Ausgabe 
1.12.1938
 
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Die R e i ch s a u t o b a h n b r ü ck e, die mit mehr

und jeder ganze Mensch existiere nur in

heit seiner Nation und damit in der Politik. Der Führungsanspruch des Nationalsozialismus gründe

Elf

sich,

! nämlich die gegen den SC. 03 Kassel und Hanau 93. Es ist sehr leicht möglich, daß auch die Hersfelder

aus diesem Anlaß ein Kunstturnen für die Oeffent- lichkeit statt. Man wird hier Gelegenheit haben, die

denn dort würden nicht nur Kanonen und Maschi­nen erdacht, die das Reich militärisch schützen, in die­sen Studierstuben werde auch die geistige Rüstung für das große Volk betrieben.

Professor Frank übergab dann der Oeffentlichkeit

Kunft und Wissenschaft.

4. Jahrestag des Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschlands

Das Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschlands begann in Berlin seine

bungen hatte es Weismann verstanden, sich in den Besitz großer Geldsummen zu setzen, über die Rechenschaft abzulegen, er sich stets weigerte.

sensgebieten ....

Expedition zu schicken. Es ist geplant, im kommen­den Jahr insbesondere Biologen und Mediziner auf eine Expedition, vielleicht nach Asien, zu ent­senden. Adolph Meuer,

Mitgliederrählung im DRL.

Der Deutsche Reichsbund für Leibesübungen, der schon vor der Eingliederung der Gaue OstnWrk und Sudetenland die größte Sportorganisation der Welt

Die in sieben Spielen unbesiegte Hersfelder hat ihre schwersten Vorrundenspiele noch vor

Von" den Hanauer Mannschaften spielt der Mei­ster immer noch die erste Rolle. Das bewies er am letzten Sonntag gegen Dunlop und wird er mit größter Wahrscheinlichkeit auch gegen Großauheim beweisen.

Wenn der SpD. Kassel die Lehren aus der schwe­ren Niederlage gegen den SC. 03 gezogen hat, dann darf man von ihm wieder eine bessere Mannschafts-

Der Unfaliausschuß des Sicherheitsbeirates des Oberbergamtes Breslau trat aus Anlaß des Gru­benunglücks auf dem Hans-Heinrich-Schacht zu-

genug war, konnte in Norwegen bereits ein Uebungsspringen durchgeführt werden. In Pers-

Die Entstehung des Kurzschlusses bedarf noch der Klärung.

Staatsangehörigkeit dieses Ländchens erworben ebenfalls eine Schuldenlast von vielen Millionen.

am Sonntag aus der Reihe der unbesiegten Mann­schaften gestrichen werden, denn die Leistungskurve des SC. 03 bewegt sich klar aufwärts.

Fuhball der Gomioa Hessen.

ST. 03 Kassel Hessen Bad Hersfeld. FC. Hanau 1893 VfB. Großauheim. SpV. Kassel Kewa Wachenbuchen.

VfB. Friedberg Kurhessen Kassel.

deutschen Reich die Behörden der allgemeinen Verwaltung in der unteren und soweit solche Behörden in den einzelnen Ländern vorhanden finb in der mittleren Stufe einheitliche Bezeich­nungen.

Die Reichsaulobahnbrücke über die Lahn bei Limburg.

keine Verzögerung eintritt. Der Verein, d"r die Karten nicht rechtzeitig abgibt, setzt sich der Gefahr aus, gesperrt zu werden.

Schauturnen und Lehrgang in Heuchelheim.

30 beste Gerälelurner des Gaues Hessen kommen.

Das Gaufachamt Turnen im Gou XII (Hessen)

Suck storff, Göttingen (Meteorologie), in erster war, Linie an tropischen Gewittern.

