i
DfR. Lich
Nieder-
Gruppe VIII: Homberg 1. Jgd.
Die Ergebnisse der Kreisklaffenspiele
3:1
seiner Freude darüber
wobei noch manche Ansprachen gehalten wurden.
Wirifchast
i
2:2
4:1
8:0
5:1
von Bu
ten ausfallen.
Gruppe Wöllstadt 1. . Ober-Mörlen
Gruppe 1. Jgd. 1:4.
1. Jgd. 0:7; Steinbach 1. Jgd.
1 Jgd. 5:2.
X: DsB. Friedberg 1. Jgd. — Ober- Jgd. 10:1; Bad-Nauheim 1. Jgd. — 1. Jgd. 4:0.
XI: Büdesheim 1. Jgd. — Assenheim
sprach hierauf über die Pflichten des Beamten im nationalsoziattstischen Staat. Er verurteilte die früher geübte Zurückhaltung gewisser Rechtswahrer und gab klar und deutlich zu erkennen, daß im
ms zwischen der Bevölkerung und der Amtsgerichtsbehörde Ulrichstein ein recht gutes fei, und er
gung des Schloßberges statt, wobei noch einmal ein kurzer Ueberblick über die Geschichte des früheren Schlosses Ulrichstein gegeben wurde. In der Abend- *) ein Feuerwerk statt. Ein Kame-
2. kreisklasse.
Geilshausen — Grünberg Flensungen — Queckborn Saasen — Ettingshausen Harbach — Göbelnrod (Ges.-Spiel) Krofdorf — Heuchelheim II Londorf — Großen-Linden II
Himmelswagen im Großen Bären seine tiefste St«l» lung, in der er besonders groß erscheint. Don bent in stets gleich bleibender Höhe leuchtenden Polar» ftern sehen wir den Kleinen Bären herabhängeit und unter ihm.die gewundene Sternreihe des Dra« chens ziehen. Um die Mitte des Monats ist eine Häufung von Sternschnuppen zu erwarten, die scheinbar aus dem Löwen aufstrählen und daher L e o n ib e n genannt werden.
Der ersten einige fallen.
Gruppe V: Saasen 1. Jgd. — Oppenrod 1 Jugend 5:6; Göbelnrod l.Jgd. — Großen-Buseck 1.Jgd. 2:2.
Gruppe VI: Laubach 1. Jgd. — Ober-Bes- finaen 1. Jgd. 5:4. (Laubach wird wohl aus gleichen Gründen wie VfB.-R. aus die Punkte verzichten müssen); Ettingshausen 1. Jgd. — Queckborn 1. Jugend 1:4.
Gruppe VII: Hungen 1. Jgd. — Wölfersheim (kampflos für Hungen).
1. fireisflaffe.
Wieseck — Lollar
Wißmar — Großen-Buseck Rüddingshausen — Heuchelheim Rodheim — Klein-Linden Hungen — Großen-Linden Lich — Garbenteich
Weitere Glückwünsche.
Sodann überbrachten der Kreisdirektor Lauterbach, die Vertreter der Kreisleiter von
Damit fand der denkwürdige Tag seinen schönen Abschluß.
1:6
3:5
0:2
6:2
3:3
6:2
4:2
Ohmen 1. Jgd. 1:0.
Gruppe IX: Die Spiele der Gruppe IX muß-
Totale Mondfinsternis
Oer Sternenhimmel im November.
Don Or. Erwin Koffinna.
wünschte, daß dieses schöne Einvernehmen auch weiterhin bestehen möge.
Oberstaatsanwalt Knanh
überbrachte namens des Generalitaatsanwalts und der Staatsanwaltschaft Gießen die Glückwünsche zur heutigen Jubiläumsfeier. Er hob dabei besonders das von jeher allerbeste Einvernehmen zwischen der Staatsanwaltschaft und dem Amtsgericht Ulrichstein, ferner auch die Tatsache hervor, daß die Staatsanwaltschaft mit dem Bezirk Ulrichstein auf kriminellem Gebiete so gut wie nichts zu tun habe, so daß hier von einem Jdealzustand gesprochen werden könne.
