Am Jahrestage des Kriegsausbruches in Ostasien
Erzstadt am Eismeer
Von unserem A. G.-Korrespondenten.
Nachrichten
Oie Märchen der Atfuren.
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für die
das auf der
Ochste Festschmuck des Mannes ist die Hahnenfeder, 11$r nur der Mann darf den Hahnenfederschmuck lugen, der einen Kopf gejagt hat. Das wichtigste drrät des Eingeborenen ist das Bujchmejjer,
'für eine Temperatur von 1450 Grad gebaut werben.
Erst in diesen Tagen hat sich die Gesellschaft dazu entschlossen, die Verhüttung desErzes in Petsamo selbst vorzunehmen. Die Genehmigung zum Bau eines Kraftwerkes wurde bewilligt und so wird das Kraftwerk bei Jäniskoski am oberen Lauf des Flusses Pasvig im Enare-Distrikt gebaut werden. Wenn die Erzgewinnung in Kraft tritt, und has ist im Jahre 1940 oder spätestens zu Beginn 1941, wird die Förderung auf 500 Tonnen Erz im Tag steigen. Das entspricht- einer Menge von etwa 150 000 Tonen im Jahr. (In Outokumpu, dem größten finnischen Erzwerk, werden etwa 300 000 Tonnen Erz jährlich gewonnen.) Das bis jetzt bekannte Erzvorkommen würde somit 25 Jahre reichen. Die Exportware wird mit Autos nach Liinahamari am Petsamo-Fjord transportiert, wo die Gesellschaft einen eigenen Hafen anlegen will. Der Weg zum Eismeer ist etwa 80 Kilometer lang.
Die Anzahl der Arbeiter in Kaulatunturi hat im vergangenen Winter bereits außer einem großen Stab von Ingenieuren und Architekten etwa 450 Mann betragen. Wenn alle Bauarbeiten in vollem Gange sind, wird sich die Zahl verdreifachen. Die neue Gemeinde, die nun in Kolosjoki, am Fuße des Nickelberges entsteht, wächst nach amerikanischem Muster aus dem Boden. Die Gesellschaft legt großen Wert darauf, die Wohnverhältnisse so angenehm wie möglich zu gestalten. Denn die Lage der neuen Gemeinde ist trostlos, wenn man weiß, daß sie -8 0 Kilometer südlich vom Eismeer und 500 Kilometer nördlich von der letzten finnischen Eisenbahnstation Rovaniemi, mitten in der öden Tundra, errichtet wird. Der Vorrat an gutem Wasser soll groß sein, hoch wird man, da der spärliche Wald nicht genügend Brennholz beschaffen kann, mit Elektrizität heizen müssen. Es sollen Sportplätze und andere Einrichtungen zur Körperpflege und zur Unterhaltung eingerichtet werden. Dieses Unternehmen in Petsamo wird einen großen wirtschaftlichen Aufschwung für diesen Landesteil mit sich bringen. Es ist bezeichnend, daß schon zwei große finnische Banken Filialen in der neuen Gemeinde eröffnet haben.
Leitung dieser Forschungsreisen, deren wissenschaftliche Arbeiten Professor Dr. von Muehlcn, Techn. Hochschule Berlin, Professox Dr. Ehren- berg, Technische Hochschule Aachen, Professor Dr. B e u r l e m , Universität Kiel übernehmen, liegt in den Händen von Ministerialrat Professor Dr. Nipper (Reichserziehungsministerium) und Hofrat Brechtbergen (Baden-Baden). Die Fahrt geht von der Hauptstadt Finnisch-Lapplands, Rovaniemi, zunächst auf der Eismeerstraße und dann mit schwierigen Boots- und Renntiertrc^nsvorten in die einsamen Gegenden der Saariselkae. Außer dem Eismeer werden auf der Rückfahrt die berühmten schwedischen Erzlagerstätten Kirum-Bo- liden besucht.