Man darf diese Fälle nicht aufzählen, ohne dabei auf die Nolle eines Mannes einzugehen, der, an verantwortlicher Stelle der preußischen Staatsregie­rung sitzend, mit einem großen Teil dieser Schieber in steter Verbindung gestanden und sich bemüht hat, ihre Strafen so gering als möglich ausfallen zu lassen: es handelt sich um den jüdischen Staatssekre­tär Dr. Robert W e i s m a n n , der als Staats­sekretär des Ministerpräsidenten der höchste Beamte war. Ganz abgesehen davon, daß er eine überaus anrüchige Persönlichkeit war und genau wie der Berliner Polizeioizepräsident Isidor Weiß in den Spielklubs verkehrte, hatte er es für seine besondere Aufgabe angesehen, kraft seines Einflusses die jüdi­schen Schieber vor dem Gericht in Schutz zu neh­men. Es sind nach der Machtübernahme eine ganze

Salzburg sowie im Tauernbaus und in der Plan- verhütte Donnersbacb im Gau Steiermark unter» gebracht. Zu jedem Gemeinschaftslager gehören 20 Engländer und 20 Deutsche, so daß insgesamt 160 Mann Gelegenheit zu persönlicher Fühlungnahme in der winterlichen deutschen Hochgebirgswelt erhalten.

Schon Schispringen in Norwegen.

Während die Schispringen auf dem Zugspitzplatt und dem Riesengebirgskamm abgeblasen wer­den mußten, weil die Schneedecke nicht dicht

DerBaedeker" für Afrika w rd korrigiert

Bedeutende Erfo'ge der Deutschen Dozenten-Expedition 1938.

Fünf Tote bei einem Verkehrsunfall.

Vor dem Fernfahrerheim Gastwirtschaft Kloster­mann an der StraßcGüterslohBielefeld fuhr 'N der Nacht ein mit fünf Personen besetzter Privat­wagen auf einen parkenden Lastkraftwagen auf. Der Anprall war so stark, daß die fünf Insassen des Prioatkraftwagens es handelte sich um junge Leute aus Gütersloh auf der Stelle getötet wurden. Wie es zu dem Unfall kam, ist zunächst kaum erklärlich, da der parkende Lastzug vorschrifts­mäßig beleuchtet war und die Sichtverhältnisse auf der Straße gut waren.

Zwei löbliche Verkehrsunfälle.

Als eine etwa 60 Jahre alte Frau in Mittelheim bei Bingen auf der Straße plötzlich von einem Schwächeanfall befallen mürbe und auf den Fahr- dämm stürzte, kam unglücklicherweise ein Kraft- wagen, der die Frau ü b e r f u h r. An den Fol­gen der Verletzungen ist die Frau kurze Zeit darauf gestorben. Auf der Straße zwischen Erbach und Hattenheim raste ein mit vier Insassen besetzter Kraftwagen gegen einen Baum.; ein Insasse wurde auf der Stelle getötet.

Amerikanisches Luxusflugzeug zerschellt.

Wegen Benzinmangels mußte eine amerikanische Luxusmaschine der United Airlines bei heftigem Sturm in der Nähe der Küste auf dem Pazifik niedergehen. Dabei wurde die Maschine von dem Sturm ersaßt und gegen die Felsenklippen geworfen, so daß sie zerschellte. Das Schicksal der vier Fluggäste und der drei Besatzungsmitglieder ist un­gewiß.

4. Jahrestagung. Professor Walter Frank betonte in seiner Eröffnungsansprache, Politik und Wissen­schaft seien keine zu trennendenFächer", denn.alle echte Wissenschaft sei Sache des ganzen Menschen,

leistung und auch einen Sieg über Wachenbuchen erwarten.

In Friedberg wird der VfB. dem Tabellenletzten Kurhessen Kassel kaum Gelegenheit zu einem Punkt­gewinn bieten.

Die Spitzenklasse der Ringer wird geschult.

