S.jf.-tfport
Spitzenstellung weiter ausbauen, denn der Neuling
in einem noch größeren Rahmen durchführen, aber Dunlop Hanau müßte nach Kampf sicher bezwungen die Schweiz und Dänemark machten nicht mit und werden. Auch Meister Hanau 93 ist gegen den
Spieloeroin Kassel, der noch ohne Sieg dasteht.
knapp in Front zu erwarten. Ein ausgeglichener
buchte dann wieder großartige Leistungen, die mit! lünationen zusammen, die schließlich auch zum bei Weltmeisterschaft ihre Krönung fanden. Dennoch | Ehrentor führten. Die Einheimischen spiellen auf
5. Fortsetzung.
(Nachdruck verboten!-
Karola verschanzt sich mit letztem Mut hinter
Nein. Er müßte zuüber mich
ist etwas ungestört jeden in
ittai
der sich die die
also nichts Besonderes weiter dabei."
„Doch!" widerspricht er hartnäckig. „Es Besonderes dabei. Hier sind wir nämlich und werden es auch bleiben. Ich werde
den tiefen See befördern, der uns hier zu stören wagt."
„Sehr mutig, Karajan. Sie wollen vermutlich einen Raubüberfall auf Ihre Lebensretterin inszenieren?"
Neue Autobahnstrecken werben eröffnet.
Die Teilstrecke Reiskirchen- Zell-Romrod wird noch in diesem Jahre frei.
auch erst in letzter Stunde zur Teilnahme entschloß.
Es dürfte in Amsterdam zu einer Reihe schöner und kampfreicher Hockeytreffen kommen. Am Samstag spielte Deutschland gegen Belgien und Holland trifft anschließend auf Frankreich. Man erwartet Siege von Deutschland und Holland, die dann am Sonntag den Turniersieg uhter sich ausmachen wür-
Der Deutsche Eishockey-Mei st er wird in diesem Jahre nach einem neuen Austragungssystem ermittelt. Die 17 Gaue des Reiches werden in fünf Gaugruppen Nord, West, Süd, Südost und Ost eingeteilt und tragen bis 31. Dezember die Vorrunde aus. Zehn Mannschaften insgesamt bestreiten dann in zwei Abteilungen die Zwischenrunde, von denen die jeweils zwei Besten in die Vorschlußrunde kommen, in der die Gegner des Endkampfes ermittelt werden.
! llnd Karola, die ihm den Gedanken aus dem * Gesicht abliest, denkt nur immer: Tu es —! ' fürchtet sich doch davor.
soll bas werden? Wenn er jetzt zu ihr spricht, er sie jetzt in seine Arme nimmt, ist sie wehr-
Aber dann kommen die Gedanken und flüstern ihr zu, daß ja nun alles lange vorüber ist, daß alles wiedergutgemacht werden kann — Und das Herz, das unvernünftige Herz, es hat nur den einen Wunsch: „Nimm mich in deinen Arm!" Aber er tut es nicht.
Er blickt eine Welle still vor sich hin, während seine Finger einen Grashalm zerpflücken. Seine Stirn ist in krause Falten gezogen, als denke er scharf nach, als habe er Mühe, seinen Entschluß zu sassen — oh, sie fühlt, wie er mit seiner Scheu kämpft —- und doch zu ihr sprechen möchte von seiner Liebe — Doch das darf nicht geschehen. Nein. Eine Falte erscheint auf Karolas Stirn.
Ich will nicht noch einmal mein Leben, mein
wird es mir niemals glauben. Ich aber gründe gehen, wenn das noch einmal hereinbräche, was damals geschah ...
Mit einem kurzen Ruck erhebt sie sich.
so blieben nur vier Länder, allerdings die stärksten auf dem Festland, übrig, von denen sich Frankreich
höchste Lob, das unsere Ge-neratton einer Frack spenden kann, denn wir haben im Felde erfahren, was das ist: Kameradschaft. Ich möchte Ihr Vertrauen aber nicht enttäuschen. Sie sollen wissen, wen Sie sich in Ihr Haus geholt haben."
