Einzelbild herunterladen

Hamstern oder Vorratswirtschast?

Getreide einlagern kann, ist sein Keller meist sehr gut geeignet, sofern er nur kühl und trocken ist, I einige Zentner Kartoffeln aufzunehmen. Die Haus-1

H. El.

Aus der engeren Heimat

der

! *1M die U U N«r mit ben

Maria

hn

zu katastrophalen Bränden fuhrt.

Halle, laufend zu ernähren.

öl*

deutsche

Ernte

d i e

Schützt

eine Quelle, aus der für das ganze Volk wichtigste,

sten Wochen.

Backhaus, fireisldfer.

und oder

Laheuweier.

Kreisobmann der D2IJ.

lllit iadix gepogt glänzt stets Dein Sckuk; das £edtii (Heißt ateick und kaltßae dazu f

Programm eröffnet werden. Solistin ist Neuß.

bis 40, Brombeeren 35 Pf., junge Hähne 1 bis 1,20 Mark, Suppenhühner 90 Pf. bis 1,05 Mark, Gänse 1,10 Mark, Tauben, das Stück 50 bis 60 Pf., Blumenkohl 10 bis 60, Salat 5 bis 12, Salatgurken 10 bis 20, Einmachgurken 3 bis 5, Endivien 5 bis 12, Oberkohlrabi 5 bis 12, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 35, Rettich 5 bis 15, Radieschen, das Bündel 8 bis 12 Pf.

unersetzbare Lebenswerte gefloßen sind. Ein solches Opfer verträgt sich nicht mit dem Aufbauwillen des Nationalsozialismus und widerspricht der Zielsetzung des Dierjahresplanes.

Die Minderung der Brandschäden in Deutschland ist ein durchaus erreichbares Ziel, denn die Ursache- der meisten Brände ist die Fahrlässigkeit im Um­gang mit Feuer und Licht. Mit der Ueberroinbung dieser Fahrlässigkeit würden drei Viertel aller Bränd« verhütet werden können. Allein durch Kinder, bis mit Streichhölzern spielen, entstehen jährlich SOOD Brände, das bedeutet, daß täglich 13 Brände durch Kinderhände entstehen. Das rst ein gewaltiger un­wiederbringlicher Verlust an Scheunen, Ställen,, Wohnhäusern, Möbeln, Erntevorräten und Vieh, br leicht hätte vermieden werden können durch vorsich­tiges Verhalten. Das sind Summen und Werte, bis Deutschland in seinem Kampf um die Rohstoff- unto Ernährungsfreihell auf keinen Fall entbehren kann-

Wenn unser volkswlrlschafllicher Wiederauf- bau mit Erfolg durchgeführt werden soll, muh feder vermeidbare Vertust am Volksvermögeu verhindert werden. Jeder Brandschaden ist Ver­tust am Volksvermögen. Die Brandverhütung auf dem Lande ist nicht so sehr eine Sache der Technik, wie in den Städten und gewerbliches Betrieben, sondern eine Sache des veranlwor- tnngsgefühls und der Aufklärung. Hierbei ist Aller und Jugend gleichmäßig beteiligt.

pikante kräftige Senfsoße feine Tomatensoße

Arbeiiskamera-en!

Der Führer hat Sudetendeukfchland zum 2Hutfer­laube zurückgeholt. Während im allen Reichsgebiet die- Arbeitslosigkeit beseitigt worden ist, herrscht im deutschen Sudetenland Rot und Elend. Unsere su­detendeutschen Volksgenossen sehen voll Zuversicht auf uns. wir müssen und wollen ihnen schnellstens helfen. Durch die Tat wollen wir beweisen, daß wir in Großdeutschland eine große Schicksalsgerneinschafl geworden sind.

Arbeilskameradenl was wir opfern, geben wir unserem Volle. Daran wollen wir denken, wenn wir am 15. und 16. Oktober unsere Spende in die Sam­melbüchse werfen und damit gleichzeitig unserem Führer unseren Dank abstatkenl

Heil Hiller!

