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drese Reichs»

4*

4. Fortsetzung.

(Nachdruck verboten!)

vor

leid)

Beerens Wagen glitt durch die Müringer Psxge

die verdrehen mir das Wort ian MiM. Ich le den ftrip.hen!*

..Dsn suchen wir alle, Elisabeth! Und mir alle

Lun ge Kämpfer gegen Hunger unv Kälte

Oas Gebiet Hessen-Naffau bereitet sich zur Reichsstraßensammlung vor.

den Kardinal werden Wir alle auch einmH erfebep: das ist die Weisheit hes Alters, Aber was ist der Feldherr in der Mitte?"

Schwerin.

Är Gespräch war varausgeglitten ip die Heimat oder hatte sich mit Jago Schmid beschäftigt.

Woher kanntest du ihn eigentlich?" fragte tzlisa« beth.

Wie gesagt, er hat mir ein ptzgk Bilder ab- gekauft. Und zchar mit Sachkenntnis und stttfchmack. Aber das war schon spä^r. Kennengelernt habe ich ihn bei einer Wobltätigkeitssache, im Künstlerha=>, zugunsten alter und verarmter Maler; da führte ihn

Kassel, wo er angeblich Geschäfte haste.

Am zweiten Tage dieser Flucht nach der Heirat waren die fränkischen Häuser entschwunden, es ging in Niedersächsische hinein; über Magdeburg, lStßn? dal landeten sie nach scharfer Fahrt am Abend in

Wil MU WM?

Vornan von Hubert Rausse.

l^Might hy Ulbert Langen/Georg Müller, München.

Sie versuchte ein Lächeln, aber es gelang ihr nicht. Mas haste sie nur gesagt?

Alle Klarheit war- mst einem Schlage von ihr gsWichen, ihr Gefühl flutete wie eine brandende Welle über ihr zusammen. Fort, fort und heim! Bon ihrem Herren her kre-f es ihr heiß in Stirn und Mangen.

Sie schritt, als fei sie auf der Flucht vor sich selbst, als erste in den Dom, hinein in die ZufluM aller irrenden Seelen.

Kühls Dämmerung empfing sie, in den hohen Wölbungen standen die Jahrhunderte still. Der Pag

und Musikznge der HZ. und die Fanfarenzüge des Jungvolks üptzn. Pon allen Werbemitteln wird di^ Zugenh in diesem Zähre Kedrapch machen, denn sie hat in ihrer Gesamtheit den Willen, drese Reichs- strahepsgmmlung mit einem gewaltigen und jugend­frischen Schwung durchzuführen, dem sich wohl kein Volksgenosse entziehen können wird.

Zn allen Htyndarten dex HI. leiten am Ist. De­zember Eröffnungsappelle die SamWlaktion ein. Zu diesem Appell sprechen Gebietsführer Brandt und Gauamtsleiter Haug über den Reichssender Frank­furt. Zn den Kreisstädten unseres Gäues treten die Einheiten an, um von ihren Bonnführern und dep Kreisamtsleit.ern der NSV. die letzten Anweisungen

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NSG.R u f der Jugend", so lautet die Pa­role der gesagten Hitler-Zugqnd unseres Gaue^ zur diesjährigen R e i ch s st r a ß e n s a m m l u n g für Pas M H M. am Lammenden lpamstog und Sonn? tag. Zwei Tage lang soll dieser Ruf her Zugend: «chelft'uns helfen!" durch die Straßen von Stadt und Dorf erschallen, zwei Tage lang werden dl? Lungen und Wähel mit der Sammelbüchse und dem Kasten mit Abzeichen sich an jeden tzokksZenossen wenden und ihn" bitten: Nimm auch du uns in diesem Jahr wieder eines Ab.

