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Ein Film von der Insel Bali mit all seinen Schrecknissen dei Dämonen u. der unvergleich­lichen Schönheit der Südsee.

die ihre schwedische Staatsbürgerschaft behalten wollen, auf etwa 100 000, während die Gesamtzahl der in Schweden geborenen und im Auslande leben- den Schweden mit etwa 1 2 v. H. der Reichs­schweden geschätzt wird. Das ergibt eine Zahl von etwa 700 000. Nach Ermittlungen des schwe­dischen statistischen Zentralbüros dürfte das Aus- landsschwedentum erster und zweiter Generation etwa 2 Millionen betragen. Der Antrag Nylanders weist in seiner Begründung auch auf ausländische Vorbilder, besonders auf die A u s l a n d s o r g a - nisation der NSDAP, und die ständigen Tagungen der Ausländsdeutschen in Stuttgart hin.

Kleine politische Nachrichten.

Zn Erwiderung des früheren Besuches einer pol­nischen Offiziersabordnung bei der deutschen Wehr­macht, begibt siä) General der Infanterie Lieb­mann mit einigen Heeresoffizieren auf Einladung des polnischen Kriegsministers nach Warschau Den deutschen Offizieren werden verschiedene pol­nische Heereseinrichtungen gjyeigt werden.

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Der derzeitige Gouverneur von Barbados, Sir Mark Young, ist zum Gouverneur des Tanganjika-Gebiets" (Deutsch-Ostafrika) ernannt worden als Nachfolger von Sir Harald Mac Michael, der zum Kommissar von Palä­stina und Transjordanien ernannt' worden ist. Zum Gouverneur von Barbados wurde der Kolonial­sekretär von Britisch-Guyana, Waddington, bestimmt.

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Der nationalspanische Heresbericht meldet: An der Front von Teruel wprden die vordersten Linien ausgerichtet. An den übrigen Fronten gibt es nichts Neues.

Aus aller Welt.

Südamerikanifche Tigerkahe als Geburtstagsgeschenk für Hermann Göring.

Aus Maracaibo (Venezuela) ist ein seltenes Ge­burtstagsgeschenk für Ministerpräsident, General­oberst Göring erngetroffen. Kapitän Winand, der Führer des Hapag-DampfersAlemania", der den Interkolonialdienst der Hamburg-Amerika-Linie in Mittelamerika-Westindien versieht, hat dem Reichsjägermeister eine Tigerkatze übersandt. Es handelt sich bei diesem schönen Tier um eine der in den südamerikanischen Tropen lebenden Pardelkatzen (Ozelot). Die Reise über den Ozean auf dem Motor­schaffCordillera" der Hapag hat diese seltene Ge- burtstagsgabe ausgezeichnet überstanden.

Der Filmschauspieler Gösta Ekman f.

Der schwedische Filmschauspieler Gösta Ekman ist im Alter von 47 Jahren in Stockholm g e st o r - b e n. Ekman, der als Charakterdarsteller am Stock­holmer Theater begonnen hatte, kam schon 1913 zum Film. In Deutschland wurde er durch seine Filmrollen als Faust, Gösta Berling und Sweden- hjelm besonders bekannt.

Eine Zentralstelle für sämtliche italienischen Organisationen Südwestdeutfchlands.

Das italienische Generalkonsulat beabsichtigt in Frankfurt a. M. eine Zentralstelle sämtlicher italienischer Organisationen Südwestdeutschlands zu schaffen. In dem im Westend gelegenen Hause Wiesenau Nr. 1 sollen sowohl die Konsulate als

auch die Sektionen des Faschio und Dopolavoro zusammengefaßt und eine italienische S ch'u l e eingerichtet werden. In Frankfurt a. M. befindet sich das italienische Generalkonsulat unter Leitung des Generalkonsuls Marchese Ferrante di R u f f a n o. Zu dem Generalkonsulat gehören Hes­sen, Hessen-Nassau, Baden bis hinab nach Kon­stanz, die Pfalz und das Saargebiet. In Saar­brücken und in Mannheim bestehen Vizekonsulate, in Karlsruhe und Wiesbaden Konsulatsagenturen.

