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Samstag, 50. Oktober 1937

187. Jahrgang

Ur. 254 Erstes Blatt

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General-Anzeiger für Oberhessen

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Der Parteitag nahm dann eine außenpolitische Tagesordnung einstimmig an, in der aus­geführt wird: Die Partei unterstütze den französi­schen Widerstandgegen alle Formen des Jmperialismus". Wenn Frankreich aber auch seine Sympathien für diedemokratischen Regime" kund tue, so kenne es als Gegner doch nur die Feinde des Friedens. Die diplomatische Aktion Frankreichs beruhe weder auf Sympathien, noch auf Gegnerschaften ideologischer Art. Die Partei sei jeder in gegenseitiger Loyalität geschlossenen all­gemeinen Regelung zugetan, die in der Gleichheit die Achtung vor der territorialen Unbe- rührbarkeit und der politischen Unabhängigkeit der Staaten gewährleiste. Frankreich sei entschlossen, im

Einvernehmen mit seinen Freunden die Sicherheit französischen Gebietes und die Freiheit besonders der Mittelmeer-Verbindungen in jedem Fall zu garantieren. Es müsse daher eine überein­stimmende Aktion mit England durchführen. Hin­sichtlich des Krieges in Spanien versichert die Par­tei, daß dieser Konflikt unbedingt örtlich begrenzt bleiben müsse und daß alle ausländischen Kräfte, die auf spanischem Boden kämpften, zurückgezogen werden müßten. Die Partei sei mit jedem Abkom­men einverstanden, das eine wahre Nichtein­mischung verwirkliche; doch stelle sie die Be­dingung: Entweder Zurückziehung der ausländischen Freiwilligen oder Schluß mit der Nichteinmischung.

erlegt. Nein! Jeder wird mir zugeben, daß eine solche Entwicklung untragbar sein würde. Im Augenblick sehe ich nicht, wie man einen Ausweg finden soll, wenn Sowjetrußland seine Haltung nicht ändert.

Deutschland kann nur Schritten zustimmen, die durch einstimmigen Beschluß in die­sem Komitee Zustandekommen. Ich möchte da­her anregen, daß unser Vorsitzender einen Aus­weg sucht und auch andere Mitglieder unseres Ausschusses ihren Einfluß dafür einsehen, damit

In Lissabon trafen s i e b e n H I.- F ü h r e r unter der Leitung von Bannführer Borchert em. Die HI.-Führer reisen nach Salamanca weiter, um den Besuch spanischer Jugendführer in Deutschland zu erwidern. N

ständnisse zerstreut werden. Nicht nur leitende Män­ner, sondern die Völker selb st sind nach Paris gekommen, und je mehr sie von uns Franzosen ge­trennt waren, oder getrennt schienen, um so heil­samer waren diese Annäherungen.

Ich kenne besonders den Eindruck, den hoch­stehende Persönlichkeiten und einfache Besucher, die aus Deutschland kamen, mitgenom­men haben. Solche Annäherungen, solche An­strengungen zum gegenseitigen Verständnis wie diejenigen, die die Abordnung der 3 u - genden Deutschlands und Frank­reichs, aber auch Zrafmmenkünfte der Frontkämpfer beider Länder in Verdun und Befanden zusammenführte, müssen günstige Fortsetzungen finden. Zwei große Länder, die sich in tragischen Prü-

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fungen, bei denen sie sich achten lernten, ge­messen haben, haben vor der Geschichte ihren Stolz nachgewiesen. Sehr viele Völker erklären die deutsch-französische Verständigung als das Signal des endgültigen Friedens. Diese beiden Länder würden den tragischen Irrtum begehen, wenn es nicht gelingen sollte, sich zu begreifen und zu verstehen.