Aus aller Welt.
Der Führer beglückwünscht einen hundertjährigen Altveteranen.
Der Führer und Reichskanzler hat dem Altveteranen Ferdinand Braun in Prenzlau aus Anlaß seines 100. Lebensjahres ein persönliches Glückwunschschreiben und eine Ehrengabe zugehen lassen.
3n Stunden von Köln nach Paris geflogen.
Das neue viermotorige deutsche Verkehrsflugzeug „F o ck e W u l f C o n d o r" ist am Donnerstagmittag mit 17 deutschen Pressevertretern an Bord im Pariser Flughafen Le Bourget eingetroffen. Für den Flug von Köln nach Paris benötigte es eine Flugzeit von nur 1% Stunden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug annähernd 400 Kilometer. Am Donnerstagnachmittag erfolgte eine Besichtigung bes' neuen deutschen Verkehrsflugzeuges durch französische Pressevertreter, die durchweg ihrer Bewunderung über das deutsche Erzeugnis Ausdruck verliehen. Das Flugzeug, das vor kurzem schon in London gezeigt wurde, wird nachmittags seinen Rückflug nach Berlin antreten.
vXgalithkultur infolge der Völkermischung auf die "" * * ~ ~ 1 * ' L wurden keinerlei
Bei den Kopfjägern auf Eeram
Frobenius-Expedition erforscht den Kult des Kopfjagens. Neue unbekannte Felsbilder auf den Molukken.
Raubmörder hingerichlet.
Am 7. Juli 1938 wurde der am 16. 5.1910 geborene Wilhelm Brehm hingerichtet, der vom Schwurgericht in Stade wegen Raubmordes zum Tode verurteilt worden war. Brehm, ein vielfach vorbestrafter Gewohnheits- und Berufsverbrecher, hat am 1. Dezember 1937 in Cuxhaven die Ehefrau Irene Hartmann ermordet und beraubt, weil ihm Verhaftung drohte und er sich durch den Raub Geldmittel für die Flucht verschaffen wollte.
Grohfeuer in einem Magdeburger Lagerhaus.
In der^Elblagerhau-AG. in Magdeburg brach "8in Brand aus, der so große Ausdehnung annahm, daß drei Löschzüge mit neun Rohrleitungen zu seiner Bekämpfung angesetzt werden mußten. Mit einem Handlöschgerät versuchten zunächst einige Arbeiter, den Brand zu ersticken. Durch eine plötzlich erfolgende Staubexplosion wurden sämtliche Fensterscheiben zertrümmert und das Dach abgedeckt. Die Männer konnten sich nur durch schnelle
Holländer zu zahlen.
Ein Bambushaus für zweieinhalb Gulden.
Seit das Kopfjagen von den Holländern auf schärfste geahndet wird, sind die Eingeborenen ein^n höchst seltsamen Ausweg verfallen. Da Kult ohne Kopf nicht denkbar ist, der Kult aber beibehalten wurde, hat man den Kopf durch einen Gegenstand ersetzt. Die Alfuren haben nun einen Teller aus chinesischem Porzellan gewählt, vielleicht weil seit altersher die Chinesen Porzellan auf die Insel gebracht haben. Jedenfalls haben die Expeditionsteilnehmer bei den Kopfjäger-Festen Teller aus uraltem chinesischen Porzellan gesehen. Dieser Porzellanteller steht bei den Stämmen in höchstem Ansehen. Während früher ein Stamm auszog, um Köpfe zu jagen, wobei sehr wahllos auch Frauen und Mädchen gejagt wurden, zieht er heute aus, um einen chinesischen Porzellanteller zu kaufen. Die Gebräuche dabei find die gleichen geblieben. Hat ein Stamm einen Teller erworben, so ist das für den Stamm ein Zeichen höchster Würde. Er wird meist sorgfältig in die Erde eingegraben und nur zu den höchsten Festen hervorgeholt. Zum Kauf benutzen die Eingeborenen meist" Waren oder auch gelegentlich Geld, das sie als Arbeiter an der Küste verdienen. Das gebräuchliche Tauschmittel ist Baumharz. Geld haßt der Eingeborene und verdient nur soviel, um damit die Abgabe von 3 Gulden jährlich an Die
Nach der Durchforschung Afrikas unternahm Ge- kmrat Leo Frob enius mit seinen Mitarbeitern eine Reihe von Expeditionen nach den Moluk- km. Die Molukken oder Gewürzinseln bilden den östlichsten Archipel von Niederländisch-Jndien. Auf- '(jöe dieser Forschungsreisen war es, die in Afrika dtroonnenen Erkenntnisse zu erweitern und zu be- jtitiigen. Die erste Expedition verließ im Februar di'ses Jahres Frankfurt und hat nunmehr ihre Ar- bcten beendet. Dr. Jensen, der Leiter der Ex- oivition, ist jetzt nach Frankfurt zurückgekehrt: die übrigen Teilnehmer werden nach Fertigstellung der le ten Arbeiten zurückerwartet.