„Das weiß ich bereits, Doktor Karajan — ich weiß, wer Sie sind!" stammelte sie hastig, denn nun -sitzt sie auf einmal in der Zwickmühle. Jetzt muß sie reden! Sie kann sich doch jetzt nicht etwa seine Lebensgeschichte ruhig anhören — feine Lebensgeschichte, die auch ein Stück ihres eigenen verfehlten Lebens ist! Nein, nun muß sie den Mut haben, als Erste zu bekennen.
Doch er läßt sie gar nicht zu Worte kommen.
„Gewiß!" lächell er. „Mein Namö — mein Beruf — das haben Sie aus meinem Paß gelesen. Daß ich über die Grenze gekommen bin, kann man auch daraus erkennen. Aber weshalb ich bei Nacht und Nebel heimlich in mein Vaterland zurückkehren mußte — das können Sie nicht wissen. Und Sle sollen es wissen. Sehen Sie, da war mal ein junger Mann, er hatte noch das letzte halbe Jahr draußen an der Front gestanden, der kam zurück nach Deutschland — und studierte Chemie. Sein Vater, ein Wirker aus Sachsen, konnte gerade solange die Hände rühren, bis dieser junge Mann seinen Doktor in der Tasche hatte. Dann legte er sich hin, schloß die Augen, faltete die Hände und dachte: Nun hast du's geschafft! Nun steht er auf eigenen Füßen! Er starb. Und im geborgten Gehrock fuhr der junge! Mann nach Hause, um ihn zu begraben. Der junge Mann stand danach ganz allein auf Gottes Welt.
Das einzige, was er besaß, war sein heller Kopf, zwei Freunde unb das Recht, vor seinem Namen ein Dr. zu setzen.
Der helle Kopf half ihm, recht bald eine nette1 Stellung zu finden. Ein kleiner aber ordentlicher Betrieb in Westfalen. Wir stellten damals allerlei Preßstoffteile her, besonders für die Industrie.
Oh, es ging mir recht gut. Die ,Vereinigten Chemischen Werke' hatten ordentlich zu tun. Aber was ist Ihnen denn, Karola? Fühlen Sie sich nicht besonders gut?"
Besorgt blickt er sie an. Tatsächlich, aus ihrem Gesicht ist alle Farbe gewichen. Erschreckt greift er nach ihren Händen.
„Sie haben ja eiskalte Hände?"
Doch sie wehrt mit einem gepreßten Lachen ab.
Was sie das Lachen kostet an Kraft, weiß aller« dings nur sie allein.
„Nichts! Nichts! Das kommt und geht. Dafür brauchen Sie sich nicht beunruhigen zu lasten!"
(Fortsetzung foljt!)
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„Wir wollen weiter, Karajan", sagt sie mit rauher Stimme. „Hatten wir uns nicht vorgenommen, einen tüchtigen Fußmarsch zu unternehmen? Und nun sitzen mir hier, als . wäre unsere Wanderung schon zu Ende!"
_ ,Lst sie auch!" entgegnete Karajan und nickt ihr freundlich zu.
„Wie soll ich das begreifen?"
„®af nicht. Wenigstens im Augenblick nicht. Ich habe mich auf das Zusammensein mit Ihnen gefreut, Karola."
„Wir waren täglich zusammen, Karajan. Es ist
den. Die deutsche Elf wird in Amsterdam auf Hut sein müssen; um keinen Fall handelt es um einen „Spaziergang". Zum Kampf gegen Belgier wird fast die gleiche Elf aufgeboten,
„Gut!" nickt er gnädig, „ich werde also unter diesen Umständen von meinem Plan absehen. Wollen Sie die Güte haben, als Ausgleich dafür wieder Platz zu nehmen und mir einige Fragen beantworten?"
„Ich kann wohl kaum nein sagen. Sie sind ja letzt wieder der Stärkere."
Seufzend setzt sich Karola wieder, aber wohlweislich einen gehörigen Zwischenraum zwischen sich und ihn legend. „Fragen Sie!"
Er räuspert sich, kneift die Augen ein wenig zusammen und fragt bann: „Warum haben Sie damals, als Sie mich auflasen, nicht die Polizei be- nachrichtigt?"
