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Dienstag, 50. November 1057
187. Jahrgang
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(Presse-Bild-Zentrale.)
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zösischem Geschmack verläuft. Unter dem frischen Eindruck des Krieges und der noch eine zeitlang nachwirkenden psychologischen Folgen trat das naturgemäß noch nicht so' schnell in Erscheinung. Mit wachsendem Abstand vom Krieg und zunehmender Selbstbesinnung der Völker mußte aber eine Politik ins Hintertreffen geraten die glaubte, über die Lebensinteressen der Völker beliebig verfügen und sie nach eigenem Gutdünken dirigieren zu können. Auf die Dauer wehrt sich der gesunde Instinkt jeder Nation dagegen, lediglich als Objekt und Schachbrettfigur zum größeren Ruhme Frankreichs zu fungieren Alle Veränderungen, die im Laufe der letzten Jahre das politische Gesicht Südost- und Mitteleuropas so arundlegend gewandelt haben erklären sich aus dieser Reaktion Es ist ein großer Gesundunqsvrozeß gewesen den dieser Teil Europas durchgemacht hat und noch weiter durchmacht.
kommt von draußen, das ist aber auch alles. Die Maschine liegt trotz der herbstlich harten Böen wunderbar ruhig, legt sich trotz ihrer Größe und ihres Gewichtes mit höchster Eleganz in die Kurve und müßte angesichts ihrer ganz hervorragenden Eigenschaften selbst auf Langstrecken auch dem empfindlichsten Reisenden die Möglichkeit nehmen, auch nur andeutungsweise luftkrank zu werden — schon vor Entzücken über die nicht mehr überbietbare Behaglichkeit ihrer Inneneinrichtung. Zu diesen Einrichtungen gehört beiläufig auch die Tatsache, daß wir hier drinnen von dem eisigen Wind da
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Wie ein erstarktes Deutschland in der Lage war, die ihm hier aus ganz natürlichen Gründen zukommende Rolle wieder zu übernehmen, so rangen sich allmählich auch jene Staaten, die von Frankreich unter Ausnutzung der Kriegspsychose in eine Gegnerschaft gegen das Reich getrieben worden waren, zu einer Haltung durch, die es ihnen erst einmal wieder gestattete, ihre natürliche Funktion wiederzusinden und damit auch den wohlverstandenen Interessen ihrer Völker zu dienen.
Mit all dem soll nichts gegen die Freundschaften Frankreichs gesagt werden, die ihm Deutschland bestimmt nicht mißgönnt. Worum es geht, ist folgendes: Das französische Bündnissystem ist die Frucht der Spannungen und Gegensätzlichkeiten der unmittelbaren Nachkriegszeit. Es ist die Tragik Europas, daß Frankreich um der Erhaltung dieser Bündnisse willen glaubte, alle jene Spannungen, die ihm eine Interventionsmöglichkeit sicherten, am Leben erhalten und gegen die deutsche Politik der systematischen Ausräumung solcher Konfliktmöglichkeiten querschießen zu müssen hier wird — nebenbei bemerkt — auch deutlich daß hinter der französischen Kritik an der deutschen Methode des unmittelbaren Ausgleichs und der Empfehlung „kollektiver Befriedung" nicht etwa nur methodologische, sondern m a ch t p o l i t i s ch e Erwägungen stecken, heute nun ist es so, daß Länder wie Polen, Jugoslawien oder auch schon Rumänien zwar nach wie vor die Bindung zu Frankreich bejahen, aber gute Beziehungen zum Reich nicht etwa als Widerspruch ober gar Verrat an der französischen Freundschaft ausfassen. Freundschaften — jawohl!
nicht gerechnet die weitaus größere Transportfähigkeit für Post und Fracht und die vielen Bequemlichkeiten Und nicht zu vergessen die weitere Steigerung des Sicherheitsmomentes: diese Maschine kann nicht nur auf einen, sondern notfalls sogar auf 2 Motoren verzichten und fliegt dann beispielsweise in 3000 Meter höhe doch immer noch mit der tollen Geschwindigkeit von 200 Kilometer pro Stunde dahin! Dabei bat sie trotz ihrer Größe und ihres Fluggewichtes von 14 OOO Kilo nur eine Landegeschwindigkeit von wenig mehr als 100 Kilometer.
