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Aus -er engeren Heimat

Handball im DRL-Kreis Gießen

Unentsch. Verl.

Kreisklasse

ist nur das

Wirtschaft.

r wei neue Motorspritzen in Lich.

* Lich, 13. Dez. Am gestrigen Montagpach-! Strafhaft porgeführt, erneut wegen ähnlicher Delikte mitag übergab der Feuerwehrdezernent beim Kreis- ( Zu verantworten. Die Hauptverhandlung war schon

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In der zweiten Ergebnis des Spieles

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Rhein-Mainische Vörse.

Mltagsbörse schwächer.

Pkte. 16:2 8:2 8:2 6:4 4:8 2:8 0:12

Mty, Gießen Barbara Gießen Luftwafft Gießen 1960 Gießen Heuchelheim 1860 Marburg Ockershausen

Der Iftjähxige H. Sch. Wurde bereits vor einigen Monaten mit einem Komplizen wegen Motorrad­diebstähle verurteilt. Nun hatte sich Sch., aus der

Gießen wurde auf eigenem Platz und dazu nicht ganz unverdient von dem NeulingBarbara" Gießen mit 6:2 geschlagen. Dieses Ergebnis hat den Tabellenstand nicht unwesentlich verändert. Es stehen nunmehr drei Mannschaften mit der gleichen Punkt­zahl an der Spitze, und zwar Mtv., Barbara und'die Luftwaffe. Ob nach dieser neuerlichen Niederlage der Wt». weiterhin ernsthafter Anwärter für die Mei­sterschaft ist, bleibt abzuwarten:

gpran; denn auch diesmal zeigte sie wieder ein recht gefälliges Spiel. Das Können reichte aber immer

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noch nicht aus, um Londorf, das mit den besten Aussichten in die zukünftigen Kampfe geht, gefährlich werden zu können. Der Sturm, der wohl gut kom­biniert, läßt die nötige Durchschlagskraft vermissen, und die Verteidigung ist nicht ganz auf der Höhe. Wenn diese Mängel einmal ausgeglichen sind, wird es auch dort vorwärts gehen.

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Der Tv. Lützellinden benutzte den spielfreien Sonn­tag, um einer alten Rückspieloerpflschtung nachzu­kommen.. Er trat in Butzhuch gegen die neu zu- samrnengestellte Elf des Tuspo. Butzbach an und ver­lor unverdient hoch mit 8:3. Die Platzbesitzer waren im ganzen gesehen zwar etwas besser, sie verstanden sich aber auch viel besser mit dem grundlosen Platz, der Lützellinden zu feiner einheitlichen Aktion kom­men ließ. Zudem mußte die Mannschaft auf Grund eines Mißverständnisses eine ganze Halbzeit lang mit nur 10 Mann spielen.

Reichs- Schiiyetlkämpfe des Arbeitsdienstes.

Die Reichs-Schiwettkämpfe des Apheittzdienstes werden in diesem Winter in der Ostmark, in der Umgebung von Innsbruck, vom 17. bis 19. Februar durchgeführt. Je nach den Schnfevechältnissen ro rb als Schauplatz der Wettbewerbe die nähere Um* gebung von Innsbruck und das Gelände in der Nähe von Seefeld gewählt.

Wilde Gerüchte über den Parathyphus in Grünberg.

Line Richtigstellung des Staatlichen Gesundheitsamtes Gießen.

Keine Lagd ohne brauchbaren Hund

Hauptversammlung des Iagdgebrauchshuntvereins Oberheffen.

Der LuftWnffenfportverein kam kampflos in den Besitz der Punkte, weil Heuchelheim keine Mannschaft zusammenbekam.

Die beiden noch ausstehenden Spiele Werden Wahr? scheinlich keine all»u große Tabell länderung mehr bringen, so daß al") die tzpannung für die Rückspiele gewahrt bleibt. Der Tabellenstand:

Unbekannten auf der Straße gekauft zu haben. Diese Einlassung klang zwar reichlich unglaubhaft, doch das Gericht konnte hem Angeklagten keinen Diebstahl nachweifen. Es verurteilte ihn aber wegen Hehlerei und Betrugs unter Einbeziehung der früheren Freiheitsstrafe zu einer Gefängnis- strafe von einem Jahre. Zwei Wochen Untersuchungshaft wurden dem Angeklagten seine Strafe angerechnet.

