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1Z./I4-August 1038
Gießener Anzeiger lGenerai-Anzeiger für Oberhessen)
Nr.188 vierter Blatt
Reichsautobahn im schönen Oberhessen
an der Reichsautobahn bei Romrod.
Landschaft
5258 A
1
ses Festhalten an Ge
fährt. —
Die Brücke in der Landschaft. (Reichsautobahn bei Alsfeld.)
mehr!"
ngsamer. tattfindenden Testamentseröffnung teilzunehmen,
stammelte sie und wußte nicht Notariat Breslau^ II
gez. Kindlmann."
15=>anb. Sie dachte nicht anders, als daß der allzu große Schmerz die Sinne des Mädchens verwirrt LJ: flüsterte sie.
Landschaft in großen Linien. (Bei Steinbach.)
Geruhige Fahrt auf der Reichsautobahn durch Oberhessen, wenn man der inneren und äußeren Disziplin genug hat, mit wohltemperierter Geschwindigkeit zu fahren. Fast ohne Erschütterung rollt dann der Wagen dahin, und man hat der Muße genug, der Landschaft einen Blick zu widmen. Bei aller angebrachten Vorsicht bleibt viel Möglichkeit, die Augen einmal vom Grauweiß der Fahrbahn abschweifen zu lassen in das Grüne zu linker und rechter Hand. Ja, es ist sogar gut, es zu tun!
Wie einzigartig schön war es vor etwa vier Wochen, auf der Autobahn etwa von Steinbach ab nach Bad-Rauheim zu fahren! Da glühten zu beiden Seiten und auch auf dem Mittelstreifen der Bayn Hunderttausende der roten Mohnblumen, die manchmal abgelöst wurden durch Flächen vom feinen Blau der Kornblumen und dem Violettblau einer Lupme. War es nicht, als führe man dahin in einem großen, schier endlosen Garten! Zu beiden Seiten neigten sich die Halme des reifenden Getreides herbei und erinnerten daran, daß es dem hohen Sommer zuging.
Dann war es wieder ein anderer Anblick, der sich bot- Die leuchtenden Farben verblaßten und dafür begann das goldene Gelb des reifenden Getreides landauf, landab das Bild zu beherrschen; kaum hob sich im Glanz der Sommertage und im hellen Gelb des Getreides das weiße Band der Bahn ab. Mohn und Kornblumen mußten gemäht werden, weil der Wind ihre Blütenblätter auf die Fahrbahn wehen wollte. So wurde die bunte Pracht rasch zusammengefaßt und verschwand.
Und jetzt in diesen Tagen ist es erneut anders! Das Landschaftsbild ist wieder unruhiger geworden! Auf allen Feldern links und rechts der Bahn rattern die Mähmaschinen, schimmern überall die weißen
kleine Begegnung: mitten auf der Fahrbahn liegt ein Heft. Der Wind hat in seinen Blättern gewirbelt. Irgend jemand hot das bunte Heft aus dem Auto verloren. Im Vorüberfahren sahen wir im schönen braunen Kupfertiefdruck Bilder von Häusern, Türmen, lebhaft leuchtet eine rote Schmucklinie aus den Seiten. Komisch, daß man plötzlich nicht die Geistesgegenwart hat, das Gas wegzunehmen, die Bremsen zu treten, dos hübsche Heft zu holen? Wo mag es her fein? Welche Stadt zeigen die Bilder?
der Reichsautobahn ist glücklich hineingewachsen in Natur und Umwelt. Die große Verkehrsstraße ist Bestandteil der Land- schoft geworden, über bepflanzte Böschung, durch Blumen und Rasen, durch Busch und Baum mit ihr eins geworden. Der Geist unserer Zeit läßt es uns leicht werden, die Autobahn als der Landschaft zugehörig zu begreifen! Es ist warm geworden auf der Bank über dem Parkplatz. Gern überlassen wir uns wieder dem Wind im offenen, fahrenden Wagen.