"2Z Millionen Abzeichen will die Hltler?Jugend am Wochenende absetzen, und sie wird es Masten, Zm letzten Jahr waren es 18,7 Millionen. Ws Wzeichen gelange» hübsche Hplzfiguxen zum Perkauf, hie von Heimarbeitern in der Eifel hergtzstellt werden und in lebendiger und kunstvoller Weise das Lehen der Jugend'in Pen einzelnen Monaten des Jahreskaufs zeigen. Für jeden wird es einen hgsonderen Anreiz Hedeüten, alle 12 Abzeichen zu erwerben, da sie auch einen geeigneten Schmück für den Weihnachtsbaum darstellen.

In den Einheiten der hessen-nassauischen HI. werden die Vorbereitungen zur Straßensammlung getroffen, die den Großeinsatz der gesamten Hitler- Jugend für das Winterhilfswerk bedeutet. Der vor­jährige schnelle Absatz der Holzabzeichen gab Per? anlassung, die HZ.^Sammelaktion 1938 auf zwei Tage zu beschränken. Der Erfolg desTags der na­tionalen Solidarität" gibt unserer Jugend einen Grund mehr, sich mit allen Kräften dafür einzu­setzen, daß sie ihre vorjährige Leistung um ein be­deutendes übertrifft. Noch größer aber ist das Pe? streben, dem Führer für seine großen geschichtlichen Taten in dem zur Neige gehenden Jahre zu danken.

In Zusammenarbeit mit der NSV.-Gauamts- leitung hat dje Gebietsführung Heffen?Nasfau einen Aktionspkan ausgestellt, der für die Einheiten die Richtlinien ihres Einsatzes enthält. In hen Gefolg- schatten und Fäbrlein wird npn tüchtig an der An­fertigung von Spannschildern und Msrbeplakaten gearbeitet, !W Spiel- und Singscharen, Spielmanns-

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in denen er selbst mst den Jubilaren Freud pnd Leid geteilt hastet Er erinnerte an die Zeiten vgr dem Krieg, an die'Jahre der Kameradschaft wäh­rend des Weltkrieges, an die Zeit des Verfalls nach 1918 und des Wiederaufstiegs nach IW. Mit den besten Wünschen für die Zukunft übergab Reichs­bahnamtmann Hammel dann die Ehrenzeichen. Zubflar Jüngst dankte namens der Jubikare für Ehrung Ukch Glückwünsche und schloß Mt dem Ge­denken' des Führers. Im Namen der gesamten Per leg schäft beglückwünschte her Betriebsführer des Bahnbetriebswerks Gießen, Neichsbahnamtmann Geldsetzer, die Jubilare. Er erinnerte an die gute Zusämmenarbeit und forderte zu weiterer treuer Pflichterfüllung dem Staat und der Alkge- meinhett gegenüber auf. Liedoorträge des Lokomo­tivführer-Gesangvereins (Leitung: Dirigent E. R t c o l a i, Großen-Buseck) umrahmten die schone Aeier. GckäSlinse am Gut der Allgemeinheit

In der Nacht zum vorigen Sonntag zerstörten drei junge Leute einige von den großen Glaskugeln der neuen Beleuchtungsanlage auf dem Anlagenbeet am Luhwigsplatz. Dank der Tatkraft und Umsicht eings Anwohners des Ludwigsplatzes, der zufalsig den Porgang bemerkt hatte und sich sofort auf die Verfolgung der Uebeltäter begah, gelang es diesem Mann, die' drei Schädlinge am (M der Allgemein­heit am Nahrungsberg zu stellen und einen pon ihnen \o lange feftzuhalten, bis er der Polizei üb er­geben werden konnte. Dadurch war es auch möglich, die Namen der beiden anderen Uebeltäter zu er­mitteln. Alle drei sehen mit Recht einem gehörigen Denkzettel entgegen.

