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droli, Pirmez und Lamur. (Eine Sensation ist das Ausscheiden des früheren Weltmeisters Speich e r, der die „Tour" 1933 gewann. Der Franzose wurde auf Grund eines Photos, auf Ö em er s i ch gerade an einem Wagenfesthatt, wegen „Benzinfahrens" von der weiteren Teilnahme a u s g e f ch l o s f e n. Ein Vergehen, daß sich ein Rennfahrer vom Rufe Speichers nicht erlauben dürfte, wurde hier streng geahndet und wahrschein-
Die Dreietappenfahrt der Amateur-Straßenfahrer von Berlin nach Kopenhagen, mit der auch der Dreiländerkampf Deutschland - Schweden ° Dänemark verbunden ist, wurde am Freitag mit der 287 km langen Etappe von Berlin nach Hamburg in An. griff genommen. Trotz der drückenden Hitze fuhr man ein Stundenmittel von 38,4 km/st. Am Schluß des ersten Tages haben alle drei Mannschaften noch die gleiche Zeit, so daß die Punktwertung zu Hilfe genommen werden mußte, um die Placierung fefc
We Entscheidungen bei den ReichsweWlvpsen der SA
und ein Doppel, so daß jeweils 5 Punkte zu vergeben sind. 16 Gaue nehmen teil, die in 4 Gruppen ausgeteilt sind. Der Gau Nordhessen trifft hier auf die Gaue Nordmark, Ostpreußen und Mitte. Der Deutsche Meister (1936/37 Nordmark wird sich in dieser Gruppe den Sieg nicht nehmen lassen. Favorit für den Titel ist hierbei die Ostmark.
Deutsche Silbervasen-Mannschaft noch immer strafpunktfrei.
Amateur-Gtraßensahrer unterwegs nach Kopenhagen
Der Glockenturm des Berliner Olympia-Stadions war am Freitagmorgen Startplatz für den Drei-Länderkampf der Radfahrer, den je 8 der besten Amateur-Straßenfahrer Deutschlands, Dänemarks und Schwedens mit der Fernfahrt Berlin—Kopenhagen bestreiten. Der Reichs- fportführer von Tschammer und Osten schickte die Fahrer auf ihre lange Reise. (Scherl-Bilderdienst-M.)
Neben dem englischen Team ist die deutsche BMW.« Silbervasenmannschaft allein noch strafpunktfrei. Wie man sieht, befinden sich alle drei trotz aller Strapazen m fröhlicher Stimmung. Von links Feldwebel Fo r« st er, NSKK.-Sturmführer Seltsam und Feld« webe! Meier. — (Schirner-M.)
zustellen. Deutschland führt im Länderklassement vor Dänemark und Schweden.
16 Mann erreichten geschlossen das Ziel. Brode Sörensen gewann den Spurt in 7:34,36 vor Hackebeil. Der deutsche Bergmeister Irr gang wurde 5 km vor dem Ziel von einem Reifenschaden betroffen. Ein Kamerad stellte ihm Üb?r blitzschnell sein Rad zur Verfügung, fo daß Irrqang noch aufschließen konnte, ohne allerdings im Spurt eine Rolle zu spielen.
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Kampfball-Borrunde.
An den Vorrundenspielen im Kampfballspiel waren acht Mannschaften beteiligt. Für die Vorschlußrunde qualifizierten sich Ostland, Mitte, West- mark und Schlesien. Es gab folgende Ergebnisse: Mitte — Westfalen 1:0 nach Verlängerung: Ostland gegen Niederrhein 2:0; Westmark -r- Hessen 4:0; Schlejien — Ostmark 8:1.
Pdmmern siegt im Deutschen Mehrkampf.
Zum Deutschen Mehrkampf, der die leichtathletischen Hebungen des SA.-Sportabzeichens, also 100- Meter-Lauf, 3000-Meter-Lauf, Weitsprung, Kugelstoßen und Handgranatenweitwerfen, umfaßt, traten 55 Männer in der Klasse A an, die eine hervorragende Durchbildung bewiesen. Fünfmal wurden für die 100 Meter 12,0 Sekunden gestoppt, obwohl ohne Nagelschuhe gelaufen werden mußte. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache ist auch die 3000- Meter-Zeit des Westfalen Moselmann von 10:01,3 Minuten erwähnenswert. Den Sieg im Mehrkampf errang Oschaf. K r a m a s ch k e (Pommern) mit 897 Punkten vor Schorf. D e n g g (Sachsen) mit 886 und Stm. Sievers (Niedersachsen) mit 871 Punkten.
