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tag. N- Dezember, vormittags 11.15 Uhr, tm Großen Horsaal statt. Die Herren Markwardt und Lassen spielen die 3. und 4. Diolinsonate von Beet« Hoven.

Aus der engeren Heimat.

$är Juden fein platz tm Omnibus.

LPD. Friedberg, 9. Dez. Der Derbandsaus- schuß des Zweckverbandes Kraftwagen- bet r t e bW etterau" in Friedbera beschloß ein­stimmig, Juden die Benutzung oer Omni­busse des Zweckverbandes zu verbie­ten, da keinem deutschen Volksgenossen zugemutet werde könne, sich im Omnibus neben einen Juden zu setzen Die Omnibusfahrer sind angewiesen, auf die Einhaltung dieser Anordnung besonders zu achten.

Tödlicher Unfall

im Bahnhof Long-^öns.

8. Lana-Göns, 9. Dez. Ein schwerer Unglücks- sall, dem leider ein Menschenleben zum Opfer fiel, ereignete sich am heutigen Freitagnachmittaa im hiesigen Bahnhof. Hier werden zur Zeit größere Umbauarbeiten auf dem Bahnkörper vorgenommen. Kurz vor dem Durchfahren des V-Zuges um 15.43 Uhr war offenbar ein Stein bei den Gleisarbeiten so dicht andenSchienenlieaengeblieben, daß er von der Lokomotive des V-Zuges zur Seite geschleudert wurde. Der Stein traf den Rotten­meister Georg Gleiß aus Rieder-Weisel bei Butz­bach so unglücklich an den Kopf, daß der be­dauernswerte Mann etwa 10 Meter weit zur Seite geschleudert wurde und mit zertrümmertem

Schädel liegen blieb. Wenige Minuten später verstarb der Verunglückte an den schweren Verletzungen.

Grünberg

im Licht des Wei nachtsflernes.^

+ ® r u.nberg , 10. Dez. Die unter dem Na» n^n G rünberger Werbegemeinschast (GWG.) zusammengeschlossenen Kaufleute und Hano- werker haben zur Förderung des Weih­nachtsgeschäftes verschiedene Maßnahmen ge­troffen. Besonderer Wert wurde darauf gelegt, daß die Hauptgeschäftsstraßen sowie die Geschäftshäuser in der Vorweihnachtszeit stark beleuchtet werden. So sind quer~ über die Straßen an mehreren Stellen Drahtschnüre gespannt, die je 16 Glühbirnen tragen, lieber den Geschäftseingängen wurden große sechs­eckige Weihnachtssterne, mit Fichtenreisig bekleidet und mit Glühbirnen versehen, angebracht. Außerdem wurden große Tannenbäume am Eingang der Stra­ßen aufgestellt. Das Rathaus auf dem Marktplatz trägt auf feiner Giebelseite goldfarbig. gemalte Sterne sowie die vom Gallusmarkt her bekannte Be­leuchtungsanlage, die an der Giebelspitze noch durch einen großen achteckigen Stern von Glühbirnen ver­mehrt wurde, während unmittelbar davor ein mäch­tiger Weihnachtsbaum mit zahlreichen Glühbirnen steht.

Zu einer Probebeleuchtung der ganzen Anlagen waren die Vorstandsmitglieder der Werbegemein­schaft, Bürgermeister K r a e m e r , Architekt Bal­ser als beratender Techniker und Vertreter der Presie erschienen. Der Vorsitzende der Werbeaemein- schaft. Kaufmann Friedel Hofmann, erläuterte kurz den Zweck der Maßnahmen. Er wies darauf

hin, daß schon zahlreiche Grünberg^er Geschäftsleute durch Modernisierung ihrer Läden gezeigt hätten, daß ihr Bestreben sei, nidjt auf dem alten Niveau stehen- zubleiben, ebenso zeigten die in den Schaufenstern ausgestellten Waren, oaß man das kaufende Publi­kum gut bedienen könne. Es fei vorgesehen, die Licht­anlagen bis Weihnachten jeden Abend von Anbruch der Dunkelheit bis 21 Uhr erstrahlen zu lassen. Für diese Zeit gelte als MottoGrünbergimLicht des Weihnachtssterns".

Landkreis Gießen.

s. L a n g - G ö n s, 10. Dez. Unser ältester Einwohner, Anton Schäfer, Hundstaaten» straße, vollendet am nächsten Montag, 12. Dezem­ber, sein 8 7. L e b e n s j a h r. Er erfreut sich noch verhältnismäßig guter kürperlicher Frische und nimmt an allem Zeitgeschehen regsten Anteil. Ein halbes Jahr älter ist Frau Anna Müller, Amts- hausstraße, die am 22. Juli ebenfalls 87 Jahre alt wurde. Wir wünschen unfern ältesten Einwohnern noch recht sonnige Tage.

