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Ein Blick in zwei der Ausstellungskojen. Links: Der Stand des

O.4portf

Deutsche Volkskraft - Wille zum Frieden

8.30: muß.

Rundfunkprogramm

Sonntag. 1. August:

Als der Führer die weittragende Verfügung er­ließ, in der die SA. mit der Leitung und Durchfüh­rung der jährlich sich wiederholenden nationalsozia­listischen Kampfspiele in Nürnberg betraut wurde, da war vielleicht nur wenigen die ganze Bedeutung dieses Erlasses klar. Außenstehende und Zweifler warfen wohl die Frage auf, wieso gerade die SA. für die Durchführung einer solchen Aufgabe berufen jein sollte. Für den lebendig in der Bewegung Stehenden bedurfte es allerdings keiner Frage, daß die deutschen Kampfspiele der künftigen Reichspar- teitage, wenn sie überhaupt ein Bild aller durch den Nationalsozialismus geweckten Kräfte in kämpferi- fajer Gestaltung darstellen wollen, nur aus dem ewi- gen Kämpferwillen der Bewegung geboren und von ihr getragen sein können.

Dieser Kampfeswille offenbart sich aber zutiefst in dem hinreißenden, überzeugenden und opfer­bereiten Einsatz der SA. von ihrer Geburts­stunde bis zum heutigen Tage.

Darum ist gerade die SA als der kämpferische Kern der Bewegung berufen, die nationalsozialistischen

, . .,*2. m - - - ------ --- Herrenschneider-Handwerks mit Anzügen aus Stoffen mit Zellwolle, belmlschungen. Rechts: Die Ausstellungen der Korbmacher und Buchbinder. 0

fallend war, daß er ungefähr verschiedene Bekannte um 90. _____u.,yi,iy.

Angeklagte behauptete, das Geld nicht an sich ge­nommen zu haben, es habe immer in der Kiste gelegen und es wäre sehr leicht möglich, daß unter den vielen Papieren der Kiste der Oberzahlmeister es nicht gefunden oder übersehen hätte. Die Kam­mer konnte seinen Einwendungen aber keinen Glauben schenken und verwarf unter Kostenbela­stung die eingelegte Berufung.

zur gleichen Zeit RM. anging. Der

ba5 künftigedeutsche Olympia" mit i^rem Geiste zu erfüllen, dem Geiste der Treue zum des fanatischen Einsatzes für die national- rlia"ft Weltanschauung und des kameradschast- stung ^^kteifers zur höchsten Steigerung der Lei» Die hinter uns liegenden Jahre des- Kampfes um die Macht formten einen Menfchentyp, der durch den fi <£l s. "rna^^^e Kampfauslese" gekennzeichnet Jt diesen Kampfjahren sand die natürliche Aus- lete willensharter, geistig und körperlich geschulter Manner statt, die jederzeit bereit waren, ihre Per­son emzusetzen für die durch sie selbst verkörperte Idee.

In der Erkenntnis, daß ein gesunder Geist nur in einem gefunden Körper wohnen kann, hat die SA. die körperliche Ertüchtigung in beson­derem Maße gefördert, geformt und gestaltet. Diese große Erziehungsarbeit erfordert die An­spannung aller Kräfte und gipfelt in dem Ziele, ein gesundes und widerstandsfähiges Volk rv

Gießener Klieger-HL. schult im Segelflug

Erstes Ziel: die ^.-Prüfung.