„Was hat die Polizei damit zu tun, wenn ich einem Menschen helfen will?"
,Zch hatte eine Schußwunde. Es hätte ein Verbrechen vorliegen können. Die Grenze ist keine drei Kilometer entfernt. Lag der Schluß nicht nahe, daß ich vielleicht ... nun, sagen wir, Devisen geschmuggelt hätte?"
„Ich habe einen Augenblick diese Vermutung gehabt", gesteht Karola und sieht ihn offen an dabei.
„Aber als ich Ihren Paß entdeckte und Ihr Gesicht sah, da — glaubte ich nicht mehr daran."
„Warum glaubten Sie das nicht mehr?"
„Verbrecher sehen anders aus. Ein ganz klein wenig verstehe ich von Menschen?
„Hm." Er schweigt eine Weile und blickt zu Boden. „Aabe ich das Ihnen zu verdanken, daß auf dem Dyeresienhof nie ein Mensch gefragt hat, wer ich bin, woher ich komme und wohin ich gehe?"
„Ja. Das habe ich mir ausgebeten. Ihr Paß war ohne Visum. Sie sind über die Grenze gekommen, denn woher sonst der Schuß, die schmierige Kleidung? Sie werden also Grund gehabt haben, den Behörden nicht gerade „Guten Tag" zu sagen. Darum habe ich jedes (Befrage unterbunden, ja, es ist wahrscheinlich auch hinter Ihrem Rücken kaum geschwatzt worden."
„Ich danke Ihnen, Karola. Sie haben mir einen großen Dienst erwiesen!" Er nimmt ihre Hand und küßt sie. „Sie sind ein feiner Kerl."
Errötend entzieht sie chm ihre Linke.
Für den Bruchteil eines Augenblicks kommt ihr das Grotssske der Situation zum Bewußtsein: Der Mann, dessen Schicksal einst von ihr zerschlagen wurde, küßt ihr heute dankbar die Hand! — Doch dieser (Bebanfe blitzt nur auf, um sofort wieder zu verlöschen, denn die Gegenwart, seine lebendige Nähe ist stärker als alles andere.
„Sie haben mir viel Vertrauen bewiesen, Karola. Sie haben gehandelt wie ein Kamerad. Das ist das
Kampf ist zwischen SC. 03 und BC. Sport zu er« warten. Beide Mannschaften stehen mit 1:5 Punk- ten am Schluß der Tabelle, und da niemand gerne das Schlußlicht sein will, wird es in diesem Lokalkampf an dem nötigen Einsatz bestimmt nicht fehlen. Kewa Wachenbuchen müßte den VfB. Friedberg schlagen und damit zum ersten Sieg kommen.
Cobbs und Eystonö Weltrekorde bestätigt.
Der Automobilsport-Weltverband (AIACR.) hat die Mitte September von den Engländern Cobb und Eyston in Amerika aufgestellten Auto-Weltrekorde offiziell anerkannt. Cobb hatte mit dem Napier-Railton den Weltrekord über den fliegenden Kilometer und die fliegende Meile am 15. September auf 563,4 und 563,6 km/st geschraubt. Diese unvorstellbaren Geschwindigkeiten wurden aber schon 24 Stunden später von E y st o n mit seinem „Blitzstrahl" auf 575,1 bzw. 575,3 km/st getrieben.
Kurze Sportnotizen.
DerdeutscheBeraterWernerKlinge- berg traf als Beauftragter des Internationalen Olympischen Komitees am Dienstag in Helsinki ein, um dort feine bereits für Tokio ausgestellten Organisationspläne zur Verfügung zu stellen.
Ueberführ ungen, finb auf der Strecke notwendig gewesen. Besonders schön ist die Steinbogenbrücke bei Eifa, am Ende des Frankfurter Abschnittes, die so gleichsam das Eingangstor für den Frankfurter Bereich darstellt.
