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nfchlag um rund 15 v. H. gesteigert. Die Ein-

Stojadinowitsch im Ruhrrevier

zu machen.

Menschast und Praxis in der Landwirischast

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Reise nach Düsseldorf fortgesetzt. Hier veran­staltete der Regierungspräsident einen Teempfang

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^richtet. Hier war der Anlaß die Tatsache, daß ein M!etrussisches Flugzeug, das sich wie sich Mo- 1 DiDio ausdrücktverirrte und zufällig aus imrofchurijchem Gebiet landete", seit einem Monat

Kleine politische Rachrichten.

Der Stellvertreter des Führers gab in seinen Räumen in der Wilhelmstraße 63 einen Empfang, bei dem er dem deutschen Journa­lismus die Anerkennung der NSDAP, für die Mitarbeit in den ersten fünf Aufbaujahren des na- tionalfvzialiftifchen Reiches zum Ausdruck brachte. Neben den Reichsleitern Amann, Rosenberg und Dr. Dietrich waren sämtliche Hauptschriftleiter der Par- teipresfe sowie eine Reihe anderer führender Per­sönlichkeiten der deutschen Presse der Einladung gefolgt.

Frei erfunden."

Unsere Aufnahme zeigt die Jagdgesellschaft bei einem Eintopfgericht am Lagerfeuer in der Letzlinger Heide. Von links nach rechts: der deutsche Botschafter in Belgrad, v. Heeren, Reichsfinanzminister Graf Schwerin v. Krosigk, Ministerpräsident Dr.Stoja­dinowitsch, Reichsaußenminister F r h r. v. N e u r a t h , Generalforstmeister Alpers und Reichsstatthalter Jordan. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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InWien erschien Fürst Ern st Hohenberg bei Botschafter v. P a p e n, um ihn zu bitten, der Reichsregierung sein tiefes Bedauern über den Vorfall der Zertrümmerung, eines Hohertsschildes . des Reiches zum Ausdruck^bringen. Der Vorfall solle keinerlei Demonstration gegen das national» sozialistische Deutschland darstellen.

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Gesetz vom Oktober 1937 hingewiesen, welches jede Eigentumsveränderung einschließlich Aktienab­tretung oder Pachtabänderung auf dem Gebiet der spanischen Bodenschätze für u n g ü l t i g erklärt. Gerade diejenigen Staaten, die heute National- spanien die Berechtigung zu solchen Maßnahmen absprechen wollten, wie Sowjetrußland und Mexiko, hätten in ganz besonderem Maße Gebrauch von diesem Recht gemacht.

Englands Lebensmittelversorgung im Kriegsfälle.

London, 20. Jan. (DNB.) Zum Problem der Lebensmittelversorgung des britischen Jnselreiches im Falle eines Krieges hatte der Landwirtschafts­minister Morrison Stellung genommen, ohne allerdings genaue Angaben darüber zu machen, wie die britische Regierung dieses Problem lösen würde. Die Ausführungen des Landwirtschaftsministers, die von derDaily Mail" entrüstet alsleerer Wort­schwall" bezeichnet wurden, haben sämtliche Blatter zu eingehenden Kommentaren veranlaßt. DieTi­mes" erklärt, es müsse viel getan werden, um die in der Öffentlichkeit herrschende Unruhe über die augenblickliche Lage in der englischen Landwirtschaft zu beschwichtigen.Daily Telegraph" erklärt, Maß­nahmen zur Steigerung der Bodenaus­nutzung Englands seien von höchster Wichtigkeit. Erweiterte Weidegründe und ertragreicherer. Boden würden England weniger abhängig machen von der Lebensmitteleinfuhr. DieDaily Mail" sagt, heute sei die Lage Englands wegen der Möglichkeit einer Blockade aus der Luft noch schlimmer als während des Weltkrieges. Die Regierung habe versprochen, ihre Pläne für die Lebensmittelversorgung des übervölkerten England im Kriegsfälle dann befatjnb zugeben, wenn sie beendet feien. Die Oeffentlichkeit erwarte jetzt, ohne Verzögerung darüber unterrichtet zu werden, daß diese für England vitale Aufgabe in die Hände eines Mannes gelegt werde, der ge­nügend Macht besitze, um seine Aufgabe raschestens zu bewältigen.

