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Nr. 158 Erstes Matt

188. Jahrgang

Samstag, 9./§onntag,10. Juli 1938

spricht dann über das, Verhältnis der Presse zur

Bolschewismus Menschherts- ^un|t urt^ wies darauf hin, daß nur Zeiten großer nillionenfach das Leben der politischer Kraft auch große Kunstwerke von ewigem

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Wert hervorbrächten, die um so großartiger seien, je tiefer sie in einem Volk und seinem Wesen wur­zelten. So wüchsen auch heute schon aus dem neuen weltanschaulichen Fundament unseres Volkes d i e neuen Kräfte unserer Kun st empor, die bereits jetzt einen einheitlichen Stilwillen bezeugten und Werke von hohem Rang und edler Schönheit schüfen. Der Acker sei bestellt und beginne nun, seine Früchte hervorzubringen. Und hier zu helfen und zu fördern, zu vermitteln und zu unter­stützen und dem Volke die Tore der Kunst immer weiter zu öffnen, das sei die großbedeutsame Auf­gabe der Presse. Die Presse müsse dem schaffenden Künstler das weite Feld der allgemeinen Anerkennung verschaffen, das er ver­diene, und das die unaufhörliche Aufforderung für ihn bedeute, noch Besseres und Tieferes zu geben. Die Aufgabe der Presse könne es nicht sein, zer­störende Kritik zu üben, vielmehr müsse sie den jungen begabten Kräften ein Förde­rer und Freund sein, sie müsse bekannt machen und ermuntern, und so beiden gleichzeitig zur Seite stehen: dem Künstler, der seine Kraft aus dem Volke schöpfe und dem Volk, das diese Schöpfungen als Ausdruck seiner eigenen Seele wieder zu sich zurücknehmen solle.

Wer diese wahre Kunstauffassung besitzt, wird

tritt dann an das Rednerpult, um den Tag der deutschen Kunst zu eröffnen. Die Geschichte der Menschheit, so führte er aus, kennt viele Reoolutio- nen. Entweder vernichteten sie und führten die Völ­ker in den Abgrund, oder sie bauten regenerierend auf und führten ihre Völker zu bis dahin ungeahn­ten Höhen. Die moderne Zeit zeigt zwei Musterbei­spiele dieser verschiedenen Arten von Revolutionen: die deutsche nationalsozialistische Revolu­tion und die russisch-jüdische b o l s ch e w l st i s ch e Revolution. In einem bisher noch nie dagewesenen

sie durch Werke unserer Zeit und vermitteln dadurch, daß wir diese Werte an unser Volk in seinen breitesten Schichten heranbringen, den Deutschen wieder den Stolz auf das Deutschsein.

Die alljährlich nach dem Willen des Führers in München abzuhaltenden Tag e^ der deutschen Kunst sollen der Nation und darüber hinaus der Welt zeigen, wie weit unsere Arbeit gediehen ist. Unsere Künstler haben uns wieder ihre besten Werke zur Ausstellung nach München gebracht. Der Festzug2 OOO Iahre deutsche Kultur" ist künstlerisch vollkommener geworden und wird Jahr um Jahr eine Verbesserung erfahren. Nicht nur zur Herstellung der Kostüme und Dekorationen, .sondern auch zur Herstellung der Plastiken soll nur

In einem fesllichen Rahmen vollzog sich am Freitagmittag in München tm. großen Saal des Deutschen Museums die Eröffnung des Tages der Deutschen Kunst durch den Gauleiter des Traditionsgaues, Staatsminister Adolf Wagner. Unter den Ehrengästen wohnten die Reichsminister Rudolf H e ß und F u n k, Reichsleiter F i e h l e r sowie der bayerische Mlnstter- präsident S i e b e r t der Feierstunde bei, von der dieses Bild berichtet. (Scherl-M.)

