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wegung.

Gesandtschastsrat vom Rach seinen Verletzungen erlegen

rotes

gedrungen und hat Die MUZ, oen '-örunroro, uie M , u n h H *«, » Äffinnen Lutt. Bauchspeicheldrüse und das Zwerchfell durchschlagen. autijüdischen Aktionen s

aus-

Starke Wahlersolge der Republikaner in USA

Die presse foröert erneut Abhilfe

über den republikanischen Gegenkandidaten,

etwa 70 000 Stimmen. Lehman wurde 1936

über 500 000 Stimmen Mehrheit wieberge»

Sieg erfochten Flügel der Demokraten in bestimmten Fragen zu- l i k a n i s ch e n sarnmengeht und so eine Mehrheit erzielt.

nur mit

Gesandt­deutschen worden.

des Abschaums der Menschheit sei. Dem internationalen Verbrechertum gegenüber dürfe man

---Vereidigung.

Nächtliche Feierstunde vor der Feldherrnhalle.

Eine Trauer stunde der deutschen Kolonie

Aufbahrung des Toten in der deutschen Botschaft.

kein Mitleid haben. Das ganze Mitleid dürfe und werde nur diesem Opfer gelten, das man vergeblich am Leben zu erhalten versucht habe.

INörderhand niedergestreckten deutschen Diplomaten Parteigenossen vom Rath haben sich im ganzen Reich spontane judenfeindliche Kundgebun­gen entwickelt. Die tiefe Empörung des deutschen Volkes machte sich dabei auch vielfach in starken.

gebmssen haben die Demokraten zwar in beiden Häusern formal die Mehrheit behalten, es ist aber mit der Möglichkeit zu rechnen, daß die neue starke Gruppe der Republikaner mit dem konservativen

Beileidsbesuch auf der Botschaft abgestattet. Mini­sterpräsident D a l a d i e r und Außenminister Bon- n e t haben durch ihre Kabinettschefs dem deutschen Botschafter ihr tiefstes Beileid ausdrücken lassen. Der

Treue sein!" , .

Das Staffellied erklingt, und dann schreitet der

erfolgte die Aufbahrung. Am Donnerstag Leiche nach Deutschlind gebracht werden.

Feststellungen des französischen Gerichtsarztes.

folgendes Zttat Senins, aus dem klar heworgcht, daß die Sowjetunion nach der Niederlage ihrer aus­wärtigen Politik in Europa sich erneut in verschärf­tem Maße der weltreoolutionären Agitation zuwen­den will:Wir leben nicht nur in einem Staat, sondern in einem System von Staaten, und das Bestehen der Sowjetrepublik neben den imperialistischen Staaten ist auf die Dauer un­denkbar. Letzten Endes muß entweder die eine oder müssen d i e anderen siegen. Bis dieses Ende da sein wird, ist eine Reihe schreck­lichster Zusammenstöße zwischen der Sowjetrepublik und den bürgerlichen Staaten unvermeidlich."

nadek-Sobelsohn amnestiert

Warschau, 9. Nov. (DNB.) Der Krakauer Illustrierte Kurier" meldet aus Moskau, daß der im Pjatakow-Prozeß zu langjährigem Zuchthaus verurteilte jüdische Publizist Radek-Sode l- sohn wegen besonderer Verdienste, die er der GPU. erwiesen habe, auf freien Fuß gesetzt worden sei. Er soll seine Tätigkeit in der Presse wieder ausgenommen haben. Als Zeuge in einem geheimgehaltenen Prozeß gegen eine Reihe von Sowjetdiplomaten soll sich Radek um die GPU. verdient gemacht haben, lieber den Prozeß sei nur so viel bekannt, daß dabei sechs Todesurteile im Lubljanka-Gefängnis voll­streckt worden seien. Bereits in dem Pjatakow- Prozeß war Radek der einzige Hauptangeklagte, der lediglich eine Freiheitsstrafe erhalten hat.

wühlt. In Pennsylvanien, wo die Demokra­ten vor zwei Jahren einen großen C* haben, wurden diesmal die r e p u b l

ab. Die erste Feier des 9w------

scheu Reich Adolf Hitlers hat ihr Ende gefunden.