Beginn des Deutschen Wehrwettkampfes.
In der Deutschen Versuchs-Anstalt für Handfeuerwaffen in Berlin-Wannsee wurde die erste Hebung des Deutschen Wehrwettkampfes, das Kleinkaliberschießen, erledigt. Geschossen wurde aus 50 Meter Entfernung auf die Zwölfer-Ringscheibe. Schlesien setzte sich vor Berlin-Brandenburg und Franken an die Spitze.
Schietzen zum Modernen Fünfkampf.
Das Pistolenschießen, der dritte Wettbewerb des Modernen Fünfkampfes, hat den Stand in der Ge- famtwertung etwas verändert. In der Klaffe A hat SA. - Mann Wölfelfchneider (Hessen) die Führung an Otruf. Pint (Niedersachsen) abgeben müssen, dagegen konnte in Klasse B Otruf. M e st e r n (Hansa) seinen ersten Platz behaupten. Geschossen wurde auf die 25 Meter entfernte Zehnringscheibe; die Sieger in beiden Klassen erzielten je 20 Treffer.
Erste Leichtathletik-Entscheidungen.
Am Vormittag fiel bei den Leichtathletikkämpfen im Olympiastadion lediglich die Entscheidung im li)00L'MetLr-Lauj der Klasse B. Hier siegte
Die achte Etappe der Tour de France hat das Feld stark gelichtet. Hnterwegs aufgegeben haben zwar nur fünf Fahrer (darunter die drei Deutschen Schild, Oberdeck' und Seide l)/ aber sieben andere mußten wegen Eintreffens nach Kontroll- schluß aus dem Rennen genommen werden, und zwar Aloarez, Duca^eaux, Deforge^Dominicus, Pe- oroli, Pirmez und Lamm
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Meisterschaft im Einzel und Doppel sowie zum Mannschaftskamps der Gaue gemeldet. Hm den Titel eines Deutschen Meisters im Einzel haben 200 Spieler ihre Meldung abgegeben. Aus der Hochburg des Tisch-Tennis-Sportes Wien sind 36 Spieler gemeldet worden.
Der Mannschaftswettbewerb der Gaue wird nach dem Davispokalsystem ausgetragen, d. h. Kreuzeinzel
Die Festfolge des Deutschen Turn- und Sportfestes Breslau 1938, das bereits am 23. Juli mit dem Ge- bietssportfest des Gebietes Schlesien der HI. und dem Sternflug des NSFK. eingeleitet wird, sieht für Mittwoch, 27. Juli, um 16 Hhr die (Eröffnungsfeier in der Schlesienkampfbahn vor. Die feierliche Eröffnung des ersten Hochfestes der deutschen Leibesübungen im Großdeutschen Reich hat wie alle seine Veranstaltungen einen Rahmen erhalten, der würdig ist seiner Aufgabe,
ein einzigartiges Bild von der Breite und Höhe der Leistungen und der geschlossenen Front der Gemeinschaft der Leibesübungen zu zeigen.
Für diese Eröffnungsfeier, zu der viele Tausende von Männern und Frauen aus allen Gauen zusammen mit den auslanddeutschen Volksgruppen mit aber Tausenden von Fahnen aufmarschieren, ist folgender Verlauf vorbereitet worden:
Nach dem Einmarsch der Abordnungen der Männer und Frauen aus allen Gauen leiten die Breslauer Festfanfaren und feierliche Musik zu den Worten des Sprechers „Zur Eröffnung" über. Oberbürgermeister Dr. Sr ölin übergibt bann das Traditionsbanner der Deutschen Turnerfeste dem Reichssportführer Staatssekretär von Tschammer und Osten. Es folgt die Ansprache des Schirmherren, Reichsministers Dr. F r i ck. Anschließend wird das Bundesbanner dem Reichssportführer übergeben, der nach seiner Ansprache die Weihe der Banner der 17 Gaue und der Dereinsfahnen vornimmt. Nach dem Fahnenschwur, b„em Gruß an den Führer werden die Lieder der Nation aufklingen und mit dem Aus- marsch endet die Feierstunde.
An der Eröffnungsfeier nehmen insgesamt 1620 Männer und 630 Frauen mit den Traditions- und Vereinsfahnen teil
Die Aufstellung, der einheitlich in Weiß aufmarschie- renden Teilnehmer erfolgt in 24 Säulen in Sechser- reihen, die strahlenförmig vom Nordtor wie vom Südtor einmarschieren und deren Spitze an einem Halbkreis vor dem Podium halt. Zwischen den Abordnungen steht jeweils eine Fahnensäule. Vor der Haupttribüne nehmen das neue Bundesbanner des DRL., das alte Bundesbanner der DT. forote die Banner der 17 Gaue Aufstellung. Insgesamt werden über 6000 Fahnen bei der Feier in den zehn großen Fahnenfäulen mitgeführt.