Unsere Amateürringer haben am Anfang des , neuen Wahres schwere internationale Prüfungen zu bestehen. Nach der Niederlage durch Estland in Re­val geht das Fachamt Schwerathletik erneut daran, unsere besten Könner für die gestellten Aufgaben sorgfältig vorzubereiten. Diesem Zweck dienen zwei Lehrgänge, an denen jeweils die sieben besten Rin­ger der einzelnen Gewichtsklassen teilnehmen. Den Anfang machen in der Zeit vom 12. bis 19. Dezem­ber in Ettlingen 28 Ringer der vier schwereren Gewichtsklassen. Die Reichsklasse im Bantam-, Fe­der- und Leichtgewicht führt ihren Lehrgang in der Form eines Turniers vom 11. bis 13. Januar in

über die Schanze gingen. Weltmeister Asbjörn Ruud, sein Bruder Birger und Hilmar M y h r a warteten bereits mit eindrucksvollen Leistungen auf. Von den Nachwuchsspringern imponierte der 17jäh- rige Petter hugstedt, dem man eine große Zu­kunft prophezeit.

Kurze Sportnotizen.

2)e r Reichssportführer hat für alle Mit­glieder des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen ein strenges Verbot erlassen, mit ihrem Namen oder Lichtbild sich in den Dienst der Wirtschaftswerbung zu stellen.

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Acht Fabrik-Mannschaften beteiligen sich im kommenden Jahre an den Industrie-Rennen der Berufsradfahrer. Insgesamt wurden 41 Straßen­fahrer fest verpflichtet, darunter wieder einige neue Kräfte, die aus dem Amateurlager übergetreten sind.

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N. v. Feggelen und Cor Kint. Hollands ausgezeichnete Rückenschwimmerinnen kamen bei einem Schwimmfest anläßlich des Starts ungarischer Schwimmer in Amsterdam über 100 Meter Rücken in der Weltrekordzeit von 1:12,9 Minuten in totem Rennen durchs Ziel.

Die Hotelpreise stimmten durchaus nicht, und ost genug kam es vor, daß imBaedeker" ein Urwald verzeichnet war, wo bann die Forscher eine Steppe < fanden. Aber nun wird derBaedeker für Afrika" , der beiden genannten Autoren wenigstens für die . Gebiete, die jetzt von den Expedittonsteilnehmern : besucht worden sind, richtiggestellt. <

Deutschfreundliche Eingeborene.

Es gehört sicher nicht zu den Annehmlichkeiten , des Reisens, eine Strecke wie von Berlin nach , München in einem uralten schlechten Kraftwagen, ; der außerdem-^ioch viel zu schwer beladen ist, auf < Feldwegen zu fahren. Wobei dann nur zu bewun- . dern ist, daß der Wagen es überhaupt geschafft hat. ; Aber solche kleinen Reise-Abenteuer gehören zu i jeder Expedition, und lachend erzählen die Teil- , nehmer davon. Von Cuma in Portugiesisch-Angola . bis nach Luanda sind sie so im Auto gereift, das ihnen ein deutscher Pflanzer zur Verfügung gestellt hatte. Aber sie sind glücklich über diese Autofahrt, denn sie führte durch ein herrliches wildreiches Ge­biet. Zwar haben die Forscher fast unbegreislicher- weise keinen Löwen gesehen, sind aber Giraffenherden begegnet, und haben die übrige reiche Fauna des afrikanischen Urwaldes tennengelernt. Alle Beamten, sowohl die englischen als auch die belgischen und portugiesischen, waren sehr zuvorkommend. Niemals wurde das Expedi- tionsgut einer Zollrevision unterworfen. Aber auch die Bevölkerung der ehemals deutschen Kolonien war begeistert über den Besuch der deutschen Wis­senschaftler und erwies sich in allem als deutsch­freundlich. Vielfach wurde den deutschen Dozenten von der Bevölkerung, die ja die deutsche Ordnung kennt, erklärt, daß sie weit lieber unter deutscher Ordnung leben möchte.

Perlenketten aus Sachsen das Gold des Urwaldes.