Auf Eingeborenen-pfaden durch den Urwald.
das einstmals aus Bambus, heute aus Metall besteht. Mit diesem Buschmesser wird der Pfad durch den Urwald geschlagen, und mit dem gleichen Messer wird auch der Kopf vom Rumpf getrennt. Mit einem einzigen Schlag muß der Kopfjäger den Kopf abschlagen. Gelingt es ihm nicht, so gilt er als schimpflich und muß durch mancherlei Opfer gesühnt werden. Ebenso darf auch nur der Mann einen großen Schurz tragen, der mehrfach in der Kopfjagd erfolgreich war. Auf dem Schurz sind dann alle seine „Heldentaten" dargestellt. Auch der Ritus, der von den deutschen Forschern gesunden wurde, ist ganz auf der Kopfjagd begründet. Die Welt ist voller Geister und Dämonen, und in dem Verhältnis des Menschen zu den Geistern beruht der Ritus. Es gibt positive Beziehungen zu den Geistern, überwiegend aber ist es Furcht, die der Mensch vor den Geistern haben muß, und vor denen er sich durch Opfer und Verwandlungen bewahrt. Der Mensch kann sich in alles verwandeln. Heute noch sind die Eingeborenen fest davon überzeugt, daß sie sich in jedes Tier oder jede Pflanze verwandeln können. Wenn ein Stammesangehöriger verschwindet, so sind sie fest überzeugt, daß er sich in einen Baum oder ein Tier verwandelt hat. Selbstverständlich haben für sie Tiere und Pflanzen eine Sprache, und die deutschen Forscher haben es erlebt, daß die Eingeborenen immer wieder behauptet haben, Tiere sprechen zu hören. Auf dieser Grundlage bewegen sich alle Mythen und Märchen. Die Alfuren haben eine ungeheuer reiche Phantasie. Ueber 500 Märchen konnten die deutschen Forscher aufzeichnen, Märchen, für die sich keine Parallele in der Weltliteratur findet.
(Mb ist verpön .
h i n a-u s fortgesetzt. Dabei würden die vorrückenden japanischen Marinestreitkräfte von Marineflugzeugen wirksam unterstützt. Die japanischen Abteilungen sollen bereits in der Nachbarschaft von Kiu kia n g fein, von wo aus die Eisenbahn nach Süden zur Hauptstadt der Kiangsi-Provinz Rang- tschang führt. Da in Kiukiang eine Anzahl A u s- länder leben, werden ein amerikanisches und ein englisches Kanonenboot zu ihrer Unterstützung bereit gehalten. Es sind bereits Vorbereitungen im Gange, um den Ausländern gegebenenfalls einen britischen Handelsdampfer.als Zufluchtsort zur Verfügung zu
stellem
Die Angriffstätigkeit der japanischen Luftwaffe in Südchina hielt auch am Donnerstag an, Flugboote der japanischen Marine bombardierten den Flugplatz Kienlau, ferner die Rundfunkstation von Futsch au in der Provinz Fukien.