In der letzten Nacht vergriffen sich wiederum Bu- benhände an einer Einrichtung, die von der Stadt­verwaltung zum Besten der Allgemeinheit geschast sen wurde. In diesem Falle wurde die Anlage der elektrischen Beleuchtung des Weihnachtsbaumes an

Elisabeth M ihn gn und schüttelte ihren blonden Kopf. Sie Mob ihre Hand unter Schmids Arm und 38g ihn einen Schritt heiseite. Sst hatte ganz klare Außen und sagte:Damit es keinen Irrtum gibt, Jago. Mas Sie denken, ist falsch, ijnd es könnten falsche Folgerungen daraus entstehen. Ich habe Ihnen gar nichts übel ge.nfl.mmen, und haste Ihnen nichts zu psrAeihen. Dst Küsse sind flicht die ersten meines Lebens. Ich bin nicht vor Ihnen u^d Ihren Bewerbungen geflohen, spndern vor mir sechst. Sie können mich nicht fangen, Jago, und Sie können Mir anch nicht helfen,' Helsen kann M mir pur allein!"

Jägo machte ein seltsam enttäuschtes Gesicht. Er Fgr in seinem Sechstaefühl, er war im Kern seiner Sicherheit getroffen. Jetzt erst empfand er die Ab? lehnung. Er lißß Arme und Schulter sinken und sgh wie verlegen in die Runde weit umher, Mas sollte er mit seinen Händen machen? Er war das Zupacken gewöhnt. Aber das half hier nichts. Und warten wär für ihn eine bittere Medizin.

,.MäZe es Ihnen gelingen, Elifaststh", sagte er. Und bald gelingen, auch meinetwegen!^

Magnus von Beeren klappte seine Zeitung zu­sammen. Er tat, als ob er gar nichts gemerkt habe.

Ganz schmeichelhaft, Elisabeth! Sachlich leider

WM s« fei keif' : der

Nsebrau^ fabelt Plakette d. Cobmann HrnwAp1^

M? Mager ! [aü,k.J Gei ÄH "» L brauch ' & kann. «g?I°rd-l .'auiitwsf,

Sie suchen den Frieden zu früh. Sie müssen etwas anderes suchen,' etwas Näheres, Mutvolleres! Rötex muß ßs sein! Uber pun zu meiner WMMß: Ein alter reicher Fürst, dem das Leben wenig an äußeren Gütern und irdischen Wünschen versagt hatte, rvukd^ gefragt, was ex wohl werdest und sein möge stuf' dies er West, wenn er sein Lehen noch einmal zu leben huste. ,Wns sch sesn Möchte^ sagst? e$; Hpin Ms dieser Mett, wenn ich wählen konnte, wie ich will? Das will ich Euch jggen; Die ersten dreißig Jahre eine schöne Frgu, die zweiten dreißist Jahre ein siegreicher Feldherr, und die letzten dreißig Jahre ein Kartzinall"

I Elisabeth und Heeren fanden die Hefchichte gut- Uber was sie mit ihrem Wunsch nach Frieden zu tun habe, fragte Elisabeth.

,^Sehr dH<\ sagte Jago Hhnen hgt tzgs Leben wenigstens den ersten der Wünsche erfüllt: Gie sind eine schöne Arau, Elisabeth! Und sie haben es ge­nießen und kosten dürfen, wie wenige schone Frauen: die Menschen, die Zeitungen, die Bilder jggen esz Ihnen. Aber Sie sind nichs zufrieden damit. Zm Gegenteil, Sie sind unzufrieden: Sie verlangen plötzlich, ein Kardinal oder ein Doqnherr zu sein, und sie glauben, den Feldherr» einfach überspringen zu können!"

Ich verstehe", sagte Elisabeth. Die drei mären bei den Wagen gngekommen. lieber den Platz der neuen Residenz flatterten die Tauben. @1-,-, mußte es an den Abschied gehen.Ich verstehe, und will die Geschichte zu deuten versuchen. Die schöne Frau erleben wir alle, gs ist unsexe Jugend, und

der spanische Konsul em. Er hat offensichtlich viel Geld, unh er tut damit, meinen Erfahrungen nach, ore! Gutes. Und was weißt du von ihm?"

Eigentlich wenig", sagte Elisabeth.Unsereins lernt die Älenschen ja mehr vom Standpunkt des Peranügentz aus kennen, sind da war er mit seinen Peseten ein immer" gern gesehener Gastgeber."

Mehr nichts^

,Kaum!"