München, 8. Juli. (DNB.) Deutschlands Feiertage dör Kunst haben am Freitagvormittag ihren Anfang genommen. München, die Stadt der deutschen Kunst, ift in ein unbeschreiblich farben­frohes und leuchtendes Gewand gehüllt. Aus allen Gauen Großdeutschlands sind die Künsller m Mün­chen zusammengeströmt. Ein strahlender Sommer­tag gibt dem schönsten Festkleid, das München wäh­rend des ganzen Jahres anlegt, einen noch festliche­ren Glanz. Der Schmuck der Stadt hat sich über Nacht zu noch größerer Schönheit entfaltet. Die zum Deutschen Museum führenden Straßen sind dicht gefüllt von freudiggestimmten Menschen, die Ru­dolf Heß und die übrigen führenden Männer der Bewegung und des Staates auf der Fahrt zum Deutschen Museum herzlich begrüßen. Don dem mächtigen Bau, der mit grünem Tuch festlich um­kleidet ist, flattern im Sommerwinde mächtige rote Banner, lieber dem Eingang wehen weichin leuch­tend die Fahnen der Nation. Auch das Bild auf

den Straßen vor dem Deutschen Museum leuchtet in vielen bunten Farben. Anmutige Mädchengestal­ten in langwallenden bunten Gewändern unisäu- men den Kongreßbau, den Weg und die Treppe hinauf in den Festsaal. Die Seiten des Saales sind mit roter Seide, auf der die Wappen der Kunst prangen, bespannt. Goldenes Lorbeergewinde um­fängt den weiten Raum. An der Stirnwand breitet auf hohem Postament ein goldener Adler seine mächtigen Schwingen. Ihn umgeben zu beiden Seiten die silberglänzenden Orgelpfeifen der neu­eingebauten großen Orgel, deren Klang an dieser Stätte zum ersten Male ertönen soll. Es ist die größte Orgel Münchens, ein Wunderwerk deutscher Orgelbaukunst.

Erwartungsfroh und festlich gestimmt hat sich eine große Zahl der Gäste versammelt. Diele füh­rende Männer aus Partei und- Staat, aus allen Gebieten des kulturellen Lebens, Vertreter des Diplomatischen Korps und eine große Reihe be­kannter Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Fanfaren ertönen. Mädchen in festlichen Gewändern und blumengeschmückt, die die obere Galerie in einem lebenden Band umschließen, entbieten mit winkenden Tüchern dem Stellvertreter des Führers und dem Gauleiter Adolf Wagner, die jetzt den Raum betreten, ihren festlichen Gruß. Dann ertönt in rauschenden Akkorden die Stimme der neuen Orgel. Professor Sagerer spielt das Präludium in Es-dur von Johann Sebastian Bach. Von brau­sendem Beifall begrüßt, tritt nun Richard Strauß an das Dirigentenpult. Die Orgel und das Wiener Philharmonische Orchester jubeln unter seiner Führung in einem einzigen großen Zusam­menklang auf. Es ist seinFestliches Präludmm.

Gauleiter Gtaatsminister Wagner

wertvolles Material Verwendung finden. So sind wir glücklich, in diesem Jahr Darstellungen aus dem mit uns wieder vereinten deutschen Oesterreich bringen zU können. Gauleiter Wag­ner schloß: Das Fest der deutschen Kunst ist be­reitet, so wie der Führer es befahl. Und damit eröffne ich hiermit den Tag der deutschen Kunst 1938 zu München.

Mächtig erklang der Jubel der Apotheose des Hans Sachs aus der OperDie Meistersinger". In höchster künstlerischer Vollendung brachte sie der Münchener Lehrer-Gesangverein unter Leitung von Professor Richard Trunk zum Vortrag. Mit einem begeistert aufgenommenen Sieg-Heil beschloß Gauleiter Wagner die Weihestunde.

Ausmaß zerstört der s. , , werte, er vernichtete millionenfach in seinem Machtbereich lebenden Menschen. Dar­über hinaus erschüttert er das internationale Vol­kerleben, bedroht seine Nachbarn und bedeutet ständige Kriegsgefahr. Die deutsche nationalsozia­listische Revolution zerstörte keine Menschheltswene, sondern sie fügt den vorhandenen neue hinzu, öte vernichtet nicht die in ihrem Machtbereich lebenden Menschen, sondern sie gibt ihnen auch Lebens- grundlage und Lebensgarantie rur d i e Zukunft. Das vom Nationalsozialismus be­herrschte Deutsche Reich wünscht einzig und allein die Sicherstellung des Bestandes der deutschen Na­tion und«dient nur der Sorge um die Wohlfahrt, mit seinen Nachbarn in Frieden und gegenseitiger Verständigung zu leben. .

