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Oer Gau Hessen-Nassau im"

ahlkampf.

2300 Versammlungen im Sau. - Am 5. April 153 Versammlungen im Kreis Wetterau.

werden wird. Aus der Mehrproduktion wird sich die Beseitigung der 2lrbeitslofigfeit ergeben, wird die Kaufkraft der Massen gesteigert werden, wird eine verbesserte Lebenshaltung und ein neuer Wohlstand des österreichischen Volkes erwachsen. Die deutsche Reichsregierung werde durch Hergabe von öffentlichen Krediten und Förderung der privatwirtschaftlichen Investitionen die Durch­führung eines großzügigen Aufbauprogramms ge­währleisten. Das günstige, der Währungsangleichung zugrundegelegte Verhältnis von Mark zu Schilling ist überall in Oesterreich als ein weithin sichtbares Entgegenkommen ausgelegt worden. Bei der manche schwierigen Probleme heraufführenden Angleichung werde mit aller Sorgfalt und aller Gewissenhaftig­keit vorgegangen werden, damit keinerlei Schaden für die österreichische Wirtschaft entstehe. Darum werde man sowohl in der Sicherung und Förde- rung des Exports wie auch bei dem neu auf­blühenden Fremdenverkehr eine Anlaufzeit einschalten, um eine ruhige und stetige Entwicklung zu gewährleisten.So wird die österreichische Wirt­schaft, von ausländischen Fesseln und Abhängig­keiten befreit, innerlich stark und nach außen ge­schützt, zu dem werden, was die Wirtschaft über­haupt sein soll: Dienerin des Voltes und der Wohl­fahrt aller schaffenden Volksgenossen."

An unwiderleglichen Ziffern zeigte Dr. Goebbels dann seinen Zuhörern, wie mit dem steigenden Volkseinkommen auch der Verbrauch ge­wachsen ist. So stieg der Konsum an Fleisch von 42 Kilogramm im Jahre 1932 auf 46 Kilo­gramm im Jahre 1937 pro Kopf der Bevölkerung. Der Verbrauch an Butter von 7,5 auf 8,9 Kilo­gramm, an Weizenmehl von 44,7 auf 55,4 und an Zucker von 20 auf 24 Kilogramm. Stürmische Zustimmung unterstrich seine Fest­stellung, daß diese mehrverbrauchten gewaltigen Mengen von Lebensmitteln ja nicht von einigen wenigen Millionären, sondern von der brei­ten Masse des Volkes verzehrt worden find.

Erschütternd war die Gegenüberstellung dieser Entwicklung im Reich mit der des alten Oesterreich. Während in Deutschland z. B. der Verbrauch an Weizenmehl prokopf der Be­völkerung im Jahre 1937 im Vergleich zu 1932 um 17 Prozent stieg, fiel er in Oesterreich um 21 Prozent; während er bti Zucker um 11 Pro­zent stieg, fiel er in Oesterreich um 5 Prozent. Beim Roggenmehl stieg der Verbrauch im alten Reich um 2 Prozent, in Oesterreich fiel er um 16 Prozent, bei Kaffee stieg er um 19 Prozent, in Oesterreich fiel er um nicht weniger als 50 Prozent. Besonders ein­dringlich trat diese Erscheinung den Zuhörern vor Augen, als Dr. Goebbels feststellte, daß der Index des Fleischverbrauches in Wien von 100 im Jahre 1929 auf 56 im Jahre 1937 gesunken ist. Während die Konsum­güterindustrien in Deutschland voll beschäftigt find, fiel der Index des Schuhumsahes in Wien von 100 im Jahre 1929 auf 63 im Jahre 1937, bei Herrenkleidung von 100 auf 58, bei Damen­kleidung von 100 auf 49!