Hundert Lahre Amtsgericht Ulrichstein
Schlichte und würdige Jubiläumsfeier.
lEigener Bericht des Gießener Anzeigers) *
Um die Dannmeiflerschast?
Ball rollt um die Bannmeisterschaft. — Die Punkte sind erkämpft! — Es gab bereits Enttäuschungen —, Entscheidungen sind ge- Jn der Gruppe II wartete der frühere Bann-
Fernrohr der Welt (Mount-Wilson-Sternwarte) getrennt werden können.
Die Milchstraße zieht von Ost nach West durch die Sternbilder Zwillinge, Fuhrmann, Perseus, Kassiopeia, Kepheus, Schwan zum Adler. An ihrem Nordwestrande funkelt die blauweiße Wega in der Leier. Der optisch veränderliche Stern Algol hat günstig zu beobachtende Lichtminima am 15. November 1 Uhr; am 17. November 21.30 Uhr; am 20. November 18.30 Uhr. Am Nordhimmel erreicht der
liche Tendenz, und am Aktienmarkt ergaben sich vielfach weitere Besserungen um etwa 0,25 bis 0,50 v. H. gegenüber dem Mittagsschluß. Etwas bevorzugt wurden erneut Motorenwerte, von denen Daimler auf den Berliner Stand anzogen auf 141,50 (140,50) und Adlerwerke und BMW. je 0,50 v. H. höher umgingen mit 114,50 bzw. 147,50. Leicht gesteigert waren außerdem IG. Farben auf 154 (153,50), Buderus auf 113,75 (113,50), Rheinstahl auf 139,25 (139), Rheinmetall auf 137 (136,75), Bemberg auf 142,50 (142,25) und Licht & Kraft auf 141,50 (141,25). Unverändert lagen u. a. Verein. Stahl mit 112,40, Metallgesellschaft mit 124,75, Schuckert mit 180, VDM. mit 172,50, Demag mit 152,50, Scheideanstalt mit 209,50 und > Hapag mit 78.
frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 31. Oft. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W9 200, WH 202, W 12 203, W 13 204, W 16 207, W 18 209, W 19 211, W 20 213; Roggen R 11 185, R 12 186, R 14 188, R 15 189, R 16 191, R 17 192, R 18 193, R 19 195 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste und Futterhafer —. Weizenmehl Type 812 W 13 29,25, W 16 29,25, W 18 29,25, W 19 ?9,25, W 20 (Kreis Alzey) 29,25, W 20 (Kreis Worms) 29,60 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Für Weizenmehl Type 812 mit Beimischung von . Maisbackmehl liegen die Preise 30 Pfennig unter den Notierungen. Roggenmehl Type 997 R12 22,45, R 15 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W 18 11,00, W 19 11,10, W 20 11,20 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Roggenfuttermehl R 19 12,50, Roggenvollkleie R 19 11,00. Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R16 10,25, R18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Treber—. Wiesenheu, handelsüblich, gesund, trocken 5,00, Wiesenheu, gut, gesund, trocken 5,80 bis 6,00, Kleeheu, gut, gesund, trocken 7,00 bis 7,50, Weizenstroh, bindfadengepreßt und gebündelt 2,80, Roggenstroh, do. 2,90 bis 3,00, Hafer- und Gerstenstroh, do. 2,40 bis 2,50 Erzeugerpreis ab Erzeuger-Verladestation.
frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 1. Nov. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 332 Kälber, 375 Hammel, 249 Schafe, 1695 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 65 Mark, Hämmel 32 bis 52, Schafe 20 bis 42, Schweine 50 bis 59 Mark. Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt; Schafe und Hämmel lebhaft.
* Ulrichstein, 31. Okt. Ein Fest seltener Art feierte das fesllich geschmückte Bergstädtchen Ulrichstein am heutigen Tage: das durch Gesetz vom 31. Oktober 183§ errichtete Amtsgericht Ulrichstein beging die Feier seines hundert- jährigen,Bestehens.
