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148 Holz („Gut
Wirtschaft
mit
stellten sich auf bis bis 21 Mark
Bezirkstagung des Ländlichen Genoffen schastsverbandes Rhein -Main-Neckar.
getrieben und evtl. Einlagen der Devisenstelle geteilt werden.
Wirtschaffsberater Schaffner, Franktu't o. M.
Rhein-Mainifche Börse.
TNitlagsbörfe überwiegend freundlich.
Frankfurt a. M., 7.Dez. Die Börse eröffnete bei stillem Geschäft zwar nicht ganz einheitlich, aber überwiegend mit leicht gebesserten Kursen. Die deutsch-französischen Vereinbarungen und ihr günstiges internationales Echo trugen hierzu nicht unwesentlich bei. Indessen blieb die Unternehmungslust mangels größerer Kundschaftsbeteiligung recht klein. Die mannigfachen Ansprüche an die flüssigen Mittel, wie z. B. der bevorstehende Steuertermin und der Geldbedarf zu den Weihnachtsfeiertagen, lassen nur wenig für Effektenkäufe übrig. Teilweise kam wieder kleines Angebot aus jüdischem Besitz, für die Genehmigung vorlag, heraus.
Am Aktienmarkt hielten sich die Veränderungen meist unter 1 v. H. Von Montanwerken lagen Hoesch 0,25 v. H. und Verein. Stahl 0,75 v. S). niedriger, Mannesmann 0,65 v. H. und Deutsche Erdöl ebensoviel höher. JG.-Farben gewannen 0,40 v. H. auf 147,65, Rutgerwerke 1 v. H. fester mit 141. Maschinenwerte schwankten bis zu 0,75 v. H. fester mit 141. Maschinenwerte schwankten bis zu 0,75 v. H., Elektroaktien lagen sehr still. AEG. unv 115. Leicht erhöhte Kurse wissen noch Reichsbank, Zement Heidelberg, Conti Gummi und Verein. Deutsche Metall auf.
Das Rente ngeschäft blieb auf der ganzen Linie klein. Reichsaltbesitz 0,13 v. H. leichter mit 128,75, anderseits im Freiverkehr Kommunal-Um- schuldung 10 Pf. erholt auf 92,15. Unnotierte 4,5- und öprozentige Industrie-Anleihen fanden etwas Beachtung bei gut gehaltenen Kursen; öproz. Ewald 99,75 bis 100, 5proz. Essener Steinkohle 100.25, 4Lproz. RWE. 96. Von amtlichen Industrie-Anleihen erholten sich 6pröz. JG.-Farben auf 118 (117,65), während sonst die Kurse bei kleinen Umsätzen gehalten waren. Stadtanleihen bröckelten verschiedentlich ab, insbesondere Werte mit noch erhöhtem Kurs. Meist nur knavp gehalten lagen auch Liquidationspfandbriefe, sonst zeigten die Rentenpapiere vorwiegend den letzten S^and.
Abendbörse freundlich.
Bei freundlicher Grundstimmung hatte die Abendbörse mangels Aufträgen ruhiges Geschäft. Es zeigte sich eher etwas Kaufintereffe, während Angebot nicht in Erscheinung trat. Am Aktienmarkt fanden nur vereinzelt kleine Umsätze bei überwiegend aut behaupteten, iedoch auch teilweise leicht erhöhten Kursen statt. Niedriger lagen aber Bemberg mit 135 (136), Metallgesellschaft mit 116.50 (117) und Rheinmetall mit 129.25 (129,50). Sonst notierten u. a.: JG.-Farben 1^8, Buderus 107,25 (107), Wannen mann 107,25 (107,13), Rbeinmetall 131 (130.75), Stablverein 104,90, Roesch 108.50. Adlerwerke 104,50 (104,25), Licht und Kraft 135.50 (135 25). Gesfürel 129. Demag 1^6,25, Moenus 129.50. MAN. 137.50. Westdeutsche Kaufhof 103,50, Deutsche Bank 116.
Frankfurter pferdemarkt.
