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Ilr. 61 Erstes Blatt

188. Jahrgang

Montag, H- März 1938

Bestandteil der deutschen Wehrmacht

Vereidigung auf den Führer angeordnet

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leidet!

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Angehörige des bisherigen öster­

reichischen Bundesheeres sind auf mich als

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Truppenteilen, denen die freudige Nachricht immer

beauftrage ich den General der 3n- B o cf, Oberbefehlshaber der VIII.

der von Der

Bundesverfaf-

2B iedervereini- dem Deutschen Reich hiermit deutsches

Landesgrenzen fanterie von Armee.

4. Sämtliche

ihrem Ober ft cn Befehlshaber unver­züglich zu vereidigen. General der In­fanterie von Bock trifft sofort die notwendigen An­ordnungen.

Linz, 13. Marz. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat verfügt:

1. Die österreichische Bundesregierung hat soeben durch Gesetz die Wiedervereinigung Oesterreichs mit dem Deutschen Reich beschlossen. Die deutsche Reichsregierung hat durch ein Gesetz vom heutigen Tage diesen Beschluß an­erkannt.

2. Ich verfüge auf Grund dessen: Das öster­reichische Bundesheer tritt als Bestandteil der deutschen Wehrmacht mit dem heutigen Tage unter meinen Befehl.

3. Mit der Befehlsführung der nunmehrigen deutschen Wehrmacht innerhalb der österreichischen

Not! Standartenführer Dr. Dr. Sammern-Frankeneck

Tagen aus Wollersdorf und anderen berüchtigten Folterlagern der Systemzeit entlassen worden sind. Kann es für sie eine schönere Freude geben als die­sen Vorbeimarsch vor dem Führer mit ihren alten Kameraden, mit ihren alten Formationen, unter dem Jubel ihrer Volksgenossen aus dem ganzen großen Deutschland? Wahrend des Vorbeimarsches kreisen Bomber, Jagdflugzeuge und Fernaufklärer über der Stadt. In das Jubeln der Menge, in das Spielen der Musikzüge mischt sich ihr Donner aus den Lüften zu einem ehernen symbolischen Gleich- tlang. So zieht Sturm um Sturm der SA. am Führer vorbei.

Dann meldet der ff-Führer Oberösterreichs,

Mit der Vorbereitung der Volksabstimmung beauftragt. Linz, 13. März. (DNB.) Der Führer hat gende Verfügung erlassen:

1 e i ch s g e s e h: es hat folgenden Wortlaut:

Auf Grund des Artikels 3 Absatz 2 des Vundes- lierfafsungsgesehes über außerordentliche Maßnah- nen im Bereich der Verfassung BGB. I Nr. 155/1934 hat die Bundesregierung beschlossen:

Artikel 1.

Oe st erreich! st ein Land des Deutschen Reiches.

1- Ich erteile Gauleiter Bürckel, Saar-Pfalz, den Auftrag, die NSDAP. in Oesterreich Zu reorganisieren.

2. Gauleiter Bürckel ist in dieser Eigenschaft als kommissarischer Leiter der NSDAP. von Oester­reich mit der Vorbereitung der Volks­abstimmung betraut

gez. Adolf Hitler.

Oesterreichische Soldaten besuchen ihre Kameraden in Deutschland.

München, 13. Marz. <DNB.) Zur Bekräfti- gung der deutschen Einheit werden in den kom­menden Tagen Truppenteile österreichi- scher G r e n z g a r n i s o n e n reichsdeutsche Nachbar st ädte besuchen. Am Montag kom­men je eine Ehrenkompanie von Innsbruck nach Garmisch, von Kufstein nach Ro­senheim sowie von Salzburg nachBerch- t e s g a d e n. Die letztere Kompanie kommt auch nach München, wo sie am Montagabend zu­gunsten des Winterhilfswerkes des deutschen Volkes ein Konzert gibt. Eine Kompanie ist bereits am Sonntag in Lindau eingetroffen.

desleiter Major Hubert Klausner, hat den Partei­genossen Joseph Nemetz zum Führer der DAF- in Oe st erreich ernannt. Er ist beauf­tragt, die kommissarische Leitung des Gewerk­schaftsbundes zu übernehmen und die bis­herige Soziale Arbeitsgemeinschaft (SAG.) zu liqui­dieren. Die Landesleitung Oesterreich der NSDAP, hat ihren Sitz in die Räume des früheren Hauses der Vaterländischen Front verlegt. Im Amt des Landesleiters führen Pg. Glo - p o t s ch n i g g das Stabsamt, Pg. Dr. Rainer das Politische Amt.

