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ZahreEschau des Verkehrsverems Gießen.

Aus der Stadl Stehen.

ZoyU am Schien, nftrana

Einsam liegt es am Schienevstrang. Es ist nicht sehr gvoß und verbirgt sich noW dazu hinter hohen StauLengewächsen und prächtig gedeihenden Büschen. Gerade wie eine Kostbarkeit, muß man unwillkür­lich denken. Aber es ist keine Kostbarkeit, wie sich beim Näherkommen unzweideutig ergibt. Es ist nur ein Bahnwärterhäuschen und bietet dem Schranken­wärter und seinen Gerätschaften gerade genügend Raum- Nicht mehr und nicht weniger Und doch fügt es sich so malerisch in das ganze Landschafts­bild, daß der für Schönheiten empfängliche Sinn gleich unbeschreiblich gefesselt wird.

Am Eingang zu dem Raum, in dem Fernsprecher und Signalvorrichtungen sichtbar sind, macht sich der Wärter zu schaffen. Er bessert die Stufe em wenig aus die ins Innere führt, ist aber gleich geneigt, einen Augenblick zu plaudern. Ja, der Dienst ist 'nicht schwer, beantwortet er unsere Frage, doch ver­langt er auch allerlei: Pünktlichkeit, Ordnungsliebe, Verantwortlichkeit. Nur unbedingt zuverlässige Leute können in diesem Dienst Verwendung finden, so viel ist sicher. Doch dann kommt der Mann im blauen Rock der Eisenbahner gleich auf seine Lieb­linge zu sprechen: auf die Blumen, die er hier pflegt und auf die Bienen, die in einem Korbe hinter dem Häuschen ihre Heimstatt haben

Ein Staketenzaun umgrenzt das kleine Gärtchen, in dem alle Farben des Sommers jubilieren. Da gedeihen pastellfarbene Malven und zarte weiße Rosen, da wächst der stolze Rittersporn da wiegt die Akelei ihre zierlichen Blüten. Unzählige Blumen entfalten auch ihre Pracht, deren Namen man gar nicht kennt, die aber wie ein Gruß sind aus längst vergangenen Tagen, wo man Großmutters Garten besuchte. Und um die Blumen herum ist ein einziges sonnenseliges Summen und Brummen der Bienen. Das farbenfrohe, lebensdurchpulste Bild des Som­mers zeigt sich hier in seiner ganzen Schönheit und Beschaulichkeit. Aber plötzlich läutet die Signalglocke. Ein Zug meldet sich an, der Schrankenwärter geht auf seinen Posten.

Donnernd rast die Lokomotive heran, dröhnend singen die Räder der Wagen ihren gleichmäßigen Chor. Nur wenige Sekunden, dann ist alles vorbei. Wie ein Spuk, "der weggewischt wurde, und nur aus der Ferne tönt noch -ein ersterbendes Rollen. Die Stille des Sommertages kehrt wieder ein . und mit ihr der romantische Zauber, der dieses Idyll am Schienenstrang so reizvoll macht. .Es gibt viele solcher Bahnwärterhäuschen an dem umfassenden Schienennetz der Deutschen Reichsbahn, aber die meisten von ihnen bieten in gleicher Weise einen erfreulichen Anblick für den Wanderer, der vorüber­geht, und für den Reisenden, der einen fsüchtigen Augenblick aus 'dem Fenster schaut. Daß es aber so ist, zeugt von dem Schönheitssinn und der Liebe zur Natur, mit der die Männer der Reichsbahn ihren verantwortungsvollen Dienst versehen.

Dornotizen

Tageskalender für Samstag.

Gloria-Palast (Seltersweg):Eifersucht". NS.-Marinebund, Marine-Kameradschaft Gießen 1892 e. 23.: 20.30 Uhr Monatsmusterung. Ar- tilleristen-Kameradschaft: 20.30 UhrHessischer Hof" Kameradschaftsabend.

Tageskalender für Sonntag.

Gloria-Palast (Seltersweg):Eifersucht". VHC.: Wanderung.

NSDAv. - Amt für Bolkswohlfahrt.

, Ortsgruppe Giehen-Ofk.

Unsere*Geschäftsräume befinden sich ab 1. Juli im Erdgeschoß des Hauses Kaiserallee 34.

