Ausgabe 
10.12.1938
 
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Was die Freude am Einkauf erhobt, ist nicht nur der Aus­wahlreichtum, sondern sind die Überraschungen in modisch

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Neuem, sei es in der aparten Verarbeitung Linie oder den schönen Stoffen. Das Haus

hält diese Überraschungen bereit, ja. mehr noch: seine ent­gegenkommende Preiswürdigkeit erleichtert auch den Kauf der besten Qualitäten.

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Wohl die drei übelsten Judengestalten aus der Kategorie der Hoch- und Landesverräter, die in der Kriegs- und Nachkriegszeit den Gegnern Deutsch­lands direkt in die Hände arbeiteten, sind Grelling, Lessing und Gumbel. Der frühere Berliner Rechts- anwalt Richard Grelling, von dem sich seine jüdischen Rassegenossen selbst wegen seiner allzu schmierigen Grundstücksspekulationen lossagten, er­hielt üach seiner Auswanderung in die Schweiz dort von der Entente allerlei Unterlagen über die angebliche Vorgeschichte des Weltkrieges. Grelling, der über eine gewandte Feder verfügte, schrieb aus diesem Material das niederträchtige und ver­logenste Machwerk jener Zeit zusammen, ein Buch, das unter dem TitelI' a c c u s e ich klage an" in einem Schweizer Verlag gedruckt wurde und von der Entente in Hunderttausenden von Exemplaren in aller Welt verbreitet wurde. Auf diesem Buch beruhte nicht nur die ge­samte feindliche Hetzpropaganda während der zwei­ten Hälfte des Krieges, sondern es wurde auch als sachliche Feststellungen eines deutschen Fachman­nes" von ausländischen Ministern und Presse-Or­ganen immer wieder unter der Maske eines stich­haltigenDeweismaterials" zitiert. Der größteEr­folg" aber dieses jüdischen Hetzerbuches bestand in dem Eintritt Amerikas in die Kriegs­front der Entente. Daß es nach dem Kriege zum Agitationsmaterial der jüdisch geführten Mar­xisten in Deutschland gehörte, sei nur nebenbei er­wähnt.

Der Jude Grelling hatte dabei noch nicht einmal den Mut gehabt, sich als Verfasser zu bekennen; un­ter dem Titel stand lediglichVon einem Deutschen" (!) Die zweite Auflage des Buches erschien in der Schweiz zu einem so unmöglich

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Feinde im eigenen Land.

Wir Landesverräter." - Oie Fälle Grelling, Lessing und Gumbel.

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niedrigen Preise, daß ohne weiteres das feind­liche Ausland als Geldgeber offenbar wurde. Grelling wurde von einem eigenen Rasse- genossen, dem jüdischen Schriftsteller Karl Federn, öffentlich angeprangert und zur gerichtlichen Klage aufgefordert, kniff jedoch, wie das ja Mische Art in solchen Fällen ist. Sogar die bolschewistische Pa­riser ZeitunaHumanitd^ klagte ihn vier Jahre nach dem Weltkrieg der Fälschung der Kriegsscyukdlüge zugunsten der Entente an.

Grelling schrieb gleichwohl nach der Novemüer- revolutton in der Mischen ZeitschriftDie Welt- bühne" Artikel wieSchuldfrage und Friedens­unterhändler zur Zeit der Vorbereitung der Friedensbedingungen." Selbst der parlamentarische Untersuchungsausschuß der Nationalversammlung lehnte diesen jüdischen Landesverräter als Sachver­ständigen in der Kommission für die Kriegsschuld­frage einstimmig ab. 1923, zurZeitderRuhr- besetzung, tauchte Grelling plötzlich wieder jn Berlin auf und betätigte sich als Spitzel für Frankreich.

