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Wohl die drei übelsten Judengestalten aus der Kategorie der Hoch- und Landesverräter, die in der Kriegs- und Nachkriegszeit den Gegnern Deutschlands direkt in die Hände arbeiteten, sind Grelling, Lessing und Gumbel. Der frühere Berliner Rechts- anwalt Richard Grelling, von dem sich seine jüdischen Rassegenossen selbst wegen seiner allzu schmierigen Grundstücksspekulationen lossagten, erhielt üach seiner Auswanderung in die Schweiz dort von der Entente allerlei Unterlagen über die angebliche Vorgeschichte des Weltkrieges. Grelling, der über eine gewandte Feder verfügte, schrieb aus diesem Material das niederträchtige und verlogenste Machwerk jener Zeit zusammen, ein Buch, das unter dem Titel „I' a c c u s e — ich klage an" in einem Schweizer Verlag gedruckt wurde und von der Entente in Hunderttausenden von Exemplaren in aller Welt verbreitet wurde. Auf diesem Buch beruhte nicht nur die gesamte feindliche Hetzpropaganda während der zweiten Hälfte des Krieges, sondern es wurde auch als „sachliche Feststellungen eines deutschen Fachmannes" von ausländischen Ministern und Presse-Organen immer wieder unter der Maske eines stichhaltigen „Deweismaterials" zitiert. Der größte „Erfolg" aber dieses jüdischen Hetzerbuches bestand in dem Eintritt Amerikas in die Kriegsfront der Entente. Daß es nach dem Kriege zum Agitationsmaterial der jüdisch geführten Marxisten in Deutschland gehörte, sei nur nebenbei erwähnt.
Der Jude Grelling hatte dabei noch nicht einmal den Mut gehabt, sich als Verfasser zu bekennen; unter dem Titel stand lediglich „Von einem Deutschen" (!) Die zweite Auflage des Buches erschien in der Schweiz zu einem so unmöglich
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Feinde im eigenen Land.
Wir Landesverräter." - Oie Fälle Grelling, Lessing und Gumbel.
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niedrigen Preise, daß ohne weiteres das feindliche Ausland als Geldgeber offenbar wurde. Grelling wurde von einem eigenen Rasse- genossen, dem jüdischen Schriftsteller Karl Federn, öffentlich angeprangert und zur gerichtlichen Klage aufgefordert, kniff jedoch, wie das ja Mische Art in solchen Fällen ist. Sogar die bolschewistische Pariser Zeituna „Humanitd^ klagte ihn vier Jahre nach dem Weltkrieg der Fälschung der Kriegsscyukdlüge zugunsten der Entente an.
Grelling schrieb gleichwohl nach der Novemüer- revolutton in der Mischen Zeitschrift „Die Welt- bühne" Artikel wie „Schuldfrage und Friedensunterhändler — zur Zeit der Vorbereitung der Friedensbedingungen." Selbst der parlamentarische Untersuchungsausschuß der Nationalversammlung lehnte diesen jüdischen Landesverräter als Sachverständigen in der Kommission für die Kriegsschuldfrage einstimmig ab. 1923, zurZeitderRuhr- besetzung, tauchte Grelling plötzlich wieder jn Berlin auf und betätigte sich als Spitzel für Frankreich.
Der Professor an der Technischen Hochschule von Hannover, Lessintz, betont in seinem 1929 erschienenen ,Kriegsermnerungen", er habe „gegen die ,Große Zeit', wo immer ich gekonnt habe, gekämpft", und er fügt hinzu: „Es gelang mir, mich zu drücken. Durch vier Jahre mußte ich alle Monate zur Musterung. Die Ausmusterungen wurden immer strenger, ich verwandte immer neue Listen, um der Front zu entgehen." Am 25,6.25 schrieb Lessing im „Prager Tageblatt" einen ganz ordinären Schmäh- und Verdächtigungsartikel gegen die Wahl Hindenburgs, den er als „treuen Bernhardiner" und als „führungslosen Wolf" bezeich- nete. Seine weiteren Pamphlete wurden gegen alle
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Entrüstungsstürme in Deutsckland von der rote« preußischen Regierung ebenfalls gedeckt.