Ortsgruppe Gießen-Mitte.

Betr.: pfundspende des Lebensmittelopferringes.

In der Zeit vom 4. bis 11. Juli sammelt die NS.- Frauenschaft die Pfundspende für Juli. Die Haus­frauen werden gebeten, die Spende bereit zu halten und den Inhalt auf der Umhüllung der Päckchen kenntlich zu machen.

Deutsches Krauenwerk Gietzen-Nori)

Alle Kinder der Kindergruppe Gießen-Norü^tref- sen sich am Montag, 4. Juli, 15 Uhr, am Gericht unter dem Bogen. Keine Turnschuhe mitbringen! Die Helferinnen treten eine Viertelstunde früher an! /gfs.

Der Verkehrsverem Gießen, der sich in den ver­gangenen Jahren in vielerlei Form um die Wer­bung für unsere Stadt verdient gemacht hat, gab in diesen Tagen den Jahresbericht für das Geschäfts­jahr 1937/38 heraus, in dem den Mitgliedern über die geleistete Arbeit Rechenschaft abgelegt wird. Dem Geschäftsbericht, der über den Kreis der Mitglieder hinaus wohl manchen Gießener Einwohner inter- efffieren dürfte, fei in Auszügen folgendes entnom­men: <

Der Verein zählte zu Beginn des Geschäftsjahres 286 Mitglieder, 9 Mitglieder schieden aus, 14 Mit­glieder wurden neu gewonnen, so daß die Zahl der Mitglieder am Schlüsse des Geschäftsjahres 291 be­trug.

Im Kalenderjahr 1937 waren innerhalb unserer Stadt insgesamt 28 740 Fremde gemeldet. Die Zahl der Uebernachtungen der einzelnen Gäste war ver­schieden hoch.

Ein Blick auf die Besuchszifsern der vergange­nen Jahre läßt erkennen, daß die Zahl der Fremden seit dem Jahre 1933 ständig im Wachsen ist. 1933 waren 21 761, 1934 = 25 452, 1935 --- 28 452, 1936 = 28 325 und 1937 = 28 740 Fremde in Gießen zu Gast.

Nach einer Statistik, die der Deutsche Fremdenver­kehrsverband zusammengestellt hat, hatten Gießen und Marburg die annähernd gleichen Besuchszahlen, während Städte wie Offenbach a. M., Wetzlar und Worms erheblich darunter blieben.

Der Verein hat im vergangenen Jahre wieder eine eifrige Werbung für den Besuch unserer Stadt betrieben. Die deutschen Frem- denoerkehrsstellen der verschiedensten Art wurden mit Werbeschriften zur Verteilung bedacht. Sehr zahlreich waren übrigens die Anforderungen von Werbeschriften durch Privatpersonen, 23ereine und Reisegesellschaften usw. Auch die Vermittlung von Unterkünften und Verpflegung wurde zum Teil vom Verein übernommen.

Der Verkehrsverein Gießen hat auch im vergange­nen Jahre wieder eine Reihe von Veranstaltungen durchgeführt, die durchweg schöne Erfolge zu ver­zeichnen hatten. Ein Höhepunkt nicht nur für den Verein, sondern für die ganze Stadt war das Reit - und Fahrturnier, das im Mai des vorigen Jahres abgehalten worden war und einen außerordentlichen sportlichen Erfolg darstellte. Der Verein veranstaltete ferner ein Preisangeln im Teich an der Schlageteranlage, bei dem 3 Zent­ner stattliche Karpfen gefangen werden konnten.

Eine Fischlehrküche kommt nach Gießen

Die Reichsfischwerbungs-G. m. b. H. betreibt auch im Sommer eine Propaganda für den Verbrauch von Seefischen, denn gerade im Sommer muß bas Ge­werbe der Seefischerei unterstützt werden. Wenn auch im Sommer hauptsächlich die Fischkkonservenfabriken mit Hochdruck arbeiten, so darf doch der tägliche Ver­brauch in den Haushaltungen nicht nachlassen.

Im Juli sendet nun diese Werbungsgesellschaft eine fahrbare Fischlehrküche für einen Tag nach Gießen. Es werden drei Kurse an dem Tage durchgeführt. Da die Fischlehrküche bei schönem Wetter im Freien auf­gestellt wird, so können viele Frauen teilnehmen.