Heimische Tischtennis-Spieler in BreStau.
Dom Gau 12 Nordhessen wurden Günther ^Butzbach) und Reich e4 (Gießen 1900) für die Deutsche
lich wird der Exweltmeister von der HEI. noch aus längere Zeit kaltgestellt. Don den Deutschen erhielten W e n g l e r und Schild Zeitstrafen von einer Minute wegen unerlaubter Hnterstützung.
Die Plätze der Deutsch en haben sich nach der Pyrenäen-Etappe in der Gesamtwertung erwartungsgemäß stark verschoben. Unser bester Mann ist jetzt W e ck e r l i n g als 22. mit einem Rückstand von 27 Minuten und 45 Sekunden aus den Spitzenreiter vor W e n g l e r, der vomzweiten au? den 25. Rang zurückfiel und fast 28 Minuten zurückliegt. An 38. Stelle folgt Hauswald, der auf dem Wege von Pau nach Luchon die markanteste deutsche Leistung vollbrachte und um zwölf Plätze vorgerückt ist, während die übrigen Deutschen weit im Hintertreffen liegen und folgende Positionen einnehmen: 59. Scheller, 60. Arents, 67. Langhoff, 70. Wendel und 76. Heide.
Die Länderwertung hat nach offizieller Bestätigung nunmehr folgendes Aussehen: 1. Belgien 151:08:42; 2. Frankreich 151:23:28; 3. Italien 151:39:52; 4. Kadetten 151:54:52; 5. Neulinge 151:59:46; 6. Luxemburg-Schweiz 152:04:45; 7. Deutschland 152:25:30; 8. Spanien-Holland 152:37:29.
Nach einem Ruhetag in Luchon haben die 77 noch im Rennen verbliebenen Fahrer die wieder unterteilte Etappe Luchon—Perpignan über 260 Kilometer vor sich.
Ganmeisterschast
im Einer-Streckenfahren.
Am kommenden Sonntag treten die Radfahrer wieder einmal,, wenn auch in bescheidenerem Rahmen, an die Öffentlichkeit. Die Gießener Radfahrer- Vereinigung hat die Durchführung des Meisterschaftskampfes im Einer-Streckenfahren ''bernom- men. Das Rennen, an dem sich lediglich die Fat^ rer aus dem Gau Hessen beteiligen werden, wird wieder auf dem bekannten 55-Krlometer-Kurs Gießen— Grünberg—Allendors—Gießen ausgefahren. Die Klasse der Aktiven hat die Strecke zweimal hinter sich zu bringen; die Jugendklasse, die sich ebenfalls beteiligt, fährt 30 Kilometer, und zwar von Gießen auf der Grünberger Straße bis etwa auf die Höhe von Harbach und wieder zurück. Selbstverständlich ist der Gießener Neumann nut am Start, der auch diesmal als Favorit gelten kann und seinen im Vorjahr in diesem Rennen errungenen Titel erfolgreich verteidigen können sollte.
SAM. Kl ab an (Oesterreich) in 33:02,3 Minuten. Im übriaen brachte der Vormittag nur Dorkämpfe mit durchweg vorzüglichen Leistungen.
Der Nachmittag wurde mit den beiden ersten Hebungen zum Mannschafts-Fünfkampf eingeleitet. Im Handgranatenwerfen wies die Mannschaft der Gruppe Franken mit 76 Punkten das beste Ergebnis vor Kurpfalz (73) und Thüringen (60) auf, während im 100-Meter-Lauf die Gruppe Nordsee mit 12 Sekunden den besten Läufer teilte, aber im Durchschnitt von der Gruppe Nieder- achsen übertroffen wurde. Die ersten Entscheidungen des Nachmittags fielen im Schleuderball-. werfen der Klasse B und C, wo Tuf. Lehmkuhl (Niedersachsen) mit 55,30 Meter die beste Leistung erzielte. Im K u g e l st o ß e n wurden alle drei Klassen zu Ende geführt, wobei man die 14-Meter-Grenze nur knapp verfehlte. In der hauptklasse konnte Stm. Leitges (Westmark) eine Dorkampfleistung von 13,85 Meter auf 13,98 Meter verbessern und damit Reichssieger vor Stm. Bartels (Hessen) mit 13,96 Meter und Stm. Hartung (Hessen) mit 13,82 Meter werden.