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Rundfunkprogramm

INillwoch. 14. Dezember.

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nach­richten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.30: Gaunachrichten. 9.40: Kleine Rat­schläge für Küche und Haus. 10: Schulfunk: Der Eembalist des großen Königs. 11.40: Leistungswett­kampf der Landjugend. 12: Aus dem Betrieb der Fa. Schunk & Ebe, Heuchelheipi: Werkskonzert. Ausfüh­rung: Musikkorps des Inf.-Regts. i 16, Gießen, Lei­tung Stabsmusikmeister Krieg; 13: Nachrichten. 13.15: Mittogskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Das Stünd­chen nach Tisch.: Mderbuch der Woche. 15.15: Politischer Scheinwerfer. 15.30: Frauenschaften der Gegenwart: Leuchtende Lampen glitzernd Ge- schmeid. 15.50: Bei Weihnachtsgeschenken an Bücher henken! 16: Kaffee verkehrt aus Wien:Die Wiener Mittwoch-Jause" bringt Gesang, Musik und Fröhlichkeit. 18: Ein Wort an alle. 18.10: Volk und Wirtschaft:Aluminium ein Rohstoff der tausend Möglichkeiten". 18.20: Asphalt, Bohle Schere. 18.30: Schöne deutsche Weihnachtslieder. 19: Fliegen­des Deutschland. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Kleines Konzert der Jugend: Wir spielen Bach, Beethoven und Mozart. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der jun­gen Nation: Lied der Ostmark. Große Zeiten im Spiegel ihrer Dichter. 21: Lieder von Franz 6rhu= bett. >2: Nachrichten. 2Z IZr Unsere Kolonien;Pe­ters kämpft um ein deutsches Kolonialreich".

Der setzte Sonntag hat zweifellos die größte! SA. 116 Gießen Tv. Londorf 5:12. Ueberrafchung der Vorrunde gebracht. Der Mtv. Langsam aber sicher kommt die Mannschaft der SA.

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Aus dem Arbeitsplan für das kommende Jahr ist besonders bemerkenswert, daß nicht nur der eiaent- ^agdgebrauchshund in den verschiedenen B^. tehhundschlägen nachdrücklich gefördert werden soll (Verbands-. Jugend- und Gebrauchsprüfung), son­dern daß auch der deutsche Stöberhund (Wachtel) und der gerade im Pogelsbepg viel alsFörster­hund geführte Dachshund in das Arbeitsgebiet ein- bezogen und in geeigneter Weise, die bereits fest- gttegt wurde, gefördert werden sollen. Das wert- polle Leistungsblut, das in vielen unserer einhei­mischen Erdhundschläge (Dackel und Terrier) steckt und nicht durch eine Ausstellungszucht verdorben wurde, muß erhalten bleiben, zumal in einer Zeit, mo dem Erd Hund wieder eine hervorragende Rolle m her Bejagung des Raubwildes Zukommt.

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Rentenwerten stark beachtet wurde. Außerdem hiel­ten sich die Käufer weiterhin fast völlig zurück. Am Montanmarkt waren besonders Per. Stahl gs- hrückt mit 102,50 bis 101,75 (103), Hoefch und Mannes-

Gießener Schilüufei- auf der Wassersuppe.

Hinein in den Schiwinter 1938/39", so lautete die Parole, als Gießener Schiläufer am vergangenen Sapißtag über die Autobahn noch Alsfeld und von dort über Fulda, Gersfeld zur Wasserkuppe fuhren. Herrsichep Firnschnee, wie er sonst nur im Früh­jahr vorzutrefsen ist, lag auf den weiten Kuppen der Rohn. Nur wenige haften den Schnee- uni) Wetter­berichten getraut. Aber diese wenigen wurden reich­lich belohnt. Morgens wurde ein kleiner Schikurs an den steilen Hängen nach Abtsroda abgehalten, in der Mittagspause lag man in der Sonne oorm Gasthaus zum deutschen Flieger, während am Nach­mittag der Temposchwung aus dem Sommerschlaf hervorgeholt wurde.Hinein in den Schiwinter 1938/39" so lautet auch die Ueberfchrift zu einem Schifilm- und Lichtbildervortrag, der am kommen­den Donnerstag, 1Z. Dezember, um 20 Uhr, im Kunstwissenschaftlichen Institut in der Ludwigstraße vom Schiklub Gießen in Verbindung mit dem Jn- m für^ Leibesübungen an der Universität Gießen