Eines der eindrucksvollsten Bauwerke Schlschen Steinbach und Bad-Nauheim ist die Brücke bei Butzbach, die Brücke für die Straße Gießen—Frankfurt. Im spitzen Winkel führt sie über die Autobahn, gedrungen, wuchtig und doch nicht plump. Hell schimmert der rötliche Sandstein, mit dem der Brückenträger und die beiden Widerlager verkleidet sind Pfeiler und Eisenträger bilden ein hübsches Spiel der Linien. Dabei sieht man der Brücke an, daß sie die schwersten Lastzüge zu tragen vermag Merkwürdig: man weiß wohl unter wie vielen Brucken man hindurchfährt auf der 20 Kilometer langen Strecke zwischen Gießen und Bad-Nauherm — aber man weiß nicht, über wie viele Brückenbauwerke man selbst hinweggefahren ist. Brücken, die die Autobahn tragen, bemerkt man kaum. Indessen sind gar viele Bäche, Feldwege, Straßen überführt...
Mainz oder Königsberg in Ostpreußen? Deutschland ist ja so klein geworden, seitdem es so rasche Autos und Reichsoutobahnen gibt. Und im Weiterfahren fällt uns dann ein, daß man die Reichsautobahn zu Fuß eigentlich gar nicht betreten soll! Genau genommen hätten wir das Heft also gar nicht holen dürfen!
Aha! Der Motorradfahrer, da vor uns auf dem schwarzen Streifen an der rechten Seite, hat Panne! Hilflos steht er da! Zu schnell gefahren! Sicherlich hat sich der Kolben „gefressen"! Die Autobahn hat ihn verführt, und er hat sich verleiten lassen, mit seinem 200-ccm-Maschinchen 100-
Brücke, Bäume und Fahrbahn fugen sich zu einem harmonischen Bild.
(Aufnahmen [5]: Neuner, Gießener Anzeiger.)
Kilometertempo fahren zu . . ,
wollen. Wir sind von Natur aus nicht schadenfroh.
Eine Bitte an die Kraftfahrer: Nehmt Rücksicht auf das Wild. (Wildwechsel am Grüninger Markwald.)
jleldro-Gem*^.
Zwei Stunden später saß Gisela Mertens im Wartesaal, hatte ein Glas Limonade vor sich stehen und blickte bald auf die Uhr, bald auf die Flügel der großen Eingangstür. Sie hatte mit Walter telephonisch vereinbart, daß sie sich vor dem Abgang des Zuges hier treffen wollten.
Endlich kam er angestürzt, schwang schon von weitem den Hut und drückte ihr, als er den Tisch erreicht hatte, leidenschaftlich die Hand. „Sag mal, was sind denn das für Neuigkeiten? Ich will nicht hoffen, daß du mir einen verspäteten Aprilscherz angedreht hast?"
„Aber Walter, ich bin ja selber ganz aufgeregt. Hier, das ist der Brief, von dem ich dir erzählt habe!
Als Radegast gelesen hatte, gab er ihr das Schreiben kopfschüttelnd zurück. „Allerdings, nun begreife ich, warum du am Telephon so aufgeregt warst. Es passiert einem nicht alle Tage, daß man zu einer Testamentseröffnung geladen wird. — Hm, hast du übrigens schon daran gedacht, daß nun jener Brief der dir damals unter die Finger kam, n» einem ganz neuen und höchst eigenartigen Licht ^Gisela wandte ihm ein aufgeschrecktes Gesicht zu. „Mein Gott, wahrhaftig, du hast recht!"
„Die Sache liegt sonnenklar! Es handelt sich um einen ganz eindeutigen Fall von Heiratsschwindel. Der Sohn des Notars, em verbummelter Student, hat durch irgend einen Zufall von dem Inhalt des Testamentes' Kenntnis erhalten, das bei seinem Vater deponiert war. Die Tatsache, daß sich unter den Erben ein junges Mädchen von Berlin befindet, ist pikant genug, um den Freunden brühwarm aufgetischt zu werden. Dieser Stoll lebt, wie ich inzwischen ermitteln konnte, in sehr bescheidenen Verhältnissen. Er beschäftigt sich mit irgendeiner verrückten Erfindung und mag sich oft genug den Kopf zerbrochen haben, wie man zu Geld kommen könnte." (Fortsetzung folgt!)