Die Obergruppe der SA. in Oesterreich wird von Oberleutnant a. D. Dr. L u k e s ch geführt.

Oer Führer verleiht Botschafter v.papen das Goldene Ehrenzeichen.

Linz, 13. März. (DNB.) Die Nationalsozia­listische Parteikorrespondenz meldet: Der Führer hat den Botschafter Franz von Papen in Würdi­gung feiner wertvollen Mitarbeit in die NSDAP, aufgenommen und ihm das Goldene Ehrenzeichen verliehen.

Annahme von Anzeigen für die Miltagsnummer bis8'/.UHr des Vormittags

Grundpreise für 1 mm höhe

für Anzeigen von 22 mm Brette 7 Rpf., für Text­anzeigen oon70mmBrette 50 Rpf..Platzvorschrist nach vorh. Dereinbg.25°^ mehr.

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Stellen--, Vereins», gemein­nützige Anzeigen sowie ein­spaltige Gelegenheitsanzei­gen 5 Rpf..Familienanzei- gen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche AnzecgenöRpf. Mengenabschlüsse Staffel B

Regierung beschlossene iungsgeseh über die jung Oesterreichs mit pom 13. März 1938 wird

-Kur! Damit ch etwas für i getan!

HERZ*

Artikel 2.

Sonntag, den 10. April 1938, findet eine freie and geheime Volksabstimmung der über ?0 Jahre alten deutschen Wänner und Frauen Oesterreichs über die Wiedervereinigung mit dem Deutschen Reich statt.

Artikel 3.

Bei der Volksabstimmung entscheidet die W e h r - heil der abgegebenen Stimmen.

Artikel 4.

Die zur Durchführung und Ergänzung dieses Lundesverfassungsgesehes erforderlichen Vorschriften werden durch Verordnung getroffen.

Artikel 5.

1. Dieses Bundesverfassungsgeseh tritt a m Tage seiner Kundmachung in Kraft.

2. Wit der Vollziehung dieses Bundesverfasfungs- gesehes ist die Bundesregierung betraut.

(gez.) Seyß-Jnquart. Glaife-Horstenau. Wolff, hueber. Wenghin. Jury. Neumayer. Rhein- thaler. Fifchböck.

Bundespräsident Miklas zurückgetreten.

Seine Befugnisse

auf den Bundeskanzler übergegangen.

Dien, 13. Wärz. (DRV.) Amtlich wird mit- Keleilt: Der Bundespräsident hat auf Er­suchen des Bundeskanzlers mit Schreiben vom 13.Wärz feine Funktionen zurückgelegt, hiermit gehen gemäß Artikel 77 Punkt 1 der Ver­fassung von 1934 feine Obliegenheiten auf den Bundeskanzler Dr. Seyß-Jnquart über.

Ergänzung des Kabinetts Geyß-Lnquart

Wien, 13. März. (DNB.) Der Bundespräsident hat auf Vorschlag des Bundeskanzlers den Landes­leiter der NSDAP, in Oesterreich, Major a. D. Hu­bert Klausner, zum Bundesmini st er für i e politische Willensbildung, ferner lden Gruppenführer der ff Dr. Ernst Kalten- brunn er, den Pg. Ministerialfekretär Dr. jur. Dr. phil. Friedrich Wimmer und den Führer 3>es nationalsozialistischen Soldatenbundes, Oberst des Generalstabes Maximilian Angelis, zu Staatssekretären ernannt. Dr. Wimmer wurde dem Bundeskanzler zur Vertretung im Ge­samtbereich des Bundeskanzleramtes beigeordnet, Dr. Kaltenbrunner dem Bundeskanzler in den An­gelegenheiten des Sicherheitswesens und Staats­sekretär Angelis in den Angelegenheiten des Bun­desministeriums für Landesverteidigung. Staats­sekretär Dr. S k u b l ist als Staatssekretär für Sicherheitswesen zurückgetreten.