Ich betone dies ausdrücklich und werde es, gleich­viel was kommen mag, nicht bedauern; denn diese Sprechweise bezeugt, daß Frankreich, ohne auf irgend etwas zu verzichten, allen Ländern alle F r i ed e n s m ö g l i ch k e i t e n bieten will. Wenn wir vom Weltfrieden noch weit entfernt find, so hat der Weltkrieg doch wenigstens bis jetzt beschworen werden können, und zwar trotz so vieler Ursachen, die ihn zu anderen Zeiten entfesselt hätten."

Farbe bekennen.

In der Sackgasse."

Londoner Stimmen

zum Stand der Nichteinmischung.

London, 30. Oft. (DNB. Funkspruch.)Daily Mail" verurteilt scharf die Haltung des Sowjet­vertreters. Wohlüberlegt habe Sowjetrußland ver­hindert, daß man im 'Hauptunterausschuß zu einer Einigung über den britischen Plan der Zurückzie­hung der Freiwilligen aus Spanien gekommen sei. Das sei das Ergebnis von Instruktionen gewesen, die der Sowjetbotschafter in letzter Minute aus Moskau erhalten habe. Durch diese Haltung des Sowjetoertreters sei der Ausschuß i n eine Sackgasse geraten. Man hoffe, die durch die halsstarrige Haltung des Sowjetvertre­ters geschaffene Lage bis Dienstag zu bereinigen.

WährendDaily Telegraph" glaubt, nach fünf­stündigen Beratungen doch noch von einem kleinen Fortschritt sprechen zu können, schreibtDaily Ex­preß", möglicherweise werde man einen neuen Ausschuß ins Leben rufen, in dem Sowjet- rußland als einziger Störenfried bei der Er­zielung der Einstimmigkeit nicht mehr ver­treten sein werde.News Chronicle" stellt fest, daß die Nichteinmischung noch nie so f e ft im Morast gewesen sei wie nach der gestrigen Sit­zung des Unterausschusses. Man sei wieder völlig auf dem toten Gleis.

Außenminister D e l b o s verteidigte die Spanienpolitik der französischen Re­gierung und betonte, daß sich Frankreichu n - geachtet seiner Sympathien für 93a-- (e n c i a" jeder Einmischung in die spanischen Verhältnisse enthalten wolle, umanderen weder Vorwand noch Entschuldigung zu liefern". Frank­reich verlange die wirkliche Achtung der gebiets­mäßigen Unantastbarkeit und der politischen Unab­hängigkeit Spaniens.

Zahlreiche ausländische Staatsmänner haben die Weltausstellung besucht, auf diese Weise konnten Freundschaften enger gestaltet und Mißver-

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Sür eine Vegrenzimg des Spamen-Konflikts

Die Zurückziehung der ausländischen Freiwilligen oder Schluß mit der Nichteinmischung.

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der Internationalen Niederlassung gelegene Stadt­teil Tschapei und der Nordbahnhof, der Endpunkt der von Nanking kommenden Bahnlinie waren Ziel der ersten Kämpfe. In den folgenden Wochen ver­längerte sich die Front immer weiter nach Norden längs der Bahnlinie SchanghaiWusung. Versuche, den linken chinesischen Flügel durch Ueberschreiten des Wangpo-Flusses zu umfassen, mißlangen trotz der zahlenmäßigen Ueberlegenheit der Japaner und der Unterstützung ihrer Operationen durch die schweren Geschütze ihrer auf dem Wcmgpo und auf dem Jangtsekiang ankernden Kriegsschiffe. Erst nach wochenlanger zäher Verteidigung konnten die Chi­nesen gezwungen werden, den Sicherungsgürtel, den sie in weitem Bogen nördlich um Schanghai herum besetzt hielten, zu räumen. Den Japanern gelang es zwar nicht, die chinesischen Linien zu durchbrechen, wohl aber konnten sie nach Eintreffen erheblicher Verstärkungen den Bogen der chinesischen Stellun­gen zwischen Lotien und Liuhang zurückdrücken und durch den weiteren Vorstoß auf Tatschang, das erst nach außerordentlich heftigen und durch das sump­fige Gelände sehr schwierig und verlustreich gefal­teten Kämpfen von den Japanern erobert wurde, die Chinesen zum Rückzug aus ihrer Bogenstellung bei Kiangwan und zur Aufgabe des Stadtteils Tschapei zwingen.

