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I Wir können ohne Schwierigkeiten die Mengen an Zucker jedes Jahr erzeugen, welche den deut-

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Kartoffeln

Weizen

Roggen

Wiesen

Weiden

Breslau als Symbol -euischer Einheit.

Oer Iteichssportführer über den Sinn des Deutschen Turn- und Sportfestes.

Landvolk wollen es, daß jeder Gastgeber eines Storchpaares selbst nur für seine Gäste sorgt.

Flugpionier helmuth hirth f.

Es betrug der Zuckerverbrauch je der Bevölkerung im Jahr 1931 in:

Stuttgart, 2.Juli. (DNB. Funkspruch.) In Karlsbad ist am Freitaanachmittag der bekannte schwäbische Flugpionier Helmuth Hirth gestor­ben. Das Leben Helmuth Hirths stand ganz im

Dienste des Fluggedankens. Helmuth Hirth war es, der im Januar 1911 den ersten Welthöhen- rekord mit Passagieren aufstellte, wobei er eine Höhe von 1680 Meter erreichte.

Reue Erfolge deutscher Segelflieger.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Dr. Hans Thy- riot. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr Fr. W. Lange (erkrankt; i. 23.: Dr. Hans Thyriot); für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein (in Urlaub); in Vertretung: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A V. 38: 9163. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerer R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

Vorarbeiten für den Reichsparteitag 4938.

läufige Bewegung sofort aufgehalten und in das Gegenteil umgewandelt. Wir betreiben den Anbau nicht nur bis zur früheren Ausdehnung, sondern suchen ihn noch weiter zu steigern.

Gesteigerte Zuckererzeugung durch vergrößerten Anbau wirkt.sich aber, wie ausgeführt, infolge ver­mehrter Futtermittelerzeugung durch die anfallen­den Nebenprodukte vorteilhaft aus.

Wir haben es auch gelernt, die nicht zur Zucker­gewinnung verarbeiteten, noch den vollen Zucker enthaltenden, zerkleinerten und getrockneten Rüben an alle Tierarten mit Vorteil zu verfüttern. Auch hat die restlose Gewinnung der Blätter durch Em- säuern oder Trocknen und dadurch unbegrenzte Haltbarmachung, große Fortschritte gemacht.

Die Zuckerrübe ist daher durch ihre vielseitigen Leistungen und Verwendungsmöglichkeiten zu einer unersetzlichen Kulturpflanze geworden, deren Anbau jede Förderung verdient.

bau treiben. .

Die Zuckerrübenkultur hat sich also als ein Mittel erwiesen, ganz allgemein die Erträge sämtlicher Kul­turpflanzen, die auf denselben Aeckern zum Anbau kommen, zu heben. Man kann fast behaupten, daß, wenn es die Zuckerrübe nicht gäbe, sie erfunden werden müßte. Denn es ist nicht nur ihre boden­verbessernde Wirkung, die sie uns so wertvoll macht, es sind auch ihre unentbehrlichen Neben- erzeugnisse, welche in der Landwirtschaft nicht mehr fortgedacht werden können. Eine Rübenernte liefert nämlich außer den Wurzeln mit ihrem Zucker in Höhe von 300 dz/ha, noch 200 dz Blätter und außerdem gibt es von den verarbeiteten Rüben 14 dz Trockenschnitzel.

Blätter und Schnitzel, letztere als Abfall nach der Zuckergewinnung, sind beides sehr wertvolle Futtermittel, die wir heute, wo ausländische aus Gründen der D e v i s e n e r s p a r n i s nicht mehr eingeführt werden sollen, dringend benötigen. Daher kann man verstehen, wenn auf die Gewin­nung der Blätter so großer Wert gelegt werden muß. Entspricht doch 1 ha Rübenblatt in seinem Nährwert dem Eiweißgehalt einer gleich oroßen guten Wiese, oder dem Ertrag von 1 ha Winter­gerste. Die nachstehende Uebersicht nach'Rubner zeigt, daß durch Zuckerrüben die größten Nähr­wertmengen je ha erzeugt werden können.

von 1 Hektar erzeugten Nährstoffe reichen zur Ernährung 1 Jahr

bet Zuckerrüben für 20 Menschen

Die überflüssigen Zuckermengen finden will­kommene und vielseitigste Verwendung. Wir kön­nen ohne Schaden einen Teil des bei der Ernäh­rung benötigten Fettes, an dem Mangel besteht, durch Zucker ersetzen. So wandert eine nicht unbe­trächtliche Menge in die Nahrungsmittelherstellung (z. B. Marmeladen usw. -bereitung). Vergleicht man den Zuckerverbrauch mit dem anderer Volker, so ist zu erkennen, daß auch hier noch eine große Aufnahmefähigkeit der Wirtschaft besteht.

