Ausgabe 
4.2.1938
 
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Wirtschaft

S.jl-tfport

am

Bereits um 14.10 Uhr traf der erste Teilnehmer

zen Zugen über die Wandlungen in der Lehrtech- Vogtland herrschte Regenwetter vor, oasur prangte nik der Leibesübungen und kennzeichnete gleich- das Erzgebirge in schönster Söinterpradjt. Lei Äon« zeitig die gegenwärtige Tendenz zu natürlichen trollschluß um 20 Uhr waren 302 Teilnehmer in Al- Methoden. Sodann folgte eine Filmvorführung, die tenberg eingetroffen. Rur Zehn blieben auf Der in umfassender Weise und in außerordentlich in-, Strecke. Der Donnerstag war Ruhetag.

unb

Berlin Frankfurt a M

Deonenmarfl

2.Februar

0,723

5,694

62,35

48,95

11,27

63,94

57,41

14.49

8,711

2,477

0,725 5,706

62,47

49,05 11,29

64,06

57,53

14,51

8,729

£,481

im

100

Für schen Bau.

Am gestrigen. Mittwochabend traten das Institut für Leibesübungen unserer Universität und der Ski- klub wieder einmal gemeinschaftlich mit einen1! Film­vortragsabend an die Öffentlichkeit. Viele Freunde des Skilaufs fanden sich in der Reuen Aula der Universität ein. Dr. König, der Leiter des In­stituts für Leibesübungen, sprach einleitend in kur-

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe her zuletzt oefchlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o H.. Lombardzinsfuß 5 o. H.

die Brandenburger Gefolgschaft sind inzwi- 336 Wohnungen fertiggestellt und 114 Es besteht hier ein weiterer Bedarf von

struktioen Bildern den Weg schilderte, den ein Ski­läufer hinter sich zu bringen hat, wenn er eines Tages zu einer Meisterschaft in dieser schönen Kunst der Leibesübungen gelangen will. Durch das im laufenden Film zum Stehen gebrachte Bild, ließen sich die Körperhaltungen in allen Phasen des Laufes und in jeder Hebung genau studieren. Ein zweiter Bildstreifen brachte Ausschnitte von den Deutschen und den Heeres-Skimeisterschasten des Vorjahres in Altenberg im Erzgebirge. Dieser Film zeigte anschaulich die Grenzen des möglichen sportlichen Einsatzes im Skilauf. Ein dritter Film führte die Besucher des Abends in das Ort- lergebiet und in die Dolomiten und machte sie zu Zeugen einer kühnen Kletterfahrt. Die immer wie­der glückliche Verbindung von schöner Landschaft und sportlicher Bewegung im Filmbild machte den Besuchern den Abend zu einer Freude..

Aston Villa kommt nach Deutschland.

Das Fachamt Fußball hat als Trainingspartner für den Nachwuchs der Nationalmannschaft eine englische Berufsspielerelf verpflichtet, und zwar Aston Villa Birmingham, die augenblicklich an der Spitze der 2. Liga steht. Die Engländer tragen chr erstes von drei Spielen am 15. Mai in Berlin aus.

Krastfahrzeug-W.nter Prüfung: 302 Fahrer im Ziel.

begeisternder Wintersport der Hitler-Jugend

Garmisch-Partenkirchen im Zeichen des Nachwuchses.

in Altenberg ein, ein Motorradfahrer, der in Nürn­berg gestartet war. Dann folgten die übrigen Teil- nehmer Schlag auf Schlag, Durchweg trafen die Fahrer unterwegs gute Straßenverhältmsse an. 3m Vogtland herrschte Regenwetter vor, dafür prangte

durch seinen ersten Platz über 1500 Meter wurde damit ebenfalls Dreikampfsieger.

31 Iungmädel beim Eiskunstlauf.

Mein-Mainische Börse.

IMllagsbörse: Nachgebend.

