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Aus der engeren Heimat

* Fellinash ausen, 8. Nov. Heute erlitt der -jährige Wawemar Koch von hier einen schwe -

feit

13jährige Wawemar Koch von hier einen fchwe - ren Unfall. Der Knabe, der mit dem Fahrrad unterwegs war. kam, als er vom Gleiberg nach Krofdorf abfichr, schwer zu Fall und erlitt dabei einen Schädelbruch. Der bedauernswerte Junge

Jahreshauptversammlung des Gießener Cisvereins.

Der Gießener Eisoerein hielt am Dienstagabend in seinem Dereinshaus an der Schlageter-Allee eine Jahreshauptversammlung ab. Dereinssührer Dr. Walbrach machte in seinen Begrüßungswor- ten die Feststellung, daß dank dem Entgegenkom­men der Stadtverwaltung die Eisbahn wieder an das Wasserleitungsnetz angeschlossen ist, so daß der Verein im Bedarfsfälle seine-Eisfläche wieder selbst pritzen kann.

Aus dem Bericht des Sportwartes Dr. Pfeffer war zu entnehmen, daß wegen der für den Eis­sport ungünstigen Witterung keine Möglichkeiten zu »essen Ausübung vorhanden waren. Selbst die Gau­meisterschaften im Taunus fielen der Witterung zum Opfer. Die für Gießen verpflichtete Eiskunstläuferin, Frl. Denner (Frankfurt a. M.), konnte nur an einem Tage auftreten und fand großes Interesse. Gut waren die Fortschritte der Rollschuh-Sportabteilung, die unter der Leitung von Frl. Duill eine erfreu­liche Entwicklung nahm. Frl. Duill hatte im April an einem mehrtägigen Lehrgang der Reichsakademie in Berlin teilgenommen und dort eine Fortbildung im Rollschuhlaufen erfahren. Außer den Mädels haben sich auch Jungen an den Hebungen beteiligt. Der Jahresdurchschnitt verzeichnet 20 Teilnehmer an den jeweiligen Hebungstagen. An den Gau­meisterschaften im Rollschuh beteiligten sich drei BDM.-Mädels und eine Kunstläuferin des Vereins, die sich gegenüber den sportgeübten Konkurrentin­nen von Frankfurt und Hanau aber noch nicht durchsetzen konnten. Unter der Leitung des Reichs­trainers Theo Laß (Berlin) fand in Gießen ein Lehrgang statt, an dem sich viele auswärtige Rall- schuhläuser beteiligten. Zu dem Abschluß- und Schau­laufen dieses Lehrganges hatten sich mehrere hundert Zuschauer eingefunden. Diese Veranstaltung brachte dem Verein auch neue Mitglieder ein. Besonders die Jugend kam nachher sehr zahlreich zu den Hebungsstunden.

Da der Verein sich nicht praktisch an den Opfer­spielen für den deutschen Sport beteiligen fonitie, wurde ein bestimmter Betrag für die Sporthilfe ab geführt.

Das Fehlen einer Kunsteislaufbahn gestattet auch in Zukunft nur ein den Witterungsverhältnissen entsprechendes Training. Einige Aussichten bestehen nur für die Eisschützen, von denen der Verein eine Mannschaft ausstellen kann. Die Eishockey-Mann- schaft setzt sich durchweg aus älteren Spielern zu­sammen, während dem Nachwuchs noch die Spiel­erfahrung fehlt. Geräte hat der Verein genügend

zur Verfügung.

