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Großes Brandunglück in Muschenheim

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Mein Arzi kannte mich nicht wieder!

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Kochgeschirr

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fungen, gerbst 1937, hat bis spätestens 15. August Zu erfolgen. Die Anmeldungsoordrucke sind bei der Industrie- und Handelskammer umgehend anzufor­dern. An den Prüfungen nehmen sämtliche Lehr­linge teil, die bis zum 30. November 1937 ihre Lehre beendeten.

* Viehmärkte in Gießen. Am nächsten Dienstag findet in Gießen Rindvieh-(Nutzvieh-)Markt statt, am 18. August wird Schweinemarkt abgehalten.

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gen Wochen, eibutter, % kg r Markenbutter > Matte 20 bis Eier, deutsche, ng, llt kg 12, den 12 bis 15, mischkohl 8 bis bis 20, Erbsen dein 10 bis 12, kg 5 bis 7 Pf, irt, Frühäpfel, ns 7, Pfirsiche ren 30 bis 35, bis 40, Heidel. Johannisbeeren 44, Mirabellen

Hähne 1 bis ) Pf, Tauben, bis öO, Salat Einmachgurken ttich 5 bis 10,

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:okurist Alwin toeser kann am akeit bei dieser leben von den unterbrochen in ührer und dir ^ubiläumstage

mit Essig befeuchtetes Tuch dar­überlegt.

Kochgeschirr muß dem Herd an­gepaßt sein. Für Kohlenfeuerung sind Ringtöpfe praktisch, die man in die Herdfeuerung hängen kann, für Gas Töpfe mit breitem Boden, für elektrische Herde gibt es besondere Töpfe, die unten be­schwert sind. Niedrige Kochge­schirre nützen die Heizquelle bes­ser aus.

Kochkiste, ein isolierender Behäl­ter, der gegen Wärmeoerlust schützt und angekochte Speisen ohne weiteren Brennstoffver­brauch garkocht oder fertige Spei­sen warmhält. Zweckmäßig bei Hülsenfrüchten. Gemüse u. Kar­toffeln. bei denen aber vorher das Wasier abgegosien werden muß. Eine Kochkiste kann man sich selbst Herstellen, indem man eine starke Kiste mit festschließen- dernDeckel mit Papier. Holzwolle und Heu ausstopft, wobei man den Platz für den Topf ausspart und ein gleichartig gestopftes Kiffen darüber legt.

Kochlöffel aus Holz oder Alumi­nium sind zweckmäßiger als sol­che von Emaille, bei denen die Glasur leicht abspringt.

Kochrezepte soll man nicht aus Zettel notieren sondern alpha­betisch in einem Buch eintragen. Wichtig sind die Gewichtsanga­ben und Zutaten.

Kochsalz, Ehlornatriumverbin- dung, wird im Bergbau als Steinsalz od durch Verdampfen der Sohle als Siedesalz gewon­nen. Salz ist ein unentbehrliches ernährungswichtiges Gewürz.

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Lager junger Vühnenkünfller auf Vurg Gleiberg.

Ion Günter Winkel, Theaierreferent des Bannes 446. Dramaturg des Stadiiheaters Gießen-

Bürgermeister Eduard Schäfer (Muschenheim) hatte sich um Hilfeleistung auch nach Gießen an Len Kreisfeuerwehrführer Bouffier gewandt. Drei Minuten vor 1 Ujjr heute morgen hef der Alarmruf in Gießen ein. Kaum eine Minute Später rückte aus Veranlassung von Kreisfeuerwehr­führer Bouffier die neue moderne Motor­spritze der Stadt Gießen aus, da zur Zeit die Kreismotorspritze zu einer Ueberholung und einem Neuanstrich ^gestellt ist. Um 1.28 Uhr traf die Motorspritze bereits am Brandplatz ein und beteiligte sich sofort an den Löscharbeiten. Zur Unterstützung fanden sich unmittelbar danach auch Brandinspekteur Le nz (Gießen) mit drei «eiteren

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Rundfunkprogramm.

Montag, 2. August:

6 Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Konzert für die Arbeitskameraden in den Bettie- ben. 9.30: Hausfrau, hör zu! 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Dem Opernfreund. 15: Volk und Wirtschaft. 15.15: Für unsere Kinder. 16: Nachmittagskonzert. 18: Zeitgeschehen im Funk. 19: Der hundertste blaue Montag? Wir fahren ins Blaue nach Runxendors. 21: Nachrichten. 21.15: Konzert. 22: Nachrichten. 22.15: Deutschland baut auf. Bericht vorn interna- tionalen Treffen der Camping Association in Dieb- rich. 22.40: Nachtmusik und Tanz. 24 bis 1: Nacht­musik.