Kamps dem roten Hahn!

Millionen-Schäden sind zu verhüten.

eignete sich ein schwerer Unfall. Der Arbeüer Wilhelm Schmidt VH. aus Rodheim, der mit ande­ren Arbeitskameraden aus dem Zuge ausgestiegen, war und sich auf den Heimweg begeben wollte, wurde' von einem Personenkraftwagen, der von Rodheim kam, gestreift und zu Boden geworfen. Der bedau­ernswerte 60jährige Mann erlitt am Kopfe, insbe­sondere an einem Auge schwere Verletzungen und blieb bewußtlos liegen. Der Kraftwagenfahrer, der aus Endbach stammt, brachte den Verunglückten in die Klinik nach Gießen.

Kreis Friedberg.

< Münzenberg, 12. Ott Dom Untergrup- penführer der Untergruppe Münzenberg im Reichs­luftschutzbund, Lehrer L e i st, wurde in Anbetracht seiner seit der Grüdung des RLB. geleisteten Ar- beit das Ehrenzeichen 2. Stufe des Reichs- luftschutzbundes übermittelt.

Vor dem Reichsgericht.

Lpd. Frankfurt a. M., 12. Oft Der 1. Straf­senat des Reichsgerichts hatte sich am Diens­tag mit dem Prozeß gegen die Mitglieder der be­rüchtigten Bande Kothenfchulte zu befchäfti- gen, die am 21. Juni d. I. vom Landgericht Frank- furt a. M. abgeurteilt wurden. Es handelt sich um den 51 Jahre alten Philipp Uhrig aus Breiten­brunn, den 53 Jahre alten Franz Kunz aus

MAGGF

Gefolgschaftsmitglieder der Verwaltungen öffentlichen Betriebe erhallen.

Gießener Konzertverein.

zu lassen sind. Das gleiche gilt für Kinderzulagen und Kinderzuschläge, die Beamte, Soldaten

Gießener Wochenmarktpreise.

* Gießen, 13. Oft Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Deutsche feine Molkereibutter, Vi kg 1,52 Mark, Markenbutter 1,55 bis 1)60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 9, Eier, deutsche, Kühlhauseier, 12^, Wirsing, % kg 8 bis 9 Pf., Weißkraut, Vt kg 6 bis 7 Pf., 50 kg 5 Mark, Rotkraut, % kg 7 bis 8 Pf., 50 kg 7 Mark, gelbe Rüben und Karotten, kg 7 bis 10 Pf., rote Rüben 10, Spinat 15 bis 20, Römischkohl 8 bis 10, Bohnen, grün 25 bis 30, gelb 25 bis 30, Unterkohlrabi 6 bis 8, Feldsalat, 1/io 8 bis 10, Tomaten, % kg 15 bis 25, Zwiebeln 10 bis 12, Meerrettich 35 bis 70, Schwarz­wurzeln 40 bis 42, Kürbis 8 bis 9, Pilze 50, Kar­toffeln, kg 4 Pf., 5 kg 40 Pf., 50 kg 3,15 bis 3,45 Mark, Aepfel, Vi kg 30 bis 45 Pf., Birnen 20

delikate Sahnensoße

und einEß!öfielSenf = eine und einige Tomaten - eine

land, überall, wo es galt, Bohrungen vorzuneh- men, die Jnheidener Firma in Anspruch genom­men. Dank der guten Facharbeit und dank moder­ner technischer Einrichtungen wurde die Firma in den letzten Jahren durch die Reichsautobahn zu umfangreichen Erdbohrungsarbeiten heran­gezogen. So geht der Ruf der Firma im besten Sinne weit über unsere engere Heimat hinaus. Wir beglückwünschen den Inhaber der Firma, der seit Jahrzehnten zum Stamm der treuen Bezieher des Gießener Anzeigers gehört, zu seinem Jubi­läum herzlich.

Landkreis Gießen.