Frankfurt a. M., 7. Dez. Der Dezember- Pferdemarkt war, obwohl er zu den Wintermärkten zählt, reichlich beschickt; auch der Besuch und der Umsatz war zufriedenstellend. Die Preise lagen bei schweren belgischen Arbeitspferden zwischen 1450 i bis 1650 Mark, bei schweren und mittelschweren Ermeländer- und Hunsrücker-Pferden zwischen 1150 bis 1350 Mark, bei norddeutschen Pferden zwischen . 1000 bis 1200 Mark; Tiere 2. Qualität und ältere < Arbeitspferde zu 700 bis 900. HWe Laufpferde und . kleinere Tiere zu 350 bis 550 Mark je Stück ge- :
handelt. Schlachtpferde 1. Qualität etwa 27 bis 29, 2. Qualität auf 19 ______________
je 50 Kilogramm Schlachtgewicht. Nächster Pferdemarkt am 3. Januar 1939.
und 1936 zweimal siegreichen Vorworts-Mannschaft gelang es wiederum, den Preis an sich zu bringen.
Die erzielten Ergebnisse können nicht als Spitzenleistungen bewertet werden, weil die Bundesscheren, bahn sich nicht in einwand-freiem Zustand befand.
Es erzielten in den drei Kämpfen: 1. „Kegelkranz Vorwärts" Wieseck 4046 Holz; 2. „Alle Neun" Wic- seck 3728 Holz; 3. „Gut Holz" Wieseck 3565 Holz.
In der Einzelbewertung erzielten die Bestleistungen auf je 25 Kugeln: Kogler Ludwig Forbach 156 Holz, Karl D ö r i n g e r und Otto Schrei- n e r je 148 Holz, Robert Will 147 Holz (sämtliche „Vorwärts" Wieseck); Kegler Heinrich Deck 154 und Wilhelm Strack 148 Holz (beide „Alle Neun" Wieseck); Kegler Heinrich Hahn Holz" Wieseck).
erläuterte die Aufgaben, die den Genossenschaften aus dem Reichskreditwesengesetz erwachsen, wobei er die Verpflichtung zur Verstärkung des Eigenkapitals unterstrich. Dann befaßte er sich mit Fragen der Erbhofkredite und erläuterte weiter das neue Einheitsstatut, durch das die Besoldung, die Vertragsfestsetzung und die Kautionsstellung der Rechner geregelt wird. Ganz besonders wies er auf die Unterschriftskartei hin, die neue Bestimmungen für den Kontenverkehr mit sich bringt.
An die Vorträge schloß sich jeweils eine Aussprache. Nach einer Mittagspause gab
D rektor Ki^mann, ^ranffurf a M.
von der Landesbauernkasse Rhein-Main-Neckar einen Ueberblick über die Lage auf dem genossen-
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 7. Dez. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) 'n Mark: Weizen W 9 204, W 11 206, W 12 207, W 13 208, W16 211, W18 213, W19 215, W20 217, Roggen RH 189, R12 190, R 14 192, R 15 193, R 16 195, R 17 196, R 18 197, R 19 1J9 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —, Futterhaser —. Weizenmehl Type 812 W 13 29,45, W 16 29,45, W18 29,45, W19 29,45, W 20 (Kreis Alzey) 29,45, W 20 (Kreis Worms) 29,80 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Für Weizenmehl Type 812 mit Beimischung von Mais- backmehl liegen die Preise 30 Pf. unter den Notierungen. Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 16 22,95, R 18 22,30, R 19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Wei- zenkleie W 13 10,75, W 16 10,90, W 18 11,00, W 19 11,10, W 20 11,20 Mühlenfestpreife ab Mühlenstation. Roggenfuttermehl R19 12,50, Roggenvollkleie R19 11,00, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 16 10,25, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreife ab Mühlenstation. Treber —. Wiesenheu, handelsüblich, gesund trocken 5,00 bis 5,20, Wiesenheu, gut, gesund, trocken 6,00 bis 6,20, Kleeheu, gut, gesund, trocken 7,00 bis 7,50, Luzerneheu 7,50 bis 7,80, Weizenstroh bindfadengepreßt und gebündelt 2,80, Roggenstroh do. 3,00, Hafer- und Gerstenstroh do. 2,60 bis 2,70 Erzeugerpreis ab Erzeuger-Verladestation. Tendenz: ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkl.