** Don einem Motorradfahrer an- gefahren. Am gestrigen Freitagnachmittag Jnirbe an der Bahnüberführung in der Frankfurter Straße eine Frau von einem Motorradfahrer an- befahren. Die Frau mußte mit verschiedenen V-r- >tzungen, zum Glück leichterer Art, nach der Klinik verbracht werden.

** D i e Anmeldung zu den Kauf­manns - Gehilfenprüfungen und zu den mdustriellen Facharbeiter- und Lehrabschluß - Prü-

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Hier abschneiden!

e.G.m.b.H., Münster i.W., Windthorahtr. 20, Ruf 26644-45

Ständige Vermittlung von Vieh aller Art: (Fett- und Weidevieh z Ferkel z Läufer / Pferde usv

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Birklar, Lich und Bettenhausen eilten mit Mann­schaften und Geräten herbei. Die Muschenheimer Feuerwehr hatte inzwischen hervorragende Arbeit geleistet, den Brandherd ab geriegelt und gleichzeitig die anliegenden Wohnhäuser geschützt, die in dem Dorfteil der Brandstätte dicht beieinanderliegen. Die Bevölkerung erwies sich als sehr hilfsbereit, und fo gelang es, daß alles Vieh gerettet werden konnte.

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unb Äinbtt auf btt 101. Milchviehversteigerung in Hamm i. W.

Stadt. Ausstellungshallen Donnerstag, .len 5. Ang. 1937. 12 Thr. Obligatorische Untersuchung auf Bazillus Bang Nähere Auskunft und Katalog (kostenlos).

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fassens dramatischer Gesetze und Regeln ist unerhört wichtig für den Aufbau einer neuen großen Be­sucherschaft unseres Theaters. Die großen Aufgaben dramatischer Werke hat der Schauspieler natürlich allein zu bewältigen.

In dem Lager wird das SpielBardowiek von Hans Geisow erarbeitet, das am 22. August im Stadttheater anläßlich unseres Gebietssportfestes uraufgeführt wird. Ferner werden hier alle welt­anschaulichen, künstlerischen und beruflichen Fragen durchgesprochen. Geplant sind u. a. folgende Refe­renten: Reichsdramaturg Dr. Rainer Schlösser, Kultursenator Friedrich Bethge, Generalinten­dant Meißner, Frankfurt a. M., Generalinten­dant Franz Everth, Darmstadt, Landesleiter Fr. Wartenberg, Staatsschauspieler Mathias W i e- mann, oder Staatsschauspieler Willi Birgel, Oberspielleiter Dr. Friedrich Sebrecht, Wiesba­den, Schauspieldirektor Robert George, Frank­furt a. M., Professor Ro ed emey er, Frankfurt a. M., Professor Müller-Blattau, Frankfurt a. M., Schriftleiter Wolf Braumüller, Ober­gebietsführer Carl Cer ff, Berlin, Hauptreferent Dr. Walter Schmitt, Berlin, Gebietsführer Erich Brandt, Wiesbaden.

Den Grundstock der Kameradschaft bilden einzelne Dichterabende (Hölderlin, Hebbel, Nietzsche, Dichter der HI.), die von den Teilnehmern selbst ausge­staltet werden. Ferner werden einige Musikabende veranstaltet (Bach, Beethoven, Brahms). Die musi­kalische Leitung des Lagers hat Kapellmeister Jo­seph D ü n n w a I d vom Deutschen Theater in Wies­baden. Das neue deutsche Liedaut soll erarbeitet werden; und für einige Abende sind Jnstrumental- solisten verpflichtet worden. Auch heitere Kamerad­schaftsabende werden stattfinden.

Die Durchführung der Lagerarbeit hat Rudolf Blaeß, Wiesbaden. In der 2. Lagerwoche werden die Vertrauensleute der örtlichen Theaterringe der HI. hinzugezogen, damit sie Fühlung zu der Kunst- lerschast bekommen. Am 22. August treten wir im Stadttheater Gießen mit unserer Arbeit vor die breite Oessentlichkeit und werden dann auch über unser zukünftiges Arbeitsprogramm berichten.