,,Er ist Kaustnunnf"

^,Ja", sagte Elisabeth, ,chie Schmids scheinen schon seit Generationen in Spanien zu sitzen Sie Han? dekn mit Stastlwaren, mit Messern uni) Scheren und haben ihre Filialen in allen größeren spanische» Städten. Jago erzählt oft davon: 'die berühmten tol^anischen Klingen scheinen auch von den Schmids hergestellt zu werden."

Also ein Auslandsdeutscher, der zur Zeit mst dem hochwertigen fremden Geld in her allen Hei? mat gute Geschäfte machte

Elisabeth nickte. Dann fuhr Maanus fort:Aber er üst hych mehr. Er ist ein Kerk, ein vpllfaftiger Mensch und ein Deutscher, und vielleicht sucht er in der deutschen Heimat sein Glück?"

Er sah zu tzlisabech hinüber.

Aber die schaute geradeaus in die Ferne, wo am abendlichen Himmel sich der Domturm von Schwe­rin in die rötlichen Molken reckte.

Z. Kgpitef.

Wenn die Bauern die Sensen dengeln, kündet sich der Sommer an. Ein lpürziger Duft steigt aus den blühenden Wiefenhangen und Gründen. Das Läuten der Hammer, die die Sensen schärfe», klingt von Haus zu Haus bis in die finkende lsiacht. Elisa­beth 'Hellfahr geht langsam durch die Felder nach Hause. Der Weg steigt mählich an. Hinter ihr sinkt die Sonne und wirst ihren eigenen Schatten vor dis Mße. Wenn sie oben hei der grauen Buche an­gelangt sein wird, liegen Haus und Hof und Heimtzt ygk ihre» Wicke».

Diese Ruhe^, denkt sie, ,,dieser AbenhfrieLe!"

Sie ahnet tjstf die warme würzige Lust-

Oben auf der Pank, unter der Buche sitzt der Vater.

Wie schön, daß wir uns treffen, Kind, komm, setz dich zu mir.-- Wo warst du heute nach­

mittag?"

Er ist all und grau, aber in seinen Augen ist noch eine warme Fröhlichkeit. Er ist glücklich, seine schöne Tochter wieder bei sich zu haben. Er fragt nicht, warum, und er denkt nicht, wie lange; 4t umgibt sie einfach mit seiner selbftvepständlichen sorgenden Liebe.

(Fortsetzung folgt!)

der Plockstraße/Ecke Johannesstraße zerstört, Ferner wurde am heutigen Dienstag früh, offenbar zwi­schen § und 6 Uhr, wiederum eine (Hkaskug'l ber Beleuchtungsanlage am Ludwigsplatz demoliert. Zn diesen beide» Fällen sind Nachforschungen noch im Gange. Hoffentlich gelingt es, auch diese Täter fesh zustellen, damit sie ihren Hohn in gebührender Form erhalten können.

Musikalische Feierstunde in der Oberschule für Märchen.

Die Heilung der sOberschuke für Mädchen und die Schülerinnen selbst bereitete» am gestrigen Mon­tagabend in der Turnhalle ihrer Schule den zM? reich erfchienenen Ellern mit einer musikalischen Feierstunde eine apoße Freube.

Unter Leitung von ZNusiklehrer N e h e l i » g brachte» die Mädchen in starkem Mor und im Streichorchester eine Fülle besten deutschen Lied­gutes'zu'Gehör. Zuerst hörte man einPaftp- rale" für Streichinstrumente und Blockstöte» (R. Keiser), mit dem eine feine Einstimmung für hje abendliche Feierstunde gegeben war. Daftn brachte der Ehor in mehrstimmigen Sätzen unter dem Ti­tel ,,Sommers ßust und Freud^ drei Liedchen zum Porirag, die aus dem 16. Jahrhundert stammte» und durch ihre einfache Melodienführung eine» Ein­blick in das volksl'iedhafte Musikschaffen des Mittel­alters gaben. Auch die weiteren Liedvorträge unter den zusammenfassenden TitelnScherzen und La­chen" undFröhliche Weihnachtszeit" führten zu­rück in eine fängst vergangene Zell. In den Scherz­liedernDie Henne",Der Guhgguch^ mchDas Echo" lag viel ursprünglicher Humor, bpr seine Wirkung auf die Zuhörer nicht verfehlte, Stapken Eindruck machte die Weihnachtskantgte (P- Lübeck), die an Has musikalische und gesangliche Können der Schülerinnen große Anforderungen stellte. Dankbar