Die Feier begann um 11 Uhr mit einem Fest- a k t im vollbesetzten Sitzungssaal des Amtsgerichts. Die festliche Stunde wurde durch den derzeitigen dienstaufsichtführenden Richter
Amtsgerichtsrat Harnisch
mit einer Ansprache singeleitet. Er begrüßte zunächst den Oberlandesgerichtspräsidenten Dr. <5 er i b a (Dary-stadt); Oberstaatsanwalt Knauß (Gießen), als Vertreter des aus diensllichen Gründen am Erscheinen verhinderten Generalstaatsanwalts Dr. Eckert (Darmstadt) und der Staatsanwaltschaft Gießen; Landgerichtsdirektor Dr. Brill (Gießen), als Vertreter des ebenfalls aus dienstlichen Gründen am Erscheinen verhinderten Landgerichtspräsidenten Thüre in Gießen; die Vertreter der Kreisleiter von Lauterbach und Büdingen; den Vertreter der SA.-Standarte 254; den Kreisbauernführer; den Kreisdirektor von Lauterbach; sämtliche erschienenen Bürgermeister und Vertreter der Kreditinstitute und Genossenschaften des Amtsgerichtsbezirks Ulrichstein; eine große Anzahl früher hier tätig gewesener Be- rufskameraden, sowie die jetzigen Beamten und An- gestellten des Amtsgerichts selbst.
Amtsgerichtsrat Harnisch gab dann in seiner Ansprache in großen Umrissen ein Bild von der Geschichte des Amtsgerichts und der Stadt Ulrichstein, wie es bereits in dem Aufsatz „Hundert Jahre Amtsgericht Ulrichstein" im „Gießener Anzeiger" Nr. 254 vom 29./30. Oktober 1938 zu lesen war. Er kam ferner aus die Haupttätigkeit des stark ländlichen Amtsgerichts zu sprechen, die in der Hauptsache in der Bauerngesetzgebung, der landwirtschaftlichen Schuldenregelung und damit vorwiegend in der freiwilligen Gerichtsbarkeit beruhe, im Gegensatz zu den Aufgabengebieten anderer, städtischer Gerichte. Er begrüßte dann noch den Zerfall der Kleinstaaterei und gelobte für sich und seine Gefolgschaft, im Sinne unseres Führers auf dem begonnenen Wege einer volksverbundenen Rechtspflege weiterzuwirken. ‘
Oberlandesgerichtspräsident Or.Ecriba
Auf vielen Plätzen sah man harte Kämpfe. Auch blieben einige überraschende Ergebnisse nicht arzs. Lollar weilte in Wieseck und sicherte sich einen hohen Sieg, der aber noch höher hätte ausfallen können. Großen-Buseck hatte in Wißmar einen schweren Stand, und der Sieg fiel nur knapp aus. Auf dem Platz in Wißmar dürften nach den gezeigten Leistungen des Sonntags noch manchs Punkte bleiben. Heuchelheim Ht wieder erstarkt und erfocht auf dem gefürchteten Gelände in Rüddingshausen einen beachtlichen Sieg. Rodheim bewies wieder einmal mehr, daß sich die Mannschaft etwas vorgenommen hat, diesmal wurde Klein-Linden eindeutig bezwun-
man neben der gelben Jupiterscheibe die vier großen Monde des Planeten als feine Lichtpunkte. Im Juli wurden von Nicholson auf der Mount-Wilson- Stemwarte zwei neue Jupitermonde, der 10. und 11., auf photographischem Wege entdeckt. Es handelt sich um zwei nur etwa 15 Kilometer große, äußerst lichtschwache Weltkörper. Der Ringplanet Saturn, den wir gegen 22 Uhr hoch am Südhimmel im Sternbild der Fische finden, hat ebenfalls den Höhepunkt seines Glanzes überschritten. Seine Entfernung nimmt während des Monats von 1270 Millionen auf 1320 Millionen Kilometer zu. Saturn wird leicht mit einem hellen Fixstern verwechselt, doch unterscheidet sich sein ruhiges Licht scharf von den unruhig funkelnden Fixsternen. Venus, die im Oktober noch Abendstern war, ist verschwunden. Am 20. November zieht sie an der Sonne vorüber (untere Konjunktion) und erscheint in den letzten Novembertagen gegen 7 Uhr als Morgenstern tief am Osthimmel, wo auch bereits von 4 Uhr an der Mars sichtbar ist.
