Umgestaltung des Kirchen- und Lmdenploßes
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tag. 12. Juni, findet vormittags" Vie Hauptversamm-
Es geht um Deutschlands Wälder!
Giehener wochenmarktpreife.
von
BEMM
Ser ein Fremrd des Waldes — Rauche Licht in ihm!
haben. Viele Industrien könnten nicht in immer steigendem Maße Arbeiter beschäftigen, wenn ihnen die Erträgnisse einheimischer Wälder nicht die notwendigen Rohstoffe liefern würden.
So spendet der deutsche Wald nicht nur Erholung, sondern auch Brot für ungezählte Volksgenossen, und es ist eine selbstverständliche Pflicht, alles zu vermeiden, was ihn bei der Erfüllung feiner Aufgaben hindern könnte. Deshalb ergeht auch fetzt mit Beginn der wärmeren Jahreszeit und dem Einsetzen des Ausflugverkehrs wieder die Warnung ab alle: Schützt unsere deutschen Wälder vor schwerer Gefahr, vermeidet alles, was ihnen Schaden bringen könnte, und denkt vor allem an das Rauchverbot in Forsten und Schonungen.
tauchen und Zeueranmachen im Wald verboten. — Wer sich im Wald erholen will, ist zur Rücksicht verpflichtet!
NS.-Gememschafl „firaft durch Freude".
Omuibusfahrl
zum Blüfenfeff in Auerbach an der Bergstraße.
Am Sonntag. 15. Mai, führen wir die vorstehende Omnibusfahrt durch. Teilnehmerpreis einschließlich Mittagessen 6.80 RBL 3068D
Kartenverkauf: ..KdF."-Kartenverkaufsstelle Gießen, Seltersweg 00. Ruf 2141.
Theatervorstellung.
Konzert Erna Sack verschoben.
Born Konzertverein wird uns mitgeteilt: Das vom Konzertverein geplante Konzert der Kammersängerin Erna Sack kann infolge Umänderung anderer Verpflichtungen mit der Usa im Mai leider nicht stattfinden. Die Sängerin hofft jedoch, das Konzert bestimmt im Herbst nachholen zu können.
Wir haben gegenwärtig einen Holzbedarf 60 bis 70 Millionen Feftmeter im Jahre, und zwar werden 25 Millionen für Brennholz. 18 bis 22 Millionen für Bauholz. 5 bis 6 Millionen für Grubenholz/ die gleiche Menge für Zelluloseher- stellung, 2 bis 3 Millionen für Schleifholz und 1,5 bis 3,5 Millionen Festmeter für Eisenbahnschwellen. Telegraphenmasten usw. benötigt.
Sonnendurchmesser, der bei einer Oberflächentemperatur von 4300 Grad die hundertfache Leuchtkraft der Sonne besitzt. Links vom Bootes folgt der schöne Halbkreis der nördlichen Krone und das ausgedehnte Sternblld des Herkules. An einem klaren, mondlosen Abend suchen wir uns in dem nördlichen Sternoiereck des Herkules den berühmten. mit freiem Auge sichtbaren K ug elsie r n> Haufen auf, wobei uns ein Fernglas gute Dienste leistet. Etwa 100 000 Sonnen, darunter 500 Giganten, sind zu einem kugelförmigen Sternsystem von 150 Lichtjahren Durchmesser vereinigt, von uns durch die unvorstellbare (Entfernung von 35 000 Lichtjahren getrennt. Als das Licht diese Sterne verließ, herrschte in Europa die Eiszeit!.
Rechts vom Bootes folgen die unscheinbaren Bilder Haar der Berenike und Jagdhunde, dann der Große Löwe, in dem Regulus und Denebola die auffallendsten Gestirne sind. Rechts unter der Jungfrau mit der strahlenden Spika bemerken mir das Viereck des Raben, den Becher und die lange Sternreihe der Hydra. <
Am .Nordhimmel ist links von der Wega der kreuzförmige Schwan mit Deneb heraufgekommen. Den Großen Bären finden wir jetzt nahe dem Zenit, während sich um den Hirnmelspbl die Bilder Drache. Kleiner Bär. Kepheus. Kassiopeia und Perseus gruppieren. Als ein leuchtendes lateinisches W steht die Kassiopeia genau im Norden.
