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entlassen uni» ihm das Recht zum Tragen der Uni­

form des AR. 5 verliehen. Mit Generaloberst Beck ' scheidet der erste Ches des mit dem Heeresaufbau

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40 oder 60 Watt sind die richtigen Störten für Soden und Speicher. Man verlange immer die innenmattierien

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MD.E N

Hohe Zuchthausstrafen für kommun stische Drahtzieher.

Berlin, 29. Oktober. (DNB.) Der I. Senat

wiedererstandenen Generalstabes des Heeres aus dem Amte. Der Oberbefehlshaber des Heeres hat

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Das ist erst fünfzehn Lahre her!

*1923 wurde in Berlin der erste deutsche Rundfunksender eröffnet.

Von Hans Knothe.

g e n b", die wegen Vorbereitung z um Hochverrat angeklagt waren. Es handelt sich hier um den Versuch kommuni st ischer Draht­zieher, jugendliche Gruppen in Gegensatz zur Staatsjugend und zum Staat zu bringen. Wegen Vorbereitung zum Hochverrat erhielten die voll­jährigen Angeklagten hoheZuchthaus st rasen, die jugendlichen Gefängnisstrafen.

Offene Herzenoffene Hände

Die ersten WHW.-Sammelergebnisse zeigen eine Steigerung bis zu 45 v.H.

Berlin, 31. Okt. (DRB.) In der Eröffnungs­rede zum ersten Winterhilfswerk Großdeutschlands sagte der Führer:Ich glaube, wir haben s a viel Glück in diesem Jahre erfahren, daß wir alle die Pflicht haben, diesem Glück freiwillig u n s e r Opfer zu bringen." Diese von dem Führer geforderten Opfer sind gebracht worden mit offenen Herzen und offenen Händen. So erbrachte der erste Eintopfsonntag dieses Wnter- hifswerks eine Gesamtsumme von 8 289 019,53 Mark, wovon auf das Altreich 7 310 057,41 Mark, auf die Ostmark 978 962,12 Mark entfallen. Gegenüber dem ersten Eintopf des verflossenen Winterhilfswerks er­gibt sich für das Altreich eine Steigerung von 1 638 851,44 Mark = 28,9 v. H. Auf die Haushal­tungen umgerechnet, opferte jede Haushaltung Groß­deutschlands durchschnittlich 0,42 Mark zum ersten Eintopfsonntag.

Eine noch größere Opferfreudigkeit zeigte sich bei der er st en Reichs st raßensammlung des Winterhilfswerks 1938/39. Die hübschen Buchabzei­chen erbrachten im Altreich eine Summe von 8 940 444,66 Mark, in der Ostmark 1 337 439,90 Mark. Auf den Kops der Bevölkerung Großdeutschlands entfällt mit dem Gesamtbetrag von 10 277 844,56 Mark somit e i n O p f e r v o n 1 4,04 Pf., eine erstaunenswerte Zahl, wenn man be- denkt, daß sie Männer und Frauen, Säuglinge, Kinder und Greise, Soldaten und Arbeitsdienst, Er- werbstätige und Invaliden erfaßt. Für das Altreich errechnet sich eine Steigerung gegenüber dem Buchabzeichensonntag des Winterhilfswerks 1937/38 von 2810608,11 Mark = 45,85 v.H.

Offmärkifche Trachtenfchau."

Die nächste Reichsstrahensammlung.

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Berlin, 31. Oktober. (DRB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat den Oberbefehlshaber der Heeresgruppe 1, Generaloberst v. Rundstedt, seinem Wunsche entsprechend mit dem 31. Oktober 1938 aus dem aktiven Heeresdienst entlasten und ihm in Würdi­gung seiner besonderen Verdienste das Recht zum Tragen der Uniform des JR. 18 verliehen. Der Oberbefehlshaber des Heeres hat dem ausscheiden­den Generalobersten in einem persönlichen Dank­schreiben für seine hohen Verdienste um Vaterland und Heer gedankt und der Hoffnung Ausdruck ge- geben, daß Generaloberst v. Rundstedt auch ferner­hin mit dem Heer aufs engste verbunden bleiben möge. Als Nachfolger wurde Generaloberst v. B o ck, bisher Oberbefehlshaber der Heeresgruppe 3, zum Oberbefehlshaber der Heeresgruppe 1 ernannt.

Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehr­macht hat ferner seinem Anträge entsprechend den Chef des General st abes des Heeres, General der Artillerie Beck, unter Verleihung des Charakters als Generaloberst ebenfalls mit dem 31 Oktober 1938 aus dem aktiven Heeresdienst

des Generalstabes wesentlichen An­teil an dem Erfolg. Generaloberst von Brauchitsch gab der Hoffnung Ausdruck, daß auch Generaloberst Deck fernerhin aufs engste mit dem Heer und sei­nem Generalstab verbunden bleiben möge. Zu sei­nem Nachfolger als Chef des Generalstahes des Heeres hat der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht den General der Artillerie Hal­der ernannt.

Personalveränderungen in der Luftwaffe.

Berlin, 31. Okt. (DNB.) Mit Wirkung vom 1. November 1938 werden befördert: zum Gene- raloberst der General der Flieger Milch, Staatssekretär der Luftfahrt; zum General der Flieger der Generalleutnant Stump ff, Chef des Generalstabes der Luftwaffe; zum Generalleutnant der Generalmajor Udet, Amtschef im Reichsluft- fahrtministerium; zum Oberst der Oberstleutnant I e s ch o n n e k, Chef des Führunasstabes des Ge­neralstabes der Luftwaffe und Abteilungschef im Generalstab der Luftwaffe.

General Keitel zum Generalobersten befördert.

Berlin, 1. Nov. (DNB. Funkspruch.) Der Füh­rer beförderte mit Wirkung vom 1. November 1938 den Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, General der Artillerie Keitel, zum Generalober st en.

dem Generaloberst Beck ebenfalls in einem per­sönlichen Schreiben seinen und des Heeres Dank ausgesprochen für die rastlose, nie erlahmende Ar­beitskraft, die er in seiner langen ehrenvollen Lauf­bahn stets dem Dienste gewidmet habe. Wenn es gelungen sei, das Heer auf seinen heutigen hohen Stand zu bringen, so habe Generaloberst Beck als langjähriger Chef und Lehrmeister

am 30. Dezember des Jahres 1923... Was ge­sendet wurde? Ich besinne mich darauf, als sei es vorige Woche gewesen: Mozart! Die bekannten Arien und Duette ausFigaro" undDon Juan". Das kommt aus Berlin, hieß es... Es war un- faßlich!

Es wäre reizvoll, einmal unter der Ueberschrift Technik in Kinderschuhen" solche persönlichen Er­lebnisse zusammenzustellen. Und dazu brauchte man wahrlich nicht alt zu sein! Denn schon ein Zwanzig­jähriger könnte davon berichten, wie er, als Kind von fünf Jahren, damals immer auf den Mittwoch­oder Sonntagnachmittag gewartet habe, wenn Sünktlich um 4 Uhr dreKinderstunde" beaann.

nd wie dann Mutter und Kind, beide ihre Kops- Hörer umgeschnallt, dasaßen und lauschten. Und ein Lächeln ging von Augenpaar zu Augenpaar, ein verwundertes, lächelndes Staunen über jene Stimme, die aus einer Entfernung von 100 Kilometer durch die Luft angeflogen kam, in den geheimnisvollen Radioapparat hineinschlüpfte und von da in die Kopfhörer. Und wenn sie auch ein wenig drückten,» daß einem hinterher die Ohrmuscheln ganz lahm waren, und wenn sich die gebogene Spange oben auf dem Kopfe auch gelegentlich mit dem Haarin die Haare geriet" das ertrug man! Denn es war ja ein Wunder, das erste Radio: in Berlin, auf Welle 400", erzählte jemand das Märchen von der Schneekönigin; und hier, in der warmen Stube, im kleinen Städtchen, hundert Kilometer von der großen Stadt entfernt, hörte man zu... Und die Antenne oben auf den? Dach und die Sendeantenne dort in Berlin, das waren die Zauberstäbe einer neuen Zeit...

der Funktechnik im einzelnen zu verfolgen und auf- zuzeigen. Nur daß bereits im Jahre 1903 die Rundfunkröhre erfunden wurde und schon 1919 die ersten drahtlosen Ferngespräche geführt werden konnten, mag erwähnt sein. Im übrigen aber erscheint es reizvoll, am fünfzehnten Geburtstage des deutschen Rundfunks nach ein mar Erinnerungen aus der Juaendzeit des ersten mutschen Senders zu kramen. Denn das liegt ja doch noch gar nicht so weit zurück.