Herr Weißfloh, der seine Abende mit dem Lesen von wilden Liebesromanen vergeudete, kam sogleich zu gewissen dunklen Schlußfolgerungen. „Hat Ihnen Ihre Frau Mutter nie von diesem Herrn Grutz- macher erzählt?" fragte er vorsichtig.
Gisela schüttelte unbefangen den Kopf. „Wenn ich's Ihnen sage: ich höre den Namen zum ersten- ma<Eja!" meinte Herr Weißfloh, „da bleibt denn eben kein anderer Weg, als daß Sie Ihren Kaiser packen und sich in den nächsten Zug nach Breslau setzen. Wahrscheinlich werden Sie mit einer kleinen Erbschaft zu rechnen haben."
$a5 _ das ist doch Unsinn! stammelte
^'.Dh, sagen De das nicht!" mahnte Herr Weißfloh mit erhobenem Zeigefinger. „In den Romanen kommen solche Dinge häutig vor. Warum soll cs nicht auch einmal in Wirklichkeit passieren?
„Nein, nein, an solche Zusammenhänge will ich
aber recht geschieht ihm! ,
Drüben liegt Butzbach! Dunkel und wie eine ;
Silhouette zeichnen sich die Häuser und Turme ab - vor dem lichten Grau des leicht umzogenen Schren- zer. So mag Merian die Städte des.Mittelalters ge- ehen haben, als er sie in klaren Limen festhielt. Und von links her grüßt Münzenberg! Die Burg mit ihren beiden Türmen! Man tut gut, einmal aus einen der Parkplätze nach rechts herauszusahren und auszusteigen. Zu einer schlichten Bank fuhren einige Steinstufen hinauf. Ein herrlicher Rundblick lohnt die Fahrtunterbrechung. Die Bank steht unter einem hohen buschartigen Bäumchen, das aber nur wenige Blätter hat. Anscheinend hat es sich mit dem Erdreich noch nicht ganz vertraut machen können. Biet- leicht fehlt auch Wasser!
Das Band der Autobahn ist von hier aus weithin zu übersehen. Wie elegant schwingt es über Hügel und in die Senken, wie zügig liegt die Autobahn in Kurven von mäßiger Krümmung! Fast kann man auf weite Entfernung die Überhöhungen erkennen. Oder erfühlt man sie nur — weil man sie weiß?! Die Autobahn führt hinauf auf die Vorhohen des Taunus und entzieht sich im fernen Walde dem forschenden Blick. Zu nächtlicher Stunde wechseln dort oben die Hirsche über die Autobahn. Viele Autofahrer haben sie schon gesehen, roenn Jie lw Lichte der Scheinwerfer auftauchten. Das Bild des Hirsches l ober des Rehes, in kleinen Blinkscheiben auf dunkler : Tafel dargestellt, macht den Kraftfahrer auf die ■ ständigen Wildwechsel aufmerksam und fordert zur i Vorsicht auf. Eigenartig: das Wild gibt die Wechsel [ nicht auf, die seine Artgenossen seit Jahrhunderten - gegangen sind. So begegnet dem Menschen aus der : Reichsautobahn ein Stück . Urnatur! Leider hat die
Schließlich ist man dann am Zubringer Bad- Nauheim! Wir fahren nach kurzer Zeit wieder die Auffahrt nach Gießen hinauf und gemächlich nach Steinbach zurück. Die Landschaft erscheint nun rote- ber anders als vorher. Wieso anders, das weih man gar nicht so genau! Der Horizont hat nun eben etwas andere Linien. Aber sonst könnte es doch das gleiche Landschaftsbild fein! Es ist wohl auch so! Die Fahrt zurück ist nicht weniger reizvoll Die hohen Pappeln zur linken Seite, die ernst und steil zum Himmel ragen, lassen wissen, daß nun Steinbach bald erreicht ist. So wie unser Bild sie zeigt, werden sie bald für jeden Kraftfahrer unserer Heimat zu einem Kennzeichen werden dafür, daß es biSZur Ausfahrt nach Gießen nur noch 500 Meter Entfernung sind. N"
habe. „Fassung, Fassung!" flüsterte sie
Hören Sie um Himmelswillen auf, iZrauiein Hlnterhub-r!" kannte Gisela endlich h°ro°rbnng°n Ich weiß daß Sie es gut meinen, aber du lieber Gott, ich habe doch gar keine Ahnung, wer der gute Mann ist, dessen Ableben mir mitgeteilt m*,JZßie?" machte Fräulein Hinterhuber, die nicht recht gehört zu haben glaubte
Wenn ich einen etwas durchgedrehten Eindruck mache, bann nur deshalb, weil ich diese ganze Geschichte nicht begreife!"