Am 24. Oktober vergangenen Jahres wurde die erste Pfalzsttecke eingewecht. In der Zwischenzeit konnte dort ein weiteres Teilstück in Betrieb ge- nommen werden, so daß die Strecke Kaiserslautern- West bis Tiefenthal befahrbar ist. Ein neuer Teilabschnitt steht jetzt vor der Vollendung und wttd noch in diesem Jahre freigegeben, die Strecke Tiefenthal bis Grünstadt (von Kilometer 88,9 bis Kilometer 95). Dieses Stück führt durch das Pfälzer Weinbaugebiet und gibt prächtige Ausblicke auf die besten Weinbaulagen der Pfalz. Vis zum Anschluß an die Reichsautobahn Frankfurt—Mannheim fehlen von Grünstadt aus noch 26 Kilometer, deren Bau noch längere Zeit beanspruchen wird, weil hier eine neue Rheinbrücke^errichtet werden muß.
Der dritte Teilabschnitt im Bezirk der Obersten Bauleitung Frankfurt, der in diesem Jahre noch eröffnet wird, tft die Strecke Stuttgar t—P forz- heim. Diese Strecke hat deshalb besondere Bedeutung, weil mit ihr die Gesamtstrecke bis München frei wird.
Die Anschlußstrecken der anderen Obersten Bau- lettungsbezirke sind ebenfalls soweit gefördert, daß auch diese Sttecken etwa gleichzeitig mit der Strecke Karlsruhe—Pforzheim betriebsfertig werden.- Der Abschnitt Karlsruhe—Baden-Baden soll im nächsten Jahre eröffnet werden.
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Glück aufs Spiel setzen denkt sie. Er darf mich nicht fragen, ob ich ihn liebe, er darf mich nicht in feinen Arm nehmen! Ich wäre verloren. Denn eines Tages wird die Vergangenheit aufstehen und gegen mich zeugen. Was konnte ich ihm dann sagen? — Wird er es glauben können, daß in diesen letzten Jahren ein neuer Mensch aus mir wurde? — ' ~
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in Hamburg gegen Dänemark gewann.
Verkürzter Olympischer Kackettauf.
Der erstmals von Deutschland bei den Olympischen Spielen 1936 von Olympia nach Berlin veranstaltete Fackel-Staffellauf soll 1940 von Finnland wiederholt werden. Allerdings hat das finnische Organisationskomitee allein wegen der weitaus größeren Entfernung mit ziemlichen Schwierigkeiten zu rechnen. Aus den Reihen des Komitees wurde deshalb ein Vorschlag unterbreitet, den Fackellauf von dem im hohen finnischen Norden gelegenen Berg Aavasakasa nach Helsinki durchzuführen. Vom Aavasakasa ist in den Monaten Juli und August, also gerade zur Zeit der Olympischen Spiele, die Mitternachtssonne gut sichtbar. Der Gedanke, im Schein des Nordlichts, dem Symbol und Wahrzeichen der Arktis. das olympische Feuer zu entzünden und nach Helsinki zu tragen, hüt durchaus etwas für sich. Fußball der heimischen Mannschaften.
Rodheim I — Heuchelheim I 4:1 (4:0).
Die Heuhelheimer fuhren mit sieben Mann Ersatz nach Rodheim und gerieten bei den komplett spielenden Gastgebern glatt unter die Räder. Nach vielversprechendem Anfang für die Gäste kamen die Rodheimer kurz hintereinander zweimal zu Treffern, die aus die Unsicherheit der blauen Abwehr zurückzuführen waren und die Mannschaft sichtlich deprimierte. Bis zur Pause spielten die Gäste reichlich zerfahren, so daß die Rodheimer noch zwei Tore erzielen konnten. In der zweiten Hälfte rafften sich die Blauen auf und zeigten etwas System. Die Abwehr klappte jetzt besser und der Sturm fand sich zu einigen schönen Kom-
u«d?rschlagen muß.
frn brennendes Rot ergießt sich über sie.
8$ steigt vom Nacken her über Hals und Kinn ,15. >n die Schläfen. Das ist so zart und mädchen- so wunderschön und ergreifend zugleich, daß : *T am liebsten in die Arme reißen möchte.