* Heuchelheim, 12. Oft Unweit der Bahn­station Abendstern der Strecke LollarWetzlar er-

frau von heute führt damit einen guten Brauch, der bei ihren Ellern und Großeltern eine Selbst­verständlichkeit war, wieder fort Sie nutzt sich da­mit selber, denn es ist einfacher, sich einmal eine größere Menge kommen zu lassen, als täglich meh­rere Pfund Kartoffeln vom Markt ober aus dem Laden nach Hause zu schleppen. Sie Hilst damit auch gleichzeitig der gesamten Dorratswirtschaft, die durch die Einlagerung in den einzelnen Haushalten erheblich entlastet wird. Wenn auch nur ein Teil der rund 18 Millionen Haushaltungen, die allein im Altreich gezähll werden, je nach Bedarf und Größe der Familie einen Vorrat von mehreren Zentnern Kartoffeln einlagert, so ergibt das schon einen ganz beträchllichen Antell an der Gesamt­ernte von Speisekartoffeln, deren Verbrauch im vergangenen Jahr 13 Millionen Tonnen betrug.

Diese gesunde Dorratswirtschaft ist etwas ganz anderes als wilde Hamsterei, die immer auf Kosten der Versorgung der übrigen Bevölkerung geht. Hamstern ist die übertriebene und über den eigenen Bedarf hinausgehende Anhäufung von Waren, die nur in begrenztem Umfange vorhanden sind; die, wenn sie gerecht »erteilt würden, jedem zugute kämen, die aber, da gewiße Kreise über ihren eige­nen Bedarf hinaus aufkaufen, natürlich für die anderen zu knapp werden. So verwerflich und schädlich diese Hamsterei ist, so gut und zweckmäßig ist eine richtig betriebene Vorratshaltung. Ein paar Zentner Kartoffeln im Keller gehören mit dazu.

Treudienstehrenzeichen für Reichöbahnbeamte.

Im Rahmen eines Betriebsappells wurden

* Polizei gegen Verkehrssünder. Die Polizei schrill in der Zeit vom 30. September bis 6. Oktober ein: Gegen Kraftfahrzeugführer mit 6 Anzeigen und 1 gebührenpflichtiger Verwarnung: gegen sonstige Fahrzeugführer mit 6 Anzeigen: gegen Radfahrer mit 1 Anzeige und 6 gebühren- pflichten Verwarnungen.

ZdR. Planvolle Dorratswirtschaft hat schon von jeher zu den besonderen Verdiensten einer urnsich- Ligen Staatsführung gehört. Und besonders die Dorratswirtschaft, die auf dem Gebiet der Ernäh­rung betrieben wird, ist noch nie ohne Erfolg und Nutzen geblieben. Durch seine Vorratswirtschaft hat Friedrich der Große ben Brotpreis auf einer für Erzeuger und Verbraucher angemessenen Höhe ge­halten und Preußen während einiger Mißernten vor einer Hungersnot bewahrt. Durch die Vorrats­wirtschaft, die auch heute wieder von der national- sozialistischen Staatsführung betrieben wird, ist die Ernährung des deutschen Volkes als die Grundlage der politischen Freiheit auf lange Zeit hinaus ge­sichert. Die Nahrungsmittel, die uns dank der gro­ßen Ernte und der Anstrengungen des deutschen Landvolkes in der Erzeugungsschlacht zur Ver­fügung stehen, werden sorgfällig und vor Verderb geschützt gelagert

Diese Vorratshaltung, die für den Staat ver­dienstvoll ist, ist es nicht minder für jeden einzelnen. Jeder einzelne Haushall kann hier helfen, die gro­ßen Erträge unserer Ernte zu seinem Teil auf­zuspeichern. Dor allem gill das natürlich für die Nahrungsgüter, die besonders reichlich vorhanden sind und bei denen für den einzelnen Haushalt auch in der Stadt die technische Möglichkell und ein praktischer Nutzen für eine Vorratshaltung besteht. Während der Stadthaushalt selbstverständlich kein

V. A.Großfeusr tm Dorf! Die Scheune des Bauern Kajorta brannte ab, die umfangreichen Erntevorräte wurden durch das Feuer vollkommen vernichtet. Der Schaden ist durch Versicherung ge­deckt."