Aber obwohl die Japaner schon die nach Nan­king führende Bahnlinie überschritten und den Sutschau-Graben erreicht haben, scheint es der Mehrzahl der chinesischen Truppen doch gelungen zu sein, sich durch beschleunigten Rückzug nach Westen der Umklammerung zu entziehen. Ob dieser Rück­zug der Aufgabe Schanghais überhaupt gleichkommt, ist noch nicht zu übersehen. Noch befinden sich chine­sische Stellungen am Wangpo, in Putung und in Der Chinesenstadt Nantao im südlichen Schanghai. Den hier kämpfenden Truppen steht als Nachschub­linie die Bahnstrecke von Hangschau, also von Sü­den her, zur Verfügung. Die Bedeutung des Be­sitzes von Schanghai wäre für die Japaner kaum zu überschätzen. Schanghai ist mit 3V2 Millionen Einwohnern nicht nur der bedeutendste Hafen Chi­nas und die wichtigste Stadt im Handel mit dem Ausland, sondern auch Sitz des Seezollamtes, dem die Verwaltung der Seezölle obliegt, die der Sicher­heit des Zinsendienstes der chinesischen Ausländs­anleihe dienen. Schanghai ist also das Nerven­zentrum Chinas und es zeugt von dem sehr über­legenen Vorgehen Japans, daß es hier den Hebel angesetzt hat und unter Entfaltung starker militäri­scher Kräfte eine Lage geschaffen hat, um die man in Brüssel nicht so leicht herumkommen wird, zu­mal wenn, wie es scheint, die Japaner nun auch den Jangtsekiang aufwärts auf Nanking, den Sitz der chinesischen Zentralregierung, vorstoßen werden, um, wie sie sagen, Tschiangkaischek zu einem Kurswechsel im Sinne einer chinesisch-japa­nischen Zusammenarbeit zu zwingen, die Ostasien vom Kommunismus befreien müßte und durch ge­meinsame Erschließung der großen wirtschaftlichen Möglichkeiten Chinas das Land einer neuen Blüte entgegenführen soll.

Dem gleichen Ziel, einen, weit vorgeschobenen Schutzwall gegen den Kommunismus und seinen, machtpolitischen Ausdruck Sowjetrußland zu bilden, dienten ja auch die japanischen Operationen in Nordchina, die jetzt die erste politische Frucht, die Errichtung eines selbständigen Mon­gole n st a a t e s , zu tragen scheinen, womit Japan nach dem Vorbild Mandschukuos einen weiteren Pufferstaat zwischen sich und Sowjetrußland zu legen gedenkt. Der japanische Vormarsch in Nord- chrna hatte schon in den ersten Wochen die Besetzung Kalgans und des Nankaupasses am nördlichen rech­ten Flügel der japanischen Front gebracht, er wurde dann im Herbst fortgesetzt mit dem Erfolg, daß nach der Eroberung von Suijuan, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und Ausgangspunkt der wichtigen Karawanenstraße nach Ulan-Bator, der