Japanischer Protest in Paris.
Paris, 7. Juli. (Europapreß.) Die japanische Regierung hat bei dem französischen Botschafter in Tokio gegen di e Besetzung der Paracel- Inseln (südöstlich von der Insel Hainan) Protest erhoben. Sie hat ihrem Erstaunen darüber Ausdruck gegeben, daß Frankreich zur Besetzung dieser Inselgruppe geschritten sei, obwohl die Souveränität über diese Inseln umstritten wäre. In diesem Zusammenhang wurden die von chinesischer Seite verbreiteten Meldungen, wonach ein japanischer Kreuzer auf den Paracel-Inseln Truppen gelandet haben sollte, dementiert. ' _
Maffenverhastungen in Schanghai.
Schanghai, 8. Juli. (Europapreß.) Die Bombenwürfe des Donnerstags haben noch in den Nachtstunden des gleichen Tages zur Verhaftung von nahezu taufend verdächtigem Chinesen durch die Polizei der internationalen Niederlassung geführt. Aehnliche Maßnahmen wurden auch in der französischen Konzession ergriffen. Die Zahl der Verhafteten ist hier jedoch weitaus geringer. Die Polizeiaktionen in der internationalen Niederlassung wurden von englischen und italienischen Truppen sowie amerikanischen Seesoldaten unterstützt. Bei einigen verhafteten Chinesen fand man mehrere Bomben. .
Kommunistischer Vorstoß gegen das Pekinger Elektrizitätswerk vereitelt.
Peking, 7. Juli. (DNB.) Eine chinesische Kommunistenbande unternahm von den Westbergen aus einen Vorstoß nach dem Pekinger Elektrizitätswerk Schihtschingtschan, etwa 20 Kilometer vor den Toren der Stadt. Eine Polizeiabteilung zerstreute die mit Gewehren und Handgranaten bewaffneten Banditen, bevor sie ernstlichen Schaden an=. richten konnten.
USA. verlängern das Silberabkommen mit Ehina.
Washington, 8. Juli. (Europapreß.) Das Schatzamt der Vereinigten Staaten hat erklärt, es wolle den mit China abgeschlossenen Vertrag zum Ankauf chinesischen Silbers verlängern. Seit Mai 1936 hätten die Vereinigten Staaten in I China 3 0 0 Millionen Unzen Silber ge- > kauft. Die Silberverkäufe hätten die chinesische • Regierung in den Stand gesetzt, sich die nötigen - Devisen zu Waffenkäufen in den 23er- - einigten Staaten oder in anderen Ländern zu ver- i schaffen.
en ommen.
Bambus ist der wichtigste „Rohstoff" Eingeborenen. Aus Bambus und Palmblattern
Flucht retten. Dadurch, daß das Dach abgedeckt war, bekam das Feuer Luft, und im Augenblick stand das große Gebäude in Hellen Flammen. Dank der energischen Arbeit der Feuerwehr konnte der Brand auf seinen Herd beschränkt werden. Durch das Feuer sind etwa 2000 Zentner Kakaobohnen und Oelkuchen vernichtet worden.
Großfeuer in einer französischen Färberei. 15 Verletzte.
In einer Färberei in Boulogne bei Paris, die 150 Arbeiter beschäftigt, ereignete sich eine Explosion. Ihr folgte ein schwerer Brand, dessen Bekämpfung mehrere Stunden in Anspruch nahm. Durch die Explosion und den Brand wurden 15 Arbeiter verletzt. Der Sachschaden wird auf eine Million Franken geschätzt.
Das Omnibusunglück bei Rostock.