In der vergangenen Woche wurde in der ,Lie° bigshöhe" mit großem Eifer gearbeitet, um die Aus­stellung des Reichs st andes des Deutschen Handwerks aufzubauen. Die Arbeiten sind so weit gediehen, daß heute morgen die Schau eröffnet werden konnte. Der Presse war bereits gestern Ge­legenheit gegeben worden, einen Blick in die Aus­stellung zu werfen, die in all ihren Teilen erkennen läßt, in welch vielfältiger Form deutsche Werkstoffe im Handwerk zweckvolle und vollwertige Verwen­dung finden können. Die gesamte Schau vermittelt eine Fülle der Anregungen, zeigt in eindeutigster Form, mit welcher Intensität deutsche Chemiker, In­genieure und Techniker gearbeitet haben, um dem deutschen Handwerker Material an die Hand zu ge­ben, das ihn unabhängig macht von devisengebun- denen Materialien, wie sie vielfach noch bis vor kurzem in fast allen handwerklichen Berufen ver­wandt wurden. Ein Runbgana durch die Ausstel­lung lohnt sich nicht nur für den Handwerker der verschiedensten Berufszweige, sondern für jeden Volksgenossen, der Anteil an den Lebensfragen un­seres Volkes nimmt. Kaum ist es möglich, jeden ein­zelnen Stand dieser Ausstellung an dieser Stelle so zu würdigen, wie er verdiente, gewürdigt zu wer­den. Es sei nur in kurzen Zügen versucht, einen Ueberblick zu geben.

Für das Maler- und Weißbinderhandwerk sind viele Tafeln aufschlußreich, die die hervorragende Verwendungsmöglichkeit synthetischer Anstrichmate­rialien beweisen. In interessanten Gegenüberstellun­gen kann man sich von der Güte der neuen Stoffe überzeugen. Der Stand des Steinmetzhandwerks gibt eine anschauliche Uebersicht über schöne deutsche Steine und Marmor, sowie deren vielfältige Ver­wendungsmöglichkeit. Ausgezeichnete Qualitätsarbeit kann man in der Schau des Schuhmacherhandwerks studieren. Das Drechslerhandwerk zeigt die Ver­arbeitungsmöglichkeiten der neuen Kunstharzstoffe. Daneben interessieren auch sehr die Arbeiten eines hiesigen Holzschnitzers, die besondere Aufmerksam­keit verdienen. Bewundernswert sind die Erzeug­nisse deutscher Töpferkunst. Diese Abteilung ist durch eine Sonderschau einheimischer Töpfer vervollstän­digt. In der Koje des Glaserhandwerks werden die

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Gymnastik. Deutsche Scholle. Was der Bauer wissen 8.45: Morgenmusik. 9: Christliche Morgenfeier. 9.45: Vorbericht zum Rennen um denGroßen Berg­preis von Deutschland". 10: Was ist gut? fragt ihr: Tapfer sein, ist gut. 1030: Chorgesang. Schöne deut­sche Volkslieder. 11: Großer Bergpreis von Deutsch­land auf dem Schauinsland. Dazwischen: Unter­haltungskonzert des kleinen Funkorchesters. 14: Für unsere Kinder. 14.30: Mal so mal so! 15: Deut­sche Scholle. 15.30: Klingende Farben. 16: 12. Deut­sches Sängerbundesfest. Nachmittagskonzert. 18: Zur Unterhaltung. 18.30:Mensch sei vorsichtig'" 19.30: Sportspiegel des Sonntags. 19.45: Deutsche Meisterschaft im Rudern. 20: Wie es euch gefällt! 22.15: Sportbericht. 22.20: IV. Internationales Flugmeeting in Zürich. 22.30: Wir bitten zum Tanz. 24 bis 1: Nachtmusik.

* ,Jtan^en Zwei Segelflugmaschinen vom Typ Zögling 35" zur Verfügung. In den letzten Tagen hatten die Jungen sogar noch eine dritte Maschine jur Benutzung Bei ansprechendem Flugwetter konnten sehr zufriedenstellende Leistungen erzielt werden, denn fast die Hälfte der Lagerbelegschaft konnte die Anrufung mit Erfolg ablegen. Bei etwas besseren Wetter- und Windverhältnissen in den letzten Tagen wäre die Ausbeute an A-Schei- nen noch bedeutend größer geworden.

Vorn Lager aus wurden noch verschiedene Besich­tigungen durchgefuhrt. So hatte es sich em benach­barter Fliegerhorst nicht nehmen lassen, seine Ka­meraden von der Hitler-Jugend zu einer Besichti- guna einzuladen. Im Mannschaftswagen der Luft­waffe wurden die Hitlerjungen m Nidda abgeholt und auf dem Flugplatz herumgeführt.