Frankfurt a. M., 8. Dez. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1253 Rinder (235 Ochsen, 102 Bullen, 663 Kühe, 253 Färsen), 284 Kälber, 131 Hammel, 52 Schafe, 179 Schweine. Es kosteten: Ochsen 37,50 bis 46,50 Mark, Bullen 35,50 bis 44,50, Kühe 20 bis 44,50, Färsen 35 bis 45,50, Kälber 35 bis 65, Hümmel 28 bis 52, Schafe 25 bis 42, Schweine 50 bis 59 Mark. — Marktverlauf: Rinder, Kälber, Schweine zugeteilt; Hämmel und Schafe lebhaft.
Rundfunkprogramm
Freitag, 9. Dezember.
6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpaufe. 9,40: Mutter turnt und fpielt mit dem Kind: Frau Holle schüttelt die Kissen aus. 10: Schulfunk: Flotte der Freude. 10.30: Leistungssteigerung auf dem Gebiete des 'Sports. 11.45: Ruf ins Land. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: „O, Wein, zerstreu' unsere Sorgen ..." 15: Kleines Konzert. 15.30: Nur was gewerkt die Meisterhand, ist preiswert, schön und hat Bestand. Ratschläge für den Weihnachtstisch. 16: Nachmittagskonzert. Fröhlicher Sang und heiterer Klang zum Nachmittag. 18: Sport der Woche und für den Sonntag. 18.15: Bücher, von denen man spricht: Afrikanische Kolonialerlebnisse. 18.30: ,Heimweh!" Eine Hörfolge von Karl Kalt- wasfer. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. 20: Nachrichten. 20.15: „Do« alückhafte Schiff von Dorkum". fioi'fr f " ' - ■ ■ • Verdis „Don Carlos". 22: N"'" - > . ' * Unterhal-
tungs-- und Tanzmusik. 24 bis 2; Nachtto.nzert.
i*i■' 'i*i.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. SamsLagnach- mittag geschloffen.
Oie KdF.-Zahressportkarte ist erschienen.
Jeder Schaffende, der mit KdF. regelmäßig Lei- besübungen betreiben will, muß die Jahressport- karte erwerben. Sie berechtigt ihn zur Teilnahme an allen Veranstallungen, die das Sportamt der NSG. Kraft durch Freude betreut Für das Jahr 1939 ist die Karte bei allen KdF.-Dienststellen und bei allen KdF.-Sportlehrern erhältlich und wird gegen eine einmalige Gebühr von 20 Pf. ausae- geben. Ihre Gültigkeit erhält die Karte durch die Verwendung einer Jahreswertmarke in Höhe von 30 Pf. Dazu kommen dann von Fall zu Fall die für die jeweiligen Veranstaltungen vorgesehenen geringen Beiträge.
Die neue Jahressportkarte bietet genügend Raum für die Bestätigung der Teilnahme an den Uedungs- stunden der Betriebssportgemeinschaft, an den Sport? kursen der NSG. Kraft durch Freude, an den Be- triebsfportappellen und an Sonderveranstaltungen für einen Zeitraum von fünf Jahren. Damit erhält nicht npr der Inhaber ein aufschlußreiches Dokument, auch für den Betriebsführer wird die Jah- resfportfarte feines Gefolgsmannes von Wichtigkeit, denn fie wird in einigen Jahren erschöpfend Auskunft geben können über den Gesundheitszustand ihres Besitzers. Gleichfalls freigehalten ist der nötige Platz für amtliche Eintragungen aller Art, wie z. B. von Ernennungen und über die Teilnahme von Lehrgängen. Auch der Erwerb des Reichssport-, des SA.-Sport- und sonstiger Leistungsabzeichen kann in der Jahressportkarte bestätigt werden. Die Inhaber genießen den Unfallschutz durch die Deutsche Sporthilfe.
Bayerns Pokalelf gegen Hessen.