Frankfurt a. M., 3. Febr. Die Zurückhaltung an der Börse war heute noch ausgeprägter. Der Auftragseingang hift sich wieder in sehr engen Grenzen, insbesondere das Kaufinteresse ist zur Zeit nur sehr klein. Infolgedessen gewinnen die lausend erfolgenden Abgaben aus nichtarischen Kreisen mehr Einfluß auf die Kursgestaltung. Sie bewirkten am Aktienmarkt infolge der nur geringen Auf- nahmebereitschäst ein Nachgeben der Kurse von durchschnittlich 0,50 bis 1 v. S). Vorübergehend stellten sich bei ebenfalls nur kleinsten Umsätzen bei einigen Papieren geringfügige (Erholungen ein, die aber nur von kurzer Dauer waren, weil die Ge­schäftslosigkeit stark drückte. Der Montanmarkt schien durch die Buderus-Angelegenheit weiter ver­stimmt, Rheinstahl ermäßigten sich um 2 v. H. auf

Geld

0,723 5,694 62,35 48,95 11,27 63,94 57,38 14,49 8,711

2,478

Invalidenversicherung, wenn nur freier Unterhall gewahrt wird.

Schöffengericht Gießen.

au5 DMngen hatte sich vor dem Schöffengericht, welches zu diesem Zweck in Lau- oach tagte, wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten. Der Angeklagte fuhr am 19. August 1937 mit seinem Personenkraftwagen vor dem Gasthaus Jägerhaus" bei Schotten nachts nach Haufe. Er hatte zwei Begleiter bei sich, fhit denen er feit Nachmittag sich in dem Lokal aufgehalten hatte. Allerdings wurde festgestellt, daß der An­geklagte selbst fast keinen Alkohol zu sich genom­men hatte. In der letzten Linkskurve vor Laubach verlor der Angeklagte die Herrschaft über seinen Wagen, er kam von der Straße ab, riß zwei Chausseesteine und eine Telegraphenstange ab und stürzte schließlich um. Er selbst kam mit dem Schrecken davon, während seine beiden Mitfahrer teilweise erhebliche Verletzungen davontrugen. >

In der Hauptverhandlung gab der Angeklagte an, er habe keine allzu große Geschwindigkeit ge­fahren, sondern der Unfall sei allein darauf zu­rückzuführen, daß chm der linke Dorderreifen ge­platzt sei. Auf Grund eines eingehenden Sachver­ständigengutachtens konnte jedoch festgestellt wer­den, daß der Reifen erst durch den Anprall an die Chausseesteine geplatzt war, daher dies auch nicht Ursache des Unfalls gewesen sein konnte. Da das Unglück allein auf seine übermäßige Geschwindig­keit zurückzuführen war, kam das Gericht zur Be­jahung der Schuldfrage, billigte ihm jedoch mit Rücksicht auf seine bisherige Unbescholtenheit mil- beruhe Umstände zu und erkannte auf eine Selb« 'strafe von 100 Mark.

Brief 0.725 5,706 62,47 49,05 11,29 64,06 57,50 14,51 8,729

2,482

Zu einem Eisfest hohen sportlichen Wertes ge- stattete sich das Kunstlaus-Programm der Jungma­del im Olympischen Kunsteisstadion zu Garmisch- Partenkirchen. 31 Jungmädel zeigten ihre Kur. Da wurde mit einer Begeisterung gelaufen und so aus- gezeichnete Leistungen gezeigt, daß es uns um unseren Nachwuchs nicht bange zu sein braucht. Am erfolgreichsten machte sich dabei die Schule des schwedischen Weltmeister Ullr.ch Graf ström be­merkbar. Zwei seiner Schülerinnen, Inge Je ll und Gabi Koch belegten den ersten Platz. Die Be­geisterung der 2000 Zuschauer kannte keine Gren­zen, als ein luftiger Glockenwirbel em Gruppen, lauf und ein Paarlaufen der 13jährigen Dusold - Hoferer (Franken) gezeigt wurde.

^unbfunfprogramm

Samstag, 5. Februar.

