Erntedanksest.
,r.. kam es wieder einmal zu schweren Zwischenfällen mit den Behörden. Die ganze Dorfbevölkerung hatte sich bei der Versteigerung des Bauernhofes eingefunden und machte durch ihr geschloffenes Auftreten die angesetzte Versteigerung unmöglich. Die örtlichen Polizeikräfte erwiesen sich als zu schwach, die Versteigerung mußte auf einen unbestimmten Termin vertagt werden." Es sind erst fünf Jahre her, seit wir täglich solche Meldungen in der deutschen Presse lasen. Man mach-te von ihnen gar nicht mehr viel Aufhebens, denn sie waren bereits zu einem festen Bestandteil der täglichen Nachrichten geworden, es verging kein Tag, an dem nicht Zwangsversteigerungen durchgeführt bzw. durch das geschlossene Auftreten der Bevölkerung unmöglich gemacht wurden. Einen wie ungeheuren Umfang diese zwangsweise durchgeführte Enteignungen deutschen Bodens bereits angenommen hatten, zeigt zur Genüge die Tatsache, daß der Umfang des in den Jahren 1924 bis 1932 zur Zwangsversteigerung gekommenen Bodens der landwirtschaftlich genutzten Fläche des Landes Thüringen entsprach!
Wie in weiter Ferne liegen jetzt diese Dinge, und doch ist es er st ein halbes Jahrzehnt her, daß das Bauerntum verbittert und verzweifelt war, weil es sich dem Nichts gegenüber sah, weil es wußte, daß all feine Anstrengungen und Bemühungen letzten Endes doch vergeblich waren. Das System von Weimar stand dem Bauerntum fremd und ablehnend gegenüber, es tat nichts, um den Gegensatz zwischen Stadt und Land zu mildern, ja, es erreichte durch seine verkehrte Politik nur noch eine immer weitere Zuspitzung dieses Gegensatzes, es erreichte aber auch, daß der Bauer sich völlig von diesem System abwandte und für Den Nationalsozialismus gewonnen werden konnte. In unser aller Erinnerung sind noch die großen Bauernversammlunaen der Jahre 1931 und 1932 unter dem Zeichen der Hakenkreuzfahnen, bei denen führende Nationalsozialisten das Wort ergriffen.
Die Stellung des Nationalsozialismus zum Bauerntum ist immer fest umrissen gewesen und hat sowohl in des Führers Buch „Mein Kampf" wie im Parteiprogramm ihre Verankerung erfahren. —- So war es denn nach der Machtübernahme selbstverständlich, daß sofort zielbewuht mit der Durchführung der Maßnahmen begonnen wurde, welche zum Ziel hatten, dem völlig darniederliegenden Bauernstand zu helfen. Wenige Wochen nach dem 30. Januar verkündete der Führer in einer Rede in Berlin, daß des Bauern Gesunderhaltung die erste Voraussetzung für das Blühen und Gedeihen unserer Industrie, unseres Binnenhandels und unseres Exportes sei. Und er betonte weiter, daß das, was die Gesamtwirtschaft einschließlich unserer Exportindustrie dem gesunden Sinn des Bauern verdanke, überhaupt durch kein Opfer geschäftlicher Art abgegolten werden könne. Damit war der Weg klar vorgezeichnet. Zusammenhalten hieß die Parole. Es wurde Schluß gemacht mit dem gegenseitigen Ausspielen der einzelnen Berufsstände, eine Methode, die bislang zum Schaden der gesamten Nation geübt worden war