Derartige Nachrichten können wir fast täglich lesen, und daß der Schaden durch die Versicherung gedeckt sei, wird als Beruhigung hingenommen, ja, es gibt sogar gedankenlose Menschen, die glauben, in einem solchen Falle könne der Bauer von Glück sprechen, denn er bekäme ja nun von der Versiche­rung eine neue Scheune hingestellt. Das ist grund­sätzlich falsch, denn was verbrannt ist, ist unwider­ruflich dahin und absolut rrrloren. Aus einem Haufen Asche kann keine Macht der Well ein ab­gebranntes Haus neu aufrichten Wohl kann und wird die Versicherung dem Geschädigten eine Ent­schädigungssumme auszahlen, mit der ein Ersatzbau geschaffen werden kann. Aber diese Entschädigungs­summe nimmt sie aus der bei ihr zusammenfließen­den Beitragssumme, also aus einem gemeinschaft­lichen Fonds des Volkes. Außerdem, mag der Brandschaden des einzelnen gedeckt werden, jo bleibt doch der Verlust der Allgemeinheit unersetzlich. Denn wenn die Scheune gebaut ist, steht sie leer. Das Brotgetreide und die Futtermittel kann auch die Versicherung nicht wieder beschaffen.

Der Schaden, der durch das Verbrennen von CEruteöorräten und sonstigen Werten in Deutschland entsteht, beträgt jährlich mehrere 100 Millionen Mark. Insgesamt beläuft sich der deutsche Jahresverlust durch Brandschaden auf 400 Millionen Mark. Durch Vrandunfälle verunglückeu darüber hinaus jährlich rund 3000 Menschen, davon ein Drittel Jugendliche bis zu 15 Jahren.

Diese nüchternen Zahlen muß sich jeder durch den Kopf gehen lassen, er muß sich über ihre Bedeu­tung eine sachliche, richtige Vorstellung verschaffen: 4 0 0 Millionen Mark Sachverlust ent«

QUALITÄTS-ERZEUGNIS DER SIPO L» WERKE

Schneidhain und den 58 Jahre alten Ernst Gleske aus Fernheide. Uhrig erhiell 8 Jahre Zuchthaus, 10 Jahre Ehrenrechtsverlust und Kunz 5 Jahre Zuchthaus und 5 Jahre Ehrenrechtsveriust, außerdem wurde gegen beide die Sicherungsver, Währung angeorbnet. Gleske, der weniger belastet war, erhielt 2V- Jahre Zuchthaus.

Gegen biefes Urteil legten nur die Angeklagten Uhrig und Kunz Revision ein. Die Angeklagten sind schwer vorbestraft, darunter mit hohen Zucht­hausstrafen. Uhrig wurdet 42, Kunz 33 Diebstähle in den Jahren 1931 bis 1932 und 1935 bis 1936 zur Last gelegt. Kothenfchulte, der im Dezember 1936 zu 12 Jahren Zuchthaus und Sicherungsverwah­rung verurteilt wurde, verriet nachträglich feine obengenannten Mittäter und verübte später Selbst- mord. Ein vierter Angeklagter nahm sich ebenfalls das Leben. Die Angeklagten haben zahlreiche Ge- schästseinbrüche verübt: auch Einbrüche in die ©t* fchäftsräurne des Karitasverbandes, der Tuberku- lofenfürforge, der städtischen Haushattungsschul- Usw. kommen auf ihr Konto.

Das Urteil hielt der Nachprüfung durch das Reichsgericht nicht in allen Punkten stand. Es wurde daher, soweit es den Angeklagten Uhrig betrifft daß dieser 24 vollendeter und 15 versuchter Ver­brechen des schwerm Diebstahls im Rückfall schul­dig ist im Strafausspruch einschließlich Siche» rungsmaßnahme ausgehoben und die Sache info- weit an die Dorinstanz zurückverwiesen. Soweid Uhrig drei weitere Verbrechen des schweren Dieb« stahls än Rückfall zur Last gelegt worden frnt wurde er freigefprochen.