Trachtengruppen tanzen und singen beim Gausängerfest.

Allenthalben finden die letzten Vorbereitungen, Proben, Sitzungen, Beratungen und Besprechungen statt, um das umfangreiche Programm der Sänger- Festtage zu einem wertvollen Erlebnis zu. gestalten. Eine der eindrucksvollsten Darbietungen soll auch die Feierstunde am Sonntag fein mit der Auffüh­rung des von Georg Heß (Leihgestern) entwor­fenen HeimatspielsTanzend und singend Volk". Die szenische Ausarbeitung und Spiel­leitung dieser chorischen Aufführung hat der Spiel-, leiter des Stadttheaters Gießen Anton Neuhaus übernommen. Die Idee des Spiels ist, in dichte­rischer Form mit Gesang, Musik, Tanz und gespro­chenem Wort die Freizeitgestqltung des Bauerntums im Jahreslauf zu zeigen. Außer einem Chor von über 300 Sängern und außer der Kreiskapelle werden eine Reihe Sprecher und Spre­cherinnen, ferner die TrachtengruppenHüttenberger", Schlitzerländer",Odenwälder" undMarburger" mitwirken. Der Volkstanzkreis des Landschafts­bundes Volkstum und Heimat, Gießen, sowie Tur-

Ferner fand das 1. Gießener Karpfenfest statt, das ein Abfischen des Teiches in den Eich­gärten und dabei 20 Zentner dreijährige Karpfen als Ergebnis des Fischzuges brachte. Der Verein stellte sich ferner für die Durchsüßung des Winter­festes der Studentenschaft zur Verfügung.

Für die Weihnachtswerbung der Gieße­ner Geschäfte waren umfassende und ebenfalls von schönem Erfolg begleitete Maßnahmen getroffen worden. Selbstverständlich wurde auch der Blumenschmuckwettbewerb wieder veran­laßt. Dabei war sestZustellen, daß die auf diesem Gebiete vom Verein geleistete Arbeit bei der Ein­wohnerschaft immer größeres Verständnis findet, denn es wurde beobachtet, daß gegenüber früheren Jahren immer mehr Blumenschmuck an den Häu­sern Verwendung findet. Allerdings: in den Haupt­verkehrsstraßen läßt der Blumenschmuck immer noch zu wünschen übrig. Man hofft, daß auch da, wo noch nichts unternommen worben ist, sich doch auch allmählich die Erkenntnis Bahn bricht, daß durch Blumenschmuck der Eindruck, den unsere Stadt auf den Femden macht, in günstigem Sinne verstärkt werden kann.

Im Berichtsjahr haben zahlreiche Vereine und Organisationen für ihre Veranstaltungen die Unter­stützung des Derkehrsvereins in Form von Bar­mitteln oder Preisen gefunden. Die Aufstellung von weiteren Ruhebänken wurde aus Vereinsmitteln bestritten. Für die Instandsetzung des Georgs-Tem­pels wurden 304 Mark aufgewandt. Darüber hin­aus wurde noch viel Kleinarbeit geleistet, die zu umreißen in diesem Rahmen nicht möglich ist.

Daß der Arbeitsbereich des Pereins insgesamt erheblich gewachsen ist, er­gibt sich schon aus der Jahresabschlußsumme, die sich gegenüber dem Vorjahre fast verdoppelt hat. Im Jahre 1936 wurden 10 725,44 Mark eingenom­men und 10 590,95 Mark ausgegeben. Im Geschäfts­jahr 1937/38 beliefen sich die Einnahmen auf 22 338,03 Mark,' die Ausgaben auf 22 244,65 Mark. Das Vermögen des Verkehrsvereins beläuft sich auf insgesamt 9565,41 Mark. Die Kassenlage des Ver­eins kann als gut bezeichnet werden. 'Man ist um sparsamste Wirtschaft bemüht.

Der Jahresbericht des Verkehrsvereins Gießen schließt mit Worten des Dankes an den Oberbür­germeister der Stadt Gießen, an die Vorstandsmit­glieder, die Rechnungsprüfer, die Herren Röder unb Schulze, sowie mit Dankesworten an die Presse für die jederzeit geleistete Unterstützung der Arbeit des Vereins.

ner und Turnerinnen des Turnvereins .Meseck haben ebenfalls ihre Mitarbeit zugesagt.