6 Uhr: Morgenspruch. Gymnastik 6.30: Fruhkon- zert 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik 8.30: Gau­nachrichten. 10: Schulfunk: Preußen siegt über den Erzbischof. Eine Hörfolge um die Vertreibung der Salzburger. 10.30: Froher Klang zur Werkpause. 11 40- Deutsche Scholle: Haltet den Boden gesund. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittags- konzert 14' Nachrichten. 14.10: Schallplatt.en-Pre- miere 15 Das Allerneueste! Fischige am Main. Eine Hörfolge von Deutschlands altefter ^(^3111^. 15 30" (Eröffnung der Deutschen und Wehrmachts-Ski- SLffn f n 6 OTit Musik, da wollen wir luftig ^ Ä-i's7°h Stunden 18: Deutsch- und Wehr. ® i e n® Vasmufif Wunschkonzert zugunsten de? sm Ann Ausführung: Regimentsmusik des via unter Leitung von Musikmeister Wohl-

fnhVÄ Jetzt geh'n mir los. Eine Attacke mit

22.15: Deutsche unb Wchrmncht--SkIm°ist°r,ch°ft-n 1938. gunt- bericht- oom l.Tog: Abfahrtslauf. 22.30. Tanzen.

143 bis 142, Mannesmann auf 115,25 bis 115 (115,50), und Verein. Stahl auf 113 (113,50). Don chemischen Werten gingen Farbenindustrie auf 160,75 (161,65) zurück und schwankten sväter zwi­schen 160,75 bis 161,25. Scheideanstalt mit 253 und Rütgerswerke mit 153 blieben behauptet. Am Elek- tromarkt bröckelten Licht & Kraft auf 144 (144,50) und Gesfürel auf 148 (148,75) ab. Motorenwerte blieben widerstandsfähig, Daimler 143, BMW- 152, Adlerwerke 118,75. Bankaktien lagen uneinheitlich, Reichsbank 211,25 (211,50), Braubank 133,75 (133,50). Für Buuaktien verblieb etwas Nach­frage, Holzmann 161 (160,50), dagegen nannte man Jul. Berger aber etwa 1,25 v. H. niedriger mit 154.

Im Verlaufe kam das Geschäft fast völlig zum Erliegen. Die Kurse bröckelten zumeist leicht ab, in den Notierungen kam dies aber mangels Um­sätze kaum zum Ausdruck. Berger Tiefbau notier­ten schließlich mit 154 bis 153,50 (155,13). Auch die erst später festgestellten Kurse lagen bis 1 v. H. schwächer, darüber hinaus gingen Deutsche Erdöl auf 142,50 (143,75), ferner Moenus Maschinen 1 v. H. auf 132 und Akkumulatoren nach Pause auf 224,50 (226) zurück.

Der Freioerkehr war still. Kleines Geschäft hatten Dingler bei uno. 86,50, Elsäss. Badische Wolle bei 85,50 (86) und Katz & Klumpp mit 109 (110). Ufa stellten sich auf 70 nach anfangs 69,65 (69,75). Tagesgeld 0,25 v. H. leichter mit 2,50 v. H.

ttbenbbörfe still.