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waren, konnte leider wenig gerettet werden, nahezu völlig unbeschädigt blieben aber die Wohn­häuser der unmittelbaren Umgebung.

Dem Brandunglück fielen die Scheunen der Landwirte Otto Weife! II., Heinrich Kutt III. und Richard Steul zum Opfer. Ganz besonders schwer ist der Landwirt Weisel betroffen, der keinen Halm mehr zu verfüttern hat. In einer der Scheunen lagen erhebliche Men­gen bereits eingefahrener Frucht (Gerste und Weizen neuer Ernte), die leider völlig dem Feuer zum Opfer fiel. Der Schaden ist erheb­lich.

Als erfreuliche Tatsache bei diesem bedauerlichen Brandunglück verdient festgehalten zu werden, daß die gesamte Brandbekämpfung ohne jeglichen Unfall geschah. Die Freiwillige Sanitätskolonne von Lich, die unter dem Kommando des Beigeord­neten Wahl zur Hilfeleistung anrückte, brauchte nicht einzugreifen. Von den Feuerwehren wurde aller Wert darauf gelegt, jeglichen Wassers ch a den zu vermeiden. Das gelang auch dank der vorbildlichen Arbeitsweise aller Wehren.

Muschenheim (Kreis Gießen), 31. Juli. Die Nacht zum heutigen Samstag brachte für unseren Ort schwere Stunden der Unruhe und der tiefen Besorgnis. Inmitten unseres Dorfes war Feuer ausgebrochen, das sehr wohl das halbe Dorf hätte in Schutt und Asche legen können, wenn nicht die Tüchtigkeit der Feuerwehr, die vorzügliche Wasserversorgung in unserem Orte und der glück­liche Umstand der Windstille eine Ausbreitung des Feuers auf größeren Raum verhindert hätten. Trotzdem war es nicht zu verhindern, daß drei Scheunen den Flammen zum Opfer fielen.

Das Feuer wurde gegen 10.30 Uhr bemerkt. So­fort wurde die örtliche Feuerwehr alarmiert, die innerhalb kurzer Zeit an der Brandstelle er­schien. Inzwischen rief der Bürgermeister in Er­kenntnis der Gefahren, die durch den Ausbruch des Feuers dem ganzen Dorfe drohten, benachbarte Wehren zur Hilfeleiftuna herbei. Bereitwilligst machten sich die Nachbarwehren aus den Weg und trafen in kurzen Abständen nacheinander an der Brandstelle ein. Die Freiwilligen Feuerwehren von

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Man befrage den Arzt! Prospekte durch die Badeverwoltung!

Die Jugend will zwar nicht nurTheaterspielen", über sie geht ihren eigenen richttgen Weg, den sie ,ich durch y.e neue Lebenshaltung erobert hat! Sie st hinausgetreten in das blühende Leben der Natur Md schlägt dort ihre Lager auf. Sie hat es nicht tätig, vom Glück des Jchs zu träumen, sondern sie M es mit beiden Händen fest. Und diese Jugend, >ie Sport treibt, deren Haltuna einwandfrei rein ist, schafft sich selbst Feier- und Festgestaltungen, Heimspiele, Lager- und Jugendspiele und sie pflegt ; )Q5 Schatten- und Puppenspiel.

Und warum? Weil die Jugend erkennt, daß das lheater sich dem Schritt ihrer Generatton noch nicht angepaßt hat und oftmals fast in der Fülle frer dem Theater anhaftenden konventionellen Lraditton zu ersticken droht. Diese Jugend hat nicht viel Erklärungen.So sind wir", sagen sie lachend, !kommt zu uns und schaut. Und dann werdet ihr uns bestimmt verstehen, dann werdet ihr selbst ein- ehen, daß wir euch jetzt noch nicht verstehen kön­nen, daß uns noch zu vieles trennt. Laßt unsere Helle Atmosphäre, unseren Geist bei euch einziehen. (Erneuert euch und schenkt dem Leben, was zwischen nnjeren Zelten, unseren wandernden und sport- : reibenden Reihen lachende und frohe Selbstver- 'jtändlichkeit ist. Und wenn ihr das könnt, dann sind ®ir bei euch, so wie wir euch auffordern, bei uns xu sein! Dann schafft mit euerem Wollen ein neues Spiel, neue Dichtungen und neue Formen, Stätten, ine wir in großer Feierlichkeit betreten können, wo v mir in ehrfurchtsvollem Schauern euer Spiel mit­erleben und wieder glauben!

