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Wirtschaft.

Mein-Mainische Börse.

Mittagsbörse still und gut behauptet.

Frankfurt a. M., 6. Okt. Aus dem schon mehrfach angeführten Grunde zeigte auch die heu­tige Börse keine Bewegung. Im Vergleich zu gestern Zeigte sich jedoch ein merklicher Unterschied inso­fern, als die Umsätze auf ein Minimum zusammen­geschrumpft sind. Die Kundschaft hatte nur sehr wenig Aufträge erteilt. ' ...

An den Aktieninärkten lagen die Verände­rungen meist bei 0.25 bis 0,50 o. H., wobei Besse­rungen überwogen Etwas stärkere Abweichungen bei einzelnen Werten beruhten auf Zufall. So der Zprozentige Rückgang von Scheideanstalt auf 215 und der '2,5prozentige Verlust von Conti Gummi auf 205,50, wie auch andererseits Daimler und Reichsbank bei einer Erhöhung um 1,75 v. H. auf 137,50 bzw um 1,50 v. H. auf 186. Von Montan­aktien bröckelten Hoesch auf 112 (112,75) ab, Ver­einigte Stahl und Mannesmann gut gehalten mit 102,75 bzw. 110,13, Dt. Erdöl 0,75 v. H. höher mit 131,25 und Buderus plus 0,50 v. Sy auf 111,50. IG.-Farben zogen leicht an auf 154,50 (154), ferner Geffürel auf 140,13 (139,50), AEG. auf 118 (117,75). Demag auf 145,25 (144,75) und AG. für Verkehr auf 127,25 (126,25), hingegen bröckelten Rheinmetall auf 129 (129,50) und Metallgesellschaft auf 128 (128,25) ab.

Der Rentenmarkt lag ebenfalls wesentlich stiller, es überwog aber weiterhin etwas Nachfrage. Fest lagen die in letzter Zeit stark gedrückten zerti­fizierten Bonds, die weitere Erholungen um 1 bis 1,50 v. S): (mfwiesen. Am Pfandbriefmarkt blieben Liquidationswerte noch gefragt, auch Goldpfand­briefe fanden Beachtung. Industrie-Obligationen unterlagen nach wie vor mäßigen Schwankungen, ebenso zeigten Stadtanleihen keine einheitliche Ent­wicklung, wobei 4,5prozentige Mainzer mit 97,65 (98) am stärksten verändert waren. Staatspapiere lagerr ruhig. Von den variabel gehandelten Werten gaben Altbesitz auf 130,50 (130,75) nach, dagegen zogen Reichsbahn-VA. bei größerem Umsatz auf 125,90 bis 126 (125,50) an, auch Kommunal-Um- schuldung leicht befestigt auf 94,20 (94) sowie 4proz. Rentenbank-Ablösung auf 91,75 (91,50)

Abendbörse gut behauptet.

Obwohl auch die Abendbörse mit nur geringen Kundschaftsaufträgen bedacht wurde und wiederum sehr stilles Geschäft herrschte, verblieb die freund­

