Erdbeertorte
Teig: 150 g IDeijenmehl
1 geßr.Ted. (3 g) Dc.Oethec's „Bach in” 65 g jucher, 1 6
65 g Butter ober Schmal)
Belag: 1/41mildi, Igeftr.EflLjurher 1 Päckchen Dr. Oether's Soflenpuloer Oanille-Gefchmach
-50 g Erbbeeren
1 Päckchen Dt. Oetkers Sötterfpeife mit Zucker Erbbeer-6e|chmaA
einige Spaltmanbeln 3um Oerzieren
Biehl unb „Bachin" werben gemischt unb auf ein Backbrett gefleht Jn bie mitte wirb eine Oertiefung gemacht, Zucker unb Ei hineingegeben unb mit etwas von bem Biehl ju einem Brei oerrührt Dann gibt man bie in Stücke geschnittene halte Butter (Schmal}) barauf, bestreut sie mit Biehl unb oerhnetet von bet mitte aus alle Zutaten schnell ju einem glatten Teig. V4 bes Teiges rollt man auf bem Boben einer Springform aus. Oon bem Best formt man eine Rolle, bie man als Ranb um ben Boben legt man backt ihn 15-20 miauten bei guter ITIittelhitje.
Das Soflenpuloer rührt man mit 4 Eßl. milch an, bringt ben Rest ber milch mit bem Zucker zum Rochen, nimmt oon ber Kockstelle unb gibt bas angerührte Soßenpuloer hinein. Unter stänbigem Rühren läßt man ben Krem nochmals aufhocken. IDährenb bes Rbhühlens rührt man ihn häufig um, bamit sich keine fjaul hübet, streickt ihn bann auf ben erkalteten Tortenboben unb legt bie rohen Erbbeeren barauf. Die nack Oorfchrift aufgelöste unb erkaltete Götterfpeife gibt man barüber, wenn ste zu gelieren beginnt: bamit sie oöllig erstarrt, muß bieTorte recht kalt gestellt werben. Zur Oerzierung streut man einige Spaltmanbeln auf ben Ranb. Bitte 0 usschnelben l
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ver
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dessen dreizehnjährige Nicht« ums
Weiterbericht
Die gestern
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ehepaar und Leben.
freudigkeit und den Aufbauwillen unserer Volksgenossen in Oesterreich.
Grund des zwischen Dr. Ley und dem Vor- Ntzenoen des faschistischen Jnüustriearbeiter-Derban- oes Gianetti abgeschlossenen Austauschabkommens werden im Sommer etwa 30000 italienische Arbeiter Reisen nach Deutschland unternehmen und dabei hauptsächlich die Städte Nürnberg, München, Stuttgart, Freiburg und Ber- . besuchen. Der erste Sonderzug wird am 5. Juni m Nürnberg eintreffen. Mit diesem Zug reist auch Cranetti.
bei Irland zur Entwicklung gekommene Störung ist bis nach Norwegen vorgestoßen. Jrn Dorüberzug brachte sie vor allem im Nordsee-
di- 9ti»s $ei, £?mofratie Jn in der “Omen allen
Heirat zwischen Kairo und Teheran.
Tthtrnn <Eur°papreß.) Jn Kairo und
i r A n ; I 4? äle bevorstehend- Verlobung des ch ' n Kronprinzen Mohammed Riza Pehlen, mit Prinzessin Fawzio, der öltest en Schwester König Faruk I. von 51" ' " ten, angezeigt. Damit ist eine surstliche Verbindung zustande gekommen, die im Kreis der beteiligten Herrscherhäuser schon seit Jahren geplant war. Im Jahre 1931, als weder der Prinz noch die Prinzessin die Volljährigkeit erreicht hatten ' sah beim iranischen Gesandten in Kairo die erste fioi-
Königin Nazli, der Gemahlin Fuads I ein Bild bes Hingen iranischen Kronprinzen, der damals kaum 14 Jahre alt und gerade in die Schweiz n><". um dort feine Studien zu vollenden An diesem Abend wurde in Kairo zum erstenmal der Plan einer Verbindung der Dynastie Mohammed Al, mit bem Kaiserlich Jrani chen Hause besprochen. Im Jahre 1936 kehrte der iranische Kronprinz aus der Schweiz in seine Heimat zurück und wurde ,n Teheran — nun volljährig im Sinne des ' x Thronsolgegesetzes —, als Thronsolger unb ffirbe bes Psauenthrones empfangen. Bald nach der Rückkehr des Kronprinzen wurde der iranische Gesandte in Kairo nach Teheran zurückberusen und unterbreite seinem kaiserlichen Herrn zum extern wo'. Prosek der He,rat. Der Schah schickte kaum zwei Monate spater den Gesandten wieder nach Kairo. Nach Vorverhandlungen, die in aller Stille geführt wurden, konnte dieser Tage sowohl in Kairo als in ^eheran die Nachricht von der bevorstehenden Verlobung bekanntgegeben werden. Im kommenden Monat wird eine iranische Abordnung unter Führung des iranischen Ministerpräsidenten m Kairo eintreffen, um am ägyptischen Hof die notwendigen Formalitäten zp erfüllen. Alsdann wer- ben stch die Dynastie Mohammed Alis und die Resah Schahs miteinander verbinden. Zwei große islamitische Reiche werden durch die verwandtschaftlichen Bande ihrer Herrscherhäuser aufs engste miteinander verknüpft werden
Die Kosten des ÄMransporis der Freiwilligen
Oie Sowjetunion will sich nicht beteiligen.