Dem Bericht des Rechners, Berufsschullehrer Demi, war zu entnehmen, daß im abgelaufenen Jahr neun Eislauftage gegenüber einem im Win­ter 1935/36 zu verzeichnen waren. Die Mitglieder­bewegung ergab einen Gleichstand gegenüber dem Vorjahr. Frl.' Duill übergab zehn Neuanmeldungen. An Aufwendungen für die Instandsetzung und Hn- terhaltung der Eisbahn wandte der Eisverein rund 1200 Mark auf, um den Gießenern die Gelegenheit zum Eisläufen zu er!)alten. Dereinssührer Dr. Walbrach dankte dem Sportwart Dr. Pfeffer für seine großen Mühen um die Sportabteilung des Eisvereins und auch Frl. Duill für ihre Erfolge im Rollschuhsport. Dem verdienten Rechner, Lehrer Deml wurde Entlastung erteilt und aleichmlls die Anerkennung für seine Arbeit zum Wohle des Vor- eins ausgesprochen. Hierauf wurde Vereinssührer Dr. Walbrach einstimmig wiedergewählt, Studien­rat Dr. Fischer als Stellvertreter, Dr. Pfeffer als Sport- und Schriftwart, sowie Lebrer Demi als Rechner in ihren Aemtern bestätigt. Abschließend wies der Dereinssührer auf die Gemeinnützigkeit des Eisvereins hin, der in erster Linie die Sorge dafür zu tragen hat, daß der Stadt Gießen die Eisbahn erhalten bleibt, um der Allgemeinheit die Mäglick- zur Ausübung des Eissportes zu geben.

Gemeinschast deutscher Schiläufer." Ein Aufruf des Reichssportführers.

Am durchziehenden Bache ist sogar ein S ch w i m m- bad geplant. So entsteht allmählich eine geschlaf­ene Anlage, die Zeugnis von planvoller Gernein- chaftsarbeit ablegt.

Landkreis Gießen.

8 Alten-Bufeck, 9.Nov. Am Montag fpnb in der hiesigen Gemarkung eine Treibjagd statt, bei der 80 Hafen und 1 Dachs zur Strecke gebracht wurden.

# Mainzlar, 9. Nov. Der Landwirt Wilhelm Gpaar und Ehefrau feiern am heutigen Mittwoch, 9. November, das Fest der silbernen Hoch­zeit. Dem Jubelpaar unseren herzlichen Glück-

Zeit sich dem wurde so'sort nach Gießen in das Evangelische _____,-feiferten sehr Schwesternhaus gebracht. Das Befinden des Knaben gute Ernten. 'Priska" undAckersegen" boten Er-1 ist, wie wir auf Anfrage hören, leidlich.

16. November erneut angesetzt und find entsprechend für das WHW. auszuwerten.

Die Bannfachwarte sind von den vereinbarten Freundschaftsspielen in Kenntnis zu setzen. Schieds­richter sind wie bei den Pflichtspielen bei den zu­ständigen Kreisschiedsrichterobmännern des DRL. rechtzeitig anzufordern.

Glückwunsch des Korpsführers zum Motorboot-Weltrekord.

Der Führer des deutschen Kraftfahrsports, Korps­führer Hühnlein, sandte dem Motorboot-Welt­rekordfahrer von Mayenburg folgendes Tele­gramm:

Die Erringung des Stunden-Weltrekords in der 1200-k§-Motorbootklasfe für Deutschland ist eine ganz hervorragende Leistung, zu der ich Sie aufrichtig beglückwünsche. Sie ist um so größer zu bewerten, als dieser Weltrekord die höchste, bisher von einem Motorboot je erreichte Stunden-Best- leistung darstellt.

Gez.: Hühnlein, Korpsführer."

Sprechstunden der Nedakfian.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 b'.s 17 Uhr. Samstagnach- mittag geschloßen.

Reichssportführer von Tschammer und O st e n richtet an alle deutschen Schiläufer, soweit sie noch keinem Verein des DRL. angehören, nach­stehenden Ausruf:

Die ragenden Berge der Ostmark, die Höhen der Sudeten und des Rieftngebirges haben unser Vater­land zum schönsten und größten Schiland der Welt gemacht. Mit der sttllen, glücklichen Freude der Wis­senden haben die Schiläufer Großdeutschlands an ihre zukünftigen Winterfahrten gedacht. Sie wissen, daß jetzt so manches Ziel in lockender Ferne neu­gewonnene Heimat geworden ist.

Mit doppeltem Eifer geht es jetzt an ein Rüsten für den Winter. Neben den Scharen der erfah­renen Schiläufer stehen neue Reihen auf, die sich erstmals die weiße Wunderwelt des deutschen Bergwinters erwandern wollen. Aus der Enge und Dunkelheit winterlicher Städte geht das Sehnen hinaus nach den sonnenüberfluteten Höhen, die uns Frohsinn, Gesundheit und Arbeitsfreude mit geb en in unseren Alltag.