Der Professor an der Technischen Hochschule von Hannover, Lessintz, betont in seinem 1929 er­schienenen ,Kriegsermnerungen", er habegegen die ,Große Zeit', wo immer ich gekonnt habe, ge­kämpft", und er fügt hinzu:Es gelang mir, mich zu drücken. Durch vier Jahre mußte ich alle Monate zur Musterung. Die Ausmusterungen wurden immer strenger, ich verwandte immer neue Listen, um der Front zu entgehen." Am 25,6.25 schrieb Lessing imPrager Tageblatt" einen ganz ordinären Schmäh- und Verdächtigungsartikel gegen die Wahl Hindenburgs, den er alstreuen Bern­hardiner" und alsführungslosen Wolf" bezeich- nete. Seine weiteren Pamphlete wurden gegen alle

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Entrüstungsstürme in Deutsckland von der rote« preußischen Regierung ebenfalls gedeckt.

Gumbel, Privatdozent, später außerordent» licher Professor an der Universität Heidelberg, for­derte 1922, die Entente hätte bei dem Friedensdiktat in keinem Punkt nachgeben dürfen, vor allem nicht in der Frage der Kriegsverbrecher"; sie hätte auch bei der Entwaffnung Deutschlands noch schärfer Vorgehen müssen. Er verriet die Schwarze Reichswehr und andere Verbände an die Entente. Ferner schrieb er die BroschüreDeutschlands geheime R ü st u n g e n", deren Folge in der Nichträumung der Kölner Zone bestand. Am 27. 4. 24 forderte er bei einer Versammlung in Anwesenheit eines Franzosen auf, der Kriegsopfer zu gedenken, ine, ich will nicht jagen auf dem Felde der Unehre gefallen sind". Diesen Lumven nannte sein Rassegenosse Arnold Zweig in derWelt- bühne" einentapferen und reinigenden Mann". Unterbetten reiste Gumbel in Frankreich herum und hetzte in öffentlichen Vorträgen derartig gegen Deutschland, daß sich die französischen Natumatisten angeekelt von ihm abwandten. Gumbel behauptete in diesen Vorträgen u. a., Deutschland habe den größten Teil an Der Kriegsschuld, die Tribute be­ständen zu Recht, Deutschland sei zahlungsfähig, aber böswillig. Zwischendurch erhiell er eine Be­rufung an das neu gegründete Marx-Engels-Jnftttut in Moskau. Gumbel war es, der als erster auf- svrang und stürmisch Beifall klatschte, als in einer Leipziger Versammlung mit dem Einberufungs­chemaW ir Landesverräter" Küster er­klärte: .Landesverrat ist keine Schandemehr. Ich habe die Ehre, mich der Versammlung als Schwerverbrecher, nämlich als Hochverräter und dreifacher Landesverräter vorzustellen. Für mich und meine Gesinnungsgenossen es nur eine Parole: weitermachenWiederholte Ver­suche, ein Landesverratsverfabren gegen Gumbel einzuleiten, blieben gegenüber der schützenden Hand der roten Reaierung ebenso erfolglos, wie die Maß- regelungsversuche der Heidelberger vhilosophischen Fakultät. Als chm -schließlich doch infolge des Nie« senskandals die Lehrberechtlaung entzogen werden mußte, erhiell er einen Rus an die Pariser Sor« bonne und durch Herriot an die Universität Lyon.

Wir haben hier nur einige wenige Beispiele tn unserer Artikelfolge herausgegriffen. Einen vorzüg­lichen Ueberblick über die Zersetzungsarbeit Judas in Deutschland findet der Leser in dem BuchD t e Juden in Deutschland", Verlag Franz Eher Nachf., G. m. b. H., München, 1936. Der Anteil Ju­das an dem Ruin Deutschlands in der Nachkriegs­zeit läßt sich in Tatsachen und Zahlen nur an­nähernd andeuten; er ist schlechterdings ausschlag­gebend. Allerspätestens nach der nation alsozialisti- scheu Revolution hätte dieses Volk alle Veranlassung gehabt, wenigstens einen Teil seiner Verbrecherschuld gegenüber Deutschland zu sühnen. Das Gegenteil ist geschehen. Es muß nun endlich für seine Taten einstehen und die Folgen tragen. B. R.

Geschäft ist Geschäft!

