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hat eine
rungsversuche zu schützen. Er hat es vorgezogen, diesen Kreisen gefällig zu sein.
Rotterdam ist die größte Hafen st a d t Hollands. Sie steht in einem sehr umfangreichen Handelsaustausch mit deutschen Hä-
Focke-Wulf „Condor" in Japan begeistert empfangen. Glänzende Klugleistung soll als Iiekord angemeldet werden.
deutsch-japanischen Zu sammenarbeit und der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Antikomintern-Mächten, daß der Flug, der unsere zwei Hauptstädte und Völker verbindet, in so glanzender Weise durchgeführt wurde.
Botschaft Hermann SöringS an das japanische Volk.
sehen. Landesbauernführer Dr. Wagner sagte, die Landflucht sei eine volkswirtschaftliche und eine Erziehungsfrage des Nationalsozialismus. Die Geisteshaltung des deutschen Volkes müsse eine bäuerliche sein. Was nicht so aufzufassen sei, daß man in falscher Romantik bäuerlichen Hausrat kaufe, aber nicht bereit sei, seine Kinder zum Bauern zu schicken. Der B e r u f s w e t t k a m p f werde wieder den Ausbildungsstand klarlegen und die Möglichkeit schaffen, die Sieger und Siegerinnen vielseitig zu fördern. Die vom Reichsbauernfuhrßr gegründete Förderungsgemeinschaft für die Landjugend habe hier eine großartige Wirkungsmöglichkeit. Der Berufswettkampf solle weiter ermöglichen, die Besten an den richtigen Platz zu stellen. Der hessische Bauer, der in der ganzen Welt bekannt sei, müsse auch feinen guten Ruf bestätigen. Nach der Eröffnungsfeier wurde der vorbildliche Hof des Parteigenossen Dr. Römer von dem Landesbauernführer und den Gästen besichtigt.
in einer möglichst kurzen Zeit zurückzulegen, die deutschen Flieger sind zugleich Sendboten des deutschen Volkes. Sie wollen durch diese fliegerische Tat zeigen, daß auch die räumliche Entfernung zwischen den beiden befreundeten Nationen zusammengeschrumpst ist. In diesem Geiste habe ich meinen Fliegern den Auftrag gegeben, dem japanischen Volk meine aufrichtigen und guten Wünsche zu überdringen.
(gez.) Hermann Göring."
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Tokio, 30. Roo. (Ostasieirdienst des DNB.) Das Focke-Wulf-Flugzeug „C o n d o r" D-ACON ist um 22.30 Uhr Ortszeit (deutsche Zeit 14.30 Uhr) auf dem Flugplatz T a ch i k a w a, dem 30 Kilometer von Tokio entfernt liegenden Flughafen der Hauptstadt Japans, eingetroffen. Auf dem mit deutschen und japanischen Flaggen übersäten und durch riesige Scheinwerfer taghell erlenchteten Flugplatz, der im Westen Tokios liegt, erwartete eine riesige begeisterte Menschenmenge die Ankunft des deutschen Flugzeuges. Zur Begrüßung hatten sich Vertreter der japanischen Regierung und der Luftfahrtgesellschaften, der deutsche Botschafter Ott mit seinem Stab sowie die Vertreter der Partei und der deutschen Gemeinde eingefunden. Alle japanischen Sender übertrugen die Landung der „Condor", die bereits von der gesamten japanischen Presse in großer Aufmachung und mit zahlreichen Bildern versehen, angekündigt worden war. Die Begeisterung der japanischen Oesfentlichkeit über die Leistung der deutschen Flieger und ihre Maschine ist außerordentlich groß. Allgemein spricht man von einer einzigartigen Flugleistung in der Geschichte der Luftfahrt.