Der Mond zeigt im Mai folgende Lichtgestalten: erstes Vierte am 6.. Vollmond am 14., letztes Viertel am 22., Neumond am 29. Mai. Am 14. Mai ereignet sich eine totale Mondfi n - ft e r n i s , die aber nur in Amerika, im Atlanti- chen und Stillen Ozean sichtbar ist. Auch die totale Sonnenfinsternis vorn 29. Mai bleibt bei uns unsichtbar, da der Schattenkegel des Mondes die Erde nur im Gebiet des Südallantifchen O,zeans
NS.-Beratung sagt schon, daß diese Parteistelle nicht richten, sondern beraten, d H. aus- klären, schlichten, ausgleichen, versöhnen und helfen will im Sinne einer richtig verstandenen Volks- aemeinschaft. Die Berater und Helfer sind Manner, die durch ihre ganze Persönlichkeit und chre Stellung im öffentlichen Leben, durch chre Erfahrung und Leistung und durch ihren unerschütterlichen Glauben an die Sendung des deutschen Volkes und
seines Führers jedem Volksgenoffen die sichere Gewähr bieten, daß dieser bei ihnen Verständnis findet und eine ehrliche und richtige Antwort auf alle Fragen bekommt, die chn bedrücken. Die ganze. Arbeit der NS.-Berater ist ehrenarnttich. Juristisch schwierige Fälle können nfcht vom NS.-Berater ent- chieden werden. Sie verlangen eine juristische Beratung. Es wäre sinnlos, wenn hier Streitfragen in der Industrie und Wirtschaft behandelt werden sollten. Betreut werden vielmehr die Volksgenossen, die im täglichen Lebenskämpfe Schwierigkeiten haben. Denn diese Schwierigkeiten können oft durch einen wohlgemeinten Rat und durch die helfende Hand der Volksgemeinschaft beseitigt werden.
Die nationalsozialistische Bewegung hat auf diese Weise gerade den bedrängten Volksgenoffen chre helfende Hand geboten. Es ist nun Sache der Volksgenossen, diese helfende Hand zu ergreifen. Die NS.-Beratung, die durch den Gauleiter geschaffen wurde und unter der umsichtigen Führung des Gauamtsleiters Bickendorf steht, ist ein neues Bekenntnis zum Sozialismus der Tat. Es erfüllt sich hier das Führerwort. ,chaß die Volksgemeinschaft nicht ein leerer Begriff, sondern daß sie wirklich etwas Lebendiges ist."
Wer. ‘
NSG. Der Gauleiter hat auf dem Führerappell am 16. Januar die Marschrichtung der Partei für das Jahr 1938 angegeben. Dabei wies er mit be- sonderem Nachdruck auf eine Einrichtung hm, die er dasOhrderPattei" nannte. Das Bild ist eindringlich und seine Bedeutung verpflichtet. Wie das Ohr im Organismus des menschlichen Körpers eine lebensnotwendige Funktion zu erfüllen hat, so ist es auch mit dem lebendigen Organismus der Partei. In chr werden die stärksten und ursprünglichsten Kräfte des Volkes lebendig, und sie hat auch Ibas beste Verständnis und das fernste Ohr für Die. Sorgen und Nöte des Volkes, dem sie mit bedingungslosem Einsatz dient. Es versteht sich deshalb von selbst, daß die Partei jederzeit gern allen denen ihr Ohr leiht, die sich vertrauensvoll an sie wenden. Wie oft kommt es vor, haß im Kampfe des Alltags
Wieder steigt die Sonne höher in ihrem Tages- lauf, und röieber erwacht in jedem deutschen Menschen der uralte Wandertrieb, der in den langen Wintermongten schlummerte — ein Erbteil ferner Vergangenheit, überkommen von unseren Ahnen, die in jenen Zeiten lebten, als noch weite, tiefe Wälder Germaniens Fluren bedeckten. —
Wenn du nun deinen Schritt in den Wald lenkst, um dich von des Werktages Last und Mühe zu entspannen, lohnst du ihm dann auch seine Gasfi freundschast? Bist du verantwortungsbewußt genug, um nicht an jenem bösen Wort mit schuld zu sein, daß „der Mensch der größte Feind des WaLes" ist? — Bitter ist dieses Wort, aber bitterer seine Wahrheit: denn noch heute werden alljährlich durch Böswilligkeit und Fahrlässigkeit Tausende von Hektar Wald vernichtet. Rund 75 v. H. aller Waldbrände haben in der Unachtsamkeit ihre Ursache, 16 v. H. der Brande entstehen durch böswillige Brandstiftung und nur 9 v. H. sind bei Funkenflug und Blitzschlag unvermeidbar.