Als Abfchlußder Trockenschikurse wird ein Lehrfilm von den ersten Anfängen des Schisäua? lings bis zum saufenden Temposchwung des Schi­meisters vorgesührt. Buntaufnahmen aus Damuls in Tirol, dem Standort der diesjährigen Weihnachts- fchifahrt, führen in die Hochgebirgswelt mit ihren einzigartigen Erlebnisfen.

Die Ergebnisse der Kreisklassen.

1. Sreisklaffe.

©rpßen-Buseck Heuchelheim 4:8; Lollyr Wißmar l?:0; Garbenteich Großen-Linden 3:3; ßeihgeftern Mufchenheim (kampflos für Leih­gestern); Hungen 7^7 Lollar II (Gef.-Sp.) 5:1; Stein­bach Klein-Linden (Ges.-Sx^) 9:6.

® räumliche Ausdehnung feiner Arbeit über die 1 hinaus machte gewisse orqanisa-

tori|che Umänderungen nötig, zu Deren (Einfügung Die ^rfamsnlung eine neue Satzung beschloß, die por allem Vertrauensmännern in Gestalt erprobter ji eb t ' 5^nbm ä n n e rn allen Iagdkreisen vor-

Die satzuntzsgemäße Wahl des Dereinsobmaflstes einftimmige Wiederwahl be$ verdienten elthengen Vereinsführers August Pascoe. Er berief in den engeren Beirat: Stabsjägermeister Studienrat Holzel (Schriftführer), Bankdirektor Z e l t m a n n (Schatzmeister), Gaujägermeister N i - c o l aus, Kaufmann Fritz Jung und Dr. van Bentheim als Beisitzer. Im erweiterten Beirat treten hinzu für die einzelnen Jagdkreise: Carl Grünewald (Alsfeld), gorftraf i. R. K o ch (- bingen), Rektor Becker (Friehbek-a), Oberst a. D- Kock (Gießen), Curt R i e d e s e l, Freiherr zu E i s e n b a ch (Lauterbach).

Am Sonntag hielt der ©ebrauchshundverein ! Gerhessen, der die Fortführung der erfolgreichen Hcbrauchshundearbeit des früherenHubertus^ in Hießen sich zur Aufgabe gestellt hat, seine Haupt- äerfammluna im HotelHindenburg" ab.

Aus dem Ueberblick, den der Vereinsohmann, In­genieur August Pascoe (Dutenhofen), über die Entwicklung gab, trat der (Erc-f- :-------t m11

gliederwerbung klar zutage bestand von 104 zu Beginn

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Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 12. Dez. Es notierten (Ge­treide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W9 204, W 11 206, W 12 207, W 13 208, W16 211, W 18 213, W 19 215, W 20 217, Roggen RH 189, R12 190, R 14 192, R 15 193, R 16 195, R 17 196, R 18 197, R 19 199 Groß­handelspreise Der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Futterhafer. Weizenmehl Type 812 W 13 29,45, W 16 29,45, W 18 29,45, W19 29,45 W20 (Kreis Alzey) 29,45, W 20 (Kreis Worms) 29,80 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Für Weizenmehl Type 812 mit Beimischung von Mais­backmehl liegen die Preise 30 Pf. unter den Notie­rungen. Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R15 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W 13 10,75, W 16 10,90, W 18 11,00, W 19 11,10, W 20 11,20 Mühlenfestpreis ab Müh­lenstation. Roggenfuttermehl R19 12,50, Rogaen- vollkleie R 19 11,00, Roggenkleie R 12 9,95, 15

1015, R 16 10,25, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlen- festpreis ab Mühleflstatjon. Treber. Wiesenheu, handelsüblich, gefunb, trocken 5,00 bis 5,20, Wiesen- heu, gut, gesund, trocken 6,00 bis 6,20, Kleeheu, gut, gefunb, trocken 7,00 bis 7,50, Luzerneheu, gut, ge­sund, trocken 7,56 bis 7,80, Weizenstroh, bindfaden gepreßt oder gebündelt 2,80, Roggenstroh do. 3,00, Hafer- und Gerstestroh do. 2,60 bis 2,70 Erzeuger­preis ab Erzeuger-Verladestation.