Die bäuerische Fußball-Gaurnannschaft, die am 18. Dezemver in Kassel zum Reichsbundpokaltreffen gegen Hessen antritt, ist jetzt ebenfalls aufgestellt worden. Daß man in Bayern die Sache diesmal recht ernst nimmt, geht aus der Berufung von sechs Nationalspielern hervor. Die Mannschaft hat folgendes Aussehen: Jakob (Jahn Regensburg); Streitle (Bayern München), Pfänder (1. FC. Nürnberg); Kupfer (1. FC. Schweinfurt), Kennemann (Spvgg. Fürth), Kitzinger (1. FC. Schweinfurt); Lehner (Schw. Augsburg), Burger (60 München), Lechner (Sckw. Augsburg), Fiederer (Spvgg. Fürth). Gorsky (1. FC. Schweinfurt).
Ewald Kluge zweimal Europameister.
Der Internationale Motorradsport-Verband, die Füdöration Internationale des Clubs Motocy dijtes (FJCM.), gibt jetzt bekannt, daß der deutsche Motorradrennfahrer Ewald Kluge (Chemnitz) aus seiner DKW. zweimaliger Europameister wurde. Bekanntlich erkämpfte sich Kluge den Meistertitel in der Klasse bis 250 ccm. Er gewann die Englische Tourist Trophy, die Großen Preise von Europa, Belgien, der Schweiz, Frankreich und Hol- land. Damit wurde er mit 36 Punkt/n auch Euro
für den Chor selbst sehr erfolgreich war. Der von Schriftführer Happel gegebene Jahresbericht ließ die Jahresarbeit im einzelnen erkennen. Kassenwart Schäfer berichtete über einen guten Kassen- absckluß. Auf Antrag der Kassenvrüfer wurde ihm Entlastung erteilt. Für das neue Jahr wurden beide Kasienprüfer einstimmig wieder gewählt. Der Vorstand wurde durch den Dereinsführer erneut bestätigt. An Veranstaltungen im laufenden Winterhalbjahr wurden beschlossen: am 1. Weihnachtsfeier- tag: Kinderbescherung; 28. Januar: Stiftungsfest; 18. Februar: Maskenball. Die Wiederkehr des 60. Gründungstages im Juli n. I. soll mit einem Jubiläumskonzert würdig gefeiert werden. Schon viele befreundete Vereine haben zugesagt. Bei dem vom Sängerkreis den Vereinen zur Wahl gestellten Besuch eines Wertungs- ober Leistungssingens im nächsten Jahr entschied man sich für das Leistungs- fingen. Zum Tage der nationalen Solidarität wurde der Betrag von 20 Mark überwiesen. Die Versammlung wurde umrahmt von Liedern des Chores unter Leitung von Chorleiter Sommer. Nach den geschäftlichen Angelegenheiten folgte noch ein frohes kameradschaftliches Beisammensein.
△ Eberstadt, 7. Dez. Der Reichslufisch u tz b u n d veranstaltete in unserem Orte unter Leitung von Lehrer H i l d (Lich) einen Kursus für Laienhelferinnen. 43 Frauen und Mädchen aus den Untergruppen Eberstadt, Dorf- Gill und Ober-Hörgern nahmen daran teil. Zum Schluß fand eine Prüfung statt, die erkennen ließ, daß die Teilnehmerinnen mit großem Interesse bei der Sache waren. Auch die praktischen Vorführungen verliefen zu aller Zufriedenheit. Der Kursus fand in der Schule statt. — Die Sammlung zum Tage der nationalen Solidarität brachte ein Ergebnis, das jenes des Vorjahres bei weitem übertrifft. — Dieser Tage wurde einer der alte ft en Einwohner unseres Ortes, der Landwirt und Maurermeister t. R. Wilh. Biehl, zu Grabe getragen. Der Verstorbene war als Handwerker weit über die Grenzen des Dorfes hinaus
bekannt. Lange Zeit gehörte er dem Kirchenvorstand an. — Bei dem K l e r n k a l i b e r w e t t f ch r e ß e n des NS. - Neichskriegerbundes errang der hiesige Schütze Richard Eich als bester Schütze unseres Detes mit 10 Schuß 110 Ringe. Dieser läge erhielt er die dementsprechende Ehrenurkunde.
$$5 Verkauf des abgängigen Bullen erbrachte den Betrag von 1080,65 Mark. Das Tier hatte ein Gewicht von fast 24 Zentner. Für den jüngst angeschafften Zuchtbullen wurden 800 Mark bezahlt.