Oer Reichsführer ff verbietet den Waffenbesitz von Juden.

2N ü n ch e n, 10. Koo. (DKB.) Der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei hat folgende Anord­nung erlassen: Personen, die nach den Nürnberger Gesehen als )uden gelten, ist jeglicher Waffenbesitz verboten. Zuwiderhandelnde werden in Konzentrationslager übergeführt und auf die Dauer von 20 Jahren in Schutzhaft genommen.

3m ganzen Keich

spontane Kundgebungen.

v e r l i n, 10. Koo. (DKB. Funkfpruch.) Kach Be- kanntwerden des Ablebens des durch feige jüdische

rer teilnahm.

Oie Gauhauptstadt

ehrt die Blut,engen Oer Partei.

NS© In Mer, feierlicher Werse beging die.Gau- Hauptstadt Fr an k fürt a. M. das Gedenken an die Blutzeugen der Bewegung. Schon am frühen Mor­gen zogen an den Gräbern der drei ermordeten Parteigenossen die Ehrenwachen der SA., -- und der Politischen Leiter auf. Vormittags legten dann am Ehrenmal der Gefallenen des Weltkrieges und an den Ruhestätten des SA.-Mannes Hans Hand­werk auf dem Südfriedhof, der Parteigenossin Katharina Grünewald auf dem Haupt.nedhos und des ---Mannes Josef Bl e f e r auf demHaupt- friedhof in Höchst die ©auamtsleiter im Auftrage des Gauleiters Sprenger Kränze nieder. ©lelchzeitig schmückten Kreisleiter Schwebet und die Führer der Gliederungen die Mord- und Ruhestätten der ge­fallenen Kameraden mit Kränzen. 2m Auftrag des Gauleiters legte ferner in Darmstadt Kreisleiter Schilling am Grabe des verstorbenen früheren Gau­leiters Peter © meinber einen Kranz nieder.

Die Nachricht von dem Hinscheiden des schaftsrates vom Rath ist im ganzen Volke mit tiefer Trauer ausgenommen Ebenso groß ist jedoch auch die Empörung darüber, daß hier wiederum ein Vertreter Deutschlands im Ausland dem feigen Anschlag eines jüdischen Meu- chelmörders zum Opfer gefallen ist. Wie einst Wil­helm ©uftloff in Davos, so wurde sitzt in Paris der junge deutsche Diplomat von den Kugeln jüdi­scher Mörder getroffen, die von der systematischen jüdischen Hetze fanatisiert wurden. So trägt nicht nur

Das letzte Metin der Aerzte.

Die Ettern am Sterbebett.

Paris, 9. Koo. (DKB.) Der deutsche Gesandt- schaftsrat oom Rath ist Mittwoch um 1630 Uhr an den Folgen des gegen ihn oerübten Attentats des Juden Gryuszpan gestorben. Die behandelnden deutschen Aerzte Professor Dr. TR a g n u s und Dr. Brandt haben über die letzten Stunden folgendes Bulletin ausgegeben:

Gesandfchaftsrat 1. Klasse Pg. oom Rath ist feinen am 7. Kooember erlittenen Schuhverlehun- gen erlegen. 3m Laufe des vormittags trat eine weitere Verschlechterung seines Zustandes ein. Eine nochmalige Blutübertragung hatte nur oorfiber- gehende Wirkung. Der Kreislauf reagierte auf Herz- mittel ungenügend. Das Wundfieber blieb hoch. Gegen Mittag zeigte sich entscheidend der Einfluß der Magenverlehungen in Verbindung mit dem Milzoerlust. Der Kräfteoerfall ließ sich nicht aufhal­ten, so daß um 1630 Uhr der Tod eintrat. Der französische Ehirurg Dr. Baumgartner hat nach kunstgerechter Operation auch die weitere Wundbehandlung selbst sorgfältig durchgeführt. Die Klinik de rAlma stellte ihre guten Einrich­tungen zur Verfügung; das Pflegepersonal hatte sich aufopfernd eingesetzt. Der trotzdem erfolgte Tod ist allein durch die Schwere der Schuß- oerlehungen oerursacht.