Mit allem Rachdruck betonte der Minister, daß diese Zahlen nicht erfunden, sondern das amtliche Material der Oesterreichischen Handelskammer darstelle.Es ist dies", erklärte er unter lebhaftester Zustimmung,ein erschrek- kendes Beispiel sür die Art und Weise, wie die gewissenlosen, volksfremden und volksfeindlichen Elemente allmählich ihre Unfähigkeit und Skrupellosigkeit Oesterreich in Grund und Boden regiert haben. Wan kann jetzt ver­stehen, warum das deutsche Volk in Oesterreich auch aus diesem Grunde den Führer als Retter begrüßte, warum sich in Wien die Menschen in den Straßen umarmten und in Freudentränen ausbrachen, als der Führer in die Hauptstadt des deutschen Oesterreich einzog. Jeder taühte: Das ist die Rettung!

Mit ebenso überzeugendem Zahlenmaterial belegte Dr. Goebbels, wie im Zuge dieser Entwicklung auch das soziale Leben in Deutschland befruchtet worden ist. Mit berechtigtem Stolz konnte er auf die Tatsache Hinweisen, daß die NSG.Kraft durch Freude" seit 1934 384 Seefahrten mit 490 000 Teil­nehmern, über 60 000 Landreisen mit über 19 Mil­lionen Teilnehmern und 113 000 Wanderungen mit rund 3 Millionen Teilnehmern durchgeführt hat. Mit staunender Bewunderung lesen wir heute in den Zeitungen", rief der Minister,daß 2000 deut­sche Arbeiter in Tripolis angekommen sind. Wo gibt es das in der Welt? Wo sind denn die Touristen aus Sowjetrußland, aus diesem ,Paradies der Arbeiter und Bauerns auf das die westlichen Demokratien so voll Ehrfurcht und Be­wunderung schauen?" Noch weitere Ziffern, die der Minister nannte, unterstrichen diesen grandiosen Leistungsbericht, 77 Millionen Mark Aufwendungen fürKraft durch Freude" seit 1934, 155 Millionen Veranstaltungsteilnehmer, 41 000 Besucher in den 34 Erholungsheimen der DAF., 600 Millionen NM. Aufwendungen fürSchönheit der Arbeit", für Kan­tinen, . Gärten, Sport- und Schwimmanlagen, wo­für insgesamt im Jahre 1937 allein 109 Millionen Mark aufgewandt wurden.Früher wurde dieses Geld für Streiks und Aus Haltung mar­xistischer Bonzen verwandt, heute kommt es d e m Volke s e l b st zugute!"

Einen überzeugenderen Beweis des sozialen Wol­lens und Schaffens der nationalsozialistischen Staatsführung kann man sich kaum denken, als er aus den Ziffern sprach, die Dr. Goebbels zum Winter Hilfswerk nannte. Mit Stolz konnte Reichsminister Dr. Goebbels darauf Hinweisen, daß durch freiwillige Spenden im Jahre 1933/34 350 Millionen, im folgenden Jahre 360 Millionen, 1935/36 fast 372 Millionen und 1936/37 408 Mil­lionen Mark aufgebracht worden sind. Stürmischer Beifall dankte ihm für die Feststellung, daß diese gigantischen Ziffern für 1937/38 wahrscheinlich sich sogar auf 410 Millionen Mark erhöhen würden, so daß in fünf Winterhilfswer­ken insgesamt fast zwei Milliarden Mark zur Linderung der Not aufgewandt wor­den sind.

Die Zahl der Eheschließungen, die bis 1933 ständig zurückging, stieg im Dritten Reich von 517 000 im Jahre 1932 aus 620 000 im Jahre 1937. Insgesamt konnten in den vergangenen fünf Iah- ren 460 000 Paare mehr heiraten als in den letzten fünf Jahren vor der Machtergreifung. Bis Ende 1937 hat die nationalsozialistische Regie­rung in planmäßiger Förderung der Eheschließun- gen über 878 000 Ehestandsdarlehen ausgezahlt. Die Zahl der lebendgeborenen Kin­tz e r stieg von 971 000 im Jahre 1933 auf 1 276 000 im Jahre 1937. Es sind dem deutschen Volke seit

NSG. Nach dem großartigen Auttakt, den der Gauleiter dem Wahlkampf im Gau Hessen-Nassau am Montag in Frankfurt a. M. gegeben hat, beginnt die größte Versammlungsaktion, die der Gau bisher gesehen hat, am Donnerstag, dem 24. März. In 2300 Versamm­lungen werden 250 Redner zu der. hessen-nassau­ischen Bevölkerung sprechen. Bis in den letzten Stützpunkt und die kleinste Ortsgruppe werden die Redner kommen. Sie werden den Gefühlen Aus­druck zu geben, die uns alle erfüllen, die wir die Heim­kehr Oesterreichs in das deutsche Vaterland mit­erleben dursten. Das Glück, daß wir Zeuge dieser historischen Tat des Führers fein durften, verpflichtet uns aber auch zu gleicher Zeit, dem Führer in eistem einmütigen Bekenntnis den Dank abzustatten..