Einen Rucksack unterm Arm kommt Herr Huber die Gasse hinauf. Endlich hat er entdeckt, was er sucht.

Sie, Dienstmann, habens Zeit?"

Sehr wohl, Herr Huber!"

Sie wissen wo ich wohn'?" Natürli! Stephansplatz 18!" Na also, da nehmens die Katz' und tragens z'Haus zu meiner Frau, da kriegens zehn Mark Finderlohn. Acht bringens mir, zwa behaltens Ihnen. Aber schön stad sein, dann machen nrr öfter das G'schäft!"

ten. Jede Entwickluna wurde nicht durch perua­nische, sondern durch internationale Bedürf­nisse bestimmt". Noch in neuerer Zeit konnte es Vorkommen, daß der Sohn eines peruanischen Prä­sidenten an dem Zustandekommen einer amerikani­schen Anleihe 6Va Millionen Dollar .Kommission" verdiente. Nicht viel anders ging es viele Jahr­zehnte hindurch in andern lateinamerikanischen Lan­dern zu. Erst Weltkrieg und Weltwirt­schaf t s k r i t e brackten für die fortgeschritteneren lateinamerikanischen Länder eine Zeitwende un­ter revolutionären Begleiterscheinungen mit sich, die unter volkstümlicher Staatsführung eine großzügige Entwicklung nationaler Produktivkräfte möglich machte.

Die brasilianische und argentinische Regierung haben bereits Erklärungen abgegeben, in denen sie unmißverständlich von dem Programm der Roose­velt-Regierung für Lima abrücken. Es ist auch nicht daran zu zweifeln, daß man auch anderwärts weiß, was die Glocke geschlagen hat. Die latem» amerikanischen Republiken hatten eine Atempause, die sie im großen und ganzen trefflich auszunützen wußten, ihre Kräfte frei zu entfalten. Sie roeröen in Lima Gelegenheit erhalten, zu zeigen, ob sie stark genug sind, ihre wirklichen Interessen mit Erfolg gegen nordamerikanische Bestrebungen au verteidi­gen, die eher ein Trachten nach Aufrichtung eines angelsächsischen Weltherrschafts-Trusts bedeuten, als eine Sicherung der Freiheit der Neuen Welt, die niemals weniger bedroht war als heute.

kam, wonach sich alle 21 Republiken Gesamtameri- kas zu ge genfeitiaem Beistand im Falle eines wirklichen Angriffes gegen eine oder mehrere von ihnen durch eine auheramerikanische Macht ver­pflichtet fühlen, so sollte man meinen,, daß der be- oorsteherwen Tagung in Lima zur Förderung pan­amerikanischer Solidarität nicht mehr viel zu tun übrig bliebe. Nach nordamerikanischer Auffassung sollen aber erst in Lima für die angeblich mehr als je bedrohte Sicherheit Gesamtamerikas wirkllch feste Grundlagen geschaffen werden.Die Er­eignisse, die sich in Europa und Asien abspielen", er­klärenNeu Jork Times",machen eine engere Vereinigung der beiden Amenkas dringend notwendig. Eine Reibe von Fragen, die nicht auf der Tagesordnung stehen, muß besprochen werden, die Frage der militärischen Solida­rität Gesamtamerikas wie die der ^Be­nutzung der südamerikanischen Häsen durch die Seeftreitträfte, die der Verteidi­gung der Monroe-Doktrin bienen, wirtschaftliche Fragen, die den militärischen Problemen zugrunde­liegen, dieEntwicklungdermineralischen und landwirtschaftlichen Hilfsquel­len, Ermutigung des Handels zwischen Nord- und Südamerika und der Anlage von müßigen Kapitalien in den Industrien Südamerikas usw." Zur Beschwichtigung iberoamerikanischer Ge­müter schließt das Blatt dieser Wunschliste Onkel Sams die Versicherung an:In dem Augenblick, wo unsere Delegation sich nach Lima begibt, sollen unsere südamerikanischen Nachbarn wissen, daß wir keine Machtbefugnisse suchen, die sie nicht teilen; wir bettachten sie als Kameraden bei der Ver- teibigung der gemeinsamen Interessen der westlichen Erdhälfte." Inzwischen veröffentlichte die Wa­shingtoner Regierung im Auftrage Roosevelts em umfangreiches Programm mit zahlreichen Vorschlä­gen für eine innigeZusammenarbeit" zwischen USA. und Lateinamerika, bas auf nichts weniger hinausläufi, als darauf, nicht nur alle den souverä­nen Rechten der Schwesterrepubliken gemachten Zu­geständnisse wieder aufzuheben, sondern sie wirtschaftlich, verkehrstechnisch, strategisch und nicht zuletzt auch weltanschaulich bedingungslos an das weltpolitische Geltungsbedürf­nis Washingtons zu binden.