Die Abendbörse war nahezu geschäftslos. Es fehlte neben Aufträgen an geeigneten Anregungen. Die Zurückhaltung dauerte unvermindert fort. Am Aktienmarkt lagen die Kurse zumeist weiter leicht rückläufig, doch lauteten die meisten Notierun­gen nominell. Auf ermäßigter Basis bestand ver­schiedentlich kleine Nachfrage. In Anpassung an Berlin verloren Schuckert 1,50 v. H. auf 177. Um 1 o. H. niedriger notierten Bemberg mit 140 und - MAN. mit 129, Gesfürel gingen auf 147,25 (148) zurück. Von Montanwerten ließen Buderus auf 123 (123,50) Mannesmann auf 114,75 (115), Hoesch auf 114,50 (115) und Verein. Stahl auf 112,75 (113) nach. Knapp behauptet waren ferner IG. Farben mit 160,50 (160,75), Conti Gummi mit 194,25 (194,75), Demag mit 147,75 (148) und Feinmechanik Ietter mit 104,75 (105), während BMW. mit 152, Adlerwerke mit 118,75, Moenus mit 132, VDM. mit 174, Hapag mit 81, Scheideanstalt mit 253, Elektr. Lieferungen mit 129,50 und Holzmann mit 161 unveränderte Haltung zeigten, ebenso kamen Großbankaktien wie mittags zum Kurs. Der Ren­te n m a r f t lag ruhig. 6 o. H. IG. Farben blieben mit 130,25 unverändert, 6 o. H. Großkrast Mann­heim RM.-Anleihe blieben unvermindert gesucht. Kommunal-Umschulduna lagen mit 95,25 behauptet, 4prozentige Rentenbank-Ablösung nannte man mit 94,25 (94,15) etwas höher.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 3. Febr. Auftrieb: Groß­vieh 768 (gegen 977 am 27. Jan.), darunter 203 (249) Ochsen, 99 (82) Bullen, 345 (475) Kühe, 121 (171) Färsen. Kälber 563 (390), Hämmel und Schafe 73 (93), Schweine 388 (450). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 43 bis 45 (43 bis 45), b) 39 bis 41 (40 bis 41), c) 36 (36). Bullen a) 41 bis 43 (41 bis 43), b) 35 bis 39 (36 bis 39), c) 34 (). Kühe a) 41 bis 43

(40 bis 43), b) 36 bis 39 (35 bis 39), c) 28 bis 33

(26 bis 33), d) 18 bis 25 (15 bis 25). Färsen a) 43

bis 44 (41 bis 44), b) 39 bis 40 (40), c) 33 bis 35

(35). Kälber a) 60 bis 65 (60 bis 65), b) 53 bis 59

(54 bis 59), c) 43 bis 50 (45 bis 50), d) 30 bis 40

(33 bis 40). Hämmel b2) (46), c) 41 bis 45 (40

bis 45). Schafe a) 40 bis 42 (38 bis 40). Schweine

a) 56,50 (56,50), bl) 55,50 (55,50), b2) 54,50 (54,50), c) 52,50 (52,50), d) 49,50 (49,50). Sauen gl) 53,50 (53,50). Marktverkauf: Rinder und Schweine zuge­teilt. Kälber mittelmäßig, Schafe langsam.

Berlin Gruppensieger im Eishockey.

- Bei den Eishockeykämpfen der HI. war in der Gruppe A ein Entscheidungsspiel zur Ermittlung des Gruppensiegers zwischen den Gebiets-Mann­schaften von Berlin und Westfalen notwendig ge­worden. Die körverlich stärkere Berliner Mannschaft schlug die Westfalen sicher mit 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) und sicherte sich damit den Gruppensieg mit 6:0 Punkten. Die vier Gruppensieger sind nun: Berlin, Bayr. Ostmark, Hochland und Ostlond.

Prächtiger Abfahrtslauf.

Hell leuchtete vom klarblauen Himmel die Win­tersonne in das Werdenfelser Land, auf dessen Höhen einige Grad Kälte herrschten. Damit waren am Donnerstag geradezu ideale Bedingungen für den Abfahrtslauf der HI. und des BDM. gegeben, denn der Frost hatte den Schnee sehr schnell ge- macht. Mit prächtigen Leistungen wartete unser Nachwuchs auf. Ueberraschend kam der Vormarsch der Schlesier, Sachsen und Schwarzwälder, die zu- lammen mit den Hochländern in der gleichen Klasse starteten und ausgezeichnet abschmUen. Sieger wurde Ernst Lang (Gebiet Hochland) m 5:28 Mi­nuten Die Hitlerjungen beider Klassen gingen über ein Tellstück der Kreuzeck-Standardstrecke, die übri­gen Klassen benutzten die sogenannte Damenabsahrt.

Abfahrtslauf für die Flachlandgebieke.

Die Wintersportkämpfe der HI. in Garmisch- Partenkirchen brachten am Donnerstag auch hie Abfahrtsläufe her HI., des DJ. und des BDM. aus den Flachlandgebieten. Als Strecke war die Haus- berg-Abfahrt gewählt worden. Die Läufer und Läuferinnen aus Pommern, Berlin, Ostpreußen usw. gingen mit nicht weniger Schneid an ihre Ausgabe heran als ihre geübteren Kameraden aus dem Hoch- und Mittelgebirge.