Am Mitwochvormittag war auch die Mutter des Herrn oom Rath In Paris eingetroffen und hatte sich sofort zusammen mit dem bereits feit 24 Stun­den in Paris weitenden Vater an das Kranken­bett ihres Sohnes begeben. Herr oom Rath hat seine Eltern wiedererkannt. (Er oerlor aber bald darauf das Bewußtsein. Auch der deutsche Botschaf­ter Graf w e l c z e ck hat kurz oor dem Ableben noch längere Zeit am Krankenbett geweilt. Die sterblichen Ueberreste wurden aus der Klinik nach der etwa einen Kilometer entfernten Deutschen

der Mörder Grünspan die Verantwortung an dieser scheußlichen Tat, sondern die ganze indische Internationale, die überall in der Welt ihre wilde Hetze gegen Deutschland und den National­sozialismus treibt, hat sich erneut schuldig gemacht. So lange diese Giftmischer glauben dürfen, unge­straft ihr trauriges, völkerverhetzendes Handwerk treiben zu können, bleiben sie eine Gefahr für den Weltfrieden, denn Grünspan und seine Hintermänner sind Todfeinde nicht nur des Natio­nalsozialismus in Deutschland, sondern jeder na­tionalen Ordnung unter den Völkern. Gerade eben kommt aus Moskau die Nachricht, daß die Komintern zu einem neuen Feldzug gegen die autoritären Staaten aufruft. Das- ist eine bemerkenswerte Pa­rallele zu der Pariser Mordtat. Kommunismus und Judentum verbinden sich wieder einmal zum Kampf gegen alle Freunde einer nationalen Friedensord­nung und einer Verständigung zwischen Den Völkern. Wenn heute das nationalsozialistische Deutschland er­schüttert an die Bahre des neuen Blutzeugen der Bewegung tritt, so wissen wir, daß diesmal auch weit über die deutschen Grenzen hinaus die Er­kenntnis wach wird, daß die jüdische Hetze eine B e drohung für alle Völker ist und daß sie nur gemeinsam sich ihrer werden erwehren können.

Das Beileid her Aevublil.

Paris, 9. Nov. (DNB.) Die Kunde von dem Ableben des Gesandtschaftsrates hat sich wie ein Lauffeuer in Paris verbreitet. Bald trafen in der Botschaft die ersten Beileidsbesucher ein, die sich in das dort aufgelegte Register eintrugen. Der Prä-