Mit der am 24. März schlagartig beginnenden Versammlungsaktion wird der Gau Hessen-Nassau ganz im Zeichen des Wahlkampfes stehen. Die Versammlungswelle wird am 24. März in Mainz eröffnet, wo an diesem Tage 30 Versammlungen stattfinden. Am 25. März finden im Kreis Offen­bach 30 Versammlungen statt, am 26. und 27. März im Groß-Kreis. Limburg 120 Versamm­lungen, im Kreis A l z e y - O p p e n h e i m 93, im Kreis Bergstraße 105 und im Kreis Alsfeld- Lauterbach 120. Am 28. März sprechen die Redner der NSDAP, in 60 Versammlungen im Kreis Schotten und in 80 im Kreis Unter- t a u n u s. Am 29. März steht der Groß-Kreis Dillenburg mit 138 Versammlungen im Zei­chen des Wahlkampfes. Am 30. finden 46 Versamm­lungen im Kreis Schlüchtern und 73 im Kreis Gelnhausen statt. Am 1.April erlebt der Kreis Hanau 36 Versammlungen und Wetzlar 90. Am 2. und 3. April sprechen unsere Redner in 90 Versammlungen im Unterwesterwald, in 150 im Ooerwesterwabd upd in 150 im Kreis Odenwald. Am 4. April wird J)ie Ver­sammlungswelle mit 80 Versammlungen ven Kreis Rheingau -St. Goarshausen erreichen und mit 63 den Kreis Main-Taunus - Ober­taunus. Der Kreis Wetterau erlebt am 5. April 153 Versammlungen, während am 6. April 29 Versammlungen im Kreis Groß- Gerau, 28 in Darmstadt und 100 in Ober­lahn-Usingen stattfinden. Groß - Frank­furt und Worms erleben am 7. April. je 45 Kundgebungen der NSDAP. Am 8. April schließt die Welle im Gau Hessen-Nassau mit 40 Versamm­lungen in Wiesbaden, 60 in Büdingen und 26 in B i n g e n. Während dieser Tage wer­den die Versammlungen den ganzen Gau Hessen-

Bern, 22. März. (DNB.) In der schweizerischen Bundesversammlung erklärte Bundespräsident Baumann:Am 13. März hat der Bundesstaat O e st e r r e i ch, mit dem die Schweiz herzliche nach­barliche Beziehungen unterhalten hat, als unab­hängiger (Staat zu bestehen aufge­hört. Der Wille, die Völker Deutschlands und Oesterreichs zu vereinen, war nicht neu. Dieser Wille hat sich nun durchaeseüt. Der Bundesrat hat Verständnis dafür, daß diese Vorgänae unser Volk stark bewegen. Die Veränderung, die die poli­tische Karte Europas erfahren hat, kann keine Schwächung der politischen Lage der Schweiz zur Folge haben. Die Unabhängigkeit und Neutralität der Eidgenossenschaft erweisen sich im Gegenteil mehr denn je als unentbehrlich für die Aufrechterhaltung des europäischen Gleichgewichtes. Feierliche Zusicherungen sind uns in die­ser Hinsicht von allen Seiten gegeben worden. Ihr Wert ist unbestreitbar. Keiner unserer drei Nachbarstaaten kann den Untergang der Schweiz wünschen oder anstreben. Die Lehre, die unser Land aus den Ereignissen zu ziehen hat, liegt klar zu­tage: Mehr als je müssen die Bestrebungen zur Anerkennung unserer umfassenden Neutralität fortgesetzt und zum Ziele geführt werden. Ferner ist es eine Notwendigkeit, daß wir mit allen unseren Nachbarn in gleicher Weise korrekte und freundschaftliche Beziehungen zu unterhalten bestrebt sind."