Paris, 29. Oft. (DNB.) Der radikalsoziale Parteitag in Lille hat die Finanzaussprache durch Annahme einer Entschließung beendet, in der die Notwendigkeit eines strengen Haushalts- gleichgewichtes, die Ablehnung jeglicher Währungskontrolle und die vernünftige Förderung der Erzeugung sowie Währungsstabilität gefordert wird. Eine Stelle, die sich auf die Sozial­politik bezieht, lautet:Unerläßlich ist die ge­schmeidigere Anpassung der 40-Stun- den - Woche an die Bedürfnisse der Landesver­teidigung, Fabrikbesetzungen sind unge­setzmäßig, die Regierung hat die Pflicht, sie dort, wo sie vorkommen, abzustellen." Finanzmini- fter Bonnet hatte betont, daß Frankreich verhält­nismäßig die schwersten Schuldenlasten in der Welt trägt. Das französische Volksein­kommen liege 10 bis 20 o. H. unter dem von 1929/30, die Erzeugung liege 25 bis 30 v. H. unter der von 1929/30, die öffentlichen La­sten feien um 40 bis 50 v. H. höher als die von 1929/30. Frankreich und die französische Währung brauchen, um sich wieder vollends zu erholen, neue Reichtümer, und diese neuen Reichtümer kann man nur durch Arbeit schaffen. Das Land muß ein für allemal begreifen, daß es die Ausgaben, die es fordert, selbst bezahlt. Ich kann auch nicht verhindern, daß die unzureichende Erzeugung Entwertung und Teuerung im Gefolge hat.

London, 29. Okt. (DNB.) In der Freitag­sitzung des Unterausschusses des Nichteinmischungs- ausschusses wurde zunächst nach längerer Aussprache der vorliegende Entschließungsentwurs von sämtlichen Regierungen mit Ausnahme Sowjetrußlands m der Form angenommen, daß alle Machte ihn annehmen unter der Voraussetzung, daß sämtliche Mächte ihm z u st i m m e n. Der Beschluß war die Folge der erneuten Weigerung Sowjetrußlands, dem Entschließungsentwurf in der Frage der Kriegführendenrechte zuzustimmen. Dem Hauptausschuß soll ein Entschließungsentwurf vorgelegt werden, wonach 1. der Vorsitzende des Nichteinmischungsausschusses ermächtigt werden soll, sich sofort mit den beiden spanischen Parteien in Verbindung zu setzen und ihnen den Entschließungsentwurf zur Stellungnahme zuzuleiten; 2. der Ausschuß beschließen soll, inzwi­schen sämtliche technischen Vorarbei te n, die der britische Plan erfordert, durchzuführen. Die­ser Entschliehungsentwurf wird den Regierungen zur Stellungnahme zugeleitet und wird am n ä ch- ft en Dienstag vom Unterausschuß erneut behandelt. rr u .

Die Sitzung des Ausschusses dauerte 5 Stunden. Der Sowjetvertreter wiederholte, daß die Sowjetregierung weder d en b r i 11 Hb e n Plan noch die französischen Vor­schläge zu diesem billigen könne. Vom vorliegenden Entschließungsentwurf werde er drei Punkte annehmen, aber den Punkt, der sich auf die Regelung der K r i e g s f u h r e n d e n - rechte bezieht, müsse er lehnen. Als der deutsche Botschafter fragte, ob Aussicht bestünde, daß die Sowjetregierung zu irgendeinem Zeitpunkt Kriegsführendenrechte zugestehen werde, gab der Sowjetvertreter feine Ant­wort. Auch als der deutsche Verübter fragte, ob denn eine spätere Zugestehung von Knegsfuhrendem rechten durch Sowjetrußland so unwahrscheinlich sei, daß der Sowjetvertreter über diesen Punkt überhaupt nichts sagen könne, erfolgte keine Antwort.

Botschafter von Ribbentrop kennzeichnete nachdrücklich das völlig negative Ver- n." am 16. Oktober

wieder aufgenommen wurde, erklärte der Sowiet- botschafter, daß seine Regierung nicht mehr lan­ger bereit sei, irgendwelche Verant­wortung für die Fortführung der Nichtein- mischungspolitik zu übernehmen Zu gleicher Zeit bestand er darauf, daß er sich das Recht der

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Moskau sott Farbe bekennen.

Botschafter von Ribbentrop fordert im Londoner Ausschuß klare Stellungnahme der Sowjets zum Nichteinmischungsproblem.