Dem deutschen Schisport erwachsen daher 2Iuf= gaben von einmaliger Größe. Ich habe angeordnet, daß alle Kräfte eingesetzt werden zur Forderung der deutschen Schitouristtk. Die Erschließung der qroßen deutschen Wintersportgebiete_ ist jedoch nur möglich, wenn alle Schiläufer einmütig Zusammen- jtehen und mithelfen, daß jeder deutsche Dolks- genosse zu Siesem Born der Gesundheit gelangen kann. Nur im Zusammenschluß liegt die Krcstt für alle Schiläufer die Vorteile und Annehmlichkeiten zu erwirken, die Voraussetzung für eine wirkliche Dolkssportbewegung sind. Schon vieles ist von den einschlägigen Vereinen des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen erreicht worden.

Ich fordere Mer alle zukünftigen Schnaufer ouf,

Dorf.

Ausbau des Keuerwehrdienstes im Laubacher Bezirk.

I Laubach, 7.Nov. Am hiesigen Spritzenhaus fand die Hebergabe des Vorspannwagens für bte Motorspritze des Löschbezirks 8 (Lau­bach und Umgebung) statt. Der Feuerwehrdezernent beim Kreisamt, Regierungsrat Dr. Fuhr (Gießen), gab zunächst dem Hauptbrandmeister Hrch. Kopp, sowie der gesamten Motorspritzenmannschaft die nötigen Instruktionen, wobei er auf die ein- bis zweiwöchigen Probefahrten hinwies. Er gab Dabsi noch bekannt, daß demnächst in Laubach die stille Alarmanlage errichtet wurde, an die neben der Bürgermeisterei und der Gendarmerie-Station auch die gesamte Bedienungsmannschaft der Motor­spritze angeschlossen wird. Somit entfällt für die Zu­kunft bei auswärtigen Bränden die Alarmierung durch Hornisten. Bei der Hebergabe des Vorspann­wagens waren auch Kreisfeuerwehrführer Bouf­fier (Gießen), Ortsgruppenletter Braun und Bürgermeister H ö g y zugegen.

Französische Delegation besucht Bad-Nauheim.

LPD. Bad-Nauheim, 8. Nov. Am 8. und 9. November weilt in Bad-Nauheim eine aus 15 Per­sonen bestehende Delegation aus dem französischen Bad Royat unter Führung des Bürgermeisters und Vorsitzenden des Aufsichtsrats dieses Bades, E. Bertrand, und des Mitgliedes der Pariser Medizinischen Akademie, Professor Laubry. Die französischen Gäste besichtigen die Kureinrichtungen des Hessischen Staatsbades, ferner die Wissenschaft- licken Arbeitsplätze der Institute. Sie werden ins­besondere mit den Sozialeinrichtungen in Bad-Nau­heim bekannt gemacht. Die Delegation wird am 9. November, vormittags, einen Kranz am Ehrenmal der Gefallenen der Bewegung und des Weltkrieges niederlegen. Am Nachmittag werden die Gäste wäh­rend eines Betriebsappells im Hessischen Staatsbad Ausführungen über den Reichsberufswettkampf und die Berufserziehung hören. Zur Feierstunde zum Gedenken der Gefallenen des 9. November wird die Delegation im Kurhaus erwartet.

Verschönerung des Dorfes.

X Merkenfritz (Kreis Büdingen), 8. Nov. Durch die Tatkraft feines Bürgermeisters hat unser Dorf einen schönen Mittelpunkt erhalten, der für viele Gemeinden vorbildlich ist. Ein schmuckes Heim für die HI. ist bereits erstellt. Nun wird eine Dorfgemeinschaftshalle erbaut; sie wirb butti) Umbau eines Fabrikgebäudes erstehen, oas längere Zeit unbenutzt stand, aber noch gut er­halten ist; zum Teil ist der Ausbau schon vollendet. Um Heim und Halle zieht sich ein weites Wiesen- gelände, das als Sportplatz benutzt werden soll.

sich den Reihen der schon bestehenden Vereine anzu­schließen und hier mitzuwirken an der Ausbreitung des schönen weißen Sports. Da sich aber viele Freunde des Schttaufs nicht vereinsmäßig binden wollen, habe ich dieGemeinschaft deut­scher Schiläufer" wieder ins Leben gerufen. Damit kann jeder deutsche Schiläufer in den Genuß der von einer großen Gemeinschaft erzielten Vor­teile kommen. Jeder kann nun Mitarbeiten an der weiteren Ausbreitung des Schisports zum wahren Volkssport. Deshalb geht mein Ruf an alle deut-, scheu Schiläufer: Schließt die Reihen, haltet zu­sammen, helft mit, die winterliche Bergwelt für das ganze Volk zu erschließen.