Ob ein landwirtschaftliches Anwesen, oder auchöuj uq l u i e » = u ij U) < '»tut« ein Waldbestand niederbrennt: jebesmal versiegt Brandgefahr!" heißt die Parole in den na»?

II P/IU lllll VI.. 1 K^emiefen. nül 30 Sieze 'national t

&»**,

"S« □e von Do tu'nnen, * Hhckfekts fy

6

I Hinten^

15 Wtwoct WHininM te), nxr im gi nent® nfll gcntinent oertr M; Mro, hi) Dr. Schri- IforFIFA, wähl mn Mitglied« tziek (Ungarn) Klage schriW rüdenben Sch en't im Laufe 1 erNltigt 3U (Spieler ein, ft lind auf ben fl Mi muffte r

Das Ergeb inung erwarte [gerben 16 Ss

Torhüte Bfenl

Derteib B Siro (Ungar

Säufer: i Zrhreolo (3t

Stürmet Weibe Italien. Wegen), Dr. 6

£*ant

M die nu

unter Leitung von Professor Dr. Temesvary und Kapellmeister PaUl Walter finden vier Solistenkonzerie und ein Chorkonzert stall. Künst­ler von Wellruf konnten als Solisten verpflichtet werden. Sie sind dem Gießener Konzertpublikum nicht unbekannt: Claudio Ar rau und Wilhelm Backhaus (Klavier), Alma M o o d i e und Ma­ria Neuß (Violine), Günther Ramin (Orgel), Johannes Willy (Bariton) urtb das Wend­ling-Quartett. Für das Chorkonzert wurde das Reguiem von Verdi vorgesehen: es soll am 2. März 1939 unter Leitung von Professor Stefan Temesvary und unter Mitwirkung von Lore Fischer und den Herren Bley und Lorschei­der stallfinden. Mit einem Orchesterkonzert im Stadttheater am 17. November soll das Winter-

Unterrichtssaale des Bahnhofs Gießen den nach­stehend genannten, verdienten Beamten des Bahn­hofs Gießen das Treudienstehrenzeichen in Silber für 25jährige treue Dienstzeit überreicht:

Friedrich Krämer, Rb.-Obersekretär, Gießen: Wllhelm Geißler, Rb.-Sekretär, Gießen: Karl Junker, Rb.-Sekretär, Gießen: Ludwig Keßler, Rb.-Sekretär, Großen-Linden: Heinrich Launspach, Rb.-Sekretär, Gießen, August Loos, Rb.-Sekretär, Gießen: Heinrich Luh, Rb.-Sekretär, Klein-Linden: Ludwig Nepp, Rb.-Sekretär, Großen-Linden: Karl Rappold, Rb.-Sekretär, Bellnhausen: Heinrich Vellen, Rb.-Sekretär, Großen-Linden: «Ludwig ^Wiegand, Rb.-Sekretär, Gießen: Artur Appel, Rb.- Afsistent, Gießen: Friedrich Jung, Rb.-Assist ent, Klein-Linden; Wllhelm Lang, Rb.-Assistent, Watzen­born-Steinberg: Wilhelm Reuhl, Rb.-Delliebs- assistent, Holzheim: Karl Oll, Zugführer, Leih­aestern: Ludwig Aßmann, Rangiermeister, Duten­hofen: August Schubecker, Bfs.-Oberschaffner, Rut­tershausen.