Entscheidungen im Eisschnellauf.

Im Olympia-Eisstadion wurde der Dreikampf der Eisschnelläufer beider Klassen abgeschlossen. Im 3000-Meter-Lauf der Aelteren wurde der führende M o l t e r nur Vierter, aber in der Gesamtwertung war sein Vorsprung groß genug, um ihn dennoch zum Sieger des Dreikampfes werden zu lassen. Der Westfale Köhler behauptete sich in der Klasse 2

Eröffnung eines Kneipp-Kurbades begehen. Zu dieser Yeter wird heute eingeladen.

** "§0 Jahre und doch jung." Man berichtet uns: Der Gießener Naturhellverein hatte für diesen Vortrag als Rednerin die Gymnastik- Werin Ma Mar aus Baden-Baden gewonnen Im gut besetzten Saale des Kathol. Dereinshauses erklärte sie, daß sie weder Geheimmittel verraten, noch anpreisen könne, da Zauberei nicht helfe. Wohl aber wäre es möglich, durch naturnahe, die Le- bensgesetze beachtende Lebensweise dahin zu ge­langen, an dem Zeitpunkt, an dem man früher be­reits als alt gelten mußte, noch jung und lebens- frisch -u sein, ja durch Abkehr von Irrwegen in der Lebensführung in dem kritischen Alter tmeber jung zu werden. Doch müsse der, desien Ziel es ist, ung zu bleiben oder zu werden, täglich sich üben und eine wohlüberlegte Lebensweise einhalten. Manche Bequemlichkeit müsse geopfert werden, denn ohne Arbeit fein Erfolg. Auf Einzelheiten eingehend zeigte die Vortragende Wege, die teils auf dem Ge­biete der Ernährung, teils auf dem der Gesund­heitspflege lagen. Man sei mäßig im Essen und Trinken und meide Genußgifte, sorge für gesunden Schlaf, pflege feinen Körper. In einem besonderen Teil des Vortrages ging Frau Mar auf ihr fpe- zielles Gebiet, die Gymnastik, ein. Sie zeigte das Tiefatmen, und fleißig atmeten die Zuhörer mit. Dann zeigte sie mancherlei Hebungen, die dem Altern vorbeugen. Zum Schluß führte die Rednerin einige musikalisch umrahmte Bewegungsstudien v'or, die mit lebhaftem Beifall aufgenommen wurden.

Briefkasten der Redaktion.

Haustochter. Ihre Anfrage ist zu verneinen, da kein Barlohn gezahlt wird. Nach § 1227 RVO. ist eine Be­schäftigung auch dann noch versicherungsfrei in der

Opel AG ,Mffelecheim,imIahre 1937

Fwd. Anläßlich des Betriebsappells aller Opel- Werksangehörigen gab her Betriebsführer Dr. Fleischer einen Rückblick über has Jahr 1937 unh einen Ausblick auf 1938 her Entwicklung bei her Aham Opel A G., Rüsselsheim.

In Rüsselsheim und im neuen Werk Branden­burg waren über 23 000 Volksgenossen beschäftigt, hie in 44 Millionen Lohnstunoen 130 000 Fahr- zeuge bauten (in 1932 = 6000 Mann in runh 7»/2 Millionen Lohnstunhen knapp 21000 Wagen.) Gegenüber 1936 erhöhte sich hie Gefolgschaft in Rüsselsheim um 2369, in Brandenburg um 636 Werksangehörige. Die Beschäftigung war 1937 ziem­lich gleichmäßig, her Automobilberufszweig habe seit hem Umschwung immer mehr hen Charakter des zeitbedingten Geschäfts verloren. Dies drückt sich auch in der Stundenarbeitszeit aus. So wur­den 2268 gegenüber 2119 Stunden im Durchschnitt des Jahres 1936 und 1506 gegenüber 1932 gear­beitet. Der Lohnsatz erhöhte sich auf 1,11 Mark (1,11 Mark) gegenüber 1,07 Mark in 1932. Die unmittelbare Auswirkung war die erhöhte Spar­kraft her Belegschaft.