Darum: Rüst dich das Wunder deutscher Wälder und trittst du aus frokstr Wanderung in den grünen Waldesdom, so übe Selbstzucht! Em achtlos weggeworfenes, glimknendes -Streichholz, ein Tabaksunken haben schon oft das feindliche Element entfesselt. Sei ein Freund unseres deutschen Waldes — er dankt es dir tausendfach!
Hell leuchtet der Abendstern
Oer gestirnte Himmel im Mai.
Bon Dr. Erwin Koffinna
chre Oberfläche, sondern ein gleichmäßiges, blendend helles Wolkenmeer, wie es sich Dem Beschauer zu- weilen von hohen Berggipfeln oder aus dem ftlug» zeug bietet. Aus Der großen Helligkeit Der Venus folgt, Dafc'Die Wolkendecke rund 60 v. H. des auffallenden Sonnenlichtes zurückstrahlt.
Die Frage Der Umdrehungsdauer Des Planeten ist noch durchaus ungeklärt. Eine Abplattung wie bei Jupiter und Saturn hat sich nicht Nachweisen lassen, ebensowenig Passatströmungen, wie sie auf
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biläu' Ui ** bann uA bei dem S rvirkte e erfreut suh
Oie 7lG.-Beratungsfielle
»Das Ohr der Partei."
luna tm Kurhaus, Besichtigung Der Sehenswürdigkeiten uti ^iuut. । geieuei umu mm u«. •
Nachmittags wird sich ein Festzug durch die Stra- Paragraphen des Gesetzbuches beurteilt. Der Name ßen Der Stadt bewegen. Hierauf soll eine öffentliche Kundgebung folgen. Mit Volksfest wird die Tagung ihren Abschluß finden.
frohen Feier vereint.
** Weitere Förderung Kriegs - beschädigter bei -Der Deutschen Reichspost. Nach einem Erlaß des Reichspostministers wird die Förderung der Kriegsbeschädigten bei der Deutschen Neichspost tortgesetzt. Vollbeschäftigte kriegsbeschädigte Postfacharbeiter, die am 1. April '1938 eine Postdienstzeit von sechs Jahren und mehr ab geleistet hatten, werden ohne Rücksicht auf das Lebensalter am 1. Juni 1938 oder später in das Beamtenoerhältnis berufen. Soweit die Beteiligten am Tage ihrer Annahme zu Beamten eine außerplanmäßige Dienstzeit von fünf Jahren abgeleistet haben, sind sie zu Hilfspost- schafftiern anzunehmen oder als Postboten planmäßig anzustellen. Die in Frage kommenden Postfacharbeiter müssen nach Führung, Leistungen und Charaktereigenschaften zum Beamten geeignet und deutschen oder artverwandten Blutes sein. Falls sie verheiratet sind, müssen sie einen Ehegatten deutschen oder artverwandten Blutes haben. Ihr rückhaltloses (Eintreten für den nationalsozialistischen Staat muß gewährleistet sein.
♦* Ihren schweren Verletzungen erlegen. Vor einigen Tagen ereignete sich, wie wir berichteten, in der Nahe der Karlsruhe ein schwerer Verkehrsunfall dadurch, daß ein Kraftwagen aus Frankfurt a. M. beim Ausweichen vor einem plötzlich von seiner Fahrtrichtung abschwenkenden Fuhrwerk auf Das regennasse Fahrbahnbankett geriet und gagen einen Baum fuhr. Bel dem heftigen Anprall wurde von den Jnsaffen des Kraftwagens eine Frau aus Frankfurt n. M. so schwer verletzt, daß sie der Chirurgischen Klinik zugeführt werden mußte. Hier ist die Verunglückte, eine Frau von Soosten aus Frankfurt a. M., gestern an ihren schweren Verletzungen gestorben.