Wem nun noch nicht die Augen darüber aufgehen, weshalb die iberoamerikanischen Länder von Washington aus seit Monaten mit allen Mitteln moderner Propaganda bearbeitet wurden, um ihnen Angst vor einerneuen Heiligen Al­lianz" einzujagen, zu der sich Deutschland, Italien unb Japan im Geheimen verbunden hätten, dem ist nicht zu helfen. Im besonderen wird das neue Deutschland immer wieder angeprangert, sich nach Wiedergewinnung seiner afrikanischen Kolonien in lateinamerikanischen Ländern als Kolonialmacht einnisten unb auSbretten zu wollen. In Wirklich­keit liegen die Dinge so, daß Deutschland unb an­dern kontinentaleuropäischen Ländern nichts er­wünschter sein könnte, als daß die lateinamerikani­schen Länder die handelspolitische Frei­heit behalten möchten, die chnen die USA. bisher deswegen einräumte, um ihr durch miß­bräuchliche Anwendung der Monroe-Dokttin ver­scherztes Vertrauen zurückzugewinnen. Die wieder­holten Einmischungen Washingtons in die Unob- hängigkett, mit der Brasilien und andere latein­amerikanische Staaten ihren Handelsverkehr mit Deutschland regeln wollten, beweist schlagend, w o - her der wirttichen Freiheit der lateinamerikani­schen Völker Gefahr droht. Je unabhängiger die lateinamerikanischen Länder ihre noch wenig ange­tasteten natürlichen Reichtümer erschließen, desto

größer werden die Warenmengen, die sie auf an­dern amerikanischen Märkten nicht absetzen kön­nen, für die sie Käufer in überseeischen Ländern suchen müssen, die, wie Deutschland, dank größerer Unabhängigkeit in ihrer eigenen Entwicklung neuer­dings immer mehr Kaufkraft dafür frei zu machen vermögen. Daß man dabei beiderseits auf dem Wege des Verrechnungsverkehrs ohne Die teure Mitwirkung der Wellgläubiger auszukom- men sucht, ist eine unvermeidliche Auswirkung der durch den großen Krieg und seine Nachwehen her­vorgerufenenWeltverschuldung". Die Hartgesot- tenheit, mit der man sich in Neuyork City immer gegen jede Einsicht in diesem Zusammenhana ft raubte, ging sogar dem in dieser Hinsicht gewiß stark vorbelasteten Detter auf der anderen Seite des Allantik derart auf die Nerven, daß er zur ^it wo der Streit um die Kriegsschuldenregelung noch heftig tobte, die Initialen U. S. für Uncle Sam inUncle Shylock" umdeutete.

Die Geschichte Lateinamerikas von der Los- reißung von Spanien und Portugal bis $um Weltkriege war vorwiegend die Konservierung einer überkommenen kolonialen Gesellschafts­ordnung mtt Hilfe britischen und nordamerika- nischen Finanzkapitals.Die ganze lange Geschichte fremden Kapitals und Handels in Peru , betont der nordamerikanische Schriftsteller Carleton Deals, einer der besten Kenner iberoamerikanischer Ver­hältnisse,ist eine Tragödie kolonialer Ausbeutung im geheimen Einvernehmen Mit einer kleinen Clique von Offizieren und Aristokva-