Zu dem schweren Verkehrsunfall bei Rostock, bei dem ein Omnibus mit Schulkindern vom Zuge erfaßt und eine Reihe von Kindern verletzt wurde, teilt das Rostocker Polizeipräsidium mit: Ein mit 30 Schillern und Schülerinnen der Mittelschule Parchim besetzter Omnibus fuhr aus Richtung Kessin die etwas abschüssige Chaussee herunter. Als er auf 30 bis 40 Meter an den Bahnübergang herangekommen war, wurde die Schranke herunterge- l a f-f e n. Der Kraftwagenführer konnte angeblich den Omnibus nicht zum Halten bringen und fuhr nach der linken Straßenseite auf einen neben der Gabel der Bahnschranke stehenden P r e 11 st e i n auf. In diesem Augenblick ließ der Schrankenwärter die noch nicht vollständig geschlossene Schranke w i e- d.e r hochgehen. Der Kraftwagenführer gibt an, er habe an dem Prellstein nicht gehalten, weil der Schrankenwärter ihm zugerufen habe, noch hinüber- zufahren. Der Kraftwagenführer versuchte nun, im vierten Gang wieder anzufahren, würgte aber den Motor ab, da der Omnibus nur noch Schrittgeschwindigkeit hatte. Dieser blieb mitten au f d e n Schienen stehen. Alle Versuche. ötA
zerstört worden seien.
Hankau am Jahrestage.
; Hankau, 7. Juli. (Europapreß. Funkspruch.) Der erste Jahrestag des Fernostkonflikts ist von der chinesischen Zentralregierung dazu benutzt worden, um kundzutun, daß China ungeschwächten Widerstand gegen Japan leisten werde. Alle Zeitungen Hankaus veröffentlichen Erklärungen des Marschalls Tjchiangkaischek, seiner Gattin, des Ministerpräsidenten Kung und des bekannten Politikers Wangs chingwai. Alle unterstreichen, daß der Widerstand unvermindert- vorgesetzt würde. Wegen des schlechten Wetters ist ein großer Teil der geplanten Kundgebungen unmöglich geworden. In verschiedenen Krankenhäusern wurden den Verwundeten Liebesgaben überreicht. Alle Theater veranstalteten besondere Vorstellungen, deren Reinertrag dem Kriegsfonds zu stieß en soll.
Japanischer Vormarsch am Jangtse aufwärts.
Schanghai, 7. Juli. (Europapreß. Funkspr.) Im Gegensatz zu chinesischen Erklärungen, wonach die Stadt Hukau am Jangtse noch im Besitz der chinesischen Truppen sei, wird' japamscherseüs gemeldet, die japanischen Truppen hätten am Donnerstag ihren Vormarsch über Hukau
Drose sorWirz> Hüber Fragen *
bauen sie sich ihre Häuser, aus Bambus fertigen sie ihre Geräte, ihren Schmuck, ja sogar ihre, Busche messer. Aus Bambus sind auch die Kochtöpfe, in denen die Knollenfrüchte zubereitet und gekocht werden. Mit einer ungemeinen Fertigkeit verstehen ie es, einen Bambusstamm zu spalten und zusammenzusetzen. Für 2,50 Gulden haben die deut- chen Forscher sich von den Eingeborenen e i n Bambushaus erstellen lassen. Die Eingeborenen leben von den wild wachsenden Früchten des Waldes. Die Feste, die sie in ihren Dörfern feiern, dauern neun Nächte, wie überhaupt die Zahl 9 im Kultleben eine große Rolle spielt. Zu diesem Tanz wird dreistimmig gesungen.