Der Werksausbau würbe, 1937 fortgesetzt. Neu in Betrieb genommen ist hie Schmiede, her Gesenkbau unb bas neue Kraftwerk in Rüsselsheim. Für Branhenburg ist u. a. 1938 ein neues Pretzwerk vor­gesehen. Die Opel AG. erzeugte 1937 130 000 Wa­gen, davon 113 000 in Rüsselsheim und 17 300 in Brandenburg, also 5,9 bzw. 21,6 v. H. mehr als im Jahre zuvor. Der Jnlandsverkauf ging um 9 d. H. infolge der Kontingentierung von Stahl unh Eisen zurück, her Export hat sich dagegen mehr als verboppelt unh ermöglichte dadurch dem Werk die volle Beschäftigung und die Gummi-Selbstversor­gung. Dies wird auch für das Jahr 1938 ange­strebt. Neu ausgenommen wurde die Herstellung von Motoraggregaten für Kühlschränke der Kon­zernfirma Frigidaire in Berlin. Die Aussichten für den 1938er Jnlandsmarkt wurden dahingehend ge- kennzeichnet, daß stückzahlmäßig kaum eine Erhö­hung des 1937er Absatzes eintreten werde, die Aus­dehnung des Auslandsmarktes soll weiterhin ange- strebt werden.

Schließlich wurde das neue Herstellungsprogramm von Opel, ebenso auch das große Siedlungswerk des Unternehmens für Gefolgschaftswohnungen und -Heime dargelegt. Bis Ende 1937 waren 220 Sied- lerstellen bezogen, 36 im Rohbau fertig und 54 angefangen. Der Vollendung gehen in diesem Jahre die restlichen 110 Stellen entgegen. Ein zweiter Ab­schnitt sieht für 1938 eine neue Siedlung zwischen 4 bis 500 Stellen vor. Schließlich hat die eigene Opel-Wohnungsbaugesettschaft ihre Tätigkeit mit einem Baublock von 66 Wohnungen ausgenommen.

Boxkampf GchmelingFoord im Film.

Aufführung im Gloria-Palast.

Im Beiprogramm des Gloria-Palastes wird von heute ab her Film gezeigt, her vom Boxkampf SchmelingFoord am vergangenen Sonntag aus­genommen würbe. Der Film wirb sicherlich von allen Freunden dieses männlichsten Kampftportes sehr begrüßt werden, um so mehr, als er bereits jo kurz nach dem Wettkampf erscheint. Am kom­menden Sonntagvormittag wird her Film auch in einer Sondervorstellung gezeigt.

Sport der Studenten.

Fußball und Handball:

Universität Gießen hfL. Darmsiadl.

Am morgigen Samstag treffen sick auf dem hie­sigen Universitätssportplatz die Handball- unb Fuß­ballmannschaften der Hochschule für Lehrerbildung Darmstadt und. der Universität Gießen zu Freund­schaftsspielen. Der Handballelf unserer Stu­denten bient das Spiel vor allem als Training für das am Mittwoch ftattfinbenhe Entscheidungsspiel irm die Gaumeisterscyaft des Gaues Südwest gegen die Universität Frankfurt. Frankfurt qualifizierte sich für dieses Spiel durch einen 5.1-Sieg über die Technische Hochschule Darmstadt. Es spielen für Gießen: Mayer, Bork, Krausch, Sturm, Grünig, Ringk, Götzell, Rittershausen, Hüfner, Weyer, Seipp. Im Fußball dürfte es zu einem klaren Sieg für die Gießener Studenten kommen, wenn auch die Aufttellung Rühlmann, Becker, Delemann, Weyer, Pontani, Jüngst, Folger, Lenz, Hanfland, Jäger, Henkelmann nicht die stärkste ist.

Vom SkisLngling zum Meister".