Nanu?" stotterte Herr Weißfloh.
„Lesen Sie doch selber und sagen Sie mir, was Sie davon halten!" ,,
Herr Weißfloh rückte eifrig die Brille zurecht.
Sehr geehrtes Fräulein Mertens! Wir entledigen uns hiermit der traurigen Pflicht, Sie von dem plötzlichen Ableben des Herrn Eduard Grutzmacher, Gutsbesitzer in Lauterbrunn, in Kenntnis zu setzen. Die Beisetzung finbet am Donnerstag, dem 12. Ium, vormittags neun Uhr, auf bem Fnebhof von Lauterbrunn' statt. Wir vollziehen einen Auftrag des Verblichenen, wenn wir Sie ersuchen an ber Beisetzung unb ber anschließenb in ber Notanatskanzlei
Zwei hinter Gisela.
Vornan von Hans Hirthammer. Urheberrechtschutz Verlag Oskar Meister, Werdau/Sa. 24. Fortsetzung. W™1 Derbotenl>
Der Briestriiqer hielt ihr einen Zettel hin. „Hier, unterschreiben Sie, bitte! Mein Kollege hat den Bries gestern schon zweimal in lbrc\ SSqt,nunS aeleat aber Sie waren nie zu Hause!
6 GNela nickte abwesend, während sie immer rote- d-r auf den Brief starrte. Vom Notariat Breslau?
die Hülle mit einem schmalen, schwarzen Rano
Kopftücher der Frauen und Mädchen. Nun stehen überall die Getreidehaufen. Der Höhepunkt des Jahres ist überschritten — das ist der nächste Gedanke bei dieser geruhsamen Fahrt!
Ueberhaupt — was man alles sieht und denkt während einer solchen Fahrt zwischen Steinbach und Bad-Nauheim! Da vorne wechselt tatsächlich am Hellen Tag ein Reh über die Bahn, flüchtet den Hang hinauf, verschwindet im Walde (schade, daß man es nicht näher sah!), da Unis jachtern einige Feldhühner auf und ihr aufgeregtes Gegacker übertönt das eintönige Lied des Motors. Heiß scheint die Sonne — man wird wieder ein bißchen brauner werden, ohne die Hitze allzu sehr zu spüren. Der Wind fährt wie liebkosend über Gesicht und Hände, so stetig und
„Vielleicht doch ein entfernter Verwandter, von dem Sie nichts wußten? Auf ,eden Fall müssen Sie der Aufforderung Folge leisten. Sie bekommen natürlich einen Sonderurlaub!" saate er großartig.
Geben Sie gleich nach Hause, Sie müssen heute noch abreisen.' Brauchen Sie Vorschuß? Natürlich brauchen Sie Vorschuß, ha, ha, uberflusige Frage Lassen Sie sich von Weißfloh hundert Mark geben.
Es war Gisela, als drehte sich das Zimmer mitsamt bem Direktor unablässig im Kreise, einmal schneller, einmal langsamer.
„Danke schön!" st"""""' einmal, wofür sie sich bedankte.