Die Bedeutung der Zuckerrübe für die deutsche Wirtschaft.

Don Dr. George Seffou«,

o. 6. Professor für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung an der Unive.fliät Gießen.

Wenn auch die Zuckerrübe den meisten von uns nur bekannt ist als Lieferant für den so wich­tigen Rohstoff Zucker und seine Entdeckung in der Runkelrübe sowie seine fabrikatioe Ausbeute als deutsche Erfindung kürzlich an dieser Stelle gebüh­rende Würdigung fand, so sei dieser wichtigen Pflanze heute noch einmal gedacht und auf ihre Be­deutung hingewiesen, die sie noch in anderer Be­ziehung für unsere Wirtschaft hat.

Die Zuckerrübe erfordert eine besonders sorgfäl­tige Kultur, wenn sie zufriedenstellende Ernten lie­fern und den Arbeitsaufwand lohnen soll. Sie bil-

Während die Teilnehmer am deutschen Ziel- strecken-Segelflug-Wettbewerb bemüht sind, ihre schwierigen Aufgaben zu losen, sind auch die NSFK.» Angehorigen in den Segelfluglagern nicht untätig. So können wieder zwei schöne Erfolge im Segelflug gemeldet werden. Segelflughauptlehrer Denker aufRhönbussard" erreichte im Zielsegel­flug von der Segelflugschule Harsberg den Sportfiug- hafen Rangsdorf bei Berlin. Die Gesamtstrecke be­trug 240 Kilometer. Mit diesem Flug bewirbt sich Denker um den Leistungs-Segelflieger-Wanderpreis des Korpsführers des N^>FK., der für die beste Lei­stung im Zielstrecken-Segelflug ausgeschrieben wor­den ist. Einen weiteren beachtenswerten Flug führ­ten die NSFK.-Angehörigen Segelfluglehrer Z o bei und Runge durch. In einem Doppelsitzer Kranich" machten sie einen Streckenflug von Treb­bin (bei Berlin) nach Kolberg (Ostsee). Die Entfer­nung betrug 300 Kilometer.

Portugiesischer Fischkutter im Sturm gesunken.

Drei portugiesische Fischkutter aus Peniche ge­rieten in einen schweren Sturm, ein Boot ging unter. Von der 15kopfigen Besatzung sind fünf Personen ertrunken.

Drei Fahre Zuchthaus für jüdischen Rassenschander.

Don der Großen Strafkammer des Landgerichts Hamburg wurde der 60jährige Jude Hermann Ham­merschlag wegen fortgesetzter Rassenschande, begangen an einer Angestellten seiner Firma, zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt.

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Kunst und Wissenschaft.

Begeisterte Aufnahme des Otympia-^itms in Paris.

Paris, 2. Juli. (DNB. Funkspruch.) Der erste Teil des deutschen Films über die Olympischen Spiele in Berlin wurde am Freitag in einem der schönsten und größten Pariser Lichtspieltheater einer größeren Öffentlichkeit vorgeführt. Die Ver­anstaltung stand unter der Schirmherrschaft des französischen olympischen Komitees und war der Sportjugend Frankreichs gewidmet. In Anwesen­heit der Schöpferin des Films rollte der Bildstrei­fen in französischer Fassung unter dem TitelLes 1 Dieu du Stade (Die Götter des Stadions") vor

Ziehungen steht, mitteilen lassen, daß sie gegenwär­tig ein Großkampsschiff, das 40 000 Tonnen über­schreite, nicht zu bauen beabsichtige. Die beiden zur Zeit auf Stapel liegenden britischen Schiffe würden 40,6-cm-Geschütze erhalten und nicht großer als 40 000 Tonnen werden. Schließlich teilte Duff Coo­per mit, daß auch Verhandlungen mit der S o w - setunion über den Abschluß eines Abkommens über die Begrenzung der Grohkampfschiff-Tonnage auf 40 000 Tonnen schwebten.