Berufsseminar für Mchtswahrer.

B e r 1 i n , 20. Jan. (DNB.) In Uebereinftimmung mit dem Reichsjustizprüfungsamt hat der NS.- Rechtswahrerbund ein Berufsseminar für Rechts- roahrer ins Leben gerufen. Das Seminar desNSRB gliedert sich in drei Stufen. Abteilung 1 unterrichtet in Geschichte, Rechtsentwicklung und Wirtschafts­kunde, Abteilung 2 ist der Vorbereitung auf die Assessorenprüfung gewidmet und Abteilung 3 ge-

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währleistet Berufseinführung und Berufsfortbildung. Als nationalsozialistische Einrichtung ermöglicht das Seminar auch wirtschaftlich schwächer gestellten Be­rufsangehörigen die Teilnahme durch Erlaß ober Ermäßigung der Teilnehmergebühren.

Eigene Dienstmarken für die Partei.

Berlin, 20. Jan. (DNB.) Mit Wirkung vom 30. Januar 1938, dem historischen Tage, da die Partei die Führung im Staate übernahm, hat der Führer für den Postverkehr der NSDAP, und ihrer Gliederungen die Verwendung eigener Dienstmarken genehmigt. Die Marken, denen Professor Richard Klein das künstlerische Gesicht gab, tragen auf einem klassisch-schlichten Sockel das Hoheitszeichen der Partei. Die AufschriftNationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei" umrandet die Marken. Zu beiden Seiten des Sockels sind auf fein schraffier­tem Grunde die Zahlenwerte angegeben. Durch Hinzufügung der 16- und 24-Psennig-Marken wurde die übliche Wertreihe erweitert. Die neuen Marken werden von der Reichspost nur an d i e Dienst-- st eilen der Partei und ihrer Gliede­rungen abgegeben und finden nur f ü r den parteidienstlichen Po st verkehr Ver­wendung. Ihre Gültigkeit erstreckt sich auf das Reichsgebiet sowie auf Postsendungen nach Danzig. Sammelfreudige erhalten diese Marken ab 31. Ja­nuar 1938 bei der Versandstelle für Sammler­marken, Berlin W 30, Postrechnungsamt.

Am zweiten Tag der Vortragsfolge, die der Reichsnährstand in Zusammenarbeit mit dem Forschungsdienst der deutschen Landbau­wissenschaften veranstaltet, berichtete Dr. Scheibe (Gießen) überNeuere Anbauerfahrungen bei Körnermais und Hirs e". Als wichtigste Tat­sache ist dabei herauszustellen, daß die zu wählende Pflanzweite eindeutig unti primär von der Sorte bestimmt wird und daß sämtliche anderen Umstände eine untergeordnete Bedeutung haben. Diese Frage hat uns schon immer Schwierigkeiten bereitet. So­wohl Pflanzweiten von 60 Zentimeter als auch solche von 45 Zentimeter bringen gute Erträge, wenn die Anzahl der Pflanzstellen je Quadratmeter gewahrt bleibt. Es war interessant zu hören, welche Ertragsminderung das Ausgeizen, d. h. das Aus­brechen der Seitentriebe, mitbringt. Bei der Futtermalve lassen sich nur bei ganz starker Düngung und entsprechender Saatdicke angemessene Erträge erreichen, wobei fraglich wird, ob die Wirt­schaftlichkeit des Anbaues gewahrt bleibt. Die Hirse wird vielleicht als Stutzpflanze wieder eine Bedeutung erlangen, da sie geringes Tausendkvrn- gewicht, d. h. also niedrige Aussaatkvsten mit hoher Standfestigkeit verbindet. Als zweiter Redner sprach Regierungsrat Dr. Welker aus Weihen- stephan überDie wichtigsten Gesichtspunkte / bei der Samengewinnung der Futterpflanze".Mög­lichkeiten der Eiweiß st ei aerung auf eigener Scholle" war das nächste Thema, über welches Prof. Dr. B e r f n e r (Breslau) berichtete. Durch höhere Stickstoffgaben lassen sich sowohl höhere Ei­weißernten als auch ein höherer Eiweißgehalt der

