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bei Adrjanopel,

um den deutschen Heldenscharen

leutnant auch einige wichtige Flüge gegen den Feind durchgeführt. Im November 1917 startete er

3ntem

doch nur

1. daß Woche

2. daß zwischen Lorb H a

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der Ministerpräsident bis Ende der in London bleibt,

für den Mittwoch eine Unterredung Chamberlain und Außenminister

l i s a x vorgesehen ist.

Prag, 9. Aug. (Europapreß.) Zu den Prager Blättermeldungen, daß Außenminister Dr. K rosta an dem Weltjugendkongreß am Dassar-Kolleg in Neuyork teilnehmen werde, wird amtlich be-

Paris, 9. Aug. (Europapreß.) Der französische Außenminister Bonnet empfing am Dienstag­vormittag den deutschen Botschafter Graf Welc- z e ck, mH dem er sich eingehend längere Zeit un­terhielt.

Der Unterhaltung mit dem rumänischen Ge­sandten C e s i a n u , den Bonnet anschließend emp­fing, war den französisch-rumänischen Finanz- und Wirtschaftsvcrhandlungen geroibmet.

Ferner sprach am Dienstagoormittag der Kom­mandant der französischen Truppen in Syrien, General Huntzinger, im Quai d'Orsay vor. Er unterhielt sich lange Zeit mit Außenminister B o n- n e t über das Verhältnis Syrien-Libanon und über die türkisch-syrischen Beziehungen. Bonnet wird demnächst auch den Hohen Kommissar für Syrien, d e Märtel, der sich zur Zeit in Paris

Auf dem Lidc berichtet, die kunstschau ei wohnten der itl A l f i e r i, und Bolpi, bei. $ den Präsidenten Lehnich, und kammer, Melz Eröffnungstage bem Ufa&ulturfi, «sielen. 3n praef w sich der Menf

AMlllNg V0N c vollendete

M hat. Die \ Deren instink tonen wir vielse

Als Tinleit Mihit einen \x Mtz stimmnna uni-§)armo mn italienischen Den Reigen be' msche WM.-f 5m Mittelpunkt

Prag, 9. Aug. (DNB.) Lord R u n c i m a n und feine Mitarbeiter studieren zur Zeit die verschiedenen ihnen vorgelegten Dokumente, welche die Vorschläge der tschecho-slowakischen Regierung enthalten^

Nachmittags besuchte Lord R u n c i m a n den Ministerpräsidenten Hodza, um mit ihm die Situation zu besprechen, wie sie sich auf Grund der von ihm erlangten Informationen darstellt, ferner um die Schritte zu erörtern, die zu einer Klä­rung der Zusammenarbeit mit den tschecho-slowakischen Behörden unter­nommen werden müssen.

Um 17 Uhr empfing Lord Runciman die Mit­glieder der Abordnung der Sudetendeutschen Partei, um mit ihnen das ihm vorgelegte Me­morandum weiter zu erörtern.

Halbamtlich wird mitgeteilt, daß bei den Dor­mittagsberatungen zwischen Hodza und dem Fi­nanzminister K a l f u s alle Fragen behandelt wur-

Mary" in Le Havre eingetroffen und hat sich sogleich nach Paris begeben. Wie er Pressever­tretern gegenüber erklärte, wird er sich zwei Monate in Frankreich aüfhalten.

Rätselraten um Chamberlain.

nahmen möglich ist.

Die Bluttat in Glaserwald

Beratungen Lord Rmmmans.

Besuch bei Hodza. Sudetendeutsche bei dem Lord.

3. daß der Ministerpräsident am Donnerstag mit dem im Laufe des Mittwochs in London aus Pa­lästina zurückerwarteten Kolonialministers Malcolm M a c D o n a l d eine Unterredung über die Lage in Palästina haben wird.

Alles andere sind vorläufig nur Vermutungen. Hierzu gehört auch das Gerücht, wonach zwischen der Rückkehr Chamberlains nach London und der Rückkehr des französischen Ministerpräsidenten Daladier nach Paris ein Zusammenhang be­stehen soll. Von unterrichteter Seite wird demgegen­über betont, es handle sich nur um ein rein z u - fälliges Zusammentreffen.