Rundfunkprogramm

Sonntag, 11. Dezember.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Römisch-katholische Morgenfeier. 8.45: Lebendiges Volk. Bon Dr. Hans Pehl. 9: Deutsche Meister: Max Reger Richard Wagner. 9.30: Dichter unserer Zeit: Otto Brues: Karins Traum". 9.45: Heinrich Schlusnus singt Loewe-Balladen. 10: ,Hn unseren Fahnen lodert Gott". Morgenfeier der Hitler-Jugend anläßlich der 10-Jahrfeier der HI. Frankfurt a. M. 11: Chor» gesana. 11.30: Kantate von Joh. Seb. Bach:Christen atzet diesen Tag". 12: Musik am Mittag. 13: Im Luftkampf am Feinde. Zum Geburtstag des Korps­

führers des NSFK. Generalleutnant Christiansen. 13.10: Musik am Mittag. 14:Das Märchen vom ge­stiefelten Kater". 14.30: Verleihung des kur hessischen Kulturpreises. 14.45: Uns gehört der Sonntag! Ein Reigen sorgloser Melodien. 15.15: Volkstum und Hei­mat:Frohes Eifeldorf". 16: Musik zur Unterhal­tung. Einlage: Sportereignisse des Sonntags: Tschammer-Pokal-Spiel in Frankfurt a. M. 18:Es soll sich doch kaaner mit der Liebe abaeben". Lied, Tanz und Fröhlichkeit mit der Dorfgemeinschaft. 18.45: Musikalischer Wunschzettel: Konzert auf Schallplatten fürs WHW. 19.30: Sportspleael des Sonntags. 20: Nachrichten. 20.10:Die Regmients- tochter". Komische Oper in 2 Akten. 22: Nachrichten.

Montag, 12. Dezember.

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nach­richten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.40: Kleine Ratschläge für den Garten und die Zimmerpflanzen. 10: Schulfunk: Endspurt zum großen Tag der Freude.11.40: Förderung der Landbevölkerung. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten. 14.10:Mal dies, mal das ..." 15:Wir bauen uns einen Weih­nachtsmarkt". 15.30: Weltwirtschaftlicher Monats­bericht. 15.45: Ein Flug zum Feldberg, ein Diertel- jahrhundert zuvor. 16: Nachmittägskonzert. 18: Hier spricht der Jurist: ,Kampf dem Gewohnheitsver­brecher". 18.15: Die Haftpflichtversicherung des Auto­fahrers. 18.30: Des Führers schwarze Scharen. Ein Hörbild unserer Schutzstaffel. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. 20: Nachrichten. 20.15: Stuttgart spielt auf. 21:Der Gang zum Äcker". Ein Lied vom bäuerlichen Leben. 22: Nach­richten. 22.15: Kamerad, wo bist du? 22.30: Nacht- und Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert: Schuricht- Konzert.

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Plötzlich von unerträglichen

Rckias-Echmerzen befallen.

Herr Kurt Hornburger, Werkmeister, Duisburg, Grillostr. 56, schreibt uns am 26. Juli 1938:Während unseres Urlaubes in Oberbayern brach meine Frau, die schon 1937 fast ein Jahr an Ischias litt, eines Tages unter wahnsinnigen Schmerzen zusammen. Nur mit großer Mühe und fast unerträglichen Schmer­zen tonnten wir sie aufs Sofa und nach erngen Stunden ins Bett bringen. Das waren Mette Aussichten für unseren weiteren Urlaub. Da erinnerte ich mich an Togal, kaufte eine große Packung und der Erfolg: Am 3. Tag konnte meine Frau schon wieder kleine Spaziergänge unternehmen; von den Schmerzen blieb nur ein leichtes Kribbeln in den Fuß­zehen zurück. Am folgenden Tag machten wir eine ganztägige_Fahrt nach Berchtes­gadenKönigssee^Salzburg, zwei Tage darauf fuhren wir nach Innsbruck und genau eine Woche nach dem ersten An­fall machten wir in drei Stunden pme

Bergwanderung auf 1800 Meter Höhe. Alles das hat meine Frau glänzend mitgemacht und habet nur immer nach Vorschrift täglich 3mal 23 Togal-Tabletten eingenommen."

Die Erfahrungen anderer sind wertvoll! Der Bericht von Herrn Hornburger ist einer von vielen, der uns unaufgefordert aus Dank­barkeit Zugegangen ist. In der Tat hat Togal Unzähligen bei Rheuma, Gicht, Ischias, Hexenschuß, Nerven- und Kopfschmerzen sowie Er- kältungskrankherten, Grippe und Influenza rasche Hilfe gebracht. Keine schädlichen Nebenerscheinungen! Die hervorragende Wirkung des Togal wurde von Aerzten und Kliniken seit Jahren bestätigt. Haben auch Sie Vertrauen und machen Sie noch heute einen Versuch aber nehmen Sie nur Togal! In allen Apotheken. Mk. 1.24. Lesen Sie das BuchDer Kampf gegen den Schmerz"! Es ist mit intereffanten, farbigen Illustrationen ausgestattet und für Gesunde und Kranke ein guter Wegweiser. Sie erhalten es auf Wunsch kosten­frei und unverbindlich vom Togalwerk, München 271/i3ck.

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