liche und zuversichtliche Grundstimmung, was auch in vorwiegend gut behaupteten Notierungen zmn Ausdruck kam. Soweit bei den nur wenig notierten -userten Abweichungen eintraten, betrugen sie wei­terhin nur Bruchteile eines Prozentes. Don Elektro- aktlen schwächten sich AEG. auf 117,25 (118) und Gesfurel auf 139,25 (140,13) ab. Montanwerte roaren auf etwa 0,25 v. Sy ermäßigter Basis gesucht: Verein. Stahl 102,50, Mannesmann 109,75, Hoesch 111,50, unverändert Rheinstahl mit 140 und Deutsche Qrtböi mit 130,50. Neben IG. Farben mit unver­ändert 153,75 notierten ebenfalls wie am Mittags­schluß Adlerwerke mit 110, Bemberg mit 137, Demag mit 145,25, Scheideanstalt mit 215, Metallgesell» schäft mit 128,50, Moenus mit 125, AG. für Ver­kehr mit 125 und BMW. mit 146. Bankaktien kamen gleichfalls unverändert zur Notiz: Commerz­bank 110,50, Deutsche Bank 117, Dresdner Bank 109,25,. Rhein. Hyp. Bank 137, Adca 95. Am Ren- tenmarkt verblieb in Liquidationspfandbriefen und Industrie-Obligationen bei kaum veränderten Kur­sen einiges Geschäft. 5 v. Sy Eisendahn-Rentenbank 98, 5 v. Sy Gelsenkirchen Berg 101,50, 6 v. Sy IG. Farben 123,13, 5V2 v. Sy Hamburger Liquid. 101,50, 5V2 d. Sy Rhein.-Westsäl. Boden Liguid. 101,25. Im Freiverkehr gingen Kommunal-Umschuldung in kleinen Beträgen mit unverändert 94,20 um.

Frankfurter Schlachtotehmarkt.

Frankfurt a. M., 6. Okt. Auftrieb: Rinder 932 (gegen 862 am 29. Sept.), darunter 161 (176 Ochsen, 104 (97) Bullen, 465 (368) Kühe, 202 (221) Färsen. Kälber 257 (259), Härnrnel und Schafe 318 (178), Schweine 85 (618). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 42 bis 45 (42 bis 45), b) 39 bis 41 (40 bis 41), c) 34

bis 36 (36). Bullen a) 42 bis 43 (42 bis 43), b) 35

bis 39 (34 bis 39), c) 34 (). Kühe a) 40 bis 43 (40 bis 43), b) 35 bis 39 (36 bis 39), c) 28 bis 33

(29 bis 33), d) 18 bis 25 (20 bis 25). Färsen a) 42

bis 44 (42 bis 44), b) 38 bis 40 (39 bis 40), c) 31

bis 35 (33 bis 35). Kälber a) 61 bis 65 (60 bis 65), b) 57 bis 59 (53 bis 59), c) 48 bis 50 (45 bis 50), d) 38 bis 40 (35 bis 40). Härnrnel b2) 48 bis 52 (48 bis 52), c) 42 bis 45 (41 bis 45), d) 32 bis 40 (32 bis 40). Schafe a) 37 bis 42 (37 bis 42), b) 33 bis 36 (33 bis 36), c) 20 bis 32 (20 bis 32). Schweine a) 57 (59), bl) 56 (58), b2) 55 (57), c) 53 (55), d) 50 (52). Sauen gl) 54 (56). Marktverkauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt, Härnrnel und Schafe mittelmäßig.

Friedenspokal der Fußballmeister.

Die Leitung des französischen Klubs Cercle Athtetique Paris hat beschlossen, ein Fußballtur­nier um den Friedenspokal ins Leben zu rufen, an dem die Landesmeister jener vier Nationen teil- nehmen sollen, die bei den denkwürdigen Münche­ner Besprechungen vertreten waren. Das Turnier, dessen Termin noch nicht feststeht, soll im Pariser Prinzenparkstadion ausgetragen werden. Die Ein­ladungen an Deutschland, England und Italien, ihre Landesmeister zu entsenden, sind bereits ergangen.

Ein, ähnlicher Plan, die hervorragendsten Sport­ler der vier Länder in einer Großveranstaltung zu vereinigen, war vor kurzer Zeit ebenfalls von Paris ausgegangen. Damals handelte es sich um einen Dierländerkampf in verschiedenen Sportarten mit dem Forum Mussolini in IRotn als Schauplatz. Die­ser Plan scheiterte aber, weil das Forum Mussolini baulich noch nicht so weit fertiggestellt war.

Sachsen im Zugendsport führend.