Heil Hiller! von Tschammer.

Die Vorteile einer Mitgliedschaft aller deutschen Schi-Wanderer und Schi-Touristen beim DRL. lie­gen klar auf der Hand. Es sei nur an die Fahr­preis-Ermäßigung auf der Eisenbahn, bei der Benutzung her Hütten usw. gedacht, die der Besitzer des Reichsbundposses erlangt.

Hermann-Göring-Preis für Dr. Schöbel.

Wider Erwarten hart wurde der Endkampf beim Wurftaubenschießen des Reichsluftfahrtministeriums in Berlin-Wannsee. Im Wettbewerb um den Wanderpreis von Generalfeldmarschall Göring büßte der Deutsche Meister Dr. S ch ö 0 e I (Leipzig) einen errungenen klaren Vorsprung ein. Major von Cramon (Berlin) rückte chm nut 175 bis auf einen Treffer nahe. Dr. Schöbel gewann den wert- vollen Wanderpreis mit 176 Treffern.

In der tt-Klajje siegte Hnterfcharsichrer. Rotz

Schöne Gemeinschast zwischen Lehrer und Dorf.

z Alb ach, 8.Nov. Hafer Lehrer Gr 0 h, der am 1. Oktober in den Ruhestand trat, zieht diese Woche nach Gießen, wo er seinen Ruhestand »erbringen will. Arn Sonntag wirkte er im Refor­mationsfestgottesdienst zum letzten Male als Orga­nist mit. In einer besonderen Ansprache würdigte Pfarrer Döll die Verdienste des scheidenden Organisten, der 38 Jahre lang Organist der Kirche Albach war. Im Auftrag des Landeskirchenamtes überreichte er dem Organisten ein Werk über Luthers Lieder mit Widmung der Landeskirche. Die Kirche Albach schenkte ihrem Organisten ein ge­rahmtes Bild der Kirche, in der er 38 Jahre die Orgel gespiett hat, mit einer Widmung. Lehrer Groh war auch seit vielen Jahren Mitglied des Kirchenvorstandes, als Zeichen der dankbaren Aner­kennung dieser Dienste überreichte der Pfarrer von der Propstei Oberhessen ein wertvolles Schmuck­gesangbuch. Der Kirchenvorstand Albach schenkte seinem scheidenden Mitglied ein Buch mit Luther- worten für jeden Tag. Hieraus sang die Gemeinde ihrem Organisten als AbschiedsliedZieht in Frie­den eure Pfade". In einer anschließenden Sitzung des Kirchenvorständes, in der der Vorsitzende die besonderen Verdienste des Scheidenden würdigte, verabschiedete sich Lehrer Groh von den Mitgliedern des Kirchenvorstandes mtt der Bitte, treu im Dienst zu stehen, wie er selbst allezeit, aus Herzensbedürf­nis seinen Dienst getan habe.