Die Londoner Presse führt die neuen Abmachun- gen einzig und allein aus die Haltung der Bereinigten Staaten zurück. So schreibt bte Times", die Tatsache, daß England und Frankreich sich noch nicht entschlossen hätten, bis zur 45 000- Tonnen-Grenze zu gehen, habe große Genugtuung hervorgerufen. Im Leitartikel stellt das Blatt fest, daß von deutscher Seite keine Schwie­rigkeiten gemacht worden seien und gemacht würden, wenn man sich auf eine niedrigere Höchst- grenze geeinigt hätte. Die Festsetzung der Grenze bei 45 000 Tonnen gehe daher allein auf die Wei­gerung der Vereinigten Staaten, eine niedrigere Grenze anzunehmen, zurück. Das sei sehr ßu be­dauern. Zwar habe ein et trüften rote vor 1914 noch nicht eingesetzt, jedoch würde durch jede Heraufsetzung der Höchstgrenze die Gefahr in dieser Hinsicht immer größer.

scheu Bedarf decken. Auch wären wir sogar in der Lage, erhebliche Mengen auszuführen wie es bis zum Kriege geschah. Durch den Krieg sahen sich die Völker jedoch genötigt, ihre Zuckererzeugung mit allen Mitteln zu steigern. So haben die Zncker- rohr bauenden Länder durch Züchtung, Ausdehnung des Anbaues und verbesserte Gewinnungsmethoden Ertrag und Ausbeute oft lOOprozentig zu steigern vermocht, ja sogar England, das bisher fast nur den Zucker aus seinen Zuckerrohr bauenden Ko­lonien bezog, hat heute Zuckerrübenbau einge­führt und Zuckerfabriken gebaut, um im Notfälle von der Einfuhr frei zu werden. Alle diese Bestre­bungen haben naturgemäß nach Kriegsende zu einer Uebererzeugung und zur Ueberschwem- mung des Weltmarktes mit Zucker geführt, fo daß die Regierungen der verschiedenen Länder sich genö­tigt sahen, zu internationaler Einigung zu gelan­gen, um Erzeugung und Absatz zu regeln. Da- durch hat nun Deutschland ein im Verhältnis zu sei­ner Ausfuhr vor dem Kriege stark vermindertes Ausfuhrkontingent erhalten. Dies hat in der Systemzeit zu einer zunehmenden Einschränkung des Anbaues geführt. Unsere heutige zielbewußte

Kinderlähmung vornehmlich im Spätsommer ihre Opfer unter der Jugend Deutschlands. Der weitaus größte Teil der Erkrankten gesundet zwar, doch fordert diese Krankheit jährlich auch eine An­zahl von Todesopfern. Eine weitere, nicht unbe­deutende Anzahl von Volksgenossen erleidet gesund­heitliche Einbußen durch Lähmung einzelner Kör­perteile. Wer die Krankheit überstanden hat, trägt Schutzkörper in seinem Blute, von denen er Neuerkrankten Zum Schutz gegen die gefürchteten Lähmungen in Abständen von einigen Wochen wie­derholt ohne geringste eigene gesundheitliche Ein­buße abgeben kann. Diese gegenseitige Hilfe, zu der jeder Deutsche seinem kranken Volksgenossen gegen­über verpflichtet ist, wird unterörtlicher Leitung der Gesundheitsämter im ganzen Reiche durch­geführt, wobei das gesammelte Blut zur Verhütung der Uebertragung anderer Krankheiten vor Abgabe an die Kranken in geeigneten Laboratorien unter­sucht und aufbereitet wird. Kinder und Erwachsene, die die Kinderlähmung in den letzten sechs Jahren überstanden haben, werden zu Blutspenden gegen eine Anerkennungsgebühr von 10 RM. je 100 ccm Blut wie in den Vorjahren aufgefordert wer­den. Der Bedarf ist allgemein groß, zumal wenn die für den Hoch- und Spätsommer zu erwartende Häu­fung der Erkrankungen den vorjährigen Umfang erreichen oder übersteigen sollte. Kranken ist schon in den letzten Jahren durch Genesene geholfen wor­den. Mögen diese nun auch jetzt wieder bereitwillig dazu beitragen, daß durch ihr Blut Neuerkrankten geholfen wird.

Zusammenarbeit

von Arzt und Krankenhousverwattung.