* jungen, 7. Dez. Unter reger Beteiligung der Elternschaft fand im „Solmser Hof" eine Eltern- besprechung statt, auf der der Leiter der Oberschule die Erziehungsziele im nationalsozialistischen Staat klarlegte. Die Zusammenkunft diente weiterhin der Bekanntgabe wichtiger Mittellungen an die Eltern und gab zu reger Aussprache Anlaß. Für die Eltern aus Lich und Umgebung war bereits am 30. November im „Goldenen Engel" Zu Lick eine ähnliche Veranstaltung durchgeführt worden, die ebenfalls sehr gut besucht war und von der engen Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schifte Zeugnis ablegte.
Kreis Bübingen.
CO Badenhausen I, 7. Dez. Die Holz- fällung im Staatsxvald Konrad sdorf (in den Revieren Finkenloch und Konradsdorf) ist in vollem Gange. Insgesamt sind 34 Holzhauer beschäftigt. — In unserer Gemarkung fand dieser Tage die Reichsbodenschätzung statt. Von dem Bodenschätzer des Finanzamts wurde ein Vortrag gehalten, der über alle einschlägigen Fragen Aufschluß gab. Die Schätzungsarbeiten sind abgeschlossen. Nunmehr fand eine Besprechung mit den Grundstückseigentümern statt. Einige Einwendungen gegen die Schätzungsergebnisse sollen einer baldigen Nachprüfung unterzogen werden. — Am Tage der nationalen Solidarität wurden in unserem kleinen Orte 20 Mark gesammelt. Einige Tage vorher erbrachte die Kartoffelsamm- lung für das Winterhilfswerk 16 Zentner.
pameister im Gesamtklafsement der europäischen Wettbewerbe. Von den beiden anderen Europameistern kam der Engländer Mellors in der 350-ecm-Klasse auf Velocette auf 34 Punkte. Feldwebel Georg Meier, der deutsche Europameister der Halbliterklasse, sammelte durch seine Siege in den Großen Preisen von Europa, Belgien, Holland und Italien 24 Punkte.
Eishockeyspieler üben in Garmisch.
Zur Vorbereitung auf die vom 2. bis 12. Februar kommenden Jahres in Zürich und Bafel stattfinden« den Welt- und Europameisterschaften im Eishockey werden die besten deutschen Eishockeyspieler vom 15. bis 25. Januar in Garmisch-Partenkirchen zu einem Lehrgang zusammengezogen. Die Teilnehmer werden vor allem aus den Spielern bestehen, die am vergangenen Wochenende in Wien weilten.
• Schottland — Ungarn 3:1 (3:0).
Rund 20 000 Zuschauer wohnten am Mittwoch- nachmittag in Glasgow dem Fußball-Länderkampf zwischen Schottland und Ungarn bei. Die Schotten kamen mit 3:1 (3:0) zu einem verhältnismäßig leichten Sieg, obwohl sie die ganze zweite Halbzeit hindurch nur zehn Mann auf dem Felde hatten.
Kraftprobe der nordischen Rin-e .
In der großen Kraftprobe der nordischen Ringernationen haben Schwedens Ringer ihre Vormachtstellung gegen Finnland behauptet. Nach dem Sieg des Nachwuchses in Stockholm mit 22:6 siegte die Meisterklasse im zweitägigen Turnier in Helsinki verdient mit 16:12 über die besonders in den leichten Gewichtsklassen sehr starken Finnen.
Wanderpreiskegeln in Wieseck.
schastlichen Geldmarkt. Sein Bericht ergab ein erfreuliches Bild über die Gesundung der finanziellen Verhältnisse in den Genossenschaften, die zu einer anhaltenden Aufwärtsbewegung und gesunden Li- qutbität führten. Dadurch waren die Genossenschaften iß der Lage, ihren Ausgaben gerecht zu werden und darüber hinaus noch beträchtliche Summen für die Aufgaben des Reiches zur Verfügung zu stellen. Er dankte feinen Mitarbeitern im Lande und ermunterte sie, auf dem Wege der Sparsamkeit und der vorsichtigen Geschäftsführung zu bleiben.