Der harmonisch verlaufene Lehrgang in Nidda mit seinem ausgedehnten Flugbetrieb und seinen Besichtigungen bewies den jungen Fliegern von der Hitler-Jugend, daß eine eingehende flugsportliche Ertüchtigung für uns Deutsche nun einmal unbe- omgt notwendig ist Jeder Junge kehne in dem Bewußtsein zu seiner Einheit zurück, an einer Auf­gabe mitzuwirken die dazu bient, Deutschlands Ehre und Freiheit zu erhalten. Hk.

Wenn Deutschland, wie Reichsluftfahrtminister Hermann Göring ausführte, ein Volk von Fliegern werden soll, so ist es notwendig, die Jugend so früh wie möglich mit dem Fliegen vertraut zu machen. Aus dieser Erkenntnis heraus veranstaltete die Flieger-Hitler-Jugend des Gebietes Hessen- Nassau in Verbindung mit dem NS.-Fliegerkorps einen Sonderlehraang für Segelflie- ger. Die Belegschaft dieses Lehrganges, der im schon gelegenen ehemaligen Arbeitsdienstlager von Nidda stattfand, setzt sich zum größten Teil aus $*!Ierjun9en der Gießener Flieger-HI. zusammen

Kaum waren die Jungen im Lager, das unter der Leitung bewährter Kräfte des NS.-Fliegerkorps durchgeführt wurde, angekommen als sie auf die Kammer geführt wurden, wo ihnen sportgerechte Aegerkleidung verpaßt wurde.

E»7E.rechend dem besonderen Charakter des La­gers rodf\bie Zeitliche Einteilung ganz auf den Flugbetrieb>,abgestellt Hier in der Nähe Niddas, etwa/< Stunden vom Lager entfernt, konnten die Hitlerjungen Vum ersten Malerichtig" fliegen, nachdem sie ir monatelanger Ausbildung in der Einheit sich mV1 Bastelarbeiten, Modellbauten und theoretischen Erkenntnissen beschäftigt hatten. Auf dem herrlich ge^^nen Fluggelände das einen wei­ten Einblick in; unsere heimische Landschaft geftat-

Deutsche Werkstoffe im Handwerk."

Große Ausstellung in der Liebigshöhe.

langsam in die Höhe nach Damm hinaus, weiter geht's längs der Salzböde über Lohra, Mornshausen und Gladenbach immer ansteigend nach Weiden­hausen. Hinter der Wommelshäuser Hütte und bei Hartenrod war der Bau mächtiger Brücken über das Salzdödetal nötig; eine von dieser galt seinerzeit als eine der größten Talbrücken Deutschlands. Zwi­schen Hartenrod und Eisemroth mußte der die Was­serscheide zwischen Salzböde- und Dilltal bildende und zum Scheider Wald gehörige 503 Meter hohe Hirschhohl in einem etwa 700 Meter langen Tunnel durchbohrt werden. Hat der Zug bei der Berg­mannsgemeinde Eisemroth den Tunnel verlassen, so türmt sich ein neuer, etwa 560 Meter hoher und langgestreckter Gebirgswall Eiserne Hand ge­nannt vor den Blicken auf. Die Bahn weicht ihm durch das Aartälchen hinab nach Herborn zu aus. Die 43 Kilometer lange Bahnlinie mündet in Her­born in die Strecke GießenWetzlarKöln.

Die Eröffnung der Gesamtstrecke wurde vor 35 Jahren in allen ati der Bahn gelegenen Ortschaf­ten festlich begangen. Ihr Bau hat sich für die Be­völkerung in segensreicher Weise ausgewirkt. Seit dem 28. April 1911 sind die Derkehrsverhältnisse des Hinterlandes durch die Querbahnverbindung vom Dill- zum oberen Lahntal (Dillenburg-Bieden­kopf) noch weiter verbessert worden. Heute bestehen außerdem noch einige Omnibuslinien, so daß nun­mehr alle Derkehrswünsche der Bevölkerung des hessischen Hinterlandes als befriedigt gelten können.

