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irJ76 Erstes Blatt

187. Jahrgang

Samstag, 31. Juli 1957

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und von europäischem Umfang liegt dem bolschewi­stischen Eingreifen in Spanien von Anfang an zu­grunde. Es braucht nur die eine Tatsache noch hin­zugefügt zu werden, daß die Sowjets auf spanischem Boden mit neuen Sendern und abkommandierten Rundfunksprechern die Zersetzungs- und Zweifel­propaganda gegen Deutschland und Italien, als den beidenfaschistischen Mächten", eröffnet haben. Sie täuschen dabei vor, sie befänden sich mit ihrem Sender bereits in den beiden Ländern, sozusagen als eine illegale Fliegende Kolonne. Für wen das nicht die Vermischung von Krieg und Bürgerkrieg, von Volksrevolutton und Weltrevolution ist, für den braucht kein Handbuch der Harmlosigkeit mehr geschrieben werden.

Wir Deutschen sind nicht mehr harm­los genug, solche Dinge zu übersehen, und da wir uns ials Großmacht für unsere und die Sicher­heit Europas verantwortlich fühlen, weil wir außer­dem den Eindruck haben, daß nicht in allen euro­päischen Ländern das Proletariat verschwunden, geschweige denn gegen Einflüsse und Befehle Mos­kaus gefeit wäre, darum haben wir nicht nur ein

Reichsminister Dr. Goebbels beim Rundgang in der diesjährigen Großen Deutschen Rundfunkausstellung. Im Vordergrund Generalintendant G l a s m e i e r, links neben dem Minister der Präsident der Reichsrundfunkkammer K r i e g l e r. (Scherl-Bilderdienst-M).

Interesse daran, unsere eigenen Grenzen abzu­riegeln, sondern den Bolschewismus schon im Vor­feld an der Ueberrumpelung Europas zu hindern.

Wenn wir die Bändigung des spani­schen Welt-Bürgerkriegs fordern, so tun wir es aus europäischer und nicht nur deut­scher Verantwortung heraus. Wir sind wieder eine Großmacht geworden und nicht mehr gewillt, bloß die Ergebnisse der Weltpolittk hin­zunehmen, am wenigsten, wenn sie von Mos­kau besttmmt werden, denn wir wissen, daß der Bolschewismus das anarchische Prin­zip dieses Jahrhunderts ist, wir aber eine Macht der Dränung in der Welt sind. Man wehrt die Anarchie nicht fünf Minu­ten vor zwölf ab und nicht, wenn sie bereits auf der Türschwelle steht. Man muß sie festsetzen, an jedem Versuch verhindern, irgendwo in der Welt und Europa Fuß zu fassen. Denn am Bolschewismus geht nicht ein Volk, geht jedes, gehen alle Völker zu­grunde.

Don Hans Schwarz van Berk.

Das geht uns die ganze spanische Sache über- harpt noch an? Hätten wir überhaupt nicht lieber M unsere Kriegsschiffe zu Hause behalten sollen? Und der Nichteinmischungsausschuß mischt doch nur jnmerzu die Karten, ohne es zu einem richtigen |6j:el kommen zu lassen was haben wir dort «ich zu suchen? Bismarck sprach das Wort von den Mdeln, die ihm nicht die Knochen eines einzigen vmmerschen Grenadiers wert wären. Was ist uns hem Spanien wert?

