstag, den 28. April.

Gießen. Iohanneskirche. 20 Uhr: Bibelbesprechung; Pfr. Ausfeld.

Evangelische Stadtmlssion. Löberstraße 14. Sonn­tag, 24. April. 10.30 und 14 Uhr: Vorträge: Bibel­heimleiter Peters u. a.; 20.15: Evangelisationsvor­trag. Mittwoch, 27. April. 20.30: Bibelstunde.

Christliche Gemeinde, Zu den Mühlen 2. Sonntag, 24. April. 9.45 Uhr: Erbauungsstunde: 11: Sonn- tagschule; 20.30: Evangelisation. Dienstag, d.en 26 April. 20.30: Bibel- und Gebetstunde.

Gemeinschaft innerhalb der Kirche (Landeskirch­liche Gemeinschaft), Gutenbergstraße 9. Sonntag, den 24 April. 20.30 Uhr: Evangelisationsstunde. Mitt- woch, 27. April. 20.30: Bibelttunde. Donnerstag, 28. April. 20.30: Jugendbundstunde.

Aus Zillerthal-Ermannsdorf im Riefengebirge kommt die Trauerbotschaft von dem Heimgang eines angesehenen Landsmannes unserer engeren Heimat, dessen Name vor allem als führende Per­sönlichkeit der deutschen Leinenindustrie in weiten Gauen unseres Vaterlandes einen guten Klang hat: des langjährigen Vorsitzenden des Verbandes Deut­scher Leinenindustrieller, Generaldirektor i. R. Dr h. c. Jakob Hildebrand.

Mit Generaldirektor Dr. Jakob Hildebrand ist ein Sohn unserer oberhessischen Heimat er stammte aus der Gießener Dorortgemeinde W i e s e ck aus dem Leben geschieden, der bis zu seinem Tode Pionierarbeit im deutschen Wirtschaftsleben ge­leistet hat, dem aber auch in seinem beruflichen Dorwärtsstreben die äußere Anerkennung nicht ver- saat blieb.

Nit einfacher Volksschulbildung, aber mit Her­rn agenden Fähigkeiten unb zäher Energie ausge- ftattet, brachte er es fertig, sich zu einer angesehe­nen leitenden Stelle im deutschen Wirtschaftsleben emporzuarbeiten, wie es nur wenigen beschieden gewesen.

In W i e s e ck stand fein Eltern- und Geburts­haus (das heutige Anwesen des Schmiedemeisters Ludwig K o l b in her Gießener Straße). Hildebrand wurde im Jahre 1858 als Sohn des Philipp Hilde­brand II. und seiner Frau Dorothea, geb. Kling, geboren. Nach Besuch der Volksschule und Privat­unterricht bei dem damaligen Ortsgeistlichen, Pfar­rer Dr. Jochem-, trat der 14jährige bei der Firma Heinrich Kaeß in Gießen in die kauf­männische Lehre ein. Seine erste kaufmännische Tätigkeit begann er nach beendeter Lehrzeit im Jahre 1877 bei der Firma Louis W i e ß l e r, Ma­nufakturwaren und Maßschneiderei in Butzbach.

Nach zwei weiteren Jahren erhielt Hildebrand zu Beginn des Jahres 1880 eine Stelle bei der Lei­nenfirma H. 21. Reckmann & Sohn in Biele­feld wo sich der junge Kaufmann seine erste Ver­trauensstellung bei dem Chef des Hauses erwarb.

Don Bielefeld ging es über einen kurzen Aufent­halt in Königsberg t. Pr. nach Berlin in das an­gesehene Haus Stücklen und Soltau. Aber auch diese Stellung als Buchhatter genügte auf die Dauer dem Dorwärtsstrebenden nicht. Er bewarb sich des­halb bei einigen Fabriken der ßeinemnbuftne und erhielt am 1. Januar 1885 Anstellung bei der da­mals schon bedeutenden Firma ©ebruöer Mettner in Landshut i. Schief., des wichtigen Leinenplatzes am Fuße des Riesengebirges.