rd). diese An- eines Kneges
Ankäufe ge- schnellen der is;ulöfen. Sie unb Sterling pichen Du- Monat später Sie finb umgedacht hätte, Regierung ein ringen können, zemcht, sich in । ju stemmen.' ,ung privater , oochandener le „im ffalle üvichtig D • te grichosicn. !ten Ankäufen hliehlich auch, er Anbau- sw irisch alt m 2°hre halt s dem Gebie.e üngemittel den San will nun
Der Führer und Reichskanzler hat dem Schah oon Iran zur Verlobung des Kronprinzen mit der Prinzessin F a w z i a oon Aegypten drahtlich seine Glückwünsche übermittelt.
Weitere 150 Millionen Franken für die Schweizer Landesverteidigung.
Bern, 31. Mai. (Evropapreß.) Im Rahmen des neuen Arbeitsbeschaffungsprogramms werden umfangreiche neue Mittel für die Schweizer Landesverteidigung angefordert. In der Vorlage, die den eidgenössischen Räten in der Junitagung unterbreitet wird, sind neue Territorialverbände vorgesehen, die mit leichten und schweren Maschinengewehren, mit Infanterie- kanonen und Minenwerfern ausgerüstet .werden. Auch die Artillerie soll ei-ie weitere Ambewaffnung erfahren. Allein für den Ausbau der Luftwaffe werden etwa 40 Millionen Franken angefordert. Ein wesentlicher Teil dieser Summe dient der Erdabwehr, besonders der Vermehrung der Abwehrbatterien. Für die Grenzbefestigungen waren bisher rund 50 Millionen Franken aufgewendet worden. Das neue Arbeitsbeschaffungsprogramm sieht hierfür weitere 40 Millionen vor. Weitere Kredite sind für die Vermehrung der Munitionsvor- räte, für Materialergänzung und für die Errichtung von kriegstechnischen Fabrikbetrieben bestimmt. Insgesamt werden für die militärischen Aufwendungen etwa 150 Millionen Franken angefordert. Bei den Bauplänen, die das Arbeitsbeschaffungsprogramm vorsieht, ist das Militär ebenfalls mft etwa 24 Millionen Franken beteiligt. Diese Summe soll u. a. für Kasernen, unterirdische Vorratsräume, Benzin-Tankanlagen usw. Verwendung finden.
Verschärfung der Unruhen in Jamaika.
London, 1. Juni. (DNB.-Funkspruch. Die Unruhen auf Jamaika scheinen sich Dienstag erheblich verschärft zu haben. Streikende und Arbeitslose haben in den Städten Annotta Bay und Port Maria die Gewalt an sich gerissen. In Annotta Bay wurden Geschäfte geplündert, und auch in Port Maria kam es zu Plünderungsoersuchen. Später konnten Militär und Polizei sich in Port Maria wieder zu Herren der Lage machen. Jn Montego Bay durchzogen den ganzen Tag über randalierende Haufen -die Straßen, doch kam es nicht zu ernsten Zwischenfällen.
Kleine politische Nachrichten.