Auf die mit starkem Beifall aufgenommene Er­klärung wurde durch den Vizepräsidenten des Na­tionalrates und Präsidenten der freisinnig-demokra-

der Machtübernahme 1 13 0 0 0 0 Kinder mehr geschenkt worden.

Die Zahl der Lebendgeborenen in Oester­reich ging in denselben fünf Jahren, in denen in Deutschland 1 130 000 Kinder mehr geboren wurden, von 102 200 auf 85 600 zurück. In Deutschland kamen auf 1000 Einwohner im vergangenen Jahre 18,9, in Oesterreich 12,8 Lebendgeborene. Bedürfen diese Zahlen noch eines Kommentars? In Wien standen im Jahre 1937 den 10 032 Lebendgeburten 24 453 Sterbe­fälle gegenüber! So war W i en eine ster­bende Stadt. Auf 1000 Einwohner kamen im verflossenen Jahre in Wien 5,4, in Berlin 14 Lebendgeborene, in Wien 13, in Berlin 12,7 Sterbefälle. Das bedeutet für Wien einen Sterblichkeitsüberfchuh von 7,6 auf 1000 der Be­völkerung. Line Geburtenziffer von 5,4 auf 1000 ist in keiner anderen Großstadt der Welt zu finden. Berlin dagegen ist von feinem tiefen Stand von 8,7 Lebendgeborenen im Jahre 1933 je 1000 Einwohner auf 14 Lebendgeborene im Jahre 1937 gestiegen! Hand in Hand damit ging eine erfolgreiche Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit, so daß von den Geburts­jahrgängen 1933 bis 1937 rund 63 000 Kinder mehr am Leben erhalten werden konnten, als ohne Gewährung der staatlichen Hilfe zu er­warten gewesen wäre.

Nicht minder stürmischen Beifall fanden die an­schließenden Zahlenangaben über den Auf­schwung d e s deutschen Kulturlebens. Auch hier haben wir mit dem gedankenlosen Dor- urteil aufgeräumt, daß es ohne den Juden nicht ginge. Und es ist tatsächlich mit der Ausschaltung des Juden eine Blüte der deutschen Kul­tur verbunden gewesen. Die Besucherzahlen der Lichtspielhäuser sind von 235 Millionen im Jahre 1932 auf über 376 Millionen im Jahre 1937,

Nassau mit der einen, jeden im tiefsten Herzen mit­reißenden Parole erfüllen, um die es in dem ganzen Wahlkampf geht: Ein Volk, ein Reich, ein Führer!

Oer Gauletter

wird am 1. April in Gießen sprechen.

RSG. Gauleiter Sprenger spricht im Rahmen der großen Versammlungsaktton des Gaues hes- fen-Rassau in sieben Versammlungen in den ver- schiedenen Kreisen des Gaues. Er seht sich damit selbst an die Spitze der Redner, die in den kom­menden Wochen unermüdlich tätig fein werden. Der Gauleiter spricht am: 25. März in Dieburg, 26. März in Gelnhausen, 27. März in Büdingen, 1. April In Gießen, 6.April in Offenbach, 7. April in Frankfurt und am 8. April in Wies­baden.

Oie österreichischen Gäste im Gan Hessen-Nassau.