Dies und mehr kann man sich gemächlich während des Fluges erzählen lassen, beispielsweise auch die Geschichte von dem in einer Wette verlorenen Korb Sekt, den diese Maschine dem Chefkonstrukteur her Focke-Wulf, Flugzeugbau G. m. b. h. gekostet hat. Freilich auch eine für ihn höchst ehrenvolle Reise. Aber gerade jetzt gehen wir über den linken Flügel sehr sanft in eine enge Kurve, das winzige Babyspielzeug da unten wächst uns schnell als Europas größter Flughafen entgegen, und schon setzen wir mit einer „Eierlandung" auf, die selbst unsere Großmutter vermutlich nicht gemerkt hätte. Armseliger Jules Verne, der sich noch seiner haut wehren mußte, weil er einen spleenigen Engländer in achtzig Tagen um die Erde rasen ließ, wie klein würde unsere alte Erde für den neuen „Condor" fein.
Berlin-Tempelhof, 29. November.
Berlin. 30. Nov. (DNB.) Die deutsche Flugzeugindustrie hat. um den ständig steigenden Ansprüchen der Verkehrsluftfahrt entgegenzukommen, ein neues Großraum- Verkehrsflugzeug herausgebracht, das feine Leistungsfähigkeit in zahlreichen Probeflügen bewiesen hat und mit dem kommenden Sommerftugplan von der Deutschen Lusthanfa neben der Ju 90, dem „Großen Dessauer, in den planmäßigen Luft- verkehrsdienst eingestellt wird. Das neue Verkehrsflugzeug, der viermotorige Focke- Wulf „(£ o n b o r“, bietet neben dem Flugpersonal und einem Steward 26 Fluggästen Platz und erreicht eine Reisegeschwindigkeit von 330 Stundenkilometer.
über eine Dampfheizung läuft, eine gemütliche 20 Grad Celsius schafft
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Aber keine Verschwörungen oder Gegnerschaften um fremder Interessen willen, die dann das eigene Volk, politisch und wirtschaftlich, bezahlen muß, — das ist heute die Losung.
Wäre es nicht an der Zeit, daß man auch in Frankreich endlich die Zeichen der Zeit begreift? Daß man gute Beziehungen der eigenen Freunde zum Reich nicht immer nur als Störung empfindet, sondern als notwendigen europäischen Fortschritt erkennt? Wenn die Delbos-Reise nach Südosteuropa dazu beitragen könnte, die Entwicklung in diesem Sinne zu fördern — niemand wäre froher als Deutschland. Warum ist denn die Tschechoslowakei in eine so schwierige außenpolitische Lage geraten? Doch nur, weil ihre Verantwortlichen im Vertrauen auf die Bajonette mächtiger Freunde der Pflicht enthoben zu fein glaubten, Verständigung und Ausgleich mit den Nachbarn zu suchen. Ist es wirklich so schwer, einzusehen, daß Hilfeleistungsversprechungen und Bekenntnisse der Bündnistreue unter solchen Umständen einer Prämie auf Unverträglichkeit gleichkommen? Und wird dadurch die Lage der Tschechoslowakei erleichtert, oder der Frieden in Mitteleuropa gefestigt? Wann wird sich der französische Einfluß einmal in positiver Richtung auswirken?