Eine Studienkommission italienischer Jndustrievertreter in Frankfurt.

In Frankfurt a. M. befindet sich eine Studien­kommission, die im Rahmen des Ley-Cianesti-Ab- k^mmens aus Arbeitnehmer- und Arbeitgeber-Ver­tretern der italienischen Industrie gebildet wurde. Bisher wurden München, Augsburg, Ulm und Stuttgart besucht. In Frankfurt, wo sie von Gau­werkscharführer Holzapfel begrüßt wurden, werden sie auch die sozialen Einrichtungen der IG. Far- benIndustrie kennenlernen. Von Frankfurt aus geht die Reise weiter nach Köln, Burg Vogelsang, Düsseldorf, Leverkusen, Berlin und Nürnberg.

Deutsche Schachmeisterschaft wieder in Bad Oeynhausen.

Per Großdeutsche Schachbund wird die diesjährige Mei st erschuft von Deutschland in der Zeit vom 24. Juli bis 7. August wiederum in Bad Oeynhausen austragen. Die Vorkämpfe für die Zu­lassung finden bereits im Frühjahr statt.

Der Rhein

in 24 Stunden um einen Weler gestiegen.

Die Niedrigwasserperiode des Rheins, die bereits seit Oktober andauert, ist jetzt zu Ende gegangen. Die Schneeschmelze in den Alpen und am Nieder­rhein sowie die starken Regenfälle dercketzten Tage, haben ein schnelles Steigen des Wa s s e r s be­wirkt. Seit Jahren hat der Rhein nicht mehr einen so niedrigen Wasserstand gehabt wie im letzten Vier­teljahr. In den letzten 24 Stunden ist das Wasser um einen Meter gestiegen. Der Wasserspiegel steigt zur Zeit stündlich um 6 Zentimeter.

DieSchleswig-Holstein- verlieh Kapstadt.

Das SchulschiffSchleswig-Holstein" ist von Kap­stadt nach Port Elisabeth ausgelaufen. Zu einem Empfang beim deutschen Gesandten Leit­ner waren etwa 70 Persönlichkeiten des öffent­lichen Lebens erschienen, unter ihnen auch zahlreiche englische Marineoffiziere, ferner der italienische und der japanische Geschäftsträger. Während des Emp­fanges brachte Minister Fourie das Hoch auf den Führer aus. Nach einem Empfang der deutschen Kolonie an Bord des Schulschiffes, an dem etwa 1500 Personen teilnahmen, und nach einem Bord­konzert, verließ das Kriegsschiff den Hafen.

Samoan Clipper" explodiert. Besatzung umgekommen.

Der amerikanische FlugzeugträgertenderAvocet" kehrte nach Samoa zurück und brachte die in der Umgebung einer Oellache aufgefundenen Trüm­mer des abgestürzten GroßflugbootesSamoan Clipper" und auch einige Kleidungsstücke der Be­satzung mit zurück. DieAvocet" hatte den ganzen Tag nach den Leichen der siebenköpfigen Besatzung gesucht, doch mußte sie schließlich die Hoffnung auf­geben, die Leichen aus dem von Haifischen wim­melnden Meer zu bergen. Die verkohlten Trümmer deuten an, daß das Flugboot einer Explosion 3um Opfer fiel, als es Brennstoff bei einem ßqn=

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Wiesedr, den 13. Januar 1938.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Friedrich Weller und Kinder.

Die Beerdigung findet Sonntag, 16 Januar, nachmittags 2 Uhr, vom Trauerhause Möserstraße^ö aus statt 209D

Am Montagabend entschlief nach langem, mit großer Ge­duld ertragenem Leiden in ihrem 55. Lebensjahr unsere liebe, unvergeßliche, treusörgende Mutter

Frau Wilhelmine Umbeer

geb. Minor.

, In tiefer Trauer: Geschwister Waldemar, Friedrich und Sofie Umbeer.

Gießen (Asterweg 72), den 13. Januar 1938.

Die Einäscherung fand auf Wunsch der Verstorbenen in aller Stille statt.