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Nun feiern mir zum 5. Male das Ernte- d a n k f e st im neuen Reich. Diese Feierstunde der Nation, die mit der großen Kundgebung auf dem Bückeberg ihren Höhepunkt erfährt, ist längst nicht mehr eine reine Angelegenheit der bäuerischen Bevölkerung, sondern ein Fest, an dem das ganze Volk Anteil nimmt, ein Fest, an dem sich Stadt und Land zusammenfinden, um ihre enge Verbundenheit, von der vor einem halben Jahrzehnt noch nicht das geringste zu spüren war, zum Ausdruck zu bringen. Gemeinsam finden sich alle im Bekenntnis zur wiedergeeinten Nation zusammen. Als vor vier Jahren um diese Zeit das deutsche Volk zum ersten Male im Reiche Adolf Hitlers das Erntedankfest beging, da trug diese Feierstunde einen besonderen Charakter, weil zwei Tage vorher ein Gesetz verkündet worden war, welches mit einem Schlage das Bauerntum den Einflüssen des kapitalistischen Bodenrechtes, welches den Boden als Handelsware betrachtete, entzog: das Reichserb- h o f g e s e tz , dessen vierjährigen Geburtstag wir nun feiern können. Damals wurde die große Bedeutung dieses Gesetzes nicht von allen sogleich erkannt, es war manchen Mißdeutungen ausgesetzt, um welche es erst im Laufe der Zeit ruhiger wurde. Jetzt, nach vier Jahren, weiß jeder, wie segensreich sich dieses Gesetz ausgewirkt hat, durch das bestimmt ift, daß die bäuerlichen Erbhöfe grundsätzlich unveräußerlich, unteilbar, unbelastbar und gegen Zwangsvollstreckung geschützt sind. Am 1. Oktober 1936 waren in Deutschland 700 000 Bauernhöfe, das sind 35,3 v. H. der forst- und landwirtschaftlich genutzten Fläche Deutschlands zu Erbhöfen erklärt worden. Dieser in der Geschichte des Bauerntums der ganzen Welt einzig dastehende Erfolg hat weit über die Grenzen unseres Reiches in nahezu allen Ländern der Erde stärkste Beachtung gefunden, und wir können mit Genugtuung feststellen, daß in mehr als einem Staat Ansätze zur Durchführung ähnlicher Maßnahmen vorhanden sind
Der Nationalsozialismus hat sich aber damit nicht begnügt, sondern ist sofort daran gegangen, eine weitere wichtige Forderung seines Programms in die Tat umzusetzen: die Neubildung deutschen Bauerntums. In allen Gauen unseres Reiches sind in den letzten Jahren Tausende von neuen Siedle?stellen geschaffen worden, welche vor allem kinderreichen Familien eine ausreichende Lebensgrundlage bieten. Um dieses Werk weiterhin durchzuführen und planmäßig auszubauen, werden, wobei wir hier besonders der Leistungen des Reichsarbeitsdienstes gedenken müssen, in friedlicher Arbeit neue Provinzen geschaffen, damit unsere landwirtschaftliche Produktion erhöht werden kann und wir hinsichtlich der Einfuhr so unabhängig wie nur irgend möglich vom Ausland werden. Der Reichsarbeitsführer hat auf dem Parteikongreß zu Nürnberg betont, daß die in Landeskulturarbeiten geleistete Jahresarbeit von 200000 Mann Reichsarbeitsdienst es ermöglicht habe, daß 50000 Volksgenossen m e h r von dem Ertrag des deutschen Bodens leben können. Das sind Zahlen, welche wohl zur Genüge die Bedeutung dieser einzig dastehenden Maßnahmen vor Augen führt. In allen Gauen unseres Volkes find in den letzten Jahren weite Flächen brachliegenden Landes der Kultivierung erschlossen, sind neue Dörfer — hinge- wiesen sei nur auf das kürzlich eingeweihte Hierls-
hagen — gegründet worden, haben Tausende und aber Tausende von Familien eine Existenz gefunden.
