Einzelbild herunterladen

ein.

we­

der die

Arbeitskräfte gesucht.

Günstige Entwickl mg des Arbeitseinsatzes im November.

Oie Schule von morgen!

Von Günter Rou'monn, Pressereferent des Veichsjugendsührers.

genommen, die darauf abzielten, einen für lettische sich immer ftiehr auf die Umschulung der ein- Verhältnisse beträchtlichen Rüstungsauftrag in Eng- zustellenden Arbeitskräfte ein.

land, und zwar beim Vickers-Konzern, zu begeben. A ** " ..........*

Die englische Regierung sei bereit, bei der Finan­zierung dieses Waffengeschäftes eine Bürgschaft zu übernehmen. Daß hinter diesem Geschäft auch p o - l i t i s ch e Beweggründe stehen, geht daraus hervor, daß dem Vernehmen nach der Auftrag zu höhe­ren Preisen abgeschlossen worden sei, als An-

sursorye betreut, auch wenn sie noch nicht invalide sind und das 65. Lebensjahr noch nicyt voll­endet haben.

Zusammenfassung des Oevisenrechts.

Berlin, 13. Äez. (DNB.) Der Reichswirtschafts- minister hat das Gesetz über die Devisenbewirtschaf-

gebote von anderer Seite vorgelegen hätten.

Lebenslängliche Zwangsarbeit für Krau Gkoblin beantragt

Paris, 13. Dez. (Europapreß.) Der General- staatsanwalt Flach forderte für die Plewitzkaja, die Frau des Generals Tkoblin, lebenslängliche Zwangsarbeit wegen erwiesener Mittäter» schäft an der Entführung des weißrussischen Gene­rals von Miller.Ich bitte Sie, meine Herren Ge­schworenen", so erklärte der Generalstaatsanwalt, alle politischen Thesen beiseite zu stellen, ebenso die erörterten Hypothesen und die verschiedenartigen Hinweise, von denen das Dossier wimmelte Sie haben nicht einen Roman zu verfolgen, sondern die Schuld einer Angeklagten zu beur­teilen, die nur allzr^gewiß ist!"

Großen Eindruck scheint auf die Zuhörerschaft auch die Rede des Rechtsvertreters der Zivilpartei, des Rechtsanwalts Ribet, gemacht zu haben, vor allen Dingen die Heftigkeit, mit der er die Be­mühungen einflußreicher Volksfrontkreise und besonders des damaligen sozialistischen Innen­ministers Marx Dormoy geißelte, diese Ange­legenheit im Dunkeln zu lassen.Trotz der unzu­reichenden polizeilichen Maßnahmen, trotz der Be­mühungen eines Ministers, der an dem Verbrechen nur das beachtet, was seinen politischen Zielsetzun­gen dienen kann, hat die Gerechtigkeit eine Schuldige ergriffen", so erklärte Ribet.Sie ist dort!" Bei diesen Worten zeigte Ribet auf die An­geklagte.Urteilen Sie über sie ohne Haß, aber auch ohne Mitleid!" Zur Angeklagten gewandt rief er mit erhobener Stimme aus:Sie haben noch Zeit, die Wahrheit zu sagen. Was haben Sie mit General Miller gemacht? Ist er tot? Ist er noch am Leben?" Die Plewitzkaja aber bleibt stumm, und der An­walt fährt fort:Die einzige in Frage kommende Spur ist die, die zu den Sowjets führt." Zum Schluß feiner Ausführungen verlangte Ribet eine strenge Bestrafung der Angeklagten.

Der russische Anwalt Strelnikow, ein ehe­maliger weißrussischer Offizier, erklärte, er könne nicht genügend objektiv ober unparteiisch sein, die russische Emigration in Frankreich stelle d i e Ueberrefte einer einst mit Frankreich verbündeten Armee bar, die sich auf den Bl^'n ihres Verbündeten geflüchtet hätten. Die Geschworenen hätten die Pflicht, den Urhebern des Verbrechens an General Miller klar zu machen, daß sie nicht ungestraft bleiben könnten.

Leistungsverbefferung der Rentenversicherung.