Jranffurler Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 13. Dez. (Vorhericht.) Um 16 Uhr war folgende Marktlage: Darauftrieb: 579 Kälber, 83 Hämmel, 124 Schafe, 3026 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 65 Mark, Hammel 30 bis 50 Mark, Schafe 20 bis 42, Schweine 50 bis 59. Makklyexlguf: Kälber unh HchWeine ZUgeteilt, Zchase und Hammel mittelmäßig.

Wilhelm L.a n g begrüßte die zahlreich Erschienenen. Bürgermeister Weil sprach über die Ausgaben De? neuzeitlichen Feuerloschvolizei. Die Feuerwehr- Sa^eF Wagner, Obergüsse, Otto

selten, Obergasse, und Otto Weil, Mohrgasse, wurden vom Overbrandmeister zu Oberseuerwehr- mannern ernannt. Den Abschluß bildete ein Kame- rodschaftsabend, der die Mitglieder noch einige stunden in froher Unterhaltung, wobei für das e^ne größere Summe gesammelt wurde, beisammenhielt, "

Kreis Wetzlar.

5 Dutenhofen, 12. Dez. Die hiesige K r i e - gerkameradschaft hielt in der Gastwirtschaft Gambrinus" einen Appels, verbunden mit Film- porträgen ab. Zahlreich waren die Kameraden mit Mßn Angehörigen erfchien?n. Kameradschaftsführer Weber hieß den Ortsgruppenleiter Pg. Sonne- b.9 rn und den Redner des Abends, Krejspropa- gandawart A n a ck e r (Wetzlar), sowie die zahlreichen Kameraden herzlich willkommen. Anschließend wurde der Gefastenen^des Weltkrieges und der Bewegung gßdacht. Ktttspropagandawart 21 na der hielt dann ein? längere Ansprache, in der er zunächst über die großen Errungenschaften be§ Führers sprach. Weiter würdigte er hie Arheit des NS.-Reichskriegerbundes; er forderte auf, allezeit treu zum Führer zu stehen. Im Llnfchluß daran wurde her FilmUnsere neue Wehr­macht" gezeigt, in dem echter Soldatengeist zum Aus­druck kam. Zn einer weiteren Ansprache und Film­vorführung sprach der Redner über die deutschen Kolonien und unseren unvergänglichen Anspruch auf deren Besitz. Insbesondere schilderte er den Kampf der deutschen Schutztruppe gegen vielfache fteber- macht. Gedichte umrahmten die Vorträge. Einige Musikstücke verschönten außerdem den Abend. Mit Worten des Dankes an den Redner schloß der Kame­radschaftsführer den anregenden Abend. Für die Kriegerwaisen wurde ein ansehnlicher Betrag ge­sammelt.

Amisgerichi Gietzen

amt Gießen, Regierüngsrat Kk. Fuhr, in wart des Kreisfeuerwehrfühxexs P o u f f i e r , eines Vertreters her BranÄverficherungskammer Hessen, des Bügermeifters Geil von Lich, des Beigeord; neten von Nieder-Beffingen und von Vertretern der Wehren zwei neue M p t o r s p r i tz e n , von denen eine für die Stadt Lich und eine für Die Gemeinde N i e d e r - B e s s i n g e n in Dienst ge­stellt wurde. Die Stadt Lich hat mit Rücksicht auf chren ausgedehnten Stadtbereich nunmehr zwei Motorspritzen. Bei dem jetzt von her Stadt Lich angeschafften Gerät handelt es sich um einen luft­bereiften Anhänger mit Schutzwagen für die Motor­spritze. Hie Leistungsfähigkeit dieser beiden neuen Motorspritzen beläuft sich auf 1100 Liter Wasser pro Minute. Die erste praktische Erprobung der Spritzen erfolgte am Teich des hiesigen Schloh- parks.