Wie sah das erste Programm aus? Nun, die tägliche Sendung begann vormittags mit den Lebensmittelpreisen. Dor mir liegt ein Bild aus jener Zeit, eine nette Illustration zu einem Aufsatz über dasRadio". Da steht eine Hausfrau in der Küche, am Arm die Einholtasche. Und auf dem Kopf natürlich den Hut, Mode 1923/24. In der Hand aber hält sie Notizblock und Bleistift. Und aus einem schwarzen Trichterlautsprecher (wir er­innern uns doch noch?), der nebst Empfangsgerät, Akkumulator und Anodenbatterie auf dem Küchen­tisch steht, ertönt wohl gerade der Satz:Hier Sendestelle Berlin, Dox-Haus, Welle 400. Der zu dem Bild gehörende Text sagt, die Berliner Sende­gesellschaft habe kürzlich eine beachtliche Neuerung geschaffen. Sie habe nämlich handliche Blocks, für 100 Tage ausreichend, herausgegeben, in denen die wichtigsten Hausbedarfsmittel vorgedruckt seien. Der Hausfrau sei damitein bequemes Hilfsmittel ge­geben, um die Tagespreise fortlaufend zu notieren und die Wirtschaftskurve zu verfolgen".

Und nun erinnert man sich: Oktober 1923! Die Stürme der Inflation fegten noch immer über die deutsche Wirtschaft dahin. Und dann, etwas später, wurde auch nicht gleich allesstabil"! Darum also diehandlichen Blocks", mit deren Hilfe die arme Hausfrau die Wirtschaftskurve verfolgen sollte.

Und dann der Kopfhörer. Und dann die Radioklubs". Don denen verspricht sich ein Radio- Fachschriftsteller der damaligen Zeit eine besondere Förderung des Rundfunks. (Erinnern Sie sich noch an diese Radioklubs? Ich war damals einmal abendlicher Gast bei einer Radioklub-Sitzung. Wir saßen um einen Tisch herum, auf dem eine mäch­tige, verschließbare Truhe stand. Der Vorsitzende zog seinen Schlüsselbund aus der Tasche, öffnete den Deckel, dann wurden die Kopfhörer verteilt. Und dann knackte es in den Ohren. Das war

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Die Reichs st raßensammlung des kom­menden Sonntags wird diesmal von den Kampfverbänden der NSDAP, durch­geführt. ff, SA., NSKK. und NSFK. gehen auf die Straße, um den Kampf gegen Hunger und Kälte zu unterstützen. Das WinterhUfswerk des deutschen Volkes kann keine besseren Verbündeten finden, als die politischen Soldaten des Führers. Sie haben in der Kampfzeit Opfer und Wunden getragen, um der Idee zum Siegs zu verhelfen und wieder Arbeit und Brot in Deutschland zu schaffen. Nach der Macht­ergreifung stehen die Verbände liberal! in erster Reihe, wo die politische Aufgabe ihren Einsatz ver­langt, uneigennützig und opferwillig. Das deutsche Volk ist diesen Gliederungen, deren Männer oft jede freie Stunde im freiwilligen Dienst stehen, zu Dank verpflichtet.

Die Reichssttaßensammlung, an der SA., ff, NSKK. unb NSFK. am nächsten Sonntag mittvir- ken, gibt allen Volksgenossen Gelegenheit, der Sache des WHW. das verdiente Scherflein zuzuführen. Wir wissen ja, welche großen Aufgaben das Hilfs­werk des deutschen Volkes durch die Angliede» rungber O st mark unb des Sudetenlan- b e 5 übernommen hat, Aufgaben, bie unsere Nation aus brüderlichem Herzen erfüllt, um das große histo­rische Werk des Führers zu fördern. Darüber hin­aus ist Veranlassung gegeben, den Kampfoerbänden der Partei zu bekunden, daß sich unser Volk mit ihnen eng verbunden fühlt, sei es in den Zeiten des politischen Einsatzes oder in ben Taten der Volks­gemeinschaft.

Was lag näher, als im Hinblick auf die Eingliede­rung von 10 Millionen deutscher Menschen der Ost­mark ins Reich als Abzeichen für diese Reichsstra­ßensammlung Trachten der deutschen Ost­mark bildlich darzustellen! 20 verschiedene Trach­ten aus Tirol, Salzburg, Ober- und Nieder-Donau, aus der Steiermark, aus Kärnten usw. werden wir in schönen farbigen Seidenwebereien im bunten Me­tallrähmchen erstehen können. Insgesamt sind 23V- Millionen dieser hübschen Trachtenwebereien -her­gestellt worden, wie immer in solchen Gebieten, die wegen ihrer wirtschaftlichen Struktur noch nicht an dem allgemeinen Aufschwung in wünschenswertem Maß bisher Anteil hatten, so etwa in Schlesien, im Wuppertal, In Wien u. a. m. ,

©er Gauleiter eröffnet den Reichsberufswettkampf.