F r a n k s u r t a. TO., 2. Juli. (DNB. Funkspruch.) Die Fachvereimgung der Bermaltungsleiter deutscher Kranken-Heil- und Pflege­anstalten sind zur Zeit in Frankfurt a. M., um ihre 29. Hauptversammlung abzuhalten. Neben der Behandlung allgemeiner Anstaltsfragen soll die Tagung die Zusammenarbeit zwischen Arzt und Verwaltung erschließen. Diesem Zweck dienen mehrere Vorträge führender Medi­ziner. Die Teilnehmer wurden im Bürgcrsaal des Romers von der Stadt empfangen. Arn Freitag- üormittag begann die Arbeitstagung. Der Dor­fitzende Der Fachvereinigung, Direktor O e h l e r vorn Rudolf-Virchow-Krankenhaus in Berlin, konnte einige hundert Leiter von deutschen Krankenanstalten begrüßen. Staatsrat Dr. Conti, Stadtrnedizinal- rat der Reichshauptstadt Berlin, behandelte dann ausführlich /die Aufgaben und Stellung des Kran­kenhauses in der deutschen Volksgesundheit Er be­tonte die^ Notwendigkeit einer harmonischen und verständnisvollen Zusammenarbeit zwischen Arzt und Verwaltungsbeamten.__

Breslau, 2. Juli. (DNB.) Der Deutsche Rund- funk eröffnete am Freitagabend von Breslau aus mit einer festlichen, von allen deutschen Sendern übernommenen Sendung sein Programm zum Deutschen Turn - und Sportfest. Im Rah­men dieser Reichssendung nahm Reichssportführer von Tschammer und Ost en das Wort. Er führte u. a. aus: Breslau ist das Losungswort des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen gewor­den, ein Losungswort, wie es stärker und werben­der noch nie vorher ausgegeben worden ist. Immer war es ja leider nicht so, daß in den Reihen derer, die sich den Leibesübungen verschrieben haben, ein Uebereinftimmen der Kräfte herrschte. Nun aber steht das zu starkem Symbol gewordene Breslau vor uns. In diesem Breslau werden sich zu nie geahnter Kraft und Große alle Strome vereinen, in denen das kostbare GutderLeibesertüch- t i g u n g fließt. Schlesien, das Land an der Grenze, das die Jahrhunderte hindurch den Beweis geliefert hat für die Stärke des deutschen Blutes, ist in der Lage, den Strom der Hund?rttausende aufzunehmen. Hier wird der Deutsche zum Deutschen fin­den, gleichviel ob er einem der Gaue des Reiches

Nürnberg, 1. Juli. (DNB.) Die Organisations­leitung für die Reichsparteitage nahm am Freitag, wie NSK. meldet, ihre Arbeiten für d e n Reichsparteitag 1938 auf. Den feierlichen Auftakt bildete ein Empfang, den der Frankenfüh­rer, Gauleiter Streicher, mittags im Sitzungs­saal des neuen Gauhauses dem Reichsorganisations­leiter und seinen Mitarbeitern gab. Dr. Ley, von dem Fran-kenführer herzlich begrüßt, hab in einer kurzen Ansprache die in den vergangenen Jahren bewährte gute Zusammenarbeit hervor. Gauleiter Streicher unterstrich die Bedeutung der Arbeiten, die der Organisationsstab bis zu den großen Tagen im September zu leisten habe. Am Nachmittag trat die Organisationsleitung zu ihrer ersten Arbeitssitzung zusammen.

Dr. Ley hielt, wie die NSK. meldet, auf dem Platnersberg mit sämtlichen für die vorbereitenden Arbeiten für den Reichsparteitag 1938 unter Lei­tung des Hauptdienstleiters Pg. Schmeer, eingesetz­ten Amtsleitern, Abteilungsleitern, Referenten und den Beauftragten der Aufmarschstäbe eine Arbeits­tagung ab. In längeren Ausführungen beschäftigte sich der Reichsorganisationsleiter mit den Veranstal­tungen und legte deren vom Führer befohlene Durch­führung fest.

Fünf Millionen Reichsmark für Hochwasserschäden.

Berlin,!.Juli. (DNB.) Durch die großen Hoch- w a f-f e r e i n b r ü ä) e in der Steiermark ist schwerer Schaden an öffentlichen Verkehrswegen und Einrichtungen, vielfach auch an privatem Besitz ent­standen. Eine Anzahl Volksgenossen wurde in Not­lage versetzt. Für die Betroffenen soll rasche Hilfe , einsetzen. Der Reichsminister der Finanzen hat f ü n f Millionen Reichsmark zur Verfügung ge» stellt, um die Wiederherstellung beginnen zu können. Vom Reichsminister des Innern sollen ehestens die Richtlinien erlassen werden, wie die Verwendung dieser Beträge geschehen soll. Diese wirksame Hilfe des Reiches wird die Wiederherstellung wesentlich fordern und neue Teile der Bevölkerung in Arbeit und Verdienst setzen. Im Zusammenwirken aller sollen die Folgen des Naturereignisses bald beseitigt fein.