Botschaft in der Rue de Lille übergeführt. Dort - - - - ' wird die

Mo 3 kau , 9. Nov. (DNB.) Das neueste Heft des Kommunistischesky International, der oftiziellen Zeit­schrift der Moskauer Komintern, enthält einen A u f- ruf b e s Vollzugsausschüsse sde r K o - m intern zum 21. Jubiläum der bolschewistischen Revolution. Der bestimmende Faktor der sowjeti­schen Außenpolitik sei und bleibe diekapitali­stische Einkreisung". Daraus folge, daß die Sowjetunion zwar,um den Frieden zu fördern , sich mit kapitalistischen Staaten verbünden könne, jedoch diesen niemals vertrauen dürfe. Die Entwicklung der tschecho-slowakischen Krise hätte die Richtigkeit dieses Grundsatzes erneut bewiesen. Der Hauptgrund für den Verrat der Westmächte sei dabei deren Blindheit und Furcht gegenüber der Sowjetunion gewesen (!). Trotzdem sei die Sowjet­union auf dem richtigen Wege, denn ihr wurden die Sympathien derVölker" gehören, tue sich g e g e n den Verrat der Regierungen aufleh- n DieKommunistitscheskaja Prawda" gestaltet eine ganze Helle des Blattes, als ob sich die Sowjet­union im Kriege mit dem Faschismus befände. Fik­tive ©egenmelbungen von derFront" (aus denen hervorgeht, daß die sowjetischen Truppen die Grenze der Sowjetunioli längst überschritten hätten und in Feindesland ständen) wechseln mit Berichten über die Erfolge des auf den Krieg umgestellten Pro- buftionsapparates, während Auslandsmeldungen von bolfchewistefchen Streiks in allen Ländern zu berichten wissen.

An anderer Stelle erwähnt die sowiettsche Presie

Von 3 2 Gouverneuren, die neu zu wäh­len waren, entfallen nach dem jetzt vorliegen­den Endergebnis 15 auf dieDemokra- ten und nicht weniger als 17 auf die Re­publikaner. Die Republikaner haben damit elf neue Gouvern eursposten er­obert. hiervon nahmen sie neun den Demo­kraten und je einen der Fortschrittspartei bzw. der Favmerpartei ab. 3n allen 48 amerikani­schen Bundesstaaten wird es künftighin acht­zehn republikanische und 30 demokratische Gou­verneure geben, da 16 Staaten sich an der Wahl diesmal nicht beteiligt haben.

Besonders sensationell wirkt die Niederlage des persönlichen Freundes Roosevelts, des Gouverneurs von Michigan, Murphy, sowie die Niederlage des Gouverneurs von Wisconsin, L a f o l e 11 e, des­sen Familie bereits 40 Jahre lang in Wisconsin die Geschäfte des Staates besorgte. Murphy war ein unbedingter Anhänger des New Deal, während La- folette im Frühjahr versucht hatte, eine brüte Par­tei, die sogenannte Nationale Fortschrittspartei, zu gründen. Seine Niederlage saßt man jetzt als neuer­liche Absage der Amerikaner gegen jeden Versuch einer dritten Partei auf. Nach den bisherigen Er-

Moskau meldet sich.

Aktivierung der revolutionären Kominternpolitik.

Generalsekretär des Quai d'Orsay Alexis ßdger hat durch den Deutschlandreferenten des Außenmim- fteriums Seydoux der deutschen Botschaft sein Beileid ausbrücken lassen. Der Präfekt bes Seine- Departements Villey hat sich in bie Beileibsliste

nun den Appell: Die Nationalsozialisten, die Rot- front und Reaktion am 9. November 1923, vor löJah- ren, etschossen haben, stehen im 6. Jahre des Dritten Reiches, im Jahre Großdeutschlands 1938, wieder aus. Sie beziehen am Königlichen Platz in München die Ewige Wache. Auf das Kommando des Sprechers der Partei ,Mie Fahne hoch" gehen jetzt an den beiden riesigen Masten die großen Fahnen hoch, die sell dem frühen Morgen aus Halbmast gesetzt waren. Im gleichen Augenblick fällt der Musikzug mit dem Horst-Wessel-Lied ein. Der Führer tritt in Beglei­tung von Rudolf Heß und Adolf Wagner zu den Angehörigen der Blutzeugen des 9. November und wechselt mit jedem der Hinterbliebenen einen Händedruck. Unter den brausenden Hellrufen der^ die Zugangsstraßen zum Königlichen Platz in un­übersehbaren Massen säumenden Volksgenossen ver­läßt der Führer den Platz. Zum letztenmal Hingt Marschmusik auf. Mit klingendem Spiel rücken die alten Kämpfer und die angetretenen Formationen - - ' - x November im Großdeut-