NSG. Am Montag unb Dienstag, 7. und 8. No­vember, finhen in denBetriebendesGaues Hessen-Nassau Betriebsappelle statt. In diesen Appellen werden die Gefolgschaftsmitglie­der auf Sinn und Bedeutung des B e r u f s w e 11 - kampfes aller schaffenden Deutschen hingewiesen und zur geschlossenen Teilnahme an diesem einzigartigen Wettbewerb aufgefordert. Die feierliche Er ö f f n u n g des Reichsberufswettkampfes findet im Gau Hessen-Nassau am Samstag, 5. No­vember, in Offenbach in den Werkräumen der Firma Friedrich Schmaltz durch Gauleiter und Reich^statthalter Sprenger statt. Auf dem Gau­appell, der um 10 Uhr beginnt, sprechen außer dem Gauleiter Gauobmann Becker und Gebietsführer Brandt. Die Eröffnungsfeier, die von dem Werk- schar-Blasorchester der Heddernheimer Kupferwerke und von einem Chor von Offenbacher HI., BDM. und Werkscharen gestaltet wird, steht unter ßeiiung von Bannführer Becker, der mit der Durchführung des Berufswettkampfes aller Schaffenden im Gau Hesten-Nastau beauftragt ist.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer sandte en General Franco aus Anlaß des Hinscheidens seines Bruders, des Oberst­leutnant Ramon Franco, folgendes Telegramm:

Volksgerichtshofes verhandette im Reichs­gerichtsgebäude in Leipzig gegen eine Reihe von Angehörigen der ehemaligenB ü n d i s ch e n I u -

Antennae, siehe Fühlhörner." Das ist alles, was man findet, wenn man in einem der großen Nach­schlagwerke der Jahrhundertwende nach dem Wort Antenne sucht. Natürlich: denn im Jahre 1900 gab es ja noch keinen Rundfunk. Und auch 1914 noch nicht. Nein, tatsächlich: es ist erst fünfzehn Jahre her, daß der erste deutsche Rundfunk­sender in Berlin eröffnet wurde! Ein paar Jahre. Und die Welt hat sich verwandelt, verwandelt durch den Rundfunk. Gerade die Ereignisse der letzten Wochen und Monate haben das gezeigt. Rundfunk­nachrichten beherrschten die Welt. Millionen Men­schen saßen an ihren (Empfangsgeräten. Was wird die nächste Stunde bringen? Und dann wurden Entscheidungen getroffen. Und Sekunden später wußte die Welt von diesen Entscheidungen.

Um aber der historischen Wahrheit die Ehre zu leben: Die Funkantennen wurdenbereits" im Jahre 1895 entdeckt. Zwei Jahre später glückte es dem Italiener Marconi als erstem, mit Hilfe olcher Antennen den Fühlhörnern des zwanzig- ten Jahrhunderts! eine Nachricht drahtlos in >ie Ferne zu übertragen. Dieser denkwürdige 93er» uch fand im Bristolkanal zwischen der Insel Flatholm und dem Festlande statt. Adolf Slaby von der Technischen Hochschule Berlin wohnte dem Versuch bei und erzählt davon:

Es wird mir eine unvergeßliche (Erinnerung bleiben, wie wir, des starken Windes wegen in einer Holzkiste übereinanberaetauert, Augen unb Ohren mit gespanntester Aufmerksamkeit auf den (Empfangsapparat gerichtet, plötzlich nach Aufhissen des verabredeten Flaggenzeichens das erste Ticken, die ersten deutlichen Morsezeichen vernahmen, laut­los unb unsichtbar herübergetragen von jener felsigen, nur in undeutlichen Umrissen wahrnehm­baren Küste, herübergetraggn durch jenes unbe­kannte, geheimnisvolle Mittel, den Aether, der die einzige Brücke bildet zu den Planeten des Welt­alls.^