** Umzug aus der Pokizeidixektion. Hell dem gefttigen Montag befinden sich die D'.snll- räurne des Einwohnermeldeamts, des Ausländ'r- amts und der Wehrerfafsung nicht nzehr im Ge­bäude der Posizeidirekllon am Landgras-Phill"p? Platz, sondern im erste» Stockwerk des Hguses Neuen Haue 22 (Stadtpost).

**Berkßkonzert bei Schunk & Ebe. Der morgig? Mittwoch bringt für die Gefolgschaft der Firma Schunk & Ebe in Heuchelheim (Windhof) eine schöne Feierstunde. Der Reichssender Frankfurt a, M. oepanstallet mittags in Gemeinschaft mit der Wepk^lellung ein Werkskonzert, das vom Mufik- kgxtzS des Jnfgnterie-Regimenfs 116 unter Leitung von Stabsmusikmeister Krieg ausgeführt wird.

flüchtende Gefühle waren ihm unsympathisch. D4S

gerade liebte er an Elisabeth: ihre Klar-Hetz, ihre» . ...w w . . .... w

Verstand, chr sicheres Gefühl für Form, und das nach Erfurt zu; Schmid lenkte seinen Magss» nach alles schien sie verlassen zu haben; ihr Herz war ein Tummelplatz mädchenhafter Wünsche und un­klarer Gelüste wo war die Elisabech seiner Träume?

WHW., Ortsgruppe Gießen,Nord.

Petr.: Pfundspende für Dezember.

Am Dienstag, 13., und Mittwoch, 14. Hezember, fammels die N«.?yrauenschaft der Ortsgruppe G;e- ßen-Rofd die Pfundspende ein. Die HaUsfrauxn werde» gebeten, die Päckchen bereitzulegen und den Inhalt auf die Umhüllung ^u schreiben.

BDM.-llntergau 116 Gießen.

BPW.-Werk(Staube und Schönheit" Werkschar i (Dienstag)? Dienst fällt bis Januar aus.

BPM.-Werk-Hrupxe 1/116; Alle Mä­del der Kruppe treten am Dienstag,. 12., um 20 Uhr, im Lyzeum an. Auch die Beurlouhten haben zu erscheine». Turn^eyg ist mitzubringen.

Don der Universität Gießen.

Die Dienstbezeichnung mchtbeamteter außexortzent- ficher Professor wurde verliehen: den Dozenten in der Philosophischen Fakultät der Unipersität Gießen Dr. Meyer-Barkhausen und Pr. Z s chi'e tz's ch m a n n für die Dauer ihrer Tätigkeit als nichtbeamtete Lehrer an einer" deutschen Hoch? schule.

Neuer evangelischer Gtandortpfarrer in Gießen.

Im Zuae der Neuordnung der Wehrmachtsfeel- sorge' wurde,'wie wir von der 9. Division hören, der kgmmisfarische Wehrmachtspfarrer S ch u b r j n g mit der Wahrnehmunß der evangelischen Standort? feelsorge in Gießen unh in Marburg beauftragt. Das Landeskirchenamt hat im Einverständnis mit dem evangelischen Feldbischof der Wehrmacht mit Wirkung vom f. Dezember 1938 ab den seicher mit der nehenamllichen evangelische» Standortseelsgrge betrauten Pfarrer Otto Zl u s fe'kd aus dem Nedsn- amt des evangelischen Standortpfarrers hes Stand­orts Gießen entlassen.