Nichtsdestoweniger erhält sich nach wie vor das Gerücht, wonach die Entwicklung der Lage in Spanien den Ministrpräsidenten nach London zurückgerufen haben soll, mit großer Hartnäckigkeit. Auch heute wieder wird in der Presse angedeutet, die französische Regierung sei wiederholt

Minister und Diplomaten in Konferenzen

Besprechungen in London, Paris und Rom.

ftörung zu retten. Bekanntlich sollte nach dem Frie­densdiktat die Werft in Friedrichshafen vernichtet werden. Als Eckener aber das neue Luftschiff LZ. 3" als Reparationslieferung mit eigener Hand nach Nordamerika führen konnte, waren diese Pläne erledigt. Der hochwertige Arbeiterstamm blieb bei­sammen und das Werk blieb bestehen. Neue Fahr­ten mit dem Luftschiff führten Eckener nach Nord­amerika und nach Südamerika setzte ein regel­mäßiger Personenverkehr ein. Hervorragende Mit­arbeiter und Kapitäne, wie Dürr, Lehmann, Flem­ming, v. Schiller u. a. standen erfolgreich im Dienst dieser großen Kulturaufgabe. Sie wird auch nach dem schweren Schicksal, dasLZ. Hindenburg" auf dem Platze van Lakehurst ereilte, weitergeführt werden.

Eckener wäre der Letzte, der es dulden würde, die unsterbliche Leistung des Grafen Zeppelin ver­kleinern zu wollen. Sein Ruhm lebt in ewigen Zeiten weiter. Eckener und seine Mitarbeiter ge­nießen aber das Verdienst, unter unendlich schwie­rigen Verhältnissen das Erbe Zeppelins bewahrt und vergrößert zu haben. Aus diesem Gefühl her­aus hat das deutsche Volk Anlaß, des 70. Geburts­tages Eckeners dankbar zu gedenken.

rechtswahrer der Sudetendeutschen Partei, Dr., S t e i n b r e n n e r, wurde die Anwesenheit bei der Obduktion der Leiche verweigert. Das Begräb­nis Paierles findet morgen statt.

Reue tschechische Bluttaten.

Prag, 9. Aug. (DNB.) 3n der Nacht zum 8. August wurde, wie jetzt zuverlässig bekannt wird, das Mitglied der SDP. Joseph Wiesner in Sirb im Bezirk hostau im Bähmerwald mit dem Messer überfallen. Wiesner erhielt vier Messerstiche. Das Mitglied der Sudetendeutschen Partei Bogner eilte dem Uebersallenen zu Hilfe und wurde durch einen furchtbaren hieb mit einem Schlagring schwer im Gesicht verletzt.

Dieser Mordanschlag erweist sich als vor­bedachtes Verbrechen. Die näheren Um­stände sind folgende: Bor Wiesners Haus lärmte ein Haufen junger Burschen, die Schmäh- r u f e auf die Sudetendeutsche Partei Konrad Hen­leins ausstießen, wozu sie von besonderer Seite angestachelt wurden. Man erzählt sich in diesem Zu­sammenhang, daß unter besonderer Duldung des tschechischen Chauvinismus kommunistische Scharfmacher seit einiger Zeit durch den Bähmerwald gehen und die Leidenschaften gegen die Vertreterin der Interessen des Sudeten­deutschtums, die Henlein-Parlei, aufwiegeln. So nimmt es denn kein Wunder, daß Wiesner, der sich Ruhe unter seinen Fenstern ausbat, von einem der Burschen mit dem Gebrauch des Messers bedroht wurde. Derselbe Bursche machte, als Wies­ner später sein Haus verließ, Anstalten, ihm ein Bierglas auf den Kopf zu schlagen. Der Uebersall mit Messer und Schlagring auf Wiesner und seinen Kameraden Bogner erfolgte, als ersterer wieder heimkehrte. An dem Anschlag beteiligte sich noch der ganze Anhang des mehrmals angesührlen Terro- risten, darunter auch Frauen.

Aus Bussarde!

Faule Ausreden der Prager Gewalthaber.

Allgemeine Verschärfung im fudetendeutschen Gebiet

Feststellungen der Führerschaft der Gudetendeutschen Partei.

London, 10. Aua. (Europapreß.) Die An­wesenheit des englischen Ministerpräsidenten Chamberlain in London, der am Sonntag un­erwartet von seinem Ferienaufenthalt in die Haupt­stadt zurückgekehrt war, bleibt nach wie vor Gegen­stand eines allgemeinen Rätselratens der politischen Kreise und der Presse. Aus den wi­derspruchsvollen Gerüchten schälen sich vorläufig je- drei Tatsachen heraus:

tenausWien.