,5ie sagen das so betrübt Ist.es der Abschied, btr Sie traurig macht? Ich kann mir nicht denken, dch ein kluger Mann bei dem recht alltäglichen Ttianken, daß alles einmal zu Ende sein muß, so Mrübt ist! Da liegt noch ein anderer Grund vor. Bitie, nicht sprechen! Sie sollen mir nichts sagen, ich bin gar nicht neugierig! Nur — es macht mich traurig! Ich hatte es mir nun einmal in den Kopf Jtieftt, daß Sie hier ganz gesund werden sollten, Körper — und Seele!"
And Sie meinen, ich wäre es nicht?"
.Das fürchte ich!"
v,Run, Sie sonderbares, wunderliches Mädchen", L-hell er, „bann gestehe ich Ihnen ganz offen, daß Tr noch mehr vermochten als Sie wohl glauben. &).bin nicht nur gesund geworden, sondern Sie Wen einen neuen Menschen aus mir gemacht. — A habe bisher nicht gewußt —" er blickt zu Boden K’ei und seine Stimme wird zum Flüstern, „daß
auch — glücklich sein kann."
R-in blickt er sie offen an, und in seinen Augen es ganz deutlich, wie es in seinem Herzen aus«
so klar und beglückend, daß sie den Blick
MtBiniiignMiDiii
Roman von Äurt Riemann
kepyright by Verlag Oskar Meister, Werdau i. Sa
zu erfüllen hatte. Dreißig Siege in einem Sommer Here bisher wohl kaum ein Dauerfahrer aufzu- Diffen. Erich Metze griff wegen feiner Verletzung eicmtlich erst im Juli in die Ereignisse des Dies» fäjrigen Stehersports ein. Der Dortmunder voll-
Lpd. In Kürze werden wieder drei wichtige Teilabschnitte der Reichsautobahn im Bezirk der Obersten Bauleitung Frankfurt dem Betrieb übergeben werden" können.
Der Bereich der Obersten Bauleitung Frankfurt greift nach Norden zu bis ungefähr sechs Kilometer oberhalb Al s fe 1b. Teilweise wurde diese Sttecke bereits pir den Verkehr freigegeben. Bis Reiskirchen können heute die Kraftfahrzeuge auf der Reichsautobahn von Frankfurt nach Norden fahren. Beim Kilometer 66 aber müssen die Wagen die Reichsautobahn verlassen. Erst beim Kilometer 100,1 beginnt wieder die fertige Strecke. Beim Kilometer 111,323, wenige Kilometer oberhalb Alsfeld, ist der Bereich der Frankfurter Bauleitung zu Ende. Von hier ab ist die Oberste Bauleitung Kassel zuständig. Die Kasseler Strecke ist ebenfalls schon in Betrieb. Dadurch, daß die Strecke hoch auf die Berge hinaufführt, sind beträchtliche Höhenunterschiede zu überwinden; es ergeben sich hier ganz herrliche Weit- und Rundblicke in das hessische Bergland. Die Eigenart des Geländes hat es notwendig gemacht, daß hier die eine Fahrbahn stellenweise höher geführt werden mußte als die andere. Der Unterschied beträgt fast bis zu zwei Meter. Um em Abrutschen zu verhüten wurden Stützmauern zwischen den beiden Fahrbahnen errichtet.
Das Zwischenstück Reiskirchen—Zell-Ro m- rod geht seiner Vollendung entgegen. Breite Grünstreifen trennen verschiedentlich in den weiten Wäldern die Hellen Bänder der Fahrbahnen voneinander. An einigen Stellen sind Waldinseln zwischen den Fahrbahnen stehengeblieben. Dadurch erhäll die Reichsautobahn fast den Eharakter von zwei verschiedenen selbständigen Straßen. Auch auf dieser Sttecke mußte die Reichsautobahn stellenweise ter» rassenförmig angelegt werden. Beim Kilometer 68 befindet sich eine Abzweigung für Gießen, bei Kilometer 79 — in der Nähe von «Atzenhain — wurde die Anschluß st recke für Grünberg und Homberg geschaffen. Eine Reihe größerer Bauwerke, Unterführungen wie
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wurde er in der Gesamtwertung noch von dem Wiesbadener Schön übertroffen, der mit fünf Siegen und zwölf zweiten Preisen den zweiten Platz belegte. Toni Merkens hat gleich im ersten Jahr seiner Steherlaufbahn bewiesen, daß er das 3eug eines großen Dauerfahrers hat. Auch der Chemnitzer Schindler war trotz eines schweren Sturzes in der Form eines Extraklassefahrers. Ebenso fuhr der Leipziger Hille vorzügliche Rennen. K r e w e r (Köln) zeigte erst am Schluß des Sommers gute Leistungen.