Es würde zu weit führen, hier eine eingehende Leistungsbilanz unserer Agrarpolitik zu geben. Ob wir nun an die Erfolge der Erzeugungsschlacht denken, auf die Marktordnung Hinweisen, welche alle Schwankungen und Störungen in der Preisbildung ausgeschaltet hat, oder ob wir an die Erfolge erinnern, die bereits in der Regelung der Wohnungsfrage der Landarbeiter zu verzeichnen find, auf Schritt und Tritt sehen wir, daß alle diese brennenden Probleme, welche von den früheren Machthabern völlig vernachlässigt wurden, zielbewußt in Angriff genommen sind und planmäßig durchgeführt werden. So wird am kommenden Erntedankfest die ganze Nation, insbesondere aber die bäuerliche Bevölkerung, sich voll Dankbarkeit ^usammenfinden, um dem Führer, um Deutschland zu geloben, daß sie auch weiterhin alle Kräfte einsetzen will, um dem deutschen Boden neuen Lebensraum abzuringen, um allen schaffenden Deutschen das Brot zu geben, auf das sie Anspruch haben. Die verbrauchende Bevölkerung aber wird daran denken, daß sie die Erzeugnisse des bäuerlichen Schaffens nicht leichtsinnig
verschwenden darf. Denn das Brot ist heilig. Wer das fertige Brot nicht ehrt und es achtlos verderben läßt oder gar fortwirft, der macht sich des gleichen Unrechtes schuldig wie der, der sein Getreide nicht ordnungsgemäß abliefert. Und das gleiche gilt von all den anderen Früchten des Feldes, die durch die Hand der Hausfrau gehen. Die beste Ernte ist vergeblich, wenn die Hausfrauen sie nicht verantwortungsvoll verwerten. Sie sind recht eigentlich die Treuhänderinnen dafür, daß des Bauern Mühe und Sorge nicht umsonst gewesen ist das ganze Jahr hindurch. So gehören Stadt und Land untrennbar zueinander in der gleichen Treue. Wenn beim Erntedankfest auf dem Bückeberg eine Bäuerin dem Führer die Erntekrone überreicht, so ist das wie ein Gelöbnis des ganzen deutschen Bauerntums, immer aufs neue bereit zu fein, sich mit aller Arbeitskraft in den Dienst des Volkes zu ftellen. Wir wollen es zugleich auch als ein Gelöbnis aller deutschen Hausfrauen werten, das vom Bauern eingebrachte Gut zu hüten und zum Wohl und Nutzen des ganzen Volkes zu verwalten. Wer hierin auch im kleinsten seine Pflicht erfüllt hat, der hat ein Anrecht auf die frohe Glücksstimmung des Erntedanksestes
Ostpreußens Erntekrone für den Führer.
In der Bauernschule Rippkein wurde die Erntekrone fertiggestellt, die dem Führer am Sonntag beim Erntedankfest auf dem Bückeberg überreicht werden wird. — (Scherl-M.)
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Mussolini als Gast Görings in Karinhall
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Mussolini im Garten mit Generaloberst Göring und Frau Emmy Göring. (Scherl-Bilderdienst-M.)
Marbeit des Sparers am Wirlschastsausbau.
Reichsbankpräsident Or. Schacht auf dem Essener Gparkassentag.
Essen, 29. Sept. (DNB.) Auf dem 7. Allgemeinen Sparkassen- und Kommunal- banken-Tag machte Reichsbankpräsident Dr Schacht Ausführungen über die Notwendigkeit des Sparens. Seit 1933 seien die Spareinlagen bei den Sparkassen von rund 10 Milliarden Reichsmark auf mehr als 15 Milliarden angewachsen, eine gewaltige Leistung, die aber nur neuer Ansporn sein dürfe: „Wir müssen d ? n Weg des Sparens weitergehen um der Zukunft unseres Volkes willen'" Nur dadurch, daß ein immerwährender Strom von Ersparnissen die Wirtschaft durchflutet, nur dadurch kann sie leben und wachsen. Auch Steuern seien Ersparnisse, wenn auch erzwungene, die durch freiwilliges Sparen ergänzt werden müßten. Ein anderer Weg des „Zwangsparens" sei die Inflation, aber sie müsse auf jeden Fall abaelehnt werden-, denn sie nimmt dem Güteraustausch seine rechnerische Grundlage, und eine Wirtschaft, die nicht mehr rechnen kann, sondern dem Zufall aus- geliefert wird, muß versagen.
