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, Graziani und Giraldi, dem Unter-

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wird amtlich?. ich einer der st- ihn jedoch nich!

Rom, 9. Aug. (Europapreß.) Die Manöver des römischen Armeekorps, die in den Abruzzen zwi­schen Tivoli und Avezzano abgehalten werden, er­reichten am Dienstag einen Höhepunkt mit einer großenSchlacht" bei Oricola und Arsoli. Die von Osten her vorstoßendenBlauen" trafen auf die Roten" Gegner, die sich in Gebirgsstellungen fest­gesetzt hatten, um den Vormarsch des nachdringen­den Feindes aufzuhalten. Es entspannen sich erbit­terte Kämpfe, in deren Verlauf die gesamte Ar­tillerie der beiden Parteien eingesetzt, die Stellun­gen künstlich eingenebelt und heftige Luftbombarde­ments durchgeführt wurden. Die angreifenden blauen Divisionen find bereits nach der neuen Formel der Division Binario, d. h. der Division mit nur zwei (statt bisher drei) Infanterie-Regimentern zu-

Geheimrat Leo Frobenius 1*.

Afrikaforscher und Kulturmorphologe.

LPD. Frankfurt a. TU., 9. Aug. Der be- kannte Afrikaforscher Geheimrat Professor Leo Frobenius ist auf seinem Sommersih in Vigan- zolo am Lago Maggiore am Dienstagvormittag plötzlich v e r st o r b e n. Er war bereits seit längerer Zeit an einem Herzleiden erkrankt.

redung zwischen Shigemitsu und Außenkommissar Litwinow-Finkelstein sein. ..

lieber den Inhalt der neuen Vorschläge werden amtlich keine Angaben gemacht. Die Presse will je» doch wissen, Japan sei bereit Sowiet- rußland wesentliche Zugeständnisse zu machen und dabei u.a. auf eine unmittelbare Vertretung im Grenzausschuß zu verzichten, vor­ausgesetzt, daß Sowjetrußland sich bereit erklärte, den Zwischenfall einem aus Vertretern Mandschukuos und Sowjetrußlands zusammengesetzten gemischten Ausschuß zur endgültigen Regelung zu übertragen.

Gleichzeitig mit diesen Meldungen veröffentlichen die Blätter Berichte über eine neuerliche Be ° schießung der am Fuße der umstrittenen Hügel­kette gelegenen Ortschaft Tschangfeng, die tn Flammen stehen soll. Die Beschießung sei die schwerste seit Beginn des Grenzkonfliktes und zu-

gleich Vorspiel zu neuen sowjetrussischen Infan­terie-Angriffen gewesen. ~

Weiter melden die Blätter, daß in Nowoklew und Hansch östlich und südlich von Tschangfeng l n st e l - qendem Maße sowjetrussische Infan­terie-, Kavallerie- und Artillerie- Abteilungen zusammengezogen würden. Die sowjetrussische Funkstation in Chabarowsk sendet -in regelmäßigen Abständen Verhaltungsmaßnahmen für den Fall von Bombenangriffen auf sibirische Städte.

Oaladier dementiert.

Paris, 10. Aug. (DNB. Funkspruch.) Minister- Präsident D a l a d i e r gab am Dienstagabend Pressevertretern einige Erklärungen ab, wobei er sich besonders mit sozialpolitischen und fi- nanziellen Fragen befaßte. Auf einen Hinweis, wonach in den nächsten Togen zur Untersuchung der finanziellen und währungspolitischen Lage ein Ministerrat einberufen werden solle, erklärte Daladier, dieses Gerücht sei falsch. Die finanzielle Loge sei keineswegs beunruhigend.

Der Ministerpräsident zeigte sich dann sehr über­rascht über die in gewissen Kreisen umlaufenden Ge­rüchte in bezug auf eine etwaige Abänderung des Währungs-Dreierabkommens. Ein sol­ches Gerücht sei ihm völlig u n v e r st ä n d l i ch. Die augenblickliche Hausse in Dollar zeige im Ge­genteil, daß keine neue Angleichung der amerikani­schen Währung gegenüber dem Pfund und dem französischen Franken vorbereitet werde.

Neuer Sieg Francos an der Estremadura-Front.