Die Obduktion der Leiche ergab das Vorhanden­sein von vier Messerstichen, einer in der lin­ken Seite des Rückens, einer in die rechte Seite des Rückens und zwei weitere Rückenstiche nach der Mitte, eine Kopfverletzung aus einem Schlag mit einer Bierflasche. Der tödliche Stich wurde.mit einem Taschenmesser ausgeführt.

Wie sich jetzt herausstellt, wurde die Tat ganz in der Nähe des Gasthauses ausgeführt. Dem Bezirks-

Dr. Eckener 70 Jahre.

Am heutigen 10. August wird Dr. Hugo Ecke- n e r 7 0 I a h re a l t. Er ist in Flensburg geboren und hat schon als junger Mensch sein Interesse für Navigation und die Wetterkunde bekundet. Nach Jahren des Studiums hat er als Privatgelehrter am Bodensee Wohnung genommen und ist im Jahre 1905 mit dem Grafen Z e p p e l i n in Berührung gekommen, der gerade damals einen schweren Kampf um die Fortführung seines Werkes zu füh­ren hatte. Eckener wurde einer der Mitarbeiter des Grafen, er war am Unglückstage von Echterdingen dabei und trat 1909 an die Spitze der Deutschen Luftschiffahrts-AG. Im Kriege war er Instrukteur der Marine-Luftschiffabteilung und hat als Kapitän-

gung des französisch-italienischen Verhältnisses könne nicht in Frage kommen, so lange der intensive Waffenschmuggel durch französischer Gebiet nach Sowjetspanien andauere unk F r qlW k reich sich mehr ober weniger offen air die Seite Sowjetspaniens stelle. Inzwischen hat Ministerpräsident Daladier die Schließung der Grenze angeordnet, aber gerade in den letzter Tagen sind erneut Nachrichten über französisch« Waffenlieserungen und sogar über gl plante Freiwilligentransporte nafli Sowjetspanien aufgetaucht, Nachrichten, btt bereits zum zweitenmal vom französischen Außen- ministerium in Abrede gestellt worden sind. Es fit

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der Straße HohenelbeMittellangenau folgende Behauptung aufzustellen: Die betreffenden Ange­hörigen der tschechischen Wehrmacht, welche um die Köpfe der auf den nebenliegenden Feldern arbeiten­den Sudetendeutschen Pistolenkugeln fliegen ließen, hätten auf Bussarde geschossen, Es hatte ein Bussard auf einem Chausseebaum ge­sessen. (!) Die Bevölkerung nimmt diese empören­den Bemäntelungsoersuche mit offenem Hohn ent­gegen und ist sich dabei zugleich der Tatsache be­wußt, daß morgen auf Habichte, übermorgen auf Krähen usw. geschossen werden wird, und zwar nur bann, wenn Sudeten deutsche in ber Nähe ^ie schnell von tschechischer Seite beigebrachten Ausreben, Bemäntelungen, Ablenkungen und Un­wahrheiten, mit denen die Weltöffentlichkeit ge­täuscht werden soll über die entsetzlichen Zustände in dieser Prager Republik, verstärken die allgemeine Ansicht, daß das Sudeten deutscht um völ­lig vogelfrei ist.

Attacken gegen Hodza.

Freundlichkeit" für Runciman: Irgend jemand aus England ..

Prag, 9. Aug. (DNB.) Nach dem scharfen Vor­stoß der tschechischen Linken imDemokra- ticky Tred" gegen das K a b i n e t t Dr. H o d z a er­regt jetzt ein neuer Vorstoß von links gro­ßes Aufsehen. In dem LinksblattA-Zet" schreibt der Neffe des Staatspräsidenten Dr. Benesch u. a.:Es ist nicht erlaubt, der Öffentlichkeit mit» zuteilen, was für eine Losung in Einzelheiten die Regierung für ihren Versuch einer Einigung mit den Deutschen vorbereitet hat. Es ist vielleicht not» wendig, diese Dinge noch g e h e i m z u h a l t e n, aber weil nicht erklärt wurde, warum sie geheim- gehalten werden müssen, hat die Öffentlichkeit den Eindruck, daß die Regierung nicht e i n u n b aus weiß. Der Eindruck wird verstärkt durch die nicht genügend überzeugende Erklärung über die Funktion von Lord Runciman. Die tschechischen Redaktionen erholten haufenweise Zuschriften, deren Sinn in der Frage gipfelt: Sind wir denn wirklich schon so weit gekommen, daß irgend jemand aus England über unsere Angelegenheiten ent­scheiden soll?"