Berlin, 13. Seg. (DNB.) Das Gesetz über den Ausbau der Rentenversicherung vom 21. Dezember 1937 hat die Leistungen der Rentenversicherung we­sentlich verbessert. Für Kriegsdienst- und Wehrdienst­zeiten werden wieder Steigerungsbeträge gewährt. Kinderzuschüsse, Waisenrenten und die Renten für kinderreiche Witwen sind ausgebaut, die Ruhens­vorschriften beim Zusammentreffen der Rente mit anderen Bezügen gemildert und die knappschaftlichen Renten erhöht worden. Um sicherzustellen, daß diese üeistungsverbesserungen auch Rentenempfängern zu­gutekommen, die von der öffentlichen Für- sorge ergänzend unter st ützt werden, wurde eine Anrechnungsfrelheit von Lei­stungsverbesserungen angeorbnet. Die Fürsorge Unter­stützung darf nicht um den Betrag de^ Steige- rungsbeträge für die Kriegsdienst- und Wehrdienst­zeiten gekürzt werden. Von dem Kinderzuschuß werden bestimmte Sätze nicht auf die Unterstützung angerechnet. Empfänger von Witwenrenten mit mehr als drei waisenrentenberechtigten Kindern wer­den künftig allgemein inder Sozialrentner-

beschränkte wieder Arbeit an. Landwirtschaft, Forst­wirtschaft, Bergbau, Schiffahrt und Textilindustrie klagen über die Abwanderung zu anderen Indu­strien. Von den Arbeitsämtern und den Betrieben werden Anstrengungen gemacht, um unerwünschte Bewegungen zu verhindern.

Eine starke Nachfrage nach Arbeitern kommt von den Außenberufen, die ftüher im November ihre Beschäftigung einzuschränken pflegten. So hat die Landwirtschaft offene Stellen in großer Zahl angemeldet. Ferner hat das Baugewerbe zahlreiche Arbeiter, in der Hauptsache Maurer und Zimmerer, angeforbert. In den vergangenen Mona­ten mußten Bauten stillgelegt ober zurückgestellt werden. Die Arbeit an diesen Bauten wird jetzt wieder ausgenommen, auch werden neue Bauten begonnen. Neben dem Baugewerbe übt vor allem der Verkehr einen starken Druck auf den Ar­beitseinsatz aus. Alle für den Verkehr arbeitenden Industrien, Lokomotiv- und Waggonfabriken, Fahr­zeug- und Motorfabriken meldeten großen Bedarf an. Es mußten Ungelernte, Berufsfremde und Frauen zugewiesen werden. Die Betriebe richten

Berlin, 13. Dez. (DNB.) Nach Mitteilung Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung hat sich Za' der Beschäftigten im Altreich mit rund 20,« Millionen a u f der gleichen Höhe ge­halten rüie im Oktober. Die Zahl der bei den Arbeitsämtern gemeldeten Arbeitslosen hat um rund 12000 auf 152000 abgenommen, die Zahl der offenen Stellen, die unbesetzt geblieben sind, stt g e w a ch s e n. Es wurden zahl­reiche Männer und Frauen in Arbeit gebracht, die bisher in keinem Beschästigungsverhältnis gestanden hatten. Auch nahmen Invaliden und Erwerbs-

Devisenbewirtschaftung vom 4. Februar 1935 und der dazu ergangenen Aenderungggesetze und Durch­führungsverordnungen zusammen. Die bisherigen Beschränkungen find im wesentlichen unver­ändert geblieben. Es hat sich aber als notwen­dig herausgestellt, weitere Maßnahmen gegen d i e Kapitalflucht vorzusehen. So ist Die Verwendung und Ueberbringung von Ge­schenken und die Mitnahme von ieglichem Auswan- dsrungsgut ins Ausland genehmigungsbedürftig. Den Juden deutscher Staatsangehörigkeit und den staatenlosen Juden ist auch im Reiseverkehr nach dem Ausland jede Mitnahme von Gegenstän­den, die nicht zum persönlichen Gebrauch notwendig sind, verboten. Die Devisenstellen haben ähnlich wie die Finanzämter die Befugnis erhalten, über geringfügige Zuwiderhandlungen durch Straf­bescheide zu entscheiden. Außerdem können die Gerichte und die Devisenstellen in besonderen Fäl­len anordnen, daß solche Strafen nicht in das Strafregister eingetragen werden. Die Vorschriften über die Export-Dalutaerklärung, das devisenpoli­tische Abfertiaungsverbot und über die Devisenüber­wachung bei Der Aus- und Einfuhr sowie die Richt­linien für die Devisenbewirtschaftung werden eben­falls neu gefaßt.