Der glänzend gelungene Verfuchsflua des deutschen Großflugzeuges über eine Flugstrecke von rund 14 000 Kilometer wurde in 4672 Stunden bei einer reinen Flugzeit von nur 4 2 Stunden zurück gelegt. Die StundenÄurchschnitts- geschwindigkell betrug 330 Kilometer. Diese Leistung genügt, um je einen Flugwegrekord Berlin- Hanoi und Berlin—Tokio bei der 5eckeration A^ronautique Internationale anzumelden. Botschafter Ott betonte in seiner Ansprache: Wir nehmen es als ein gutes Omen für die Zukunft der
lich zu Gunsten internationaler jüdisch-bolschewistischer Kreise zu gefährden? Man würde es Deutschland ebenfalls nicht verübeln können, wenn es auf Grund solcher Vorfälle vorziehen würde, seine Handelsschiffe andere Häfen anlaufen zu lassen, die ja im Bereich des Kanals wirklich nicht so dünn gesät sind. B- R-
Das deutsche Großflugzeug „Condor" dessen Rekordflug Berlin—Neuyork—Berlin im August noch in aller Erinnerung ist, hat das Land der ausgehenden Sonne erreicht. Einen Siegesflug mochten wir diese Leistung nennen. Am Montagnachmittag stieg die schöne Ganzmetallmaschine in Berlin auf, um über den Balkan, Vorderasien, Indien und Zentralchina bereits am Mittwochnachmittag das Ziel dieses Versuchsfluges zu erreichen. Wir beglückwünschen die wackere Mannschaft, die Erbauer dieses Flugzeuges, die Konstrukteure wie die Arbeiter der Focke- Wulf-Werke, und nicht zuletzt die deutsche Luftfahrt in ihrer Gesamtheit, die wiederum aller Welt zeigt, was deutsche Flugzeugbauer und deutsche Flieger zu leisten vermögen. Jede neue Pionierleistung beweist, daß sich unsere Fliegerei nicht auf ihren Lorbeeren ausruht, daß sie unentwegt an der Arbeit ist, das den Erdball umschlingende Luftverkehrsnetz mit neuen Maschinen zu versehen, für jede neue Strecke auch das geeignete Flugzeug zu stellen. Der „Condor" hat von Montag 16 Uhr bis Mittwoch 14.30 Uhr (mitteleuropäische Zeit) 13 600 Kilometer überflogen. Was sind eigentlich 13 600 Kilometer? Die schnellsten deutschen Dampfer, die im Ostasien- dienst eingestellt find, brauchen für die Fahrt von Hamburg oder Bremen nach Japan noch immer reichlichdrei Wochen. Der „Condor" hat seine „Tour" unter Abrechnung der Tank-Pausen in etwas über 40 Stunden geschafft! Die Entfernung Berlin—Tokio ist mehr als doppelt so groß wie die Entfernung von Berlin nach Neuyork — jene Entfernung, die der „Condor" in diesem Sommer in einem Rekordflug bewältigte. Aber vielleicht ist folgender Vergleich noch anschaulicher: Die Entfernung von Berlin nach Innsbruck beträgt in der Luftlinie 600 Kilometer. Der „Condor" hatte bis zu feiner ersten Tankstation in Basra das sechsfache, bis zu feiner zweiten Tankstation in Karachi das dreieinhalbfache, bis zu feiner dritten Tankstation in Hanoi das siebenfache uyd bis zu feiner Landung in Tokio wiederum das mehr als sechsfache der Lufllinie Berlin—Innsbruck zurückzulegen!
Der Bauer
im Reichsberufsweitkampf
NSG. Am Mittwoch fand in Erbes- Büdesheim die Eröffnung des Reichsberufswettkampfes für die Gruppe Nährstand im Gau Hessen-Nassau statt. Die Tenne eines großen Hofes, die würdig, geschmückt war, gab den äußeren Rahmen für die Feier, die von HI. und BDM. mit Musik und Lieder verschönert wurde. Gebietsführer Brandt betonte, die Jugend müsse durch eigenen Fleiß die Voraussetzungen schaffen, das deutsche Volk zu festigen. Wie die HI. erzogen werde, so würde in zehn oder zwanzig Jahren das deutsche Bauerntum aus
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Generalfeldmarschall Hermann Göring durch die Besatzung des Flugzeuges „Condor" Botschaft an das japanische Volk gerichtet, die über die Domei-Agentur verbreitet wurde. Die Botschaft hat folgenden Wortlaut: ,Zu einem Zeitpunkt, in dem das japanische und das deutsche Volk den festen Willen zum gemeinsamen Kampf gegen den bolschewisti - scheu Weltfeind erneut bekunden und als Bekräftigung dieses politischen Zieles verheißungsvolle Schritte zur Vertiefung der kullurellen Beziehungen unternehmen, startet in der Hauptstadt des Deutschen Reiches ein deutsches Flugzeug zum Flug noch Tokio. Es ist nicht fliegerischer Ehrgeiz allein, der die bewährte Besatzung anspornt, diesen Weg
Wetterbericht
Mit dem erneuten Eingreifen der vom Atlantik ausgehenden Wirbeltätigkeit auf unser Wetter hat dieses wieder wechselhaften und unbeständigen Charakter angenommen. Es kann auch für die Folge bei wechselnder Bewölkung und lebhafter Luftbewegung mit dem Auftreten einzelner Niederschläge, die im Gebirge teilweise als Schnee fallen, gerechnet werden.