Anschließend legte Dr. Goebbels einen überzeu­genden Rechenschaftsbericht Über die Errungenschaf­ten der deutschen Rundfunkpolitik in den letzten vier Jahren ab. Allein die Zahl der Rundfunkhörer sie seit dem Jahre 1933 von 4 307 700 Hörer bis zum 1. Juni 1937 auf 8 372 800 Hörer gestiegen. Die Steigerung der Gesamtsendestunden betrage 58 v. H. Der Volksempfänger stelle, entgegen den Sorgen der Industrie, kein Hindernis im Verkauf von Markenapparaten, sondern ein zusätzliches Ge­schäft dar. Im Jahre 1935/36 wurden 638 000 Markenempfänger und 405 000 Volksempfänger ver­kauft. Inzwischen habe sich das Verhältnis zugun­sten des Markenempfängers insofern verschoben, als vom 1. August 1936 bis zum 31. März 1937 822 000 Markenempfänger und 332 000 Volksempfänger ab- gefetzt wurden. Demnächst werde ein neuer ver­besserter Volksempfänger in einer Auf­lage von 300 000 Stück bei einer Preisermäßigung von rund 15 v. H. auf den Markt kommen. Der unter den alten Bedingungen konstruierte Volks­empfänger werde ebenfalls im Preise gesenkt und ab heute zu 59. RM. verkauft. Dazu werde an­läßlich der diesjährigen deutschen Rundfunkaus­stellung der erste Gemeinschafts-Uebersee- empfänger herausgebracht. Er erhalte den Na­menS t u 11 g a r t", nach der Stadt des Aus­landsdeutschtums.

Dr. Goebbels stellte mit Genugtuung fest, daß mit dem 1. Dezember 1936 England, das im Hinblick auf die Zahl der Rundfunkhörer an der Spitze aller europäischen Länder stand, auf diesem Gebiet die Führung an Deutschland ab­geben mußte.

Die Rundfunkdichte betrage in Deutschland 12,4 Rundfunkhörer auf 100 Einwohner, bzw. 46,6 Rund­funkteilnehmer auf 100 Haushaltungen. Damit sei Deutschland das führende Rundfunk­land Europas geworden. Demgegenüber stehe eine amerikanische Rundfunkdichte von 75,3 v. H. der Haushaltungen. Somit müßte Deutschland, wollte es auch hier an die führende Stelle gelan­gen, noch eine Zunahme von rund 5 Millionen Teilnehmern erreichen.

Besonders erfreulich fei die Ausbreitung

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Deutscher Rundfunk an der Gpihe Europas.

Reichsminister Dr. Goebbels eröffnet bie,,14. Große Deutsche Rundfnnkausstellnng 1932", Die deutschen Rundfunkgeräte werden billiger.

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großen Orchester des Deutschlandsenders Reich-Senders Berlin unter der Leitung

des Rundfunks seit 1933 auf dem Lande. Hatte es im Jayre 1933 einen Anteil von 38,7 v. H. an der Gesamthörerzahl inne, so erreichte es im Jahre 1936 bereits einen solchen von 42 0. H. Das Land sei also erfreulicherweise im Begriff, den Vorsprung, den bisher die Mittel- und Großstädte hielten, nach und nach aufzuholen.

Anschließend wies Dr. Goebbels darauf hin, daß am 15. Juli dieses Jahres die Preise für Rund­funkröhren in Deutschland durchschnittlich um 20 bis 30 0. H. gesenkt wurden: dadurch sei eine seit Jahren von der politischen Rundfunkführung erhobene Forderung in Erfüllung gegangen. Diese Röhrensenkung werde zweifellos eine Verbilligung des auf den Markt kommenden Rundfunkgerätes herbeiführen und es jedem Rundfunkhörer ermög­lichen, feine verbrauchten Röhren durch neue zu ersetzen und dadurch die Qualität seines Rundfunk­gerätes erheblich zu verbessern.

Im Hinblick auf die Programmgestal- tung stellte Dr. Goebbels fest, daß der Umfang der Musik um 11 v. H. erweitert worden sei, um insbesondere den Wünschen der werktättgen Schich­ten nach Unterhaltungsmusik weitestgehend ent­gegenzukommen. Der Zeitfunk habe als eine der modernsten Ausdrucksformen funkischer Gestaltung planmäßigen Ausbau gefunden.

Anschließend wies Dr. Goebbels darauf hin, daß dieser Aufschwung auch eine organisatorische Neuordnung notwendig machte Der neue Reichsintendant des deutschen Rundfunks habe zu­gleich als Generaldirektor der Reichs-Rundfunk- G. m. b. H. die Aufgabe, auch im Rundfunk das autoritäre Prinzip konsequent durchzuführen, eine wesentliche Dezentralisation in der Verwaltung vor­zunehmen und eine größere Selbständigkeit der ein­zelnen Reichssender bei erhöhter Verantwortung der Intendanten einzuleiten.