Der Reichsminister des Auswärtigen v o n R i b- b e n t r o p empfing den ungarischen Handelsminister Bornernisza, der sich zum Besuch der Internationalen Handwerksausstellung m Berlin aufhält. *
Reichsminister Dr. Frank traf in Wien ein, um hn auditorium maximum der Universität eine Gastoorlesungsreihe der Akademie für Deutsches Recht zu eröffnen. Den ersten Vortrag halt der Vorsitzende der bürgerlich-rechtlichen Ausschüsse der Akademie, Professor Dr. Hede mann, uoer „Bürgerliches Recht im Dritten Reich .
Am ersten von der NSV. durchgeführten Sammeltag in O e st e r r e i d) am 22. Mai wurden 1 066 248,55 Mark von der os^rreichlschen Beoolke runq aufgebracht. Das entspricht einem Durchschnitt von^15,8 Pfennigen je Kops der Bevölkerung Das Ergebnis ist ein Beweis für die große^Opfer^
Schwere Unwetterfchäden in Arkansas.
Der nordwestliche Teil des Staates Arkansas (USA.) ist oon einem verheerenden Wolkenbruch, der von schweren Hagelstürmen begleitet war, heimgesucht worden. Die reißenden Fluten haben folgenschwere Verwüstungen angerichtet. Zahlreiche Ortschaften und Landstraßen sind unter Wasser gesetzt. Der Sachschaden wird auf zwei Millionen Dollar geschätzt.
Wieder ein Fall von Kindesentführung in Amerika.
Nachdem erst dieser Tage die Leiche des kleinen Peter L e v i n e, der vor drei Monaten seinen Eltern geraubt worden war, entdeckt worden ist, hat ein soeben bekannt gewordener neuer Kindesraub die amerikanische Öffentlichkeit abermals in große Erregung versetzt: der fünfjährige Sohn Jarne.s des amerikanischen Industriellen Cash in Princetown ist entführt worden. Die Erpresser haben von dem Vater des Kindes ein Lösegeld von 10 000 Dollar (rd. 22 000 Mark) verlangt, das von ihm auch bezahlt wurde. Einer der Räuber hatte die Eltern davon benachrichtigt, daß ihnen durch einen Telephonanruf der Aufenthalt ihres Sohnes mitgeteilt werden würde. Die amerikanische Polizei beklagt sich auch in diesem Falle darüber, daß die Entführung yon Kindern von den Eltern, die um das Leben ihrer Kinder bangen, meist so lange geheimgehalten wird, bis es den Gangstern gelungen ist, auch die letzten Spuren, die zu einer raschen Entdeckung führen könnten, zu verwischen.
Razzia am kurfürstendamm in Berlin.
Auf Grund des Ergebnisses von mehreren in der letzten Zeit in Berlin vorgenommenen Razzien sah sich die Polizei veranlaßt, zur Fahndung'nach verbrecherischen Elementen, insbesondere Rauschgifthändlern, Devisenschiebern usw. die Razzien am Kurfürstendamm in Berlin zu wiederholen. Es wurden insgesamt 339 Personen vorläufig festgenommen. Darunter befanden sich 317 Juden. Von den Festgenommenen wurden schon bei der Überprüfung 76 als kriminell belastet ermittelt. Eine große Anzahl von Personen war politisch belastet. Außerdem wurde eine Reihe von Ausländern festgestellt, die nicht im Besitz der vorgeschriebenen Ausweispapiere waren. Umfangreiches Material aus jüdischen Verbrecherkreisen konnte ermittelt werden.
Aeberhandnehmender Rauschgiftschmuggel in Schanghai.
Jn Schanghai hat der Handel mit Rauschgiften seit Ausbruch, der Feindseligkeiten derart zugenommen, daß die Polizei trotz aller Vorkehrungsmaßnahmen machtlos ist, dem Schmuggel zu begegnen. In den ersten vier Kriegsmonaten sollen Narkotika im Werte von nicht weniger als sechs Millionen. Mark, in erster Linie Opium, nach Schanghai geschmuggelt worden sein. Der Polizei ist es nur gelungen, den siebten Teil der geschmuggelten Ware mit Beschlag zu belegen. Neben Opium wird Heroin und Morphium in großen Mengen gehandelt. Der Preis für eine Unze (28,35 Gramm) beträgt 800 Mark.
Vorsicht mit dem Spirituskocher!