Dann widerlegte Dr. Schacht eingehend die Vorwürfe einer Inflationspolitik, die man ihm im Auslande mache, und hielt dem die Erfolge feiner Währungspolitik entgegen. Er habe eine Gesundung des Ka pi talmarktes erreicht und fei den Weg der Kreditausweitung gegangen. Auf dieser Basis habe das Reich wieder vernünftiger
weise daran gehen können, Anleihen aufzunehmen. Damit war die Möglichkeit geschaffen, die Kreditausweitung der Reichsbank langsam auf dem Kapitalmarkt zu konsolidieren. Eine dauernde Kontrolle des Kapitalmarktes war hierzu das notwendige Instrument. Eine außerordentliche 23 erbe H e r u ng in den Gemeindefinanzen sei durch diese Wirtschaftspolitik der nationalsozialistischen Staatsführung erzielt worden.
Nachdem die Weigerung der Siegermächte, ihr im Versailler Vertrag gegebenes Versprechen der Abrüstung einzulösen, Deutschland zur Aufrüstung gezwungen hatte, brachte die Finanzierung dieser Aufgabe ein neues Problem Rohstoff- und Nahrungsmittelproblem traten in den Vordergrund. Die Auswirkungen dieses Problems müssen sich zuerst und am stärksten in der Außenhandels- Wirtschaft zeigen. Hier traten Mitte 1934 die ersten nennenswerten Devisenschwierig kei- t e n auf. Wir mußten damals von dem ursprünglich nur teilweisen zu einem vollen Transfer- moratorium übergehen. Wenn wir unsere Währungsparität erhalten wollten, mußten wir neue Wege gehen. Das haben wir getan durch eine entschlossene Umste11ung unserer gesamten Außenhandelswirtschaft Ich habe im Herbst 1934 den „Neuen Plan" eingeführt und gleichzeitig haben wir die Erzeugung heimischer Roh- st o f f e und die Gewinnung neuer Roh-.
stosse im Inlande kräftig oorroärtsgetrieben, so daß es uns dadurch möglich geworden ist, Einzelrückgänge bei einigen anderen Rohstoffen durch die Verwendung heimischer Roherzeugnisse zu einem guten Teil wettzumachen. Selbstverständlich hat auch diese inländische Vroduktionserweiterung den Einsatz von Kapital erfordert, aber es ist erfreulich festzustellen, daß der ganz überwiegende Teil der Investitionen von der Wirtschaft selb st aufgebracht worden ist. Die Ausdehnung unseres Außenhandels und die inländischen Neu- investitionen haben wesentlich dazu beigetragen, die Versorgung der deutschen Bevölkerung mit den notwendigen Konsumgütern sicherzustellen. Diese Aufgabe wird auch in Zukunft im Vordergründe stehet müssen.
Zur Lösung dieser Aufgaben ist die Mitarbeit b e s Sparers unbedingt nötig. Daher richtet der Reichsbankpräsident an die Sparer die Mahnung: Das Dritte Reich braucht euch! Seine Aufgaben sind nur mit eurer freiwilligen Mitarbeit zu lösen. Diese Mitarbeit des Sparers wird geyau so gewertet wie die Mitarbeit jedes einzelnen unserer schaffenden Menschen, aus deren Reihen sich ja der Sparer rekrutiert. Die nationalsozialistische Staatsführung ist sich aber auch der Verpflichtung bewußt, dem Sparer das in seinem Mert zu erhalten, was er dem
Reiche anvertraut.
Ein Appell an die Hausfrau.
Der Reichsbauernführer zumErntedankfest.
Berlin, 29. Sept. (DNB.) Zum Erntedankfest schreibt der Reichsernährungsminister und Reichsbauernführer Darrs folgendes Geleitwort:
Der Ernte-danktaa auf dem Bückeberg ist der Ausdruck des Dankes des ganzen deutschen Volkes für die Arbeit, die das Landvolk leistete, um das tägliche Brot der Volksgenossen zu erzeugen. Der deutsche Bauer kann stolz sein auf feine Leistungen: Trotz Steigerung des Verbrauches und Verringerung der landwirtschaftlichen Nutzfläche hat der deutsche Bauer durch seinen Einsatz die Grundlagen der Volksernährung erweitert. Die letzten Jahre zeigten jedoch, vor welchen Schwieriakeiten Deutschland trotzdem immer noch steht. Die Schwierigkeiten sind nicht allein durch Mehrerzeugung zu überwinden, vielmehr sind die sachgemäße Verwertung der Nahrungsgüter durch die deutsche Hausfrau und die Anpassung der Bedürfnisse an die Möglichkeiten der Erzeugung weitere tragende Säulen der deutschen Ernährungswirtschast. Bei der Aufgabe, diese Schwierigkeiten zu meistern, hat die deutsche Hausfrau der Ernährungswirtschaft bereits wertvolle Unterstützung geleistet. Der diesjährige Erntedanktag sei erneut ein Appell ^rr^freudigen Mitarbeit an das gesamte deutsche
Aus aller Wett. , .