Das von Baldur von Schirach herausge­gebene FührerorganWille und Macht" bringt soeben ein Sonderheft zur Schulfrage heraus. Ein ausführlicher Leitartikel beginnt mit einer Erzählung über das ausgezeich­nete Verhältnis zwischen dem Lehrer und der Jugend in einer mitteldeutschen Kleinstadt. Dann heißt es weiter:

Wie schäften wir eine festgefügte Gemein­schaft von Jugendfuhrern und Leh­rern, um die Einheit der Erziehung zu gewähr­leisten? Wie erreichen wir eine Leistungsstei- gerung unserer Volksschulen? Auf welche Weise läßt sich praktisch für Die nahe Zukunft der drohende Nachwuchs mangel beheben?

Die Einheit der Erziehung gewährleistet allein dieselbe erzieherische Idee, d. h. das gleiche erzieherische Ideal muß Jugendbewegung und Schule beseelen. Von Baldur von Schirach stammt der schlichte, aber revolutionäre Satz:Die Selbst­verantwortung der Jugend ist auch in der Schule denkbar." Und in seinem neuen Buch folgert er daraus:Wenn es möglich war, die Ju­gendorganisation der nationalsozialistischen Bewe­gung durch den immer wiederholten Appell an die Selbstoerantwortung aufzubauen, müßte daraus die Folgerung gezogen werden, daß auch die Schule die freiwillige Bereitschaft der Ju­gendlichen selb st erringen muß, um auch ihrerseits erfolgreich sein zu können." Jugendbewe­gung und Schule stehen danach als gleichberechtigte Erziehungsmächte Seite an Seite. Beide haben Die Aufgabe, Jugend zu erziehen. Die Hitler-Jugend erfüllt ihren Auftrag durch Leibesübungen, Sport, Heimabende mit weltanschaulicher Schulung, Lager, Fahrten usw., die Schule erfüllt ihren Auftrag durch den Unterricht.

Was Unterricht heißt, bedarf einer Erklä­rung. Leider verstehen viele, wenn wir von Unter­richt sprechen, darunter noch die tote Wissensver­mittlung der Vergangenheit, durch die sich Lehrer und Schüler das Leben schwer machten. Aller­dings, bisher oblag dem Lehrer nur diese Art der trockenen Wissensvermittlung, die wir als Sprecher der Jugend ihm gewiß nicht wieder zuweisen wollen; sie ist hoffentlich endgültig über­wunden. Der Unterricht eines wahrhaften Erzie­hers unterscheidet sich davon ganz erheblich. Ja, die Bindung des Lehrers zur Jugend und die Anerken­nung feiner Autorität durch sie hängt nicht zuletzt davon ab, ob er nur Wissen in Dosen verabreicht oder einen lebendigen Unterricht aufhaut. Baldur von Schi rach sagt an einer Stelle über den künftigen Erzieher: ,Hhre Lehre wird sein: Das Beispiel ihres Lebens, und wenn sie die Worte der Weisheit sprechen, werden die Herzen der

Hörer ergriffen sein von der zwingenden Gewalt ihres gelebten Glaubens."

Der Stoff im Unterricht will mit Leben er­füllt sein. Der Wert des Stoffes ist für den ein­zelnen und damit für die Gemeinschaft entscheidend, nicht die Menge. Es ist ganz gewiß notwendig zu wissen, daß der Himalaja das höchste Gebirge dieser Erde ist: hasten, fesseln, packen wird Der Stoff nur wenn gleichzeitig der Kampf deutscher Bergsteiger um seine Gipfel, die Heldentaten deutscher Pioniere mit der Vorstellung von ewigem Schnee und ge­waltiger Höhe verbunden werden. Was bedeutet das Wissen von den Karpathen ohne das Bewußt­sein, daß an ihren Hängen auch Deutsche wohnen, und daß sich in unseren Tagen schicksalhafte Ent­scheidungen in ihrem Raum abspielen. Der Physik­unterricht wird sich x. $. darauf einrichten müssen: Dem technisch geschulten Pimpfen, Der sein Fahrrad abmontieren und wieder > zusammensetzen kann, wird Die Belehrung wenig fesseln. Daß Das Fahrradeine zusammengesetzte Kraftmaschine" ist, und folgender Hinweis zeigt die Kluft zwischen Dem toten Lehr­stoff und Der lebenDigen Pimpfenwelt:Fährst Du Fahrrad, Dann beobachte "enau, wie du trotz des Freilaufs die toten Punkte der Pedale überwin­dest." Unsere Jungen können heute schon jeden Flugzeugtyp voneinander unterscheiden, jede Auto­marke ist ihnen vertraut. Sv muß der Lehrer rhr technisches Interesse aufgreifen, es weiterführen und Darf gerade hier bei vorhandener Untexrichtsgabe mit Der lebenDigen Anteilnahme feiner jungen Hörer rechnen.