Entwicklung gab, trat der Erfolg einer großen Mit- aliederwerbung klar zutage. Von einem' M.talieder- mstand von 104 zu Beginn hieser Werbung un Fe­bruar 1938 ist die Mitgliederzayl auf heute 347 ge­stiegen und der Verein damit an bie 4. Stelle unter allen Gebrauchshundoereinen im Reick; vorgerückt, dne Arbeit, die bereits durch die Verleihung der Ehrenplakette des Gebrauchshündverbandes an den Lereinsobmann fhre äußere Anerkennung gefunden hat. Ermöglicht wurde der Erfolg durch enge Zu­sammenarbeit mit den Kressjagernleistern und Hege­ringleitern in dem ehemaligen Iaadgau Oberhessen, Hessen Gaujägermeister, Oberförstmeister Nico­laus, immer wieder die Föroerung des deutschen .vielseitigen Gebrauchshundes als weidmännische Pflicht betont hatte. So wie es für ejnen Gebrauchs-

Landkreis Gießen.

* Lollar, 12. Dez. Pfarrassistent Alfred W i ck wurde vom Landeskirchenamt mit Wirkung vom i. Dezember zum Verwalter der Pfarrei Langstadt, Dekanat Groß-Umstadt, ernannt. Sein Nachfolger wurde Pfarrvikar Lstthar Biedenkopf zu Lim­burg, ein Sphn hes Lehrers Zuftus Biedenkopf zu Gießen.

00 Beuern, 12. Dez. Im Saal pon Sommer- lad fand eine Generalversammlung der B e - Zugs- und Absatzgenossenschaft statt. Direktor Schwalb gab bekannt, daß Lagerhalter Pfeiffer aus Altersrücksichten die Lagersteile habe kündigen müssen. Diese Lagerftelle müsse neu be­setzt und entsprechende Lagerräume beschafft wer­den. Der neue Lagerhalter müsse sich einer Prüfung unterziehen. Die Lagerräume müßten aufnahmefähig fein für 200 Zentner Futtermittel, für 200 Zentner Dunaemittei, für 200 Zentner Kohlen und 106 Zent­ner Saatgut. Rechner Ranft gab anschließend einige Rundschreiben bekannt. Im Steinbruch Damm ereignete sich ein Unfall. Der Arbeiter Karl S ch l i e ß n e r geriet unter Schuttmasf-n, die sich Unter dem Einfluß des anhaltenden Regens gelost hatten. Er erlitt Verletzungen im Rücken, hie 'eine Ueberführung in die Klinik nach Gießen notwendig Mchten.

8. L g n g - G ö n s , 12. Dez. Am Samstag« ybend fand hiß Axünhungskejer unfern Frei- willigen Feuerwehr statt. Oberbrandmeister

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legen- (einmal anberaumt worden. Man hatte den Termin ------ wieher abgesetzt und den Angeklagten auf feinen Geisteszustand untersuchen lassen. Das ärztliche Gutachten besagte aber, daß der Angeklagte wohl ein unbehe^-rfchter Psychopath ist, aber keinesfalls an intellektuellem Schwachsinn leidet. Die 2lnklage warf dem Sch. vor, ein Herren- und ein Damen- fahrrad gestohlen zu haben. Der Angeklagte bestritt die Diebstähle unh behauvtete, die Räder von einem

mann gaben je 0,25 v. H. nach, Rhejnstahl gehalten mit 127,75. Verhältnismäßig behauptet lagen auch IG. Farben mit 148,25 (148,50) und Reichsbank mit 186,50 (187). Maschinenwerte gingen bis 1 v. H. zurück, Moeyus aber unverändert 122,50, ebenso Junghans mit 98,65. Van Eleftrpwetten lagen AEG. schwächer mit 113 bis 111,75 (113), ebenso Gesfürel mit 128 bis 127,50 (128,75), während Licht und Kraft bei 6,3 v. H. Netto-Dividenden- abggng 0,75 v. H. anzogen auf 128,50.