Oberstudienrat i. R. Prof. Oßrvald, zo Jahre alt,

Der langjährige Lehrer am Kando^asiLudwigs? Gymnasium in Gießen, der jetzt im Ruhestand 1e- hende Lsberstudienrat Prof. ' O ß w a l d , Werner? wall 24 wohnhaft, konnte am vorigen Samstag in Gesundheit unb Frische seinen 76. Geburtstag be­gehen. Prof. Oßwald ist geborenex Oberhefse, d^r ip Büdingen geboren wurde, in Gießen und 23er« lin studiert hat und vom Jahre 1893 bis 1909 am Gymnasium in Laubach wirkte. Dann kam er nach Gießen, zunächst an das Realgymnasium, bald aber schon zum Gymnasium, wo er bis 1932 im Dienst an der Iugenh stand. Dey großen Krieg machte ep als Hauptmann der Landwehr mit. Bei seinen ehemaligen Schülern^ im Krefsß der alten Soldaten des NS.?Reichskriegerbundes und darüber hinays be' vielen Bolksgenosien in Gießen unh rp Ober- Hessen genießt der verdiente Schulmann hohe Wert­schätzung. Zu seinem 70. Geburtstage sprechen auch wir dem Juhilar nachträglich noch unsere herzlichen Glückwünsche aus.

Goldene Treudienstehreuzeichen für Neichsba^nveamte.

ZM Unterpichtspssum des Pahnhsfs Gießen farch Sonntag vormittag eine Feier statt, in derep RahMßn die Ueberreichung des Goldenen TreMenstehren- zeichens für über Mjährige Dienstzeit vorgestöm- men mmde. Die Auszeichnung erhlelley fgtgenbe Berufskameraden im Reichssiahnb'etriebswerk Gie­ßen: Lokomotivführer Wilhelm Mecker, 2ldpkf Prau», Wilhelm Hamel, Fritz Hester, Milhelm Erle, Wolf Gabriel, Suguft Haas, Christ, Haas, Ludwig Henß, Wllhelm Hirdes, Karl Jungst, Ernst Karl, Zakoh Kopp, Wichelm Luh, Emil Marx, Fntz Martin, Jo­hann Möller, Eduard Siebept und Wagenwerkmei­ster Wilhelm Zecher.

Die Ueberreichung der Ehrenurkunden urtb her Besitzurkunden, wie auch her Glückwunschschreiben der Reichsbahndirektion Franksuxt a. M. geschah durch Reichsbahnamtmann H a m m e l als dem Ver­treter des Amtsvorstandes. In feiner Ansprache gah er einen Rückblick auf die vergangenen 40 Jahre,

hhxte man auch alte TanzWeisen, pur auf Block- flöten gezielt, und die Sonate D-diir von Corelli.

^tubienrat Sr. S ch ä f e r eröffnete und schkpß hie Feierstunde mit herzjichen Worten her gegen« fettigen Verbundenheit von Schule und Elternhaus. Die schönen Darbietungen der Mädels fanden ver­dientermaßen herzlichen Beifall.

Buchführungspflicht im Gaststätten- und AeherbergungSgewerbe.

Fwd. Her Leiter dex Wirtschaftsgruppe Gastftätten- unh 'Beherbergungsgewerbe, Fritz Dreesen, hat ap- georbnet, daß die Mitglieder der Wirtschaftsgruppe vom 1.1.1940 an Bücher nach den elnheillichen, von der Wirtschaftsgruppe aufgeftellten und bekannt- gegebenen Richtlinien führen,

Benutzung von Arbeiterrückfahrkarten im Meibnacktsverkehr beschränkt.