Eine Frau in St. Goar hatte ihren Spirituskocher angezündet und merkte, daß er nicht mehr genug Spiritus enthielt. Die Frau goß Spiritus in den brennenden Spirituskocher, wobei eine mächtige Stichflamme entstand, die das ganze Zimmer in Brand fetzte. Schnell herbeigeeilte Hausbewohner löschten den Brand. Die Frau wurde mit schweren Brandverletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Unfall bei einem Autorennen in USA.
Beim Autorennen von Indianapolis (USA.), das vor 15000 Zuschauern von dem Amerikaner Floyd Roberts mit einem Stundenmittel von über 188 km gewonnen wurde, ereignete sich ein schwerer U n - fall. Gleich zu Beginn des Rennens löste sich
London, 31. Mai. (Europapreß.) Die Frage der Finanzierung des Abtransports der Freiwilligen aus Spanien wurde in einer Sitzung des Nichteinmischungsausschusses erörtert. Lord Plymouth erklärte, die englische Regierung sei bereit, ihren Anteil beizusteuern. Die Vertreter Deutschlands und Italiens erklärten, daß sie die Vorschläge ihren Regierungen unterbreiten würden. Dagegen erklärte der Vertreter S o wj e t r u ß l a n d s , der ganzen bisherigen obstruktiven Taktik der Sowjetrussen entsprechend, die Sowjetregierung habe nicht die Absicht, auch nur einen Pfennig beizusteuern, da sich ihrer Auffassung nach keine Sowjetfreiwilligen in Spanien befänden — eine Behauptung, die von den übrigen Mitgliedern des Ausschusses mit schweigen zur Kenntnis genommen wurde. Die nächste Sitzung wurde für Donnerstag einberufen. Bis dahin sollen die Antworten der Regierungen vorliegen. Die Kosten sollen insgesamt etwa zwei Millionen Pfund betragen. Hiervon entfallen VA Million auf die Auskämmung der Freiwilligen und ihre Unterbringung in Durchgangslagern, während die restlichen 750 M0 .Pfund für den Abtransport zur See bestimmt sind. Nach dem englischen Vorschlag sollten die Kosten für die Auskämmung und Errichtung der Durchgangslager von ten fünf im Nichteinmischungsausschuß vertretenen Großmächten getragen werden, während die Kosten des Seetransports anteilmäßig nach der Staatszugehörigkeit der Freiwilligen verteilt werden sollen. Das Material für die Errichtung der Durchgangslager soll in den Ländern angekauft werden, die sich an den Kosten der Auskämmung beteiligen.
von dem Wagen des Rennfahrers Emil Andres ein Rad. Das Rad wurde in die Zuschauermenge geschleudert und traf einen Mann so unglücklich, daß er sofort getötet wurde. Der Rennfahrer selbst kam mit schweren Verletzungen davon.
Ständiger Luftpostdienst Deutschland—Peru.
Mit dem planmäßigen Postflugzeug der Deutschen Lufthansa, das am 27. Mai Südamerika verließ, wurde zum ersten Male die im Anschluß-Flugzeug von Peru über Bolivien nach Brasilien geflogene Luftpost mitbefördert. Die am 24. Mai in Lima abgegangenen Sendungen erreichten bereits am 28. Mai Europa und trafen am 29. Mai, morgens 5.25 Uhr, in Frankfurt a M. ein. Der Flugweg der Post von Peru bis Brasilien ist folgender: Lima — La Paz — Corumba — Sao Paolo—Rio de Janeiro. Von Rio aus läuft die Post mit der Luft- hansastrecke über den Atlantik nach. Europa.
Reichskonferenz für Früchteverwertung in Frankfurt.
NSG. Am 19. Juni findet die 10. Reichs- konferenz für gärungslose Früchte- Verwertung in Frankfurt a. M. statt, die von der Hauptoereinigung der deutschen Gartenbauwirtschaft, der Hauptoereinigung * der deutschen Weinbauwirtschaft, dem Hauptamt für Volksgesundheit der NSDAP, und der Hauptgeschäftsstelle für gärungslose Früchteverwertung in Berlin-Dahlem durchgeführt wird. Mit der Konferenz sind Besichtigungen der Staatlich anerkannten Lehr- un!^ Versuchsanstalt ,für aärungslose Früchteoerwertung in Obererlenbach unb der Versuchs- und Forschungsanstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau in Geisenheim am Rhein verbunden.
Drei Todesfälle durch Kurzschluß.