Denn wir lieben das Theater als eine Stätte der Sammlung! Als eine Stätte der Erhebung, die uns emporreißen soll! So sehr auf der einen Seite Lugend und Theater" heute noch getrennt sind, so sehr sind sie auf der anderen Seite schon beide in ben Wandlungsprozeß eingespannt. Daß dieser Werdeprozeß nur langsam vor sich gehen kann, liegt auf der Hand. Aber die Tatsache, daß über­haupt schon etwas da ist, ist ein großer Schritt, zum Ziel allerdings erst ein ganz kleiner.

So geht die Jugend vorläufig den folgerichtigen Weg: die Jugend spielt für die Jugend. Sie gibt sich selbst. Sie wartet nicht, bis ein möglichst un- jugendlich empfindender und denkender Spielleiter ober Schauspieler ihreinstmals" denrichtigen

Weg weisen wird. Nein sie glaubt an sich selbst, und jugendliche Berater, die schon praktisch im Theaterbetrieb arbeiten, aber in den Reihen der HI. und in ihrem Geiste groß geworden sind, stehen ihr zur Seite.

So wird in diesem Jahr zum ersten Male ein Lager junger Bühnenkünstler vom 1. bis 15. August auf der Burg Glei­berg stattfinden. Es treffen sich hier nicht nur Kameraden aus den Reihen der HI., sondern auch junge Berufsscbauspieler, Menschen, die denWand­lungsprozeß" fühlen oder ahnen, die zu uns kom­men, weil sie sich zu uns hingezogen fühlen, Men­schen, die gern einmal das Lager als Gemeinschafts­erlebnis mitempfinden möchten. Einige werden sicher mit aroßen Hemmungen kommen, andere mit großer Aufnahmebereitschaft, aber alle bestimmt mit großemWollen". Hier beginnt also schon die erste praktische Entwicklung der Wandlung. Hier wird die Möglichkeit der Verbindung spielende Jugend mit den sich jung fühlenden mit jungem, frischem Geist erfüllten arbeitenden Schauspielern geschaffen. So wird der Jugend aus der Arbeitsgemeinschaft zwischen Schauspieler und Jugend das große Er­lebnis bereitet, dasTheater" heißt. Von den ein­fachen Spielen wird so zu den großen und schwie­rigen Formen der dramatischen Kunst hingeführt, denn diese Notwendigkeit des handwerklichen Er-

Kameraden der Gießener städtischen Feuerwehr am Brandplatz ein. In gemeinschaftlicher kameradschaft­licher Arbeit wurde die Brandbekämpfung, die von der Muschenheimer Wehr bereits so tatkräftig ein­geleitet worden war, fortgesetzt. Alle Männer der Gießener, der Muschenheimer, der Dirklarer, der Dettenhausener und der Licher Wehren wurden mit Material und Geräten eingesetzt. Mit 14 Schlauch­leitungen wurde das Feuer von verschiedenen Seiten her bekämpft. Ein glücklicher Umstand war es dabei, daß aus der Wasserleitung von Muschen­heim genügend W a s s e r zur Verfügung stand, außerdem die nahe Wetter zur Wassergabe aus- genützt werden konnte. Die Gießener Motorspritze fegte an der Wetter an und konnte dadurch euer- gisch eingesetzt werden.

Gegen 3.30 Uhr «war der Brand bekämpft und man konnte sich für die weiteren Stunden darauf beschränken, Brandwachen auszustellen. Von den Scheunen, die zum Teil mit H e u und Stroh, aber zum Teil auch schon mit Frucht gefüllt

Theater und Jugend". Ein Thema, das seit 5er Reichstheatertagung der HI. in Bochum aktuell geworden ist. Ost hört man jetzt die Frage: Will Vie HI- jetzt auch noch Theater spielen? Oder: Ihr sollt wohl nur noch Stücke von den HJ.-Dichtern bringen? Oder euch gar Schauspieler aus der HI. heranziehen? So naiv diese Fragen sind, so uid reffen sie doch im Grunde genommen irgendwo ruPpe Tj-2' Sas' Richtige.