Bester Ausländer war diesmal der Italiener Severgnini, zu dem durch die umfichttge Führung von Karl Saidow der Schweizer Heimann aufgerückt ist. Von dem Holländer Wals, der bei ber Weltmeisterschaft hervorragend fuhr, wird in Zukunft sicher noch viel zu erwarten sein. Sonst waren von den Ausländern noch Lemoine und T e r r e a u recht erfolgreich.
Hockey-Arohkämpfe in Amsterdam.
Vlerländerlurnler mil deutscher Beteiligung.
Unseren Hockeyspielern steht nach ihrem siegreich geführten Länderkampf gegen Dänemark am Wochenende wieberum eine schwere internationale Kraftprobe bevor. Die deutsche Nationalelf beteiligt sich am Vierländerturnier in Amsterdam, bei dem Holland, Belgien und Frankreich die Gegner sein werden. Der holländische Verband wollte dieses Turnier aus Anlaß seines 40jährigen Bestehens
Sicherung und vermochten eine Berbefferung des Torverhältnisses zugunsten der Gäste durch eifrige Abwehrarbeit zu verhindern.
Der Nachwuchs der Heuchelheimer zeigte zum ersten Male die Vorteile des Zusammenschlusses von Sportverein und Turnverein tn Heuchelheim. Eine aus Spielern beider seitherigen Vereine zusammengestellte Jugendmannschaft konnte in einem überzeugenden Spiele die spielstarken 1900er niederringen.
FSV. Steinbach I — Spvgg. Leihgestern I 1:3 (0:2).
Am Sonntag gastierte die Erste voll Leihgestern in Steinbach zum fälligen Verbandsspiel. Die Blauweißen, die offenbar das Spiel zu leicht genommen hatten, mußten aber während des Spiels erfahren, daß die Platzherren einen großen Kampfgeist mitbrachten und tafiächlich das Spiel offen halten konnten. Die Leihgefterner spielten am Anfang ihr gewohntes Spiel, dann aber wurde auf beiden Seiten „geholzt". Leihgestern ging durch Arnold in Führung und Funk vergrößerte auf 2:0. Nach der Pause verkürzten die Steinbacher auf 2:1, bann mußte Krämer einen Elfmeter jur Ecke wehren, um feiner Mannschaft die Punkte zu retten. Eine Viertelstunde vor Schluß erhöhte dann Arnold noch auf 3:1.
OienächstenKämpfederAauligo Hessen
Hessen Hersfeld — Dunlop Hanau FC. Hanau 93 — Spielverein Kassel SC. 03 Kassel — Sport Kassel Kewa Wachenbuchen — VfB. Friedberg
Der Tabellenführer Hessen Hersfeld wird seine
MannschastSkämpfe der Turner.
Die Pflicht-Vereinsmannschaftskämpfe der Turner »erben im neuen Jahr in vier Klassen durchgefuhrt, Md zwar in der Unterkreisklasse als Sechskampf, lr der Kreisklasse als Siebenkampf, in der Gauklasse als Neunkampf und in der Reichsklasse als Zwolf- kcmps. Die Gaumeisterschaften in der Reichsklasse »erden am 12. März abgewickell, die Gaugruppen- Kisscheidungen werden für den 26. 9ftar3 beftmunt, »ährend die Deutsche Dereinsmeisterschaft am li April entschieden wird. Zur Ermittlung des deutschen Vereinsmeisters wurde folgende Gau- ssuppen-Einteilung oorgenommen:
Gruppe 1: Brandenburg, Hessen, Baden, Südwest.
Gruppe 2: Ostpreußen, Mitte, Niedersachsen, Westfalen.
Gruppe 3: Schlesien, Sachsen, Nordmark, Württemberg.
Gruppe 4: Pommern, Niederrhein, Mittelrhein, Bayern.