Soweit mag Dargelegt fein, wie wenig wir Den Lehrer, wenn wir als fein ureigenstes Aufgaben­gebiet Den Unterricht bezeichnen, zum bloßen Wiffensvermittler herabfetzen. Ja, wir sehen in Dieser Wissenvermittlung, wie sie gestern noch üblich war, einen,Grundfehler Der alten Erziehung und glauben, Daß Der Leh­rerbund feine Hauptaufgabe Darin besitzt, Den ein­zelnen Lehrer immer wieDer so weit anzuregen und zu schulen, daß ihm die Kraft zum Unterricht er­halten bleibt und er nicht nur totes Wissen weiter­gibt. Hier liegt d i e Kernfrage! Wie verfehlt Darum, wenn ein kleiner Teil der Lehrer, denen diese Unterrichtsgabe abgeht, nun glaubt, der For­derung nationalsozialistischer Erziehung durch bloße Uebernahme von Erziehungs­mitteln Der Jugendbewegung, also von Fahrt, Wandern und Leibesübungen, gerecht zu werden. Mitunter wirkte sich diese Tendenz so aus, daß plötzlich die Schule eine erhöhte Zahl von Turnstunden gab, daß das Schul-Land­heim Mittelpunkt wurde, und daß man glaubte, auf die Schulausflüge nicht verzichten zu können, well man selbst nichtnur zur toten Wis­sensvermittlung" als Erzieher bestellt sei.

Wer an fünf Tagen der Woche keinen lebendigen, packenden Unterricht zu geben vermag, dem wird am sechsten.Tag auf der Schulwanderung eben­

tung in neuer Fassung bekanntgemacht. Es tritt am 1. Januar 1939 im gesamten Gebiet des Großdeutschen Reiches in Kraft und saßt im sentlichen Die Vorschriften Des Gesetzes über Die

3n Oe st erreich ist Die Zahl der Arbeitslosen etwas gestiegen, und zwar um 6200 auf 112 700. 3n Den sudetenDeutschen Gebieten wurden am 30. November 1938 196 000 Arbeitslose gezählt, darunter 71000 Frauen. Es entspricht dem großen Umfang der Textilindustrie im Sudeten- &afi die Textilarbeiter mit 25 000, darunter 18 000 weibliche, die höchste Zahl Der Arbeitslosen haben.

falls kein erzieherischer Erfolg be» schieden fein. Bei wem aber im Unterricht Die Klasse mitgeht, Der wird gern den Pimpfen ihr eigenes Jungenleben draußen in der Natur lassen, und, wenn er jung genug ist, wird er als Kamerad unter Kameraden mit ihnen auf Fahrt ziehen, und Der wissensdurstigen Jugend wird er dabei Fragen be­antworten, ohne Dabei gleich Erinnerungen im her­kömmlichen Sinne an Schulbank unD Klassenzim­mer heraufzubeschwören. Erzieher wird also einer nicht durch eine erhöhte Zahl von Turnstunden und durch einen ausreichenden Aufenthalt im Schulland­heim, sondern durch eine neue, im Gegensatz zur bisherigen, revolutionäre Unter« ridjtsgeftaltung, deren Erfolg natürlich von der Haltung der Jugend mitbestimmt wird.

Wenn wir darum jetzt die Anregung geben, das Prinüp der Selbstverantwortung der Juaend in der Schule um Der Einheit Der Erziehung willen einzu­führen, so wird uns niemand mehr mißverstehen können und etwa meinen, wir wollten den Unter­richt selbst übernehmen. Nein, die Einführung Der Selbstoerantwortung der Jugend beDcutet nichts anderes, als daß der Lehrer eine unwürdige Rolle, Die des Aufpassers unD DrDnungsbeamten, ablegt, daß seine seelischen Kräfte nicht mehr durch klein­lichen Aerger (Knallerbsen oder Kissenschlachten) in Mitleidenschaft gezogen und somit für Die oben um- rissene Art der Unterrichtsgestaltung freiroerDen. Sehen wir Davon ab. Daß es dem Lehrer bisher mit dieser aufpassenden Rolle Doch nicht gelungen ist, wirksam Die Unehrenhaftigkeiten, Betrügereien, Den Schabernack aus Der Jugend zu verbannen.