Krosta reist nicht nach Neuyork.

m a n ö d e r beizuwohnen.

Daladier und Bonnet beraten.

Poris, 9.Aug. (Europapreß.) Ministerpräsident Daladier hatte am Dienstagnachmittag eine längere Unterhaltung mit Außenminister Sonnet. Im Verlaufe dieser Unterredung wurde die jüngste Entwicklung der internationalen Lage, besonders im Hinblick auf die japanisch-sowjetrussische Span- nuna und die tschecho-slowakische Frage, erörtert. In den dem Quai d'Orsay nahestehenden Kreisen wird erklärt, man könne den japanisch-sowjetrus­sischen Konflikt mit größerer Ruhe ansehen. Der bisher vielfach zum Ausdruck gekommene Pessimis­mus fei nicht ganz berechtigt. Selbst bei Eintritt weiterer militärischer Zwischenfälle sei ein all­gemeiner Konflikt nicht zu befürchten.

Don Washington nach Paris.

Paris, 9.Aug. (DNB.) Der französische Botschafter in Washington ist Montag­nachmittag mit dem englischen DampferQueen

dem Mikrophon bezögen.

Der nationalsozialistische Staat habe beim Aufbau des kulturpolitischen Lebens das Leistungsprinzip in den Vordergrund gestellt. Entsprechend dieser Forderung habe die Reichsrundfunkkammer bei den Reichssendern Rundfunk - Eignungsprü­fungen durchgeführt. Die Reichsrundfunkkammer habe es sich zur Pflicht gemacht, der P f l e g e der deutschen Hochsprache stärkste Aufmerksam­keit zuzuwenden und habe anerkannte Fachleute mit der Herausgabe des WerkesDeutsche Aus­sprache" beauftragt. Bis zum April 1937 habe man i s * ÄMä:3* 1Ä , Der deutsche Sotschufier

pflege Wirklichkeit werden zu lassen. Erklärung der Deutschen Botschaft in Paris

Laßt doch der Jugend ihren Lauf. Paris, 9. August. (DNB.) Die Pariser

Laßt doch der Jugend ihren Lauf, so Deutsche Botschaft teilt am Dienstagabend heißt die ReichssendungStunde! der jungen Nation mit; Außenminister B o n n e t hat den deutschen (ohne Reichssender Berlin) am 10. August von 20.15 o t scha f t e r Graf Welczeck heute zu sich bis 22.00 Uhr mit einem öffentlichen und geselliaen -beten um ihm seine Auffassung über die inter- Abend. Unter Mitwirkung des Stabsmusikzuges des I Q *. o'na ßagc mitzuteilen. In erster Linie Gebietes Thüringen, des Bannorchesters 109 Karls- ^em Außenminister anscheinend am Herzen, ruhe, der Rundfunkspielscharen der £3. Serltn, Dementi der französischen Regierung über die Frankfurt, Hamburg, München, Saarbrücken und in Pre sie behaupteten Lieferungen von Waffen Danzig wird die HI. die Erfahrungen, die sie auf unb Entsendung von neuen Freiwilligen nach R o t- dem Gebiet der unterhaltsamen und geselligen Sen- - en unterstreichen. Außerdem hat sich der düngen gemacht hat, darstellen. Eine fröhliche Be- Außenminister auch über die Mission Lord grüßung der Rundfunkspielscharen aus dem Reich, Runcimans und die tschecho-slowakische gemeinsame Lieder mit den Gästen und manches » r Q a e ausaesvrochen heitere Wort an Hörer und Mitwirkende sind Dor.Mra9e ,°usge,proo) gesehen. Die Gesamtleitung hat Franz Koppe. Welteke Empfänge bei D0l1Net.

Irautenau, 9. Aug. (DNB.) Eine am heu­tigen späten Abend von amtlicher tschechischer Seite verbreiteteBegründung" der Schießübungen tschechischer Soldaten auf sudetendeutsche Landarbeiter und Bauersfrauen hat im Grenzgebiet Äiuyun wuuw;nim «««, helle Empörung hervorgerufen. Hat man doch | fanntgegeben, daß Krosta lediglich einer der Pro­bte Stirne, in einer offiziellen Verlautbarung zu tektoren dieses Kongresses sei, ihn jedoch nicht den mutwilligen Schießereien am 5. August auf j b e s u ch e n würde.