Ein feines Rennen sah man über 1500 Meter. In den beiden ersten Runden blieb das Feld fast geschlossen, wobei die 400 Meter in 62 Sekunden und die 800 Meter in 2:11 Minuten zurückgelegt wurden. Bei 1100 Meter setzte sich der Vorjahrssieger Oschaf. Raff (Niederrhein) an die Spitze
Die Wettbewerbsleitung der Internationalen Motorrad-Sechstagefahrt in Llandrindod (Wales) hatte für den fünften Fahrtag, der über die gleiche Strecke des Vortages, aber in umgekehrter Richtung führte, die Zeiten um insgesamt 70 Minuten verlängert. Da es aber größtenteils trocken blieb, war diese Maßnahme für die die Fahrer an anderen Tagen vielleicht oankbar gewesen wären, eigentlich überflüssig. Am Ziel wußte dann keiner, ob er nach der Schlechtwetter- ober Gutwetterzeit gewertet worden war, und bald herrschte ein heilloses Durcheincuttrer.
Die strafpunktfreie deutsche Silbervasen- Mannschaft bewältigte ihr Pensum auch diesmal fehlerlos. F o r ft n e r und Seltsam waren als erste am Ziel, dicht dahinter folgte auch Feldwebel Meier. Schwer hatten es diesmal eigentlich nur die Seitenwagen, die auf einem schmalen Pfad entlang mußten, wobei das Rad des Beiwagens ganz dicht am Rande eines mehrere hundert Meter abfallenden Hügels balanciert werden mußte. Zwei wettere Gespanne sind ausgefallen, darunter auch das von Steinberger wegen Rahmenbruchs, wodurch die noch strafpunktfreie DDAC.-Mannschaft in der Hühnlein»Trophäe auseinandergerissen wurde. In diesem Wettbewerb sind mit Ausnahme der ff- und NSKK.-Mannschast, die je einen Strafpunkt hüben, sämtliche Mannschaften gesprengt. In der Silbervase sind nur nach Deutschland und England ohne Sttafpunkte, nachdem auch Holland durch den Ausfall van Raest „geplatzt" ist.
Nach vier Fahrtagen waren von 209 Gestarteten 119 (darunter 16 Deutsche) ausgefallen und 52 (17 Deutsche) noch ohne Strafpunkte.
Entscheidung. SAM. Watther (Berlin-Brandenburg) setzte sich nut 92,97 Punkten vor SAM. Hafter tBerlin-Brandenburg) mit 92,54 Punkten an die Spitze.
An den Wasierballspielen waren sechs Mann- schäften betettigt, von denen sich Hochland, Berlin- Brandenburg und Niederrhein für die Vorschlußrunde qualifizierten, in der eine Mannschaft tfrei- los hat. Niederrhein schlug die starke Sieben von Südwest mit 2:0 (1:0), Berlin-Brandenburg war mit 2:1 (2:1) über Niedersachsen erfolgreich und Hochland triumphierte mit 10:3 (5:0) Über Schlesien.
Hessen gewinnt das Florettfechten.
Nach dreizehnstündigen Kämpfen fiel die Entscheidung im Florett-Mannschaftsfechten. Nachdem Hessen II und Bayrische Ostmark in der Vorentscheidung ausgeschieden waren, blieben noch Hessen I, Oesterreich, Sachsen und Südweft übria. Im Endkampf siegte Hessen mit der Mannschaft Löffler, Wahl, Jakob und Welz er 9:4 über Oesterreich, und im Kampf um den dritten Platz war Sachsen mit 9:6 Einzelsiegen über Sud- west erfolgreich.
Niederrhein und Westmark im Futzballendspiel.
Das Fußball-Endspiel werden die Mannschaften von Niederrhein und Westmark bestreiten. Auf dem August-Bier-Platz siegte Niederrhein mit 3:0 (1:0) über Hessen, und auf dem Hanns-Braun-Platz war > Westmark mit 8:1 (4:0) über Sachsen erfolgreich.
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Szigeti und Oestremau im Münner-Einzel-Endspiel.
Bei heißem Wetter fiel am Freitag in Hamburg die Vorentscheidung im Männer - Einz e l. Zuerst zog der Ungar Otto Szigeti m Öre Schlußrunde ein, und zwar durch einen harterkampsten Fünflatzsieg van 3:6, 6:3, 6:4, 3:6, 8:6 über Graf Adam Baworowski (Polen). Die Entscheidung fiel im fünften Satz, als Baworowski bei 6:6 seinen Aufschlag verlor. Beinahe hätte es eine rein ungarische Schlußrunde gegeben, dMn Emil Gabory führte gegen den Franzosen Bernard Destremau 6:3, 6:3. Dann besann sich aber Frankreichs Spitzenspieler auf sein Können und siegte noch nach äußerst hartem Kampf, wobei er die drei letzten Satze 6:1, 8:6, 7:5 gewann.