Baldur von Schirach gibt in derRevolution der Erziehung" einen Bericht wieDer, wonachGüte und Nachgiebigkeit" von Der Klasse mit Schabernack unD allerhand Frechheit beantwortet würden, wäh­rend Strenge wohl Die OrDnung in Der Klasse her­stellte, aber schließlich Doch zu nichts anderem als zur erbitterten Feindschaft Der Schüler gegen Den Lehrer führte. Nichts verträgt Die Jugend weniger als einen Zustand dauernder Beaufsichtigung oder Gängelung, nirgends ist sie williger, als wo ihr Vertrauen entgegengebracht wird. Warum soll nicht Der kleine Jugenoführer Die Gemeinschaft feiner Ka- meraDen zur Ehrlichkeit unD Treue, zur Pflichter­füllung unD Ordnung a u ch i n der Schule er­ziehen. Kann man mehr für Den Lehrerstand tun, als die tiefste Ursache Des mangelnden Ansehens seines Standes hier an Der Wurzel zu packen und, auf weite Sicht gesehen, auszumerzen? Wenn im Heim Der HI. ober Der Jugendherberge Die Gin» richtungsaegenstänDe nicht mutwillig zerstört wer­den unD hier das Selbstführungsprinzip Der Jugend einen so sichtbaren Erfolg zeitigt, warum sollte es nicht gelingen, in der Sch ulklasse Dieselbe OrDnung aus Dem Selb st Verantwor­tungsgefühl Der Jugend heraus aufzu­bauen.

Keine doppelte Moral.

Hartmann-Lauterbacher über die Einheit der Erziehung.

Bersin, 13. Dez. (DNB.) Der Presse übergab Stabsführer Hartmann-Lauterbacher ein neues Werk des ReichsjugendführersRevolution der Erziehung". Er hob dabei einige wichtige Leit­gedanken des Er^iehungsproblems hervor.Einheit der Erziehung", so sagte er,heißt kurz gesagt: für Die Schule unD Hitler-JugenD soll dasselbe er­zieherische Gesetz gelten. Der Vorgesetzte in der Schule soll nicht anders betrachtet werden als Der Vor­gesetzte in Der HI. Die Treue und das Pflichtbewußt­sein sollen hier wie Dort Gültigkeit besitzen. Es ist un- Denkbar um unserer Jugend willen, daß hier eine doppelte Moral länger fortbesteht; es darf.in Zukunft nicht mehr so fein, daß der forsch und schneidig ist, der in der Schule am besten abzuschreiben und seinen Lehrer zu betrügen versteht."

Hartmann-Lauterbacher sagte Dann nach einem Hinweis auf die Ergebnisse des Reichsberufs­wettkampfes und dem damit von Der Jugend Ausdruck gebrachten Arbeitseifer:Die HI. will mit ihren erzieherischen Idealen nichts anderes, als Der Schule in gleichem Maße dabei helfen, wie Jie selbstlos Den Betrieben und Dem Berufs­leben mit diesem Ideal einen von Der Volkswirt­schaft anerkannten und Dankbar begrüßten Nutzen gebracht hat. Was wir wollen, haben wir praktisch in Der Sieben-MiIlionen-Gemeinschast unserer na­tionalsozialistischen Jugendbewegung exerziert und wird vorbildlich verwirklicht auf unseren Adolf- Hitler-Schulen." Der Aufbau eines einheitlichen Er­ziehungssystems, wie es von Den Kreisen Der Lehrer­schaft immer wieder angeregt wurde so wie es von der Reichsjugendführung nun systsmatifch an­gepackt wird fei von ganz besonderer Bederüung, so schloß der Redner, für Glück und Zukunft Der deutschen Jugend.

SALAMANDER-FUSSARZT

dem schwachen Jltß

Hur der gesunde 3uß ist schön Ä SALAMAN D E R käd denJup gesM

Schuhhaus Edmund Darre, Gießen, Seltersweg 87