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6. Kluges neuer Sieg in Australien.
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Kluge (Auto Union) kam in Australien zu einem
lip-Jnsel, auf der in der Nähe des Ortes Cowes
großen
Den Beginn machten die
250er-Mafchinen.
ACT. Kassel erwies sich nicht nur durch die ausge-1 weit vor feinem australischen Markengefährten Fre-
glichensten Leistungen, sondern auch in bezug auf derik als Sieger durchs Ziel, eine feine turnerische Kultur als der Beste. Er hat sich mit der ihm früher
derik als Sieger durchs Ziel, aber der Australier
ganz unbekannten
Die Leistung Kluges 'st um so höher zu roerten,
wurde verdient Gaumeister vor dem Titelverteidiger A. Fink, CT. Kassel. Anerkennung gebührt den Vertretern unserer engeren Heimat. Ernst Schöffmann vom Tv. Wieseck, der übrigens Zweitbester am Längspferd war, und sein Vereins-
Zweitakter-Maschine schon vorzüglich vertraut gemacht und bewies das durch einen ehrenvollen zweiten Platz hinter Kluge, wobei er einen Durchschnitt von 114 km/st schaffte. Dritter wurde der Australier Hayman (Excelsior) mit 109 km/st.
mit den australischen Velocette-Fahrer zu tun hatte, die nach ihren letzten Niederlagen auf eine Vergeltung drängten und ihre Maschinen in sieber-
neuen, großen Erfolg. Er gewann beim „Großen Preis von Australien", der am Montag auf einer schweren und nicht sonderlich guten Strecke im Staate Victoria entschieden wurde, mit seiner schnellen 250er-DKW.-Maschine das Rennen der Viertelliter-Klasse ganz überlegen vor seinem australischen Markengefährten Frederik.
Etwa 50 Kilometer vor Melbourne liegt die Phi-
Schlaglöcher auf und Kluge kennzeichnete die Lage nach dem Rennen am treffendsten mit dem Ausspruch, daß man auf Geländemaschinen hätte fahren sollen.
Hafter Arbeit verbessert hatten. Kluge konnte diesmal mit feiner überlegenen Fahrtechnik nicht die
ten sich reibungslos ab und hinterließen den Eindruck, daß Hessens Gerätmeister auf dem besten
behaupteten sich ehrenvoll unter dem aufstrebenden Nachwuchs und gehören zu denen, die am Ausschei
dungsturnen der Gaugruppe (Hessen, Südwest, Mittelrhein, Niederrhein) am 20. Februar in Hersfeld teilnehmen.
dem Jubel von 10 000 begeistert mitgehenden Zuschauern errangen die Olympiasieger Maxie Herber- Ernst Baier zum vierten Male hintereinander den wertvollen Titel. Wieder waren die Geschwister Pausin die gefährlichsten Gegner, doch klar geschlagen mußten sich die Wiener wieder mit dem zweiten Platz begnügen. Inge Koch und Günther Noack unterstrichen den deutschen Erfolg noch, indem sie als Dritte die ungarischen Geschwister Piroska und Atilla Szekrenyessy hinter sich ließen.
Als erstes Paar führten die Pausins ihre neue Meisterschaftskür vor, auf die man sehr gespannt war. Zur großen Ueberraschung aller zeigten einige Unsicherheiten, daß die Arbeit in diesem neuen Programm nicht genügend ausgefeilt war. Vieles machten die Wiener durch den ihnen eigenen Schwung und durch den anmutigen Vortrag wieder wett. Es war daher nicht ganz verständlich, weshalb ein Preisrichter die Platzziffer 3 zuteilte.
Atemlose Sülle herrschte, als Marie Herber und Ernst Baier, die Verteidiger des Titels, erschienen. An Sicherheit und Ausführung übertrafen die Deutschen ihre Gegner klar. Mit bestechender Sicherheit
Hausse (Kassel) bei der Siegerehrung mit aner- Schwierigkeiten verbunden war — die meisten Bekennenden Worten zum Ausdruck. Wohl ließ die. sucher mußten das Schiff benutzen — kamen mehr Ausführung der für Karlsruhe bestimmten Pflicht- als 20 000 Zuschauer zur Rennstrecke, die mit gto= Übungen noch zu wünschen übrig — nicht eine ein- her Begeisterung den Rennen folgten.
