Ausgabe 
14.10.1938
 
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wieder zu den Urquellen seiner Kraft im schollen­gebundenen Bauerntum zurückgefunden. Bauer sein ist nicht nur ein Beruf wie jeder andere, sondern der Bauer rft der treueste Hüter unseres deutschen Volkstums. Das Landvolk sichert unser Sein in der Gegenwart dadurch, daß es das Brot des Volkes schafft. Es ist aber auch der fruchtbare Boden für die Geschlechter der Zukunft.

Bei dieser lebenswichtigen Bedeutung des Land­volkes für unser ganzes Volk ist es selbstverständlich, daß schon die Erziehung in der Schule die Kinder auf die hohen Aufgaben hinlenken muß, die sie später einmal zu erfüllen haben, wenn sie die Bauern und Bäuerinnen in ihrem Dorf sind. Schon in der Schule muß der Gedanke von der naturnotwendigen Verbundenheit zwischen Mensch und Scholle, zwischen Blut und Boden, tief in die Herzen der Landkinder eingeprägt werden. Wenn es gelingt, zwischen dem Dorf und der Schule eine innige Verbindung herzu- stellen, kann von hier aus am besten den Gefahren einer späteren Landflucht mit all ihren verhängnis­vollen Folgen für das gesamte Volk vorgebeugt wer­den. Der Sinn der Landschule muß es sein, dem Kind seine bäuerliche Welt durch Erziehung und Wissen zu bereichern und dazu beizutragen, es auf die

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Die Landschule hatte in der Vergangenheit fein eigenes Gesicht, in dem sich das Leben des Dorfes widerspiegelte, sondern war lediglich eine primitivere Form der städtischen Bildungsstätten. Die Kinder lernten zwar lesen, schreiben und rechnen, aber die Verbundenheit mit dem dörflichen Leben fehlte meist. Wo sie vorhanden war, war sie nur auf die Persön­lichkeit des Dorflehrers, der vielleicht selbst aus einem Bauernhaus kam, zurückzusühren. Früher be­handelte man die Dorfschule ebenfalls als zweit­rangig. Wie hätte es sonst möglich sein können, daß man städtische Lehrer mit Vorliebe in Landschulen strafversetzte? Diese Einstellung hat sicher dazu bei­getragen, daß die Dorfschule selbst bei der Landbe­völkerung keine große Achtung genoß. Wer etwas auf sich 'hielt, schickte seine Kinder in die Schulen der nächsten Stadt.

Für das Landvolk selbst wurde diese Entwicklung aber ost genug verhängnisvoll. Die Flucht aus der Dorfschule legte meist den Keim, für eine spätere allgemeine Landflucht. Denn die wenig­sten, die eine städtische Schule besucht hatten, kehrten in das Dorf zurück, um wieder den Pflug in die Hand zu nehmen und auf der Scholle ihrer Väter zu säen und zu ernten. Heute hat das deutsche Volk

Mit 107,50 und Adlerwerke mit 110,50 sowie Moe- nus mit 125, Daimler knapp behauptet mit 135 (135,25). Nicht voll behauptet lagen bei kleinsten Umsätzen auch JG.-Farben mit 151 (151,25), Me­tallgesellschaft mit 125,50 (125,75). Sonst notierten noch Gesfürel mit 138 (137,75), Scheideanstalt mit 210, Licht & Kraft mit 141,75, Deutsche Linoleum mit 157,50 (157), Bemberg mit 136,25 (136) und Allg. Lokal & Kraft mit 144,50. Bankaktien kamen wie mittags zum Kurs. Der Renten- markt lag äußerst still. 4,5proz. Harpener-Bonds 0,50 v.H. niedriger mit 116,50, andererseits 6proz. JG.-Farben 122,75 (122,50). Im Freiverkehr stell­ten sich Kommunal-Umschuldung auf unv. 93,90.

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Frankfurt a. M., 13. Okt. Auftrieb: Rinder 1188 (gegen 932 am 6. Okt.), darunter 323 (161 Ochsen, 112 (104) Bullen, 439 (439) Kühe, 314 (228) Färsen. Kälber 304 (257), Hämmel und Schafe

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Angebots mit Minus-Zeichen. Am Elektromarkt betrugen die Abweichungen 0,50 bis 0,75 v. H. Sonst tarnen u. a. Waldhof nach Paufe 2 v. H. schwächer mit 138,50, Westdeutsche Kaufhof mit 99,25 (99,90), Berger Tiefbau mit 148,50 (150), andrerseits Reichsbank mit 187 (186,50) zur Notiz.