Kampf gegen die Kinderlähmung.

Berlin, 30. Juni. (DNB.) Alljährlich sucht die

bet große, schlanke, zuckerreiche Wurzeln nur aus, wenn der Boden entsprechend tief gepflügt und gut bearbeitet worden ist. Sie^verlangt also sorgsamste T i e f k u l t u r. Diese Vertiefung der wurzelbewohn­ten Schicht des Boden kam und kommt nun nicht nur den Rüben unmittelbar zugute, sie wirkt sich auch bei allen anderen Kulturpflanzen, die im Kreis­lauf der Fruchtfolge auf unseren Aeckern angebaut werden, vorteilhaft aus.

Die intensivere Bearbeitung beantworten die übri­gen Pflanzen mit höheren Erträgen, denn die Locke­rung der bisher nicht bearbeiteten Bodenschichten wirkt längere Zeit nach. Selbstverständlich kommen diese Ertragssteigerungen nicht allein dadurch zu- ... -------- ,

ftanbe es mußte der vergrößerte Lebensraum auch Nationalwirtschaft hat diese beforgmserregenoe, rua» stärker mit Nährstoffen angereichert, d. h. gedüngt ®--------~ hn*

werden. Denn wenn in Ernteerzeugnissen dem Bo­den mehr Nährstoffe entzogen werden, dann muß auch dementsprechend erhöhter Nährstoffersatz erfol­gen. Nährstoffausgabe und -einnahme müssen sich, wie überall, die Waage halten, will man nicht Raub-

Es genüge, wenn die Geschworenen ebenso wie er selbst, von der Schuld der Angeklagten überzeugt seien. Der Generalstaatsanwalt zählt dann alltz Opfer auf, die die Becker ums Leben brachte.

Gtorchnester am laufenden Bond.

Ungewöhnliches und Ueberrafchendes in der Er­zeugung von Gütern aller Art erwartet die Welt mit Vorliebe von Deutschland. Derartige Erwar­tungen sind auch gerade in den letzten Jahren über­aus häufig erfüllt worden. Immerhin hat sich bei uns bisher noch kein Unternehmen gefunden, das mit einer irgendwie bemerkenswerten Produk­tion von Storchnestern an den Markt herangetreten wäre. Es blieb einem findigen dani- chen Fabrikanten vorbehalten, in Jütland mit der serienweisen Herstellung solcher Nester zu beginnen, die dann nur noch an geeigneter Stelle angebracht werden müssen, um so der wohl offenbar aewordenen Wohnungsnot der Störche in Dänemark abzuhelfen. In Deutschland erfreuen sich die Klapperstörche zwar nicht geringerer Beliebtheit. Aber kein Bauer, kein Landwirt, keine Gemeinde ließe es sich nehmen, selbst um die Wohnung und den Komfort des gefiederten Gastes bemüht zu sein. Die Industrie würde mit einem entsprechenden Angebot wahrscheinlich nur auf Ablehnung stoßen. Sitte und Brauch gerade beim bodenständigen

Aus aller Wett.

OieWirtschostsbelebung in Oesterreich.

Die Wirtschaftsbelebung, die in Wien fett dem Umbruch eingesetzt hat, spiegelt sich besonders in den Fremdenverkehrszahlen wider. Im Mai d. I. waren in Wien 54 640 Fremde ge­meldet, das sind 36 v. H. mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Es ist dies der stärkste Maibesuch seit 1929. Die Zahl der Gäste in Wien stieg von 5914 auf 28 572. Im Monat April 1938 sind in Wien 1442 Ehen geschlossen wor­den gegen 709 im April 1937. Im Mai waren 1530 Trauungen zu verzeichnen.

Der Lütticher Giffmordprozeß.

Im Lütticher Giftmvrdprvzeß wurde Freitag nachmittag die Vernehmung der 3 21 Zeugen abgeschlossen. Die letzten Aussagen bestätigten den Eindruck des Zeugenverhörs, der vor­wiegend ungünstig für die Angeklagte ausgefallen ist. Anschließend wurde mit den P l ä d o y e r s be­gonnen. Generalstaatsanwalt Delwaide erklärte, er sei überzeugt, daß die Becker eine Giftmischerin sei. Wenn behauptet werde, daß die Beklagte nicht verurteilt werden könne, weil keine materiellen Be­weise ihrer Verbrechen vorlägen, so sei dies unrichtig.