Geschäftsführer Fendt ergänzte diese Ausführungen und legte den Molkereigenossenschaften nahe, den Rechnern der sonstigen Genossenschaften für die Auszahlung der Milchgelder eine der Billigkeit entsprechende Vergütung zu bewilligen.
Abteilungsleiter Stang
befaßte sich mit banktechnischen Fragen, so mit der des Wechselgeschäftes und des denossenfchafMchen Ueberweisungsverkehrs. Gleichzeitig verwies er auf die Verwendung der genossenschaftlichen Zcchlscheine, die den Zahlkarten gleichzustellen find und den bargeldlosen Verkehr fördern.
Abteilungsleiter Simmermacher
sprach über den Scheckverkehr zur Vereinfachung des Geschäftsverkehrs und über die Verwendung des genossenschaftlichen Schecks zur Begleichung der Steuern. Auch die Annahme von Beamtenbankschecks soll gefördert werden. Hinsichtlich des Effekten- und Devisengeschäfts machter er auf die noch bestehenden Anordnungen zur Anmeldung und Ablieferung aufmerksam. Zwischen den Wertpapieren, die der Genossenschaft und solchen, die den Kunden gehören, sind die Unterschiede zu beachten. Schließlich machte er auf die Anmeldepflicht der österreichischen Bundeswerte aufmerksam.
Direktor Strasburger, Frankfurt a. M von der Bäuerlichen Hauptgenossenschaft Rhein- Main-Neckar gab eine Ueberfidjt über die Lage auf dem Getreidemarkt, der infolge der sehr guten Ernte eine starke Andienung zu verzeichnen hat. Der Absatz ist durch die Marktordnung geregelt, die unter allen Umständen zu beachten ist. Die Rekordernte an Weizen hat zusammen mit den reichlichen Beständen an Getreide dahin geführt, daß Tanzsäle u. a. Lagerungsmöglichkeiten in Anspruch genommen werden mußten. Dom Reich wird der Bau von Getreidelagern gefördert. Auch die Hauptge- nossenschaft wird ein Getreidesilo in der Nähe ihrer Lager in Frankfurt errichten. Der Redner gab den Leitern der Genossenschaften wertvolle Ratschläge für ihr Verhalten in dieser Frage. Dann ging er auf das Gebiet des Kartoffelabsatzes ein, der zu wünschen übrig läßt. Auch hier ist starkes Angebot zu verzeichnen, durch das die Märkte bedrängt werden, so daß die zuständigen Stellen Maßnahmen zu einer grundlegenden Abhilfe ergriffen haben. Hinsichtlich der Düngemittelfrage erläuterte der Redner die Notwendigkeiten, die zu einer Beschaffung von Lagerräumen führen. Abschließend gab er Aufschluß über die Handhabung des Sammelsystems bei der Düngemittelbeschaffung, da dadurch Unkosten vermieden und für den Bauern Einsparungen ermöglicht werden können.
Abtei'ungSleiter Klohn,Frankfurta M sprach über das Futttr- und Dünqemittelqesckäft. Es sei ratsam, Bestellungen rechtzeitig aufzugeben, da Vorräte an Stickstoff, Kali und Thomasmehl ausreichend vorhanden sind. Die Lage auf dem Futtermittelmarkt bezeichnete er als sehr gut. Hin- \ sichtlich des Flachsanbaues soll auf eine Konzentration hingearbeitet werden.
Abteilunasle'ier köv
berichtete über die genossenschaftliche Beschaffung von Maschinen zur Behebung des Arbeitermangels auf dem Lande, und zeigte Mittel und Wege zur Lösung dieser wichtigen Frage auf, um in erster Linie den Klein- und Mittelbetrieben die Verwendung von Schleppern und anderen Geräten rentabel zu gestalten.
Nach Donkesworten an alle Mitarbeiter wurde in den späten Nachmittagsstunden die Arbeitstagung mit dem Treugruß an den Führer geschloffen.