Dann begab sich die deutsche Kolonie zur Kli- n i k d e l' A l m a , um der sterblichen Hülle bes ©esandtschaftsrates vom Rath bas Geleit zur Bot­schaft zu geben. Als ber mit ber Hakenkreuz-Dienst- flagge bedeckte Sarg aus dem großen Portal des Krankenhauses herausgetragen wurde, entboten die vielen Hunderte deutscher Volksgenossen dem toten Kameraden den deutschen Gruß, während die zahl­reichen französischen Polizeibeamten die Hände grüßend an ihre Mützen legten. Hinter dem Leichen­wagen folgten der Botschafter, der Landesgruppen- leiter, das Personal der Botschaft und in langem Trauerzuge die deutschen Volksgenossen. So bewegte sich der Trauerzug durch die nächtlich stillen Straßen von Paris zur deutschen Botschaft, wo der Sarg in einem zu einer Kapelle ausgestalteten Saal aufge« bahrt wurde. Die engeren Mitarbeiter des Ver­storbenen halten die Totenwache.

Paris, 10.Nov. (DNB. Funkspruch.) Vor der Ueberführung in die deutsche Botschaft hatte der französische © e r i ch t s a r z t Dr. P a u l irn Beisein der vorn Führer nach Paris entsandten deutschen Aerzte Professor Magnus und Dr. Bra n b t die Autopsie der Leiche des ermordeten ©esandtschafts- rats vom Rath in der Klinik d'Alma vorgenommen. Beim Verlassen der Klinik erklärte der ©erichtsvrzt: fterr vom Rath ist von zwei Revolverkugeln bes Kalibers 6,5 mm getroffen worden. Die erste Kugel i st in die Brust an der rechten Schulter einge­drungen. Diese Verletzung hat den Tod des deutschen ©esandtschaftsrates nicht Hervorrufen können. Die zweiteKugelistinbielinkeWeiche ein­gedrungen und hat die Milz, den Brustkorb, die

Paris, 10.Nov. (DNB.) In dem würdig geschmückten Großen Saal der Deutschen Gemein­schaft in Paris fand eine Trauerfeier für den ®e- sandtschaftsrat vom Rath statt. Landesgruppenleiter Dr. E h r i ch gedachte in bewegten Worten des von ruchloser jüdischer Hand Ermordeten.An der Bahre des neuen Märtyrers der Bewegung", so sagte er, neigen wir uns in Ehrfurcht vor seinem großen Opfer, vor seiner Mutter und vor seinem Vater. Wir erheben unser Haupt vor dem Führer, denn e'iner aus unseren Reihen ist eingegangen in die Standarte Horst Wessel. Wir tragen die Fahne weiter." Das Deutschtum in Frankreich, so führte Dr. Ehrich weiter. aus, stehe wie alle anständigen Franzosen mit Abscheu vor dieser Tat.Wir haben unser ©astrecht nie mißbraucht und werden auch in Zukunft diesem Land, das uns ausgenommen hat, aufrichtige und gute ©äste sein. Wogegen wir uns aber wenden müssen, mit aller Schärfe, die uns Na­tionalsozialisten eign fein kann, das ist die Ver­leumdung, die immer wieder von unverant­wortlichen Kreisen gegen alles, was nationalsozia­listisch ist, gerichtet wird. Nicht wir haben den Boden dieses Landes mit Blut befleckt, sondern die anderen, die uns in den Augen des Gastlandes bcrabsetzen wollen. Wir wissen, baß nur aus ber Hetze jener Kreise solche abscheuliche Tat ge­boren mrben konnte.

Botschafter Graf Meld zeck mies in bewegten Worten barauf hin, baß zu den Toten des 9. Novem­ber 1923 sich heute ein neues Opfer, fein lieber Mit­arbeiter gesellt habe. Alle, die Gesandtschastsrat vom Rath gekannt haben, rühmen seinen reinen Charak­ter und seine Aufrichtigkeit. Sein Opfer bedeutet für alle seine Mitarbeiter, die auch seine Freunde waren, einen unersetzlichen Verlust.