GauleiierVürckelkommiffarischer LeiierderASDAp.mOesterreich

Drog.H.EIges, bei, Frankfurt, reuzplatz 9/10» ichottiLsämt- bach: Solms- arlKlelmjwy

Inanzeigen 'mäßigte" 5 pt. für die reröffentllcht

Der erste Vorbeimarsch der österreichischen Nationalsozialisten vor dem Führer in Linz Oie deutsch-österreichische Jugend umjubelt den Führer.

Vertin, 13. März. (DRV.) Reichsminister Dr. Zoebbels gab Sonntagabend vor Vertretern der jeutschen Presse die folgenden Gesetze und Versü- zungen bekannt:

Die Reichsregierung hat das folgende Ge­setz befchloffen, das hiermit verkündet wird:

Das von der österreichischen Bundes-

Das österreichische Bundesheer Bestandteil der deutschen Wehrmacht

Vereidigung aus den Führer und Obersten Befehlshaber.

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seine Männer vorn Schwarzen Korps. Ungewohnt ist ihr Anblick im Zivilanzug mit Stahlhelm und Hakenkreuzarmbinde. Auch ihnen wird eine stür­mische Begrüßung durch die riesige Menge am Do­nauufer zuteil. Bannführer S ch o p p e r meldet dem Führer seine Jugend. Dann kommen die Jun­gen, die in ihren Schulen und an ihren Arbeits­plätzen so viel Verfolgungen ausgesetzt waren, die aber nun mit stolzer Freude an diesem Ehrentag der österreichischen Nationalsozialisten teilnehmen. Ihnen schließen sich die Reihen des BDM. an. In wunderbarer Disziplin ziehen die Mädel am Führer vorbei. Gerade ausgerichtet sind ihre Rei- hen, obwohl man ihnen allen ansieht, daß sie am liebsten zum Führer vorstürmen und ihm alle die Hand schütteln möchten. Den Beschluß des Vorbei­marsches bildet wieder eine Abteilung der ff. Fast eine ganze Stunde hat der Vorbeimarsch gedauert. Der brausende Jubel und die unendliche Begeiste­rung, die während der ganzen Zeit ununterbrochen angehalten haben, verstärken sich noch einmal in diesem Augenblick, als der Führer nach allen Sei­ten die Volksgenossen grüßt und sich ins Hotel zu­rückbegibt. -

Das Großdeutsche Reich.

In seinem Artikel 88 bestimmte das Diktat von St. Germain:Die Unabhängigkeit Oester­reichs ift unabänberlid), es sei denn, daß der Rat des Völkerbundes einer Abänderung zustimmt. Daher übernimmt Oesterreich die Ver­pflichtung, sich außer mit Zustimmung des gedachten Rates, jeder Handlung zu enthalten, die mittelbar oder unmittelbar oder auf irgendwelchen Wege, na­mentlich bis zu feiner Zulassung als Mitglied des Völkerbundes im Wege der Teilnahme an den Angelegenheiten einer anderen Macht seine Un­abhängigkeit gefährd en könnte." Nachdem bereits am Samstagabend in Linz das Haupt der neuen nationalsozialistischen Bundesregierung Oester­reichs, Bundeskanzler Seyß-Jnquart, in seiner Begrüßungsansprache an den Führer des gesamt­deutschen Volkes Adolf Hitler die Ungültigkeit dieses Artikels erklärt hatte, hat die österreichische Bundesregierung nun auch durch den formellen Be­schluß der Wiedervereinigung Oesterreichs mit dem Reich das schmachvolle Diktat hinweggefegt, das deutsche Brüder, deutsche Länder für immer vonein­ander trennen wollte. Das Großdeutschs Reich, von dem die Besten unseres gesamtdeutschen Volkes geträumt haben, seit das herrliche Reich der deutschen Kaiser des Mittelalters verfallen und schließlich nach einem langen Schattendasein, - von mächtigen Territorialfürsten in den Hintergrund ge­drängt, ja von den letzten Trägern der Kaiserkrone zugunsten der habsburgisch-lothringischen Hausmacht selbst zurückgestellt worden war, bis schließlich Kai­ser Franz II. 1806 die Kaiserkrone niederlegte, das Großdeutsche Reich ist nun Wirklich« feit geworden.