In diesem Zusammenhang erwähnte der Mini­ster, daß die früheren Funkwarte und jetzigen Leiter der Hauptstellen Rundfunk der NSDAP, nach wie vor die Brücke zwischen Sender und Hörer bilden. Sie würden auch in Zukunft bei allen Groß­kundgebungen der Partei und des Staates als unentbehrliche Helfer fungieren und feien dazu berufen, im Reich den Gedanken des

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des Generalmusikdirektors Hermann Stange spiel­ten den ersten Satz aus dem conoerto ä-Moll von Händel.

Darauf nahm Staatspräsident Dr. Lippert das Wort zu einer Begrüßungsansprache. Er wies dar­auf hin, daß sich die große Deutsche Rundfunk-Aus­stellung zu einem der Kernstücke des jährlichen Aus­stellungsprogramms der Reichshauptstadt entwickelt hat. Es ist ein Stück des nationalsozialistischen Deutschland, das sich hier darbietet, ein Teil jener Kraft, die das Reich neu gestaltet und weiterführen wird.

Aeichsminister Dr. Goebbels

erinnerte nun in feiner Rede an die Zeit vor der Machtübernahme, in der diese Ausstellung eine Jndustrieschau verkörperte, die keinen Anspruch auf die Anteilnahme der breiten Massen des deutschen Volkes erheben konnte. Die Tatsache, daß die Er­öffnung der Rundfunkausstellung heute eine A n - gelegenheit des ganzen Volkes sei, dürfe als Beweis dafür gewertet werden, wie tief der Rundfunk in die deutsche Nation eingedrungen und wie weittragend die Auswirkungen seien, die er in der Oeffentlichkeit auslöse.

Denn schon der Rundfunk durch seine unauf­haltsame technische Entwicklung kraft seines eigenen Wesens zu einer weltumspannenden Dacht geworden fei, so habe ihn der national­sozialistische Staat in einem Umfang in den breiten Dassen unseres Volkes verankert, daß er aus unserem öffentlichen Leben überhaupt nicht mehr weggedacht werden könne.

Darüber hinaus schlage er die Brücke zwischen den Nationen und über Meere und Konttngente hin­weg zwischen den Völkern und Menschen. Er sei damit zum plastischen Ausdruck unseres rasenden Jahrhunderts geworden.

Dr. Goebbels sprach anschließend von den Schwie­rigkeiten, die darin lägen, das Rundfunk-Niveau den Hörermassen jeweils anzugleichen.Es handele sich ja bei den vielen Millionen, die im Rundfunk Freude, Erholung, Entspannung und Belehrung suchen und finden, meistens um Volksgenossen, die ohne ihn Überhaupt von der Anteilnahme an den kulturellen Gütern der Nation ausgeschlossen wären.

Der Rundfunk erfüllt an ihnen die große na­tionalpolitische Aufgabe der Beteiligung an den geistigen Gütern des Volkes, und wenn er in seiner Programmgestaltung sich bewußt nach dem Geschmacks- und Bildungsstand der brei­ten Dassen ausrichtet, so gewinnt er dadurch allein die Döglichkeit, sie wirksam anzuspre­chen und ihnen tatsächlich Freude und Kultur zu bringen. Es wird also dadurch nicht den Besitzenden etwas genommen, sondern viel- mehr den Besitzlosen etwas gegeben.

Sie werden gewonnen für eine aktive Teilnahme an der Kultur, die sich vorerst selbstverständlich m einem Rahmen abspielen muß, der ihrem Wesen und ihrem Charakter entspricht. Und so kann es denn auch keinem Zweifel unterliegen, daß der Rundfunk heute für Millionen unseres Volkes ihr einziger Freuden- und Glücksspender ist, und m seiner millionenfachen Ausdehnung in die Breite ist er eines der wesentlichsten politischen Erziehungs­instrumente des neuen Staates geworden.