Rundfunkprogramm
Jreitag. 6. Mal.
5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Gymnastik. 6.30: Frühkoruert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.40: Mutter turnt unb spielt mit dem Kind: Maikäfer flieg... 10: Schulfunk. Arbeiter der Tiefe. 10.30: Turnen, Sport und Spiel in der Schule. Dtinifterialrat Dr. Usadel spricht über die Neu- ordnung. 12: Werkskonzert. 13: Nachrichten. 1315: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: ... und die Freude soll leben! 15: Kleines Konzert. Kompositionen von Else Hebermehl-Ehlert. 15.30: Die Hypothek des Todes. 15.45: Kameradin an Der Grenze. 16: Nachmittagskonzert. 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 19: Nachrichten. 19.10: Unterhaltungskonzert. 20: Rettermusik. 21: Der Große Kurfürst. Hörspiel zu seinem 250. Todestag. 22: Nachrichten. 22.30: Tanz bis Mitternacht. 24 bis 1: Nachtmusik.
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iehen Am 8. Mai wandert Venus dicht nördlich an Mars vorüber, wobei sich die beiden Gestirne scheinbar sehr nahe kommen. In Wirkfichkett betragt 2och die Entfernung der Venus 230 Millionen Die des Mars 360 Millionen Kilometer. Wahrend Mars sich immer mehr von der Erde entfernt, verringert such Der Abstand der Venus im Lause Des Monats auf 210 Millionen Kilometer. Jupiter ist am Morgenhimmel sichtbar, wo er zwe^ bis drei Stunden vor Sonnenaufgang erlernt Sem Ab- stand beträgt um Die Mitte Des Monats 760 Mil- linnen Kilometer, Die Der Lichtstrahl in 42 Minuten zurücklegt. Eine Stunde nach Jupiter kommt im Osten auch Der Saturn herauf, der sich im Stern- bild der Fische bewegt.
Der abendliche Fixsternhimmel zeigt schon Das sommerliche Bild. Ein geübter Beobachter wird zwar an Den ersten Abenden Des Mostctts bei klarer Luft in Der Abenddämmerung noch Den Sinus flimmern sehen. Im übrigen aber finden mir gegen 22 Uhr von den Winterstembildern nur noch Bro- kyon im Kleinen Hund und die Zwillinge Kastor und Pollur. Rechts davon sehen wir die hellgelbe Kapella im Fuhrmann. In Dem Maße, wie sich Kapella Dem nordwestlichen Horizont nähert steigt im Osten die herrliche blauweiß' strahlende Weg a in Der Leier empor. Wega ist Der hellste Festem Des Sommerhimmels. 26 Jahre muß Das Licht Der Wega wandern, bis es Die Erde erreicht. Nach unseren gegenwärtigen Kenntnissen von Der Entwicklung der Sterne befirrDet sich Wega in einem früheren Stadium wie die Sonne, aber in demselben wie Sirius. Spektrum, Farbe und Oberflächen- tempercstur beider Sterne sind nahezu die gleichen, nämlich die eines in hellster Weißglut strahlenden Wasserstoffsterns. Wega ist doppett so groß wie die Sonne und sendet 51 mal soviel Licht aus. Die Temperatur ihrer strahlenden Oberfläche betragt 11 600 Grad, die der Sonne nur 5900 Grad.
Hoch am Südhimmel finden wir den tief gelb en Arktus im Bootes, ein Riesenstern von 20fachem
Bor Der Stadtkirche werden Die jetzigen Ecken beiderseits des Haupteingangs mit Grünpflanzung versehen und damtt auf Die gleiche Hohe Der Eingangsstufen gebracht. Ferner ist auf dem Kirchen- platz vom „Einhorn" her als Verkehrsinsel eine Verlängerung Des verbreiterten Bürgersteiges in Richtung nach Der Ecke Des Hauses Loos vorgesehen vor Dem Der Bürgersteig in Richtung Kirchenplatz ebenfalls verbrettert werden wird.