Gumbel, Privatdozent, später außerordent» licher Professor an der Universität Heidelberg, forderte 1922, die Entente hätte bei dem Friedensdiktat in keinem Punkt nachgeben dürfen, vor allem nicht in der Frage der Kriegsverbrecher"; sie hätte auch bei der Entwaffnung Deutschlands noch schärfer Vorgehen müssen. Er verriet die Schwarze Reichswehr und andere Verbände an die Entente. Ferner schrieb er die Broschüre „Deutschlands geheime R ü st u n g e n", deren Folge in der Nichträumung der Kölner Zone bestand. Am 27. 4. 24 forderte er bei einer Versammlung in Anwesenheit eines Franzosen auf, der Kriegsopfer zu gedenken, „ine, ich will nicht jagen auf dem Felde der Unehre gefallen sind". Diesen Lumven nannte sein Rassegenosse Arnold Zweig in der „Welt- bühne" einen „tapferen und reinigenden Mann". Unterbetten reiste Gumbel in Frankreich herum und hetzte in öffentlichen Vorträgen derartig gegen Deutschland, daß sich die französischen Natumatisten angeekelt von ihm abwandten. Gumbel behauptete in diesen Vorträgen u. a., Deutschland habe den größten Teil an Der Kriegsschuld, die Tribute beständen zu Recht, Deutschland sei zahlungsfähig, aber böswillig. Zwischendurch erhiell er eine Berufung an das neu gegründete Marx-Engels-Jnftttut in Moskau. Gumbel war es, der als erster auf- svrang und stürmisch Beifall klatschte, als in einer Leipziger Versammlung mit dem Einberufungschema „W ir Landesverräter" Küster erklärte: .Landesverrat ist keine Schandemehr. Ich habe die Ehre, mich der Versammlung als Schwerverbrecher, nämlich als Hochverräter und dreifacher Landesverräter vorzustellen. Für mich und meine Gesinnungsgenossen es nur eine Parole: weitermachenWiederholte Versuche, ein Landesverratsverfabren gegen Gumbel einzuleiten, blieben gegenüber der schützenden Hand der roten Reaierung ebenso erfolglos, wie die Maß- regelungsversuche der Heidelberger vhilosophischen Fakultät. Als chm -schließlich doch infolge des Nie« senskandals die Lehrberechtlaung entzogen werden mußte, erhiell er einen Rus an die Pariser Sor« bonne und durch Herriot an die Universität Lyon.
Wir haben hier nur einige wenige Beispiele tn unserer Artikelfolge herausgegriffen. Einen vorzüglichen Ueberblick über die Zersetzungsarbeit Judas in Deutschland findet der Leser in dem Buch „D t e Juden in Deutschland", Verlag Franz Eher Nachf., G. m. b. H., München, 1936. Der Anteil Judas an dem Ruin Deutschlands in der Nachkriegszeit läßt sich in Tatsachen und Zahlen nur annähernd andeuten; er ist schlechterdings ausschlaggebend. Allerspätestens nach der nation alsozialisti- scheu Revolution hätte dieses Volk alle Veranlassung gehabt, wenigstens einen Teil seiner Verbrecherschuld gegenüber Deutschland zu sühnen. Das Gegenteil ist geschehen. Es muß nun endlich für seine Taten einstehen und die Folgen tragen. B. R.
Geschäft ist Geschäft!
Einen Rucksack unterm Arm kommt Herr Huber die Gasse hinauf. Endlich hat er entdeckt, was er sucht.
„Sie, Dienstmann, habens Zeit?"
„Sehr wohl, Herr Huber!"