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wird von den Sowjets zum Prinzip erhoben, über­all werden Werbebüros aufgemacht, um möglichst viele klassenbewußte Elemente an die Front auf die offene Bürgerkriegsschule zu holen. Darum kämpfen auf der Seite der Roten in Spa­nien nicht nur Franzosen, sondern auch Belgier Engländer, Amerikaner, Norweger, Schweden und selbstverständlich auch deutsche und italienische Emi­granten, ehemalige Reichsbanner- und Rotfront- ftreiter, die in Deutschland und Italien nicht zum Schuß' kamen. Und darum sind wiederum gegen sie aus vielen Ländern Freiwillige unter die Fah­nen Francos gegangen, die aus sicherem 3nfhnft und Wissen erkannt haben, daß d t e S 0 l s ch e - roifen sich Spanien nur als Vorspiel und Modellkrieg gedacht haben, aus dem keine müden Veteranen mit Rente, sondern durchqebildete fanatische Revolutionäre in ihre Heimatländer zurückgeschickt würden, die Lehren Moskaus und die Methoden Moskaus zu Hause m anderem Maßstabe fortzusetzen

Die Ausweitung, die Entfesselung des spanischen Bürgerkriegs zu einem Krieg im eigentlichen Sinne

Berlin, 30. Juli. (DNB.) Reichsminister Dr. Goebbels hat am Freitag mittag die 14. Große Deutsche Rundfunk - Ausstel- lung Berlin 1937 feierlich eröffnet. An dem Eröffnungsakt nahmen zahlreiche Mitglieder des diplomatischen Korps und führende Männer des Staates, der Bewegung, des Rundfunks, sowie des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens teil.

Kurz vor 12 Uhr erschien, jubelnd begrüßt, Reichs- Minister Dr. Goebbels, geleitet von Oberbürger­meister und Staatspräsident Dr. Lippert.

Fanfaren eröffneten den festlichen Akt. Die ver-

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, kin paar Fragen, die einer stellen konnte, dem Merweile die spanischen Geschichten lästig ober l sMeilig geworden sind, Fragen, die eine Ant- Wrt verdienen: denn an keinem Kapitel der moder­ig Geschichte Europas läßt sich so ausgezeichnet k/rmachen, wie sich die Beziehungen der Völker iiunnanber und wie sich die Methoden, Freund- Wsten und Feindschaften zu unterhalten, gewandelt Ihaten.

lie naive Korrektheit des Herrn von Beth- ininn-Hollweg, im August 1914 alle Regeln des Völkerrechts mit deutschem Fleiß zu studieren und dann eine ihnen entsprechende Kriegserklärung durch den Botschafter in Petersburg überreichen zu lassen, gehört einer Zeit an, die für alle Mächte längst wie ein Nachklang der Barockdiplomatie an- Wet. Längst überzieht man sich anders mit Krieg, wortloser, verschwiegener und immer raffinierter. Das ^ehrwürdige Völkerrecht ist viel zu weitmaschig Worden, und jede schriftliche Vereinbarung zwi- M irgendwelchen Parteien und Mächten ist viel |u porös, um noch die bakteriologischen Mittel ihoberner Weltkämpfe einfangen zu können.