Die Treudienstehrenzeichen wurden durch den Betriebsführer des Bahnhofs Gießen, Reichsbahn­amtmann Wahl, persönlich überreicht und jedem einzelnen an die Uniform angeheftet. Hierbei fand der Betriebsführer für jeden der ausgezeichneten Jubllare herzliche und passende Worte aus chren Arbeitsgebieten, worüber die Beamten besonders erfreut waren. Weiter wies der Betriebsführer auf den Werdegang der Reichsbahn nach dem Versailler Vertrag hin. Nur dem Führer und Reichskanzler Adolf Hitler fei es zu verdanken, daß die frühere Reichsbahn-Gesellschaft und somit auch die zahl­reiche Gefolgschaft wieder zum Deutschen Reich zu­rückgekehrt sei. Die Gefolgschaft der Deutschen Reichsbahn könne hierauf und auf die schmucken Treudienstehrenzeichen in Silber und Gold sowie auf die persönlichen Urkunden des Führers be­sonders stolz fein.

Mit dem Gruß an den Führer und Reichskanzler schloß die schlichte und eindrucksvolle Feierstunde.

Das Gesetz über die Neubildung der Kreise ab 1. November 1938 in Kraft.

Der Reichsstatthalter in Hessen Landesregie­rung veröffentlicht imAnzeiger der hessischen Landesregierung" im Namen des Reiches zwei Be­kanntmachungen, in denen mit Zustimmung des Reichsminisiers des Innern als Zeitpunkt des In­krafttretens des Gesetzes über die Bildung der Stadtkreise Darmstadt. Gießen. Mainz, Offenbach und Worms der 1. November 19 3 8 bestimmt wird. Vom gleichen Tage ab tritt auch das Gesetz über die Auflösung der Kreise Bensheim, Schotten und Oppenheim in Kraft.

Keine Anrechnung der laufenden Kinderbeihilfen.

DNB. Es waren Zweifel darüber entstanden, ob bei der Berechnung des Einkommens, oas für die Gewährung der Fettverbilligungs- und Mar­garinebezugsscheine maßgebend ist, die laufenden Ainderbeihllsen an kinderreiche Familien zu be­rücksichtigen sind.

In einem Eriaß tyrt der Reichsarbeitsminister soeben darauf hingewiesen, daß bei der Berechnung des Einkommens diese Bechilfen außer Ansatz

rÄrad)te bann n teWeltmerfte r

mir er, als be Wer en Seite M erfüllen hi Mite bisher .»«eifen. Erich

Auch für den kommenden Konzertwinter hat Gießener Konzertverein, wie im vergangenen Jahre, neun ' Veranstaltungen voraefehen. Neben vier Orchesterkonzerten des städtischen Orchesters

jjli Ittl kn ! I^reis J, üleu"® ||,M

Ä Deutschs.. v@ruPPe ®rupPe grupp' lSrvPpe

Völkischer Vorkämpfer Dommersheim-Langsdorf 10 Lahre alt co Langsdorf, 13. Ott. Morgen vollendet unser Mitbürger Friedrich Bommersheim sein 70. Lebensjcchr. Er ist einer der bekanntesten Männer unserer Gemeinde. In Obbornhofen ge­boren, entstammt er einem Bauerngeschlecht, das seit mehr als 400 Jahren in der nördlichen Wet­terau ansässig ist. Es konnte bis jetzt allerdings noch nicht festgestellt werden, welcher Ort der Wellerau der Urfitz dieser nach einem gleichnami­gen Dorf im Taunus genannten Sippe ist. Die größte Wahrscheinlichkeit spricht aber für Bellers­heim. Im Reformationszeitaller stellte das Ge­schlecht einen der ersten evangelischen Pfarrer im Solms-Braunfelser Land. Friedrich Bommersheim, der das Schuhmacherhandwerk erlernt hatte, ver- ratete sich 1892 nach Langsdorf in eine der ältesten Familien unseres Dorfes, in vie Sippe Hofmann, die der Gemeinde so manchen führenden Mann gestellt Halle.