DNB. Infolge des stark gssftieaene» Verkehrs unZ der besonderen Verhältnisse im Zusammen­hang mit der Wiedervereinigung der Ostmark unb des Sudetenlandes mit dem deutschen Mutterreich ist der Wagenpark der Deutschen Reichsbahn in Spitzenoerkehrszeiten sehr stark beansprucht. J», Einvernehmen mit dem Sozialamt der Deutschen Arbeitsfront' hat sich daher die Reichsbahn dazu entschließen müssen,'die Benutzung der zuschlags­pflichtigen Züge am Freitag, 23., Samstag, 24., Montag, 26., und Dienstag, 27. Dezember 1938, so­wie am Montag und Dienstag, unb 3. Januar IsiZH für Reisende mit Arbeiterrückfahrkarten aus- zuschlleßen. Als Ersatz hierfür werden an den glei­che» Tage» in größtmöglichem Umfang Zuschläge freie Weihnachtsürlauberzüge gefahren, die in güg_. ftigen Fahrchanlagen und mit günstigen Ueber-r gangen unb Anschlüssen und soweit möglich mit Schnellzugsgeschwindigkeit verkehren. Diese Ent- lastpngszüge sowie biß zuschlagsfreien Personenzüge können von den mit Arbeiterrückfahrkarten reifem dqn Volksgenossen benutzt wexbe».

17 Motorspritzen im Kreise Gießen,

Am gestrigen Montag würben in Lich wie wir gn anderer Stelle unteres heutigen Blattes berichten zwei neue Motorspritzen in Dienst gestellt. Da­mit hat sich die Zahl der im Kreise Gießen für den Feuerschutz berellftehenden Motorspritzen auf 17 er­höhst

Gießener Wochenmarktpreiie.

* Gießen, 1Z. Dßz. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbuttex, XA kg 1,60 Mark, Matte 20 hiß Pf., Käse, bas Stück 4 bis 9, Wirsing, M kg 9, Weißkraut 6 his 7, Rotkraut 8 bis $, gelbe Rüben und Karotten 9 bis Ist, rote Rüben 9 bis 10, Spinat 15 bis 20, Unterkohlrabi 8 bis 16, Grünkohl 10 bis 12, Rosenkohl 15 bis 30, Feldsalat, lstg 8 his 10, Tomaten, % kg 50. Zwie­beln 13 bis 15, Meerrettich 35 his 60, Schwarz- wurzeln 25 bis 85, Kartoffeln, kg 4 Pf., 5 kg 40 Pf., 50 kg 3 bis 3,50 Mark, Aepfel, kg 32 bis 40 Pf., Nüsts 48 bis 66 Pf., junge Hähne i his 1,20 Mark, Suppenhühner 90 Pf. bis 1 Mark, Gänse 1 bis 1,20 Mark, Tauben, das Stück 50 bis 60 Pf., Blumenkohl 20 bis 50, Salat 5 bis 6, Endivien 5 bis 16, öberfoHrabi 6 bis 10, Lauch 5 bis IQ, Sellerie 10 bis 40. Rettich 5 bis 20, Radieschen, das Bündel 8 bis 12 Pf.

W wie gesagt Herstellung, un uiti diß übrige: W dann i Mg der Ära Jeden erfflä

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* Lich, 18. mitag übergab Mt Tießen, K Mtdes'Kkeis Mretsks " ber 8e? Dllgermeift Ä PPP Mn zwei M. eine für YLH

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SM alters steht er dort hoch am linken Pfeiler des Osttores, glatt an der Wand, mit Kopf und Hinterriß des Pferdes die Pfellgrkanten über? schneidend der deutsche Held, ein Siegfried oder Parzival, der verkörperte Geist der Agnzpollen Hohenstaufenzeit.

' Peeren, der M-aler, sprach. Pehchsam deutete er das plastische Bild. ,,Und dann schließlich", sagt er, ,^er 'Kopf, bester das Haupt. Wie hier alles lebt von Ächt und Schatten. Die breite Stirn, tz« tief? iiegeriben Augen, die markant vorspringende Rase mit dem schmaien Rücken, der kleine voll sich wöl­bende Mund. Dys Ganze umrahmt von den auf Nackenhöhe geschnittenen Locken seht Ihr, wie Licht und Schatten alle Wölbungen mii' Selben füllen und den Blick mir hjnlenken auf bas, was das Wichtigste ist: diese unheiml-ich sprechenden, spähenden Augen!"

Die beiden anderen hörten zu und schauten.