Nachdem Hildebrand sechs Jahre lang eme an­strengende, sehr erfolgreiche Reisetättgkeit fur tnefe Firma ausgeübt hatte, gründete er in Landshut mit einem Freunde ein eigenes Der fand gefchaft in Leinenwaren, das er jedoch nach dem Tode seines Freundes wieder aufgab.

Sein nie erlahmendes Streben nach Erlangung einer leitenden Stellung in der ßeinemnbuftne er­füllte sich, als er am 1. Juli 1899 zum Direktor der Ermannsdorfer AG. für Flachsgarn - Maschinen-

Die gewaltigen Opfer sollen uns die 1918 und in den Nachkriegskämpfen vom Tode beurlaub­ten ein heiliges Vermächtnis fein: Sie mahnen uns, fest zuhalten an der großen Schick - falsgemeinschaft, die unser ruhmvolles I n - fanterie-Regiment 116 und seine Kriegs- a u f st e l l u n g e n für uns alle bedeutet.

Alle kommen daher zum Regimentsappell am 18./20. Juni 1938 nach Gießen und melden sich schon in den nächsten Tagen, um ihrem Regiment eine reibungslose Durchführung der vorgesehenen Großveranstaltungen zu ermöglichen. Jeder hilft zur frühzeitigen Anmeldung!

Soldat ist man nicht auf Zeit sondern für das ßeben!"

Anmeldungen können erfolgen: Infanterie- Regiment 116, Gießen, Kameradschaft ehern. 116er, Gießen (Kameradschaftsführer Verw.-Inspektor Bill, Gießen, Bromberger Straße 6), Kyffhäuser- und Soldatenbund und bei allen Bürgermeistereien der Kreise Gießen, 2llsfeld, Schotten, ßauterbad), Büdin­gen und Friedberg, für die 418er an Herrn Dr.-Jng. Otto Haltmeier, " Oberleutnant d. Res., Frankfurt am Main, Friedrichstraße 47, für Offenbach: Hein­rich Bodenschatz (Kameradschaftsführer ehern. 116er), Offenbach, Feldstraße 77.

Umgestaltung des Odenwälder Elfenbein-MuleumS.

Alle WHD.-Abzeichen der Schnitzerei ausgestellt.

Erbach i. O-, 22. April, (ßpd.) Das berühmte Elfenbein mufeum im Schloß Erbach i. O., dem Zentrum der Odenwälder Elfenbeinschnitzkunst, hat in der letzten Zeit, unterstützt durch eine Reihe von Stiftungen und ßeihgaben, eine Umgestal­tung erfahren, so daß nun in übersichtlicher Form die Entwicklungsstufen der Elfenbeinschnitzerei im Odenwald eine eindrucksvolle Darstellung erfahren haben. Die Hessische ßanbesregierung und die Hes­sische Handwerkskammer haben gleichfalls wertvolle Beiträge zur Verfügung gestellt. Die jüngere Ge­neration der Elfenbeinschnitzerei wird durch viele Gesellen- und Meisterstücke dargestellt, u.a. sämt­liche Winterhilfsabzeichen.

irtschastssöhrer.

Gießen geführten Hauptverhandlung wurde der Angeklagte von dem Vergehen des Betruges frei- gesprochen, da die Aussage des Arbeiters R., die bei der ßieferung der Zentner Kohlen fehlenden 3 Zentner seien allein durch das Abwiegen des W. entstanden, nicht glaubwürdig war. In diesem Falle hätte der Arbeiter Sch., der das Ausladen der ae= samten Lieferung auf den Wagen besorgte, das oe- deutend leichtere Gewicht der letzten 15 Sacke un­bedingt merken müssen. Im übrigen wurde die Be­rufung als unbegründet verworfen, und es blieb bei der im erstinstanzlichen Urteil wegen Dieb­stahls ausgesprochenen. Gefängnisstrafe von einer Woche.

Amtsgericht Gießen.