Am Renten markt ennäßigten sich Reichs­altbesitz auf 127,8Q (128), ferner im Freiverkehr Kornmunal-Umschuldung auf 92,05 (92,10), späte Schuldbuchforderungen auf 97,75 (98) und 4 v. H. Rentenbank-Ablösung auf etwa 89 Brief (89,50). Goldpfandbriefe wurden bis zu 1 v. H. herabgesetzt und halten jetzt meist bei 99 v. H., nur einzelne Institute blieben bei 100. Auch Kommunal-Obli- gationen gingen vielfach auf 98,75 (99) zurück, ferner blieben Stadtanleihen angeboten. 1926er Dresden kamen nach Pause mit 96,13 (98) zur Notiz. Jndustrie-Öbligationen gaben teilweise 0,50 d. H. und mehr nach. Gut gehalten waren Reichs­bahn-PA. mit 123,65 (123,50).

Im Freiverkehr wurden u. g. genannt: Dingler - 9tz bis 100 (98.50 bis 100,50), Katz & Klumpp 95 bis 97 (96 bis 97), Rastatter Waggon 51 bis 53 (51,50 bis 53,50), Ufa Film 81,75 e (82,25). Tagesgeld noch ohne Erleichterung und unverändert 2,75 v. H.

Abendbörfe gehalten.

Die Abendbörse verlief sehr still. Die Zurückhal- tung dauerte an, ebenso kamen noch kleine Abgaben heraus, was teilweise zu weiter leichten Rückgängen fsthrte, doch konnten sich die meisten Papiere auf pem ermäßigten Mittagsftand halten. Die Berliner Schlußbasis wurde indessen vielfach mäßig unter­schritten. Beachtung fand die Anordnung hinsichtlich der Verwertung des jüdischen Efsektenbesitzes für die tzßvl)ksfth?Nde Ratenzahlung auf die Sühneleistung. Etwas niedriger lagen Adlerwerke mit 101,oO (102),

hundinann unvorstellbar ist, daß man eine Jagd »yne den brauchbaren Hund überhaupt weidgerecht besagen kann, so sehr muß auch von ihm immer wieder gefordert werden, daß zum mindesten jeder Jagdausübungsberechtigte den geringen Jahresbei- trag aufbringt, der die Zucht und Prüfung des Ge- chrauchshundes zu fördern bestimmt ist. In diesem sinne immer wieder zu werben und aufzuklären, nruß die Ausgabe der nächsten Zeit fein. Dann wird es auch möglich, dem Abrichter und Führer, der meist den nicht auf Rosen gebetteten Berufsjagern an gehört, die Hilfe angedeihey zu lassen, ohne die er seine wichtige Aufgabe für die deutsche Jagd Nicht leisten kann. Beide, Hund urtb Führer, zu för- Öern ist aber die Zukunftaufgabe des Vereins.

Gesfürel mst 126,50 (127), Rheinmetall mit 127 f 1.2.8) und Conti Gummi mit 203 (203,50), ander _ m ... se'sts erholten sich Licht und Kraft um 0,50 o. H. auf

Frankfurt a. M., 12. Dez. Die Rückbildung! 127,50. Montanwerte lagen behauptet: Buderus der Aktienkurse setzte sich fort. Obwohl sich 104, Mannesmann 104,75, Rheinstahl 1^7,25, Der­bys Angebot im allgemeinen ist engen Grenzen ein. Stahl 102. IG.-Farben 0,40 v. H. unter Berlin, hielt nur stellenweise wurden größere Betrage jedpch 0,13 v. H. über hiesigem Stand mit 147,65. WM Verkauf gestellt, ergaben sich eryeut durch-,Sonst notierten u. a.: MAN 135, Bemberg 131,50, schnittliche Einbußen von etwa 1 v. H., die aber i Scheideanstalt 191,50, Holzmann 140, Metallgesell- im weiteren Verlaufe eine Ausdehnung um etwa > schäft 116. Am Einheitsmarkt lagen Bankaktien un- 0^0 bis 1 v. H. annahmen. Die Uufnahmenejgung, verändert. Sachtleben nach Pause 2,25 o. H. höher blleb schwach, wobei auch das weitere Angebot in j mit 182,75, Henninger unv. 122. Am Rentenrnarkt ff«» ^ar das Geschäft ebenfalls gering. Reichsaltbesitz

UNV. 127,86, ferner 6proz. JG -Farben mit 117,50, Kasseler Bezirks-Verband mit 97; Siemens Deben- tpres noch Pause 180 (179,50). Von Pfandbriefen wurden Preuß. Zentral-Stadtschgft Reihe 27 nach Pause mit 99 (100) notiert.