Amtsgericht Gießen.

Wegen Uebertretung der Retchsstraßenverkehrs- orbnung hatte der K. H. aus Watzenborn einen Strafbefehl über 20. RM. erhalten Er war am 30. 4.1937 mit einem Pferdefuhrwerk den Schiffen­der ger Weg in Richtung Watzenborn-Steinberg entlang gefahren, ohne, wie es die Vorschrift ver­langt, die rechte Straßenseite einzuhalten Er fuhr ziemlich in der Mitte der Straße so daß ein in gleicher Richtung fahrender Personenkraftwagen beim Uederholen des Fuhrwerks zu weit nach links bis auf den nichterhöhten Bürgersteig kam. Beim Uederholen fuhr der Personenkraftwagen durch eine Wasserpfütze. Eine in entgegengesetzter Rich­tung den Bürgersteig benützende Fußgängerin konnte selbst church einen Sprung nicht dem auf­spritzenden Schlammwasser entgehen Sie wurde wohl stark beschmutzt, aber sonst nicht weiter ge­fährdet. Auf feinen Einspruch hin stellte das Ge­richt fest, daß er einmal nicht die richtige Straßen­seite eingehalten hatte und zum anderen, daß er hinter seinem Fuhrwerk hergegangen war. Der Autofahrer, der sich auch nicht ordnungsgemäß verhalten hatte, ist unerkannterweise entkommen. Das Gericht ermäßigte die im Strafbefehl ausge­sprochene Strafe auf 8. RM.

Kleine (Straffammer Gießen.

Der Schneider H W. aus Elmenrod (Kr. Als­feld) hatte im Herbst 1936 dem, im Auftrage des Bürgermeisters zu ihm gesandten 11jährigen Sohn des Ortsdieners, der W. zu dem Bürgermeister be­stellen sollte, geantwortet:Der Bürgermeister könne ihn .." Wegen dieser Aeußerunq hatte er vom Amtsgericht Alsfeld wegen Beleidigung des Bür­germeisters einen Strafbefehl über 5 0. R M. erhalten Auf feinen Einspruch hin hat das Amtsgericht Alsfeld durch Urteil die gleiche Strafe ausgesprochen. Die Berufungsverhandlung ergab an sich den gleichen Sachverhalt, nur ver­suchte der Angeklagte es so darzustellen, als habe er das klassische Zitat aus demGötz" nicht gegen­über dem Bürgermeister gebraucht, sondern gesagt: Da könnte man sich ja selbst. " Die Aussage eines von dem Angeklagten benannten Zeugen er­scheint dem Gericht aber wenig glaubwürdig. Es glaubte den durchaus einwandfreien Angaben des Jungen und verwarf die eingelegte Berufung, er­mäßigte aber die Strafe mit Rücksicht auf die schlechte finanzielle Lage des Angeklagten auf 3 0. R M. evtl. 6 Tage Gefängnis

Der W. N.-F. aus Gelnhausen war durch Urteil des Amtsgerichts Büdingen wegen Amtsunterschla­gung zu einer Gefängnis st rase von drei Monaten verurteilt worden Er war Zivilange- stellter bei der Wehrmacht und als solcher auf dem Zahlmeisterbüro beschäftigt. Im Juni bis August 1936 wurden^ ihm Beträge von insgesamt rund 87. RM für Angestellten- und Jnvalidenmarken ausgehändigt. Die Marken konnten von ihm aber nicht gleich besorgt werden Das Geld für die Mar­ken will er in einem Kuvert in eine Feldkiste ge­steckt haben und es so während feiner Abwesenheit im Manöver aufbewahrt haben, um gleich nach der Rückkunft Marken dafür zu kaufen und für die in Frage kommenden Personen zu kleben. Er wurde vorzeitig aus dem Manöver zurückgeholt und da man etwas mißtrauisch geworden war, aufgefordert, die Kiste zu öffnen. Den Schlüssel zur Kiste will er aber zu Hause gelassen haben Um ganz sicher zu gehen holte man ihn am nächsten Tage ab Aber er batte wiederum den Schlüssel nicht bei sich Auf die Aufforderung nach Hause zu telephonieren und den Schlussel bringen zu lassen, erklärte er. daß er von ^Dienststelle aus nicht telephonieren könne. Wahrend seiner Abwesenheit wurde die Kiste vom Oberzahlmeister aufgebrochen und durchsucht aber weder Geld noch Marken gefunden Nach 'seiner Rückkehr suchte er nochmals in der Kiste und siehe da, es tsnb sich das Kuvert mit 90. RM. Auf-