Ein weiterer wertvoller Erfolg der Expedition war die Entdeckung von unbekannten Felsbildern in dem Macluer-Golf. Der Golf bildet einen Einschnitt in die Insel Neu-Guinea. An 10 Meter aus dem Meere aufragenden Kalkfelsen fanden die Deutschen prähistorische Malereien. Es handelt sich um Darstellungen von Menschen, Tieren, Sonnenrädern, Mondsicheln, Ornamenten. In den Felsbildern kommt immer wieder eine auch auf afrikanischen Felsbildern vorgefundene Handdarstellung vor. Wie weit hier Beziehungen festzustellen sind, wird die vergleichende Forschung ergeben. Augenblicklich sind noch die restlichen Teilnehmer der Expedition an Ort und Stelle, um die Felsbildung genau aufzunehmen, die eine wertvolle Ergänzung der prähistorischen Reichsbildergalerie sind. In vielen Kisten und Koffern hat die Expedition Geräte der Eingeborenen, Kleider, Schmuck, kultische Gegenstände und schließlich eine Fülle von Zeichnungen und Photographien mitgebracht, die eine wertvolle Bereicherung des Frankfurter Völkermufeums bedeuten. Mr..
ien Tonnen Del ju Drittel her fförbf Gesellschaft. taitt ■ tte unt) Luftwasss. 5 bisher, was dis img steigern müfete.
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Ueber neue Unniher rdwestgrenzebr- aziris überfielet einen Mann der Br- mf zu einem Gesetz faöenen Postauto;i fjt wurde ein Map i, der von den En» ^antwortlich gematz ihe der indisch-aM roo aus er seine An
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Tokio, 7. Juli. (Europapreß.) Der Jahrestag des Kriegsausbruchs wurde in ganz Japan mit einer dem Gedächtnis d e r Gefallenen gewidmeten minutenlangen Pause begangen. In ganz Japan ruhte der Verkehr. In allen Gaststätten Japans wurde am Donnerstag nur ein einziger Gang serviert. Die ersparten Summen werden dem Roten Kreuz zugeleitet. Der Kaiser erließ ein Manifest, in dem er seine Befriedigung über die von den japanischen Offizieren und Mannschaften erreichten Erfolge zum Ausdruck bringt. Der Friede im Fernen Osten, heißt es in dieser Botschaft, könne nur durch die Ausmerzung seit langem bestehender Mißstände gesichert werden. Die von Japan angestrebte Zusammenarbeit mit China werde beiden Ländern Wohlstand bringen und damit auch zur Festigung des Weltfriedens beitragen. „Wir hoffen", schließt das Manifest, „daß die Nation die angestrebten Ziele erreicht, indem sie sich ganz auf bie gegenwärtige Lage konzentriert, alle daraus entstehenden Nöte auf sich nimmt und die Regierung vorbehaltlos unterstützt." .
Aehnliche Ausrufe wurden von dem Ministerpräsidenten Für st Konoye und dem Außenminister Ugaki veröffentlicht. In dem Manifest des Außenministers wird betont, die Zukunft werde Schwierigkeiten bringen, aber Japan sei entschlossen, unter allen Umständen durchzuhalten. — Der Ministerpräsident betont, irgendwelche Verhandlungen m i t T s ch i a n g k a i -' schek kämen nicht in Frage. Auch würden alle Fried ensvorschläge von dritter Seite zurückgewiesen werden.
Nach einer vom Kriegsministerium herausgegebenen Zusammenstellung haben die japanischen, Truppen außer Tausenden von Gewehren und kleinen Waffen im Verlaufe des Krieges bisher folgende Beute gemacht: 2-18 schwere Geschütze, 275 Tanks und Panzerwagen, 486 Mörser, 77.Flug- zeugabwehrgefchütze, 13 Tankabwehrgefchütze, 89 Lokomotiven, 217 Eisenbahnwagen und drei Flugzeuge. Das Marineministerium gibt bekannt, daß in diesen zwölf Monaten 43 chinesische Kriegsschiffe oder 60 v. H. des gesamten chinesischen Bestandes
)er Hfam geformtes Antlitz darstellt. Da es sich vei
diese qnijalieder bm Amboinesen um ein stark vermischtes Küsten- > seine « E handelt, liegt die Vermutung nahe, daß die
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•ft plleI kam. Im Innern der Insel
mCUfW' megalithische Spuren gefunden.