Auf dem Lindenplatz wird gleichfalls eine längere und Drei Meter breite Verkehrsinsel erstehen, Deren Achse im Gegensatz zu Der jetzigen Vekehrsirflel, entsprechend dem neugestalteten Lstraßenzug, etwas anders gelegt werden wird. .
Die Gleist Der Straßenbahn werden m ihrer Lage ebenfalls eine Aenderung erfahren.
Das gesamte Strahenbild wird so umgestaltet werden, daß es bei erheblich größeren räumlichen Ausmaßen in der Breite in gerader Lime zu Der Ecke Walltor führen wird und dadurch die Möglich- kett einer durchaus flüssigen und sicheren Verkehrs- abwicklung bietet.
Heute abend Wiederholung des Lustspielerfolges „Ein Glas Wasser" nach Scribe von Otto Stockhausen. Spielleitung Hans Geißler, Buhnenbttd Karl Löffler. Die Intendanz macht noch einmal Darauf aufmerksam, daß diese Vorstellung Die 29. Vorstellung Der Dienstag-Miete ist! Anfang 20, Ende 22 Uhr.
♦ Gießen, 5. Mai. Auf Dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Deutsche feine Molkereibutter,kg 1,57 Mark, feine Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis L60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf-, Käst, das $er Aald jff &ie Lunge der Städte — eine
Stück 5 bis 10, Eier, Deutsche, vollfrisch. Klaffe S 13, riesigen Ausmaßes, nehmen doch die Wal- Klaffe A 12^, Klaffe B 12, Klasse C WAjttafieD L n ungefähr ein Viertel der gesamten Bodenlos, Wirsing, kg 15 bis 18 (gelb), 20 bis 22 c^che unseres Vaterlandes ein. Er ist aber nicht
(grün), Weißkraut 14 bis 15, Rotkraut 18, gelbe nur Erholungsstätte für Millionen stadtmuder
Ruben und Karotten 12 bis 15, rote Rüben 10 bis Volksgenossen, Me aus der Unrast chres Alltags- 12 Spinat 10 bis 15, Römischkohl 15, Spargel 50 Pf ^bens in die Stille und den Frieden der Natur
bis 1 Mark, Unterkohlrabi 8 Pf., Feldsalat, flüchten, der deutsche Wald ist zugleich auch eines
Tomaten, % kg 40 bis 45, Zwiebeln 20 bis 22, wertvollsten Volksgüter, das mit schätzungs- ' Meerrettich 40 bis 50, Schwarzwurzeln 20 bis 35, 19 Milliarden Mark ein Achtel des gesamten
Rhabarber 18 bis 20, Kartoffeln, alte, kg 5 Pf. deutschen Volksoermögens Darstellt.
5 k<7 44 Pf., 50 kg 3<30 bis 3,90 Mark, neue, % kg xQUfelIb und aber tausend deutsche Männer und 20 %f-, Aepsel 15 bis 40, amerikanische Aepfel 60, Frauen finden in der Forstwirtschaft als Förster, Hähne 1 bis 1,10 Mark. Suppenhühner 1,05 Mark, Holzfäller und in den Kulturen ihr tägliches Brot. Blumenkohl, das Stück 30 bis 50 Pf., Salat 10 bis u^ber cinc halbe Milliarde Mark an Lohn und 30, Salatgurken 50 bis 70, Oberkohlrabi 20 bis 25, Gehältern werden für Arbeit in Der Forstwirtschaft Lauch 5 bis 12, Sellerie 10 bis 30, Rettich 10 bis 20, alljährlich ausgezahlt. Darüber hinaus spendet der das Bündel 30, Radieschen, das Bündel 10 bis ^z^d Unzähligen einen zusätzlichen Verdienst, in- 15 Pf. dem er ihnen freigebig seine Schätze an Beeren,
* Pilzen und Leseholz überläßt. Zu diesen Tausenden-
** Arbeitsjubiläum. Zur Feier des 40- üon Volksgenossen, die ihr tägliches Brot unmittel- jährigsn Arbeitsjubiläums des Arbeitskameraden bar au5 foem Walde selber beziehen, gesellt sich die Wilhelm Seng bei der Firma Inder thal Der- ÜOn 3U Jahr wachsende Schar der Arbeiter sammelte sich am gestrigen Mittwoch die Betriebs- und Angestellten, Die bei der Verarbeitung Des gefolgschaft mit ihrem Betriebsführer an Der Spitze RMtofses Holz chren Lebensunterhatt gefunden um Den Jubilar. Herr Jnderthal ehrte Dabei1 - - — *- “ -----
den Jubilar mit herzlichen Worten Der Anerkennung für feine langjährige treue Mitarbeit, wünschte ihm weiteres Wirken in voller Frische und überreichte ihm als äußeres Zeichen der Anerkennung ein Jubiläumsgeschenk. Die ArbeitskameraDen brachten Dem Jubilar gleichfalls ihre Ehrung dar. An- schließend blieb man noch bei einer schlichten.