Unsere heimischen Turner bei den hessischen Gerät-Meisterschasten.
In Marburg trug der Gau Hessen (wir berichteten bereits kurz darüber) seine Gaugerätmeisterschaft aus und verband damit das Ausscheidungsturnen für die am 6. März in Karlsruhe stattfindenden Deutschen Gerät-Meisterschaften. Die unter Leitung von Gaufachwart Ries und Gauobmann für Männerturnen, Becker, stehenden Kämpfe wickel-
Wege sind, den Anschluß an die deutsche Spitzen-| der „Große Motorradpreis von Australien' klasse zu finden. Das brachte auch Gausportwart schieden wurde. Obwohl die Zufahrt mit <
ren, ausgleichen und mußte sich mit einem ehrenvollen dritten Platz begnügen.
Wie Heiber-Baier Europameister wurden!
Mit einem großen Erfolg endeten die 9. Europa- Meisterschaften im Eiskunst-Paarlaufen, die auf
und als die Zeit um war, wußte jeder, sie waren wieder Meister geworden. Fünf Kampfrichter zeigten eine Platzziffer 1, nur der Oesterreicher gab eine Zwei. — Mit dem gleichen Programm wie in St. Moritz warteten Koch-Noack auf. Sie werden Immer besser, ihr dritter Platz besagt genug.
SchmelingsMeinung zu seinem Kamps.
Schrneling sagte selbst, daß ihm der Hamburger Kampf über 12 Runden viel wertvoller gewesen ist, als wenn er seinen Gegner, den bewundernswert tapferen südafrikanischen Farmerssohn, schon auf der Hälfte des Weges umgelegt hätte. Denn erstens war der Kampf mit diesem ungeheuer harten und dabei bis in die letzten Runden ständig sehr gefährlichen Gegner naturgemäß eine außerordentlich wichtige Vorbereitung auf den Kampf um die Weltmeisterschaft: zweitens hat Schrneling wohl noch in keinem seiner bisherigen Kämpfe eine derart sichere Beherrschung sämtlicher Schlügarten gezeigt, wie in diesem. Er hat sämtliche Seiten seines Könnens Runde um Runde auf das Gründlichste durchprobieren können. Er weiß nun, was er für den Entscheidungskampf einsetzen kann. Das ist auch die Ansicht aller Fachleute. Dabei ist darauf hinzuweifen, daß Schrneling von der dritten Runde ab eine schwere Stauchung am rechten Daumen hatte, dessen Ansatz stark geschwollen ist. Gleichwohl erklärte sein tapferer Gegner Foord nach dem Kampf offen, Kiefer, Schläfen und Mund seien ihm wie zerschlagen: „Die Rechte von Schrneling ist fürchterlich."
Kurze Sportnotizen.
Gottfried von C r a m m / H e i n r i ch 5) en« k e l wurden in Adelaide im Endspiel der australischen Tennis-Doppelmeisterschaft von dem australischen Paar Bromwich/Quist glatt in drei Sätzen mit 7:5, 6:4, 6:0 geschlagen.
der Freiluft-Eisbahn von Troppau entschieden wur- ent- den. (Wir berichteten bereits kurz darüber.) Unter
tamerab Karl Lettin, ferner der immer noch Die Leistung Kluges 'st um so höher zu werten, leistungsfähige Richard S e th, Tv. Großen-Linden, als die Rennstrecke alles andere denn ideal war. behaupteten sich ehrenvoll unter dem aufstrebenden Sie wies nicht nur Sandstellen, sondern auch
zige konnte mit „20" bewertet werden —aber die Den Beginn machten die 25Oer-Maschinen. Kürübungen zeugten von ausgezeichnetem Können. Kluge bewies erneut die große Schnelligkeit fei- Die Ergebnisse zeigen, daß Kassel heute die un-1 ner DKW.-Maschine und erwies sich allen Mitbestrittene Führung im Gau hat. Dornte von der > bewerbern weit überlegen. Mit 119 km/st fuhr er
Mk größter Spannung sah man dem Rennen, zeichneten sie khre berühmten Figuren auf das Et«, «en---®»'-«- *•■***• — spielend meisterten sie die größten Schwierigkeiten,
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