Gießener Dochenmarktpreife.

* Gießen, 2. Juli. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: feine Molkereibutter, Vi kg 1,52 Mk., Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 13, Klasse A 12^, Klasse B 12, Klasse C 11V4, Klasse D .IOV2, Enteneier. IIV4 bis 12V4, Wirsing, % kg 15 bis 18, Weißkraut 20, Rotkraut 30, gelbe Rüben, das Bündel -10 bis 15, rote Rüben, V) kg 12 bis 15, Spinat 18 bis 20, Römischkohl 8 bis 12, Bohnen, grün, 32 bis 40, Erbsen 16 bis 20, Tomaten 35 bis 40, Zwiebeln 15 bis 18, das Bündel 10 bis 15, Rhabarber, H kg 10 bis 15, Kartoffeln, alte, kg 5 Pf., 5 kg 44 Pf., 50 kg 3,30 bis 3,90 Mark, neue, kg 13 bis 15 Pf., Pfirsiche 50 bis 60, Himbeeren 50, Aepfel, ausländische, 60 bis 65, Kir­schen. 60 bis 65, Stachelbeeren 25 bis 30, Johannis­beeren 40 bis 45, Erdbeeren 45 bis 50 Pf., Hähne 1,10 bis 1,15 Mark, Suppenhühner 90 Pf. bis 1,05 Mark, Tauben, das Stück 55 bis 65 Pf., Blumenkohl 10 bis 70, Salat 5 bis 10, Salatgurken 30 bis 50, Einmachgurken 8 bis 20, Oberkohlrabi 5 bis 8, Sup­pengrün, das Bündel 5, Rettich 5 bis 15, das Bündel 20, Radieschen, das Bündel. 5 bis 10 Pf.

** Mitarbeiter-Jubiläen bei W. & G. Sch uchard. In Anwesenheit des Vertreters der Deutschen Arbeitsfront, Büttner, fand heute morgen bei der Firma W. & G. -Schuchard, Gießen, Seltersweg, ein Betriebsappell statt. Der Appell war der Würdigung dreier treuer Mitarbei­ter gewidmet. Fritz Schuchard feierte fein,^jäh­riges Mitinhaber-Jubiläum. Weiter wurden die beiden Gefolgschaftsmitglieder Hermann Jahres und Wilhelm Schmidt geehrt, die an diesem Tage ebenfalls feit 25 Jahren bei der Firma tätig

Nur eine Nacht Verdunkelungsübung?

Das krelsamk Gießen und die Poll« zeidirektion Gießen teilen mit:

Auf Anordnung des Luftgaukommandos XII Gie­ßen fällt die Verdunketungsübung am Montag, dem 4. Juli auf 5. Juli 1938 aus. Die Verdunkelungs­übung am Dienstag, dem 5. Juli 1938, auf Mittwoch, den 6. Juli 1938, findet statt. Die ergangenen Anordnungen bleiben für Dienstag, den 5. Juli 1938 bestehen.

Hausfrauen und Verdunkelungsübung

Wenn die die Stadt und den Kreis Gießen um­fassende Verdunkelungsübung gelingen soll, ist die verständnisvolle Mitarbeit der deutschen Hausfrau nötig. Auf ihr wird wie im Ernstfall die Ver­antwortung liegen. Sie muß rechtzeitig bedenken, welche Vorbereitungen in ihrer Wohnung erforder­lich sind, um zweckmäßig und einwandfrei alle Fen­ster abzublenden. Das notwendige Material, wie dunkler Stoff, Filz, Holzrahmen mit Pappe usw. muß beizeiten beschafft werden. Es darf nicht bis zum letzten Augenblick gewartet werden.

Hausfrauen! Mütter! Stellt euch wie bisher in den Dienst des Selbstschutzes der Zivilbevölkerung! Aber macht nicht alles allein! Laßt eure Kinder mitarbeiten! Sie müssen frühzeitig lernen, wie sich der Volksgenosse gegen Flieger schützen kann. Ver­geßt nicht, zögernde und gleichgültige Volksgenossen zu überzeugen! Gebt ihnen ein Beispiel! Ihr dient bann dem Schutz der Heimat und eurer Familien!

lind. Der Vertreter der Arbeitsfront überreichte Den Jubilaren Ehrenurkunden. Nach Dankesworten an die Jubilare durch den Betriebsführer und nach der Ueberreichung der Geschenke durch Firma und Gefolgschaft, fand der Appell seinen Abschluß.