Kritik und der Stimmabgabe in allen Fragen vorbehalten müsse, für die er aber im übrigen d i e Verantwortung ablehne. Obwohl wir in diesem Ausschuß und anderswo an die einigermaßen ungewöhnlichen Methoden der Sowjetdiplomatie gewöhnt worden sind, kann ich nicht umhin, meinem Erstaunen über diesen letzten Schritt Sowjetrußlands Ausdruck zu geben. Es ist recht ungewöhnlich, daß man einerseits die Verantwortung für irgend etwas ablehnt und an­derseits hierfür doch das Recht des Ein­spruchs und der Kritik in Anspruch nimmt. Die Mitglieder dieses Ausschusses können nicht zu- lassen, daß dies so weitergeht. Man muß an den Somjetbotschafter die Frage richten, welcher Sinn seiner Erklärung zukommt. Durch die heutige Er­klärung weigert sich die Sowjetregierung, K r i e g s- führenden rechte zu gewähren. Mit dieser Weigerung ist einer der drei Punkte des britischen Planes von Sowjetrußland abgelehnt. Durch die Weigerung, weitere Zahlungenfür den Kontrollplan zu leisten, beweisen die Sowjets, daß sie die Kontrolle rings um Spanien unmöglich machen wollen. Hiermit ist der zweite Punkt des britischen Planes ebenfalls von der Sowjetunion abgelehnt worden. Da aber die Frage der Gewährung Kriegsführenderrechte und die Wiederherstellung der Kontrolle wesentliche Voraussetzungen für die Zurückziehung der Freiwilligen sind, beweist diese neue Haltung der Sowjetregierung, daß sie n i ch t e i n - maldendrittenPunktdes britischen Planes annehmen will, nämlich die Zurückziehung der Frei­willigen.

Stimmt Sowjetrußland der Entschließung ohne Vorbehalt zu oder nicht? Will Sowjetrußland künftig an der Nichteinmischung weiter teilnehmen oder will es offen intervenieren?

Deutschland und andere Staaten haben der Po­litik der Nichteinmischung zugestimmt unter ber selbstverständlichen Annahme, daß die Nichteim mischung überall beachtet werden wurde. Ich kann nur hoffen, daß die Sowjetregierung ihre Hal­tung baldigst ändern wird, weil s o n st e i n e ü e r 3 hänqnisvolle Lage eintreten muß.Dieser Ausschuß würde der Welt ein äußerst merkwürdiges und lächerliches Schauspiel bieten, wenn er auf der einen Seite dem Land, das für die spanischen Wir­ren verantwortlich ist, freie Hand für die Entsen­dung von Freiwilligen nach Spanien gibt wahrend er andererseits anderen Mächten, sozusagen als letztes Stadium der Nichteinmischung, die Pflicht der Zurückziehung der Freiwilligen aus Spanien auf-

Neue Tatsachen.

Während England und die Vereinigten Staaten, die Hauptinteressenten an einem friedlichen Aus­gleich in Ostasien, ihre Hoffnung auf die Neun­mächtekonferenz setzen, die auf Anregung des Völ­kerbundes in Brüssel zusammentreten wird, jedoch ohne Japan, das sich nicht der Gefahr aussetzen will, dort von einer Mehrheit der Mächte unter Druck gesetzt zu werden, hat eben dieses Japan sich mit Erfolg bemüht, durch Verbesserung seiner militärischen Stellung um Schanghai und wichtige politische Veränderungen in Nordchina Tatsachen zu schaffen, die durch Konferenzbeschlüsse nicht so leicht zu beseitigen sein werden. Mitte August war der Kampf ähnlich wie schon im Jahre 1932 von Nord­china auf Schanghai übergegriffen. Der nördlich

Oie deutsch-französische Verständigung das Signal des endgültigen Friedens.

Oelbos vor dem radikalfozialenKongreß für eine Fortsetzung derVerständigungsbemühungen

SCHANGHAI

10_____15 km

Natscham