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E s s en, 20. Januar. (DNB.) Der jugoslawische Ministerpräsident Dr. Stojadinowitsch traf am Donnepstagmorgen kurz nach 9 Uhr in Essen ein. In der Ehrenhalle des Hauptverwaltungs­gebäudes der Friedrich Krupp AG. gab Dr. Krupp von Bohlen und Halbach an Hand einer Karte des Rheinisch-Westfälischen Industriegebietes einen Ueberblitf über die Entwicklungsgeschichte des Unternehmens. Er verwies auf die großen Anstren­gungen die Deutschland zu machen gelungen ist, um in der Eisenerzversorgung unabhängig vom Ausland zu werden. Aus diesem Grunde habe man das Renn-Verfahren entwickelt, um aus eisenarmen Erzen ein fast reines Roheisen zu ge­winnen, das dann in den Stahlöfen weiter ver­arbeitet werden kann. Dr. Krupp von Bohlen schil­derte bann die vielfältigen sozialen Einrichtungen der Kruppwerke, das Wohn- und Siedlungswesen und die geistig - kulturellen Bestrebungen und ge­dachte der guten Beziehungen mit dem befreundeten Jugoslawien, wobei er dem Ministerpräsidenten einen aus jugoslawischem Eisenerz gefertigten Brief­öffner überreichte.

Im Anschluß an die Besichtigung der Krupp- Werke ging die Fahrt des Ministerpräsidenten wei­ter nach Gelsenkirchen-Buer, wo eines der bedeutsamsten Werke der Steinkohleverflüssigung, die Hydrierwerk-AG. Scholven, besichtigt wurde. Mit lebhaftenZivio"- (Heil-)Rufen emp­fingen die Ruhrland-Jugoslawen, die gerade in die­sem Teil des nördlichen Ruhrgebietes in besonders großer Zahl und teilweise schon seit Jahrzehnten leben, den Ministerpräsidenten ihres Heimatlandes. Mit lebhaftem Interesse folgte der Ministerpräsident sodann dem Dortrag von Direktor Dr. Jost über das Wesen der Kohleverflüssigung. Die anschließende Besichtigung des Werkes vermittelte den Gästen einen interessanten Einblick in den Pro­duktionsgang und die tatkräftigen und erfolgreichen Bemühungen Deutschlands, sich durch die modernen Hydrierverfahren aus Kohle und Wasserstoff einen Treibstoff zu schaffen, der an Qualität und Klopf­festigkeit dem Naturbenzin schon heute nicht nach- steht, und der es ihm ermöglicht, sich weitgehend

Futterpflanzen erreichen. Ausgenommen natürlich die Leguminosen. Prof. Berkner wies auf hie Be­deutung des richtigen Schnittzeitpunktes der Grün- futterpstanzen hin, um einen möglichst großen Ei­weißertrag von der Fläche zu erzielen. Prof. Dr. Nikolaisen (Kiel) berichtete überNeuere Er­fahrungen im Zwischenfruchtbau. Auf die sorgfältige Bestellung der Zwischenfrüchte und ein tieferes Pflügen ist besonderer Wert zu legen. Prof. Dr. Knoll (Leipzig) gab seineErgebnisse der Bestandsuntersuchungen auf Wiesen und Weiden" bekannt. Die Erkenntnis der Ansprüche von Grä­sern, Leguminosen und Kräutern ist das erste Er­fordernis für das Gelingen vieler Neuansaaten. Es gilt .der Grundsatz:Höchsterträge nur bei boden­ständigen Mischungen". Das Futterproblem unserer Landwirtschaft ist hauptsächlich ein Eiweiß­problem. Im Hinblick darauf berichtete Prof. Dr. Richter (Kraftborn) überDie Lupine und andere Leguminosen in der Fütterung". Diese Pflanze ist in der Lage, infolge ihres hohen Eiweißgehaltes und der biologisch hohen Wertigkeit des Eiweißes maßgeblich an der Lösung des Futterproblems mit­zuhelfen, sowohl als Körnerfutter als auch als Gär­futter. Dieses trifft besonders für leichte Böden zu. Als letzter Redner sprach Prof. Dr. Kirsch (Kö­nigsberg) überGärfutterbereitung und Verwendung des Gärfutters und fein Einfluß auf die Erzeugnisse". Einsäuerung der Kartoffeln bietet keine Schwierigkeiten. Bei technisch einwandfreier Gewinnung des Grünfutters und richtiger Ein­säuerung ist auch bei Gärfutter aus Futterpflanzen volle Sicherheit gegeben.