Am (Sonntagabenb fand im Saale des Gastwirtes Lauer die Abschiedsfeier der Gemeinde für ihren scheidenden Lehrer statt. Bürgermeister Pa. Lenz begrüßte zunächst die geladenen Gäste, besonders Kreisschulrat Pg. Nebeling (Gießen), er wür­digte dann den scheidenden Lehrer und seine Gat­tin, die in der langen Zett des Wirkens in Albach sich das restlose Vertrauen und die Liebe der Ge­meinde erworben hätten. Als Zeichen der Dankbar­keit übergab er einen Ruhesessel. Die Sänger- Dereinigung Albach, unter ihrem Dirigenten C. Mob us (Reiskirchen), hatte sich in den Dienst der Feier gestellt, trug, reichen Beifall erntend, eine Reihe von vaterländischen Chören vor. Kreis- schulrat Nebeling überbrachte darauf die Grüße des Kreisschulamtes und des Reichsstatthalters und würdigte die treue und erfolgreiche Arbeit des Lehrers Groh in der Schule zu Albach. Hierauf sprach Pfarrer Döll (Steinbach) Herrn und Frau Groh den Dank für treue freundschaftlicheHilfe in seinem Amt aus und überreichte Frau Groh als Ehren­geschenk ein Buch. Dereinsleiter, Kirchenvorsteher Schäfer von der Sängervereiniguna feierte die Scheidenden in einem Gedicht, das er selbst verfaßt hatte. Es sprach darauf der Ortsgruppenletter, Bürgermeister Rink, für die Ortsgruppe Stein­bach den Dank der Bewegung aus und schloß mit Sieg-Hell auf den Führer. Nachdem Zellenleiter Schäfer (Albach) seinen Dank für die treue Mitarbeit des scheidenden Lehrers ausgesprochen hatte, sprach Lehrer Groh in warmen Worten feinen Dank aus für alle Liebe und Treue und für die Ehrungen.

Die Feier war in ihrem ganzen Verlauf em Zeichen der Gemeinschaft zwischen Lehrer und

als treibende Kraft zu einer Gefängnisstrafe von vierzehn Monaten. Es erging gegen ihn Haftbefehl. Die angeklagte Frau Kr. erhielt zwölf Monate Gefängnis, chr Ehemann, der zuerst nichts mit der ganzen Sache zu tun hatte, neun Monate Gefängnis. Auch das Gericht fah in dem Vorgehen der Angellagten ledig­lich eine versuchte Erpressung. Schließlich sprach das Gericht den drei Angeklagten für je drei Jahre die bürgerlichen Ehrenrechte ab.

HZ.-Sportler im Dienste des WHW.

Die ^-Stelle des Bannes 116 gibt dazu bekannt:

Alle HJ.-Mannschaften der Vereine und Kampf­gemeinschaften der HI. stellen sich am 16. November, dem Opfertag des Deutschen Sportes, in den Dienst des Winterhilfswerkes des Deutschen Volkes, indem sie Freundschaftsspiele vereinbaren und deren Ertrag dem WHW. zur Verfügung stellen. Die überschießen- den Bettäge sind mit den örtlichen Stellen des WHW. abzurechnen. Mit dieser Tat reihen sich die HJ.- Sportler in die große Front der Sportler ein, die an diesem Tage nicht nur um Sieg oder Punkte, sondern auch um den Sieg über Hunger und Kälte für unsere notleidenden Volksgenossen kämpfen. Es ist eine Ehrenpflicht für jeden Vereinsjugendwart und Mannschaftsfuhrer einer HJ.-Kampfgemein- schaft, sofort entsprechende Spielabschlüsse zu tätigen.

Die am 23. Oktober ausgefallene n_ Pflicht­spiele werden von den Bannfachwarten für den

Der Angeklagte hält, wie später erst recht der W., sichtlich mtt der Wahrhett zurück.

In seinem PlÄwyer führte der Staatsanwalt ein­gehend aus, daß die Angeklagten sich eines Erpres­sungsversuches und nicht einer vollendeten Erpres­sung schuldig gemacht hätten. Eine vollendete Er- prefiung sei nicht gegeben, da der Jude Rh., der erpreßt werden sollte, nichts geleistet habe. Es habe vielmehr dessen Ehefrau ohne sein Wissen den Juden W. 'bestimmt, die Kleider zu liefern.

Das Gericht verurteilte den Angeklagten L. W.

wünsch.

5 Steinbach, 9. Nov. Am morgigen Donners­tag, 10. November, kann der Landwirt Joh. Karl Horn in guter Gesundheit seinen 75. Gebirrts - t a g feiern. Seine Frau wurde vor einem Monat 75 Jahre alt Für nächstes Jahr steht bei ihnen das Fest der goldenen Hochzeit in Aussicht.

j) Li ch , 8. Nov. Die diesjährige Hauptversamm­lung des Verkehrs- und Verschönerungs­vereins ist auf Ende November einberufen. Neben dem Jahresbericht wird die Preisverteilung im Blumenschmuckwettbewerb vorgenommen. Weiter ist geplant, den Preisträgern soweit möglich eine Photoaufnahme ihres preisgekrönten Blumen­schmuckes auszuhändigen.