1 Botschafter von Ribbentrop hat in London nit einem Satz auf die Zweifelhaftigkeit der besten diplomatischen Uebereinfünfte hingewiesen: allge- ncin sei bekannt, daß noch nie so viele Schiffe unter panischer Flagge gefahren seien wie jetzt auf ein- ml. Wie leicht lassen sich Schiffspapiere um- dpiben, und aus einem fowjetruffifchen Frachter oirb über Nacht ein stolzes Schiff des Reeders Don Manuel Alvarez in Valencia. Ein Schiff, das nun leine internationale Seekontrolle mehr anhalten weil es spanisch geworden ist so wie ein 3cbearisch" wird, wenn er sich taufen läßt. Im sirgerlichen Gesetzbuch, im Strafgesetzbuch und im sMdelsgesetzbuch ist der Begriff des Schemgeschäfts Wich erfaßt, im Schiffs- und Waffenverkehr nach 'Spanien ist das Scheingeschäft zum gültigen Kriegs- llmch erhoben. Das wissen nicht nur wir, dar- lihr lächeln alle Auguren, und die Verlegenheit, ilen spanischen Krieg durch Uebereinfünfte am Haben Tisch zu bändigen, wird immer schwieriger. 1 $5 geht doch schließlich um die Bändigung dieses |biege5, daß er nicht wie ein wildes Tier um sich hlagt und andere Völker in Gefahr bringt. Warum it bas so schwierig? Und warum müssen auch wir, herobe wir, uns für diese schwierige Aufgabe her- heben? Es liegt daran, daß in Spanien weder eine chle Revolution im klassischen Sinne abläuft, noch in regelrechter Krieg im hergebrachten Sinne ge- itirt wird, sondern etwas, das nun einmal nicht direkt war von Anfang an. Dies ist das Neue, la; an Spanien zu studieren ist.

Unter einer Revolution verstand man früher

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General-Anzeiger für Oberhessen

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len Sieg eines neuen Standes, einer Partei oder iir>i Gruppe im Staat unter Gewaltanwendung, k- mar das immer die Sache des jeweiligen Lan- ie- and Volkes. So handelte Cromwell in England, obe Jakobiner in Frankreich, so die Faschisten in -Wen. Alle anderen Völker spielten dabei nur

Aangäste, wenn sie auch hier und da später otiben Ideen dieser Revolutionen in ihrer eigenen Divicklung beeinflußt wurden. Unter einem fi:ie g verstand man ehedem ganz eindeutig den S^engang zweier Völker. Diese reinliche vheidung von Bürgerkrieg und Krieg hinfällig geworden, und Zaung äst e jibt es kaum noch. Nicht erst seit Spanien, Hon vorher trat dies zutage, nur nicht so gesahr- $ iind beunruhigend wie in Spanien.

$;r wollen uns erinnern, daß im Weltkrieg Die ^11 lmächte versuchten, durch den Heiligen Krieg ^Nohammedanckr des Britischen Weltreiches zum ^iluhr zu bewegen und daß umgekehrt Lawrence

Lrsolg die Wahabiten in der Türkei zur Er- btuig trieb, daß über unseren Linien an Der WTont die berühmten Flugblätter mit ich^orz- Wbern Rand abgeworfen wurden, die auf An- $eLmg der deutschen Rebellion abzielten Dod) dies die alte, uralte Kriegslist, im Lager des 6nbes Abtrünnige zu finden. Etwas anderes leit die Bolschewiken gemacht, nämlich eine hechte Lehre ihrer Machtpolitik. F u r s i e i st . e:t r Krieg, wie es in den Instruktionen der -Mir Armee steht, ein Bürgerkrieg, em M nfampf, und jede Revolution oder Sozialkrise 3 d) eine Kriegsangelegenheit, um die DerfIeiDe=

Offiziere der Roten Armee, die neuesten Mo- kch sowjetrussischer Waffen auf frembem JBoöen i^tstzen: Die Bolschewisten haben das erfunden, ich den Krieg der übermalten Ko­karden nennen mochte. In seiner A)eologie, in Hirei Geschichts- und Dolkerauffassung betrachtet d"Bolschewismus alle Konflikte als Klasfenkampfe, uni! Na er die Sowjetunion als das Vaterland eittn weltverbreiteten Klasse des Proletariats ve- £;ci):2t, ist jede Weltgegend, in der ein unruljiges ^iLttariat lebt, unvermeidlich ein sowjetrussische it bolschewistischer Kriegsschauplatz. Er schockt uf Uin Kriegsschauplatz nicht nur russische Truppen, fliegt dafür, daß auch das Proletariat aTl si<t-r nicht auf den Gedanken kommt nur Zaum ||ju spielen. Was in früheren Revolutionen und «"in die Ausnahme war, die T^ilnabm U; Freiwilligen aus neutralen Landern,

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