SdSG. Vom 22. bis 28. März weilen tausend österreichische Arbeitskameraden als Gäste der NS.- GemeinfchaftKraft durch Freude" im Gau Hessen- Nassau. Sie werden in Wiesbaden unter­gebracht, besichtigen das Kurhaus und den Koch- brunnen, das Dambachtal und den Neroberg. Im Kurhaus findet in Anwesenheit des Gauleiters ein Begrüßungsabend statt. Am Donnerstag neh­men die Oesterreicher an einem Werkskonzert in den Portlandzementwerken Dyckerhofs & Wicking in Mainz-Amöneburg teil. Nachmittags besuchen sie Eppstein, Königstein, Oberursel, Bad Homburg und die Saalburg. Abends werden sie in Wies­baden einer Theateraufführung beiwohnen. Am Freitag sehen sie Darmstadt, die Bergsttaße, Heidel­berg, Hirschhorn, Necktarsteinach und den Odenwald. Mit einer Besichtigung der Opelwerke und einer Feierstunde der Werkschar, bei der der (Sauobmann der DAF., Willy Becker, und der Betriebsführer der Opelwerke sprechen, beginnt der Samstag. Nach einer Stadtrundfahrt durch Mainz findet ein Rhei­nischer Abend statt. Für Sonntag ist eine Rhein­fahrt von Wiesbaden nach Koblenz und zurück vorgesehen. Am letzten Tage weilen die Arbeits­kameraden aus Oesterreich in Frankfurt, wo sie das IG.-Hochhaus und den Luftschiffhafen besichttgen. Abends erfolgt die Weiterfahrt nach Hamburg zur Teilnahme am Stapellauf des zweiten KdF.-Darnp- fers.

tischen Fraktion, Nationalrat Valloton, im Namen sämtlicher Fraktionen der Bundesver­sammlung u. a. folgendes erwidert: Alle Fraktionen der Bundesversammlung haben Kenntnis genom­men von der Erklärung des Bundesrates zur Neu­tralität und erklären einstimmig und feierlich, daß das Schweizer Volk in seiner Ge­samtheit ohne Unterschied der Sprache, der Kon­fession oder der Partei entschlossen ist, die Un­verletzlichkeit seines Vaterlandes bis zum letzten Blutstropfen gegenüber jedem Angriff zu verteidigen.

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DieNationalzeitung" hebt hervor, daß die bun- desrätlichen Feststellungen ihrem Inhalt nach das seien, was erwartet wurde: ruhig und fest. Die schweizerische Staatshoheit sei durch niemand bedroht. Der Bundesrat vertraue auf die Zu­sicherungen, die der deutsche Kanzler und der ita­lienische Regierungschef abgegeben haben. Das Par­lament vertraue ihnen ebenfalls. Aber ein wehrhaf­tes Volk müsse, auch wenn es klein sei und seine Rüstungsmittel bescheiden sind, seine staatliche Selb­ständigkeit auf die eigene Kraft aufbauen. DasBerner Tagblatt" betont das neuerliche Bekenntnis zur Wiedererlangung der unbeding­ten Neutralität. Nach der DeviseFreiheit in der Ordnung" schreibt das Blatt, wollen wir unsere Daseinsberechtigung innerlich wie äußerlich unter Beweis stellen, als ein diszipliniertes Volk, das fein eigenes Dasein mit Recht bis auf den letzten Bluts­tropfen verteidigt.

also um 141 Millionen angeftiegen. Die Zahl der gemeinnützigen Theater ftjeg von 113 auf 179. Seit 1934 hat das Reich fast 69 Millionen an Zuschüssen zur Verfügung gestellt, die insbe­sondere der OrganisationKraft durch Freude" zu­gute kamen, die den deutschen Bühnen im vergange­nen Jahr 13,5 Millionen zusätzliche B e - s u ch e r gebracht hat. Das Theater des Volkes in Berlin allein wird in jedem Jahr von rund 1 Mil­lion Berliner Arbeiter und Arbeiterinnen besucht! Die Zahl der Rundfunkhörer hat sich von 4,2 Millionen im Jahre 1932 auf 9 087 000 im Jahre 1937 erhöht, so daß Deutschland das stärkste Rundfunkland von ganz Europa gewor­den ist. Die Auflagenhöhe der deutschen Tages- presse wuchs von 15 Millionen im Jahre 1934 auf über 16 Millionen im vergangenen Jahr, und ebenso stieg auch die Auflage der illustrierten Z e i t u n g en von 7,5 Millionen im Jahre 1933 auf 13 Millionen im Jahre 1937.