die die Rundfunkgebührenermäßigung von 1 RM. erhielten, die Reichsrundfunkkammer den Finan­zierungsaufschlag von 4,50 RM. aus dem Sonderkonto Rundfunkgeräteverbilligung decken. Das heißt: etwa 100 000 Volksgenossen konnten den Deutschen Kleinempfänger 1938" mit einer An­zahlung von 5 R M. und 15 Monatsra­

ten zu je 2 RM. ohne jeden weiteren Aufschlag Px^g, g. Aua. (DNB.) Nach einer Mitteilung käuflich erwerben. . ... bes Presseamtes der Sudetendeutschen Partei fand

Es wäre aber falsch, den deutschen Klemempfan- am Dienstag unter dem Vorsitz des Stellvertreters ger als einen Apparat anzusehen, der nur für bie ßonrat) Henleins, des Abgeordneten Karl Her­sogenannten minderbemittelten Volksschichten da (ei. mann gr<jnf eine Beratung der Kreis -

Der Apparat fei, wie die Techniker überein- (eiter ber Sudetendeut s chen Partei stimmend erklärten, hervorragend und komme statt.

in feinen Leistungen an den alten Volksemp- Aus sämtlichen Berichten der Kreisleiter war fanget heran. Er habe Vorsorge getroffen, daß ersichtlich, daß die Lage im fudetendeut-

dieser Apparat in der allgemeinen Rundfunk- fchen Gebiet, besonders nach den Mah-

propaganba zur Anschaffung empfohlen und nahmen vom 21. Mai, eine allgemeine

baß er besonders als sogenanntes zweites Ge- Verschärfung erfahren hat und daß die

rät propagiert werde. deutsche Bevölkerung aus das

Er sei mit dem Reichspostminister übereingekom- höchste beunruhigt ist.

men, den Deutschen Kleinempfänger 1938 als Zweit- Dabei wurde mit Nachdruck darauf verwiesen, gerät gebührenfrei zu lassen. Kriegler öcr M o rd in Glaserwald, wo schon sprach sodann über die Programmgestal- nieder ein Sudetendeutscher sein Einstehen für seine t u nq des deutschen Rundfunks. Die Intendanten Weltanschauung mit dem Leben bezahlen mußte, böten aus genauer Kenntnis der Programm- einen neuerlichen und unbestreitbaren Beweis dafür wünsche ihrer'Hörerschaft jenes Programm, das liefert, daß die Verhältnisse einfach unhalt- sowohl das kulturelle Leistungsniveau des deutschen b a r geworden sind.

Rundfunks wie auch bie Erfüllung der unterhalten- Die Kreisleiter waren einmütig der Auffassung, den Bedürfnisse des Durchschnitts der Hörer ge- daß eine eventuelle Verbreiterung derartiger gewährleiste. Reichsminister Dr. Goebbels habeSicherheitsmaßnahmen", wie sie in einem amt- Anweisung gegeben, daß der Rundfunk im grofeed Ii£fjßn jschechfichen Bericht über das ruchlose Der- ren Umfange als bisher ernste und h o chw erti g e brcc^cn üon Glaserwald angedeutet werden, den Musik senden solle. Auf Initiative, des Reichs- tatsächlichen Zustand völliger Unsicherheit keines- ministers Dr. Goebbels und des Reichsministers fa(j5 beseitigen können.

Dr. Frank sei der Ausschuß für Rund- Die Folgen der deutschfeindlichen Hetze haben

f u n k r e ch t in der Akademie für deutsches Recht berartige Ausmaße angenommen und einen

ins Leben gerufen worden. Um die Derbrei- au»anb f0 f, e m m u n g 51 o f e r Unfid)er-

die Reichs- { geschaffen, daß eine Bereinigung frUÄa n"en n u f biefer c-g° nur durch eine -runb,StzNche

tet. Es sei klar, daß gerade für die politischen Oe« | Losung, keinesfalls aber durch Teilmah röte Juden ihre Hände nicht im Geschäft haben konnten. Sie feien deshalb vom Vertrieb dieser Ge­räte ausgeschlossen. Die Propaganda für den Rund­funk werde in kleinen Städten und Dör­fern vorwärts getrieben durch den Einsatz von Der Mörder LM Tscheche.