Diese Verletzung war es, die den Tod her­vorgerufen hat."

Die Teilnahme des Führers.

rnüncheu, 9. Koo. (DKB.) Der Führer hat an die Eltern des Gejandtschaflsrats 1. klaffe oom Rath folgendes Beileidstelegramm ge­sandt:

»Herrn und Frau oom Rath, zur Zelt Paris.

Kehmeu Sie zu dem schmerzlichen Berlust, der Sie durch den feigen Meuchelmord an Ihrem Sohn getroffen hat, meine aufrichtigste Teil­nahme entgegen."

Der Stelloertreter des Führers Ru­dolf Heß sandte folgendes Beileidstelegramm: Zu dem schweren Berlust, den Sie durch den Tod Ihres einem fluchwürdigen und grauenvollen ^Er­brechen zum Opfer gefallenen Sohnes erlitten haben, spreche ich Ihnen meine tiefe Anteilnahme aus. Rudolf heß.

Das Beifeil) des ReichsaußenministerS

München, 10. Nov. (DNB.) Der Reichsminister des Auswärtigen, von Ribbentrop, hat an die Eltern des Gefandschaftsrates vom Rath folgendes Beileidstelegramm gesandt:Tief erschüttert habe ich soeben die Nachricht von dem Ableben Ihres Sohnes erhalten. Ich bitte Sie, den Ausdruck meiner auf­richtigsten Teilnahme entgegenzunehmen und ver­sichert zu fein, daß mit mir auch a l l e A n g e - hörigen des Auswärtigen Dien ft es Ihren Verlust aufs tiefste mitempfinden. Wir be­trauern den Tod unseres Kameraden, der i m Dienste für Führer und Volk einem feigen Verbrechen zum Opfer fiel."

Paris, 10. Nov. (DNB. Funkspruch.) Alle Pa­riser Morgenzeitungen berichten ausführlich und mit bewegten Worten über die letzten Stunden des ver­storbenen Deutschen Gesandtschaftsrats oom Rath sowie über den nächtlichen Trauerzug, der die sterb­lichen Reste des Ermordeten von der Klinik zur deutschen Botschaft begleitete. ImFigaro" heißt es, der Tod bes Herrn vom Rath habe in Paris eine tiefe Bestürzung verursacht.Wir verneigen uns mit Achtung und Bedauern vor diesem unschul­digen Opfer der bis zum Verbrechen entfesselten Leidenschaften." Die radikalsoziale w(5re Nouoelle", die sich in den letzten Tagen schon einmal mit sehr scharfen Worten gegen das Unwesen ber jüdischen Emigranten in Frankreich ausgesprochen und die Einführung des numerus clausus in Frankreich ver­langt hatte, erklärt, der Tob des jungen deutschen

eingetragen.

In Berlin sprach der französische Ge­schäftsträger de Montbas beim Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Freiherrn von Weizsäcker vor, um im Namen der französi­schen Regierung, des ftanzösischen Ministerpräsiden­ten und des französischen Außenministers das Bei­leid aus Anlaß des Hinscheidens des Gesandtschafts- Ernst vom Rath auszusprechen.

Wahlergebuls wird sich der neue Se­nat wie folgt zusammensehen: Demokraten 66 (bisher 76), Republikaner 23 (bisher 16), Far­mer 2. Progressive 1, Unabhängige 1 (bisher 4); das neue Repräsentantenhaus zeigt folgende Zusammensetzung: Demokraten 253 (bisher 328), Republikaner 165 (bisher 90), Unabhängige 2 (bisher 13), Farmer 0 (bisher 4); 15 Sitze stehelk noch aus.