** 2 5 Jahre treuer Mitarbeiter. Der Amtsgehilfe Friedrich S 0 m m e r l a d , der bei der Medizinischen und forensischen Veterinärklinik der Ludwigs-Universität Gießen tätig ist, konnte am 1. Juli 1938 auf eine 25jährige Dienstzeit bei dieser Klinik zurückblicken. Der Jubilar wurde vom Rektor der Universität Gießen, vom Klinik-direktor und der Betriebsgemeinschaft in entsprechender Weise ge­ehrt.

**25 Jahre Hotel Schütz. Am gestrigen Freitag, 1. Juli, konnte der Besitzer des Hotels Schütz, Ludwig Klingler, auf ein 25jähriges Be­stehen feines Hotelbetriebs zurückblicken. Aus diesem Anlaß fanden sich während des ganzen Tages eine stattliche Anzahl von Gratulanten ein. Reiche Blu­menspenden ließen die Wertschätzung, die das Haus in unserer Stadt und weit darüber hinaus genießt, erkennen.

** Städtische Leihbücherei. Im Juni sind 1930 Bände ausgeliehen worden. Davon kamen auf: Zeitschriften 12, Gedichte und Dramen 11, Er- zählende Literatur 1178, Jugendschriften 264, Län­der- und Völkerkunde 135, Kulturgeschichte 1, Ge- schichte und Biographien 191, Kunstgeschichte 4, Naturwissenschaft und Technologie 60, Heer- und Seewesen 35, Haus- und Landwirtschaft 2, Gesund­heitslehre 4, Religion und Philosophie 6, Staats­wissenschaft 23, Sprachwissenschaft 2, Außerdeutsche Literatur in den Originalsprachen 2 Bände. Nach auswärts kamen 32 Bände.

** SieBauernschänke" im Rohbau fertig. Neben der Diehversteigerungshalle Rhein- Main, unweit der Margarethenhütte, ist in den ver­gangenen Wochen dieBauernschänke" herangewach- |en und im Rohbau bereits fast fertiggestellt war- den. Die Dachbalkenkonstruktion ist ebenfalls auf3 gerichtet und,die Dachdecker haben schon mit ihrer Arbeit begonnen. Das neue Gebäude, das sich in schönen Verhältnissen von Länge zu Breite und Höhe darbietet, steht int rechten Winkel zur Vieh- markthalle, so daß sich nunmehr die gesamte Anlage (Austriebsgelände, Dersteigerungshalle, Ställe usw.) in schöner Geschlossenheit darbietet.

** Unfall. Der 33jährige Metallarbeiter Kon­rad Schmidt, Frankfurter Straße 66, erlitt einen schweren Unfall. Bei feiner Arbeit floß ihm flüs­siges Eisen in den rechten Schuh, so daß der be­dauernswerte Mann erhebliche Verbrennungen erlitt.

** Vorbereitungen für das ©au- Sängerfest auf dem Trieb. Für das große Volksfest, das im Zusammenhang mit dem Dritten hessischen Gausängerfest viele Tausende von Volks­genossen vereinigen soll, sind bereits umfangreiche Vorbereitungsarbeiten getroffen. Der ganze vordere Trieb ist mit einer hohen Bretterwand eingezäunt worden, so daß man den Platz kaum wiedererkennt.

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Nervenbeschwerden stärker auf; häufig ist Schlaflosigkeit damit verbunden. Gegen diese Nebel sollte man regelmäßig, spätestens gleich bei den erstem Anzeichen, ein- bis zweimal täglich 12 Teelöffel Klosterfrau-Melissengeist auf 1 Eßlössel Wasser trinken. Namentlich ältere Leute, deren schwächerer Gesamtorganismus der Hitze weniger Widerstand leistet, sollten es tun! Das hilft meist gut, weil Klosterfrau-Melissengeist als Heilkrauterdestillat eine heilsame, beruhigende Wirkung auf grundlegende Funktionen des menschlichen. Organismus ausübt, besonders auf Herz- und Nerventätigkeit und auf die

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