Die französische Botschaft in Berlin Zementiert amerikanische Hetzmeldung.

Zerlin, 20. Jan. (DRV.) Die bei der franzö- fifiien Kabinettsbildung ausgetretenen Zchwierig- kei-en hatte United preß zur Ausgabe fol­ge der gegen Deutschland gerichteten Helzmeldung beruht:Der französische Botschafter in Berlin hat seb er Regierung berichtet, daß Deutschland einen weiteren Schlag wie die seinerzeitige Bcehung des Rheinlandes vorbereitet. Unterrichtete Stilen in Paris sagten, der Bericht des Bolschaf- le& sei sehr ernst gewesen und bekannt geworden, kuiz nachdem Chautemps endlich ein neues Ka­bbelt gebildet hatte." Die Washington Post dingt die Meldung unter der Ueberschrift Frankreich befürchtet neuen Grenz- ffne ichderNa ; is".

Vie die französische Botschaft in Ber­lin dazu milteilt, ist sie ermächtigt, amtlich zu er­flögen, daß diese Sensationsmeldung von A n - f6ng bis Ende frei erfunden ist.

Die Zusammenfassung btr französischen Landesverteidigung Rmeral GamelinChes des Generalstabs der Landesverteidigung"?

Saris, 21.Januar. (DNB. Funkfpruch.) Der Statin" glaubt zu wissen, daß im Zusammenhang Ni dem bei der Regierungsbildung vorgenommenen Nifßnahmen zur Herstellung einer e n g e r e n V e r- biiöung d e r Landesverteidigungs- minifterien unter der Leitung des stellv. Mi- niferpräfibenten und Kriegsministers Daladier du Chef des Generalstabes des Heeres, General K i m e l i n , den Titel und das Amt des Chefs bes General st abes der L a n d e s v e r t e i - H; ung erhalten werde. Dadurch werde ihm die Uglichkeit gegeben, die Oberaufsicht über die Wgrmacht zu Lande, zu Wasser und zur Luft aus- niiben. Dem Minister für Landesverteidigung soll ruDrücklich ein Oberaufsichts recht einge- räiimt werden, wodurch auch die Lösung der oft »ir/trittenen Frage des Oberbefehls im jiiiegs falle im Sinne einer Bejahung des Ihn heitsoberkommandos in die Wege ge» leit' t werde. Der Landesverteidigungsmlmster soll Hmftig auch entscheidende Weisungen über die Der- teiling der M i l i t ä r k r e d i t e auf die einzelnen ®egrmad)tteile geben können.

Moskau droht Frankreich und Japan.

Krasser Einmischungsversuch in innerpolitische Verhältnisse.

in der Treibstoffrage vom Auslande unabhängig und eine Sondervorführung des FilmesDer v Mustergatte" für den jugoslawischen Gast, der auch

Nach Beendigung der Besichtigung wurde die von Abordnungen der zahlreichen jugoslawischen ~ ....... ' ' ' ' ~' Vereine herzlich begrüßt wurde und dann nach

München weiterfuhr.

von mandschurischen Behörden zurückgehal- t e n wird.Die Sowjetregierung", so sagte Molo­tow,hatte sich gezwungen gesehen, am 16. Januar eine an die japanische Regierung gerichtete Pro­testnote gegen die unzulässige und gesetzwidrige Handlungsweise japanisch-mandschurischer Behör­den abzusenden. In dieser Note bestehen wir kate­gorisch auf die sofortige Freilassung der zuruckge­haltenen Sowjetrussen und die Rückgabe des Flug­zeuges, wobei wir die japanische Regierung warnen, uns nicht zu zwingen, den Weg von Repressa­lien zu beschreiten."