Das Aussehen des abendlichen Fixsternhimmels wird in den ersten Stunden der Dunkelheit noch durch die Herbststernbilder bestimmt, die den Raum zwischen der Milchstraße und dem Süd- horizont einnehmen. Hoch am Südhimmel sehen wir das Pegasusquadrat oder den „Großen Tisch", an den sich rechts noch ein unregelmäßiges Sechseck anschlietzt. Darunter bemerken mir den Wassermann und die Fische und weiter links das große Sternbild des Walfisches. Tief am Südhorizont funkelt Fomalhc ut im Südlichen Fisch, der aber bereits kurz nach 21 Uhr untergeht. Fomalhaut ist ein Fixstern vom Siriustyp, 27 Lichtjahre entfernt und von 18sacher Sonnenhelligkeit. Die „feuchten" Namen der Herbststernbilder stammen aus dem griechischen Altertum, denn im Mittelmeergebiet ist der Herbst die Regenzeit. An das Pegasusquadrat schließt sich nach links die Andromeda, in der ein milchiger Lichtfleck den bekannten Spiralnebel andeutet, sowie die Sternbilder Triangel (Dreieck) und Widder.
Im Osten sind gegen 22 Uhr die glanzvollen Wintersternbilder heraufgekommen, unter ihnen als größtes und schönstes der Orion, der als einziges Sternbild zwei Sterne erster Größe aufroeift: den weißfunkelnden Rigel an der unteren rechten Ecke des Vierecks, 'die rötliche Beteigeuze oben links. Darüber finden wir die Zwillinge Kastor und Pollux und das schöne Sternbild des Stiers mit Aldebaran und den beiden Sternhaufen der Hnaden und der Plejaden. Aldebaran ist ein roter Riesenstern von 40fachem Sonnendurchmesser, der zwar nur 3200 Grad Oberflächentemperatur besitzt (Sonne 5900 Grad), aber trotzdem unsere Sonne 150-mal an Lichtfülle übertrifft. Sein Abstand ist mit 57 Lichtjahren noch nicht halb so groß wie der des ihn scheinbar umgebenden Hyadenschwar- mes. lieber dem Stier leuchtet die gelbe Kapella im Fuhrmann, ein aus zwei Riesensonnen bestehender Doppelstern in 48 Lichtjahren oder 450 Billionen Kilometer Entfernung. Die beiden Sonnen kreisen in 104 Tagen um den gemeinsamen Schwerpunkt, bei einem gegenseitigen Abstand von nur 130 Millionen Kilometer, d. h. sie stehen so dicht nebeneinander, daß sie eben noch mit dem größten
Leihgestern — SA.
Steinbach — Lollar II. L. nicht angetreten.
heutigen Staat die heiligste Aufgabe des Rechts- Schlosses Ulrichstein geaeben wurde. In der Abend- wahrers darin beruhe, das deutsche Recht richtig bämmerung fand ein Feuerwerk statt. Ein Kame- zu verstehen und damit der Volksgemeinschaft zu radschaftsabend unter Beteiligung der Bevölkerung dienen. Der Oberlandesgerichtspräsident gab noch des gesamten Amtsgerichtsbezirks schloß sich an, feiner Freude darüber Ausdruck, daß das Verhält- wobei noch manche Ansprachen gehalten wuxden.
meister Großen-Linden gleich mit einem eindeutigen Siege auf. Rekordergebnisse erkämpften die 1. Jugend des oberhessischen Gauligaoertreters VfB. Friedberg und die 1. Jugend von Lollar. Auch die beiden Gießener Jugendmannschaften konnten in der Gruppe I eindeutige Siege erringen. Einen guten Start hatte die 2. Jugend der Spvgg. 1900 in der Gruppe II, und es sieht fast aus, als wollte diese Jugend mit dem Titelverteidiger um die Wette kämpfen.