Vorhersage für Freitag: Veränderlich mit Aufheiterungen,.aber zeitweise auch bedeckt und Niederschlag. Lebhafte Winde aus südlichen bis westlichen Richtungen, Temperaturen in den Niederungen um 5 Grad.
Lufttemperaturen am 30. November: mittags 2,9 Grad Celsius, abends 4,3 Grad; am 1. Dezember: morgens 5,4 Grad. Maximum 4,6 Grad, Minimum heute nacht 1 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 30. November: abends 3,7 Grad; am 1. Dezember: morgens 4,5 Grad. — Niederschläge 1,2 mm,
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilderz Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiterr Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. X. 38: 10013. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei RLange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM.- 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig
korrekte, um nicht zu sagen freunLüchaftliche Be- fen, vorwiegend auf dem Gebiet des Waren- pehungen unterhält. Nach der holländischen Ge- Umschlags. Der Reichtum Rotterdams und feine Be- meindeverfasiung verfügt der Bürgermeister auto- deutung als Wellhafen geht nicht zuletzt auf diesen nvm über die Ausübung der Polizeigewalt in sei- Handelsaustausch mit Deutschland zuruck, nein Amtsbereich. Folgiich hätte der Rotterdamer Sollte es sich Holland nicht ernsllich überlegen, ob Bürgermeister ohne weiteres die Möglichkeit gehabt, I es sich lohnt, diesen einträglichen Handelszweig ledig- das Fußballwettspiel mit seinen Polizeikräften unter f:j* *" ra-™ri™ allen Umständen gegen jüdisch-bolschewistische totö=
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Die trauernden Hinterbliebenen:
Karl Skrzek und Frau Elisabeth, geb Schneider Heinrich Schneider und Frau Dina, geb Mainzer Heinrich Benk und Frau Marie, geb. Schneider Wilh Schneider und Frau Klara, geb Hamel Otto Naumann und Frau Lina, geb Schneider Ernst Schneider und Frau Marie, geb. Eckhardt 12 Enkel und 1 Urenkel
Die Beerdigung findet am Freitag, dem 2. Dezember,nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt
Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Todt und Frau nebst Angehörigen. Wißmar (Kr. Wetzlar), den 1. Dezember 1938.
Die Beerdigung findet am Samstag, dem 3. Dezember,'nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Langgasse 245, aus statt.
Altersvereinigung 1862 — 1912
Wir bedauern den Heimgang unseres lieben Alterskollegen
Wilhelm Heckeimann.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 1. Dezember nachmittags 2% Uhr auf dem Neuen Friedhof statt.
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Am 30. November verstarb nach langem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel
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im fast vollendeten 85. Lebensjahre.
Für die trauernden Hinterbliebenen:
Dina Simon, geb Roth
Josef Simon
Margarete Scbwender, geb. Roth
Karl Scbwender, Heinz Schwender als Enkel.
Gießen (Steinstraße 71). Leipzig. Steinbach, den 30. November 19u8.
Die Beisetzung findet am Samstag, dem 3. Dezember, vormittags 11 Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt - Beileidsbesuche dankend veibeten.
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Heute nacht entschlief sanft nach kurzem schweren Leiden unser lieber treusorgender Vater. Großvater, Urgroßvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel
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im Alter von 78 Jahren.
Gestern nachmittag, kurz nach 5 Uhr, entschlief nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden, in der Klinik zu Gießen, unser einziger und innigstgeliebter, tapferer Sohn
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