In einem Dorfe in den Savoyer Alpen wurden durch einen Vogel, der gegen eine Hochspannungsleitung flog, mehrere Kurzschlüsse und Brände verursacht. Dabei kamen ein Landwirts-
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Heftige Lufikämvse in Spanien.
Salamanca, 1. Juni. (DNB.-Funkspruch.) Der nationalspanische Heeresbericht meldet auch am Dienstag von anhaltenden Angriffen der Bolschewisten an der katalanischen Front. Die Angriffe wurden mit großen Verlusten für den Feind abgewiesen. An der Teruel- Front unternahmen die Nationalen im Abschnitt Mosqueruela in der vergangenen Nacht einen überraschenden Angriff, sie vertrieben die Bolschewisten aus zahlreichen Stellungen und besetzten die Höhen nördlich der Straße nach Mora. Nach Tagesanbruch setzten sie den Vormarsch fort, und eroberten die Ortschaften Linares de Mora und Puerto Mingalvo. Pueblo de Valverde an der Straße nach D a g u n t wurde besetzt.
Die Sowjetluftflotte bombardierte Palma de Maiorca. Die Bomben trafen eine Mittelschule. Glücklicherweise waren keine Todesopfer zu beklagen, weil die Schüler, durch den rechtzeitigen Alarm gewarnt, sich in die Unterstände gerettet hatten. Wie der Sonderberichterstatter des „Gior- nale d'Jtalia" von der Teruelfront meldet, ist es am Dienstagmittag beiValverdezu einem großen ßuftfampf gekommen. 38 Flugzeuge der Bolschewisten seien, als sie im Begriff standen, die vorrückenden . nationalspanischen Abteilungen unter Gewehrfeuer zu nehmen, von 14 nationalspanischen Flugzeugen überrascht worden, die sich plötzlich aus großer Höhe auf sie gestürzt hätten. Nach einem erbitterten Kampf, der nur wenige Minuten gedauert habe, seien neun sowjetrussische Flugzeuge brennend abgestürzt, während die anderen eilig die Flucht ergriffen hätten.
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gebiet vereinzelte Regenfälle, sie wird aber auf unser Wetter ohne nennenswerten Einfluß bleiben. - Die über Mitteleuropa eintretende Wärmezunahme begünstigt jedoch das Heraufkommen einer neuen Störung, die bereits über dem Westausgang bes Kanals in Entwicklung ist.
Aussichten für' Donnerstag: Zeitweise heiter, doch im ganzen wieder wolkigeres Wetter mit Neigung zu gewittrigen Störungen. Tages- temperaturen bei 20 Grad, Winde aus Süd bis West.
Lufttemperaturen am 31. Mai: mittags 18,2 Grad Celsius, abends 11,7 Grad; am 1. Juni: morgens 13,6 Grad. Maximum 19,1 Grad, Minimum heute nacht 6.7 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 31. Mai: abends 15,1 Grad; am 1. Juni: morgens 11,4 Grad. — Sonnenscheindauer 7,4 Stunden.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IV. 38: 9614. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.
Aus aller Welt.
Feierliche Beisetzung de«! Leutnants Günther in Innsbruck.
Mit militärischen Ehren und unter starker Beteiligung der Bevölkerung wurde Leutnant Wolfgang Günther vom Gebirgsartillerie-Regiment 79, ber bei der Rettung deutscher Volksgenossen im steierischen Unwettergebiet seine Pflichterfüllung mit bem Leben bezahlte, in Innsbruck beigesetzt. Die Feierlichkeiten wurden durch einen Trauerakt in der evangelischen Kirche im Ortsteil Saggen eingeleitet, wo der mit der Reichskriegsflagge bedeckte Sarg inmitten unzähliger Kränze aufgebahrt war. Das Fußende des Sarges deckte der Lorbeerkranz des Führers. -Offiziere hielten die Ehrenwache. Mit den Angehörigen wohnten u. a. die Generalmajore Kübler und Feuerstein sowie der Gauleiter von Tirol-Vorarlberg Franz Hofer der Iraner» feier bei.