X5Prag, 9. Aug. <DNB.) Da- Tscheche.,Irische

Ein sehr wichtiges Ausgubengeinet habe die Prchbu^ b-statlgi als Ergebnw der aMIiche Reichsrundfunkkammer mit der b e r u f s g e m e l n - Untersuchung des M a r d e s s o n G i a | e r m a l ö, ich-strichen Bet reuung der Rundsunkschaf- daß der SDP.-Mann P a I - r le durch e.nen M - - senden erhalten. In derFachschaft Rundfunk" wär- se r st l ch i n d a s ch e r z getotst wurde. Nach die- den all« Kräfte zusammengesaßt. die ausschließlich ser Meldung handelt essich !be, dem M°rd er im Rundfunk und für Len Rundfunk künstlerisch assenbar um einen tschechischen Emigron- tätifl seien. Ab 1. August würden alle Sprecher, Sänger und Instrumentalisten aus der Reichsthea­terkammer in die Reichsrundfunkkammer eingeglie­dert, die kein Engagement am Theater hätten und entweder ihren gesamten Unterhalt oder zumindest 50 v. H. ihres Unterhaltes aus der Tätigkeit vor

spanische Regierung nicht bereits in allernächster Zeit ihre Zustimmung zu ber Durchführung oes 1 englischen Räumungsplans gebe. Manche Anzeichen beuten barauf hin, daß biese Frage schon in aller­nächster Zeit erhebliche Bebeutung gewinnen wird.

Gowjetboischaster bei Lord Halifax.

London, 9. Aug. (DNB.) Lord Halifax, der heute ebenfalls aus seinem Urlaub nach ßonbon zurück gekehrt mar, empfing im englischen Außen­amt u. a. den sowjetrussischen Botschafter M ai skq und einen Vertreter der japanischen Bot° s ch a f.t. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist der sow-» jetrüffisch-japanische Konflikt diskutiert worden.

Blondel bei Ciano.

Paris, 10. Aug. (Europapreß.)Excelsior* meldet, daß der französische Geschäftsträger in Rom, Blondel, am Dienstagvormittag vom italieni­schen Außenminister Graf Ciano empfangen ' wurde. Es ist seit über drei Monaten das erstemal, daß der franzosfiche Geschäftsträger in Rom wieder eine Unterredung mit dem italienischen Außen­minister hat.

Die Verhandlungen Italiens mit Frankreich sind vor drei Monaten von italienischer Seite a b g e brachen worden. Italien erklärte, eine Bereini-

in ber Frage der Pyrenäengrenze in London 1......,...............o-, - - -------- ,

vorstellig geworden und habe den Standpunkt ver- anzunehmen, daß in ber Unterrebung zwischen treten, baß die Wieberöffnllng ber GrenzeBlondel unb Graf Ciano das Gespräch au! unoermeiblich werden müßte, wenn die national-! diese Fragen gekommen ist.

den, bie ben Vorbereitungen bes Bubgets für 1959 gelten. Hobza empfing auch den Industrielle Bata, ber babei ist, Aufkäufe i m f u b e t e rr beutfdjen Gebiet oorzunehmen. Gegen Aberd trat berpolitische Ministerausschuß" zusammen, ber sich mit ber Nationalitätenfrage befaßt. Mittlvo cy sollen bie Vertreter der SDP., wahrscheinlich Abgeordneten Kundt und Rosche, zum fterpräfibenten gebeten werben.

Polen melden sich bei Runciman.

Klage der Slowaken im Haag?

W a r s ch a u , 10. Aug. (DNB. Funkspruch.) W- bie polnische Telegraphenagentur aus Mahnle) Ostrau melbet, hat das SJerftänbigungsfomitee w polnischen Parteien in der Tsche aj® ; Slowakei beschlossen, geeignete Schritte zu unter nehmen, um Lord Runciman erschöpfend ufc

aufhält, empfangen.

vc. auVuuuKu, um vcuqujcu . Ministerpräsident Daladier traf am Dienst

Lettow-Dorbecks in Ostafrika Hilfe zu bringen. Er tagvormittag in Paris ein. Er begab sich sofort ins kam bis über den Sudan, dort erreichte ihn ber Be- Kriegsministerium und hielt bort eine längere Be­fehl zur Rückkehr. Eckener gehört zu ben Männern, sprechung mit ben Chefs seines Zivil- und Militär- die sich nach dem Kriege das Verdienst erwarben, fabinetts ab. Daladier wird sich am Mittwochabend das Lebenswerk des Grafen Zeppelin vor der Zer- in Begleitung des Chefs seines Militärkabinetts, ~ * .......... ~ General De camp, nach Briancvn begeben, um

dem Abschluß ber französischen Alpen-