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Startjä Auf der Insel Cerarn, hat sich der Kult der . - 70. Kopfjäger am unberührtesten erhalten. Die
e1u, nm die fypfjägerei ist, wenn auch gelegentlich immer wie- 'rnl « unt) $ßil!en^ ' br ein Fall vvrkommt und eine kopflose Leiche im
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(l-in^°nNk f)ir gut erhaltene Siedlungsreste aus der Großstein- agenS ört - qrderzeit unbekannt sind, beabsichtigt ReichsamtsleUer er b, LterW Hiofesfor Reinerth das ganze zur Siedlung ge- ^cn k 5te briqe Gebiet auszugraben in Zusammenarbeit mit iÖetrJi bei. dc oldenburgischen Landesregierung und der Pro- X'tf ,Qn M riiiuialDerroaltung von Hannover. Hierbei wird eine in ' nue Grabungsmethode zur Anwendung kommen, öc weite Strecken des Seegrundes systematisch er- «°chN'd-,'^-scht werden müssen.
'n" . putsche Aorschungssahrt nach Finnisch-Lappland.
nL5' 3m August und September findet eine deutsche J ^Faschungssahrt nach Finnisch-Lappland mit dem 1 ijejJ statt, geologische, mineralogische und natur»
>°°^ «enf-hasikch- Forschungen an den Gebirg-zug-n S>. «<tf Saariselkae zu betreiben. Die technische ■mM'M [
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®etohiöeä •er
en 2Beife Ä' Helsinki, Juli 1938. |
andelt, Q(g 6 N Heidts im Jahre 1921 haben finnische Geologen oeripiitet k Jr he Vorkommen von Nickelerz im nördlichsten Listen S' Fnnland, in Petsano, festgestellt. Die vielver- ' M sie iiV° Ipechende Erzader gab Anlaß zu eingehenden Unter- 1 tonnten jungen des Staates. Die genaue Prüfung der
Fachleute ergab, daß die Arbeiten zur Ausfindig-
. mchung der Erzlagerstätten, ihre nähere Erforschung " Lotlöon lirD Ausbeutung zu kapitalfordernd und riskant sm- x ' tu: ren, um mit eigenen staatlichen Mitteln durch- rbeij»n"EveniniWÜhrt werden zu können. Dem kanadifchen n‘„xn Nr die M rf e 11 r u ft wurde über die englische Filmlgesell- t I nnbo.n so weitschift „The Mount Nickel Cy. Ltd.“ eine Konzes- rifUnxrre2lnfiin auf 40 3°hre gewährt.
'M sind. Der Bg,. Bereits im Sommer 1935 unternahmen erfahrene »ni ^Iu93cuq,«Rrfelgeologen aus Amerika ausgedehnte Unter» ün leien vier bereit,fugungen. 50 Bohrlöcher in einer Gesamtlänge von
sperre wiiMO Meter wurden in die Erbe getrieben. Em . Est von 36 bi,27 Kilometer langer Autoweg wurde im selben 3e Einheit werde i-Emmer von Haukilampi bis zu dem Nickelberg Krulatunturi angelegt. Die Planungen und X>aK6 Versuchungen ergaben erfolgversprechende Ergeb- tiOCnti. Mse. Vorläufig hat man das Vorkommen eines aprefcl sn . Mörpers von drei bis vier Millionen Tonnen Strackord n^^ft'gestellt. Das Erz enthält auch K u p f e r klei- iqe 9hi6?n -^0,iire Mengen von Platin und andere (Ebel» ÄaffniSi,SHlKtall e, jedoch in- so kleinem Grade, daß ihnen inp ? ■’Mlttim wirtschaftlicher Wert beigemessen werden kann, i h »i t" ■9 | Der Nickelberg, der Kaulatunturi, erhebt sich