Aus dem letzten Teil ihrer Reise sind die Forscher durch Gebiete gekommen, die kaum je eines Weißen Fuß brührt hat. In Kürze sei der Weo der Ex­pedition ausgezeichnet. Am 27. Juli 1938 verließ die Expedition mit dem DampferWangoni" den Hafen von Genua und fuhr durch das sommerlich heiße Rote Meer nach Mombassa, von wo die erste Gruppe über Kenya, Nairobi sich nach Kisumu am Viktoriasee begab, die zweite Gruppe bis Dares­salam weiterfuhr und sich von dort über Tabora nach Muansa am Viktoriasee auf den Weg machte. Vom Viktoriasee aus wurden von den beiden Grup­pen wieder in Richtung Uganda verschiedene Wege eingeschlagen. Von Uganda begaben sich die Ex- pedittonsteilnehmer getrennt mit Kraftwagen durch das Virungavulkangebiet nach dem Kiwusee. In Goma trafen sie alle Expeditionsteilnehmer wieder. Nicht ohne Gefahr, aber doch ohne Unfall verlies die Besteigung der rund von Urwald umsäumten tätigen Vulkane Nymlagira und Niragonge, die bis zu 3500 Meter aus dem Urwaldaebiet auf­ragen. Längs des Kiwu- und Tanganjikasees begab sich die Expedition von Goma nach Lualaba am Oberlau des Kongo und nunmehr mit Flußdamp­fern au dem Kongo nach Bukama. Don hier aus fuhren sie mit der Bahn in das Innere von Por- tugiesisch-Angola. hier trafen die Forscher auf ganz primitive Volks stamme, die kein Geld kennen. Perlenketten, meist aus den säch­sischen Glaswerken, die einen Wert von 8 bis 10 Pfennig haben, dienen hier, vor allem bei den weiblichen Arbeitskräften, als Zahlungsmittel.

standen hatten, sieben der größten Berliner Theater Reihe von Dokumenten an die Oeffentlichkeit gekom- in ihre Hand zu bringen. Von derKunst", die in men, aus denen einwandfrei hervorgeht, daß dieser diesen Jahren auf diesen Bühnen geboten wurde, Staatssekretär bei höchsten Persönlichkeiten der Ju- ganz abgesehen, hinterließen sie bei ihrer Flucht nach stiz Fürsprache für diese notorischen Verbrecher ein- Liechtenstein vorsorglich hatten sie bereits die gelegt hat. Durch eine ganze Reihe üblicher Schie-

Dereinheitlichung

von Behördenbezeichnungen.

Berlin, 30. Nov. (DNB.) Durch eine Verord­nung des Reichsministers des Innern werden für die Behörden, leitenden Beamten und Bezirke der unteren und mittleren Verwaltungs­dienste der allgemeinen Verwaltung einheit­liche Bezeichnungen eingeführt. Danach führen die Behörden der unteren Stufe künftig all­gemein die BezeichnungDer L a n d r a t"; dies ist auch die Amtsbezeichnung des Behördenleiters. Ihre Verwaltungsbezirke heißenLandkreis e". Die Negierungen in Bayern und die Kreishaupt- mannschaften in Sachsen sowie ihre Behördenleiter führen von jetzt ab ebenso wie in Preußen die auch im Sudelenland unlängst eingeführte Bezeichnung Regierungspräsiden t". Nach Beseitigung der bisherigen Buntscheckigkeit der Behördenbezeich­nungen fuhren nunmehr im gesamten Groß-

Zentralafrika.

Hand in Hand gingen damit die Untersuchungen von Dr. L e t t a u , dem Leipziger Geologen, der Messungen der Wärme- und Ultrarotstrahlung der Sonne sowie der Blaufärbung des Himmels unter­nahm. Von besonderer Wichtigkeit war die von ihm' durchgeführte Zählung der Staubteilchen und der Kondensationskerne bet Sandsturm und Step­penbrand, die letzlich die Ursache der verminderten Sonnenstrahlung sind. Von der oft angeführten Lichtfülle in den Tropen haben die deutschen For­scher im Innern des Kontinents nichts gesehen, wohl aber während der Seereisen.