Im Frauen-Einzel sicherte sich die Engländerin Margot Lumb durch einen 6:3-, 6:4- Sieq über die Australierin Nancy Wynne einen Platz in der Schlußrunde. Das Treflen Zwischen Frau Sperling und Miß Scott soll am Samstag stattflnden, doch ist es fraglich, ob die Dänin spielen
Gemischten Doppel wurden die Teilnehmer der Vorschlußrunde ermittelt. — Nachzutragen ist noch, daß Rolf ©opfert leider auch am Freitag nicht spielen konnte und somit auch im Doppel, wo Redl der Partner war, streichen mußte. Achte Etappe der „Sour de France". Speicher wegen „Venzinfahrens" aus dem Rennen genommen.
Wieder wehen die Flaggen über dem Olympiastadion und den Wettkampfanlagen des Reichssportfeldes. Diesmal zu Ehren der braunen Kämpfer des Führers, die erneut in der Reichshauptstadt zusammengekommen sind, um ihre Besten zu ermitteln, die dann als die sportliche Elite der SA. an den vom Führer geschaffenen NS.-Kampfspielen in Nürnberg teilnehmen. In der Hauptkampfbahn des Olympiastadions hatten die Leichtathleten das Wort, im Schwimmbecken traten die Schwimmer zu ihren Kämpfen an, und den Kuppelsaal hatten die Boxer und Fechter mit Beschlag belegt. Auf den vielen Nebenplätzen begannen di§ großen Wehrsport- Kämpfe, und am Nchmittag traten auch die Fußballer und Kampfballspieler auf den Plan. Unübersehbar war die Zahl der guten Durchschnittsleistungen. Auf der Ehrentribüne des Olympiastadions wohnten den Kämpfen zahlreiche höhere SA.-Füh- rer bei, darunter auch der Reichssportführer.
Gewichtheben.
Die Kämpfe im Gewichtheben, die auf dem Reichssportfeld durchgeführt wurden, waren hart umstritten. Verlangt wurden die Hebungen des Olympischen Dreikampfes, also beidarmig Drücken, Reißen und Stoßen. Im Bantamgewicht sicherte sich Scharführer Neumann (Hochland) den ersten Platz, im Federgewicht siegte SA.-Mann Mühlberger (Hessen), und im Leichtgewicht war Rof. Th iersch (Thüringen) erfolgreich.
unb siegte in 4:02,8 Minuten sicher vor Schars. ( ^°Jm Hoch^p'rung der Klasse A wurde die Höhe l von 1,85 Meter zweimal bewältigt. Sieger wurde ( SAM. Bornhöfft (Sachsen) vor dem letzt- jähriger Sieger Scharf. Häußler Schlesien) — , Im 10000 -Meter-Lauf der Klasse A dem . letzten Wettbewerb des Freitags, traten 23J!aufer ] an Es bildete sich bald eine elfkopfige spitzen- , gruppe, aus der zum Schluß der bekannte Schon- , rod (Mitte) hervorstieß und nut 15 Meter Vorsprung in 32:30,8 Minuten vor dem Berliner Pommerin siegte.
Morseprüfung der Nachrichten-SA.
Nach den Gelände- und Einsatzübungen am Donnerstag unterzog sich die Nachrichten-SA. am Freitag im Hörsaal des Telegraphen-Schulamtes einer weiteren Prüfung, der Funker-Eignung. Aufnahme und Geben von Morsezeichen wurden Der« langt, wobei ein Minutentempo von 60 fehlerfrei die Höchstpunktzahl einbrachte. Diejenigen Manner, die an dieser Anforderung scheiterten, wurden auf 50 bzw. 40 Zeichen je Minute nochmals geprüft und entsprechend geringer bewertet. Dem Wett- kampf wohnte u. a. auch wieder der Inspekteur der Nachrichtentruppe der Wehrmacht, Generalmajor Fellgiebel, als Gast bei.
Schöne Wasserballspiele.
Im Schwimmbecken des Olympiastadions wurden die Teilnehmer an den Entscheidungskämpfen ermittelt. Im Kunstspringen fiel bereits die'
würzig mild - mit dem bekannten Sch i n k en bi Id !