streift.
Amtsgericht Gießen.
Der B. P. fuhr mit seinem Kleinkraftrad den Riegelpfad in Richtung Aulweg und stieß an der Edelstraße mit einem Personenkraftwagen zusammen. Schul!) an Dem Unfall' roar P., Der, obwohl es sich bei Dem RiegelpfaD und Der Ebelstraße um zwei gleichwertige Straßen handelt, das- Vorfahrtsrecht Des von rechts kommenDen Personenkraftwagens nicht beachtete. Er erhiett deshalb einen Strafbefehl über 20 RM, gegen den er Einspruch einlegte. Auch die Hauptverhandlung vor Dem Amtsgericht Gießen ergab, daß Der Angeklagte sich nicht so verhalten hatte, daß er keinen anderen schädigte, oder mehr als nach den Umständen unmittelbar erforderlich behinderte oder beläftigtc. Es blieb daher bei Der im Strafbefehl ausgesprochenen Geldstrafe von 20 RM.
Iahpraddieb kommt ins Znckthans.
LPD. Hanau, 4. Mai. Kürzlich versuchte in Ojfenbach ein Mann ein Fahrrad zu verkaufen, Das er zuvor in Hanau gestohlen hatte. Es handette sich um Den mehrfach vorbestraften, zuletzt wegen Diebstahls im Rückfall mtt zwei Jahren Gefängnis bedachten 37 Jahre alten Friedrich Kalbfleisch aus Gambach bei Gießen. Das Schöffengericht in Hanau verurtellte den Fahrrad- dieb zu zwei Jahren Zuchthaus und Drei Jahren Ehrverlust.
Tödlicher Sturz vom Fuhrwerk.
LPD. Marburg, 4. Mai. Der 56 Jahre alte Bauer Wilhelm Hahn aus Niederwalgern, der sich mtt feinem Fuhrwerk von Marburg auf dem Heimweg befand, verunglückte dadurch, daß die Pferde vor einem Auto scheuten und durchgingen. Hahn fiel so unglücklich vom Wagen, daß er mit einem schweren Sch ä b e I « bruch und inneren Verletzungen in die Chirurgische Klinik in Marburg eingeliesert werden mußte. Hier erlag er bald darauf seinen schweren Verletzungen. Drei weitere Insassen des Wagens kamen glücklicherweise mtt Dem Schrecken davon.
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Gießen, Settersweg 60, erhättttch. 3075D , durch eine vernünftige Aussprache
ÄAtiHWirtmmlntm Unruhe, Streit und Haß aus der Welt zu schassen!