Bommersheim nahm bereits feit den 90er Jahren in starker Ueberzeugung teil an der mit dem Namen des Dr. Otto Boeckel sich anknüp- senden anttsemitischen Volksbewegung. Mit dem bekanntesten Sohn unseres Dorfes, Philipp Köh­ler, dem er durch viele Jahre hindurch befreundet war, kam es ihm auf die Schaffung eines freien deutschen Bauerntums an. Seine politische Tätig­keit, die ihn als gewandten Redner durch ganz Oberhessen führte, brachte ihm u. a. seinen Dorf­namenBöckelschuster" ein, nach dem sein Haus bis zur StundeBöckels-Haus" heißt. So lohnt ein Dorf seine treuen Kämpfer. Bommersheim ist der deutsch-völkischen Sache treu geblieben, auch nachdem die großen Sturmtage der 90er Jahre äußerlich erfolglos abgeflaut waren und Dr. Boeckel sich als ein Geschlagener in die Vergessenheit halle zurückzi^hen müssen.

Bommersheim stieß nach dem Kriege, in dem er seinen einzigen Sohn Halle opfern müssen, zu der deutschnationalen Seite, bei der er die Be­lange des gesamten Volkes am besten gewahrt glaubte. Nach der Begründung des Hessischen Land- bundes war er eines seiner tätigsten Glieder. Bis 1933 war er Mitglied des Gießener Kreisaus- schusses, in dem er eine von allen Sellen geachtete und geschätzte Rolle als unerschrockener und un­parteiischer Mann spielle. Friedrich Bommersheim gehörte viele Jahre dem evangelischen Kirchenvor­stand an und wurde in den letzten Landeskirchen- tag der Hessischen Landeskirche entfeniet.

Eine große Freude seines Allers ist es ihm, daß er so manches vaterländische Wunschbild seiner jungen Kampftage jetzt in unseren Tagen erfüllt sehen durfte.

Dem Jubilar bringen auch wir an seinem Geburts- tage unsere herzlichen Glückwünsche dar.

25 Jahre Tiefbohr-Unternehmen.

£ Inheiden, 13. DEL Das hiesige Tiefbohr- Unternehmen Stefan Kuhn kann am kommen­den Samstgg auf sein 25jähriges Bestehen zurückblicken. Die Firma wurde 1914 gegründet. Bald danach brach der Weltkrieg aus. Herr Kuhn mußte sofort zum Heeresdienst einrücken und machte den Weltkrieg mit: erst 1919 konnte er wieder mit seiner Arbeit beginnen. Durch unermüdlichen Ein­satz Formte er sein Unternehmen außerordentlich entwickeln, und bald wurde in ganz Mitteldeutsch-

^1*1 bas M

Sl-ti

>Ä Sj, ;le »etne L'M-ich ft* W ö *rt

nur tes rmL 8lucfl 8 Ä Mi unb hiu&

!Ä» bften ii MA die SZ

Was bei dem einen die Zigarette ist, ist bei anderen das achtlos weggeworfene Streichholz,^ zum Anzünden der Tabakpfeife benutzt wurde. W muß die Erziehungsarbeit zum Denken und Ued^ legen einsetzen. Nach den Berichten der Feuerlost'' Polizei sind die meisten Brände auf Fahrlässig'»! und Leichtsinn zurückzuführen. Ferner gehören ffj' lerhafte Feuerungs- und Elekllo-Anlagen für Sw und Kraft, der Umgang mit offenem Feuer uri Licht zu den am häufigsten festgestellten Brafvv sprechen den Baukosten für rund 20 000, Ursachen. Weitere Ursachen sind die ^unsachgeE Wohnhäuser, ober dem I a h r e s e i n k o m -! Lagerung von ftischem Heu und ahnllchen men von 250000 schaffenden Deut-,Selbstentzündung neigenden landwirtschaftlichen schen. Die Ernteftüchte und das Vieh, die bei die-!zeugnisien, die leichtfertige Aufstellung von sen Bränden umkommen, würden genügen, eine triebsmotorey und Lokomobilen in unmittelbar^ Stadt mit 200 000 Einwohnern, also etwa Kiel oder Nahe von Mieten wobei Funkenflug sehr W

RoiNl "'M by & 1 Setzung.