Heute mittag 12% Uhr wurde mein lieber Mann, unser lieber Vater. Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwa­ger und Onkel

Georg Mandler

S chreinerm eister

im Alter von 63 Jahren von seinem schweren Leiden erlöst

Im Namen der Tieftrauernden : Helene Mandler, geb. Lenz und Angehörige.

Heuchelheim, den 13. Januar 1938.

Die Beerdigung findet am Samstag, 15. Januar, nach­mittags 3 Uhr, vom Sjerbehause Kirchstr. 7 aus statt

___________________________________213D

Donnerstag, den 13. lanuar 1938, entschlief sanft nach langem schweren Leiden meine liebe Frau, unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Emma Weller

geb. Junker

im 43. Lebensjahr.

dungsversuch über Bord warf. Beamte der Pan- american Airways erklärten, der infolge der Kata­strophe unterbrochene Flugverkehr zwischen Hawai und Neuseeland werde mit neuen Flugbooten wieder ausgenommen werden.

Wolfsrudel beunruhigen die polnischen Bauern.

Aus verschiedenen Teilen Polens wird das Auf­tauchen starker Wolfsrudel gemeldet, die immer dreister werden und besonders in Ostpolen b i s i n die Dörfer vordringen. In einem ostgalizischen Dorf sollen Wölfe eine fünfköpfige Familie zer­fleischt haben. Die Wölfe dringen bis in die frühe­ren preußischen Provinzen vor. Besonders in der Tucheler Heide und in der K a s s u b i s ch e n Schweiz, in der Nähe von Karthaus und Berent richten die Bestien unter dem Wild und auch unter den Haustieren erheblichen Schaden an.

700 Tote bei der U.-Bahn-Explosion in Madrid?

Zu dem schweren Explosionsünglück, das sich am Montag in der Madrider Untergrund­bahn ereignete, erfährt dieEpoque", daß nicht 100 Personen, wie gemeldet, sondern 7 0 0 Per­sonen ums Leben gekommen sein sollen. In Madrid übe man eine außerordentlich scharfe Pressekontrolle aus, so daß sich die Nach­richten über das Unglück noch widersprächen.

Büchertisch.

Peter Raabe: Deutsche Mei st er. (Reden aus festlichen Anlässen.) 92 Seiten. Brosch. 0,90 Mark. Verlag Gustav Bosse, Regensburg. (293) Prof. Dr. Dr. e. h. Peter Raabe, der Präsident der Reichsmusikkammer, die markante Führergestalt des deutschen Musiklebens, will in diesen Reden keine belehrenden Vorträge geben, sondern in knapper und verständlicher Form das Wesen der einzelnen Meister als ein Ausdruck per­sönlichen Bekennens aufzeigen. Dabei wird manchem schon Bekannten dennoch Neues durch den gewähl­ten Blickpunkt abgewonnen, indem der Urfasier seine Einstellung scharf abgrenzt, allzu bequeme Schlagworte auf ihren Geltungsbereich hin unter­sucht, ihren tieferen tiünn begründet und mit äußerst klarer Formulierung neue, bisher wenig oder auch gar nicht beachtete Werte hervorhebt. Franz Liszt, dessen Deutschblüti^eit übrigens erst in jüngster Zeit erwiesen wurde, fte^t bei P. Raabe, als dem Verfasser der großen Liszt-Biographie (1931, Cotta-Verlag, Stuttgart) im Vordergrund des Interesses: er würdigt ihn hier sowohl als um­fassende Künstlerpersönlichkeit wie auch in seiner zukunftsträchtigen Bedeutung für die Entwicklung des deutschen Musiklebens. In Beethoven sieht er den Menschen mit der sittlichen Kraft des Kämpfers, und in- der Gegenüberstellung mit Richard Wagner wertet er den einen als dramatischen Symphoniker, den andern als symphonischen Dramatiker. In der Weber-Rede klärt er den Begriff des Romantischen in der Musik und damit auch das Wesen der roman­tischen Oper Webers. Joh. Brahms erfaßt er von seiner Wesensbestimmtheit als Norddeutschen her; bei Anton Bruckner spürt er den letzten Wurzeln des Schaffens im Lichte der Persönlichkeit nach. Ein Büchlein, das sich nicht mit der einmaligen Kenntnisnahme seines Inhalts erschöpft, sondern immer wieder den Leser fesselt und ihn zum Nach­denken anregt; eine Sammlung (mit einer Bild­tafel der besprochenen Meister geschmückt), die mit Recht umfassende Verbreitung für sich beanspruchen kann. Dr. Hermann Hering.