1848 die deutsche Revolution und der Versuch des Frankfurter Paulsparlaments waren gescheitert, 1866 hatte gezeigt, daß die kleindeutsche Lösung eine notwendige Etappe auf dem Weg zum Reich aller Deutschen war. Die Waffenbrüderschaft im Welt­krieg, der Zerfall des österreichisch - ungarischen Völkerstaates und die Verkündung des Anschlusses an das Reich durch die damalige Regierung Deutsch- Oesterreichs ließen die nationalen Hoffnungen wie­der erstehen. Aber eine entscheidungsoolle Stunde fand im Reich ein schwaches Geschlecht. Das brutale Verbot der Entente verhinderte den Zusammen­schluß. Erst das unter der nationalsozialistischen Staatsführung innerlich gesundete und erstarkte, mit stolzem gerechtfertigtem Selbstbewußtsein er­füllte deutsche Volk schuf die Voraussetzung, den Fehler von damals wieder gutzumachen. Ein bis aufs äußerste gequältes Volk hat in Oesterreich durch einen revolutionären Akt echter nationaler Leidenschaft sich eines volksfremden Regimes ent­ledigt und dabei eine Disziplin bewiesen, daß der im Volke vollzogene Anschluß an das Reich nun schon nach drei Tagen durch Gesetz besiegelt werden kann, lieber den Ausgang der für den 10. April anberaumten Volksabstimmung kann kein Zweifel bestehen. Deutsch-Oesterreich will zum Reich und auf ewig mit den übrigen deutschen Stämmen ver­einigt bleiben. Darüber gibt man sich auch im Ausland keinerlei Täuschung mehr hin. Der Traum der deutschen Einheit ist durch Adolf Hitler Wirk­lichkeit geworden. Daran ändern auch keine papie­renen Proteste der Demokratien des Westens, dis den Ereignissen, die sich in diesen Tagen in Oester­reich abgespielt haben, hinterher hinken. Ueberall dort aber, wo man den Sinn der Geschichte be­griffen hat und die Elemente einer neuen politischen Ordnung in Europa erkannt hat, wie in Rom und Belgrad, empfindet man dankbar, daß die Wieder­vereinigung Deutsch-Oesterreichs mit dem Reich die Beseitigung eines gefährlichen Spannungsherdes in Mitteleuropa bedeutet. Das wird man auch in Prag, London und Paris einsehen lernen und den vollzogenen Anschluß als das zu würdigen wissen, was er in seiner Auswirkung tatsächlich ist, ein wesentlicher Beitrag zur Konsolidierung Mittel­europas und damit zur Befriedung der Welt. L.

WieninderhistorischenGiunde

Freudentaumel

bei derBerkündung der Wiedervereinigung

Wien, 14. März. (DNB.) Nach den Tagen der ungeheuren Spannung brach am Sonntagabend Wiens größte Stunde an. Um 21 Uhr verkündeten die Lautsprecher den vielen hunderttausenden in den Straßen die stolze Kunde von der amtlich vollzogenen Wiedervereinigung Deutsch-Oesterreichs mit dem Reich. Ein einziger jubelnder Aufschrei der Erlösung brauste über die Straßen, vom Stephansplatz über die Kärntnerstraße bis zum Ring, vom heldenvlatz vor der Burg, wo Tausende den nächtlichen Auf­marsch der Hitler-Jugend erwarteten, hier ver­künden die Führer der Hitler-Jugend ihrer Gefolg­schaft diese historische Nachricht.Der Anschluß i st dal" braust es mit unbeschreiblichem Jubel wie ein Sturmwind über den Platz. Nicht geringer ift der Jubel bei den immer noch einrückenden

3. Ich habe (Bauleiter Bürckel mit der Vollmacht ausgestattet, alle Wahnahmen zu ergreifen oder anzuordnen, die zur verantwortlichen Erfüllung des erteilten Auftrages erforderlich sind.