„Sie wissen wo ich wohn'?" „Natürli! Stephansplatz 18!" „Na also, da nehmens die Katz' und tragens z'Haus zu meiner Frau, da kriegens zehn Mark Finderlohn. Acht bringens mir, zwa behaltens Ihnen. Aber schön stad sein, dann machen nrr öfter das G'schäft!"
ten. Jede Entwickluna wurde nicht durch peruanische, sondern durch internationale Bedürfnisse bestimmt". Noch in neuerer Zeit konnte es Vorkommen, daß der Sohn eines peruanischen Präsidenten an dem Zustandekommen einer amerikanischen Anleihe 6Va Millionen Dollar .Kommission" verdiente. Nicht viel anders ging es viele Jahrzehnte hindurch in andern lateinamerikanischen Landern zu. Erst Weltkrieg und Weltwirtschaf t s k r i t e brackten für die fortgeschritteneren lateinamerikanischen Länder eine Zeitwende unter revolutionären Begleiterscheinungen mit sich, die unter volkstümlicher Staatsführung eine großzügige Entwicklung nationaler Produktivkräfte möglich machte.
Die brasilianische und argentinische Regierung haben bereits Erklärungen abgegeben, in denen sie unmißverständlich von dem Programm der Roosevelt-Regierung für Lima abrücken. Es ist auch nicht daran zu zweifeln, daß man auch anderwärts weiß, was die Glocke geschlagen hat. Die latem» amerikanischen Republiken hatten eine Atempause, die sie im großen und ganzen trefflich auszunützen wußten, ihre Kräfte frei zu entfalten. Sie roeröen in Lima Gelegenheit erhalten, zu zeigen, ob sie stark genug sind, ihre wirklichen Interessen mit Erfolg gegen nordamerikanische Bestrebungen au verteidigen, die eher ein Trachten nach Aufrichtung eines angelsächsischen Weltherrschafts-Trusts bedeuten, als eine Sicherung der Freiheit der Neuen Welt, die niemals weniger bedroht war als heute.
kam, wonach sich alle 21 Republiken Gesamtameri- kas zu ge genfeitiaem Beistand im Falle eines wirklichen Angriffes gegen eine oder mehrere von ihnen durch eine auheramerikanische Macht verpflichtet fühlen, so sollte man meinen,, daß der be- oorsteherwen Tagung in Lima zur Förderung panamerikanischer Solidarität nicht mehr viel zu tun übrig bliebe. Nach nordamerikanischer Auffassung sollen aber erst in Lima für die angeblich mehr als je bedrohte Sicherheit Gesamtamerikas wirkllch feste Grundlagen geschaffen werden. „Die Ereignisse, die sich in Europa und Asien abspielen", erklären „Neu Jork Times", „machen eine engere Vereinigung der beiden Amenkas dringend notwendig. Eine Reibe von Fragen, die nicht auf der Tagesordnung stehen, muß besprochen werden, die Frage der militärischen Solidarität Gesamtamerikas wie die der ^Benutzung der südamerikanischen Häsen durch die Seeftreitträfte, die der Verteidigung der Monroe-Doktrin bienen, wirtschaftliche Fragen, die den militärischen Problemen zugrundeliegen, dieEntwicklungdermineralischen und landwirtschaftlichen Hilfsquellen, Ermutigung des Handels zwischen Nord- und Südamerika und der Anlage von müßigen Kapitalien in den Industrien Südamerikas usw." Zur Beschwichtigung iberoamerikanischer Gemüter schließt das Blatt dieser Wunschliste Onkel Sams die Versicherung an: „In dem Augenblick, wo unsere Delegation sich nach Lima begibt, sollen unsere südamerikanischen Nachbarn wissen, daß wir keine Machtbefugnisse suchen, die sie nicht teilen; wir bettachten sie als Kameraden bei der Ver- teibigung der gemeinsamen Interessen der westlichen Erdhälfte." Inzwischen veröffentlichte die Washingtoner Regierung im Auftrage Roosevelts em umfangreiches Programm mit zahlreichen Vorschlägen für eine innige „Zusammenarbeit" zwischen USA. und Lateinamerika, bas auf nichts weniger hinausläufi, als darauf, nicht nur alle den souveränen Rechten der Schwesterrepubliken gemachten Zugeständnisse wieder aufzuheben, sondern sie wirtschaftlich, verkehrstechnisch, strategisch und nicht zuletzt auch weltanschaulich bedingungslos an das weltpolitische Geltungsbedürfnis Washingtons zu binden.