Salamanca, 10.Aug. (DNB.) Dem natio­nalen Heeresbericht vom Dienstag zufolge ist es den nationalen Truppen gelungen, an der Estremadura - Front im Sektor Castura einen glänzenden Durchbruch in einer Tiefe von 10 Kilometer durchzuführen. Der Widerstand der Roten wurde an dieser Stelle völlig gebrochen. Die Roten hatten über 200 Tote, unter ihnen mehrere Offiziere und poli­tische Kommissare. 180 Gefangene wurden gemacht und zahlreiches Kriegsmaterial sowie sowjetrussische Tanks erbeutet. Im Luftkampf wurden zwei rote Flugzeuge vom TypNatascha" undCurtiß" sowie durch Luftabwehr ein roter Bomber ab- geschossen. In der Nacht zum Montag bombardierten nationale Flugzeuge die militärischen Ziele des Hafens von Valencia.

, dem Generalstabschef der Miliz, General Russo, sowie anderen hohen Offizieren, ferner ausländischen Militärattaches, leitenden Persönlich­keiten der Faschistischen Partei und Parlamentsmit­gliedern. Während der König und Kaiser, der Thronfolger und die Marschälle von verschiedenen Beobachtungsständen aus den Verlauf der Opera­tionen verfolgten, mischte sich der Duce unter die Truppe und' nahm mehrere Stunden lang am Vormarsch eines Infanterie-Bataillons und spä­ter einer Schwarzhemden-Abteilung teil. Schließlich bediente Mussolini einen Minenwerfer. Er wurde überall von den Soldaten und der Bevölke­rung mit stürmischer Begeisterung empfangen.

die Lage der polnischen Bevölkerung in der Tschecho-Slowakei zu unterrichten.

In einer Meldung aus Prag berichtet die pol­nische Telegraphenaaentur, die slowakische Partei wolle die tschecho-slowakische Re­gierung wegen Nichteinhaltung des Pittsburger Vertrages vor dem Inter­nationalen Gerichtshof im Haag verklagen. Die Slowaken betonten, der Pittsburger Vertrag fei zwischen zwei Völkern geschlossen worden und somit ein internationaler Vertrag.

Die Manöver des römischen Armeekorps

Mussolini marschiert mit der Truppe mit.

Neue japanische Vorschläge an Moskau

Steigende Truppenkonzentration der Sowjetruffen.

Kunst und Wissenschaft.

Internationale Filmkunstschau in Venedig.

Auf dem Lido von Venedig wurde, wie die DKK. berichtet, die VI. Internationale Film­kunst s ch a u eröffnet. Der Eröffnungsvorstellung wohnten der italienische Minister für Volkskultur, A l f i e r i, und der Präsident der Filmschau, Graf V o l p i, bei. Von deutscher Seite bemerkte man den Präsidenten der Reichsfilmkammer, Prof. Dr. L e h n i ch, und den Geschäftsführer der Reichsfilm- tammer, Melzer. Deutschland konnte bereits am Eröffnungstage seinen ersten starken Erfolg mit dem Ufa-KulturfilmNatur in der Technik erzielen. In prachtvollen Aufnahmen wird gezeigt, wie sich der Mensch in seinem technischen Schaffen zur Ezielung von höchsten Leistungen immer wie­der an vollendete Formen anlehnt, die die Natur geprägt hat. Die praktische Nutzanwendung der von den Tieren instinktmäßig ausgeführten Arbeiten er­kennen wir vielfach in der modernen Technik wie­der Als Einleitung brachte das italienisch Luce- Institut einen interessant zusammengestellten, dild- mäftia stimmungsvoll charakterisierten FilmP u c- cini-harmonien", dem Melodien des gro­ßen italienischen Tondichters zugrunde gelegt waren. Den Reigen der Spielfilme eröffnete der amerika­nische MGM.-FilmTest Pilot" (Werkpilot). Im Mittelpunkt der Handlung steht die Fliegerei.

Frobenius wurde am 29. Juni 1873 in Berlin : geboren. Seit 1898 an den Volkerkundemuseen von i Bremen, Leipzig und Basel tätig, rief er 1904 die deutsche innerafrikanische Forschungsexpedition in Leben mit der er insgesamt sieben Reifen unter- . nahm: 1904 bis 1906 nach Kasim und ms Kongos decken; 1907 bis 1909: am Senegal entlang zum oberen Niger nach Timbuktu durch Togo an die Küste; 1910: Kabylenland und übliche Sahara, 1912: von Saga in die hausialander und das nörd­liche Adamaua; über das Rote Meer und partum nach El-Obeid; 1913 bis 1914: Algerien und Tun^. 1914 bis 1915: durch die Türkei und das nördliche Abessinien. Das bei diesen Reisen gesamme e rmssen schaftliche Material benützte Frobenius zur Grün­dung bes Afri- Archivs , aus dem sich spater das Forschungsinstitut für Kultur morph o l o gie in Frankfurt a. M. entwickelte.