Zn diesem Kopf ist alles, was männttch ist: Eharakter, Seele und ein zwingender Wille."

Jago Schmid wiederhotte.

s,Cin zwingender Wille!*

Er sah Elisabeth babei pn und für einen Augen­blick kreuzten sich die blauen und die grauen Augen. Aber unter der Wölbung des Domes verglühte, was an Zündstoff noch in ihrem Herzen lag.

Draußen war wieder der warme Tag. Ue'ber die Mauern der stillen Domherrnhöfe schauten die Fliedersträucher mit ersten grünen Knospen.

' Sie atmeten alle rief die sonnige ßuft des Frühlings.

Sehnsüchtig sah Msabßth zp den Gärten hinüber.

Wer da wohne» könnte", sagte sie.Ich glaube, da ist der Friede zu Hause!^ In Schmids leben­digem Gesicht wetterleuchtete es. S'hnsüchte hielten vor seinem Temperament nicht stand, und meth

Der Feldherr in her Mitte?" jagte Zago. Manche Männer nennen es den Erfolg. Die Frauen aber nennen es die Siebe!* «

Sie wollen was sagen, Seüor Schmid? Es zuckle so bsshaft um ihre Lippen", sagte der Maler. Wenn es ertaubt ist, Elisabeth, so möcht-e ich - -ti-, u eine kleine Geschichte erzählen, anknüpfend an

entschwand, und mdes frie brei durch die Kirchen- sIhren Wunsch, ein Domherr zu werden'" schiffe gingen, das Grabmal des heiligen Kaisers Elisabeth wehrte ab, sie kannte Schmids ironische beschauten und an dem Sarkophag in der Krypta Seite.

standem Hang die Eregung her Stunde mählich ab.Sie verdrchen mir das Wort im Mu^. Ich Das Ewige rührte drei Weltkinder mit gütigem suche d?n Frieden!^

an.Den suchen wir alle, Elisabeth! Unb wir alle

Und dann hielten sie schttehttch vor dem Retter, werden ihn einmal finden später, später! Aber

zu erhalten.

Am 17. und 18. Dezember gehört die tztrahe dex HI.! Pimpfe und Zungmädel, Hftlexjungen und BDW.-Mädel behexrschen in diesen beiden Tagen überall das Straßenbild. Frghe ßieher unb Heller Fanfarenruf sollen davon künden, daß die deutsche Jugend im Dienste der Volksgemeinschaft bereit ist, jeden einzelnen um seine Spende zu bitten. Volks­genossen, wenn am 17. und 18. Dezember unsere Ju­gend vor euch tritt, denkt daran, daß sie sich Üher jede Spende herzlich freuf und stolz ihren Dienst als junge Kämpfer gegen Hunger und Kälte tut! Der Ruf der Jugend soll bann durch eure Speiche wieder­um seine Antwort finden: Ja, wir danke» unserem Führer!

Gammler der HZ. am Gamstag skbulfrei.

Peichserziehungsmimster Rust hyt in einem Erlaß angeordnet, daß die an der Sammlung und den Werbemärschen für das WHW. in der Zeit vorn 16. bis 18. Dezember beteiligten schulpflichtige» Angehä- rigen der HI., des HI., des BDM. unb der IM. für ßen Nachmittag des 16. Dezember von den Haus? Aufgaben befreit find unb der Unterricht am Sams­tag, 17. Dezember, fyr die Betelligten aus fällt.

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1 des 5laall!c ! Bom SiaaÜich Lpii LaÄkrxiß 3n den letzten Me von $ari bnben ZkaOsi' I Aserscheinungr qktig verläuft.

I m Zeit 18, da 1 gjolierung in i I guf dem Weze I junb'oeitsamt E fiHtsmahnshmk gehende Schlie geordnet, da Worte ii; Der : fer Derdreitu groß ist. Die gMkllWs ij $ufe bis M edrantungen . leider in iier l sch'l M den d sprach von ß Todesfällen tzm derem mehr. I darauf hin, dl ratfachen