Es tut gut, sich an solche Ereignisse, wie es die erste drahtlose Fernübertragung war, und an die stolze Freude jener ersten Funkpioniere gelegentlich zu erinnern. Weil nämlich ein Vergleich zwischen jenem ,/damals" unb bem gewohntenheute" dazu angetan sein kann, in demselbstverständlichen" Funktionieren des (Empfangsgerätes, das uns heute, nach ein paar kinderleichten Handgriffen, mit der ganzen Welt in Verbindung bringt, all jene ersten Bemühungen wiederzufinden: Ja, wirklich! (Es wäre erfreulich, wenn wir nicht immer nur von dem Ge­fühl beherrscht wären, wie herrlich weitwir" es doch gebracht haben ganz zu schweigen von jener Überheblichkeit, die für die tastenden Versuche der Vergangenheit nur ein überlegenes Lächeln hat, sondern auch in der Geschichte der Technikge­schichtlich denken" würden.

Und gerade die Geschichte der Funktechnik in der Zeit bis zur (Eröffnung des ersten deutschen Rund­funksenders, jene Spanne von einem Vierteljahr- Hundert, ist wahrhaftig imponierend in der Folge» richtigkeit, mit der hier die technische Forschung ihren Weg ging.

Noch im gleichen Jahre, in dem der oben er­wähnte Versuch Marconis stattfand, konnte Slaby seine Versuche weiter vervollkommnen. Als er seinen Sender im Säulengang der Sakrower Kirche aufstellte und als Antennenträger den Kirch­turm benutzte, vermochte er bis ßur Potsdamer Marinestation, das heißt etwa drei Kilometer weit, Morsezeichen drahtlos zu senden.Nur manchmal, wenn die Spreekähne mit ihren großen aufgespannten Segeln in unmittelbarer Nähe der Kirche vorüberfuhren, gab es einige zerrissene Morsestriche." Dann aber, ebenfalls yoch im Jahre 1897, benutzte Slaby einen Fesselballon als Antennenträger, unb es gelang ihm, den Funkbereich seines Senders um das Sieben­fache, das heißt auf 21 Kilometer zu erweitern. Uno schon im Jahre 1901 fünfte bann Ma rconi von England nach Amerika!

Es ist hier nicht der Ort, die weitere Entwicklung

unb ernannte 1928 den Universitätsprofessor Sala- zar zu seinem Finanzminister, der 1932 auch das Ministerratspräsidium übernahm. Etliche revolutio­näre Versuche wurden scharf abgebogen. Salazar ist der Mann der finanziellen Gesundung des Landes. Der geordneten Finanzwirtschast unb den Schutzzöllen für Industrie unb Landwirt­schaft folgten segensreiche Derwaltungs - unb Kolonialreformen. Don bem Aufblühen der Kolonien konnte sich der Staatspräsident auf einer Besuchsreise in diesem Jahr selbst überzeugen, wo­bei er in Angola bas stolze Wort sprach:Ich pro­klamiere an dieser geheiligten Stätte des Vater­landes bie unzerstörbare unb ewige Einheit Portugals diesseits unb jenseits des Ozeans. Für die freundschaftlichen Beziehungen Deutsch­lands zu Portugal sprechen unter anderen Symp­tomen die Fahrten der KdF. - Schiffe nach Lissabon und Madeira; bie Azoren sind ein Stützpunkt der Lufthansa für ihre transatlan­tischen Flüge nach Nordamerika. Im übrigen wer- den, was vielfach nicht bekannt ist, Madeira und Azoren nicht als Kolonien, sondern als Provinzen des Heimatlandes angesehen, während die Kolonien hauptsächlich aus Angola unb Portugiesisch-vstasrika bestehen, ferner aus der Hälfte der Insel Timor in der Nähe Javas unb aus einigen Hafenstädten in Indien, sowie Macao in der Nähe des vielgenann­ten Kanton.

Vor einer japanischen Offensive im Norden.

T o k i o , 1. November. (Europapreß.) Dom japani­schen Außenamt wurde bekanntgegeben, es sei das nächste Ziel der Japaner in China, Sian, die Hauptstadt der Provinz S ch e n s i, abzuschneiden, um damit die Waffen- und Munitionstransporte, die Marschall Tschiangkaischek noch aus der Sowjet-Union erhält, vollständig zu unter­binden. Der Widerstand, den die Chinesen in den letzten Tagen den Japanern aus den Höhen­zügen der Luschang-Berge entgegengesetzt haben, ist endgültig gebrochen. Die Japaner, die in drei Heeressäulen auf Nantschang, der frü­heren Hauptstadt der Kiangsi-Provinz, vorrücken, lütten mit ihren Stoßtrupps bereits bis auf 30 Ki- Icmeter an ihr Ziel herangerückt fein. Schließlich wird aus dem Kampfabschnitt am oberen 3 a n g t f e gemeldet, daß die Japaner entlang der HankauKanton-Eisenbahnlinie in südwestlicher Richtung vordringen unb vorläufig noch Tschang - ischa bebrohen, wo die Räumung durch die Zivilbevölkerung in vollem Gange ist.