Imperiums-Pokal für BMW.
Auf der Londoner Kristallpalast-Rundstrecke (eierte bir Engländer Fane, ein Mitglied der bei den Tiusend Meilen von Brescia so erfolgreichen BMW.- Mannschaft, einen neuen großen Erfolg. Auf seinem Fazer-Nash-BMW. trug er im Kampf der Sport- niigen um den Imperiums-Pokal mit 75 km st den Sieg davon. Das Hauptrennen um den Silber-Pokal mirbe von Dobson (ERA.) mit 89,3 km/st ge= tonnen, nachbem Prinz Bira (ERA.) wegen eines Aifendefekts hatte aufgeben müssen.
Erste Auswahl zur Kontinent-Mannschaft neaen England.
Am Mittwoch fand in Zürich eine Sitzung ber k^A-Kommission statt, auf ber die Würfel gefallen firb, wer im großen Fußballkampf Konti- n - n t — E n g l a n d am 26. Oktober in London den Äntinent vertreten wird. Die Kommission, bestehend atö Mauro, Pozzo (beide Italien), Lotsy (Holland) urb Dr. Schricker, dem deutschen Generalsekretär dr FIFA, wählte 16 Spieler aus, nachdem die weite-n Mitglieder Josef Herberger (Deutschland), Dr. Dich (Ungarn) und Barreau (Frankreich) ihre Bor- schöge schriftlich unterbreitet hatten. Die zu überblickenden Schwierigkeiten waren nicht gering, denn er im Laufe des Mittwochs traf aus Budapest die eriqültige Zusage der angeforderten ungarischen Süeler ein, sodann sagte die Tschecho-Slowakei ab lö auf den verletzten Schweizer Verteidiger Mi- Mi mußte verzichtet werdeü.
Das Ergebnis der in ganz Europa mit Span» nng erwarteten Auswahl waren schließlich die folge den 16 Spieler:
o r 1) ü t e r : Raftl (Deutschland), Olivieri (Jta-
3erteibtger: Foni, Rava (beide Italien), (Ungarn).
Säufer: Kupfer, Kitzinger (beide Deutschland), ILivreolo (Italien). Lazar (Ungarn).
Stürmer: Aston (Frankreich), Colaussi, Viola (bi de Italiens Braine (Belgien), Brustab (Norwegen), Dr. Sarosi, Szengeller (beibe Ungarn).
Lohmann vor Schön und M?he.
Luch die nun abgeschlosiene Somrner-Radrenn- zei hat die Ueberlegenheit ber deutschen Dauer- stirer mit den fünf ersten Plätzen der Rangliste rchgewiesen. Walter Lohmann (Bochum) war Uli: 30 Siegen und 204 Punkten der i n t e r » rational erfolgreich st e Dauerfahrer, nii er, als ber vorjährige Weltmeister, auf der an« btien Seite auch die meisten Startverpflichtungen
poi-werk?
e alten echelt 8 U 'M und foc ^rmechtsvE - ^hrrungs« wechn W
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die AngeVagik Die Slngetlagb nrit hohen AH inz 33 DieW 1935 bis 1936 j t Dezember 1$ ncherungsvem nachträglich |i die später Sei chm sich eben’ en zahlreiche! brüche in die i Jes, der Tutt hiuchaltunM
üfimg durch n stand. Es w n Uhrig bet 15 verbuchter« im Mftll W inschäenlich &&
bie Sache ich erwieftn. Smi 5 schweren W p* rooräen frei
K sie liebt diesen Mann — das ist ihr klar ge= ’!r‘en in diesen Tagen. Dagegen hilft fein Sttäu- «ein Wehren.
.Wegen helfen auch die Einsprüche der Vernunft
JW. die
Firma — also du — ihr habt diesen Mann einem grimmigen 5)umor, denn sie ahnt — nein, sie JWiI um alles gebracht — um seine Arbeit — um । weiß, was jetzt kommt.
Hiet (Srfolg — er wird dich von sich jagen, wenn, „Ich mache darauf aufmerksam, daß meine Bar- e:r 69 jemals erfährt! j schäft ganze siebzig Pfennig beträgt*