Ergebnisse: (der erstgenannte Verein war jeweils Platzverein):
Gruppe I: Spvgg. 1900 1. Jugend — Tv. Klein-Linden 1. Jgd. 5:2; Tv. Heuchelheim l.Jgd. gegen VfB.-R. 1. Jgd. 2:3. (VfB.-R. wird diesen schwer erkämpften Sieg wohl nicht angerechnet bekommen und auf die Punkte verzichten müssen, da die Pässe nicht, lt. Bestimmungen der HI., in Ordnung waren.)
Gruppe II: Spvgg. 1900 2. Jgd. — Allendorf a. d. Lahn 1. Jgd. 3:0; Großen-Linden 1.. Jgd. — Watzenborn-Steinberg 1. Jgd. 5:2.
Gruppe III: Spvgg. 1900 3. Jgd. — Treis an der Lumda 1. Jgd. (kampflos für 1900 3. Jgd); Londorf X Jgd. — SV. Lollar 1. Jug. 1:12.
Gruppe IV: VfB.-R. 2. Jgd. — Garbenteich
dingen und Lauterbach, der Standarte 254 und der Kreisbauernführer ihre herzlichen Glückwünsche, wobei erneut das gute Einvernehmen zwischen»diesen Behörden und Dienststellen und dem Amtsgericht Ulrichstein betont wurde.
Bürgermeister Äeiß, Ulrichstein,
verstand es bei der Ueberbringung seiner Glückwünsche, sowohl für seine Stabt als auch für alle anderen Gemeinden des Amtsgerichtsbezirks Ulrichstein, das tatsächliche herzliche Verhältnis zwischen der Bevölkerung und dem Amtsgericht in Worte zu kleiden, die alle Festteilnehmer davön überzeugen mußten, daß es wünschenswert wäre, ein solches ideales Verhältnis überall anzutreffen.
Amtsgerichtsdirekor i.Jt Rausch, Bad-Nauheim,
sprach zum Schluß im Namen der ehemaligen Beamten des Amtsgerichts Ulrichstein. Erfreut über das Zustandekommen der Jubiläumsfeier sprach er namens aller Beteiligten Dank aus und wünschte der Feier besten Verlauf, dem Amtsgericht weiteres gutes Wirken.
Hierauf wurde die festliche Jubiläumsstunde in üblicher Weise geschlossen.
Oer Ausklang des Festtages.
Nach dem Festakt versammelten sich alle Teilnehmer zum gemeinsamen Mittagessen im „Darmstädter Hof". Am Nachmittag fand eine Besichti-
Rhein-Mainische Börse.
Mittagsbörfe ruhig und wenig verändert.^
Frankfurt a. M., 31. Okt. Von der Kundschaft lagen eher kleine Kaufaufträge vor, die aber wiederum nur einzelne Spezialpapiere betrafen. Anderseits erfolgten aus der Börse heraus mäßige Glattstellungen, so daß die Kursentwicklung am Aktienmarkt nicht ausschließlich nach oben gerichtet war. Auch bewegte sich das Geschäft fast überall in engsten Grenzen, selbst bei den bevorzugten Papieren waren die Umsätze ohne Bedeutung. Die freundliche und zuversichtliche Grundtendenz bestand meiner fort, zumal die Börse in den nächsten Tagen kaum mit einem Nachlassen der Kurse rechnen zu können glaubt. Die Begründung dafür dürften Hoffnungen auf bevorstehende, verschiedene Abschlußmitteilungen sein. Am Montanmarkt lagen Hoesch ohne besonderen Grund 1,25 d. H. schwächer mit 119, auch Mannesmann nur knapp gehalten mit 113,75 (114), andererseits Vereinigte Stahl voll behauptet mit 112 (111,90). Erhöhtes Interesse fanden Autowerte, insbesondere Daimler mit 139,75 bis 140,50 (139). Sodann begegneten AEG. größerer Nachfrage bei 122,75 bis 123,50 (122,50). Zellstoff Aschaffenburg waren um 1,25 v. H. auf 119,50 erholt. Auf den übrigen Gebieten hielten sich die Abweichungen bei 0,25 bis 0,75 v. H. U. a. notierten: IG. Farben 153,50 (154), Metallgesellschaft 124,75 (124,25), Th. Goldschmidt nach Pause 137,25 (136,75), andererseits Reichsbank 193,75 (194), Rheinmetall 136,75 (137,50) uitf Nordd. Lloyd 81,40 (81,50).