Dr. Orth, Heidelberg, der Botaniker, unter­suchte die Stärke und Aenderung der Farbzusam- mensetzung des durch das Blätterdach tropischer Bäume einfallenden Sonnen- und Himmelslichtes in den Urwald. Interessante Studien machte Dr.

als erste Frucht der vom Reichsinstitut geleisteten nationalen Geschichtswissenschaft das Werk Christoph StedingsDas Reich und die Krankheit der eu­ropäischen Kultur". Der Redner würdigte die Per­sönlichkeit dieses im Alter von 35 Jahren plötzlich verstorbenen Mitgliedes des Reichsinstituts. In sie­benjähriger Arbeit habe Steding ein wissenschaft­liches Werk geschaffen, das durch den Umfang sei­ner Untersuchungen und durch seine Antworten auf die bewegenden Grundfragen der europäischen Ge­genwart epochemachend wirke. Seinen Vortrag über Bismarcks Aufstieg zur Macht" begann Prof. Frank mit einer Würdigung des kürzlich ver- ltorbenen Bismarck-Forschers und Ehrenmitglieds des Reichsinstituts, Professor Erich M a r ck s.

Ausbau Schlüchterns als Hutten-Stadt.

Die Stadt Schlüchtern beabsichtigt, die Gestalt Huttens noch stärker als bisher im kulturellen Leben in Erscheinung treten zu lassen. Man erwar­tet neue Vorschläge für die Ausgestaltung der Fest­spiele, die im nächsten Jahr auf zwanzig erhöht werden sollen. Die gotische Kapelle des Klotters wird zu einer Hutten-Gebächtnisstätte umgestaltet. Sie erhält ihre ursprüngliche Gestalt zurück. In der

Nach dreimonatigem Aufenthalt in Afrika ist die ersteDeutsche Dozenten-Expedition 19 3 8 " mit reicher Ausbeute wieder in der Hei­mat eingetroffen. In Hamburg wurde sie von dem wissenschaftlichen Oberleiter der Expedition, Profes­sor Dr. Linke, empfangen. Zum ersten Male war im Auftrage des Reichs- und Preußischen Ministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, das auch die Mittel zur Verfügung stellte, eine wissenschaftliche Expedition nach Afrika ausgeschickt worden, an der Vertreter von fünf verschiedenen Disziplinen der Naturwissenschaft teil- nahmen. Der ganz besondere Wert dieser Expe­dition liegt darin, daß es sich bei fünf Teilnehmern ausschließlich um junge Hochschullehrer handelt, von denen jeder neue Forschungen auf seinem Fachgebiet getrieben hat, naturgemäß in engster Zusammenarbeit mit den übrigen Kame­raden, und die darüber hinaus in die in ihr Fach­gebiet fallenden wissenschaftlichen Probleme der Kolonien eingeführt wurden. Die Expedition konnte ohne jeden Zwischenfall durchgeführt werden, auch die kostbaren wissenschaftlichen Apparate, mit denen die Beobachtungen und Messungen durchgeführt wurden, sind wohlbehalten wieder im Heimathafen angekommen.

Professor Dr. Gley ist noch nicht mit zurück- gekommen, er wird noch einige Wochen durch Süd- angola reifen und bas Kupferminengebiet im Kongo besuchen. Ein recht lustiges äußerliches Ergebnis der Expedition konnte von den Forschern gleich in Hamburg ausgewertet werden. Das von den Expe- ditionsterlnehmern viel benutzte BuchAfrika" von O. Martens und O. Karstedt, das den Reifenden gewissermaßen als Baedeker diente, erwies sich an Ort und Stelle in vielen Angaben als unrichtig.

Mitte des Raumes findet eine mächtige Huttenbuste 2Iu Stellung. Neben der wiederhergestellten Gruft der Familie Hutten besitzt Schlüchtern in diesem neuen Raum eine zweite Gedenkstätte.

Italienische Auszeichnung für Emil Jannings.

Staatsschauspieler Emil Jannings, Vorsitzender des Ausschusses für künstlerische Fragen bei der To­bis-Filmkunst G. m. b.H. wurde von dem König von Italien und Kaiser von Äthiopien für seine Ver­dienste um die kulturelle deutsch-italienische Zusam­menarbeit mit dem Komturkreuz der italie­nisch e n Krone, verbunden mit dem Titel Com- mendatore, ausgezeichnet.

Aus aller Welt.

ofrofcentiänöler werden einer nützlichen Beschäftigung zugeführt.