Auf geistig-künstlerischem Gebiet bringt die nationatfoziatistische Weltanschauung einen tn seinen Ausmaßen noch ungeahnten Umbruch. Das Denken und Fühlen, Seele und Geist des deutschen Menschen wird stetig geläutert und von den Schlacken befreit, die Judentum und Internationale über uns gebracht haben. Voll Ehrfurcht und Achtung holen wir aus Deutsch­lands großer Vergangenheit die unsterblichen Werke deutscher Kultur und deutscher Kunst wieder hervor, bilden uns an ihnen, ergänzen

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Alle deutschen Sender übertragen die Eröffnung der Deutschen Kunstausstellung.

Aus dem Haus der Deutschen Kunst in München übertragen alle deutschen Sender am Sonntag, dem 10. Juli, von 10.30 Uhr bis 12 Uhr die Eröffnung der Deutschen Kunstausstellung 1938.

München, 8. Juli. (DNB.) Nach der Eröffnung des Tages der Deutschen Kunst empfing Reichs­pressechef Dr. Dietrich die Männer der Presse zum Tee vor der Amalienburg. Der Nymphenbur­ger Park mit seinen herrlichen alten Baumgruppen, seinen Wasserspielen und weiten Rasenflächen, seinen verträumten Schlößchen und vor allem der Amalien­burg, jenem köstlichen Erzeugnis deutscher Barock­kunst, bildete den stimmungsvollen Rahmen für diese erste Veranstaltung im Rahmen' des Tages der Deutschen Kunst.

Hornmusik vom Söller des Schlößchens gibt den festlichen Austakt. Die Ouvertüre aus Oberon, ge­spielt von der sächsischen Staatskapelle unter Lei­tung von Professor Dr. Karl B ö h m , leitet zu einer entzückenden Tanzszene über, die die galante Zeit des 18. Jahrhunderts in Musik, Gebärde und Kostüm wieder erstehen läßt. Hervorragend trifft die Tanz­gruppe der Staatsoper Berlin den graziösen Stil der Schäferspiele aus der Zeit des bayerischen Kur­fürsten Max Emanuel.

Aeichspresseches Dr. Dietrich

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Festlicher Auftakt des Tages der deutschen Kunst.

Gauleiter Adolf Wagner spricht auf der Eröffnungskundgebung im Deutschen Museum

Es soll die presse mit den KWlern gehen!"

Presseempfang im Nymphenburger Schloßpark.

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Das erste Kriegsjahr in China.

Am Donnerstag war ein Jahr vergangen, seitdem an der Marco-Polo-Brücke südöstlich von Peking chinesische und japanische Soldaten eine Schießerei miteinander hatten, die man in Ermangelung einer bisher noch von keiner Seite erfolgten formellen Kriegserklärung als den Beginn des gewaltigen Ringens zwischen den beiden Großmächten Ostasiens bezeichnen muß. In jener Nacht vom 7. aus den 8. Juli 1937 waren japanische Truppen, die bei Lu- kuchiao an der Marco-Polo-Brücke bei einer Nacht­übung begriffen waren, auf chinesische Wachtposten gestoßen, wobei mehrere Gewehrsalven gewechselt wurden. Es kam anfangs, wie nach solchen Zwischen­fällen üblich, noch zu Verhandlungen, in denen von chinesischer Seite den Japanern der Bruch des nach dem Boxer-Aufstand geschlossenen Abkommens vor­geworfen wurde, wonach sich im Bezirk von Luku- chiao keine japanischen Truppen aufhalten dürften, während Japan der chinesischen Wehrmacht und den chinesischen Behörden Förderung der antijapanischen Bewegung in Nordchina vorwarf. Eine japanische Note an die Zentralregierung in Nanking, die er­klärt, daß Japan entschlossen sei, ein für allemal Klarheit in Nordchina zu schaffen, wird ebenso ent­schieden von Tschiangkaischek zurückgewiesen. Der Krieg beginnt. Schon in den ersten Wochen fallen Peking, die alte Hauptstadt der Mandschudynastie, und Tientsin, die große Handels- und Hafen­stadt am Golf von Tschili, in japanische Hand und nach Eroberung des Nankau-Passes nordöst­lich von Peking ist der erste Abschnitt des Krieges erreicht, N o r d ch i n a ist im wesentlichen von ja­panischen Truppen besetzt.