Chinesische Politiker in Moskau.

Moskau, 20. Jan. (DNB.) Der Sohn Sun- jatfens, Sun - Fo , der Vorsitzende des sog. Gesetz­gebenden Rates der Republik Chinä, ist am 17. Jan. inMoskau eingetroffen. Sun-Fo, der ursprünglich die Absicht hatte, vor seiner Reise nach der Sowjet­union noch eine Reihe europäischer Hauptstädte zu besuchen, ist sofort nach seiner Ankunft in Amster­dam direkt von dort nach Moskau gefahren. Sun- Fo, in dessen Begleitung sich mehrere chinesische Politiker befinden, wird hier vermutlich (ine Zeit- lang die Rolle eines außerordentlichen Botschafters spielen, ohne jedoch offiziell als Botschafter Chinas in der Sowjetunion in Erschei­nung zu treten. Wie erinnerlich, ist der bisherige chinesische Botschafter in Moskau, Fu - Tschang, erst vor kurzem abberufen und durch einen Ge­schäftsträger ersetzt worden. Man vermutet, daß Sun-Fo bereits in nächster Zeit mit einigen hohen Sowjetfunktionären Zusammenkünfte haben wird.

Die ägyptische Königshochzeit.

Das Zeremoniell der Eheschließung.

1 Kairo, 20. Jan. (DNB.) Schon in den frühe­sten Morgenstunden des Donnerstag stauten sich in den Straßen Kairos festlich gestimmte Volksmassen in ihren Feiertagsgewändern. Der Andrang war besonders groß in der Nähe des Kubbeh-Palastes, in dem die E h e s ch l i e ß u n g stattfand. Um 10.45 Uhr versammelten sich hier die Spitzen der islami­schen Geistlichkeit, der Brautvater mit seinem Zeu­gen, und der König mit seinem Trauzeugen, dem Königlichen Kabinettschef Ali Mäher sowie dem Oberhofmeister Sulfikar Pascha. In Abwesenheit der Braut wurde die Heiratsurkunde, die eine Spe­zifizierung der Morgengabe und der Mitgift ent­hält, verlesen. Darauf ergriff der König die Hand des Brautvaters und bejahte die Frage des Geist­lichen, ob er bereit fei, dessen Tochter zu ehelichen. Nach dem Ja-Wort des Brautvaters unterschrieben der König, der Brautvater und die Zeugen die Ur­kunde, wodurch nach dem Gesetz des Islams die Ehe als rechtsgültig anzusehen ist. Um 11 Uhr wurde durch Fanfarenklänge und 101 Salutschüsse der Be­völkerung die vollzogene Ehe bekanntgegeben.

Die Uebersiedlung der jungen Königin aus dem Elternhause in Heliopolis in den Königlichen Palast erfolgte der Ueberlieferung gemäß m aller Stille. Dem Schwiegervater des Königs wurden bei der Fahrt durch die Stadt lebhafte Kundgebungen be­reitet. In den Hauptstraßen ist der Kraftwagenoer- kehr völlig unterbunden. Sie sind mit Fußgängern und Reitern überfüllt, die ihrer Anteilnahme an dem festlichen Ereignis durch Rufe und Abgabe von Freudenschüssen Ausdruck geben. Besonders stark ist der Andrang auf den öffentlichen Platzen Hier sind große Verpflegungszelte aufgestellt, m denen bereits an Zehntausende von Feiernden Frei- mahlzeiten verabreicht wurden Die Blatter heben in ihren Berichten besonders das Hochzeits ge­scheut des Führers an den König hervor und bringen Bilder des Mercedes-Benz-Sport- kabrioletts.

Die Händler Europas werden aewarnt

San Sebastian, 20. Fan. (DNB.) Der Schwager General Francos, Ramon Serrano S u - n er, Mitglied des Nationalrates der Spanischen Einheitspartei, prangert die Versuche des bolsche­wistischen Spaniens an, die dem spanischen Staat gehörenden Q u e ck s i l b e r m i n e n v on Alma­den sowie die großen Pottasche-Vorkom­men von Surisa (Provinz Barcelona) an d a s Ausland z u. v e r s ch a ch e r n Jenes Ausland, das sich zu derartigenGeschäften" hergabe, werde eindringlich gewarnt und auf das nationalfpamsche

L fiefles &W i HLoskau, 20.Jan. (DNB.) Molotow, und M Hetzende des Rates der Volkskommissare, .