Der Minister verwies noch auf die gewaltige Bautätigkeit des Dritten Reiches: auf die Monumentalbauten und die Führerbauten in Mün­chen, das Nürnberger Parteitagsgelände, die kom­mende Ausgestaltung- des Hamburger Hafens, die geplante völlige Umgestaltung der Reichshauptstadt, die Parteibauten in Weimar und Dresden, die Schu­lungsburgen der Partei und die Adolf-Hitler- Schulen. Besonderes Interesse fanden die Zahlen über den Wohnungsbau, der sich von 132 870 Neu« Wohnungen im Jahre 1933 auf über 282 000 im Jahre 1936 erhöhte.

Das ist das Aufbauwerk unseres Führers? Dieses Aufbauwerk sieh! in der Well o h n e B e i f p i e l da! An ihm haben wir alle an sorgenvollen Tagen und in durchwachten Rächten mitgearbeitel? Wir haben damit ein Volk aus der Verzweiflung her- ausgerlffeu. Die österreichischen Arbeiter, die heule mittag am Anhalter Bahnhof an- kamen, verhärmt und abgemagerl durch eine

lange Leidenszeil, finden kein vergrämtes und unterdrücktes Volk, sondern eine Ratton, die ihre Lebensfreude und ihren Le» bensmut wieder gefunden hat. Im Zustand der Verzweiflung hat der Führer das Reich übernommen, im Zustand des uner­schütterlichen Glaubens an unsere nationale Zu­kunft ruft der Führer nun die Ration.

Bei uns herrfcht die wahre Demokra­tie, sonst könnte die Führung es nicht.wagen, das Volk an die Wahlurne zu ruftn. Die Well wollte eine Abstimmung. Sie soll sie haben! Wir werden ihr beweisen, daß Oesterreich zu uns g e h ö r t, wir werden ihr beweisen, daß das Volkzum Führer steht.wir wer­den ihr beweisen, daß das Volk das national­sozialistische Aufbauwerk billigt und bewundert. Ich bin der lleberzeugung, daß sich nur ein ganz minderwertiger, schlechter Charakter in die­ser historischen Stunde dem Ruf der Ration ent­ziehen kann."

Dr. Goebbels zeigte dann die einzelnen Etappen der deutschen Außenpolitik auf, deren jede einzelne ein Beitrag zum Frieden geworden ist. Mit stärkstem Beifall wurden vor allem die Worte Dr. Goebbels über die A ch s e B e r l i n R o m und über die bewährte Freundschaft mit Italien ausgenommen. Des weiteren gedachte er der gemeinsamen Front, die uns mit Japan in der Abwehr des Bolschewismus verbindet.

Die Ration ist aufgerufen, sich am 10. April zu bekennen. Der Führer selbst hat sie gerufen. Durch ihn ruft das Reich, das ewige Reich der Deutschen. Unser Ja ist nur die kleine Abtra­gung einer großen Dankesschuld. Und jetzt mutz sich das Wort bewahrheiten: Der Führer ruft und alle, alle kommen!"

In andächtigem Schweigen hörten die Zehntau­sende und mit ihnen die Millionen im großen Deut­schen Reich das mitreißende Treuebekenntnis zum Führer, mit dem Dr. Goebbels seine mehr als zwei­stündigen Ausführungen beschloß.Wenn schwere Stunden über die Nation kamen, dann hat er die Verantwortung allein getragen! Von seinen tiefen Sorgen wissen nur ganz wenige. Er liebt es nicht, das Volk mit Problemen zu be­lasten, die es nicht von sich aus lösen kann. Es ist unser größter Stolz, daß er es weit von sich weist, sich durch blitzende Bajonette beschützen zu lassen.

Ich spreche in dieser Stunde zu einem deut­schen Volk, das von Aachen bis Tilsit und von Hamburg bis Wien um die Lautsprecher ver­sammelt sitzt, und ich bin der festen Ueberzeu- gung, niemand befindet sich unter den vielen Millionen, der sich in dieser Stande dem Gebot der nationalen Pflicht und dem Ruf des Füh­rers versagen könnte. Eine ganze stolze große 75 - Millionen - Ration tritt an. Am 10.April ist sie zum Appell aufgeru­fen. Jüngling und Greis, Mann und Frau wer­den zur Stelle sein, und unser Kampfruf soll heißen: Lin Volk! Ein Reich! Lin Führer!"