Die Antwort hängt von dem Ausgang jener Auseinandersetzung ab, die gerade jetzt in der französischen Oefsentlichkeit begonnen hat: von der Beantwortung der Frage nämlich, wo die französischen Interessen liegen und wo sie ihre Grenze haben. Bisher war Frankreich das Land der „unbegrenzten Interessen", das überall mitreden wollte, ja
in der mehr als geräumigen Handgepäcknische verstaut, haben vor uns einen großen bequemen Tisch, neben uns einen Lichtschalter für die ungemein praktische Leselampe in der seitlichen Kopfstütze des Sessels, können durch einen besonderen Klingelknopf den Steward herbeirufen um uns eine warme Mahlzeit servieren zu lassen, und können sogar gänzlich unabhängig von der ohnehin vorhandenen mechanischen Frischluftzuführung aus der Armstütze unseres Sessels einen halbmeterlangen umsponnenen Schlauch herausziehen, aus dessen oerschraubbarer Kopfdüse für jeden Passagier des „Condor" persönlich noch zusätzlich Frischluft spendiert wird. Schon beinahe überflüssig zu erwähnen, daß der Steward seine kleine, aber mit äußerstem Raffinement konstruierte Anrichte hat, daß Waschraum mit WC (und Spülung, bitte sehr!), großer und kleiner Gepäckraum usw. vorhanden sind.
Da braust nun dieses Ungeheuer, ein Ganzmetall- Tiefdecker, von 33 Meter Flügelspannweite, getrieben von seinen vier BMW.-Motoren und je 720 PS, mit beiläufig 330 „Sachen" durch die „Waschküche", die ausgerechnet heute leider über Berlin steht Da draußen brüllen die vier Motoren in einem unvorstellbaren Krach — hier drinnen sind wir dank der ausgezeichneten schallabdichtenden Kon- st r u k t i o n der neuen Maschine in der angenehmen Lage, uns ganz behaglich unterhalten zu können, ohne unsere Stimmbänder stärker als zu Hause im Zimmer anstrengen zu müssen. Ein leiser Summerton und ein kaum merkliches feines Singen
geschrieben worden, daß raucherabteil, in abgrundtiefen, schlemmerhaft wei- Innentemperatur von _
H LJ '.«..."Ix... .. .—c— ..«5 Bei einer Belastung mit 26 Fluggästen, 3 Mann wenn sie ihn umkreisen wurde!
Prüfstein Mitteleuropa.
Von Or. Han- von Malottki.
Bevor Chautemps und Delbos nach London fuhren, versicherte der französische Außenmim- tter vor dem auswärtigen Kammerausschuß, daß tiefe Reise nicht als Gegenstück, sondern als „natür- nche und normale Ergänzung" desHalifax« Besuches aufzufasfen fei. Eine verbindliche Erklärung, die allerdings in auffälligem Gegensatz zu lener Begleitmusik steht, in der sich die Presse «er Westmächte im Hinblick auf die franzöfisch-eng- Lische Fühlungnahme gefiel. Nun ist es gewiß Frankreichs gutes Recht, sich mit feinem Freunde «nseits des Kanals in einem Augenblick auszusprechen, wo nach den verschiedensten Ankündigungen ‘ine neue Anstrengung zugunsten einer europäischen Entspannungs- und Befriedungsaktion gemacht wer« üen soll Man hätte um so weniger dagegen einwen- leen können, wenn bei den beiden Westmächten der, Wille erkennbar geworden wäre, in einem fort- «hrittlichen Geist zu prüfen Aber wie steht es! s'amit?
Was E n g l am d betrifft, so macht man sich gewiß mancherlei ernste Gedanken über die bisher ungewandten Befriedungsmethoden, und eine gewisse Auflockerung der überkommenen Ansichten ist »nverkennbar Aber im Grunde ist es doch noch immer so, daß man, zumindest, was Europa an- ijebt, allen Erfahrungen und Mißerfolgen zum Trotz an den Vorstellungen von der kollektiven Sicherheit, von dem Vorrang der Völker» 'undspolitik, kurzum an jener „europät» chen Generalregelung" festhält, . die in Deutschland aus guten Gründen schärfstes Mißtrauen wachrufen muß Leider sprechen uch alle bisherigen Erfahrungen dagegen, daß etwa Frankreich seinen Einfluß in London zugunsten tarier Abkehr von dieser veralteten, unbrauchbar und gefährlich gewordenen Vorstellungswelt geltend macht Es scheint vielmehr so, daß ein in Paris, >b zu Recht oder Unrecht — angenommenes leises Schwanken der britischen Europa-Politik genügt hat, im auf der ganzen Linie jur diplomatischen Defensive' gegen die bloße Möglichkeit einer Entwicklung überzugehen, die frischere und gesündere Luft in" das europäische Leben bringen könnte Dies ist wohl auch der Sinn jener französischen Erklä- ming daß der „französische Wille des (Entgegen« kommens in keiner WBse das Ideal und die allgemeinen Linien der französischen Diplomatie beein-
Mit 330 Std.-Km Geschwindigkeit über Berlin!