den immer wieder zu Beifallskundgebungen hinge­rissenen Publikum ab. Der Abend gestaltete sich zu einem Bekenntnis zur olympischen Idee, fand aus ehrlichen Herzen vollste Anerkennung deutschen Filmschaffens und trug zu einer Bekräftigung gut­nachbarlicher Beziehungen zwischen Deutschland und dem französischen Volk bei. Das kam durch die künstlerische Ausgestaltung der Eingangshalle des Lichtspielhauses zum Ausdruck, wo die Hakenkreuz­ahne, die Trikolore, die olympische Flagge und die Flaggen von allen an den Olympischen Spielen Berlin 1936 beteiligten Völkern wehten, und anderseits durch den Beifall, der beim Erscheinen des Führers und feiner engeren Mitarbeiter auf der Leinwand jedesmal ausbrach. Unter den Anwesenden bemerkte man den deutschen Botschafter Graf W e l c z e ck mit Gattin, den Präsidenten des französischen olym­pischen Komitees, M a s s a r d , und den Präsidenten des französischen Leichtathletik-Verbandes, Genet.

Bayreuther Festspiele 1938.

Josef von Manowarda singt bei den dies­jährigen Bayreuther Festspielen in sämt­lichen Aufführungen desParsival" den Gurne- manz, den König Marke inTristan und Isolde" in den Ausführungen am 24. und 26. Juli sowie am 10. und 19. August, ferner den Fasold in den Rheingold" « Vorstellungen am 28". Juli und 12. August.

Steuer Intendant der Brünner deutschvölkischen Bühne.

Der Vorstand der deutschen Theatergemeinde B r ü n n hat über die Person des zukünftigen Leiters der Brünner deutschvölkischen Bühne entschieden. Es wurde Intendant Dr. Theo M o d e s , ein gebürtiger Brünner, der bisher in St. Gallen und vorher in Köln und an verschiedenen reichsdeutschen Bühnen gewirkt hatte, nach Brünn berufen.

Wetterbericht

Dorstoßende wärmere Warmluft hat am Sams» tagvormittag bereits die ostdeutschen Gebiete er­reicht. Auf ihrem Wege kam es bei der Verdrän­gung der vorgelagerten Warmluft allgemein zu Niederschlägen, die teilweise gewittrige Form an- nahmen. Im Bereich einer gleichförmigen Luftdruck- teilung bleibt es auch für das Wochenende unbe- R, doch wird sich das Wetter im ganzen rote- vas freundlicher gestalten.

Vorhersage für Sonntag: Zeitweise aufheiternd, doch unbeständig und Neigung .zu ein­zelnen teilweise gewittrigen Niederschlägen. Mittags­temperaturen zwischen etwa 15 bis 20 Grad. Ver­änderliche Winde.

Lufttemperaturen am 1. Juli: mittags 18,3 Grad Celsius, abends 14 Grad; am 2. Juli: morgens 13 Grad. Maximum 19,4 Grad, Minimum heute nacht 11,9 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefs am 1. Juli: abends 19,4 Grad: am 2. Juli: morgens 17,2 Grad. Niederschläge 1 mm.

entstammt ober jenseits der Grenzen wohnt, ob sie nun über den Ozean Herkommen oder aus den be­nachbarten Staaten.

Anschließend teilte der Reichssportführer mit, daß das Gesamtprogramm, sowohl rein sportlich wie kulturell, in allen Einzelheiten feststeht. Nachdem er auf die Vorbereitungen des Deutschen Reichsbun­des hingewiesen hatte, betonte er, es sei der Wille und Auftrag des Führers, daß dieses Fest so ausgebaut werde, wie es die Größe und Bedeutung des deutschen Volkes und der von ihm ^betriebenen Leibesübungen verlangten, lieber den Sinn der das Fest umrahmenden kulturellen Veranstal­tungen führte von Tschammer und Osten aus, Durch sie solle ein Feuer entzündet werden, das in den Herzen weiterbrennen und lodern werde noch Wochen und Jahre nachher. In Breslau solle aus der Idee der Leibesübungen der Grund zu einem Zusammenschluß der geistigen Kräfte gelegt werden, die sich au einer fortwährenden fruchtbringenden Arbeit zusammenfinden.Wir wer­den eine große Schlacht des Friedens schlagen und gewinnen für unser Volk, damit es werde das deut­sche Volk in Leibesübungen!"

Deutschland

20,1

Frankreich

23,1

Belgien

24,4

Großbritannien

45,6

USA.

44,1

Italien

7,6

Bet magenbefchtoeröen