, fi‘ ""-Es |f 4(|]D ^eter üt)er dem Meere. Der Gipfel des Berges, n ?nOr Ä^nit>c um nächsten der Erzlagerstätte liegt, ist waMos seiner Selbstnrwas das Klima anbetrifft, als Arbeits- und e deiMhnungsplatz für Bergleute wenig geeignet. Die
ihriiA ’ ^<?'sellschaft hat daher den Entschluß gefaßt, das Erz zwei Seiten abzubauen: vom Gipfel führt ein • stehen D^isrunder betongefütterter Schacht direkt durch
m mmang gebrach dm Berg, und von der. Seite des Berges wird " KonservativeiE, Tunnel schief aufwärts gegen den Erzkörper a rieben. Dadurch kann das Erz leichter durch den 11t Iran lauft abfallenden Schacht aus dem Berg trans- *)IUIL ji:rtiert werden. Da das Petfamo-Erz ckicht nach mß.) Ttit ber foafrlm Meßverfahren gewonnen werden kann, kommt nglifdjen KriegsflM- nach der Fördevung zuerstHn eine Brechanlage ich die „Daily Mai?M von dort zu den elektrischen Schmelzofen, die NMg der englisch!' ingeheure Veh -
Die Expedition begab fidf über Java, Batavia aijf die Insel (Eeram und richtete sich, wie Dr. , -Ii- n s e n erzählt, in dem kleinen (Eingeborenen» ’ birf Piru expeditionsmäßig ein. Die Eingeborenen erwiesen sich als sehr europäerfeindlich. Alles was h non yvvv. iis Europa kommt, bezeichnen sie mit „Company“ ■ h nn[M seine! ur$b unter „Company“ verstehen sie Verrat und * Sten Wünsch olee möglichen Verbrechen. Erst nach vielen Ver- sp: echungen und Geschenken gelang es der Expedi- » a^dmick >i-m, mit den (Eingeborenen Kontakt zu gewinnen.
- - imö wnw.,, bcr 9n|cI Cerarn gab es weder Straßen noch t-nagtiere, so daß die Expedition gezwungen war, 'N mühsamen Märschen auf schmalen (Eingeborenen» pfaben von Siedlung zu Siedlung zu ziehen. Da es (einerlei wissenschaftliche Forschungen über dieses iBlbiet gibt, hatte die Expedition die Aufgabe, eine Zsstandsausnahme der materiellen lb geiftigen Kultur dieser Völker dvrchzuführen. Man hoffte, in der Anlehnung an j-ftikanische Kulturen Spuren megalithischer Kultur ;u finden, zumal ältere Nachrichten von Megalith- iuiben auf der Insel zu berichten wissen. Diese T.chrichten erwiesen sich als völlig unzutreffend, )c auf der ganzen Insel keine Spur megalithischer [tur gefunden werden konnte. Wohl fand die kzpedition auf der vorgelagerten Insel Amboina M drei kleinen Inseln Uliassa interessante Reste i er einstigen Megalithkultur und auch einige gut • ./ ir-oaltene- Megalithsteine, darunter einen, der ein jelsam geformtes Antlitz darstellt. Da es sich bei
Ilnvalddickicht gefunden wird, durch das (Eingreifen u, . holländischen Beamten weitgehend verschwun- ^ggilver' ' frtn. Aber der Kult und die Lebensart der Alfuren 0^7;'gebiet - so heißen die Bewohner der Insel Eeram — braven doch ganz auf der Kopfjagd begründet. Die
die hiale Schichtung ist nach der Kopfjagd bzw. nach r - airf dm (Erfolgen eines Kopfjägers gegliedert. Auch die ni dos Volkes Kleidung richtet sich nach der Kopfjagd. Der J 1 r d e Wichste Feftfchmuck des Mannes ist die Hahnenfeder, ivr her nur hur sMrinr, hnrf hon Cxnhnunfpherfdimud