Genau einen Monat nach dem folgenschweren Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke greift der Krieg nach Mittelchina über. Am 8. August 1937 wird in Schanghai ein japanischer Offizier von einem chinesischen Wachtposten erschossen. Die Ja­paner landen Truppen zur Besetzung der bedeutend­sten Handelsstadt des chinesischen Reiches ungeachtet der Gefahr drohender Verwicklungen mit den beiden angelsächsischen Weltmächten, die hier nicht nur in derInternationalen Konzession" bedeutende Werte investiert haben, sondern in Schanghai auch den Ausgangspunkt zu ihrem eigentlichen wirtschaftlichen Interessengebiet in dem vom Jangtfekiang-Strom beherrschten Mittelchina sehen. Japan glaubt jedoch die Gefahr solcher Verwicklungen nicht fürchten zu dürfen, wenn es ihm gelingt, durch die Besetzung

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Schanghais Chinas wirtschaftliche Lebensader abzu­binden und damit die Zentralregierung in Nanking zu einer Aenderung ihres Kurses zu zwingen. Aber diesmal gelingt die Besetzung der Millionenstadt nicht mit einem Schlage wie 1932. Volle drei Mo-, nate dauert das erbitterte Ringen um die Stadt, bei dem es sich zeigt, daß es Tschiangkaischek in der Zwischenzeit gelungen ist, aus einer Reihe chinesi­scher Divisionen eine Elitetruppe zu schaffen, die auch im modernen Kampf sich zu schlagen versteht. Japan muß, um sein Ziel zu erreichen, weit mehr Kräfte einsetzen, als es erwartet hatte. Erst nach langwierigen erbitterten Kämpfen gelingt es den Japanern, durch umfassende Bewegungen von Nor­den her, und von der Hangtschou-Bucht aus, die chi­nesischen Truppen zum Verlassen ihrer zäh vertei­digten Stellungen zu zwingen. Aber Japan muß gleichzeitig erkennen, daß es mit der Besetzung Schanghais sein politisches Ziel nicht erreicht hat. Der Krieg geht weiter.

Die Reste der chinesischen Schanghai-Divisionen weichen westwärts zurück. Nanking, der Sitz der Zentralregierung, wird im Dezember nach kur­zem Kampf geräumt. Tschiangkaischek sucht Zeit zu gewinnen, um neue Truppen aus dem Süden her- anzuziehen und sie für die Fortsetzung des Kampfes auszubilden. Die Chinesen beginnen zu diesem Zweck überall auf dem weit auseinandergezogenen Kriegs­schauplatz einen Kleinkrieg, dem die Japaner, die ihre erst langsam sich verstärkenden Truppen auf viele Fronten verteilen müssen, nur schwer begeg­nen können und der besonders ihrem Nachschub schweren Schaden zufügt. Die Japaner suchen nun vor allem die wenigen großen Bahnlinien in ihre Hand zu bekommen. So rücken sie von Peking und Tientsin nach Süden vor durch die Ebene von Hope und besetzen nach der Eroberung Tsinans die große Hafenstadt der Provinz Schantung, Tsing -- t a u. Weiter westlich bringen japanische Truppen durch das Gebirge von Schansi auf Taiyuan vor. Zu Kämpfen großen Stkls in zusammenhängenden Fronten kommt es aber erst wieder im Frühjahr, als die Japaner versuchen, ihre Nord- und ihre Südarmee von Tsinan und Nanking aus an der Lunghai-Bahn zu einem kräftigen Vorstoß nach Westen zu vereinigen. Aber fast drei Monate lang halten die Chinesen in erbitterten Kämpfen Hsütschau, die Schlüsselstellung an der L-unghai-Bahn, eine völlige Umfassung gelingt den Japanern auch hier so wenig wie hinter Schanghai, die Chinesen wei­chen auf Kaifeng zurück. Hankau, wohin die Regierung Tschiangkaischek nach dem Fall Nan­kings ihren Sitz verlegt hat, ist das nächste strate­gische Ziel der Japaner. Der Vormarsch längs der Lunghai-Bahn soll ihnen die Möglichkeit geben, die Stadt von Norden her anzugreifen, während mit Hilfe von Marineeinheiten eine andere japanische Heeresgruppe den Jangtsekiang aufwärts sich Han- kau frontal nähern soll. Aber die furchtbare Natur­katastrophe der letzten Wochen hat diesen Plan ver­eitelt. Der Durchbruch der Deiche des Hoangho, des gewaltigen Gelben Flusses, der auf einer Gesamt­strecke von rund 5000 Kilometer ganz Nordchina in mächtigen Windungen durchzieht, hat südlich von Kaifeng die ganze Honan-Ebene überschwemmt und hier, also nördlich von Hankau, jede militärsiche