Don einzelnen Spezialwerten ausgehend war die Haltung im Verlaufe eher etwas fester, was aber kursmäßig nur vereinzelt zum Ausdruck kam. Auch belebte sich das Geschäft nur wenig. AEG. 124 nach anfangs 122,75, Deutsche Erdöl 133 nach 132, IG. Farben 153,75 nach 153,50, Hoesch 0,75 v. H. erholt auf 119,75, Verein. Stahl 112,40 nach 112, Demag 151,75 bis 152,50 nach 151,50 und Westdeutsche Kaufhof schwankend zwischen 105,40 bis 105,75 nach 105,50. Die später notierten Werte lagen großenteils 0,50 bis 1 v. H. höher, Harpener plus 1,50 v. H. auf 151, andererseits eine Reihe von Elektrowertön nur knapp gehalten. Für Bankaktien hat Jid) die Nachfrage wieder belebt, Großbankwerte ’je 0,25 v. H. fester, von anderen Frankfurter Bank nach Pause 100 (98) und Effektenbank 90 (89,13).
Adendbörse freundlich.
Zwar waren die Umsätze auch an der Abendbörse mangels größerer Kundschaftsbeteiligung klein. Da aber leichte Nachfrage überwoa und Angebot kaum erfolgte, erhielt sich die freundliche und zuversicht-
Das Jahr 1938 weist zwei Sonnen- und zwei Mondfinsternisse auf. Davon ist in Deutschland nur die totale Mondfinsternis am 7. und 8. N o o e m b er sichtbar. Bei klarem Wetter werden wir dann den Schatten unseres eigenen Planeten über die Mondoberfläche hinwegziehe sehen. Ereignen sich Verfinsterungen des Mondes auch viel häufiger als Sonnenfinsternisse, so sind sie doch ein fesselndes Naturschauspiel, und niemand sollte die Gelegenheit versäumen, diese himmlische „Verdunkelungsübung" in ihren Einzelheiten zu verfolgen, wobei man sich mit Vorteil eines Fernglases bedient.
Da die Mondbahn um 5 Grad gegen die Ekliptik (das ist die scheinbare Sonnenbahn) geneigt ist, treten Mondfinsternisse stets nur dann ein, wenn unser Trabant zur 3eit des Vollmondes nahe dem Knoten seiner Bahn steht, d. h. nahe dem Schnittpunkt seiner Bahnebene mit der Ekliptik. Dies ist am Abend des 7. November der Fall. Der Mond quert dann in der Zeit von 21.40 Uhr den K e r n s ch a 11 e n bet Erde in der Richtung von West nach Ost, d. h. von rechts nach links. Wir sehen infolgedessen den dunklen Erdschatten v o n l i n k s in die Mondscheibe Vordringen. Die Schattengrenze erscheint dabei unscharf, da das Sonnenlicht in der Lufthülle der Erde gebrochen wird. Um 22.15 Uhr ist etwa die Hälfte des Mondes verdunkett. Die vollständige Verfinsterung dauert von 22.45 bis 0.07 Uhr. Während derselben-nimmt der Mond gewöhnlich eine kupferrote Färbung an, die von den durch die Erdatmosphäre abge- lenkten Sonnenstrahlen herrührt. Ein Beobachter auf dem Monde würde nämlich zu dieser Zeit die Erdkugel als schwarze Scheibe vor der Sonne sehen, umgeben von einem rötlichen Ring, dem durch die Lufthülle der Erde abgebogenen Sonnenlicht, das rot ist wie die aufgehende Sonne. Nach Beendigung der vollständigen Verfinsterung sehen wir den Rand des Erdschattens wiederum von links nach rechts über die Mondscheibe ziehen. Um 0.35 Uhr ist nur noch die Hälfte des Mondes verdunkett; um 1.12 Uhr verläßt der Mond den Kernschatten der Erde, die tfiiy sternis ist beendet. Um Mitternacht beträgt die Hohe des Vollmonds über dem Horizont in München 58^, in Berlin 54, in Königsberg 52^ Grad, entspricht also ungefähr der Mittagshöhe der Sonne Anfang August.