Während die Massen gegen Ende der Rede in an­dächtiger Stille diesem zu Herzen gehenden Appell des Ministers gelauscht hatten, umbrandete ihn jetzt stürmischer Jubel, als ein Gelöbnis, als ein Schwur, den Appell nicht ungehört verhallen zu lassen, am 10. April ein glühendes Bekenntnis zum unteilbaren großen Deutschen Reich und zum Führer abzulegen. Die Lieder der Nation und das Treuebekenntnis zum Führer bekräftigten diesen Schwur am Schluß der ersten Großkundgebung, mit der der Wahl­kampf seinen imponierenden Auftakt gefunden hat.

Ministerialdirektor Dr. Neichardt Reichswahlleiter.

Berlin, 22. März. (DNB.) Der Reichsminister des Innern hat zum Reichswahlleiter den Präsi­denten des Statistischen Reichsamtes, Ministerialdirektor Dr. R e i ch a r d t, und zu feinem Stellvertreter den Regierungsrat im Statistischen Reichsamt, Dr. R o e s n e r, ernannt. Für den Fall der Behinderung des Reichswahlleiters und seines Stellvertreters ist der Oberregierungsrat im Stati­stischen Reichsamt Dr. H a m m e r mit der Wahrneh­mung der Geschäfte beauftragt. Die Geschäfts­räume des Reichswahlleiters befinden sich in Ber­lin NO 43, Neue-König-Straße 27/37, Fernruf: Berlin 52 0557; Telegrammadresse: Reichswahlleiter Berlin NO 43.

Oer Führer ehrt General Reinhard.

Anläßlich seines 50jährigen Militärjubiläums empfing der Reichsführer des NS. Deutschen Reichs­kriegerbundes (Kyffhäuserbund), ^-Gruppenführer Generalmajor a. D. Reinhard, zunächst den enge­ren Kreis seiner Mitarbeiter, aus dem der Stabs­führer des Bundes, ff-Brigadeführer Major a. D. von Behr, die herzlichsten Glückwünsche über­brachte. General Keitel, der Chef des Oberkom­mandos der Wehrmacht, überreichte nachstehendes HandschreibendesFührersund Reichs­kanzlers mit der Ernennung des Obersten Rein­hard zum General:

Lieber General Reinhard!

Zur Wiederkehr des Tages- an dem Sie vor 50 Jahren in die Armee eintraten, spreche ich Ihnen meine besten Glückwünsche aus. yn An­erkennung Ihrer Verdienste um die Pflege des Wehr­gedankens im deutschen Volk verleihe ich Ihnen den Charakter des Generalmajors a. D. mit ter Berechtigung zum Tragen der Uniform desjetzigenHeeres. Ich freue mich, durch diese Anerkennung einen inhohemMaßekriegs- bewäh rten Offizier gleichzeitig als G e n e ral der neuen Wehrmacht an die Spitze der zur Pflege soldatischer Tugenden imReichskrie- g e r b u n b msammenzufassenden alten und jungen Soldaten stellen zu können. In kameradschaftlicher Verbundenheit und mit den besten Wünschen für eine weiterhin erfolgreiche Arbeit bin ich Ihr

Adolf-Hitler.

Der Chef der Kanzlei des Führers, Reichsleiter Bo uhle r, übergab dem Jubilar das Goldene Ehrenzeichen der Partei für seine Ver­dienste. In feiner Begleitung befand sich als Ver­treter des Reichsführers ff Himmler ff-Gruppen- flihrer S ch m i d t, der die Grüße des Reichsführers aussprach.

Der Kommodore des Kampfgeschwaders Hinden­burg", Oberst Mahnke, überbrachte die Glück­wünsche des Geschwaders, das fsinerzett dem Führer vom Reichskriegerbund als Gescheut gegeben worden ist. Anschließend erschien der frühere Chef des Oeneralftabea des ehemaligen Gardekorps, Gras

Die Schweiz fühlt sich nicht bedroht.

Von allen Nachbarn feierliche Zusicherung der schweizerischen Unabhängigkeit.