Frobenius ist der Schöpfer der I°Enannten Kultur kreis lehre. Er vertrat Zunächst ° Ansicht, daß die Entwicklung der ""Wedenen Phasen der Zivilisation genau fo vor W «'M e das Wachstum bei einem lebenden Dr9"l5"S ; also wie bei Mensch, Tier und Pflanze. Di- M- thodik feiner ersten Formulierungen,NattirMsien schaftliche Kulturlehre", entnahm Frobenius der Biologie. Ihre Kühnheit entfachte einen Streit der Meinungen bei Naturwissenschastle Philosophen und veranlaßte Frobenius z erbitterten Polemik. In seinem Sammelwerk lebte Erdteile" trat er später zum Teil diesen früher geäußerten Meinungen entgegen uno g eine Darstellung der gesamten Entwicklung . f Denkens: in den ersten drei Bänden /< Ozeanien",Vom Schreibtisch zum Aequator ) Auszüge aus feinen Sstriften bis zum Kneg bruch, in den folgenden bas Gesamtergebnis f Afrikaforschung. ..

Zu weiteren kulturmorphologischen Studien un nahm Frobenius 1928 bis 1930 eine neue Afnra- Expedition, feine neunte, die von besten Erso g , gekrönt war. So glaubt er, dasZimbabwe-Ratiei .

Holländische Lieblingsgenchte

*Konfekt ans dem Meer."

Die holländische Küche ist eine bürgerliche Küche. Sie ist in erster Linie auf Nahrhaftigkeit aus, ver­meidet dementsprechend alle geschmackverfelnernden geschmackvertuschenden Zutaten. Sie wünscht nicht zu reizen, sondern auf gediegene Weise zufrieden zu stellen. Im Zeichen dieser Gediegenheit steht das Nationalgericht, dasS t a m p p o t" oderge° ftoofde Pot". Das Gericht ähnelt in weiter Ent­fernung unseremRindfleisch mit Kartoffelstückchen . Der Starnppot besteht aus einem Gernengsel von zerquetschten Kartoffeln und Gemüse. Der dick­flüssige Brei wird im gleichen Topfe mit Rind­fleisch- ober Schweinefleischstücken gar gekocht. Als Gemüse werben je nachbem verwenbet: Weißkraut, Kohlrabi, Zwiebeln unb Reis, Schnittbohnen mit weißen Bohnen. An Stelle bes gekochten Fleischs finb auch Schnitten geräucherter Wurst beliebt. Eine besonbere Mischung besteht aus Kartoffeln mit Aepfeln, weißen Bohnen unb Speck.E r - w e t e n s o e p", eine Abart bes Starnppot, bie man in allen Restaurants von hollanb angekünbigt findet, ist eine dicke, seimige Brühe aus zerquetsch­ten grünen oder gelben Erbsen mit Wurstschnitten, Speck ober Schweinsohren. Die Portion Erweten- soep, an der sich ein einzelner nötigenfalls vollauf sättigen kann, kostet gemeinhin 75 Cents (Etwa eine Mark.)

Ein anberes beliebtes Gericht in Holland ist Rolpens met Appelmoe s". Rolpens be­steht aus einem Fleischgehack, das vom Metzger tn einen Schweinsschwartenmagen genäht und zum Sauerwerden in Essig gelegt wird. Der Koch schneidet das Magenfüllsel in Scheiben und brat diese unter Zufügung saurer Apfelschnitten in der Pfanne. Das Gericht wird mit Bratkartoffeln und Apfelmus aufgettscht.

Eine Nationalspeise der Hollander ist natürlich der H e r i n g. Er heißt hierzulande dasZee- banket", das Seekonfekt oder Meeresleckerbissen. Er wird in den Fischläden mit 10 bis 15 Cents, von den fahrenden Fischhändlern auf der Straße mit 7 bis 8- Cents verkauft. Der Fisch wird vor den Augen des Käufers enthäutet, nachdem er schon vorher auf See ausgeweidet (gekaakt) worden war, und mit einer Zwiebel oder einer Gurkenschnitte mundgerecht gemacht. Der Käufer packt ihn wohl beim Schwänze, wirft den Kopf zurück und laßt sich bas schlüpfrige Fleisch mit einem einzigen Schluck in bie Kehle gleiten: Zeuge solcher Szenen kann man an allen Arnsterbarner Straßenecken sein.