Die Lichtgestalten des Mondes sind an folgenden Tagen: Volttnond am 7., letztes Viertel am 14., Neumond am 22., erstes Viertel am 30. November.
Die Sonne wird am 22. November durch den Neumond teilweise verdunkelt; doch kann diese Son» ttenfinstsrnis, bei der über drei Viertel der «on- nenscheibe abgeblendet werden, nur im nördlichen Stillen Ozean und seinen Randgebieten beobachtet werden. Die Mittagshöhe der Sonne nimmt im Laufe des Monats um nahezu 8 Grad oder 15 scheinbare Sonnendurchmesser ab, womit eine Verkürzung des Tages um IVz Stunden verbunden ist.
Hatten wir am Abend Ausschau nach hellen P l a - neten, so bemerken wir im Südwesten Jupiter, der alle anderen zur Zett sichtbaren Sterne an Glanz weit übertrifft. Jupiter geht zu Anfang des Monats kurz vor Mitternacht, Ende November bereits um 22 Uhr unter. Sein Abstand wächst von 700 auf 770 Millionen Kilometer, seine Helligkeit nimmt dementsprechend weiter ab. Mit einem etwa zehnmal vergrößernden lichtstarken Fernglas erkennt
| gen. Eine Ueberraschung gab es in Hungen, wo I Großen-Linden spielte. Die Gäste, die weit besser wie der Gegner waren, führten bereits 3:1, als die Verteidigung leichtsinnig wurde, und die Gastgeber noch aufholen konnten. Dieser eine Punkt wird vielleicht später den Ausschlag geben. Garbenteich war gegen den Vorsonntaq nicht wiederzuerkennen und spielte lustlos. Die Licher erfochten einen hohen und ver- bienten Sieg über ben alten Widersacher. Nun mußte auch, bie SA. in ihrem ersten Spiel gleich Punkte lassen, bie Platzherren befanden sich in guter Spiellaune und haben sich vorgenommen, ben Meister zu machen. Unverstänblich ist das Nichtantreten der Lollarer Reserve in Steinbach, die damit dem Gegner bie Punkte kampflos überließ.
Obwohl Geilshausen in der ersten Hälfte des Spieles nur 10 Mann zur Stelle hatte, brachte es Grünberg nicht fertig, einen Sieg herauszuholen und mußte sich zum Schluß geschlagen bekennen. Flensungen konnte sich die ersten Punkte über die
. stark abgefallenen Gäste aus Queckborn sichern. Hart ; ging es in Saasen her, wo sich beide Mannschaften i die Punkte teilten. In einem Gesellschaftsspiel siegte - Harbach gegen die neu aufgestellte Mannschaft von , Göbelnrod. Das Spiel in Krofdorf kann nicht als ! Pflichtspiel gewertet werden, da Heuchelheim nur sieben Spieler zur Stelle hatte. Die hohe Niederlage : ist daher erklärlich. Großen-Linden mußte in Londorf die erste Niederlage einstecken, die sehr deutlich
. ausfiel, und damit die Führung der Tabelle abgeben.
Gruppe XII: Nieder-Florstadt 1. Jgd. — Mel- • bach 1. Jgd. 4:2.
Gruppe XIII: Holzhausen 1. Jgd. — Ober- Roßbach 1. Jgd. 0:4; Rodheim 1. Jgd. — Nieder- Wöllstadt 1. Jgd. 4:0.
Gruppe XIV: Groß-Kakben 1. Jgd. — Klein- Karben 1. Jgd 4:2; Groß-Karben 2. Jgd. — Heldenbergen 1. Jgd. (kampflos für Groß-Karben 2. Jgd.).