der Putzmacherinnen die Verwendung synthetische? Materialien für die Herstellung von Damentjüten, für die bisher teure ausländische Strohe verwand! worden waren.

Eine große Freude bereitet die Schau des Schmiedehandwerks, in der großartige Kunst, schmiedearbeiten gezeigt werden, die durchweg aus Alteisen gefertigt worden sind. Für das Schlosser. Handwerk beweist die Schau auch eine weitgehende Umstellung auf Leichtmetalle, die auch für das Spenglerhandwerk charakteristisch ist. Der Stand der Brunnenbauer läßt erkennen, wie das Kup,n durch wertvolle andere Stoffe aus deutschem Boden und deutscher Erzeugung ersetzt werden kann. Auf. schlußreich ferner, wie weitgehend im Musikinstru. mentenmacher-Handwerk durch die Verwendung von Leichtmetallen erhebliche Gewichtseinspärungen er. zielt werden können und welch gute Klangwirkung auf deutschen Hölzern erreicht werden können. Die Schau dör Kürschner zeigt, daß wir auf diese«, Gebiet vom Ausland völlig unabhängig sein können und schließlich beweisen Korbmacher, Optiker und Zahntechniker, daß mit heimischen Werkstoffen die gleichen, teilweise noch größere Erfolge zu erzielen sind, wie mit teuren ausländischen Produkten.

Angesichts der Wesensart dieser gesamten Aus. stellung ist es fast eine Pflicht für jeden Dolksge. nassen zu nennen, sich für diese Schau zu tntereffie« ren, die eindeutig beweist, wie erfolgreich sich deut, sche Industrie, Technik und Handwerk für unsere Rohstoffreiheit einsetzen Die Ausstellung ist heute ab 13 Uhr zur Besichtigung geöffnet

Eonderfilmvorführungen.

Im Rahmen dieser Ausstellung findet am Sonn, tagoormittag im Gloria-Palast eine Sondervorstel­lung statt. Der FilmLernen Könnens Leistung" führt uns in die Werkstätten der Gei. genbauer in Mittenwald, Kraftfahrzeughandwerker in Berlin, bayerische Bildschnitzer, fränkische Seiler usw.

Der FilmFäden, die die Welt umspin- n e n" zeigt uns die Entwicklung und Herstellung der Kunstseibenstoffe. Beide Filme sind Tonfilme.,

der Durchführung der Spiele zu besprechen. Da- neben werden auch die einzelnen Fachwarte, der Kreisschiedsrichterobmann, der Kreisjugendwart, der Kreislehrwart usw. zu Worte kommen. Schließlich wird für die Vereinsoertreter Gelegenheit vor« Händen sein, die im Augenblick aktuellen Fragen zu besprechen.

BsB.-U.-Leichtathleien inSchweinfurt, Arheilgen und Oberlahnstein.