Vom Staatlichen Gesundheitsamt für den Stadt- und Landkreis Gießen wird uns geschrieben:

In den letzten Wochen sind in Grünberg einige Mlle von Paratyphus aufgetreten, einer an ft eh senden Krankheit, die sich im wesentlichen in Durch- fallsericheinungen äußert und im allgemeinen gut- qrtig verläuft. "Die Zahl der Erkrankten beträgt zur Zeit 18, davon befinden sich fünf zur befferep Isolierung in der Klinik in Gießen, zehn bereits auf dem Wege der Besserung. Das Staatliche Ge­sundheitsamt Giehep hat nun lediglich als Vor­sichtsmaßnahme in voriger Woche die vorüber? gehende Schließung der Swulen in ©rünberg an­geordnet, da hier durch Benutzung ' gemeinsamer Pborte in Verbindung mit llnreinljchkßft die Gefahr der Verbreitung des Krankheitserregers besonders groß ist. Die «Lchulfchsießung, die ja nichts Außer­gewöhnliches ist in Gießen z. B. war die Goethe- schule bis zum gestrigen Montäg wegen Diphtherie- erkrankung-en 14 Tage lang geschlossen gab leider in der Umgegend und sogar in ©rünberg stlhst den wildesten Gerüchten Anlaß. Man siirach von Hunderten von Erkrankungen, von Todesfällen durch eine gefährliche Seuche' und an­derem mehr. Das Staatliche Gesundheitsamt weist darauf hin, daß diese Uebertreibung nicht den Tatsachen entsprechen. Die ©rünberger Paratyphusfälle sind in der Hauptsache leich­terer Natur. Die meisten Pattenten befinden sich, wie gesagt, bereits auf dem Wege der Wieder­herstellung, und wenn jeder Reinlichkeit bewahrt und die übrigen angeordneten Vorsichtsmaßnahmen befolgt, dann wird zweifellos die völlige Eindäm­mung der Krankheit in kurzer Zeit möglich fejst. Die oben erwähnten unsinnigen Gerüchte, die eine ganz unangebrachte Beunruhigung in die Bevöl­kerung getragen gaben, find auf Pas Entschiedenste

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2. kreisklasie.

Saasen Geilshausen 2:3; Harbach Grünberg 2:1; Treis Krofdorf 0:5.

Großen-Buseck verscherzte sich durch eine knappe Niederlage, an der der Torwart nicht ganz schuldlos war, feine erste Anwartschaft auf den Meistertitel, denn schon am nächsten Sonntag wird voraussicht­lich die Entscheidung fallen. Lollar siegte über die nicht vollzählig erschienenen Wißmarer nach Belieben und sorgte so für das beste Torverhältnis in der Gruppe. Sehr gut schlug sich Garbenteich, das dem Gegner aus Großen-Linden einen wichtigen Punkt abnahm. Mufchenheim verzichtete kampflos auf Spiel uyd Punkte, die dem Gegner sthr zustatten kommen. In einem Freundschaftsspiel schlug Hun­gen die nicht vollzählig antretenden Lollarer. Stein­bach hatte sich zu einem Freundschaftsspiel die Mannschaft von Klein-Linden verpflichtet und siegte üherzeugend.

Hart war der Kampf in Saasen, wo Geilshausen Mühe hatte, dem Gegner eine knappe Niederlage beizubringen, ©rünberg schlug sich recht gut in Har­bach und mußte sich erst nach der Halbzeit knapp geschlagen bekennen. Einen hohen Sieg landete Krofdorf in Treis und holte sich damit die Tabellen­führung.

Wiener Fußball in Gießen?

Der VfB -Reichsbahn steht in Unterhandlung mit einem großen Wiener Vexein, man hofft, daß das Spiel, das am zweiten Feiertag zum Austrag kom­men soll, zum Abschluß kommt.

Korbball und Fußball in Ruttershausen

Die Knaben der Mainzlarer Schule traten in Rut­tershausen gegen die dortigen Schüler in einem Fußballspiel an. Die Mainzlarer siegten mit 2:0 Toren, Dis Mädchen der beiden Schulen bestritten ein Korbball-Wettspiel, das mit dem Ergebnis von 1:1 Punkten endete.