Das Ausland
weiß deutsche Qualitätsarbeit zu schätzen.
Die Siemens-Schuckert-Werke erhielten für ein von den westfinnischen Kraftwerken zu errichtendes neues Wasserkraftwerk den Auftrag auf die großen Generatoren von je 46 000 kVA Leistung. Mit diesen Großmaschinen wird die Leistung der von den Siemens-Schuckert-Werken letzthin für das Rouhiala - Kraftwerk in Ostfinnland gelieferten Stromerzeuger von je 34 000 kVA noch bei weitem übertroffen. Auch in diesem neuen Auftrag spiegelt sich das Vertrauen wider, das ausländische Auftraggeber in deutsche Qualitätsarbeit setzen.
Ein neues deutsches Großflugzeug.
Mit dem Erscheinen des neuen Großflugzeuges Ju 90, über das kürzlich berichtet wurde, wurde auch bei dem Focke-Wulff-Flugzeugbau in Bremen mit den Probeflügen eines neuen Großver- kehrsfluazeuges begonnen. Der ständig ftei- gende Platzbedarf auf den internationalen Flugstrecken der Deutschen Lufthansa hat es notwendig gemacht, neue Großflugzeuge zu schaffen, die den neuzeitlichen Ansprüchen m bezug auf Reise» geschwindigkeit, Sicherheit und Bequemlichkeit bei erhöhter Wirtschaftlichkeit genügen. So ist jetzt in Bremen das neue viermotorige Großflugzeug FW 200 „Condor" entstanden, ein Ganzmetall-Tief, decker, dessen ausgezeichnete arodynamische Durchbildung eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 345 Stundenkilometer ermöglicht. In den beiden geräumigen, behaglich ausgestatteten Kabinen der Maschine finden 26 Fluggäste Platz. Die Besatzung besteht aus zwei Flugzeugführern, einem Funker und einem Steward.
Wetterbericht
des Relchswetlerdienstes, Ausgabeorl Frankfurt.
Mit dem Durchzug des Schlechtwettergebietes am Dienstag hat sich sehr rasch im Bereiche eines neuaufgebauten Hochdruckgebietes der herbstliche Schön« wettercharakter wieder hergestellt. Die vergangene Nacht brachte dabei mit starker Ausstrahlung kräftige Abkühlung und stellenweise Nebelbildung. Trotz der Ostwärtsoerlagerung des Hochdruckgebietes und des Vordringens neuer Störungen aus West wird letztere vorerst noch keinen stärkeren Einfluß auf unser Wetter gewinnen.
Aussichten für Freitag: Meistens vielfach dunstig oder neblig, sonst heiter bis wolkig, trocken, nachts recht frisch, mittags ziemlich warm, Winde meist um Ost.
Aussichten für Samstag: Abgesehen von Nebelbildung im wesentlichen noch freundliches Herbstwetter.
Hauptschnftleiter: Dr Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr Fr W Lange, für Feuilleton: Dr Hans Thnriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein Anzeigen- leiter: Hans Beck Verantwortlich für den Inhalt dec Anzeigen: Theodor Kümmel D A VIII 37: 9090. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R Lange. K.-G., sämtlich in Gießen Monatsbezuqs- preis RM 2,05 einschließlich 25 Pf Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf mehr Einzelverkaufs- preis 10 Pf und Samstags 15 Pf., mit dec
Illustrierten 5 Pf mehr
Rur Reit ist Preisliste Nr 3 nom 1 Juni 1935 aiilttq.
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