Nach der Ansprache des Pfarrers wurde der Sarg unter Glockengeläut aus der Kirche getragen. Die Trauerparade fetzte sich an die Spitze des riesigen Trauerzuges. Langsamen Schrittes bewegte sich der Zug durch ein dichtes Spalier von Menschen, die durch ihre Teilnahme ihre Verbundenheit mit dem tapferen Offizier und treuen Sohn der Heimat zum Ausdruck brachten, lieber die Inn-Brücke ging der Zug nach dem stillen Bergftiedhof in Mühlau. Die Trauerparade, präsentierte und unter den Klängen bes Liebes vom guten Kameraben wurde der Sarg ins Grab gesenkt. Generalmajor K ü b I e r trat vor und sprach die Worte „Wir danken dir, lieber Wolfgang Günther! Wir grüßen dich, doch nicht zum .letzten Male, denn du bist unser! Es grüßt dich dein Führer Adolf Hitler, der Oberste Befehlshaber der Wehrmacht, mit ihm das deutsche Volk und die deutsche Wehrmacht." Hierauf legte der General den prächtigen Lorbeerkranz des Führers mik weißen Nelken am Grade nieder. Dann krachten drei Salven über das Grab.
Deutschland hak die erfolgreichsten Segelflieger.
' Die Internationale Studienkommission für motorlosen Flug (ISTUS) schuf auf ihrem Genfer Kongreß für ganz besondere. Leistungen ein goldenes Ehren-Leistungsabzeichen. Zum erstenmal wurde diese Auszeichnung an den Deutschen Heini Dittmar vergeben. Grundbedingung für die Erringung des Weltsegelflug-Abzeichens ist der Besitz des silbernen Leistungsabzeichens, ein Höhenflug von minbeftens>3000 Meter über dem Start und ein Streckenftug von mindestens 300 Kilometer. Die Vorherrschaft Deutschlands auf dem Gebiete des Segelflugs wird bezeugt durch die hohe Zahl der an deutsche Piloten verliehenen Leistungsabzeichen. Von den insgesamt 712 vergebenen Auszeichnungen entfielen 538 (!) auf Deutsche, 101 auf Polen. Es folgen England.(29), Frankreich (18), die Schweiz (15), USA., Jtaliest, Ungarn, Brasilien, die Tschechoslowakei, Finnland, Jugoslawien, Holland, Rumänien und Litauen. Auf dem von T)r. Schütte (Deutschland) geleiteten Kongreß wurde dem ISTUS» Präsidenten Dr. W. G e o r g i i (Darmstadt) der goldene ISTUS-Ring für besonders hervorragende fliegerische Leistung verliehen.
Schweres Unwetter fordert zwei Todesopfer.
Das schwere Unwetter, das in den letzten Tagen über Nordwestdeutschland hinwegging, hat im Küstengebiet nicht nur erheblichen Schaden ange» rjchtet, sondern vermutlich auch zwei Todesopfer gefordert. Auf der Weser, in der Nähe von Blexen, riß sich eine Schwimmramme von ihrer Verankerung los, trieb ab und kenterte. Zwei auf der Ramme beschäftigte Arbeiter werden vermißt. Es ist zu befürchten, daß sie ein Opfer des Sturmes geworden sind.
Schwerer Sturm an der Südküste Englands.
Ein schwerer Sturm, der an der Südküste von England wütet, hatte eine deutsche Segeljacht auf der Hohe von Yarmouth vollkommen manövrierunfähig gemacht, so daß sie von einem englischen Fischkutter ins Schlepptau genommen werden mußte. Die Jacht mit ihrer siebenköpfigen Besatzung — ihr Name wird mit „Wappen von Bremen" angegeben — befand sich auf einer Wettfahrt von Helgoland nach Bournemouth. Nach den Aussagen der Besatzung ist die Jacht seit Sonntagnachmittag hilflos auf offener See getrieben, da ihr die Segel von einer Sturzbö weggerissen worden waren.
Motorsegler aus Seenot gerettet.
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Bremen teilt mit, daß nach Meldung der Rettungsstation Friedrichskoog bei schwerem Wetter ein in Seenot geratener Motorsegler mit zwei Mann Besatzung und einer Ladung Mais durch das Motorrettungsboot „August Nebelthau glücklich nach Friedrichskoog-eingeschleppt werden konnte.
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V i k t ar Emanuel III. begab sich am letzten Tag feipes Aufenthaltes in Libyen im Flugzeug "ach der 300 Kilometer von der Küste entfernten, an der ägyptischen Grenze gelegenen Oase Gia - r a b u b. Am Nachmittag besichtigte der König und Kpiser bie_ Stadt Tobruk und hat am Abend auf der königlichen Jacht „Sovoya" Libyen
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