9n_ ben vergangenen drei Wochen wurden die drei fälligen Kämpfe um den Wanderpreis — der für 5 Jahre vorgesehen ist — von den drei Wie- secker Kegelklubs auf der Bundesscherenbahn bei Gastwirt Heinrich Braun in Wieseck ausgetragen. Der vorjährige Sieger, Kegelklub „Alle NeunWft- seck", hatte den schönen Wanderpreis gegen die Kegelklubs „Gut Holz" und „Kegelkranz Vorwärts" Wieseck zu verteidigen. Der in den Jahren 1935
Der Ländliche Genossenschaftsverband Rhein- Main-Neckar hielt am gestrigen Mittwoch im Cafs Leib zu Gießen eine Bezirkstagung für die Warenabsatz- und Kreditgenossenschaften des Bezirks Gießen ab, die von etwa 400 Vorstandsmitgliedern besucht war.
Der Geschäftsführer des Verbandes, Pg. Fendt (Frankfurt a. M.), entbot den Genossenschaftlern den Gruß. Besonders begrüßte er Oberrevisor Hart- nv n. Er gab bann einen kurzen Ueberblick über die Arbeitstagung.
Rechtsberater Dr. Hamm, Frankfurt a. M.
sprach hierauf über Steuer- und Rechtsfragen. Er behandelle die wichtigsten Vorschriften und Gesetze, zunächst das Körperschafts st euer- g e s e tz , und wies auf dessen Uebergangsbeftim« mung hin, die bis zum 31.12.1939- läuft. Bis dahin ist die endgültige Festlegung des neuen Genof- senschaftsgefetzes $u erwarten. Er betonte, daß grundsätzlich alle Arten von Genossenschaften Körperschaftssteuer zu entrichten haben und machte auf einige Ausnahmen aufmerksam, die auch für frühere Veranlagungen gültig sind, so baß gewisse Ermäßigungen nachträglich reklamiert werden können. Hierauf behandelte er die Gewerbesteuer und führte auch dabei einige Ausnahmen ein, u. a. die Gleichberechtigung der Kreditgenossenschaften mit den Sparkassen. Hinsichtlich der Ü m s a tz st e.u e r machte er auf die Vergünstigungen für den Großhandel aufmerksam und verwies ausdrücklich auf die Einreichungsfrist bis 10.1.1939 für den Erleichterungsantrag für die Buchführungsvorschriften. Weiterhin gab er Aufschluß über die Kapitalertragssteuer und die Steuerabzüge für Arbeitslohn und Sozialabgaben.
Geschästsführer Sen 6 t Frankfurt a.M sprach über die Stellung der Genossen- schaftenimheutigenWirtschaftsleben. Wenn auch die Verhältnisse, aus denen heraus die Genossenschaften zur Bekämpfung des Wuchers gegründet wurden, heute nicht mehr maßgeblich sind, und auch die Mißstände im Handel beseitigt wurden, so sind doch den Genossenschaften eine Anzahl Aufgaben gestellt, die nur durch das Genossenschaftswesen geleistet werden können. Neben den Genossenschaften muß ein auf gesunder Grundlage und ehrlichem Wollen basierender Handel bestehen, weil dadurch der Allgemeinheit am besten gedient ist. Hinsichtlich des zu erwartenden neuen Genossen- schaftsqesetzes erklärte der Redner, daß grundsätzliche Abänderungen nicht zu erwarten seien, da das Gsnossenschaitswesen den Anforderungen der nationalsozialistischen Wirtschaftsauffassung entsprickt. Die neuen Aufgaben der deutschen Landwirtschaft sind nicht ohne gesunde Kredit; und Warengeschäfte durchzuführen. Wo Gemeinschaftsarbeit zu. leisten war, waren die Genossenschaften zur Stelle, wie z. B. bei der Beschaffung der Saatgutreiniaungs- maschinen, der Kartoffeldämpfkolonnen. Die Genos- senichaften müssen auch bei der 5. Erzeugungsschlacht mtthelsen durch die.Beschaffung von Maschinen, um dem steigenden Mangel an Arbeitskräften in der Landwirtschaft zu begegnen. Schließlich befaßte sich der Redner noch mit der Ausschaltung des Judentums aus der Wirtschaft und machte darauf aufmerksam, daß evtl. Genossen jüdischer Herkunft sofort den Gerichten zur Löschung aus dem Register mitgeteilt werden müssen. Weiterhin müssen Kredite an jüdische Mitglieder unter allen Umständen ein