00 Langsdorf, 7. Nov. In diesen Tagen wurde bei uns der Ausdrusch des Getreides beendet, so daß damit jetzt erst die Ernte des Jahres zu ihrem Abschluß gekommen ist, zumal die Einbrin­gung der letzten Hackfrüchte (Dickwurz und Zucker­rüben) sich durch die besonderen Verhältnisse dieses Herbstes hinausgezögert hatte. Darum läßt sich nun erst ein ungefährer Heberblick über das Gesamt­ergebnis der heurigen Ernte versuchen. Hinsichtlich der Halmfrüchte war es ein außerordent­liches Jahr. Bei Korn und Hafer kann man von einem durchschnittlichen Ergebnis von 15 bis 17 Zent­ner auf den Morgen reden. Ganz besonders günstig waren die Wachstums- und Reifebedingunaen bei Weizen und Gerste; sie lieferten einen durchschnitt­lichen Ertrag von 20 bis 22 Zentner. In ganz besonders günstigen Lagen und bei ganz intensiver Bewirtschaft wurden sogar noch höhere Erfolge er­rungen. Geradezu eine Rekordernte lieferte die Win­tergerste, deren Ergebnisse in Jahrzehnten nicht zu verzeichnen waren. Der Schnitt der Wiesen war be­friedigend, wenn auch die Rauhfutterernte nichts Außergewöhnliches bedeutete. Die Hackfrüchte da­gegen zeitigten wieder sehr gute Ergebnisse. Wäh­rend die Jahrzehnte lang als erstklassige Speisekar­toffel beliebte Industrie" in ihrer Ertragsfähigkeit so sehr abgenommen hat, daß ihre Zett sich 01 Ende zuneigt, brachten neuere Kartoffelsorten

träge, die je nach der Güte des Landes zwischen 150 bis 180 Zentner pro Morgen lagen. Freilich wurden diese Ergebnisse nur da erzielt, wo der Landwirt zu intensiver Bearbeitung des Ackers und zu ausgiebiger Verwendung der künstlichen Dünge­mittel in der Lage war. Da auch die übrigen Hack­früchte gute Ernte lieferten, war es, aufs Ganze gesehen, ein gutes Erntejahr, dessen Fülle nur durch das völlige Fehlen des Obstes eine merkliche und der Hausfrau schmerzliche Einbuße erlitt.

Kreis Büdingen.

f. Schotten, 7. Nov. Am Samstagabend wurde im Singsaal der Turnhalle die Vortrags­reihe des Kreis kulturamtes der Na­tional s 0 z i a l i s ch e n Deutschen Arbei­ter-Partei eröffnet. Pg. Dr. ©erber (Frank­furt) hielt einen Vortrag überNationalsozialistische Geschichtsbettachtung", der bei den zahlreichen Zu­hörern lebhaften Beifall fand. Die Freiwil­lige Feuerwehr hielt ihre diesjährige Herbst­schlußübung ab, zu der auch die P f l i ch t s e u e r - wehr herangezogen war. Auf dem freien Platze an der Molkerei fand zunächst Fuß- und Geräte­exerzieren, auch ein Vorbeimarsch mit Musik statt. Anschließend wurde ein großangelegter Brand an­griff am Haus Pröscher in der Adolf-Httler-Sttaße mit allen zur Verfügung stehenden Löschgeräten, einschließlich der Motorspritze, durchgeführt, der von der alten Schlagfertigkeit der Wehr zeugte. Nach Abschluß der Hebung zog die Wehr mit Musik in dasPosthäuschen", wo eine gemütliche Nachfeier stattfand. Im hiesigen Heimatmuseum finden eben Umbauarbeiten statt, die größere Räume und bessere Derbindungsmöglichketten schaf­fen. Zwei weitere Häuser gingen aus jüdischem Eigentum in arischen Besitz über; das Haus (Lion Kahn), Bahnhofstraße, wurde von Otto Zeschky erworben, der darin eine Autoreparatur» werkstätte einrichten will; das Haus (Salli Kahn), Gederner Straße, erwarb Gerichtsvollzieher Wagner.