ImSport der Jugend" wird eine interessante Aufstellung veröffentlicht, ditz ein Bild ergibt, welche HF.-Gebiete die besten Jugendsportler Deutschlands im Durchschnitt wie in der Spitze besitzen. Um nicht ins Uferlose zu gehen man müßte sonst auch die BDM.- und Iungvolkkämpfe, den Reichssportwett­kampf usw. in Rechnung stellen beschränkt man sich auf die Meisterschaftsergebnisse in der Leicht­athletik und im Schwimmen. Beide S; Harten haben ihrem Wesen nach die Berechtigung, als Maßstab für einen gesunden Jugendsport angesehen zu werden, wenn aud) der Leistungs-Schwimmsport noch lange nicht die Breite und Spitze der Jugend- Leichtattettk erreicht hat.

Die Uederraschung der Leichtathletik-Rangliste ist der erste Platz des Gebietes Württemberg, das mit zwei Siegen, zwei zweiten, zwei dritten und

einem sechsten Platz auf 33 Punkte kommt und da­mit vor Sachsen zu stellen ist, das ebenfalls 33 Punkte verzeichnet, aber keinen einzigen Sieg, son­dern nur gute Plätze errang. Es folgen die Ge­biete Ruhr-Niederrhein, Hessen-Nassau, das durch seinen Sieg in der Mannschaftsmeisterschaft etwas höher zu bewerten ist, und dann Berlin.

Auch im Schwimmen muß sich Sachsen mit dem zweiten Platz begnügen, diesmal hinter Berlin. Die Reichshauptstädter verzeichnen 32 Punkte, die Sachsen 31. Mit beträchtlichem Abstand folgen West­falen, Mittelelbe und Ostland. In der Gesamtwer­tung nehmen jedoch die Sachsen den ersten Platz ein, während Württemberg, das im Schwimmen völlig unplaciert blieb, auf den fünften Rang hinter Berlin, Westfalen und Ruhr-Niederrhein zurückgefal­len ist. Hessen-Nassau steht an sechster, Ba­den an sechzehnter, Kurhessen an achtzehnter, Saar- Pfalz an neunzehnter, Franken an dreiundzwanzig- fter und Westmark an vierundzwanzigster Stelle.

Kurze Sportnotizen.

Europameister Björn Borg (Schweden) ist auch ein erstklassiger Rückenschwimmer. Er stellte jetzt über 100 Meter mit 1:08,4 Minuten einen neuen Landesrekord auf. Der deutsche Rekord von Schlauch (Erfurt) steht auf 1:06,8 Minuten:

A u s der Breslauer Radrennbahn startet am kommenden Sonntag, 9. Oktober, zum Ab­schluß der Wettkampfzeit die deutsche Nationalmann­schaft, die aus Schorn, Hasselberg, Purann, Di- gulla, Schuler, Horn, Miller, Hörmann, Walther, Kneller, Voggenreuther, Bär und Biemann besteht.

*

Hessen und Bayern haben einen Gaukampf im Amateurboxen vereinbart, der am Freitag, dem 14. Oktober, in Kassel ausgetragen wird.

Hessenfahrt" in Vorbereitung!

RSKK organisiert. Gelände- und Orientierungsprüfung.

NSG. Knapp zwei Wochen sind es noch bis zur Ä. Hessenfahrt 1938, einem wichtigen motorsport­lichen Ereignis, dem das Interesse aller Motorsport­ler unseres Gaues und weit darüber hinaus gehört. Die Motorgruppe Hessen des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps zeichnet wieder als Veranstalter die­ser Fahrt und ist seit vielen Wochen mit den man­nigfaltigen Vorbereitungen beschäftigt.