Tokio, 10. Aug. (Europapreß.) Irn Anschluß an eine längere Sitzung bes Kabi.net ts in den späten Abendstunden traten gegen Mitternacht Kriegsminister General I t a g a k i und hohe Offi­ziere des japanischen General st abs zu einer Konferenz zusammen, die bis 3 Uhr morgens dauerte. Ein amtlicher Bericht über diese Bespre­chungen wurde nicht ausgegeben. In unterrichteten Kreisen nimmt man jedoch an, daß in dieser Sitzung bie endgültige Haltung Japans im Grenzkonflikt festgelegt worden ist.

Inzwischen melden die Blätter, daß neue ja» panische Vorschläge für die diplomatische Regelung des Grenzzwischenfalls ausgearbeitet worden feien, die sofort dem japanischen Botschafter in Moskau, Shigemitsu, übermittelt werden. Voraussichtlich würden diese Vorschläge, so heißt es, noch in dieser Woche Gegenstand einer Unter-

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das Rätsel der Bronzebergwerke von Rhodesia, ge­löst zu haben. Weiter erbrachte er durch seine For- Öen überzeugende Beweise dafür, daß die

earbeitung im Inneren Afrikas schon bekannt war, also schon das Eisenzeitalter in Afrika be­gonnen hatte, als es in Europa noch 1000 Jahre auf sich warten ließ.

Anschließend ging Frobenius nach Indien, um die Zusammenhänge zwischen der indischen und der südafrikanischen Kultur zu enträtseln. Er fand auch hier die Bestätigung seiner Theorie. Die Eindrücke dieser Forschungsfahrt legte er in dem WerkIn­dische Reise" nieder. 1930 fand dann sein zweites MonumentalwerkAtlantis, Volks­märchen und Volksdichtungen Afrikas", tn zwölf Bänden feinen Abschluß.

1932 wandte sich Frobenius der Urkultur Tripo- Htaniens zu. Dem Wege des deutschen Forschers Hans Barth folgend, der um die Mitte des 19. Jahrhunderts von Felszeichnungen in >enen Gegen­den berichtet hatte, entdeckte Frobenius 47 prä­historische Wohnstätten an dem Gestade des alten Nils und in den Bergketten zwischen Murzuk und Gat Zeichnungen sämtlicher Stilepochen von per Vorzeit bis zur archäologischen Aera. Diese Zeich­nungen erbringen nebenbei den Beweis, daß das prähistorische Afrika ein gut bewässertes Land mit üppiger Vegetation gewesen ist, bis es durch vulkanische Grbumgeftaltungen und den veränderten Nillauf grundlegend verwandelt wurde

1934 brach Frobenius zu feiner zwölften Afrika- reise auf, sie führte in die Sahara, in die Quell- aeaenb des Wüstenflusses Ouwenat. Die wissenschaft­liche Ausbeute war überraschend groß. Durch eine Blutvergiftung am Bein sah sich Frobenius aber gezwungen, nach Tripolis zurückzukehren und seinen Mitarbeitern basTöeitere zu überlassen. 1935 trai bie Expedition wieder in Frankfurt a. M em.

qu seinem 60. Geburtstag wurde Geheimrat Frobenius mit der Gdethe-Medaille ausgezeichnet, Heber die Feiern zu seinem 65. @eburt5tage unb bie Grünbung derD eru tf $ e n © ee 1.1 ai f t für Kulturmorphologie in »ranffurt wurde Ende Juni dieses Jahres ausführlich berichtet.

Hochschulnachrichten.

Dem Dr.-Ing. Hermann Winter m Mfel wurde der Lehrstuhl für Flugzeugbau an der Tech­nischen Hochschule B r a u n s ch w e i 6 übertragen

Vrofessor Dr. Johannes Rothe, O^nnarius für Kulturtechnik in der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Königsberg, ist ,®egen Er- reidiung der Altersgrenze von den amtlichen Der pflichtungen entbunden worden.

Der König und der Duce bei den italienischen INanooern. _

y Infanteriegeschütz während der Hebung tn Feuerstellung. (Scherl-Bllderdienst-M.)

Blücher an der Front.