In Altenberg, dem Ziel des ersten Tages der Kraftfahrzeug-Winterprüfung 1938, herrschte Mittwochabend reger Betrieb. 2000 NSKK.-Männer sorgten für mustergültige Absperrung, wie über­haupt die Organisation der großen Langstrecken- fahrt vorbildlich war. Männer vom Arbeitsdienst schafften den Schnee von den Straßen, ja sogar Schneepflüge, waren eingesetzt, um Schneeverwehung auf den Zufahrtsstraßen zu beseitigen.

3oDan......

yudoilatotea Oslo .....

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L'liabon.... Studbolm ..

Schweiz.... Spanien.... Drag.......

Budapest... Neuyork....

3. Februar

im dir>ifi ciung Gelb I Brief

Buenos tüttee . Brüssel.......

Rio be Janeiro Solen........

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Frankfurt a. M.

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Schluß!. Abend- börse

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Schluß­kurs

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D.tiui»

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32.

5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 i% Deutsche Reichsanl. von 1934 44% Deutsche Neichsschatzanwei- sungen von 1935 ...

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sungen von 1935, II. Folge ... Deutsche ReichSlchayanwei^

99,65

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Cement Karlstadt..........

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Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

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121,25

iy.% Franks. Hyp. Gold-Lomm.

95,75

95,5

-

_

114,65

Cbl. 2 3................

99,5

99,5

Mannesmann.............

4!4

115,5

114,75

115,4

5H% Franks. HYV. Liquidation

Manc-ielder Bergbau.......

.. 7

157,5

158

158

102,5

102,4

w

PietallgeleUschast...........

». 6

148,25

147,75

148,75

6V,% Rheinische Hyp. Liauidation

102,25

Lrenstein L Kopvek ........

.. o

109,75

109,5

Golvpse.....................

102,5

102,25

102,25

Rheinische Braunkohle......

. 12

230,5

231,25

230,5

Steuergutschein-Verrechnungskurs

111,4

111,4

111,6

Rheinische Elektro..........

.. 6

129,25

129,13

b

144

127,4

142

127

144,5

127,5

141,4

126,4

135,5/

135,13

135,75

135,65

Rheinisch-DestfLlische Elektro

.. a

LG- kür Verkedrüweien .... 6ft

Rütgerswerke .............

.. 7

153

153

152,4

152

Hamburg-Siivam. Dampfschiff - 0

Hauiburg-Amet'ka Palet......0

1

138,2o

Salzdetfurtd Kali..........

.. 6

170

178,5

170

177

170,25

179,65

170

177

81,5

81

81,4

81,25

Schuckerr L To.............

.. 7

Norddeutscher Lloyd..........0

83

82

82 #5

82,25

Schultheis Payenhofer......

.. 4

95,75

95,75

Deutsche Reiche bahn Borz.-Akt. 7

129,3 123,bd

129,75

129,75

Siemens & Halske.........

.. 9

--

214

212,25

Süddeutsche Zucker.........

. 10

209

209

209

209

Reichkbant................. l?

211,5

211

211,5

210,5

Bereinigte Stahlwerke......

4 /»

113,5

112.75

113.65

112,75

135.75

122

127

114,25

135,75

122

127

114,25

60,75

60,5

111,25

148

29,25

60,9

111,25

148

29,5

60,25

110,9

147,75

29,13

Berliner Handelsgesellschaft . 6%

122

127

114,25

122

127

114,25

Tom merz- und Lrivat-Bank ... 6

Zellstoss Waldhos..........

X 6

149,25

29,3

Deutsche Diskonto............ 6

Dresdner Bank.......... *

Otaoi Minen .............

. 0,6

2. Februar

3. Februar

21U" <1i

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inifl

Geld

Brief

Geld

Bries

0,685

0,689

0,683

0,687

41,97

42,05

41,94

92,02

0,140

0,142

0.140

0,142

47,00

47,10

47,00

47,10

55,38

55,50

55.38

55,50

47,00

47,10

47,00

47,10

12,405

12,435

12,405

12,435

5,485

5.495

5,485

5.493

8,132

8.148

8,112

8,128

138,34

138,62

138,34

138,62

13,09

13,11

13,09

13,11