Der Rentenmarkt lag gleichfalls äußerst ruhig. Reichsaltbesitz 0,13 v. H. höher mit 130,40. Die im Freio^rkehr gehandelten Papiere bröckelten durchweg etwas ab; Kommunal-Umschuldung 93,90 (94,05), späte Schuldbuchforderungen 97,75 (98), behauptet lagen 4,5proz. Bafio mit 98,13 und 4,5proz. Landeskultur II/III mit 98,13. Am Pfandbriefmarkt lagen einzelne Liquidationswerte nochmals eine Schattierung niedriger. Stadtanlei­hen waren meist unverändert, bis 0,50 v. H. höher notierten Heidelberger mit 97 und Pforzheimer mit 98,50, andererseits Wiesbaden 99 (99,50). In­dustrie-Obligationen schwankten bis zu 0,40 v. H. Staatspapiere lagen unverändert.

Im Verlaufe hielt die Geschäftsstille an, und die Entwicklung war nach wie vor vom Zufall abhän­gig. Insgesamt überwogen gegen den Vortag Rückgänge von durchschnittlich 1 bis 1,50 v. H. Bei einer Anzahl von Papieren betrugen die Minderungen auch 2 v. H. MAN. kamen schließ­lich mit 141,50 bis 142,50 (134), andererseits Scheideanstalt mit 210 (215,50) zur Notiz. JG.- Farben waren im Verlauf 0,50 v. H. höher mit 151,50. Der Einheitsmarkt nahm gleichfalls einen «unregelmäßigen Verlauf.

Abendbörse still.

Die Abendbörse kitt unter starkem Auftrags­mangel und war daher nahezu geschäftslos. An den Aktienmärkten entwickelten sich die Kurse weiterhin nicht einheitlich, es traten aber feine größeren Abweichungen als 0,25 bis 0,50 v.H. ein. Nur Deutsche Erdöl in Anpassung an Berlin 1,13 v. H. höher mit 130,75. In Erwar­tung der bevorstehenden JuniMbschlüsse blieben Montanwerte beachtet, wenn auch nennenswerte Umsätze nicht erfolgten und auch die Kurse mir wen'iq verändert lagen. Verein. Stahl unv. 104,25, Buderus 110,75 (110,50), Rheinstahl 138,65 (138), Mannesmann 108,13 (108,65). Von Maschinen- aftiien wurden MAN. weiter gefragt mit 143 (142,50), auch Demag 0,50 v. H. höher mit 147,50, BMW. plus 0,25 v. H. auf 142,90, unv. Eßlinger

großen Aufgaben vorzubereiten, die Hof und Felo stellen.

Um diese hohen Ziele zu erreichen, sind der Reichs­nährstand und der NS.-Lehrerbund gemeinsam be- strebt, died 0 r f e i g e n e" S ch u l e zu schaffen, die den Forderungen, die an die Landschule gestellt wer­den müssen, in jeder Hinsicht genügen kann. Schon der L e h r p l a n wird weitgehend auf die besonderen Bedürfnisse der Landschule abgestellt sein müssen. Ein wichtiges Hilfsmittel für die Herstellung der unmittel­baren Verbindung zwischen der Schule und dem Boden stellen die Schulgärten dar, die in Zu­kunft mit größerer Sorgfalt ausgestattet werden sollen. Bereits vor längerer Zeit wurden vom Reichs- erziehimgsminifterium unter Mitarbeit des Reichs­nährstandes Richtlinien für die Anlage und Unter­haltung von Schulgärten herausgegeben. Dem glei­chen Ziel, den Kindern den schweren. Kampf des Landvolkes um das tägliche Brot des Volkes zu Der- anschaulichen und die Verbindung zwischen der prak- tischen Bauernarbeit und der Schule zu festigen, dienen Hofbesichtigungen, die von Zeit zu Zeit unter fachkundiges Leitung durchgeführt wer­den. Ebenso werden die Schulbüchereien in Zukunft in viel stärkerem Maße als bisher auf alle Fragen des deutschen Bauerntums ausgerichtet wer­den. Auch in der Ausstattung mit moder­nen Unterrichtsmitteln darf die Landschule in keiner Weise hinter den Schulen der Stadt zurück- stehen, die ohnehin in den Museen und Sammlungen viel mehr Anschauungsmöglichkeiten besitzen.

Um nun die breite Landbevölkerung mit den Ge­danken einer darf eigenen Schule vertraut zu machen und sie über den Wert einer Schule aufzuklären, in der die Schulkinder schon in frühestem Aller auf ihren späteren Berus vorbereitet werden sollen, werden in den nächsten Wochen in allen Landes­bauernschaften gemeinsam vom NS.-Lehrerbund und dem Reichsnährstand große Kundgebun­gen veranstaltet. Die Umgestaltung der Schule des Dorfes in eine dorfeigene Schule soll aber nicht etwa einen Gegensatz zwischen den städtischen Schu­len und denen des flachen Landes erzeugen. Im Gegenteil. Die Landschulen können sogar befruch­tend auf den Schulbetrieb in der Stadt wirken, wenn auch unsere städtische Jugend mehr noch als bisher auf die in unserem Bauerntum verankerten schöpferischen und erhaltenden Kräfte hingelenkt werden soll. ___________________En-

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