Wem nun noch nicht die Augen darüber aufgehen, weshalb die iberoamerikanischen Länder von Washington aus seit Monaten mit allen Mitteln moderner Propaganda bearbeitet wurden, um ihnen Angst vor einer „neuen Heiligen Allianz" einzujagen, zu der sich Deutschland, Italien unb Japan im Geheimen verbunden hätten, dem ist nicht zu helfen. Im besonderen wird das neue Deutschland immer wieder angeprangert, sich nach Wiedergewinnung seiner afrikanischen Kolonien in lateinamerikanischen Ländern als Kolonialmacht einnisten unb auSbretten zu wollen. In Wirklichkeit liegen die Dinge so, daß Deutschland unb andern kontinentaleuropäischen Ländern nichts erwünschter sein könnte, als daß die lateinamerikanischen Länder die handelspolitische Freiheit behalten möchten, die chnen die USA. bisher deswegen einräumte, um ihr durch mißbräuchliche Anwendung der Monroe-Dokttin verscherztes Vertrauen zurückzugewinnen. Die wiederholten Einmischungen Washingtons in die Unob- hängigkett, mit der Brasilien und andere lateinamerikanische Staaten ihren Handelsverkehr mit Deutschland regeln wollten, beweist schlagend, w o - her der wirttichen Freiheit der lateinamerikanischen Völker Gefahr droht. Je unabhängiger die lateinamerikanischen Länder ihre noch wenig angetasteten natürlichen Reichtümer erschließen, desto
größer werden die Warenmengen, die sie auf andern amerikanischen Märkten nicht absetzen können, für die sie Käufer in überseeischen Ländern suchen müssen, die, wie Deutschland, dank größerer Unabhängigkeit in ihrer eigenen Entwicklung neuerdings immer mehr Kaufkraft dafür frei zu machen vermögen. Daß man dabei beiderseits auf dem Wege des Verrechnungsverkehrs ohne Die teure Mitwirkung der Wellgläubiger auszukom- men sucht, ist eine unvermeidliche Auswirkung der durch den großen Krieg und seine Nachwehen hervorgerufenen „Weltverschuldung". Die Hartgesot- tenheit, mit der man sich in Neuyork City immer gegen jede Einsicht in diesem Zusammenhana ft raubte, ging sogar dem in dieser Hinsicht gewiß stark vorbelasteten Detter auf der anderen Seite des Allantik derart auf die Nerven, daß er zur ^it wo der Streit um die Kriegsschuldenregelung noch heftig tobte, die Initialen U. S. für Uncle Sam in „Uncle Shylock" umdeutete.
Die Geschichte Lateinamerikas von der Los- reißung von Spanien und Portugal bis $um Weltkriege war vorwiegend die Konservierung einer überkommenen kolonialen Gesellschaftsordnung mtt Hilfe britischen und nordamerika- nischen Finanzkapitals. „Die ganze lange Geschichte fremden Kapitals und Handels in Peru , betont der nordamerikanische Schriftsteller Carleton Deals, einer der besten Kenner iberoamerikanischer Verhältnisse, „ist eine Tragödie kolonialer Ausbeutung im geheimen Einvernehmen Mit einer kleinen Clique von Offizieren und Aristokva-