Steppenbrände verdunkeln die Sonne.

Die wissenschaftlichen Ergebnisse der fünf For­scher sind natürlich erst zum kleinsten Teile bear­beitet. Alle fünf haben sich das war das Ge­meinsame der Arbeit mit dem Licht und der Wirkung des Lichtes in Afrika beschäftigt. So wur­den die Wirkungen des Lichtes auf Menschen, Pflanzen, Tiere untersucht, die Wasserverluste der Haut, Sonnenbrand, Sonnenstrahlung im Urwald und die Intensität der Strahlung. Dr. Büttner, Kiel, der Bioklimatologe, untersuchte die Einwirkung tropischer Wetterfaktoren auf den menschlichen Or­ganismus. Er stellte bereits auf der Seereise seine Messungen an. So wurden von ihm die Sonnen- unb Himmelsstrahlung, besonders die Ultraviolett- strahlung gemessen und im Zusammenhang damit Erkenntnisse gewonnen über den Sonnenbrand und die Sonnenbräune. Es dürste von besonderem Interesse sein, daß die Ultraviolettstrahlung und der Sonnenbrand in Zentralafrika nicht stärker sind als im deutschen Sommer. Das ist in erster Linie auf die Lusttrübung durch Sandstürme und Step­penbrände zurückzuführen. Insbesondere die Step- penbrände vermindern die Sonnenstrahlung in ganz

*

Ein wahrer Sumpf hat sich vor uns aufgetan, wenn wir, Rückschau haltend, uns noch einmal vor Augen führen, was dieses jüdische Verbrechergesindel an Deutschlands Wirtschaft gesündigt hat. Wir wis­sen ja, daß heute noch der Jude in Deutschland 4Vsmal so reich ist wie der deutsche Volksgenosse. Wir wissen aber auch, daß dieses jüdische Vermögen nicht durch fleißige und produktive Arbeit, auf ehrliche und rechtmäßige Weise erworben wurde, daß es vielmehr durch schamlose Ausbeutung der deutschen Schaffenskraft zustande gekommen ist. Die Ausschaltung der Juden aus dem 'Wirtschaftsleben ist deshalb die einzig richtige Ant- 1 roort des deutschen Volkes. 0.8.

" führt um die Jahreswende seine vierte Be- > standserhebung durch. Gewaltige Vorbereitungen waren dazu nötig uno müssen in den nächsten Tagen Der außerordentkiche Erfolg der ersten Dozenten- auch von den Vereinsleitern verlangt werden. Den Expedition 1938 und die überaus glückliche Zusam- Vereinen werden bis zum 10. Dezember die entspre- menarbeit der Vertreter der verschiedenen Wissens- chenden Vordrucke zugehen. Die Bestandserhebung gebiete hat die beteiligten Stellen veranlaßt, den umfaßt alle aktiven und passiven Mitglieder über Plan zu erwägen, die Dozenten-Expedition als eine 18 Jahre und die jugendlichen Mitglieder zwischen 15 Dauer-Einrichtung zu erhalten und jedes und 18 Jahre. Von den Wettkampfgemeinschaften Jahr junge Hochschullehrer aus verschiedenen Wis- sind nur die Mitglieder dieser Gemeinschaften, nicht und Fakultäten auf eine gemeinsame die Mitglieder der Bettiebssport-Gerneinschaften an- .. rc« ;u 'zugeben. Es liegt im Interesse der Vereine selbst,

schon jetzt ihre Mitgliederlisten zu prüfen, damit bei der Abgabe der sorgfältig auszufüllenden Vordrucke

also 520 Meter Länge das ganze Lahntal wenige hundert Meter oberhalb von Limbura überquert, zeigt sich nun bereits in einer Form, die erkennen läßt wie sich dieses mächtige Bauwerk in die Land­schaft einfügt. Neun Pfeiler sind fertiaaestellt und durch Gerüste miteinander verbunden. An den An­höhen rechts und links der Lahn ist der Bau der noch fehlenden vier Pfeiler im Gange.