als Journalist niemals ein selbstherrli­cher Richter über die Kun st, aber auch als Künstler kein unsachlicher Kritiker an der Presse sein." Beide, Kunst und Presse, die­nen ihrem Volk, und deshalb gehören sie auch in ihrem Wollen und Wirken zusammen. Phantasie, Jdeenschöpsung und Gestaltungskraft, das find die Eigenschaften, die sowohl der wahre Künstler wie der echte Journalist besitzen muß, gleich, ob ihr Handwerkszeug die Feder oder die Palette ist. Kunst, so sage man mit Recht, komme von Können. Kön­ner müßten sie beide sein, sonst tauge ihre Arbeit nichts. Aber eines könnten s i e beide nicht: Es recht zu machen jedermann, ist eine Kunst, die niemand kann!" Diese. Gemeinsamkeiten in großen und in kleinen Dingen faßte Dr. Dietrich in dem Wort zusammen:Drum soll die Presse mit den Künstlern gehen?" Dann diene sie dem ganzen deutschen Volk, das nicht nur politisch vom Führer feine Größe zurückerhielt, sondern auch die Kraft, große und seiner würdige Kunst zu schaffen.

Johann Strauß' Großer Walzer wirbelte bann über bas Pobium. Das Ballett ber Wiener Staats­oper, entfaltet unter der Leitung von Heby Pfund- mayr ben ganzen Charme wienerischer Lebenslust. Nach einer kurzen Begrüßungsansprache des Gau­leiters Abolf Wagner schließt sich eine bunte Folge von Tänzen an, bei denen die Tanzgruppen ber Staatsopern Berlin unb Wien und ber Bil- bungsstätte für beutfche Kunst miteinanber wett­eifern. Auf bie Tanzsuite aus bemTroubabour" folgt ein Wiener Weintretetanz, ber von Bewe­gungstänzen aus unserer Zeit abgelöft wird. Den großartigen Abschluß bildet ber Kaiserwalzer von Johann Strauß, ber von bem Reichsbühnenbildner Benno, von Arent hinreißend gestaltet würbe.

, Der Führer empfängt

die deutsche Künstler schaff.

M ü n ch e n, 8. Juli. (DNB.) Der Führer empfing am Freitag in ben ^e ft räumen pes Füh­rerbaues in München bfe Gäste des Tages ber Deutschen Kunst. In großer Zahl waren die namhaften beutschen Künstlerinnen unb Künstler aus bem ganzen Reich erschienen, um biesen Abenb mit bem Führer in ben herrlichen Räunzen bes monu­mentalen Hauses am Königlichen Platz zu verbrin­gen. Außer bem engeren Mitarbeiterstab des Füh­rers waren auch eine Reche von führenden Persön­lichkeiten des deutschen Kulturlebens, an der Spitze Reichsminister Dr. Goebbels, anwesend.

Metzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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