Ein Probeflug mit dem viermotorigen Großraumverkehrsflugzeug „Eondor".
Don unserem PAR.-SonDerdenchterstatier.
Besatzung und einem Steward sowie mit den erforderlichen Nutzlasten an Betriebsstoffen, Lebensrnitteln, ferner an Gepäck, Post, Fracht usw. hat der „Condor" eine bestwirtschaftliche Reisegeschwindigkeit von 330 Kilometer die er aber auch in größeren höhen nach Belieben auf 370 Kilometer steigern kann (die höchst- gefchwindigkeit liegt sogar erst bei 415 Kilometer!) Bei Verwendung im transkontinentalen Post- und Frachtverkehr kann eine Flugweite von über 3000 Kilometer erzielt werden. Besonders interessant aber an dieser Maschine ist die Gesamtsteigerung ihrer Wirtschaftlichkeit: die bekannten dreimotorigen Maschinen schaffen 17 Fluggäste bei 240 Kilometer Geschwindigkeit, wobei sie pro Fluggast elf Liter auf 100 Kilometer verbrauchen — dieser Condortyp schafft 26 Fluggäste mit 330 Kilometer Reisegeschwindigkeit, wobei pro Fluggast und 100 Kilometer nur etwa 7 Liter verbraucht werden, gar
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-i.ffensichtlich zur Vorbereitung dieser Reise, in der staunen.
französischen Presse soviel Unsinn über Deutschlands | Wir sitzen m dem sehr eleganten großen Nicht-
'.Absichten in Mitteleuropa" -------- ,----............. . . . ,
man die Frage aufwerfen muß, ob in Paris etwa chen Sesseln, haben unsere Habseligkeiten über uns Verdächtigungen und Unterstellungen Dritter als
normale Mittel der Politik erachtet werden. In dem--
Bestreben, die Entwicklung wieder mehr in eine den e Q etne der Anwesenheit"
französischen Wünschen entsprechende Bahn zu len- ^iüen so beleuchtet das in Wahrheit das Künsten, verlor das Sprachrohr des Quai d Orsay, der und Gekünstelte der französischen Mitteleuropa- Memps", sogar so sehr jedes Maß daß er selbst die in jenem Teil Europas eben keine legi-
ben Ungarn — ausgerechnet wahrend des |o bar tjmen $ntereflen geltend machen, sondern nur be- rnonisch verlaufenen Besuchs der ungarischen Staats- Macht st ellungen ausbauen konnte,
männer in Berlin — ein Gefühl der Beunruhigung Machtstellungen aber'sind nicht das Ergebnis
gegenüber Deutschland zu unterstellen wagte. -Diel)r naturqeqebener Solidaritäten oder Interessenge- iienn je, so hieß es schließlich, beruhe die Bedrohung meinschaften der Völker, sondern es sind gerade die !„er jetzigen internationalen Ordnung m der Tatsache, Kennzeichen und Beweisstücke eines Vorherrschafts- l«aß die Reichsregierung ganz Mitteleuropa unter Die tDjUcn5 &en man in völliger Verdrehung der Lage völlige Vorherrschaft des Deutschtums gingen wolle. Deutschland anhängen möchte
Ist es untere Schuld, wenn angesichts so mas- ' • , „ f.±.e .fi .
iiiver Verdächtigungen die verbindlichen Worte der Dieses Künstliche der französischen Politik ist auch Herren Delbo/und Chautemps viel von ihrem der Grund, weshalb die Entwicklung in diesem Wert verlier"n? Denn U ist sinnloser die setzt I Raume Eurvpv- ,mm° n, g ° r^nnch st^n.