Linz, den 13. Wärz 1938.

Gez.: Adolf Hitler.

Die Führer von DAF. und SA. in Oesterreich.

Wien, 13. März. (D!^B.) Die Volkspoliti­schen Referate haben zu bestehen aufge- hört. Die bisherigen Dolkspolitischen Referenten unter Leitung von Dr. Walter P e m b a u r sind beauftragt, die Wiedergutmachung von Schäden, die die Nationalsozialisten erlitten haben, zu organisieren. Der österreichische Rund­funk wurde der Hauptabteilung 7 Propaganda der Landesleitung Oesterreich der NSDAP, ange­gliedert. Er wird mit den reichsdeutschen Sendern in treuer Kameradschaft Zusammenarbeiten. Der Führer der österreichischen Nationalsozialisten, Lan-

Metzeim Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhefsen

vrnL und Verlag: vrühische Unlverfilätsdruckerei «.Lange in Siehe». Schristleiivng und Geschäftsstelle: Zchulstrahe 7

Wiedervereinigung Oesterreichs mit dem Mich.

Veschluß der österreichischen Bundesregierung als Reichsgesetz verkündet. Bundespräsident Miklas zurückgetreten. Am -IV.April Volksabstimmung in Oesterreich.Gauleiter Bürckel mit der Vorbereitung beauftragt.-Das Bundesheer

Linz, 13. März. (DNB. Zum ersten Male mar­schierten am Sonntagnachmittag in Linz d i e österreichischen Nationalsozialisten in ihren alten geschlossenen Formationen der SA., ff, der HI. und des BDM. am Führer vorbei. Die Männer, die jahrelang in Kamps und Verfol­gung, unter dem Gummiknüppel und in den Fol­terlagern der vergangenen Systemzeit für den Füh­rer und die Bewegung gekämpft haben, wurden an diesem Tage für ihre beispiellose Treue und Aufopferung zwei Tage nach dem Umbruch herrlich belohnt. Zum ersten Male marschierten sie noch in Zivil zwar am Führer vorbei und bewiesen ihm, daß Deutsch-Oesterreichs SA. und ff und die tionalsozialistische Jugend trotz Verfolgung und in alter Kampfbereitschaft steht.

Das Donauufer am Hotel Weinzinger bei großen Donaubrücke von Linz nach Urfahr ist einer unübersehbaren Menschenmenge besetzt. Führer tritt auf die Straße, empfangen von dem tosenden Jubel. Neben ihm sieht man den Landes­hauptmann und Gauleiter von Oberösterreich, Pg. Eigruber, mit anderen österreichischen Partei­genossen und der Begleitung des Führers. Parter- genoffen und SA.-Männer auf Motorrädern und Kraftwagen eröffnen mit wehenden Fahnen den Vorbeimarsch. Dann kommt die österrei­chische SA., vorweg der Musikzug der Standarte Linz, der mit dem Badenweiler Marsch vor dem Führer einschwenkt. Der Stabsführer der SA.-Bri- gade Oberösterreich, Standartenführer Franz herb, meldet dem Führer die österreichische SA. harte, kantige Gesichter, die jetzt vor Freude aufleuchten, da sie zum ersten Male wieder an ihrem Führer vorbeimarschieren. Unvergeßlich für sie alle ist dieser Augenblick, da der Führer jeden einzelnen von ihnen mit erhobener Rechten grüßt, jedem einzelnen von ihnen ins Auge schaut und ihnen dankt für ihren Kampf und ihre Treue. In ihren Reihen sind viele DA.- und ff-Männer, die erst in den letzten

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