HaUp'.VersaMMlUNtt oes öon ^eser Erkenntnis ausgehend hat die Partei
Der Voaelsberger YSH-ir-Tlub (S.fi.E.) häll seine die N S. - B - r a t u n g s ft e I (e n in fajt aUen 57 fiauvtversammlung am 11. und 12. Ium in Bad größeren Ortsgruppen unseres ^aues geschasfen Die Mbel a^ Fü? den Samstag. ILSuni, ist nach fln der verhältnismäßig -nrzen Ze.t chrrs «sts einer Beiratssitzung am Nachmittag ein Begru- schon, eine umfangreiche und segenspendende Arbett ßungsabend im Kurhaussaal vorgesehen. Arn Sonn- geleistet hab^i.
tag, 12. Juni, findet vormittags'die Hauptversamm- Die Ns.-Beratun^sstelle hat nichts zu tun n -t Jung im Kurhaussaal statt. Anschließend folgt eine einem junstochen Büro, Das uon Besichtiaung der Sehenswürdigkeiten der Stadt, geleitet wird und das die vorgebrachten
Bereits im April hat sich Venus, unser ^Nachbarplanet, aus dem Strahlungsbereich Der Sonne entfernt und ist wieder am Westhimmel als Abend st ern sichtbar geword'en. Im Mai und während der folgenden Sommermonate strahlt Venus mit allmählich immer Heller werdendem Licht und geht zwei Stunden nach der Sfonne unter. Jyr machtvoller, magischer Glanz, der von keinem anderen Stern auch nur annähernd erreicht wird, hat es den Dichtern aller Zetten angetan. Homer -----,------- ~ t _•
und Richard Wagner preisen den Abendstern als Juptter so deutlich in Encheinung tretew Der tta- schönsten und lieblichsten aller Sterne. lienische Astronom SchiaparM nahm daher m Den
Venus ist der einzige Stern, dessen Licht einen ( neunziger Jahren an, daß Venus ?er Sonne stets deutlich erkennbaren Schatten wirft. Im Mai über- j dieselbe Seite zukehre. Dem widerlpricht aber Die trifft Venus selbst die hellfunkelnde Kapella 25mal s ziemlich gleichmäßige Wärmeverteilung die die an Lichtfülle. Kein großer Planet kommt ber drDe । neueren Temperaturmessungen ergeben haben. Ver- so nahe wie Venus. Trotzdem wissen wir nur sehr; mutlich ist Die Achse des Planeten stark gegen Die wenig von der Beschaffenhett dieses nächsten Nach-, Bahnebene geneigt und beträgt die Rotattonsdauer barn der Erde, da der Planet von einer undurch-1 einige Tage.
dringlichen Wolkenhülle umgeben ist. Richten wir | Anfang Mai können wir in unmittelbarer Jiabe das Fernrohr auf Die Venus, sehen wir niemals 1 Der Venus Den vierzigmal lichtjchwächeren Mars
der neuzeillichen Küchenführung in Einklang zu bringen. Immer, ob man neue oder alte Gerichte erproben mag, wird man feststellen, daß der gute Salzhering geradezu ein Tausendsassa und Ver-1 $ ^^en Donnerstagfrüh wurde im Rahmen wabif«^ ' mit d°r Umg-st°l-ung tcn aufzuweisen hat. G.E.D. des Kirchenplatzes und des Linden-
Platzes begonnen. Wegen dieser Arbeiten hat xsortwnsen. kie Palizeidirektton die erforderliche Str aßen-
Tageskalender für Donnerstag. f p e r r u n g angeordnet. Danach sind die Wall-
Stadtthvater: 20 bis 22.30 Uhr: Ein Glas Was- Kratze von der Zozelsgasse bis zum Lindenplatz fet- Tsi8nsta8>®liete) - <_^m-P<rl°st s ber L^enpl°tz und der Kirch-npl-tz bis zum
h-t° -b b^noruussiMich zmu
Qberhessrscher Kunstoerein: 17 bis 18 Uhr: Aus- Z 0. Iuni für den gesamten Fahrverkchr gesperrt, stellung im Turmhaus am Brand. Die Untleiiung des Verkehrs erfolgt einersetts durch
Stadtlheater Gießen. |^te Dammsttaße und anderseits durch Die Sonnen-
sttaße über Den Kanzleiberg und Den BrandMtz.
Heute früh wurde an Der Ecke Kirchenplatz/Kirch- straße mtt dem Aufbruch Des Pflasters begonnen, während am Lindenplatz noch die ätzten vorbereitenden Arbeiten tm Gange waren. Die Umgeltab iungsarbeiten schen an Den Häuserfronten auf beiden >Plätzen eine Verbreiterung Der Bürgerster g e vor.