O Ortenberg, 7.Nov. Traditionsgemäß' ge­hört zum Abschluß des Orten!)ergerKalten Marktes" die mit Spannung erwartete Markt­verlosung. Erstmalig war sie in diesem Jahre mtt der Grünberger Gallusmarktlot- terie zusammengelegt. Eine Erhöhung der Ge- winnau^sichten und eine Verbesserung der Preise war die Folge. Der erste Preis, ein stattliches Hengst­fohlen, fiel an einen Vater von z e h n Kin­dern, der seinen Gewinn in die schöne Summe von 320 Mark umsetzen konnte.

Kreis Alsfeld.

Homberg, 8. Nov. Am Sonntag unter­nahm der hiesige Wanderverein bei schönem Herbstwetter unter Beteiligung von 32 Mitgliedern einen Ausflug über den Hohen Berg nach Schweins­berg. Die Wanderung auf einem neu markierten Weg führte durch die farbenprächttgfte Herbstland- fchaft. In Schweinsberg hatten die Ausflugsteilneh­mer Gelegenheit, manches aus der Geschichte von Schweinsberg und über das Geschlecht der Schenken zu Schweinsberg zu hören.

Krels Vehlar.

vom SD.-Haupiantt mit 166 Treffern, wofür er ben Preis von Staatssekretär Generaloberst Milch er­hielt, der weitere Preise für Offiziere der Luftwaffe und die Zioilschützen gestiftet hatte.

NSKK.-Motorgruppe Sudetenland.-'

Der Führer des deutschen Kraftfahrsports, Korps­führer Hühnlein, hat im Einvernehmen mit Gauleiter Henlein die Zusammenfassung der in den sudetendeutschen Gebieten in Aufstellung be­griffenen Motorstandarten zur NSKK.-Motorgruppe Sudetenland mit Sitz in Reichenberg verfügt. Für die Zeit des organisatorischen Aufbaues hat der Korpsführer den Führer der Motor-Obergruppe Ost, Obergruppenführer O f f e r m a n n , mit der gleich­zeitigen Führung der neuen Motorgruppe Sudeten­land betraut.

Krastfahrzeug-Winterprüfung im Sudetenland.

Die ONS. schreibt auch für dieses Jahr die Kraft­fahrzeug-Winterprüfung aus. Um der richtigen Vor­aussetzungen, Schnee und Eis, sicher zu sein, wird diese Fahrt in das dem Kraftfahroerkehr noch sehr wenig erschlossene Sudetenland verlegt. Das Pro­gramm liegt in großen Zügen bereits fest. Es find sechs Wettbewerbstage vorgesehen, an denen alle bekannten Schigebiete der Sudeten berührt werden. Der Start erfolgt in den ersten Februartagen, als Ziel wurde Linz an der Donau ausersehen, so daß die Winterfahrer auch nach Oesterreich kommen.

Rundfunkprogramm

Donnerstag, 10. November.

6 Uhr: Morgenspruch, Gymnastik. 6.30: Früh- konzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klana zur Werkpause. 9.40: Kleine Rat- schlüge für Küche und Haus. 10: Schulfunk, Volks­liedsingen, Liederblatt 16. 11.45: Ruf ins Land. 12; Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. 13.15: Mittags­konzert II (Fortsetzung). 14: Nachrichten. 14.10: Komponisten der Gegenwart unterhalten uns. Heute: Eric Plessow. 15: Für unsere Kinder: Hänschen und Fränzchen haben Geburtstag. 16: Nachmittagskon­zert.Jagdgesang und Hörnerschall." Einlage:Der Hirschhüter". Lustige Begebenheit. 18: Aus Arbeit und Beruf. 18.30: Frauen im Rampenlicht. Zarah Lean­der, Mimi Thoma, Marita Gnindgens, Roftta Ser- rano, Martina Ferrar, Hilde Seipp. 19.15: Tages­spiegel., 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. 20: Nach­richten. 20.15: Unfer singendes, klingendes Frank- furt. 22: Nachrichten. 22.30: Den Siegern von Lanaemarck... Eine Gemeinschaftssendung von NSDSt.-Bund und Hitler-Jugend. 23: Volks- und Hnterhaltungsmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.