Kurzschluß als Ursache des Waldenburger Grubenunglücks.

mb jeher ganxe' Mensch existiere nurftn der Ganz-! Spitzenturnerdes Gaues in drei Riegen an Pferd, 'ielt feiner Nation und damit in der Politik. Der Barren und Reck turnen zu sehen Außerdem wer- ~ " - m v, öen die besten Freiübungen gezeigt. Es werden die

sich im "Felde der Wissenschaft auf die Stärke Vergebungen der Olympia-Nachwuchsturner durchge- wissenschaftlichen Leistung. Unter dem. Beifall der I turnt. Die (Bauriege setzt sich zusammen aus Turnern Zuhörer wandte sich Frank gegen die Unterschätzung Jes ganzen ^augebietes. Hauptsächlich vertreten sind der Arbeit, die in stillen Studierstuben geleistet wird. £,e Städte: Kassel, Fulda, Hanau, Limburg, Mar- Aus den deutschen Studierstuben beruhe nicht nur , bürg und -auterbach. Aus dem Kreis 8 nehmen fol- ein Stück des Weltruhmes unserer Vergangenheit, gende Turner teil: Herbert (Gießen), Schöff- sondern auch ein Stück der Macht unseres Reiches, sn a n n und B et t in (Wiefeck), Kreu ter und

~ * " ß e n 3 (Sinn) und Moos (Lollar). AußerdEi wir-

fc-n mit: Karl Reuter (Gießen), Sportlehrer u ,

Brox (Marburg). Adolf Fink (Kassel), August loekka unweit von Kongsberg fanden sich einige der Ederspächer (Marburg) sowie Turn-und Sport- besten norwegischen Springer jin, die viele Male lehrer Wedekind (Kassel). Die Veranstaltung be­deutet für Heuchelheim ein großes turnerisches Ereig­nis und wird sicherlich alle Freunde des schönen Ge­räteturnens auf den Plan rufen.

Berlin , 30.Nov. (DNB.) Nach den Althändlern, Wl4| v v.,

bie einer nüfclidjeren SBefdjäftigung angeführt merben fnrnmen. An den Beratungen nahmen die Werks­sollen, kommt jetzt eine andere Spielart von Drücke-1 leitung und Vertreter des Fachamts Bergbau der bergern an die Reihe, die es bisher verstanden hat, Deutschen Arbeitsfront teil. Der Ausschuß kam zu ohne eine nützliche Arbeit ihr Dasein zu fristen, die her Auffassung, daß die Unfallursache in dem sogenannten wilden Straßenhändler und Hausierer. K u r z s ch l u ß eines Schrämkabels zu suchen ist. Der Reichsführer ff und Chef der Deutschen - - - - r ' "

Polizei stellt in einem Runderlaß an die Polizei­behörden fest, daß besonders in größeren Städten auf den Straßen immer noch junge, kräftige Personen beim Handel mit Kurzwaren, Selbstbindern usw. anzutreffen sind. Meist sind diese Straßenhändler nicht im Besitz der erforderlichen Genehmigung. Die Polizeibehörden werden ersucht, die im Straßen­handel tätigen Personen verschärft z u kon­trollieren und Personen, die ohne Erlaubnis das Wandergewerbe betreiben oder hausieren, den Ar­beitsämtern namhaft zu machen, um sie einem zweckoollerenArbeitseinsatz zuzuführen.

Berlin im Haus des Deutschen Sports durch.

Deutsch-englische Schitameraoschast.

Die Pflege der deutsch-englischen Schikameradschaft wird auch in diesem Winter einen schonen Ausdruck veranstaltet am 3 und 4 Bomber in hör Turnhalle ^nden. Allein in der Ostmark finden vier diesem tti Heuchelheim einen Le'hraana der x) bftten Ge-! Zwecke dienende Schilager statt. Die Lagerteilnehmer rätelurnTr 6 BauesM W Arden v°m 27. Dezember bis 3um 3anu« im - - - - --- -- - Seekachaus und m der Gottschall-Almhutte im Gau

Eure Dankesschuld an den Führer tragt Zhr am Tag del Aaüonalen Solidarität ab.