Bei den Wahlen im Staate Neuyork, deren Ausgang wegen ber besonderen innerpoliti­schen Bedeutung mit größter Spannung erwartet wurde, wurde der demokratische Gouverneur L e-h- m a n ein Jude mit einer nur knappen Mehr­heit wiedergewählt. Die Neuyorker Wahl, bei der nahezu 5 Millionen Stimmen abgegeben wurden, war heiß umstritten, und Lehmans Mehr-

sident der Republik hat durch seinen Adju-

tonten dem Botschafter Graf Welczek sein Beileid Diplomaten, der zum Opfer eines Attentats gewor-

S3SSS sichrer Reichsstatthalter Dr. Seyß-Jnquart, ---Gruppenführer Gauleiter Konrad Henlein und der Führer des ---Oberabschnittes Donau, --- Gruppenführer Dr. Ä a 11 c u b r u n n e r, M

Um Mitternacht trifft der Führer in Beglei­tung von ---Gruppenführer Wolff an der Feld­herrnhalle ein und grüßt nach der Meldung durch den Reichsführer -- von den Stufen der Feldherrn­halle die Truppe mit einemSieg-Heil 77-Man- ner!" Nach dem Kommando ,chelm ab zum Gebet! nimmt Reichsführer -- Himmler unter ben Klängen bes SiebesWir treten zum Beten bie Vereibigung vor. Der Führer richtet bann an die vereidigten ---Rekruten eine Ansprache, m der er, ausgehend von ber Erinnerung an ben Zu­sammenbruch vor 20 Jahren unb an bie Blutopfer der ersten Erhebung bes Jahres 1923, bie auf bie= fern Platz fielen, den Sinn und bie Aufgabe ber nationalsozialistischen Schutzstaffeln kennzeichnet. Der Führer betont bie befonbere Bebeutung bes Tages, an bem bie jungen ---Männer zum ersten Male ihren Eid im Großbeutschey Reich ablegten und weist auf die Verpflichtung hin, die ihnen daraus erwachse. Seine kurze und eindringliche Ansprache schließt der Führer mit den Worten:In allem er­warte ich von Euch, daß Ihr den Spruch wahrmacht,

Neuyork, 9 Nov (DNB.) Vierzig Millionen ^Kandidaten gewählt. Der demokratische wahlberechtigter Amerikaner hatten am Dienstag Gouverneur E a l e, der für den Bundessenat kandi- über bie Neubesetzung von 432 Kammer- bierte, würbe von dem roieber kanbibierenden re- unb 35 Senatssitzen, ferner über 32 G o u-! publikanischen Bundessenator Davis geschlagen, oerneurpoften zu entscheiden Seit Wochen waren die Massen in USA. mit einer außerordent­lichen Wahlwerbung überschwemmt worben. Soweit sich bisher übersehen läßt, scheint auch bie Wahl­beteiligung entsvrechenb ben gemachten Voraussagen groß gewesen sein.

Kach dem vorläufigen endgültigen

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den wegen seines Kampfes gegen das Verbrecher­tum bekannten Oberstaatsanwalt Beweg beträgt

huu 77- Der Abend des 9. November vereinte die Führer- den'Eid. schäft der NSDAP, zu einem k a m e r a d s ch a f t- lschen Beisammensein im Festsaal des Alten Rathauses in München, an ben>aud) ber Füh-

zum Ausdruck brinaen lasten. Ferner hat ber Chef den sei, rufe schmerzliche Empfiydungen wach. Jetzt bes Stabes ber Armee General Colson _e(nen habe man genug davon. Es sei sehr schön ........ .............und aut, baß Frankreich ein gastfreundliches Land sei, aber man wollenicht.daßes ein Land

München, 10.Nov. (DNB.) Den erhebenden

Abschluß der Feierlichkeiten des 9. November bildete, v».* . re' r P (F h r c

sichrer -- Himmler in Anwesenheit bes Führers. In tiefer Staffel von der Feldherrnhalle dis weit m