Tokio, 9. August. (Ostasiendienst des DNB.) Marschall Blücher, der Oberkommandie­rende der roten fernöstlichen Armee, ist in dem fowjetrussischen-Etappenort Nowo- k i e w s k eingetroffen, um die Operationen der sowjetrussischen Truppen an der Front von Schang- feng persönlich zu leiten.

Diese Meldung, die von allen japanischen Blät­tern in großer Aufmachung veröffentlicht wird, er­fährt durch zahlreiche Aussagen von sowjetrussischen

Auch die Pfahlmuscheln werden auf der Straße ausgeboten und im Rohzustände verzehrt. Der Vertrieb der Austern von den berühmten Zeelänber Bänken erfolgt in Austernstuben, von denen die beliebtesten im Haag und in Amsterdam bie vonSaür" finb. Eine Spielart bes Herings ist derB o k k i n g". Er wirb in der Zuibersee gefangen unb ist eines der wohlfeilsten Fischgerichte, die es gibt. ..

Zahllos sind die im Lande hergestellten Käse« s o r t e n. Da ist der kugelrunde Edamer Käse, dessen Rinde zur Abdichtung gegen Verderbnis bei der Herstellung mit einer Stearinschicht überzogen wird. Da ist der Goudaer Käse, ein leichter Weich- käse, und der Leidener Käse, der mit Kümmel ge- würzt wird; die friesischen Inseln liefern den Schaf­käse und die südlichen Provinzen den Limburger. Der Käse wird nicht nach Gramm, sondern per Hnze verkauft. Käse ist billig, junger (heutiger) billiger als alter (vorjähriger).

In den Milchgeschäften findet man weiterhin ein höchst nahrhaftes und blutreinigenöes Produkt, die Jarnemel k". Karnemelk (Buttermilch) trinkt man entweder roh oder angewärmt; sie wird auch gerne mit irgend einer Grütze (Gort) vermengt. Da Hollanb die Buttermilch kennt, hat sich hier das bulgarische Yogurth kaum recht einführen können.

Berühmt ist das holländische Weißbrot; frei« lief) streiten sich die Aerzte, ob es für Magen und Eingeweide sehr zuträglich ist. Es wird aus ent­hülstem, feinstem Weizenmehl gebacken unb schmeckt wie Brötchen, gibt aber wie biefe ben Zähnen unb ben Derbauungsorganen nur ungenügend Arbeit. Auch das holländischeT a r w e b r o o d", das dem deutschen Schrotbrot ähnelt, hat nicht dessen Dichtig- feit und Derbheit.

Aus keinem Frühstückstisch wird Honigkuchen fehlen. Dieser Honigkuchen wird fabrikmäßig in pfundschweren Barren hergestellt. Der Teig ist locker und wird mit Rosinen oder auch mitGern« ber" (Ingwer) untermischt. Es ist forderlich für die Verdauung und dient als Belag auf die fein ge» schnittenen Weizenbrotschnitten. Man bekommt Gemberkoek" in allen Preislagen von 26 bis 64 Cents das Pfund. Das bekannteste Fabrikat ist das der Firma Berkade, der Großbäckerei für Biskuits, Zwiebacks und Teegebäck.

Auch zum Morgenfrühstück ißt man in Holland gern Hering, der schon in aller Herrgottsfrühe von den fliegenden Händlern in den Straßen ausge­rufen wird. Mit dem Hering wären wir denn zum holländischen Lieblingsgericht par excellence zurück- gekehrt; A und O der Volksernährung, wie das in einem Lande nur natürlich ist, dessen eine Grenze von der Nordsee gebildet wird. F M. H.

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kraft bei der Durchstoßung der roten Verteidigungs- riani, hrr Mllia. General

ftellungen besitzen und daher besser geeignet feien, im Ernstfall eineschnelle Entsck-eidung" zu er­zwingen. Dies ist von den italienischen Strategen unter Führung des Duce als Leitsatz für die Ope­rationen der Wehrmacht aufgestellt worden. Ander­seits warfen die Roten ihre motorisierten Reserven mit großer Beschleunigung ins Gefecht.

Welche Bedeutung ben heutigenKampfhandlun­gen" zukommt, geht schon aus ber Tatsache hervor, daß der König unb Kaiser, der Thronfolger Prinz von Piemont und der Duce bereits am frühen Morgen auf dem Schlachtfeld eingetrof­fen waren, begleitet von den Marschällen de

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Lord halisa!' Urlaub nach Lock' i mglW"8* i-tlchast» Ma" panil»«" -it Mi) P d-i |i» sMiert toorim.

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