Lilien & »or dem Obersten Rat der Sowjetunion die Tattg- Iomi-<«« mt: leit des Außenkommissariats kritisiert. Die in Frankreich lebenden russischen Emigran- hr nannte erTerroristen", die trotz des Be- stch-ns freundschaftlicher Beziehungen zwischen der Soojetunion und Frankreich bis heute auf frau­lichem Gebiet Zuflucht fänden und sichos- fen vor den Augen und unter dem Schutz franzö­sier Behörden mit feindseligen, antisowjetischen Mvueu" befaßten.Mau kann", so fuhr er fort, iiis mit dem Asylrecht für Ausländer rechtfertigen. & rraflt sich, wem diese Anspornung aller Art Ver- ;bteiger russischer und auch nicht-russischer Abstam- lym.g dient, die sich auf französischem Gebiet mit M-etfeindlicheu terroristischen Aktionen befassen md offen ihre verbrecherischen Akte gegen Sowiet- ptrDnlidjEeiten und gegen Sowjetorgaue oorberei- len. Weshalb spornt manjn Frankreich diese Leute io sihr an und wie entspricht das dem freuudschaft- lid)(n sowjetrussisch-französischen Pakt? Mit dieser $raqe wird sich unser Volkskommissariat für aus- Diitige Angelegenheiten beschäftigen müssen. Der Rot der Volkskommissare wird dem Außen- hnmiffariat entsprechende Auwei- lur g e n geben."

Dolotoro hat in seiner Rede neben dem Ausfall mm Frankreich auch Drohungen au die ilb reffe Japans und Maudfchukuos

scheäukung des Holzverbrauches zu Breunzwecken, d Ausarbeitung des eingeschlgtzeuen Holzes usw. [ gen eine weitere Drosselung der Einfuhr von - nholz zu. Die Sägewerke und die holzverarbei- lde Industrie war außerordentlich gut beschäftigt. jp Nadelschuittholz-Preisverordnung vom 4. Sep- tenber 1937 trug der großen Verschiedenheit w Qualität und Sortimeutsaufgliederung Rechnung Uid bildete einen wichtigen Schritt zu einer poll- fownenen Marktordnung. Trotz des erhöhten Ab- fn5l^ war infolge des verstärkten Holzeinschlages di Lagerhaltung der Sägewerke und des Holzhan- des befriedigend 3n größerem Umfange sind künst- litje Trockenverfahren angeroenbet worden. Trotz der Sparmaßnahmen ist der Bedarf an Kisten- buttern nicht ganz gedeckt worden, aber für das ychr 1938 wurden Maßnahmen getroffen, um auch diisern Bedarf uachzukommeu. Die Versorgung des Marktes mit Laubruudholz war bedeutend günsti- gc als im Jahre 1936. *

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Die internationale Rohstahl - Export- airneiwschaft hat auf ihrer Pariser Tagung iett nicht nur die Prämien für prompte Lieferun- on aufgegeben sondern auch eine allgemeine Preislenkung beschlossen. Die Preissenkung berägt für Träger 10 Goldschilling je Tonne, für Cabeifen sogar 15 Goldschilling. Auch alle übrigen Paukte würden un Preise herabgesetzt, mit Aus- lichme der PrAse für Halbzeug, die unverändert hieben. Ausgenommen von der Preissenkung sind Lieferungen nach der Levante und dem Balkan, wo- M die 'Preise nur um 5 Goldschilling ermäßigt mrben sind. Der Grund der neuesten Preispolitik ist in dem ft a r t e n Wettbewerb der der Jreg nigt angeschlossenen amerikanischen Werke zu suchen. In der amerikanischen Eisen- und Stahl- in'uftrie hat sich der Beschäftigungsgrad in der letz­te Woche um zwei auf 30 v H. gehoben, aber er (i st immer noch um nicht weniger als 51 v. H. als in der entsprechenden Woche des Vor-

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