Neue nationale Offensive am <§bro-8oaen.

Bilbao, 31. Dez. (DNB.) Die nationalspanischen Truppen haben am Sonntag völlig unerwartet eine reue Offensive an der Ebro-Front be­gonnen. Der Feind wurde durch ein Täuschungs- nanöver überrascht. Zunächst wurde dessen linker Flügel eingekreist und dann alle Kräfte auf schnell­stem Wege aus ben rechten Flügel geworfen, wo sofort der Angriff auf die roten Stellungen im Eaballgebirge begonnen wurde. Nach Ueberminbung ies feindlichen Widerstandes wurden wichtige Stel­lungen der Roten besetzt, wie der Berg San Marcos und südliche Ausläufer des Caballos-Ge- berges. An der Front vor Madrid wurde im Lbschnit Cuesta Reine em feindlicher Angriffsversuch jum Stehen gebracht. Die nationalspanische Luft­waffe Hai sieben feindliche Flieger a-bgeschossen. Ein roter Flieger wurde von der nationalen Flak tbgeschossen. General Franco nimmt an den Ope­rationen an der Ebro-Front persönlich teil.

Vor einem arabischen Verkehrsstreit in Palästina.

Jerusalem, 31. Okt. (Europapreß.) Als (Ein­leitung zu einem neuen arabischen Generalstreik in cang Palästina ist ein Streik sämtlicher Arabischer Derkehrsmittel einschließlich Eer Autobusse, Taxis unb Ueberlanbtransporte ton der arabischen politischen Organisation be­schlossen worden als Protest gegen die englische Serorönung, wonach alle Araber eine besondere Genehmigung für die weitere Benutzung ihrer Motorfahrzeuge auf den Landstraßen Palästinas tesitzen müssen. Das vor kurzem von ben englischen Aehörden eingeführte System, nach dem alle männ- lchen Araber über 16 Jahre sich freiwillig re gi­ft r i e r e n lassen sollten, hat nach Berichten des mglischen Oberkommandos zu einem völligen Mißerfolg geführt. Die Leitung ber_ arabischen srreischärler hat die englischen Registerbüros b o y- iottlert unb erklärt, daß jeder Araber erschossen Gerben würbe, der im Besitz einer solchen Register- larte fei. In Jaffa ist ein ben< Belagerungszu- f and gleichkommendes Ausgehverbot erlassen Gorden, ohne daß die englischen Stellen Grunde ttir das Verbot angeben. (Eine starke englische truppenabteilung begann mit einer systematischen Durchsuchung aller arabischen Häuser.

Zusammensaffung

im tNeichswirlschastsministerium.

Berlin, 31.Ott. (DNB.) Reichswirtschaftsmini, ter Funk sprach dem in das Reichsluftfahrtmini- s erium zurückversetzten Generalmajor Löb feinen 2>ant unb feine Anerkennung für die wertvolle Mit­arbeit aus, die er als Leiter der Hauptabteilung 1 tes Reichswirtschaftsministeriums geleistet hat und beauftragte mit der Leitung der Hauptabteilung 1 tes Reichswirtschaftsministeriums den Leiter der Hauptabteilung II, Generalmajor von Hanne- ! e n , der von jetzt ab beide Hauptabteilungen g e - neinfchaftlich führen wird. Nach Vereinigung ter Hauptabteilungen I und II zu der Hauptabtei­lung II gliedert sich diese in die Abteilungen: Bg («Bergbau), Es (Eisen- und Metallindustrie), En Energiewirtschaft), Min. Oel (Mineralölbewirtschaf­tung), S. In. (Sonstige Industrie). Sonderreferat 5Iext. (Textilien, Zellstoff und Papier). Damit ist he Betreuung der Industrie in einer 5 auptabteilung des Reichswirtschaftsministeriums ziusammengefaßt.

Erhältlich für 40, 60, 75 unb

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Elektrolicht