Der Fußball-Schiedsrichter. Mit dem Abc der Fußball-Regeln. Von A. Hofschneider und Carl Koppehel. Franckhsche Verlagshandlung in Stuttgart. Preis kart. 2,80 Mk. (146) Dor über sechs Jahren erschien dieses Buch in erster Auflage, und es hat sich rasch viele Freunde er­worben. Der Schiedsrichter, der auf dem Sport­platz seinen Mann stellen wollte, empfand es als unentbehrlich. Nun istDer Fußball-Schiedsrichter" neu herausgebracht worden. Die vielen Interessenten werden das Buch mit großer Spannung erwartet Haben, denn in ihm sind nun die Regeländerungen, die die vergangenen Jahre gebracht hahen, aus­führlich berücksichtigt. Die Neuordnung im deut­schen Sport, insbesondere auch die einheitliche Linie im Fußballsport, findet in dem neuen Buche ihren klaren Niederschlag. Fast, ist es überflüssig, beson­ders darauf hinzuweisen, daß das Buch für jeden möglichen auf dem Spielfeld in Erscheinung treten­den Fall klare Auslegungen und Entscheidungen an die Hand gibt. Das Buch erfaßt universell alles, was sowohl der Schiedsrichter, wie auch der Spieler wissen muß. Zahlreiche Abbildungen im Text er­gänzen unmißverständlich das geschriebene Wort.

Wetterbericht.

An der Vorderseite der im Zentrum zwischen England und Island gelegenen-^Störung setzte sich auch am Donnerstag in lebhafter Weise die Ueber- flutung des europäischen Festlandes mit Warmluft fort. Die Erwärmung erreichte dabei mit 10 Grad über dem Jahresdurchschnitt liegende Temperatu­ren ihren Höhepunkt. Die Nacht zum Freitag brachte mit dem Fortzug einer kräftig entwickelten Störung stürmisch auffrischenden Westwind, verstärkte Nieder­schläge und leichte Abkühlung. Mit der Verlagerung des Sturmwirbels nach Norden tritt leichte Besse­rung, aber noch keineswegs volle Beständigkeit ein.

Aussichten für Samstag: Zeitweise auf­heiternd, doch noch unbeständig und späterhin wieder zunehmende Niederschlagsneigung. Temperaturen wenig geändert, lebhafte südwestliche Winde.

Aussichten für Sonntag: Noch unbestän­dig, doch etwas freundlicher.

Lufttemperaturen am 13. Januar: mittags 8,4 Grad Celsius, abends 9,7 Grad; am 14. Januar: morgens 6,0 Grad. Maximum 9,9 Grad, Minimum 5,7 Grad. Erdtemveraturen in 10 cm Tiefe am 13. Januar: abends 1,6 Grad; am 14. Januar: mor­gens 3,8 Grad. Niederschläge 15,2 mm.

Wintersport-Wettetbericht.

Rhön. Wasserkuppe: Nebel, 0 Grad, 70 cm Gesamtschneehöhe, Pappschnee, Ski möglich.

Schwarzwald. Feldberg: Regen, + 3 Grad, 100 cm Gesamtschneehöhe, Pappschnee, Ski gut.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr.,W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. 2). 21. XII. 37: 11000. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckörei R. Lange, K -G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Cinzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der

Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 » gültig.

18711921

Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ab­leben unseres lieben Al­terskollegen

Joseph Sauer in Kenntnis zu setzen. Gießen, den 13. Jan. 38. Die Trauerfeier findet Montag, den 17. Jan. unr 11 Uhr statt. Zahlreiche Beteiligung erwünscht. 207D Der Vorstand.

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