Der W. H. aus Weidenau (Sieg) ful)r mit einem Personenkraftwagen die Gartenstraße in Richtung Neuen Bäue und wollte am Theater links in den Hindenburgwall einbiegen. Hierbei schnitt er die Kurve, stoppte außerdem noch seinen Wagen auf den Straßenbahnschienen und ftiefe etwa 1 Meter zurück, um eine in der Richtung Ludwigsplatz fah­rende Straßenbahn vorbeizulassen. Beim Zurück­stoßen fuhr H. gegen einen sich hinter ihm befind­lichen Personenkraftwagen und beschädigte dessen Kühlerhaube. Wegen dieses verkehrswidrigen Ver­haltens erhielt H. einen Strafbefehl in Höhe von 30 Mark, gegen den er Einspruch einlegte. Aber auch die Hauptverhandlung ergab keine die Schuld des Angeklagten mildernden Umstände. Es verblieb daher bei der im Strafbefehl ausgesprochenen Geldstrafe von 30 Mark.

Bund freikirchlicher Christen, Gemeinde Giefeen, Großer Steinweg 4H. Sonntag, 24. April. 11.30 Uhr: Sonntagschule; 15.30: Bibelstunde; 20.15: Ju- gendbunüstunde. Mittwoch, 27. April. 20.15: Bibel- und Gebetstunde.

Die Ehristengemeinschaft (Bewegung für religiöse Erneuerung), Marburger Straße 15. Dienstag, den 26. April. 7 Uhr: Menschenweihehandlung.

DaptisieN'Gemeinde, Gartenstrahe 13. Sonntag, 24. April. 11 Uhr: Kindergottesdienst; 16: Predigt. Mittwoch, 27. April. 20.15: Bibelstunde.

Jleuapaffolifdje Gemeinden Gießen, Händelstraße 1 und Ederstraße 13. Sonntag, 24. April. 9.30 und 16 Uhr: Gottesdienste. Mittwoch, 27. April. 20.30: Gottesdienste.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 23. April.

Gießen. 15 Uhr: Beichte der Erstkommunikanten; 16.30 bis 18.30 und um 19 Uhr: Beichtgelegenheit.

Sonntag, den 24. April. Weißer Sonntag.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichtgelegenheit; 7: hl. Messe; 8: Spendung der hl. Kommunion; 9: Einzug der Kinder; Hochamt mit Predigt: Erstkommunion der Kinder; 11.15: hl. Messe mit Predigt; 15: Ansprache und Andacht für die Kommunionkinder und sakra­mentale Prozession. Lich. 7.30: Hochamt mit Pre­digt; 20: Christenlehre und Andacht. Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt und Christenlehre. Nidda. 8.15: Hochamt mit Predigt. Echzell. 10.45: Hochamt mit Predigt.

Montag, den 25. April.

Laubach. 7.30 Uhr: hl. Mesie.

Dienstag, den 26. April.

Gießen. 20.30 Uhr: Bibelstunde.

Oeffentlicher Sonntagsdienst.

Polizei: Telephon 2751, nur in dringenden Notfällen Telephon 01.

Feuerwache: Telephon 2244/45, Notruf Tele­phon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst, 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schliefefachabholer 7 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telephon 2500.

Sonntagsdienst für Aerzte.

Arzt: Dr. med. Nohl, Neuen Bäue 27.

Zahnarzt (nur in dringenden Fällen):

Dr. Schüttler, Frankfurter Strafee 53.

gen sorgloser Melodien. 15.15: Humor und Brauch im Eifeldorf. Hörfolge. 16: Aus dem Sportfeld zu Frankfurt a. M.: Fußball-Länderkampf Deutschland gegen Portugal. 17: Nachmittagskonzert. 18: Im Rampenlicht und unter der Jupitersonne. Musik aus, > , Operette und Tonfilm. 19: Nachrichten. 19.10: Hei- Zeiten. 20: Abendmusik 22: Nachrichten. 22.20. mat und Volkstum. Auf dem alten Laoastock des Kamerad, wo bist du. 22.40: Nachtmusik und Tanz. Kaiserstuhls. 19.40: Sportspiegel des Sonntags. 20: 24 bis 1: Nachtmusik.

Orchesterkonzert. 22: Nachrichten. .22.10: Nachrichtens

Kirchliche Nachrichten