> Körpergröße

das jedoch nicht im Übermaß ge- noffen werden darf, namentlich nicht von Menschen, die zu Fett­leibigkeit neigen. Schwache Koch­salzlösung eignet sich bei Hals­schmerzen zum Gurgeln. 1 Tee­löffel auf 1 Glas warmes Was­ser. Beim Einlegen von .Nah­rungsmitteln muß eine starke Kochsalzlösung verwendet wer­den.

Kochsalzlose Ernährung, d. Eer- son-Diät!

Kölnisches Waffer, Gau de Co­logne, sehr erfrischendes Riech- waffer. Empfehlenswert bei Kopfschmerzen und nach dem Ra­sieren.

Köper, Croifee, Wsbstoffe, die durch Schußfadenkreuzung über mehrere Kettenfäden hinweg schräge Linien haben. Köperstoff ist meist auf beiden Seiten gleich, manchmal aber auch auf einer Seite geraubt. Die Stoffe wer­den aus Wolle. Halbwolle und Baumwolle hergestellt.

Körpergewicht, beim Manne re­gelrecht etwa so viel kg, als er cm über einen Meter groß ist, bei Frauen wegen des grazileren Knochenbaues entsprechend we­niger. Plötzliche Abnahme des K.' ist Anzeichen für bestimmte Krankheiten. Eine regelmäßige Kontrolle des Körpergewichtes ist daher angebracht.

Körpergröße muß mit dem Kör­pergewicht übereinitimmen. We­gen geringer Abweichungen braucht man sich allerdings nicht ängstigen. Mit dem 20. Jahre etwa ist die volle Größe erreicht, der Mensch ist ausgewachsen.

Die vielseitige, allgemein gesundheitsfördernde Wirkung des Kiostersran-Me. lisfenaeistes ist seit über einem Jahrhundert allgemein anerkannt. Als HeUkrauter- destillat, das die wertvollsten Substanzen aus einer ganzen Anzahl bewahrter Heilpflanzen enthält, wirkt es jedoch auch bei bestimmten Erkrankungen. z B. nervösen Herzleiden und ähnlichen Beschwerden ausgezeichnet So berichtet Herr Kriminalkommissar L R. Heinz Zander. Köln, Luxemburger Str. 3o.(B.ld neben­stehend) am 8. Juni 1937 wie folgt:

<ym Januär 1935 erkrankte ich an einem Herzleiden verbunden mit Anfällen. Außerdem stellten sich Beschwerden verschiedener Art ein. Nervenschmerzen im linken Arm und schließlich Kopfschmerzen, die fast unerträglich waren. Bei |eber Heinen Anstrengung setzte der Puls aus. Hierzu genügte, daß ich mich 'M Bett auf eine andere Seite drehte. Später setzte der Puls immer wieder aus. 2 Puls- schläge. darauf Pause. Ich suhlte mich so schwach, daß ich mit einer Besserung "^m^eftbViHtoen Beobachter las ich damals den Bericht einer herzleidenden «trau über bie Qi tcn ©tfolge. die sie mit dem Einnehmen von ÄlDfterfrau: Senaeift7nfelt hatte Ich dachte mir. wenn er nicht nützt, schaden wird er auf leinen Fall. So taufte id) .m Juni 19,6 ->ie ? Masche Kl°!'erlrau^ehs1eng->st den -ch wie °ar°elchrie^^ einnahm. Bei der Hartnäckigkeit meine» Leiden«enipfand^ich ^ Flasche und konnte im Herbst 1936 zu Flaschen geleert hatte. Fortlauscnd kaufte ich j A ( oft aussetzte. Ich habe dann bis zum Marz meinem Erstaunen TO.ahtncbmen. bafe mein ^ul8 «»*1 m n ' }n mitu bem Erfolg, baß mein Puls

dieses Jahres regelmäßig 3mal täglich Klosterfra^'Mttihe g ft « g mm f^rounben ßnb. Mein Aussehen überhaupt nicht mehr aussetzt und die SchmerzeN und Be^eroen oau ian g f ^ussuchte. mich nicht wieder- hat ftch derart gebessert, daß5nIlnlt6ftn^whTeDn'<1aen<au^eforaie eDor meiner Ertranlnng im Jahre erkannte. Heute suhle ich mich nut.meinen 68 "^verstanden, daß Sie Vorstehendes veröffentlichen, damit Um dankbar Ihnen gegenüber zu fein, bm ich bamtt emverir Erleichterung verschaffen bzw. genesen kann.

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