Für den morgigen Sonntag hat sich die Leicht« athletik-Abteilung des VfB.-Reichsbahn viel vor« genommen. Während Otto Luh und Heinz Herr­mann beim Gaukampf Bayern gegen Nordhessen m Schweinfurt starten, fährt Erwin Jakob nach Arheilgen. Die 4X100-Meter-Frauenstaffel und einige Aktive fahren nach Ober-Lahnstein, um an oen Lahneck-Kampfspielen des Sportklub 09 Ober« Ahnstein teilzunehmen. Luise Weber, Else Ludwig, Elfriede Fischer und Elfriede Schmidt nehmen außerdem auch an den Einzelkonkurrenzen, 50 Meter, Weitsprung und Kugelstoßen teil. Alle vier bestreiten auch den Dreikampf. Trotz starker Äon« kurrenz aus Köln, Koblenz usw. hofft man befon« bers auf em gutes Abschneiden in der Sta fei. ©legmunb und Zschucke bestreiten die kurzen "Strecken. Wode lauft 1500 Meter. In Arheilgen mtrb Dr. Ja k o b auf starke Konkurrenz im Speer« w^sen treffen. - Otto Luh startet in Schweinfurt im Kugelstoßen und Diskuswerfen. Er ist in guter porm unb man erwartet eine Weite, wie man sie früher von Luh gewöhnt war. Heinz Herrmann ist gemeldet im Kugelstoßen, Weitsprung und im Speerwerfen.

Eine prächtige Kunstschmiedearbeit: Der Adler ist ganz aus Alteisen hergestellt. (Aufnahmen [3J: Neuner, Gießener Anzeiger.)

stellung an vielen Beispielen zu studieren. Die viel­fache, durchaus zweckmäßige und schöne Verwen­dung deutscher Hölzer kommt in den Ständen des Schreinerhandwerks, der Wagner und der Küfer zu sinnvollem Ausdruck. Die Sattler und Polsterer zeigen in vielen Beispielen neue Wege der Polste­rung mit ausschließlich deutschen Werkstoffen.

Besondere Aufmerksamkeit wird sicherlich von den Besuchern der Ausstellung den Abteilungen des Herren- und des Damenschneiderhandwerks entge­gengebracht werden, denn in diesen beiden Ständen wird die Verwendungsmöglichkeit der neuen deut­schen Stoffe, die aus Holz gewonnen wurden, ge­zeigt. Nicht weniger interessant ist in der Schau

Gaumeifferschast im Rollschuhlauf in Gießen?

Während die Gaue Hessen unb Sübwest im Eis- lauf= unb Rollschuhsport bisher zusammengehörten und gemeinsam ihre Meister ber einzelnen Sport­arten ermittelten, find sie seit April bieses Jahres getrennt. So wirb ber Gau Hessen zum ersten Mal seine Meisterschaften allein austragen. Als Aus­tragungsort hat er bie Wahl zwischen Kassel, Ha­nau unb Gießen. Gießen erscheint wegen seiner zentralen Lage am geeignetsten, ganz abgesehen bavon, baß auch bie Platzoerhaltnisse eine ein - manbfreie Durchführung auf ber Frei­luftrollschuhbahn ohne weiteres ge­währ! eisten. Die Entscheibung bes Gaufach- roarts, ber an sich zu Gießen neigt, ist in Kürze zu erwarten. Mit biefer Meisterschaft würbe bie Folge der Sportveranstaltungen bieses Jahres in Gießen um ein zweifellos interessantes Ereignis bereichert werben.

Bor der neuen Handball-Runde.

Den Auftakt für bie neue Hanbballrunde bildet ber am kommenden Sonntag in Gießen ftattfinbenbe Kreisfpieltag bes Kreises VIII, Gießen Im Beisein von Vertretern bes Gaues sowie bes Kreisführer­stabes sollen ben Vereinsvertretern vor bem Ein­setzen ber neuen Runde nochmals alle Neuerungen und Aenderungen der Spielordnung klargemacht und darüber hinaus auch die Pläne unb Absichten bes Kreisfachwartes unterbreitet werben. So gilt es zunächst einmal die Einteilung der gemeldeten Mannschaften, bie Einstaffelung und die Fragen

neuen biegsamen Gläser Bewunderung auslösen. Für die Buchbinder wird es besonders interessant sein, neue Pergamente kennenzulernen, unb bie er­staunlichen Wirkungen zu sehen, bie mit Buchein- bänben aus Fischhäuten eueidjt werben können. Für bas Graveurhanbwerk ist bie völlige Umstel­lung auf bas Leichtmetall charakteristisch unb bei ber Schau ber Elektroinstallateure hat man Gelegen­heit, ben Uebergang zu Werkstoffen beutscher Her-

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