Sinn und Zweck der alljährlichenHessenfahrt" ist es, die motorsportliche Schulung in bezug auf Fahrtechnik, Mqnnesmut, Disziplin, Zähigkeit und Siegeswillen dem Wunsche des Führers gemäß vorwärts zu treiben, der Wehrhaftigkeit des deutschen Volkes einen weiteren Beitrag zu geben und gerade durch die besondere Härte und Schwierigkeit dieser Fahrt einen abermaligen Beweis des motorsport­lichen Könnens von Einzelfahrern und Mannschaf­ten, altbewährten Motorsportlern und jungen, streb­samen Nachwuchsfahrern abzulegen.

Am 15. Oktober 1938 starten. die Teilnehmer ab 15 Uhr von Frankfurt a. M bzw. Kassel, nach freier Wahl, zur Orientierungsfahrt, deren Ziel in diesem Jahr Bad Salzschlirf ist. Eine Strecke von 120 bis 150 Kilometer, je nach Anfahrt der Kon­trollen in den einzelnen Wertungsgruppen, ist nach einer Kartenskizze mit 13 Kontrollpunkten, die jeder Fahrer bei der Abnahme vor dem Start erhält, zu fahren. Die Pflichtpunktzahlen in jeder Wertungs- gruppe müssen erreicht und die Fahrzeit von vier Stunden eingehalten werden. Bedingungen, die an Mannschaften und Fahrzeuge in bezug auf Zuver­lässigkeit höchste Anforderungen stellen' Ab 18 30Uhr werden die Teilnehmer dieser Orientierungsfahrt am 3«ej in Bad .Salzschlirf erwartet, um 20 Uhr ist Cnde des Ziels und um 20.30 Uhr findet vor dem Kurhaus in Salzschlirf die feierliche Flaagenhisiung tm Beisein aller Fahrer und Beifahrer statt.

In Bad Salzschlirf erfolgt dann am 16. Oktober um 7 Uhr früh der Start zur Geländefahrt, die auch in diesem Jahr wieder über eine Strecke führt, die das Höchste an Energie und Können von den Fahrern fordert und den Fahrzeugen und dem Material das Letzte abfordern wird. Landstraßen, Feldwege, Waldwege, steile Auf- und Abfahrten, schmälste Gassen, Sand- und Lehmboden, über alles hinweg führt der Weg. Jedes Wetter muß in Kauf genommen werden, die Zeiten müssen eingehalten, die Konttollen richtig und rechtzeitig angefahren werden. Trotz all dieser Schwierigkeiten soll aber jeder Fahrer fein Können besonders dadurch unter Veweis stellen, daß er sein Fahrzeug unbeschädigt über die schwere Strecke bis zum Ziel nach Bad- Salzschlirf zurückbringt.

Am gleichen Tag gegen 15 Uhr wird die Sie- gerverkündung im Kurhaus von Bad Salz­schlirf stattfinden. Die Fahrer, die 100 Gutpunkte erreichen, werden eine goldene Plakette er­halten. 99 bis 80 Gutpunkte bringen eine sil­berne Plakette und 79 bis 50 Gutpunkte schließlich eine eiserne Plakette, Preise, die heiß erkämpft und schwer verdient werden mästen, ganz besonders, weil eine Fahrzeugzustand- Prüfung, die am Ziel der Geländefahrt vorge­nommen wird, den Fahrern und Mannschaften kost- bare Gutpunkte wieder abstreicht, wenn das Miß­geschick es wollte, daß Einzelteile der Fahrzeuge wie Vorderkotflügel, Fußrasten, Lenker, Scheinwerfer, Stoßstange, Trittbretter u. a. m. beschädigt sind.

Unzählige Meldungen für die Teilnahme an der 4. Hessenfahrt liegen bereits der Motorgruppe Hes­sen vor. Der 15. und 16. Oktober werden damit wie­der zu einem großen motorsportlichen Erlebnis werden.

So ein Aroma

und dabei doch

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so leicht! Alle Achtung vor der .Astra'l"

Aber Herr Doktor!

Das gibts doch gar nicht: eine Cigarette, die

8 leicht ist und s die dabei doch gut schmeckt!"

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