' wieder in allen Tonarten variierten Besorgnisse iber deutsche Vorherrschaftsabsichten in Mittel- luropa? Es kann gar nicht ausbleiben, daß man :ius solchen Unterstellungen den klaren Willen Frankreichs herausliest weder Deutschland noch !nem mitteleuropäischen Raum überhaupt sein natur- Lches Leven und die ungestörte Wahrnehmung der eigenen Lebensinteressen zu gönnen. Ihn dies und lichts anderes handelt es sich bei der jetzt von fran- jösifcher Seite entfesselten Debatte. Denn ihrer gangen Natur nach kann die deutsche Mitteleuropa« Iolitik gar nicht auf ein Vorherrschaftsstreben, d h :iuf eine Vergewaltigung fremder Völker und fremder Interessen abzielen. Ihr Vorzug ist es vielmehr, !„aß sie im Gegensatz zu Frankreich es nicht nötig iiat, sich durch Verträge erst in jene Region künstlich ttnzuschalten die ihren Lebensrmirn barftc’it Wenn ijerr Delbos erklärte, Frankreich muffe in Mittel-
ünnabme von Anzeigen für die Millagsnummer bis8* /.Uhr des Vormittags
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Das war auf uns, aber auch auf lene englischen Greife gemünzt, denen der Wille zu einer Revi - iiion der englischen Europapolitik nachgesagt wird. Während die Maschine langsam über Die öras= -jnh unter diesen Umständen wird man in der be- narbe des Tempelhofer Flugplatzes rollt, um sich iolstehenden Reise des französischen Außenministers gegen den Wind zum Start zu drehen, laufen an m Die Hauptstädte Polens und der K l e i n e n den Fensterscheiben die Regentropfen senkrecht Her-
Entente mehr den ausgesprochenen B e h a r - unter. Pech! Viel sehen wir nicht Aber im nächsten
■ u n g s ro i 11 e n der französischen Politik als etwa Augenblick fließen die Regentropfen plötzlich nicht ue Absicht zu sehen haben, dem Gang der natürlichen mehr senkrecht an den Scheiben herunter, sondern
Entwicklungen und Interessen den Weg zu ebnen — Trägheitsgesetz hin — Trägheitsgesetz her —
?s muß zunächst dahingestellt bleiben, ob es Herrn genau waagrecht an den Scheiben entlang! Wir Velbos in London gelungen ist ,die Engländer voll haben also Vollgas, im gleichen Augenblick hört id aanz für die französische Ost- und Mitteleuropa- auch das leise Rumpeln auf, , das Flugungeheuer Politik einzuspannen. In dieser Hinsicht haben sich mit 30 Menschen Inhalt hebt sich mit der Leichttg- n Qug französischen Nachkriegskabinette vergeblich keit einer Daunenfeder in die nebelfeuchte Luft. ,emüht- einmal wegen des Mißtrauens der eng- Sie werden sagen: Das ist alles gar nichts Be- ischen Oefsentlichkeit gegen eine Teilhaberschaft an sonderes, das sieht man auf Dem Tempelhofer Flügen französischen Bündnisverpflichtungen und zum Hafen beinahe alle paar Minuten An sich haben nberen wegen der britischen Hoffnungen auf eine Sie durchaus recht, aber — mir hier sitzen äugen« nqere Zusammenarbeit mit den Der- blicklich in Heller Begeisterung tn dem „Co n D o r , , ini gten Staaten, die unter solchen Umstän- dem neuen v i e r m o t o r i g en Gr o ß ra u m - en erst recht ein frommer Wunsch bleiben müßte. Verkehrsflugzeug „F w 200 der F v ck e -
Aber auch wenn Herr Delbos auf feiner östlichen W u l f F l u g z e u g b a u G. m b. H B rem en , Rundreise nur im Namen des eigenen Landes und und abgesehen von den Mannern, die diese Ma- ticht als Dolmetsch einer gemeinsamen französisch- schine gebaut und eingeflogen haben, sind wir D i e englischen Mitteleuropapolitik sprechen kann, bleibt e r ft e n Passagiere dann. ^Und wir haben
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Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Druck und Verlag: vrühlsche Univerfilätsdruckerei «.Lange in Gießen. Schristle'tung und Geschäftsstelle: Schulstrahe 7