Draußen würbe sie von Herrn Weißfloh unb Fräulein Hinterhuber umringt „Oh! riefen die beiden, als sie Giselas verstörte Miene sahen, „unser aufrichtiges Beileid! Ist es em sehr schmerzlicher ^Da^Fräulein Mertens keine Antwort gab, suhlte sich Fräulein Hinterhuber zu Worten des Trost verpflichtet. „Sie armes Kmb, fasten Sie sich. G
sh-Ä iftjws
: Schlag der Sie wie ein Blitz aus hellerem H.mmel 1 ^Ewas Entsetzliche- ließ sie mitten im Safe
‘ UngtnäS Tinterhuber nahm vorsichtig Giselas
^wurde sc.immer merkwür^er.^Gsiel^achte angestrengt nach, aber es fiel 9
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schweris ungeduldige Stimme.
Gisela eilte an ihren Platz Junia. , (b Sie „Unerhört!" schrie Hastelschwert. Was vuoen «
sich eigentlich ein. Sie werden wo m noch Zeit genug haben, die Lieoesepci Freunde auf sich wirken zu lasten. Los fegn waren wir stehen geblieben. & den
Gisela warf Den Kops.zuruck. „Ich btte w
Brief vorher lefen zu dürfen Esi sche ^enach liches Schreiben zu sein, anscheinend o Züchtigung von einem Todessau. -wer
das Notariat in Breslau." f _ To._
Hastelschwert hob mißtrauisch den Kopf.
desfall?" Er schielte nach dem Brief. „J ' Machen Sie schon!" , . e.xne Ge-
- Vfo» der arme ,'. ^Gisela Mer-
legenheit mehr haben, sein Diktat vo tens fertigstellen zu lassen. binnen ariff
Gisela las, bewegte ein paarmal bw ßippen, V H sich an den Kopf. Der Inhalt schien ^ine fl erstarrende Wirkung aus sie auszuub , eine
„Nun?" srag.e Hassel,chwert, der wahre Engelsgeduld an den Tag letzte.
Nachricht. Da mutzte man schl,°tzl.ch ^4° Zu drücken.
Es war, als erwachte Gisela aus einein bumpfen Traum. „Das — verstehe ich nicht! Es ist — e»| muß wohl ein Irrtum fein!"
„Na, was denn, was denn?" machte Hastelschwert kopfschüttelnd. „Darf man sehen?"
Sie gab ihm den Brief.
Er las, unb seine Augen wurden mit feder Zelle noch runder. „Oh!" murmelte er im Ton höchster Überraschung. Er prüfte die Anschrift, und als er ihr den Brief zurückgab, war etwas rote Respekt in ^^Von^einem Irrtum, Fräulein Mertens kann wohl keine Rede sein. Das ist Ihre genaue Adresse. Kannten Sie denn den Verstorbenen nicht.
„Ich habe den Namen nie gehört. Das ist es
ruhig, wie es sich eben aus der gleichmäßigen Fahrt von 50 Kilometer je Stunde ergibt. Da oben auf ber Brücke stehen zwei Hitlerjungen und sehen herab auf die Autobahn. Ob sie wohl neidisch sind? Sicherlich nicht! Sie haben ihre Räder an das Geländer ber Brücke gelehnt. Man kann bie Tornister genau erkennen. Das alles hebt sich wie ein Schattenspiel gegen den leuchtenden Himmel ab. Die beiden Hitler- jungen, sie erleben öie Landschaft auf ihre Weise.
Wie schön, daß die Ju- ses Festhalten an Ge- aend so durch das Land wohnheiten schon man- ?... . 1 J___s,.*. TtOVO
; ’ - chem ber schönen Tiere
Unb dann eine ganz das Leben gekostet.
Die moderne Technik
gar nicht erst denken! Wahrscheinlich stellt sich die ganze Geschichte als ein Irrtum heraus. Sie werden '^Gin^arrtum? Ha, daß ich nicht lache! Haben Sie schon einmal erlebt, daß eine Notanatskanzlei sich geirrt hätte?"
Gisela mußte zugeben, daß sie etwas Derartiges in der Tat noch nicht erlebt hatte. „Ach, ich — ich verstehe es nicht! Ich begreife überhaupt nichts


